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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kätzchen unter Schock



Onyx
10.12.2006, 19:23
:0( Unsere arme kleine Willy hat uns heute wirklich nen Schock versetzt. Ich hab sie reingelassen vor der Haustür, bemerkte, das ihr Fell verklebt war. Hochgenommen, aber kein Blut. Doch sie lief so komisch eierig & ihr Lieblingsessen wollte sie auch nicht. Hat sich dann unterm Bett verkrochen. Wir haben das halbe Bett abgebaut, um an sie dran zu kommen. Sie maunzte ganz erbärmlich, hatte schmerzen am Rücken, war ganz schlaff. Also ab in die Tierklinik (unsere Katzen werden sowieso partout nur am Sonntag ernsthaft krank:0( ). Wir hatten schon Angst, sie wäre angefahren worden, hätte was mit dem Rücken (Rückgrat gebrochen, wie mein Mann meinte, hab ich aber sofort ausgeshclossen, damit springt man nicht vom Bett runter) oder die Hüfte gebrochen. Doch Rücken & Hüfte waren ok, die Nerven auch. Sie wurde natürlich geröngt, keine inneren Blutungen, Blase auch intalkt. Eine Stelle am Rücken tut ihr weh, aber das sieht eher nach der Prellung aus. fest steht, dass sie unter Schock steht (Pupillen merkwürdig, zittert, Körpertemperatur leicht runter). dagegen hat sie ne Korisonspritze gegeben. Jetzt steht sie dunkel in ihrem Körbchen im warmen Zimmer, ich hab ihr noch ein warmes Kirschkernkissen mit rein getan. wasser steht vor dem Körbchen.

Gibt es sonst noch was, was man bei nem Schock tun kann? Die anderen beiden Katzen halten sich von ihr fern, slebst ihr Bruder lässt sie ganz in Ruhe.

Was kann ihr nur passiert sein? Ich tippe ja auf ne Hundeattacke, weil auch ein Stückchen Zahn abgebrochen war. Ne Katzenattacke hätte doch sicherlich keinen Schock ausgelöst? das würde auch das nasse, unblutige Fell erklären - Hundesabber. Ein Autounfall hätte sicherlich andere Spuren hinterlassen. was meint ihr?

Oh Mann, ich bin so froh, dass sie das überlebt hat. Ich hoffe, sie lässt sich das eine Lehre sein & ist nicht mehr so vertrauenselig gegenüber Hunden. Unsere Daisy ist absolut lieb - aber nciht jeder Hund ist so! Manche würden Katzen einfach nur töten..... Ich krieg ne Gänsehaut, wenn ich daran denke.

Talia
10.12.2006, 19:25
Hast du Rescue-Tropfen?
Wenn ja gib ihm die!

Gloriaviktoria
10.12.2006, 19:29
Hallo,

was für ein Schreck für euch! Wenn du Rescuetropfen im Haus hast, gib ihr davon welche und nimm auch gleich welche. Wenn nicht - gleich morgen welche besorgen und ihr geben!

Wenn sie es sich gefallen lässt, kannst du ihr ein bisschen die Ohren massieren. An der Wurzel mit leichtem Druck anfangen und zu den Spitzen hin ausstreichen. Das soll gut gegen Stress sein (unten im Beispiel steht zwar "Hund", bei einer Katze klappt es aber genauso gut).

Ohren – TTouch – er ist für die meisten Probleme der effektivste TTouch. Schon in der alten Heilkunst war es bekannt, über die Ohren auf Körper und Organe einzuwirken. Das zeigt unter anderem die Akupunktur, die noch heute erfolgreich
eingesetzt wird. Das zügige und etwas kräftigere Ausstreichen der Ohren, zum Beispiel nach einem Unfall, oder vor einer Operation, stabilisiert den Kreislauf. Soll der Hund beruhigt werden, streicht man sanft und langsam über die Ohren. Hat der Hund Stehohren, so werden diese von der Basis bis zur Spitze ausgestrichen. Schlappohren werden waagerecht von der Basis bis zur Spitze behandelt, wobei man das Ohr mit einer Hand stütz. Dieser TTouch wirkt sehr entspannend und hilft unter anderem bei Angst vor Geräuschen, Lampenfieber, Erbrechen und Unruhe beim Autofahren, Verdauungsproblemen, Bauchschmerzen und als Unterstützung während der Geburt.

