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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Labbi springt über Zaun



mago23
07.06.2007, 08:43
Hallo an alle!

Habe ein Problem mit meinem Labbi Rüden - 1 1/2 Jahre alt.
Wir haben einen Garten mit einem Zaun - ca. 1 m hoch.

Bis jetzt blieb mein Kleiner immer brav im Garten, aber jetzt springt er ständig über den Zaun und rennt in die Gärten aller möglichen Nachbarn.
Es macht mich wahnsinnig da er absolut nicht mehr hört und es natürlich auch extrem gefährlich ist wegen der Autos. :0(

Da es leider nicht möglich ist, den Zaun auf irgendwelche Weise zu erhöhen, bitte ich Euch um Tipps, wie ich es ihm am Besten lernen kann, dass er das absolut nicht machen darf. Er ist sonst eigentlich recht brav und lernt auch schnell....Wie kann ich das mit ihm trainieren? Möchte ihn nicht ständig an einer langen Leine im Garten anhängen.

Danke schon mal an alle mit wertvollen Tipps!! :cu:

mago

Lastrami
07.06.2007, 12:06
Hallo Mago,

ich fürchte Du hast keine andere Wahl als den Zaun zu erhöhen, einen 2. Zaun einzuziehen der 1,80m hoch ist oder den Hund an eine lange Laufleine zu nehmen. Und er sollte nur noch unter Aufsicht in den Garten.

Eine 100% zuverlässige Methode dem Hund das Zaunüberspringen (vor allem bei dieser sehr biedrigen Höhe für einen Labbi) abzugewöhnen kenne ich leider nicht.

Du kannst zwar mit im trainieren, d.h. jedesmal wenn er versucht über den Zaun zu gehen mit einem strikten NEIN! antworten und ihn SOFORT wieder in den Garten holen, aber ich fürchte Du wirst damit Dauerhaft keinen Erfolg haben.

Wenn er nicht kastriert ist bzw läufige Hündinnen immer noch seeehr interessant für ihn sind wird es wahrscheinlich unmöglich ihn dann im Garten zu halten. Dann schaffen es Rüden sogar 2m hohe Zäune zu überwinden.

LG Pia

mago23
07.06.2007, 12:32
Hallo Pia,

danke für deine Antwort. Habe soeben wieder mit ihm trainiert. Es scheint nicht zu klappen. Er kommt zwar ziemlich schnell wieder retour. Mein Schimpfen scheint ihn aber überhaupt nicht zu beeindrucken. Versuche jetzt, auch das Gatter im Zaun offen zu lassen und mit ihm zu trainieren, dass er dort überhaupt nicht raus darf. Wird sicherlich noch viel Zeit in Anspruch nehmen....aber ich möchte so gerne, dass er ohne Laufleine im Garten spielen kann. Ohne Aufsicht ist er ja sowieso nie dort. Bindung haben wir 2 eine sehr gute, normalerweise geht er immer da hin wo ich bin und lässt mich nie aus den Augen. Habe gehofft, dass das Flegealter jetzt schön langsam vorbei ist :rolleyes:
Es hat ja bis jetzt auch immer geklappt, dass er den ganzen Nachmittag im Garten - unangeleint -verbringt. Aber seit gestern scheint er seine guten Manieren vergessen zu haben.

Vielleicht hat ja doch noch jemand ein paar gute Ratschläge für unsere Übungen parat..
lg
mago

outdoogs
07.06.2007, 12:45
Hallo Mago,

Freunde von uns hatten das gleiche Problem. Sie haben ca. 60 cm über ihren Zaun eine Schnur gespannt. An diese Schnur haben sie Luftballons, Alustreifen, Windspiele etc. gehängt. Einfach alles was sich bewegt und wackelt. Ihr Hund hat dadurch die Höhe nicht mehr einschätzen können und blieb brav im Garten.

