PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welpe mit 6 Wochen



Tetraeder
14.05.2007, 18:18
Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich hätte da mal eine Frage :-)

Unsere Züchterin hat uns angeboten, da der Anfahrtsweg von ihr zu uns nicht allzu lang ist (knapp 30 min.) dass wir unsere kleine Labradorhündin in 2 Wochen (dann ist sie 6 Wochen) morgens mal abholen könnten zu uns und nachmittags wieder zur Züchterin bringen könnten. Die Züchterin meinte, auf meine Frage hin ob das nicht zu stressig für den Welpen wäre und ob das überhaupt gut wäre, dass sie dies nur Welpenbesitzern empfiehlt die in der Nähe wohnen und dies durchaus positiv für den Welpen wäre. In der kurzen Zeit wo der Welpe dann schnupperweise mal im neuen Heim ist, bevor er mit 9 Wochen entgültig zu uns kommt, würde dies positiv auf seine Entwicklung kommen und der Welpe würde, wenn er dann 9 WO alt ist und im neuen Heim da ist, sich schon etwas vertrauter mit der Umgebung sein, etc.

Mich würde mal eure Meinung hierzu interessieren, da ich mir nicht sicher bin, ob wir dies wirklich machen sollen. Die Züchterin ist eine anerkannte VDH Züchterin.

Freue mich über Antworten.

LG

der dicke hund
14.05.2007, 20:46
hi du
das ist eine gute frage.....mein bauchgefühl sagt nein die prägungen in der zeit sollten von der züchterin ausgehen...........das der welpe was mit vertrauten personen macht und mit seinen geschwistern und der mutter.
aber wie gesagt das habe ich nun so aus dem bauch heraus geschrieben............
viel spass dann aber mit eurem knuffel wenn er dann eingezogen ist

BatBulls
18.05.2007, 14:51
Bei Welpenkäufern aus der Nähe mache ich das auch schon mal. Auch die anderen dürfen (in meinem Beisein) schonmal mit "ihrem" Welpen eine Runde Gassigehen.
Bisher habe ich nur positive Erfahrungen. Muss dazu sagen das Interessenten aus der Umgebung ab der 3-4. Lebenswoche schon ca 1x die Woche zum Knuddeln und Kennenlernen vorbeikommen.

billymoppel
19.05.2007, 08:49
einzelfallentscheidung, würde ich sagen.
meine freundin, die auch im vdh züchtet, hatte gerade einen wurf. der war sehr groß und entsprechend stressig. da wir freundinnen sind, bin ich ein bißchen zur hand gegangen und hatte ab der sechsten woche immer mal einzelne welpen untertags, um auch für die prägung was zu machen: straße, auto, baumarkt....ich kanne die babies von der ersten stunde an. fakt ist: alle, die bei mir waren, hatten früher oder später heimweh :D. bei zwei hündinnen habe ich die sache rasch abgebrochen, die waren einfach noch nicht so weit. zwar hat der trennungschmerz und die tatsache, dass man am ende doch wieder zu den seinen kommt, sicher auch ihre wirkungen - ob das aber nur positiv besetzt ist - da habe ich so meine zweifel. jedenfalls nicht, wenn eine einziger haufen elend in meiner küche hockt. :D andere wieder, vor allem die rüden, hatten zwar auch ihre jammer-phase, aber im großen und ganzen war der spass nicht zu übersehen.
die geschlechtspezifischen unterschiede waren überraschend deutlich, die rüden deutlich extrovertierter. vielleicht lags am wurf, da waren sie deutlich in der unterzahl.
wenn ihr aber in der nähe wohnt und die sache jederzeit beenden könnt, wüsste ich nicht, was dagegen spräche. nur muss man halt ehrlich sein und wenn keiner der beteiligten einen gewinn zu verspüren vermag...

Shar-Pei
20.05.2007, 11:55
Also ich würde es nicht machen,denn schließlich ist das die Zeit wo die Welpen noch völlig auf die Eltern und Geschwister fixiert sind.Ich glaube das ist einfach zuviel für die Kleine und sie wird noch früh genug mit dem Trennungsschmerz konfrontiert.:0( Gönn der Süßen noch die 2-3 Wochen,auch wenn die Ungeduld an dir zerrt.

bissiger Hund
24.05.2007, 00:39
Die Züchterin macht sich strafbar.

