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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alte Hundedame hat Angst



deedee1505
02.07.2007, 12:33
Hallo,

ich habe eine Frage und mache mir langsam Sorgen. Wir haben eine alte Hundedame, Cindy, Jack Russel, 14 Jahre alt. Alterserscheinungen wie milchige Augen und abnehmendes Gehör gibt es schon - allerdings geht es ihr sonst super. Was sie seit klein auf schon hatte, war Angst vor Ballons und Gewitter - womit wir bisher auch immer klar kamen. Jetzt gab es vor kurzem nochmal ein richtiges Unwetter - sie war ganz gut drauf, ging raus und auf einmal hats direkt über ihr geknallt. Jetzt hat sie vor allem Angst. Flugzeige, Lagerfeuer, Dunkelheit, manchmal hat sie einfach Angst, obwohl draußen garnichts zu hören oder sehen ist. Meine Mutter macht sich auch schreckliche Sorgen und möchte mir ihr zum Tierarzt und wohlmöglich zur Klinik fahren um Herzströme, Gehirn etc. einmal durchchecken zu lassen. Ist dies wirklich nötig.
Was haltet Ihr von Bachblüten - könnt ihr mir hier Tipps geben???

Danke schonmal.

Dizzy
02.07.2007, 19:17
Hallo DeeDee,

mit 14 ist euer Jack Russell Mädchen ja auch schon in einem stolzen Alter, Durchchecken ist da in meinen Augen nie ein Fehler. :tu:
Ansonsten zu eurem Problem mit der Angst, ich kann mir das gut vorstellen: man sieht nicht mehr so richtig gut, man hört auch nicht mehr wie früher, da erschreckt man sich öfter mal dolle, weil man es einfach vorher nicht mitbekommen hat.
Ihr müsst versuchen, Augen und Ohren für eure Hündin zu sein. (Ich weiß, leichter gesagt als getan wenn sie plötzlich vor allem möglichen Angst hat. Unsere Westi Hündin wurde fast 15 und die beiden letzten Jahre hat sie so gut wie gar nichts mehr gehört und auch schlechter gesehen.)
Ansonsten, nicht bemitleiden und betüddeln sondern vorangehen und dem Hund zeigen, dass er keine Angst haben muss, weil IHR auf ihn aufpasst, in allen Situationen. Klar, bei Gewitter schwer, aber auch dann einfach weitergehen und ihr zeigen, dass sie keine Angst haben muss.
Mit Bachblüten kenn ich mich nicht aus, aber wenn sie sich grad vor allem fürchtet müsstet ihr die ja dauerhaft geben??? Vielleicht kennt ihr eine(n) Tierheilpraktiker(in), die eurem Wauz helfen kann??

Ach Mensch, wie traurig. Ich hoffe ihr könnt das irgendwie lösen. :0(

Liebe Grüße
Dizzy

Lillys Mum
02.07.2007, 19:37
Hallo DeeDee

Hab im Februar eine kleine Mixhündin aus Spanien bekommen.Sie hatte ganz Schlimmes erlebt und auf der Straße gelebt.Mein Heilpraktiker(für Menschen)empfahl mir es mal mit "Star of Bethlehem" zu probieren,aber nicht Globuli sondern Tropfen.3-4 Tropfen auf der Hand verteilt und dann über den Kopf abwärts den Rücken runterstreichen.Das ist zur" Bewältigung schwer zu verarbeitender Erlebnisse",und das gehört ja wohl dazu.Ein paar Tropfen kann man aber auch in den Wassernapf geben,nur nicht zuviel wenn es auf Alkohol aufgezogen ist.Ich hab die echt englischen Tropfen auf Alkoholbasis.Es gibt aber auch spezielle Angsttropfen,das ist eine Mischung,da müsstest Du mal auf Ebay unter Bachblüten schauen.Ich hoffe,ich konnte helfen.

Grüße Steffi

MicoMaushund
02.07.2007, 22:11
Hallo Deedee,

Bachblütenmischungen für Tiere bekommst du zum Beispiel hier http://www.tiershop.de/wbc.php?sid=439120da37c8&tpl=produktliste.html&rid=238. Ich hab mit Bachblütentherapie bei Hunden nur gute Erfahrungen gemacht. Du kannst die einzelnen "Zutaten" aber auch in der Apotheke vor Ort kaufen und selber mischen bzw. in der Apo mischen lassen. Rescue vor allem ist so vielfältig anzuwenden bei Mensch und Tier, dass es immer empfehlenswert ist, die Stockbottle zu Hause zu haben.

Und guck doch mal in den Thread "Hunde und Gewitter" http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?t=53255. Meine vorige Hündin hatte auch Angst vor Gewitter und Feuerwerk, sie zog sich ins innen liegende Bad zurück, das Gebläse der Lüftung und zusätzlich Musik beruhigten sie. Falls du Mozart nicht magst, so Entspannungs- und Meditationsmusik wird von Hunden auch gerne gehört :)

Grüße
MicoMaushund

deedee1505
05.07.2007, 16:54
Hallo,

ich wollte nur einmal kurz berichten. Meinte Mutter war mit klein Cindy beim TA. Er hat bestätigt, dass alles okay ist und kein Grund zur Beunruhigung besteht. Sogar die Zähne sind noch gut sagt er :wd:. Das Einzige, was ihm aufgefallen ist, ist das eine Pupille größer ist als die andere und er vermutet, dass sie einen leichten Hirnschlag von dem Knall davon getragen hat :( Naja...er meinte aber es sei nicht so schlimm und würde sich vermutlich auch wieder geben. Das ist auf jeden Fall eine Erklärung für das zittern. Wir haben auch Tabletten bekommen zur Durchblutung des Gehirns - aber wir warten erstmal ab, ob wir das nicht auch mit Mozart wieder hinbekommen ;) Danke für Eure lieben Tipps. :bl:

LG Danny