PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Katze hat Futterallergie. Oder doch nicht???



Mischa
10.05.2007, 14:51
Hallo liebe Leute,

ich hab mal ne Frage. Bei meiner Katze Tigger (10 Monate, kastriert) wurde eine Futtermittelallergie vor knapp 4 Monaten diagnostiziert, allerdings noch ohne Tests zu machen, da diese ja sehr teuer sind.
Aber ists es normal, dass sie trotz Ausschließen der Allergieauslöser Symptome wie dicke Pfötchen, Juckreiz, stumpfes Fell auftreten? Die Tierärztin weiß da auch nicht weiter. Sie empfiehlt die Tests (Bluttest: 150, 00 €) und anschließende Desensibilisierung (nochmal 300 €).

Habt ihr da Erfahrungen?

Bitte helft mir.

Danke. Jana:0(

Gloriaviktoria
10.05.2007, 14:56
Hallo,

erzähl doch mal bitte genauer, was ihr schon alles unternommen habt. Soweit ich weiß, sind die Tests sehr unzuverlässig und es hilft nur eine Ausschlussdiät über längere Zeit, bei der man dann ganz langsam und nach und nach neue Fleischsorten hinzufügen darf.
Hier im Shop gibt es glaube ich Pferdefleisch zu kaufen, das extra für solche Zwecke gedacht ist.

Mischa
10.05.2007, 15:05
Also:

Vor knapp vier Monaten (nach wochenlanger Fütterung mit Junior-Whiskasfutter) bekam Tigger Knubbel unter der Haut, Juckreiz (ganz schlimm), dicke Pfoten und wurde so matt. Ich ging zum Arzt, der erst auf Milben tippte und Antibiotika spritzte und mir ein Anti-Milben-Mittel mitgab. Es wurde dann auch besser (anfangs jedenfalls), aber nach ein paar Tagen wieder voll heftig. Dann bin ich nochmal hin und der TA stellte die Vermutung mit der Allergie auf. Sie hat Antihystamine (oder wie das geschrieben wird :) ) gespritzt und mir empfohlen (oder befohlen) ein Anti-Allergen-Futter zu füttern. Das hab ich getan. Erst von Integra, dann zu Hills Sensitive skin. Das klappte auch, bis mir der TA Hills z/d antiallergen (nassfutter) gab, ich solle es damit auch mal versuchen. Sie schlug genau eine Woche danach wieder auf das Futter an. Ich wieder hin, TA wieder gespritzt und ich normal Hills Sensitive skin gefüttert. Jetzt soll ich mal Royal canin antiallergen versuchen, aber ich hab da auch wieder bedenken. Der TA ist ratlos, da Tigger auch schon dicke Pfoten bekommt, wenn sie am Boden geleckt hat oder Mischa (andere Katze (Schwester), die das nicht hat) am Gesicht rumleckt, wenn sie gerade gefressen hat. Der TA weiß auch nicht mehr weiter.

Ich hab so Angst, dass es keine Allergie, sondern was anderes ist.

So, ich hoffe, das hilft euch weiter. Danke.

shirkan
10.05.2007, 18:07
Hallo,

mit meinen Katzen hatte ich bisher noch nie Allergieprobleme, aber früher mein Hund. Als wir da nicht weiterkamen war es selbstverständlich das Blutproben eingeschickt wurden. Die evtl. Folgekosten einer Desensibilisierung hängen sehr vom Einzelfall ab, unter der Voraussetzung das dies überhaupt möglich ist.

Wenn deine Katze derart leidet, nützt doch die Geldausgabe für allmögliche Futtersorten nichts. Man muß den Grund für die Gesundheitsprobleme finden, Vermutungen helfen da nicht. Also Blutuntersuchung (auch der ewige Futterwechsel kostet Geld) und dann kann das Problem hoffentlich gezielt angegangen werden. Evtl. mußt Du auch in eine kompetente Tierklinik wechseln.

Für meinen Hund konnte damals übrigens ein Serum zur Desensibilisierung entwickelt werden. Bei ihm fand sich eine Hausstauballergie, die wir anschließend gut in den Griff bekamen.

Grüße

Mischa
11.05.2007, 08:34
Danke schön für eure Beiträge.

Gestern hatte die Kleine wieder ne dicke Pfote. Ich wieder zum TA und der diagnostizierte vorläufig (Futter waren auf antiallergen eingestellt seit Wochen): Allergie auf andersartige Tierhautschuppen/-haare. Hab noch 2 Meerschweinchen, die ich jetzt also für mindestens 4 Wochen weggeben muß, um zu testen, ob es sich bei der Allergie tatsächlich um diese handelt. Ich bin ja mal gespannt.

Danke nochmals.

Bluttest wird trotzdem gemacht. Gestern wurde ihr relativ viel abgenommen. :(

shirkan
11.05.2007, 10:02
Hallo Jana,

ich drück Dir fest die Daumen, daß die Blutuntersuchung ein eindeutiges Ergebnis bringt, wo dann auch gezielt behandelt werden kann. Zumindest daß Du dann weißt, wie Du Deiner Katze helfen kannst. Bei meinem Hund war die Diagnose Hausstauballergie zwar kurz eine Katastrophe aber endlich konnte ihm geholfen werden, da waren die Umstellungen im Haushalt Nebensache.