Welpen dürfen nicht unter 8 Wochen von der Mutter getrennt werden.


Gruß vom bisschen Hund

Sydney1
24.05.2007, 09:17
Also ich kenne es so das die Welpen von mittel bis großen Hunden erst ab der 12 Woche endgültig von der Mutter getrennt werden. Zuvor unternimmt die Züchterin was mit Welpen und Mutterhündin (auch mal mit den späteren Käufern) so allerlei. Die Mutterhündin ist dabei um den Welpen Sicherheit zu vermitteln die sie bei der Züchterin nicht so stark haben. An Kinder sollte der Welpe schon in frühster Jugend gewöhnt werden. Meine Züchterin damals lud schon vernünftige Kinder zu sich ein als die Welpen noch in der Wurfkiste lagen.

Also ich würde von meinem Gefühl her sagen , mach den Welpen nicht kirre , ein Kind reicht man auch nicht herum und es ist ein Kind auch wenn nur ein Hundekind. Wenn die Züchterin mit der Mutterhündin mitkommen würde ,würde ich es wohl auch machen aber so....

lieben Gruß
Gina & Co

Bagpiper
24.05.2007, 10:02
Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich hätte da mal eine Frage :-)

Unsere Züchterin hat uns angeboten, da der Anfahrtsweg von ihr zu uns nicht allzu lang ist (knapp 30 min.) dass wir unsere kleine Labradorhündin in 2 Wochen (dann ist sie 6 Wochen) morgens mal abholen könnten zu uns und nachmittags wieder zur Züchterin bringen könnten. Die Züchterin meinte, auf meine Frage hin ob das nicht zu stressig für den Welpen wäre und ob das überhaupt gut wäre, dass sie dies nur Welpenbesitzern empfiehlt die in der Nähe wohnen und dies durchaus positiv für den Welpen wäre. In der kurzen Zeit wo der Welpe dann schnupperweise mal im neuen Heim ist, bevor er mit 9 Wochen entgültig zu uns kommt, würde dies positiv auf seine Entwicklung kommen und der Welpe würde, wenn er dann 9 WO alt ist und im neuen Heim da ist, sich schon etwas vertrauter mit der Umgebung sein, etc.

Mich würde mal eure Meinung hierzu interessieren, da ich mir nicht sicher bin, ob wir dies wirklich machen sollen. Die Züchterin ist eine anerkannte VDH Züchterin.

Freue mich über Antworten.

LG

Die Sache ist nicht ungefährlich. Gerade in der Zeit mit ca. 6 Wochen lässt der Immunschutz durch die Muttermilch nach, eine Impfung ist aber wahrscheinlich noch nicht erfolgt, bzw. noch kein vollständiger Impfschutz aufgebaut. Der Kleine kann sich ganz schön Infektionen einfangen. Und nicht nur das - bei seiner Rückkehr zu Mutter und Geschwistern diese auch noch anstecken. Man geht da oft viel zu sorglos um. Es wird ja auch nicht ohne Grund empfohlen, auch bei Welpeninteressenten gewisse Hygieneregeln einzuhalten (Händewaschen etc.) und nicht unbedingt mehrere Zuchtstätten hintereinander zu besuchen.

maxxima
24.05.2007, 20:09
hallole auch

auch ich habe meinen hund aus einer anerkannten VDH Zucht bekommen.
unsere züchterin wohnt nur einen ort weiter (10 Min.) wir haben unseren max auch mehrmals bevor wir ihn holten besucht,
aber die züchterin hat u tut es heute noch nicht , daß ein welpe vor 10 wochen mit dem neuen besitzer einen ganzen nachmittag unterwegs ist u dann wieder zurück bringen lässt.
wir sind da öfters hingefahren haben da 1 stunde mit wauzi gespielt nicht nur mit unseren , u das fanden wir so auch oki


mfg maxxima