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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gedichte zum Trost



Amy Rose
24.02.2007, 19:30
Für alle trauernden:

Der letzte Gang
bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält mich wach
was du dann tun musst- tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen.
- muss deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss ?
Es gibt kein Zurück!
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei,
darum gib´, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur- bitte bleibe bis zum Schluss
Und halte mich fest und red´ mir gut zu.
Bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit ich bin sicher-- wirst Du es wissen,
es war deine Liebe, die Du mir erwiesen.
vertrautes schnuffeln und quicken ein letztes Mal
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist-
Der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint,
es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint


Das hier ist auch sehr schön:

Der Name "Regenbogenbrücke" geht auf das Gedicht eines unbekannten Verfassers zurück:


Es gibt einen Ort, der Regenbogenbrücke genannt wird. Dieser verbindet Erde und Himmel.
Verläßt uns ein geliebtes Tier, geht es an diesen ganz besonderen Ort. Dort gibt es grüne Wiesen und Hügel für all unsere geliebten Freunde. Dort spielen und toben sie zusammen. Es gibt reichlich zu essen und zu trinken. Die Sonne scheint, und es ist angenehm warm.

All die kranken, verstümmelten, verletzten oder alten Tiere sind wieder jung, gesund und stark, gerade so, wie wir uns an sie in unseren Träumen von vergangen Tagen erinnern. Sie sind fröhlich und zufrieden, bis auf eine kleine Sache: Jedes vermisst jemand ganz Besonderen, der nicht bei ihm ist.

Alle rennen und spielen zusammen. Aber es kommt ein Tag, an dem eines plötzlich inne hält und in die Ferne schaut. Sein Körper bebt. Es löst sich von der Gruppe. Es fängt an zu laufen. Seine Beine tragen es schneller und schneller.

Dein Freund hat dich entdeckt, und wenn ihr Euch endlich wieder trefft, seid ihr glücklich vereint, um niemals wieder getrennt zu werden. Glückliche Küsse bedecken Dein Gesicht, deine Hände streichen über den geliebten Kopf deines Tieres. Du siehst wieder und wieder in die treuen Augen Deines Freundes, der so lange aus Deinem Leben, aber nie aus Deinem Herzen verschwunden war.

Gemeinsam überquert ihr nun die Brücke...

Wicki
25.02.2007, 11:42
Bin sprachlos

komm mal her Amy Rose und lass dich knuddeln.

Amy Rose
25.02.2007, 21:59
@ Wicki *zurückknuddel*

Das hier ist sooooo schön und traurig:

Weint nicht an meinem Grab
um mich
Ich bin nicht dort
Ich schlafe nicht

Ich bin die Winde die da wehn
Kristallglitzer auf dem Schnee.
Ich bin das Korn auf Ährengold
Ich bin des Windes herbstlich hold

Steht nicht am Grab
die Augen rot
Ich bin nicht dort,
ich bin nicht tot.

Wicki
26.02.2007, 20:13
Ach, da geht mein Herz auf! :love:
Morgen ist Einstein schon eine Woche tot.
Ich denke, es geht ihm gut.

Liebe Grüße an Dich :cu:

Amy Rose
26.03.2007, 22:21
Im Tal des Regenbogens

Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir so viel Glück gebracht
musstest gehen, bist nun fort, weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall, grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben, hier willst du ganz sicher bleiben.

Kleines Seelchen warte dort, wart auf mich an diesem Ort,
eines Tages, du wirst sehen, werden wir uns wieder sehen.
Einmal wenn wir uns wieder sehen, werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen, hier gibt es nie wieder Sorgen.

Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir oftmals Freud gemacht,
Dank sag ich an dieser Stelle, geh nun über diese Schwelle.
Geh nach Haus zu all den Lieben, sieh sie warten auf dich drüben,
mach dir keine Sorg' um mich, Seelchen, ich vergess dich nicht.

Katz&co
24.04.2007, 22:18
:0( Mah sind das schöne Gedichte:0(