Ich weiß schon, wir machen uns für unsere Hunde oft zum "Affen", aber wenn Du das Gegrinse von Deinen Nachbarn abkannst, ist die Methode wirklich effektiv. Und es dauert nicht lange, dann kannst Du langsam mit der Demontage beginnen.

LG
outdoogs

mago23
07.06.2007, 14:20
Hallo outdoogs,

das ist eine gute Idee, werde ich gleich mal ausprobieren, DANKE!

Shar-Pei
08.06.2007, 00:20
Bitte bedenk auch das wenn dein Hund nicht kastriert ist und dir dann über den Zaun entwischt um sich mit einer läufigen Hündin zu vergnügen,du verklagt werden kannst die TA-Kosten zu tragen und das ist kein Minibeitrag was da anfällt bis dann seine Kinder neue Besitzer haben.

mago23
08.06.2007, 08:13
Hallo Sabrina,

mein Kleiner ist schon kastriert. Diese Probleme fallen dann wenigsten weg! ;-)

juliana
09.06.2007, 15:18
was bedeutet denn, dass er dein Schimpfen ignoriert? WANN schimpfst du? Doch nicht wenn er wieder kommt, oder?

De Luftballonmethode hört sich toll an. Außerdem würde ich ihn - wenn möglich - von draußen reinholen und dann sofort zurück ins Haus.
Wenn du ihn nämlich rufst und dann ins Haus bringst, bestrafst du ihn fürs Kommen, nicht fürs Abhauen.

mago23
09.06.2007, 20:12
nein - geschimpft wird nur, wenn ich ihn wieder mal in Nachbars Garten einfangen muss. Dann kommt er auch sofort ins Haus.

zipfelhut
10.06.2007, 02:34
Huhu!
Ich hoffe, Du nimmst meine deutlichen Worte nicht persönlich, aber meiner Ansicht nach hast Du ein viel größeres Problem, als daß der Hund über den Zaun hüpft - er hat keine Bindung zu Dir! Ich würde Dir raten, ganz gezielt mit ihm zu arbeiten, das heißt für mich: Kopfarbeit - "bis die Rübe qualmt". Deinem Wuffi ist langweilig und er sucht sich mit dem Stiftengehen selbst Beschäftigung. Durch das Alleinlassen im Garten gibst Du ihm auch keine andere Möglichkeit, als selbst das Ruder in die Hand zu nehmen und dieser tollen, selbstbelohnenden Beschäftigung nachzugehen.
Mein Tip ist also folgender: Ab sofort kommt der Hund nicht mehr allein in den Garten - wie Lastrami schon sagte. Und ab sofort ist der Garten Euer Trainingsplatz. Erarbeite mit ihm die Grundausbildung falls noch nicht geschehen, wenn doch, dann perfektioniere sie. Bring ihm "Kunststücke" bei wie Rückwärtsgehen, Kriechen oder Rolle machen. Laß ihn Dinge apportieren, den Einkaufskorb tragen, die Fernbedienung aufheben etc. (DER Job schlechthin für Retriever überhaupt!). Gib ihm etwas zu tun, er ist ein Arbeitshund, der eine Aufgabe braucht. Es gibt dann keinen Grund mehr abzuhauen, er lernt Dich als Ansprechpartner für seine Bedürfnisse kennen und muß sie daher nicht mehr selbständig befriedigen gehen und der Garten ist ab sofort kein Ort der tödlichen Langeweile mehr. Wenn all diese Sachen funktionieren, kommt der Hund gar nicht mehr auf die Idee, daß es woanders interessanter ist als bei Dir. Binde ihn an Dich, indem er in erster Linie in Deiner Nähe sein darf und soll, aber auch indem Du mit ihm arbeitest, das ist das einzig nachhaltige Fundament für eine Mensch-Hund-Beziehung. Der Hund, der machen "darf" (muß!) was er will, ist nicht glücklich.
Franzi

