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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe!Tumor?



luca
27.11.2006, 23:08
Hallo ihr Lieben...

ach mensch, meine Emma lässt mir einfach keine Ruhe mehr! Gerade erst hat sie ihre nicht gerade unkomplizierte Zahn OP hinter sich und jetzt das...

Also, vor ca 5 oder 6 Jahren habe ich bei ihr am Rücken (hinten, oben vor dem Schanzansatz) einen etwa kirschgroßen weichen Knubbel entdeckt.
Damals meinte die TÄ, es sei nichts schlimmes, nur eine Fettgeschwulst, man müsse sie nicht entfernen.
So, das Ding wuchs in mit den Jahre auf apfelsinengröße(!!!) an, aber (auch eine andere TÄ) meinte, es sein kein Grund zur Sorge, nur ein kleiner "Schönheitsfehler".
Eine Zyste wurde ausgeschlossen, nah einer Punktion trat kein Wasser aus der Geschwulst. Man tippte also weiterhin auf eine ungefährliche Fettgeschwulst, die besser nicht entfernt werden sollte, da der Eingriff zu groß wäre, für so etwas ungefährliches.
So, nun hat sich der Knuppel aber verändert. Vor etwa 3-4Wochen wurde er extrem weich und ließ sich wunderbar hin und herschieben. Ich dachte mir nicht schlimmes, da die nun mittlerweile 3. TÄ meinte, solange er beweglich bleibt, ist alles ok und es handelt sich nicht um einen Tumor, man müsse sich erst Sorgen machen, wenn er fest und unbeweglich wird.
Nun denn, vor ca 1Woche hat sich die Geschwulst um die Hälfte(!) verkleinert (von einem Tag auf den anderen) und die eine Hälfte hat sich komplett verhärtet. Die Verhärtung nimmt nun zusehens zu und ich habe wahnsinnige Angst um sie!!!!!!!!!:0(
Ich werde demnächst zum TA gehen, aber könnt ihr verstehen, dass ich solche Angst vor der Diagnose habe??
Habt ihr vielleicht Erfahrung mit Tumoren und deren Heilung?
Ich habe solche Angst, sie ist doch mein Ein und Alles!!!
Vor ca 1 1/2 Monaten waren ihre Blutwerte völlig ok, verändert sich das so schnell?
Kann die TÄ anhand des Abtastens klären, ob es sich um einen Tumor handelt, oder muss er dazu entfernt werden, um ihn ins Labor zu schicken?
Ihr seht, ich bin voller Fragen....
Eine OP wäre sicherlich auch riskant, sie ist ja schon 11...
Bedeutet ein bösartiger Tumor meist auch gleich, dass es keine Heilung gibt?

Bitte,bitte helft mir, ich bin für jede Antwort dankbar!!!

LG,Luca

Gloriaviktoria
28.11.2006, 08:49
Hallo,

ich würde sie sofort eintüten und das abklären lassen. Nur dann wirst du mit Sicherheit wissen, worum es sich handelt. Geschwulste, die sich plötzlich verändern, sind erst mal NICHT normal! Auch eine Fettgeschwulst kann zu einem Tumor werden, das ist leider so. Was nicht heißen muss, dass es unbedingt was Bösartiges sein muss, aber wie gesagt, würde ich mit dem TA-Besuch nicht lange warten.

Ich drücke dir die Daumen, dass es sich nur um was Harmloses handelt :hug:

H..
28.11.2006, 09:28
Schau dass Du das abklären läßt, am besten in einer Tierklinik.
Die haben mehr Erfahrung und haben auch die Möglichkeit, wenn nötig
eine Inhalationsnarkose zu machen, die besonders schonend für die Katze ist.

Viel Glück
H...

Rubina
30.11.2006, 19:20
Hi du

also ich schließ mich meinen Vorschreibern an, lass es abklären!!

Und ein Tumor gehört zwar weg, es gibt aber heut schon viel alternative Methoden wie man danach das immunsystem stärken kann damit das Katzi reele Chancen hat gesund zu werden.
Hab selber eine 11 jährige katze die vergangenes jahr tumoroperiert wurde und es geht ihr heute sehr gut.