Melde Dich doch mal wieder, wenn Du ein Ergebnis hast.

Grüße

Mischa
02.11.2007, 09:16
Hallo alle da draußen. In den letzten Monat hat sich bei Tigger viel getan.

Da Tigger die letzte Cortisonspritze gar nicht gut vertragen hat, bin ich auf Anraten meiner Tierärztin zum Homöopathen für Tiere.

Die Behandlung geht gut voran. Es hat sich viel getan bei der Kleinen. Mein Homöopath ist wirklich voll verständnisvoll was meine Ängste angeht und macht mir Mut.

Der Bluttest hatte leider nichts gebracht und die Ärztin wollte aber Tigger weitere Spritzen ersparen. :( Die Nieren seien auch schon ein wenig angegriffen. ;(

Also vielen Dank nochmal.

Garvin
02.11.2007, 09:54
Hallo Mischa,

du solltest trotzdem versuchen, die Ursache herauszufinden. Die Futtersorten,die du genannt hast, enthalten meines Wissens nach alle Getreide. Ich empfehle dir, eine PN an Sylvia / MickeyIM zu schicken, denn drei von ihren Katzen haben ebenfalls z.T. schwere Nahrungsmittel-Allergien, u.a. gegen Rind, Reis, Lamm usw.

Permanent Cortison zu spritzen ist ohnehin nicht zu empfehlen - bei uns hat das einen Diabetes ausgelöst. Super, dass du einen so guten Homöopathen gefunden hast.
Viel Glück!

Katzenmammi
02.11.2007, 18:24
Hallo,

ich kann auch nur sagen: Hände weg vom Cortison in diesem Fall! Das deckt den Juckreiz zu, ändert oder heilt aber überhaupt nichts - und greift im schlimmsten Fall den kleinen Körper an wie es der Diabetes so schön zeigt.

Wir haben auch eine Odyssee hinter uns, wir schlagen uns seit Mitte Juli damit herum. Einige hundert Euro, 3 Tierärzte und 5 Tierheilpraktiker später sieht es wohl so aus, dass Sammy Probleme mit dem Fettstoffwechsel und damit mit Leber und Pankreas hat. Wir haben endlich einen guten TA gefunden, der einen Allergietest gemacht hat (kein Wert deutet auf eine Allergie hin) und eine THPin, die sich sehr mit Homöopathie & Co. auskennt.

Weiterhin alles Gute für Euch,
Gruß :cu:

Cleo
02.11.2007, 18:38
Hallo,

wir haben bei Liese ja auch einen Bluttest machen lassen. Weiß allerdings nicht mehr wie teuer der war, auf jeden Fall keine 150€.
Sie hat auch ziemlich viele Allergien.
Die Pollenallergie haben wir mit einer Bioresonanz-Therapie und zusätzlicher Gabe einer homöopathischen Mischung erst einmal wegbekommen. Wir brauchten 4 Therapie-Sitzungen, die jeweils rd. 30€ gekostet haben. Mir ist es lieber so, als sie mit Medikamenten vollzustopfen. Bin sehr zufrieden damit.

Mischa
08.11.2007, 13:30
Hallo an alle,

schön zu lesen, dass andere auch gute Erfahrungen mit Homöopathen gemacht haben.

Das Cortison hat tatsächlich sehr viel schlechtes angerichtet.

Mein HP kann aber wenigstens die jetzige Allergie behandeln, aber die Langzeitschäden des Cortisons werden wohl bleiben. :( Die arme Mau.

Vielen Dank für eure Beiträge. Ihr seid toll. :)

LG Jana

bosso
08.11.2007, 17:45
Hallo an alle,

schön zu lesen, dass andere auch gute Erfahrungen mit Homöopathen gemacht haben.

Das Cortison hat tatsächlich sehr viel schlechtes angerichtet.

Mein HP kann aber wenigstens die jetzige Allergie behandeln, aber die Langzeitschäden des Cortisons werden wohl bleiben. :( Die arme Mau.

Vielen Dank für eure Beiträge. Ihr seid toll. :)

LG Jana

Wie lange hat sie denn Cortison bekommen.
Kann sie denn davon schon Langzeitschäden haben?
Könnte es sein,dass deine Maus auf das Katzen-Streu allergisch ist,da du ja schreibst sie bekommt geschwollene Pfoten und Juckreiz.

Denn meine Katze ist auf alles Klumpstreu allergisch.
Ihr geschwillt dann die Nase zu und sie fängt an zu schnarchen und bekommt schlecht Luft.
Sie kratzt sich auch die Ohren blutig.
Besonders schlimm war es beim Catsan Klumpstreu,da leckte sie sich ständig und zitterte mit dem Fell.

Ich benutze nun das AS-Premium Hygienestreu von Schlecker und das verträgt sie.