mago23
10.06.2007, 09:21
Huhu!
Ich hoffe, Du nimmst meine deutlichen Worte nicht persönlich, aber meiner Ansicht nach hast Du ein viel größeres Problem, als daß der Hund über den Zaun hüpft - er hat keine Bindung zu Dir! Ich würde Dir raten, ganz gezielt mit ihm zu arbeiten, das heißt für mich: Kopfarbeit - "bis die Rübe qualmt". Deinem Wuffi ist langweilig und er sucht sich mit dem Stiftengehen selbst Beschäftigung. Durch das Alleinlassen im Garten gibst Du ihm auch keine andere Möglichkeit, als selbst das Ruder in die Hand zu nehmen und dieser tollen, selbstbelohnenden Beschäftigung nachzugehen.
Mein Tip ist also folgender: Ab sofort kommt der Hund nicht mehr allein in den Garten - wie Lastrami schon sagte. Und ab sofort ist der Garten Euer Trainingsplatz. Erarbeite mit ihm die Grundausbildung falls noch nicht geschehen, wenn doch, dann perfektioniere sie. Bring ihm "Kunststücke" bei wie Rückwärtsgehen, Kriechen oder Rolle machen. Laß ihn Dinge apportieren, den Einkaufskorb tragen, die Fernbedienung aufheben etc. (DER Job schlechthin für Retriever überhaupt!). Gib ihm etwas zu tun, er ist ein Arbeitshund, der eine Aufgabe braucht. Es gibt dann keinen Grund mehr abzuhauen, er lernt Dich als Ansprechpartner für seine Bedürfnisse kennen und muß sie daher nicht mehr selbständig befriedigen gehen und der Garten ist ab sofort kein Ort der tödlichen Langeweile mehr. Wenn all diese Sachen funktionieren, kommt der Hund gar nicht mehr auf die Idee, daß es woanders interessanter ist als bei Dir. Binde ihn an Dich, indem er in erster Linie in Deiner Nähe sein darf und soll, aber auch indem Du mit ihm arbeitest, das ist das einzig nachhaltige Fundament für eine Mensch-Hund-Beziehung. Der Hund, der machen "darf" (muß!) was er will, ist nicht glücklich.
Franzi


Hallo Franzi,

natürlich nehme ich Dir die klaren Worte nicht übel, da ich ja wirklich möchte, dass sich unsere Situation ändert und wir gemeinsam Spass im Garten haben können, ohne dass er an der langen Leine sein muss. Es ist aber so, dass mein Wuff nicht alleine im Garten ist. Der Garten ist natürlich auch unser Übüngsplatz - es wird dort gespielt, geübt aber natürlich auch nicht ständig.
Und alleine ist er nie im Garten, macht ja auch keinen Sinn. Wir haben auch noch einen zweiten Rüden, und da ist auch im Garten sehr oft spielen angesagt. Er geniesst es auch sichtlich, einfach nur im Schatten neben seinem Frauchen zu liegen. Aber es scheint, dass manchmal einfach die Neugier siegt.
Apportieren ist eins unserer Lieblingsspiele - ich bin also nicht der Meinung, dass der Garten ein Ort der Langeweile für ihn ist. Aber wie schon gesagt, es ist nicht möglich, sich ständig nur mit ihm im Garten zu beschäftigen. Es sollte möglich sein, sich auch mal ihm Garten gemeinsam mit ihm aufzuhalten, ohne, dass er ständig über den Zaun springt?!
Unsere Bindung bewerte ich als sehr gut, da er ständig an meiner Seite ist und auch meine Bewegungen sehr genau beobachtet. Daher denke ich, dass das nicht das Problem ist.
mago

Shar-Pei
10.06.2007, 09:42
Sry Mago,aber ich muss dich da mal etwas berichtigen.Vergib mir :bow:

Das ständige an deiner Seite kleben und schauen was du machst ist kein Zeichen einer innigen Bindung!!!:love:

Das ist Rudelchef-Verhalten und er kontrolliert dich,denn schließlich darf sein Rudel ja nicht einfach machen was es will und das auch noch ohne das er genaustens darüber Bescheid weiß.:rolleyes:

Denke mal das er deswegen auch macht was er für richtig hält,somit auch über den Zaun gehen.:schmoll:

Weiß ich erst seit ich glaubte mein Hund und ich hätten eine schlechte Bindung,weil sie mir in der Wohnung nie versuchte nachzulaufen oder mal den Kopf auf mein Bein zu legen.:0(

Hundetrainer hat mich dann mal aufgeklärt und meinte das wäre gut so und ein Zeichen das ich eindeutig der Chef für sie bin.:kraul:

mago23
10.06.2007, 10:03
Hallo Sabrina,

wie soll ich dann die Bindung besser aufbauen? Habe wirklich gedacht dass wir eine gute Bindung hätten.....:?:

Sydney1
10.06.2007, 12:34
Hallo Mago,

wie du die Bindung aufbauen kannst? Bindung besteht schon nur das die Rudelordnung nicht in ordnung ist (er dir deswegen ständig nachläuft) und dein Schnuff ist eindeutig unterfordert ^^
Doch ein Labbi möchte ständig etwas zutun haben und auch ständig neues dazu lernen d.h. von Körper her und auch von Kopf her ständig ausgelastet sein.
Er apportiert ja gerne , stelle doch einfach ein planschbecken im Garten auf , lass gegenstände darin schwimmen , bringe ihn bei das er zwei mal ums becken geht sich denn hinsetzt und einmal bellt und denn sagst du ihn was er da raus holen und dir bringen soll - ist das nicht ne Idee? ^^
Desweiteren wegen den ständig um dich rum sein könntest du schon in der Küchensituation üben wenn du Futter vorbereitest. Lass ihn vor der Küche sitzen , bereite das Fressi vor und rufe ihn denn zum hingestellten Napf . Wenn es eh schon so ist das er vor der Küche warten soll denn lass ihn ruhig auf sein Platz warten auchwenn dieser zwei Räume weiter ist. Aber ich denke das ständige Folgen lässt schon nach wenn er vollkommen geistig und körperlich gefordert ist. Wenn du es hinbekommst kannst auch Leckerein im Garten verstecken und er muß nach deiner Anleitung suchen , das heißt er wird zum suchen aufgefordert, muß dich zwischendurch anschauen und du zeigst ihn mit den ausgestreckten Arm und Fingerzeig die Richtung und sagst dazu auch den Richtungsname (lings oder rechts) und mit dieser deinen Führung wird er auch 100%tig fündig - schafft vertrauen und ist auch eine neue Übung wo du später sogar für in Liegestuhl sitzen kannst und nur lings oder rechts sagen brauchst.

Und wichtig ist - sollte er etwas nicht machen was du ihn sagst , schimpfe nicht sondern lass ihn gleich etwas machen was er schon kann und sicher ausführt und lobe ihn wenn er es richtig toll gemacht hat- das macht ein Rudelchef ^^ ... er ist sicher auch besonders lieb zu dir wenn du etwas richtig tolles mit ihn machst ^^

lieben Gruß
Virginia & Co

zipfelhut
10.06.2007, 14:34
Huhu!
Was die anderen sagten stimmt, ich muß mich da berichtigen, es dürfte eher an der Rudelordung und weniger an der Bindung an sich liegen. Was mir auch noch auffiel ist der Satz (sinngemäß) " Er ist nicht allein, weil auch der andere Hund dabei ist". Auch das ist dem Problem nicht dienlich; wenn die Hunde sich mehr miteinander als mit Dir beschäftigen (und dabei solcher Unsinn herauskommt) solltest Du das besser anders organisieren. Ich würde Dir wie gesagt empfehlen, daß die Hunde mehr Aufgaben bekommen und weniger sich selbst überlassen sind (das soll ja nun nicht heißen, daß ich denke, Du vernachlässigst sie :D ) Laß sie nicht mehr allein im Garten, damit begünstigst Du eine Gruppendynamik und mehr Selbständigkeit als ihnen gut tut.
Franzi

Edit: Hab gerade gelesen, daß Du immer dabei bist und sie nicht allein im Garten sind. Trotzdem: Dann gehts eben nur unter Training in den Garten, und das solange, bis ihm die Lust auf Abhauen vergangen ist. Um das Springen wirklich sicher zu vermeiden, also auch wenn Du den Rücken drehst, müsstest Du wahrscheinlich aversive Mittel (Strafreize) einsetzen und das sollte nicht Sinn und Zweck des ganzen sein.