LgRubi

PS: schreib doch bitte was rausgekommen ist beim TA, würde mich wirklich interessieren, danke

Mammahanserl
30.11.2006, 19:24
Du solltest wirklich schnell zum TA, besser noch in eine Klinik gehen. Mein Alois hatte auch eins. Das kann alles wirklich sehr schnell wachsen. Bei uns war es leider Bösartig und wuchs viel zu schnell, Katze baute genau so schnell ab. Er verstarb etwa zwei Wochen nach der Feststellung. Drücke euch aber ganz fest die Dáumen, dass es nicht so schlimm ist und Gutartig. Nie die Hoffnung aufgeben.

Grizabella
01.12.2006, 14:33
Hallo, Luca,

Erst einmal - du solltest nicht allzu schwarz sehen.

Ob deine Emma einen Tumor, womöglich einen bösartigen hat, kann man nach einer rein äußerlichen Untersuchung so nicht sagen. Es müsste schon ein histologischer Befund her, also eine Gewebsentnahme. Sitzt das Gewächs direkt an der Wirbelsäule (was sich auch nicht so leicht feststellen lässt), dann wird zugegebenerweise nicht gerne operiert, zu groß ist die Gefahr, dass das Tier dann gelähmt ist.

Deine Emma ist zwar eine Seniorin, aber eine gut gesetzte Anästhesie ist bei einer ansonst gesunden Katze keine Hexerei. Wie schon oben erwähnt, würde ich mich an eine Tierklinik wenden, am besten an eine Uniklinik o.dgl. Damit meine ich eventuell auch eine Klinik, die an einen Zoo angeschlossen ist und Privatpatienten zulässt. In diesen Kliniken gibt es soviel Erfahrung und ein Ärzteteam, dessen Erfahrungen in einem schwierigen Fall gesammelt einfließen. Das wäre schon allein für eine Diagnose sehr wichtig. Unnötig zu sagen, dass in einer solchen Klinik eher die Möglichkeit besteht, alle Untersuchungsmethoden anzuwenden, weil dort auch sicher alle technischen Hilfsmittel vorhanden sind.

Sollte Emmas Tumor tatsächlich bösartig sein, bedeutet auch das nicht, dass unbedingt ein sofortiger Abschied notwendig wird. Auch krebskranke Tiere können heutzutage schon ganz gut behandelt werden.

Lass den Kopf nicht hängen, Emma tuts auch nicht, aber sie braucht dich. Es wird dir besser gehen, wenn du erst einmal eine eindeutige Diagnose hast, damit kannst du was anfangen.

Liebe Grüße, und ich wünsch euch alles Gute!

schallo
01.12.2006, 15:41
ich frag mich gerade, wieso es noch keine histologischen befunde gibt, zumal emma es ja schon so lange hat. das sollte man in einer tierklinik sehr schnell nachholen. durch das fell konnte doch wohl keiner gucken ?
alles liebe für dich und emma

Monika 1
02.12.2006, 11:49
Hallo Luca,

erst einmal laß dich ganz doll:hug:
Ich habe es schon einmal mitgemacht, Fipsi hatte Dünndarmkrebs der sehr schnellwachsend war, nun habe ich das gleiche wieder bei Tiger, bin jede Woche beim TA um Ultraschall machen zu lassen um zu sehen wie sich es verändert hat.
Ich schließe mich auch meinen Vorschreiberinnen an, geh in eine Tierklinik, die sind besser ausgerüstet und können das besser abklären.

Ich wünsche dir und Emma alles Liebe und Gute.