(http://de.geocities.com/grisulinchen_sd/tteam.htm)

foisseur
10.12.2006, 21:04
Habt ihr Raubvögel in der Nähe?

Jimmy hatte auch mal so ein Erlebnis, kam total verstört heim und wollte überhaupt nicht mehr raus. Später beim Rausgehen schaute er immer nach oben und sobald sich was Größeres bewegte war er weg. Und das bei uns, wo Eichelhäher und Elstern dauernd da sind und natürlich auch Bussarde.
Einige Zeit später hat mich dann der TA angerufen, daß das bei Jimmy warscheinlich der kranke Raubvogel gewesen sein muß , der dann sogar versuchte im Rotwildgehege Rotwild zu reißen. Er hat alles angegriffen, was sich bewegte und Jimmy war damals noch leicht, vielleicht hat er ihn etwas hochgenommen. Er hatte auch eine Verletzung am Rücken. Wir haben damals eher an Marder und F.u.c.h.s gedacht.
Blieb damals ziemlich lange in der Wohnung, aber irgendwann war die Neugiere nach draußen größer als seine Angst.

Onyx
10.12.2006, 21:24
Hmm, bei uns gibts eigentlich nur Krähen und die jagt sie (ohne sie zu bekommen, dazu sind die zu groß). Bussarde oder so, gibt´s die in der Innenstadt? Willy ist ne sehr kleine & zierliche Katze (kaum 3 kg schwer).
Da wäre dann auch die Frage, warum ihre eine Seite ganz verklebt ist, obwohl da eindeutig keine Wunde ist.
Sie schläft jetzt, das warme Kirschkernkissen scheint ihr zu gefallen....
Hoffetlich geht es ihr morgen besser.

Suse
10.12.2006, 21:25
Gibt es sonst noch was, was man bei nem Schock tun kann?

Bis jetzt hast Du bereits alles richtig gemacht.
Weiterhin wärmen, wärmen, wärmen. Und nicht alleine lassen - psychische Unterstützung ist sehr wichtig. Kranke Katzen werden von ihrem Rudel ausgesondert ....... also bleibe bei ihr.
Rescue wurde bereits gesagt.
Wenn sie wach ist und Du den Eindruck hast, sie kann zuverlässig schlucken, kannst Du ihr lauwarmes Wasser mit Traubenzucker einflösen.
Oder auch Hühnerbrühe.
Hast Du ALMO Huhn zuhause? Gib alles in ein Schälchen, gib kochend heisses Wasser drauf und drück`das Fleisch ordentlich mit einer Gabel aus. Dann schüttest Du alles durch ein Sieb und gibst ihr die Brühe zu trinken.
Die übrige Meute bekommt den Rest.
Normales Futter würde ich ihr erst morgen wieder geben, wenn sie wieder fit ist.
Aber versuche unbedingt ihr die Brühe oder eben Traubenzuckerlösung zu geben.

Alles Gute,
:cu: Suse

Onyx
10.12.2006, 22:15
Leider habe ich kein Huhn zu Hause, werde es morgen holen. Den ganzen Abend kann ich leider nicht bei ihr bleiben, muss ja noch mein Baby stillen & wickeln. Aber inzwischen schaut sie schon ein wneig munterer. Auf jeden Fall gehe ich morgen noch mal zum TA mit ihr. Und dann gibts Hühnerbrühe (für sie & für mich, ich kann ja dann später würzen ;-)

