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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie sage ich es meiner Tochter??



sandy1709
03.05.2007, 21:23
Unsere geliebte Pamina wurde heute morgen nach einer langen, schweren Krankheit eingeschläfert. Meine Tochter (4 Jahre) weiss bisher noch nichts davon, wobei ich im Vorfeld sehr viel mit ihr darüber gesprochen habe, dass es sein kann, dass Pamina bald in den hundehimmel muss, weil sie so krank ist. Da wir unseren Hund öfter für einige Tage bei meinem Freund lassen, hat meine Kleine bisher noch keine Ahnung davon, dass Pamina nun wirklich die Reise in den Himmel angetreten hat:0( habt ihr einen Rat für mich, wie ich es ihr am besten beibringe?? Ich dachte, ich lasse sie erstmal einige Tage abstand gewinnen und werde mich dann mit ihr zusammensetzen und mit ihr reden. Was meint ihr? Wie habt ihr das gemacht?? Ich bin selber gerade fix und fertig und weiss überhaupt nicht, wie ich mich meiner Tochter gegenüber verhalten soll...

absinth
03.05.2007, 21:32
Es gibt einige schöne Kinderbücher über Tod und Sterben, die Kindern das Thema altersgerecht und gut erklären. Vielleicht wäre das ja eine Hilfe für euch beide.

Bedenke, dass sie noch sehr jung ist, und das wahrscheinlich noch nicht richtig erfassen kann. Ich weiß nur, dass es für Kinder tröstlich sein kann, ein Grab anzulegen und zu pflegen, da sie dann einen Ort haben, an dem das Tier quasi noch da ist.

Alles Gute!

Lotta
03.05.2007, 22:29
HAllo Absinth,

das tut mir leid, dass ihr eure Hündin verloren habt. Dem Mädchen würde ich es aber sofort sagen, sie merkt sowieso, dass etwas nicht stimmt. Nimm sie auf den Schoß und erzähl ihr, was passiert ist. Wenn du kannst, erzähl ihr eine schöne Geschichte von der Regenbogenbrücke, dem Hundhimmel, oder was immer du glaubst oder dir wünschst.
Vielleicht wird deine Tochter die Bedeutung noch gar nicht erfassen, vielleicht auch voller Interesse viele Fragen stellen. Oft nehmen Kinder den Tod viel selbstverständlicher hin als Erwachsene. Ich wünsche dir alles Gute und dass ihr den Verlust gemeinsam durchsteht.

Viele Grüße von Lotta

absinth
03.05.2007, 22:34
Lotta,

nicht ich habe den Hund verloren, sondern Sandy.
Kinder von 3-5 Jahren haben sehr unterschiedliche Auffassungen vom Tod. Für sie bedeutet er aber mehr, dass der Verstorbene weg ist, und "(wo)anders" weiterlebt.
Wichtig ist es auf jeden Fall, mit dem Kind darüber zu sprechen. Kinder adaptieren dabei oft das Verhalten der Erwachsenen, tun also auch traurig, aber eigentlich sind sie mehr erschrocken und verwirrt.