Liebe Grüße Monika 1

schallo
02.12.2006, 13:02
hallo monika,
sind fipsi und tiger geschwister, das beide dasselbe haben ?
oh man, ihr seid aber auch gebeutelt.
alles liebe für eure schnuckels
erna hühnerbein mal ne knabberstange an alle rüberschiebt

Monika 1
02.12.2006, 17:16
Hallo Schallo,

nein keine Geschwister, aber Tiger und Lulu sind Geschwister und dann hab ich noch eine Maine Coon 2 Jahre und 8 Monate alt, wo ich jetzt dann beim TA einen Leukosetest machen lasse. Sie sagt, der Fipsi müßte Leukose gehabt haben und beim Tiger sind es leukotische tumoröse Veränderungen im Darm, aber wie gesagt ich bin in wöchentlichen Abständen beim Tierarzt um zu sehen wie die Veränderungen sich verändern

Liebe Grüße Monika 1

luca
07.12.2006, 11:57
Hallo Ihr Lieben,

war nun beim TA und sie meinte, sie würde mir raten, die Geschwulst zu entfernen, da sie durch das Abtasten kein gutes Gefühl hat. Es könnte also ein Tumor sein, gut möglich, dass er auch bösartig ist, es könnte aber auch nur eine Verhärtung des Bindegewebes innerhalb dieser Geschwulst sein und dann wäre es somit ungefährlich.

Ich weiß überhaupt nicht mehr weiter...:(
Ich habe ja gleich mit dem Narkoserisiko wegen ihres Alters argumentiert, aber die TÄ meinte das Problem sei nicht die Narkose oder die OP an sich, sondern die Wundheilung danach.
Ihr müsst euch vorstellen, das Ding ist ja nicht erbsengroß, sondern fast schon größer als eine Apfelsine!!!!!!:eek:
D.h., es entsteht ein großes Loch, das erstmal verheilen muss und da entstehen wohl die meisten Probleme.
Was soll ich denn nur tun????
Wenn ich es operieren lasse und es war nichts und danach passiert etwas mit ihr, könnte ich mir das doch nie verzeihen!
enn ich aber nichts tue und ihr passiert was, würde ich mir genauso Vorwürfe machen.... ach mann....
Wenn das Ding schon in die Muskelfasern gelangt ist, gibt es sowieso keine richtige Chance mehr, sagte sie.
Was mache ich denn nur????

Luca

luca
07.12.2006, 12:02
achso @schallo: Eine Biopsie, also eine Gewebeprobe wäre überhaupt nicht sicher, meinte sie. Der vermeintliche Tumor ist in sich verschiebbar und hubbelig, d.h., wenn mit der Nadel "daneben" gestochen wird, kann es sein, dass man einen gutartigen Befund erhält, weil das Gewebe daneben nur Fett ohne Tumorzellen ist, aber daneben befinden sich dann beispielsweise die bösartigen Zellen. Es muss nämlich nicht immer gleich das ganze Gewebe befallen sein.
Diese ganze Geschichte ist also laut meiner TÄ recht unsicher, man kann sich auf einen gutartigen Befund nicht verlassen.

Konnte man das verstehen? Bin noch etwas durch den Wind...sorry

Bienchen21
07.12.2006, 12:32
Hey Luca,
fühl dich gedrückt! :hug:
Oh mann, was ihr durchmacht. Es tut mir leid, ich hab keine Ahnung von der Heilung von so großen innerlichen Wunden. Aber 11 Jahre sind kein Alter für eine Katze. Echt nicht. Sie ist doch fit und nicht krank. Da würde ich keine Probleme sehen.
Die Alternative wäre nichts machen und mit der Angst leben und immer bangen? Ich weiß nicht, ob das besser auszuhalten ist... :(
Komm erst mal zur Ruhe und überlege, ob es noch andere Möglichkeiten gibt herauszufinden, ob er bös- oder gutartig ist. Also beim Menschen wird doch eine Blutuntersuchung gemacht, bei der dann das Labor die sogenannten Tumormarker auswertet. Daran sieht man, ob der Körper irgendwelche Immunabwehrreaktionen macht. Meistens ist das ein sehr eindeutiges Anzeichen. Aber wird das auch bei Tieren gemacht? Weiß ich leider nicht.
Drück euch ganz fest die Daumen
Sabine

luca
07.12.2006, 12:51
Hallo Bienchen..

danke für die lieben Worte...
also vor ihrer letzten Zahn OP habe ich ein großes Blutbild machen lassen, das war völlig ok. Nun weiß ich natürlich nicht, wie schnell sich die Werte so verändern können, das ganze ist ca 1 1/2- 2Monate her.
Ich bin so unsicher...

wailin
07.12.2006, 13:00
Fühl Dich mal gedrückt :hug:

Rony wurde dieses Jahr eine etwa pflaumengrosse gutartige Geschwulst an der Hüfte entfernt. Meine TA hat meinte es sei gutartig hat aber ab einem gewissen Zeitpunkt auf eine OP gedrängt. Die Empfehlung der TA wurde von der Tierklinik bestätigt.

Es wurde mehrschichtig genäht, es gab ordentlich Antibiotika und Schmerzmittel und bis auf den flotten Stufenhaarschnitt war die Geschichte schnell vergessen. Es hat sich für die Wundheilung übrigens sehr bezahlt gemacht, daß ich die Sache mit dem Kragen gnadenlos durchgezogen habe.

Ich würde die Katze noch einmal in einer guten Tierklinik vorstellen und mir anhören, was die empfehlen und dann erst handeln (Blutergebnisse, Röntgenbilder, etc kannst Du ja mitnehmen). Als es später um die OP Details wie z.B. für ihn verträglichste Narkosetechnik (Rony ist chronisch krank) ging hat meine TA sogar mit der Tierklinik telefoniert und beraten, da gab es gar keine Berührungsängste.

alles Gute :cu: liebe Grüsse Catrin

luca
07.12.2006, 13:37
hallo wailin...

du machst mir etwas Mut, danke.
Die TÄ sagte, die Narbe wäre ca 10-15cm lang, das ist ja die halbe Katze!!
Ich werde auf jeden Fall noch einmal in die Klinik fahren, sicher ist sicher.
Die letzte Narkose hat sie eigentlich ganz gut verkraftet.

Weiß jemand, ob die Gefahr groß ist, dass bei der OP ein Blutgefäß getroffen wird und es evt. zum Verbluten führen kann? Die TÄ erwähnte soetwas.

@Monika: wie geht es Tiger denn?

Bienchen21
07.12.2006, 13:38
Hey Luca,
was Catrin erzählt macht ja Mut.
Aber ein normales Blutbild sagt gar nichts über Tumormarker. Das ist eine Spezialuntersuchung des Labors - das muss man extra beauftragen. Ich weiß das zufällig, weil eine Bekannte (Ex-Krebs-Patientin) es regelmäßig machen muss und es immer dazusagen muss. Wie gesagt - wie es bei Tieren ist weiß ich nicht.
LG Sabine

wailin
07.12.2006, 14:12
Bei Rony waren es ca 6-7 cm, also schon deutlich kleiner.

Blutgefässe, Nervenbahnen, Muskelstränge können immer getroffen werden, das würde ich als allgemeines OP Risiko betrachten und deshalb die bestmöglichen Bedingungen schaffen z.B. sofern Deine TA kein eingespieltes OP Team hat würde ich die OP selbst in der Klinik machen lassen. Da sind einfach mehr erfahrene Hände direkt zur Hand falls es doch zu Komplikationen kommt und damit sinkt wieder das OP Risiko.

Zwischen Rony's Abgabe zur OP bis zur Abholung war ich eigentlich nicht mehr ansprechbar. Das ist einfach mal schrecklich, aber rückblickend waren die Wochen in denen ich mit der Entscheidung gerungen habe viel schlimmer. Wart mal ab was die Tierklinik sagt.

Egal wie Du Dich entscheidest es wird gut & richtig sein.

hier werden Daumen & Pfötchen gedrückt...liebe Grüsse Catrin

Bienchen21
07.12.2006, 14:58
Catrin hat Recht, Tierklinik ist erste Wahl.
Ich hab mich gerade nochmal bei meiner Freundin schlau gemacht. Für einen bloßen Verdacht reicht der Tumormarker nicht, sondern er dient hauptsächlich zur Bestätigung, Verfolgung und Vergleich des Fortschritts bei Heilung/Verschlechterung. Meine Aussage hier war also leider nicht ganz richtig. Beim Menschen sagte sie würde man eine CT machen lassen. Der Fachmann kann aus Gewebestrukturen erste Schlüsse ziehen und auch feststellen, ob und wie tief das Gewebe verändert ist oder sich ausgebreitet hat. Ob es das für Tiere gibt weiß sicherlich die Tierklinik.
Lass dich bitte ausführlich beraten und löchere die Ärzte. Dann kannst du auch eine gute Entscheidung treffen.
LG Sabine

Suse
07.12.2006, 15:02
Luca, ich kann Dir auch nur dringend empfehlen in eine gute TK zu gehen. Sowohl für die Voruntersuchungen als auch für die OP.
Gerade weil keiner weiss, wie es da drinnen aussieht. Egal was es ist, ich persönlich würde es in jedem Fall entfernen lassen, wenn sie ansonsten fit ist, und nichts gegen die Narkose spricht. In der TK wird sie nach der OP optimal betreut und überwacht. Dort kann sie unkompliziert Infusionen bekommen und der Kreislauf wird permanent überwacht.
Natürlich wird sie danach eine lange Narbe haben das ist an sich aber kein Problem. Man fängt nach ca 1 Woche an, die Fäden zu ziehen (jeden2.) und nach ein paar weiteren Tagen den Rest.
Mach Dir wegen den Blutgefässen nicht so grosse Gedanken. Es wird ja nicht einfach wahllos hineingeschnitten. Sondern man sucht sich die Blutgefässe/Nerven und Sehnen ohne hineinzuschneiden .... und löst dann vorsichtig den Tumor raus. Das grössere Problem sind Nachblutungen, aber dafür wird sie eine Drainage bekommen, somit hat man das stets unter Kontrolle.
ALSO, mach`einen Termin in der TK zur Untersuchung und höre Dir erstmal an, was die Ärzte Dir dort raten.

:cu: Suse

schallo
07.12.2006, 17:41
hallo luca,
ach du dickes ei. fühl dich mal ganz dolle gedrückt. ich schließe mich meinen vorschreibern an. wenn die art des tumors nicht festzustellen ist, sollte man ihn doch entfernen. ist echt ne sch... entscheidung, die du da treffen mußt. erkundige dich ganz genau über die nachsorge und über evtl komplikationen bei der wundheilung.
vielleicht fragst du in der tk mal nach, ob eine op wirklich nötig ist. ich denke mal, daß sie dir eine ehrliche antwort ( und keine wegen des geldes ) geben werden. oh man, fragen über fragen und die entscheidung wird für dich nicht leichter. ich dücke euch die daumen bei der entscheidungsfindung
eucheinpaarknuddlerrüberschieb

luca
07.12.2006, 20:05
vielen Dank, ihr Lieben, für eure schnellen Antworten!
Am Montag oder am Dienstag werde ich in die TK fahren und schauen, was die raten.Vielleicht können die ja einen Ultraschall oder soetwas machen.
Ich will auf jeden Fall über alles informiert sein, bevor ich mich für irgendetwas hinreißen lasse.
Aber wenn eine OP unumgänglich sein sollte, werde ich das nicht vor den Weihnachtsfeiertagen machen, nicht dass dann etwas ist und kein TA hat auf...
Bis zur ersten Januarwoche wird sich das doch wohl nicht dramatisch verschlimmern, oder?!
Es ist schrecklich, eine solche Entscheidung zu treffen. Stelle man sich nur mal vor, es kommt nach der OP heraus, der Tumor war gutartig, aber die Wunde entzündet sich und es kommt zu starken Beschwerden und sie leidet...nicht auszudenken....
Sie ist ja augenscheinlich für mich gesund, ich sträube mich so dagegen, eine offensichtlich gesunde Katze einer solchen OP auszusetzen, versteht ihr?
Obwohl ich ja weiß, dass es wahrscheinlich besser wäre....

@Bienchen: Danke, dass du dich nochmal für uns erkundigt hast.:bl:
Ich werde in der TK genau nachfragen, welche Möglichkeiten es
gibt, evt.doch vor einer OP sagen zu können, was für eine Art
Tumor es ist.

Luca

Suse
07.12.2006, 20:45
In welche TK gehst Du?

:cu: Suse

luca
07.12.2006, 20:58
hallo suse...