Onyx
10.12.2006, 22:20
Leider habe ich kein Huhn zu Hause, werde es morgen holen. Den ganzen Abend kann ich leider nicht bei ihr bleiben, muss ja noch mein Baby stillen & wickeln. Aber inzwischen schaut sie schon ein wneig munterer. Auf jeden Fall gehe ich morgen noch mal zum TA mit ihr. Und dann gibts Hühnerbrühe (für sie & für mich, ich kann ja dann später würzen ;-)

foisseur
11.12.2006, 18:53
Hmm, bei uns gibts eigentlich nur Krähen und die jagt sie (ohne sie zu bekommen, dazu sind die zu groß). Bussarde oder so, gibt´s die in der Innenstadt? Willy ist ne sehr kleine & zierliche Katze (kaum 3 kg schwer).
Da wäre dann auch die Frage, warum ihre eine Seite ganz verklebt ist, obwohl da eindeutig keine Wunde ist.
Sie schläft jetzt, das warme Kirschkernkissen scheint ihr zu gefallen....
Hoffetlich geht es ihr morgen besser.

Da wir so am Ende der Welt wohnen gibts bei uns so ziemlich alles. Deshalb habe ich dich gefragt, wußte ja nicht, daß du in der Stadt wohnst.
Wie geht es ihr heute? Warst du beim TA?

Onyx
11.12.2006, 19:49
Ich war heute morgen beim Ta. Nerven, Knochen & organe scheinen ok, sie hat aber scheinbar eben zwei fiese Hämatome von den Bissen. Hat Allerdings wohl wirklich Glück gehabt, der Hund war nicht klein. Oder sich gut gewehrt. Viele Katzen sterben ja nicht durch die Bisse, sondern das schütteln.
Eine Op steht aber noch an, weil ihr die abgebrochenen Fangzähne (das spricht für nen ziemlichen Kampf) abgefeilt & verisegelt werden müssen. Halt wie auch beim Menschen. Naja, aber erst mal muss sie sich erholen. Unser TA konnte gar nciht verstehen, warum sie keine Schmerzspritze bekommen hat :-( Hab jetzt ein Mittel, da geb ich ihr täglich 4 Tropfen. Mit Thun klappt das prima. Almo krieg ich in usnerem Kaff leider nicht und ohne Auto, aber mit Baby ist der nächste Fressnapf zu weit weg.
Inzwischen kam sie mehrfach raus, war auf Klo, hat gut gefressen und ihre Mutter kurz abgeschleckt. ich denke, es geht ihr besser, vor allem ohne Schmerzen. ich meine, wir selbst wissen wahrscheinlich auch, wie fies Prellungen & Blutergüsse sind und jetzt stelle man sich das mal untertassengroß an nem ziemlich kleinen Kätzchen vor...

Suse
11.12.2006, 20:03
Nicht nur die Schmerzen, sondern auch der Schock, DAS sowas überhaupt passiert ist.
Wie gut, daß Du ihr jetzt die Tropfen geben kannst - so kommt sie bestimmt ganz schnell wieder in ihre Normalität.

Alles Gute weiterhin,
:cu: Suse

P.S. Damit die Prellungen schneller verheilen, kannst Du ihr nach 3 Tagen Arnica geben- z.B. als Globuli. Oder auch Traumeel - das hat Dein TA bestimmt vorrätig.

Onyx
11.12.2006, 21:26
Ich bin froh, dass die anderen sie in Ruhe lassen, da ihr shcon das Schnuppern ihrer Mutter hinten beim Fressen zu viel war, obwohl das wirklich liebevoll war. Tinka kommt halt aus ihrer Mutterrolle nicht raus, die hat sich nie voon ihren Babies abgenabelt :-)

Suse
11.12.2006, 21:37
Tinka kommt halt aus ihrer Mutterrolle nicht raus, die hat sich nie voon ihren Babies abgenabelt :-)

Süüüüß :love:

Onyx
11.12.2006, 23:40
Was soweit führt, dass sie den Kuschel (Willys schwarz-weißer Bruder) teilweise immer noch säugt (Wilhelmine & Kuschel sind bald 1 1/2 Jahre alt!)