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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Puschel jenseits der Regenbogenbrücke



Grizabella
09.12.2006, 23:46
Heute um 20.45 h ist unser Meerschweinchen Puschel über die Regenbogenbrücke gegangen, und er war doch erst drei Jahre alt. Es ging alles so schnell, Futterverweigerung, zwei Tierarztbesuche (der zweite heute morgen), Medikamente, Zwangsfütterung, aber Puschel wollte sich einfach verabschieden und hat sein Brüderchen Wuschel ganz allein gelassen.

Es ist ganz gut, dass ich noch so viele Tiere zu versorgen habe, das lenkt ab.

Puschel, machs gut dort, wo du jetzt bist, du und unsere vielen anderen Regenbogentiere, ihr müsst doch dort ein kleines Paradies für euch haben, so viele seid ihr schon. Hast eine Riesenlücke hier bei uns hinterlassen.

Wicki
10.12.2006, 12:15
"Puschel hat es nun geschafft - auch wenn er auf Erden ein Lücke hinterläßt. "

Wünsche Dir :bl: viel Kraft und alles Gute.

Grizabella
10.12.2006, 17:23
Danke, Wicki.

Habe ihn heute im Garten begraben, und in diesem Moment wird es dann immer erträglicher, es ist so eine Art Abschluss.

Für Wuschel muss ich dann irgendeine passable Lösung finden, muss noch nachdenken.

Und die Katze Cleo ist auch seit heute krank, vor dem rechten, tränenden Auge ist die Nickhaut vorgefallen, und sie schläft fast den ganzen Tag in ihrer textilen Baumhöhle. Ich habe ja die ganze Medikation zu Hause und behandle sie auch (sie hatte das schon einmal), aber wenn es nicht besser wird, muss ich sie wohl morgen zur Tierärztin bringen. Die Arme regt sich immer so auf, speichelt den Kennel voll und verziert ihn meist auch noch mit anderer Dekoration.

2006 war hier nicht so ein gutes Jahr.

Greenwave
10.12.2006, 18:57
Hallo Grizabella!

Es tut mir wirklich wahnsinnig leid für Dich!! :0(
Ich fühle aufrecht mit Dir und kann nachempfinden wie Du Dich gerade fühlen musst! :(

Ich hoffe, dass es Puschel gut geht. Bestimmt treffen sich all` unsere Tiere, laufen und toben und schauen auf uns herab.

Es bricht mir das Herz zu hören, dass wieder ein kleiner Wutz von der Welt gegangen ist, der es ganz sicher gut hatte! Du hast bestimmt alles für ihn getan!
Weißt Du, als unser Jeffi gestorben ist, wollte ich keine Meeris mehr (ich hatte zu dem Zeitpunkt ja noch zwei weibliche Wutzen). Ich habe den Käfig zeitweise abgedeckt, weil ich den Anblick der anderen einfach nicht ertragen konnte. Ich habe mich dann nach einiger Zeit wieder aufgerafft..Dann starb ja unsere Muli und Maxima war ganz allein. Obwohl ich immer noch in Trauer um die beiden anderen war, habe ich wieder einen Meeribock dazu geholt, damit Maxima nicht alleine bleibt. Die Züchterin hat mir noch eine weitere Freude gemacht: Sie hatte für mich, als ich unseren Winston abholen wollte, einen kleinen goldenen Wutz (in ähnlichen Fellfarben wie unser Jeffi). Heute leben bei uns also Maxima, Winston und Idaho.

Vor einiger Zeit haben wir unseren neuen Stall bekommen. Zwei Etagen mit einer Rampe, 1,60m x 0,80m und in der Höhe jeweils etwa 47.
Ich bin traurig, dass Jeffi und Muli diesen Käfig niemals erleben durften. :( Vielleicht kümmere ich mich gerade deshalb noch mehr als vorher um die kleinen Wutzen.

Wuschel sollte auch wieder jem. bekommen, aber ich schätze Dich eh` so ein, dass Du Wuschel nicht alleine lässt.

Hm, lass` Dich mal umarmen!

Sehr liebe Grüße und alles Gute für Dich und Wuschel und Deine Cleo,
Kerstin

Grizabella
10.12.2006, 21:35
Hallo, Kerstin,

Deine Worte sind so tröstlich.

Bei dir leben jetzt zwei Böckchen und das Mädel? Vertragen sich die alle?

Wuschel ist nicht kastriert, und Puschel wars auch nicht. Die zwei lebten zusammen in einem Käfig, und in einem weiteren waren Romeo, Lisa und Blacky (Romeo war kastriert). Alle drei letzteren und Puschel sind heuer gestorben, wobei Blacky zwar schon krank und gelähmt war, immerhin war sie fast acht Jahre alt. Auch Lisa war alt, aber bei Romeo gings auch ziemlich schnell.

Bei weiterer Vergesellschaftung von Wuschel müsste er kastriert werden. Mit drei Jahren ist er aber auch kein ganz junges Böckchen mehr. Ich habe auch vor zwei Monaten ein zweites Kaninchen aufgenommen, und das hat jetzt nach Scheinträchtigkeit eine Brustdrüsenentzündung; ich bin also derzeit ziemlich gesegnet. Drum muss ich einmal nachdenken und zur Ruhe kommen. Aber natürlich soll es Wuschel auch in Zukunft gut haben.

Liebe Grüße!

Greenwave
10.12.2006, 23:20
Hallo Grizabella!

Ich bin froh, wenn Dich meine Worte etwas trösten.
Mensch, Du hast es zur Zeit wirklich nicht einfach! :(
Schade, dass Wuschel noch nicht kastriert ist-klar, war ja vorher nicht nötig.
Du wirst schon das Richtige tun-da bin ich mir sicher!

Ach herrje, es ist immer sehr traurig, wenn man sowas erleben muss! :(
Wie gesagt, ich habe mich nach Jeffi`s Tod eine zeitlang nicht sehr um die anderen gekümmert: es tat einfach zu weh. Ich habe ihnen nur Futter gegeben und den Käfig sauber gemacht, die beiden aber nicht gestreichelt. :(
Ich schätze den Wert eines Tieres sehr hoch ein (soll jetzt nicht falsch rüberkommen-Du weißt sicher was ich meine), kann aber Deine Aussage, dass man erst einmal selber, als Mensch, zur Ruhe kommen muss, sehr gut nachempfinden! Ging mir ja, wie gesagt, nicht anders.

Ich hoffe, dass es Dir bald wieder gut geht-vielleicht in einigen Wochen, vielleicht braucht es länger.
Wenn man ein Tier sehr geliebt hat, dann wird man eben immer wieder daran erinnert-man erinnert sich jedoch auch an die schönen Stunden, die man mit dem Tier verbringen durfte. Puschel und die anderen werden es Dir sicherlich danken. :hug:

Liebe Grüße und nochmals alles Gute für Dich und Deine anderen Süßen,
Kerstin


P.S.: Bei mir leben übrigens ein kastrierter Bock und zwei Weibchen. :rolleyes: