PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Katzenversicherung ???



SoulForSale
04.04.2007, 23:41
Hallo ihr Lieben!

Habe mir schon einige Forumsbeiträge durchgelesen zum Thema Katzenversicherungen, bin aber irgendwie immer noch unschlüssig..:?:

Habe meine Katzen bisher noch nicht versichert, weil ich dachte, dass es sich nicht wirklich rechnet. Aber wenn ich jetzt mal überschlage, dass meine Katze Laila (11Monate alt) nun schon knapp 1000€ "gekostet" hat bezüglich TA-Kosten, dann komm ich schon ins Grübeln.

Letzte Woche hat sie sich eine Gehirnerschütterung zugezogen und ist wohl scheinbar aufgrund dessen Anfang dieser Woche vom Katzenbaum gefallen und hat sich vorne ein Bein gebrochen, dass am Dienstag operiert worden ist. Die Kosten waren/sind natürlich immens (Aber was tut man nicht alles für seine Lieblinge :bow: )

Ich habe den Verdacht, dass Laila vielleicht etwas neurologisches hat (oder einfach nur pure Tollpatschigkeit), wodurch sie ihre Beine nicht immer unter Kontrolle hat. Und leider kann ich sie ja nicht 24h am Tag beaufsichtigen.

Falls es nun natürlich erneut zu so einem "Unfall" kommt (was ich nicht hoffe :( ), dann zählt das bei der Versicherung doch auch zu "Unfällen" und wird ab Vertragsabschluß von denen zu 100% übernommen, oder?

Sorry, dass ich dieses Thema wahrscheinlich zum tausendsten Mal anspreche, aber vielleicht hat jemand von euch ja einen ähnlichen Tollpatsch :D

jinx
09.04.2007, 12:55
Hallo,

ich kann dir nicht viel dazu sagen, da ich mich mit den Katzenversicherungen nicht so auskenne.
Aber, ich kann dir sagen, dass wenn deine Katze schon Probleme hat, dann werden die Kosten sicherlich von der Versicherung ausgeschlossen werden. Keine Versicherung nimmt einen Versicherten mit schon bekannten Krankheiten ohne diese auszuschließen, oder die Prämie so hoch anzusetzen das man sie eh nicht mehr bezahlen kann.

Wenn du bei der "Gesundheitsprüfung" lügen solltest wird die Versicherung auch sofort vom Vertrag zurücktreten und bereits gezahlte Leistungen zurückfordern. Damit ist nicht zu spaßen!

Gruß
jinx

VelvetKitty
09.04.2007, 21:48
Vielleicht solltest du die Kleine mal neurologisch untersuchen lassen, viell. lieber nochmals Geld für eine gründliche Untersuchung des Hirns ausgeben, um so Folgekosten entgegenzuwirken. Glaube kaum, dass es nur Tollpatschigkeit ist, ansonsten muss ich jinx Recht geben. Du fährst nicht gut, wenn du eine Versicherung anlügst.

lG

SoulForSale
11.04.2007, 21:13
Nabend..

ich habe mit dem TA aus der Tierklinik schon über eine neurologische Untersuchung gesprochen. Allerdings hat dieser mir von so einer Untersuchung abgeraten. Zum einen sei es wohl sehr stressig für die Katze und zum anderen ein großer Kostenaufwand. Der springende Punkt sei jedoch, dass ein neurologisches Problem nicht wirklich zu behandeln sei. Ich würde zwar dann unter Umständen eine Bestätigung über ein neurologisches Problem bekommen, aber dieses "Problem" könnte dann nicht behandelt werden.
Er sei der Ansicht, dass ich diese Untersuchung nicht machen sollte, weil der Katze dadurch nicht geholfen werden kann...

SoulForSale
11.04.2007, 21:14
jetzt habe ich ganz vergessen...

der Bruch am Vorderbein führt also versicherungstechnisch sofort zu einem höheren Beitrag? Ich mein, dfas ist ja keine Krankheit sondern einfach nur ein Unfall gewesen... ???

jinx
12.04.2007, 23:06
Hallo,

ich denke mal es kommt darauf an wie es zu dem Unfall kam. Wenn das ein neurologisches Problem ist wird das ausgeschlossen werden.

Allerdings bin ich keine Versicherungsfachfrau. Du solltest dich einfach mal an eine Versicherung wenden und nachfragen. Die können dir sicher weiterhelfen. Vielleicht am besten zuerst bei einer Versicherung die du gar nicht willst. Dann können "Versprecher" nicht so tragisch werden.

Aber wie gesagt, lügen oder verheimlichen führt zum Ausschluss.

Es gibt sicher auch bei neurologischen Störungen Behandlungsmethoden. Vielleicht nicht bei allen. Aber abklären lassen würde ich das. Vielleicht um nur darauf vorbereitet zu sein was alles auf mich zu kommt, oder wie lange die Lebenserwartung der Katze ist.
Vielleicht würde eine 2. Meinung weiterhelfen?

Grüße
jinx

bobby_lg
13.04.2007, 09:07
Hallo Jessika,
ich hatte auch überlegt eine solche Versicherung abzuschließen. Allerdings lohnen die sich nicht wirklich.
Ich erinnere mich nur noch an ein Angebot. Monatsbeitrag wären ca. 20 Euro gewesen. Dafür wären dann TA-Kosten bis zu 300 Euro im Jahr übernommen worden. Diese 300 Euro pro Jahr konnte man ansparen. D.h. wenn im ersten Jahr keine TA-Kosten anfielen, bekam man im zweiten Jahr 600 Euro erstatten, usw.
Habe mich damals entschieden, diese 20 Euro / Monat auf ein Sparbuch zu packen und damit die TA-Rechnungen zu zahlen.
Mit aktuellen Angeboten habe ich mich aber nie befaßt. Weiß nicht, wie das inzwischen ist.
LG
Manja

shirkan
13.04.2007, 09:22
Hallo,

ich hab mich auch für die Variante mit monatlichen Zahlungen auf ein Sparbuch entschieden. Als ich mich damals für eine Versicherung für meinen Hund interessierte, gab es gleich wegen seiner bereits bestehenden Erkrankungen Einschränkungen seitens der Versicherung. Hinzu kam, daß die jährliche Höchstleistung der Versicherung begrenzt war. Das ganze ist schon einige Jahre her und ich meine es war begrenzt auf Leistungen die ungefähr den dreifachen Jahresbeitrag ausmachten.

Für meine Katzen habe ich mir gleich ein Sparbuch mit monatl. Dauerauftrag angelegt, daß Geld hab ich dann wenigstens für Behandlungen.

Grüße

Gloriaviktoria
13.04.2007, 10:18
Man muss unterscheiden zwischen einer Krankenversicherung und einer OP-Versicherung. Wir haben für alle drei Katzis eine OP-Versicherung bei der Uelzener abgeschlossen, das kostet pro Nase ca. 20 Euro im Quartal. Bei Barney sind alle Kosten, die mit seinem Autounfall (vor unserer Zeit...) zusammenhängen, ausgeschlossen. Er hat eine Platte im Oberschenkelknochen, die müsste evtl. irgendwann wieder entfernt werden, diese Kosten würde die Versicherung nicht abdecken. Damit haben wir auch gerechnet, insofern ist das okay. Gibt ja noch ganz viele andere Gründe, aus denen OPs notwendig werden können und gerade, wenn noch ein paar Tage Klinikaufenthalt dazukommen, wird es schnell teuer. Die "laufenden" Kosten für Impfungen etc. kann man ja ganz gut einkalkulieren, dafür würde ich keine Versicherung abschließen.

SoulForSale
13.04.2007, 10:30
Morgen!

Danke für eure Tips.. wenn, dann werde ich wohl für Laila eine OP-Versicherung abschließen. Ich weiß ja nicht, ob das ihr letzter UNfall gewesen sein wird.
Habe Infomaterial angefordert von zwei Versicherungen und werde mal die ersten Vergleiche machen.
Falls es sich wirklich nicht lohnt wegen ihrer Vorgeschichte, dann werde ich wohl ebenfalls ein Sparbuch anlegen.