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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : s/w Diabetis-Kater sucht ...



Twinkle
21.01.2007, 13:12
Pflegestelle oder Dauerplatz.

Gestern bekam ich den Hilferuf aus Fuerteventura. Der Strassenkater wurde in einem erbärmlichen Zustand gefunden und zum Tierarzt gebracht. Er wurde durchgecheckt und kastriert. Der namenlsoe Kater ist ca. 5 Jahre alt, schwar/weiß, verschmust, hat ein getrübtes Auge und hat Diabetis. Er bekommt nun Spezialfutter und muß gespritzt werden. Ich weiß momentan nicht ob 1 oder 2 x täglich.

Mit der Krankheit kann er natürlich nicht zurück auf die Strasse, nun sitzt er beim Tierarzt in der Quarantänebox, dort kann er ja auch nicht bleiben. Wir suchen nun parallel auf Fuerte und hier einen Pflegeplatz/Dauerplatz. Kater könnte sogar am 27. ausfliegen.

Wer kann ihm helfen?

loveallcats
23.01.2007, 11:29
Hallo,

ich stelle den Text mal im Diabetes-Forum ein.

Ich würde so gerne selber helfen, aber so ein Experiment kann ich weder mit unserer Luisa noch mit dem armen Katerchen machen.

LG
Claudia

Piefke1
24.01.2007, 00:06
moin moin,

es ist ja nett das ihr den katzen auf Fuerteventura helfen wollt. aber wir haben hier in deutschland sehr viele katzen die auch auf familienanschluss warten, unsere tierheime sind voll mit fellnasen. meint ihr nicht das man erstmal sehen sollte das die heimischen katzen anschluss bekommen sollten??? bekomme allmählich nen dicken hals, wenn ich dauernd lese das katzen ein neues zuhause suchen vor allem aus dem ausland. es tut mir auch für diese tiere leid, denke aber das die herrenlosen fellnasen im unseren land vorgehen sollten. und bevor man sich tiere anschafft, sollte man sich genau überlegen das man sich mindestens 10 jahre und mehr verpflichtet ist sich um sie zu kümmern und nicht einfach abschieben wenn sie unbequem werden. denn viele werden unter fadenscheinigen ausreden wie allergie, nachwuchs, urlaub, etc abgeschoben weil sie umbequem werden.

anja

Twinkle
24.01.2007, 09:26
moin anja,

wir helfen da, wo Hilfe gebraucht wird.

Im letzte Jahr hatten wir eine Kastrationsaktion in Dransfeld bei Göttingen und 20 Katzen/Kater wurden kastriert, 22 Kitten gezähmt und vermittelt. Das örtliche Tierheim fühlte sich nicht zuständig, der mittlerweile aufgelöste Katzenschutzbund auch nicht. Alle Tiere wurden gekennzeichnet und medizinisch versorgt, alle leben an Futterstellen.

Wir helfen auch bei der Kastration der Katzenkolonie rund um meinen Arbeitsplatz, bauen wetterfeste Unterkünfte, geben Futterspenden.

Natürlich sollte man sich über die Lebenserwartung etc. im Klaren sein. Soweit die Theorie, die Praxis sieht doch ganz anders aus, hier und anderswo. Es leben auch Deutsche auf Fuerte, die umziehen und ihre Tiere dort lassen. Umsorgte Stubentiger hocken dann plötzlich von heute auf morgen auf der Strasse und betteln um Futter. Sie werden getreten, gekickt, verbrannt, mit Fett übergossen, aufgehängt, ans fahrende Auto gebunden etc. Die Tagesordnung.

Wir vermitteln die Katzen, die ohne uns nicht überleben würden. Wie z.B. weiße, taube, 3beiner, Diabetiker etc. Wir können es auch lassen, das spart Zeit, Geld und Nerven. Die Zahl der Vermittlungstiere sinkt und schwupps rennen alle ins deutsche Tierheim und holen die Tiere dort raus? Schön wär's.

Hier gibt es wenigstens Tierheime und Anlaufstellen. Im Ausland meist nicht und wenn es Auffangstationen gibt, sind diese privat.
Hier gibt es Personal, Wasser, Heizung, Futter, jedes Tierheim-Tier hat es besser als sein Pendant im Ausland.

Ich war und bin vor Ort.
Ich habe die Albträume und kann nicht vergessen.
Ich habe ihre Augen gesehen.

Ja Anja, auch du hast Recht und wenn du Unterstützung bei deiner aktiven Tierschutzarbeit brauchst, kannst du mich gern ansprechen.

Twinkle
29.01.2007, 08:45
Entwarnung. Der Kater hat ein Plätzchen gefunden.