Lotta
10.06.2007, 22:31
Hallo,

Wird’s hier nicht langsam ein bisschen stressig? Soll ein Hund sich wirklich gar nicht mehr selber beschäftigen können? Dürfen zwei Hunde nicht miteinander spielen? Muss er in jeder wachen Minute kontrolliert und beschäftigt werden oder aber hinter mir herdackeln, nur um dann auch noch dominant zu sein und mich kontrollieren zu können?

Ich glaube, ein normalgroßer menschlicher Garten dessen Grenzen nicht überschritten werden dürfen, dass ist für einen jung-erwachsenen, neugierigen Hund einfach zuviel verlangt. Auch wildlebende Hunde und Wölfe eines Rudels sind nicht ständig auf Tuchfühlung und wohl kaum rennt der Rudelchef ständig hinter den Rangniedrigen her um sie zu kontrollieren. Junge Tiere im Rudel entfernen sich schon einmal für mehrere Stunden und jagen Kleintiere, ohne dadurch Rang oder Bindung zu verlieren.

Mein Vorschlag ist deswegen: Wenn du ansonsten mit dem Verhalten und dem Gehorsam deines Hundes zufrieden bist, bau einen höheren Innenzaun und genieß mit deinen Hunden die Sommerstunden im Garten ohne Stress.

Grüße von Lotta

zipfelhut
11.06.2007, 01:04
Doch, aber dieses Privileg steht ihm erst dann zu, wenn er begriffen hat, wo sein Platz ist und wo er zu Hause ist. Je besser ein Hund erzogen ist, desto mehr Freiheiten kann er doch genießen, also - wo liegt das Problem, einem unterforderten Hund, der zudem kein Interesse daran hat, zu Hause zu bleiben und selbständig "auf Jagd" zu gehen, etwas abzuverlangen? Sofahunde, die nichts leisten müssen sind Hauptursache von Verhaltensproblemen. Der Hund hier soll nicht drangsaliert werden, sondern er soll (und muß) lernen, wo sein Platz in seinem Leben ist. Alles andere ist verantwortungslos, dem Hund und den Mitmenschen gegenüber; unerzogene Hunde gibt es wahrlich genug und Hunde wollen zudem erzogen und beschäftigt werden, mit seinem Abhauen gibt er doch wohl ein eindeutiges Signal!
Franzi

Shar-Pei
13.06.2007, 08:59
@ Zipfelhut: du hast geschrieben was ich auch denke!!!:wd:

Heike B
13.06.2007, 13:23
Hallo!!
Also hier wurde schon viel Gutes rübergrbracht!:wd: aber eines muss Du wissen: Der Labrador geht viel später in die Pupertät rein als andere Hunde aber dafür bleibt er auch laaannge drinn!!
Es braucht manchmal fast 3-4 Jahre bis sich der Labrador-Retriever in seiner Persönlichkeitsentwicklung ausgetobt hat.
Was den Garten angeht, tja ich würde ihn, wenn es nicht anders geht und du musst ihn ja auch mal 10 min alleine lassen können, ihn immer mit einer langen Schleppleine anbinden. so kann er Dir nicht abhauen.
aber wie ist es denn sonst so?? Wenn ihr spatzieren geht? Haut er denn auch ab, und kümmert sich nur so um seine Sachen?
Die anderen haben schon recht Gute Tipps gegeben, was die Kopfarbeit angeht, aber bitte!!! lass Deinen Retriever nict bellen wenn er was gefunden hat!! Denn in der Jagt nach dem Schuss darf er auch nicht bellen, sonder ruhig(steady) neben seinem Hundeführe stehen und nur auf Komando apportieren. Allse ohne Lautzeichen. Wenn Du ordendlich Beschäftigung für deinen Hund suchst, schaue mal af die Web Seiten des DRC nach( Deutscher Retriever Club9, dort wirst Du Anleitung finden und auch gute Ortsgruppen die deinem Jagdhund die entsprechende Ausbildung angedeihen lassen.
Habe nur gute erfahrungen dort gemacht. Habe einen schwarzen Labbi Namens Votan und wir bereiten uns auf die nächste Apportieprüfung (DUMMY-A) vor.
Wenn du Fragen hast maile!!:cu:
Heike B

