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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meine Madame ging über die Regenbogenbrücke



Dascha&Silke
19.06.2007, 13:28
Hi,

meine Madame ging Sonntag über die Regenbogenbrücke und es tut mir richtig weh! Ich hatte sie jetzt fast 7 Jahre :0( :0(
Mir ist die letzten Tage aufgefallen, dass sie schlechter gefressen, aber trotzdem munter war. Ich hatte es darauf geschoben, weil mein Freund anderes Futter gekauft hatte und hatte ihr wieder ihr gewohntes Futter hingestellt.
Durch eine große Familienfete, die ich ausgerichtet habe bei uns im Garten, konnte ich sie nicht die ganze Zeit über beobachten. Als ich dann Mittags zu ihr an den Käfig bin, ist mir gleich aufgefallen, dass was nicht stimmte. Ich habe sofort unsere Tierärztin angerufen und habe Familienfete Familienfete sein lassen und bin zu ihr hin.
Sie fand dann heraus, dass ihre hinteren Zähne zu lang geworden sind und sie daher nicht richtig fressen konnte und hat ihr diese abgeknapst. Da Madame rasend schnell schlapp geworden ist, wollte unsere TA sie erstmals nicht weiter untersuchen, da das Abknapsen heftig genug war. Sie meinte, dass wenn es Montag nicht besser sein würde, dass sie dann nach organischen Problemen suchen würde. Sie bekam dann noch eine Spritze für den Kreislauf und spezielles Powerfutter, welches ich vorsichtig mit der Spritze verabreichen mußte.
Dies habe ich auch getan. Der eine oder andere cl ist auch drin geblieben. Am nächsten Tag wirkte sie wieder etwas munterer und ist irgendwie (sie war es ihr Leben lang gewohnt, dass der Käfig oben offen war, wo sie aber normalerweise niemals hätte raus kommen können----dachte ich! :0() aus dem Käfig entwichen und spurtete durch das Wohnzimmer (später habe ich mir sagen lassen, dass sie da wohl nach einem ruhigen Plätzchen zum sterben gesucht hat :0( :0( :0( :0()
Wir haben ihr dann in 2-Stunden-Abständen vorsichtig versucht, das Futter zu geben. Da an dem Tag Resteessen bei uns war, bin ich auch nicht minütlich bei ihr gewesen, habe aber versucht, immer wieder ein Auge drauf zu werfen.
Gegen Mittag wollte meine Freundin mal ein Auge auf Madame werfen und da lag sie tot in ihrem Käfig ..:0( :0( :0( :0( :0( :0(
Ich mache mir jetzt richtig Vorwürfe, dass ich nicht alles für sie getan habe. :0( :0( :0( :0(

Ich habe sie nun im Garten neben meinem Strandkorb beerdigt in einer Holzschatuelle und ein kleines Blumenbeet drüber angelegt :0( :0(

Sie fehlt mir so sehr und meine größte Sorge ist, dass sie gelitten hatte. Die ganzen Jahre vorher, hatte sie nie eine Krankheit und war ein sehr liebes Häschen.

Liebe Grüsse
Silke

Ellwood
19.06.2007, 13:51
Hallo Silke! Kaninchen werden, je nach Rasse, so zwischen 7 und 12 Jahre alt.
Deine Madame hat 7 schöne Jahre bei Dir verbracht und nur daran solltest Du denken! Als sie Probleme mit den Zähnen hatte bist Du doch zum TA gegangen. Viele Kaninchen haben diese Probleme und nach dem Kürzen klappt es dann auch meist wieder besser. Deine Madame hatte wahrscheinlich noch andere Probleme. Also mach Dir keine Vorwürfe!

Dascha&Silke
19.06.2007, 14:56
Hi Ellwood,

das sagte die TA auch. Das Tiere sterben ist schon total übel für mich (eigentlich sollte ich keine Tiere halten.. sage ich mir immer.. aber ich glaube, wenn ich könnte, wie ich wollte, hätte ich nen halben Zoo), aber zu wissen, dass sie leiden, ist arg übel für mich :0(
Die TA hatte sie soweit untersucht, wollte sie aber nicht weiter quälen nach dem Zahnkürzen.
Ich habe ihr wohl kurz zuvor sehr seltsames, hartes Zeugs, was nicht nach Kot aussah, vom After vorsichtig mit Babytüchern entfernt, als ich sie noch mal näher untersucht hatte, was sie vorher beim TA noch nicht hatte..
Ich mache mir halt Gedanken, dass ich vielleicht die Tage vorher hätte mehr bemerken müssen. Zwischendurch hatte sie immer mal ne Phase, wo sie schlechter gefressen hatte.. ihre Knabberstange hatte sie trotzdem nie verweigert.. bis zum Schluß nicht..
Mein Freund war Gott sei dank taktisch klug und hatte heimlich den Käfig entfernt und hat ne Bodenvase umgestellt, so dass der kahle Fleck nicht gleich ins Auge fällt :0(

Liebe Grüsse
Silke

Suzanne
19.06.2007, 17:04
Liebe Silke,

mache Dir bitte keine Vorwürfe oder schlimme Gedanken. Ich bin sicher, Du hättest weder mehr tun noch es verhindern können. Gerade bei solch kleinen Geschöpfen geht es meistens sehr schnell. Ich denke nicht, daß sie gelitten hat, wenn sie vorher immer gesund waren, wie Du schriebst.

Bei unserer Rosi war es letztes Jahr ähnlich. Sie wurde ca. 8,5 Jahre alt. Wir wissen es nicht, wir haben sie spät erst übernommen. Ich kam abends von einem Treffen und wunderte mich, daß sie über den ganzen Rasen hoppelte. Das hatte sie noch nie gemacht. Sicher war mir aufgefallen, daß sie in den letzten Monaten knochiger wurde, aber immer sehr gut fraß. An diesem Abend lag sie ausgestreckt vor ihrem Käfig, müde von ihrer Inspektion. Ich faßte sie an, und erschrak, wie "kalt" sie sich anfühlte. Obwohl ihr der Doc noch eine Spritze gab, machte er uns wenig Hoffnung. Sie ist kurze Zeit später eingeschlafen.

So wie Rosi durch den Garten ist, denke ich Dein Mäuschen ist durchs Wohnzimmer - wie eine Art Abschied. Ich weiß es nicht, vermute es nur. Warum tun Tiere Dinge, die sie vorher nicht getan haben.

Dein Mäuschen ist an der Regenbogenbrücke und sicher kümmert sich meine Rosi um Madame.

Fühl Dich lieb in den Arm genommen.

Susanne

Dascha&Silke
17.08.2007, 10:23
Hallo,

ich wollte es nicht versäumen, mich für die lieben Worte, die ihr mir gegeben habt, mich zu bedanken.. sie haben wirklich sehr gut getan.. lieben Dank.

Meine Madame wird immer einen Platz im Herzen behalten und hat auch ein hübsches Grab neben meinem Strandkorb im Garten bekommen..

.. mach es gut meine süße Madame .. Du wirst mir immer sehr fehlen ..

Liebe Grüsse
Silke