Heike B
19.06.2007, 20:33
Hallo Margo!:cu:
Schön dir helfen zu können.;)
Ja bei uns ist das so mit dem Leine ziehen. Wir haben von Anfang an drauf geachtet das er nicht zieht, also schon vom Welpenalter an. Es ist einfach respektlos wenn sie wie die Gehirnamputierten losstürmen, gibt es nicht!! Als 1. solltest Du den Blickkontakt abwarten und das ohne ein komando zu geben.Nein! Als 1. immer dicht bei Euch, also auf dem Grunstück schauen ob er pieseln muss, sonst bringt das nichts. Denn keiner kann stille sitzen wenn er dringend muss!
Dann aber seine Aufmersamkeit auf euch ziehen. Das kann manchmal, gerade zum Anfang wenn er noch nicht weiß warum, langwierig werden. aber es lohnt sich! Dann absolutes Timing!!! Sobald er dich anschaut:Ein TOLL!! u. Leckerlies.
Du wirst merken,dann erst begreift er das IHR auch noch da seit!! Wenn er das gemacht hat , ÜBEN!! Mit (zum Anfang) Leckerlis in der Hand kurze Strecken laufen. Will er wieder vorlaufen, sofort den Richtungswechsel machen. Am Besten ohne irgendetwas zu sagen, geschweige zu brüllen oder wie ein Berserker zu zerren.Und das wiederholen bis euch und dem Hund schwindelig ist. Manchmal ist das so. Aber nur wenn er nicht neben euch ist! Irgendwann wir das auch den größten Zerrer auf die E.... gehen und er fügt sich. :rolleyes:Sobald er dich bei dieser Übung anschaut(Im Idealfall beim gehen) ein FEIN und Leckerlies.Das kannst du dann ausweiten in dem du ihn dann, wenn du stehen bleibst. ein Sitzkomando gibst.Auch wieder schön loben. Er merkt sich das und du wirst sehen ,bald sitzt er sofort wenn du stehen bleibst.
Ich möchte dir hiermit erklären. das es für ihn dann den Anreiz hat auf euch zuachten und er muss nicht mehr meinen woanders ist es schöner! Also schnell weg und wenn es nur geht das ich Herrchen hinterherschleife!!
Wenn ihr so 5-10 min geübt habt. Bitte immer ein Spiel oder ein Apportierspiel hinterher. so kann er seine Anspannung ausleben und das dann noch mit euch!!Also immer mit euch spielen lassen und nicht meinen so jetzt kann er erstmal sich alleine Beschäftigen. Nur so funktioniert es. Was besseres gibt es nicht um mehr Bindung aufzubauen.Denn wenn er Spass mit euch hat,habt ihr auch wieder Spass mit ihm zugehen und wunderbare Sachen mit ihm zumachen. Es ist immer ein Beidseitiges Miteinander von nutzen!
Konsequenz ist dabei alles. am Besten ist es wenn erstmal einer von euch das macht, damit in diese Sache stabilität reinkommt und bitte nicht verzagen, einge Labbis sind Künstler im Sturr sein!! Nicht entmutigen lassen, wenn Übungsfrust aufkommt meld dich bei mir. natürlich auch wenn ich vielleicht wirr geschrieben habe.
Also machs gut und drück deinen Labbi von mir!
Heike B