In die Tierklinik Düppel (Berlin). Ich weiß nicht, ob die gut ist, ich war da noch nie, habe aber mal irgendwo gehört, dass die in Potsdam besser sein soll, kann da jemand was zu sagen????
Muss man in der TK einen Termin machen oder geht man da einfach so auf gut Glück hin?
Ich will es Emma eigentlich nicht zumuten, ewig zu warten.

Suse
07.12.2006, 21:20
hallo suse...

In die Tierklinik Düppel (Berlin). Ich weiß nicht, ob die gut ist, ich war da noch nie, habe aber mal irgendwo gehört, dass die in Potsdam besser sein soll, kann da jemand was zu sagen????
Muss man in der TK einen Termin machen oder geht man da einfach so auf gut Glück hin?
Ich will es Emma eigentlich nicht zumuten, ewig zu warten.

Düppel soll sehr gut sein. Die TÄ dort haben sehr viel Erfahrung, da bist Du sicherlich in guten Händen.
Ruf` doch morgen einfach mal bei denen an und schildere kurz Emmas Situation. Dann bekommst Du bestimmt einen Termin beim "richtigen" TA also dem der sich am besten mit Tumoren auskennt.
Du weisst, daß hier alle Daumen und Pfötchen gedrückt sind, ja?

Kopf hoch.

:cu: Suse

luca
07.12.2006, 21:44
Puh, da bin ich ja erleichtert. Es ist doch immer gut zu wissen, dass man in guten Händen ist.
Ich werde morgen mal anrufen und mich beraten lassen, vielen Dank für den Tipp, Suse!
Und vielen vielen Dank an alle, die an uns denken und Daumen und Pfötchen so fleißig drücken!!! :bl: :hug:

Suse
07.12.2006, 22:04
Puh, da bin ich ja erleichtert. Es ist doch immer gut zu wissen, dass man in guten Händen ist.
Ich werde morgen mal anrufen und mich beraten lassen, vielen Dank für den Tipp, Suse!
Und vielen vielen Dank an alle, die an uns denken und Daumen und Pfötchen so fleißig drücken!!! :bl: :hug:

Bevor Du dorthingehst, schreibe Dir eine lange Liste mit allen Fragen, die Du hast. Vor allem auch die Frage, was wird passieren, wenn Emma nicht operiert wird. Guck`drauf, ob Dir ehrlich geantwortet wird (Bauchgefühl). Frage aber auch alle Kleinigkeiten, die Dir auf dem Herzen liegen. Auch der "Kleinkram" ist wichtig.
Falls Emma operiert wird, ich greife jetzt bischen vor, besprich mit dem Arzt genau, WAS gemacht wird. ALLES was davon abweicht, weil sich in der OP Situation neue Erkenntnisse ergeben, soll mit Dir telefonisch besprochen werden (Handynummer hinterlassen!!!!!). Lass`Dir auch vorher sagen, welche Kosten auf Dich zukommen, inkl stationärer Aufenthalt, Untersuchungen, Medis, OP, Nachsorge.
Setz`das alles auf Deine Fragenliste. Sage dem Arzt ruhig, daß Dir die Entscheidung sehr schwer fällt. Ist es ein guter Arzt, wird er dafür viel Verständnis haben.
Und egal was der Arzt sagt, schlafe erstmal eine Nacht drüber. Und wenn Dir danach ist, dann tipper Dir hier die Finger wund. Es sind genügend Fories da, die Dich unterstützen und Dir gerne beistehen. :hug:

:cu: Suse

CaveCanem
07.12.2006, 23:07
hallo suse...

In die Tierklinik Düppel (Berlin). Ich weiß nicht, ob die gut ist, ich war da noch nie, habe aber mal irgendwo gehört, dass die in Potsdam besser sein soll, kann da jemand was zu sagen????
Muss man in der TK einen Termin machen oder geht man da einfach so auf gut Glück hin?
Ich will es Emma eigentlich nicht zumuten, ewig zu warten.

Ich habe bis jetzt auch nur Gutes über Düppel gehört. Immerhin ist es eine Einrichtung der Freien Universität und sollte somit auf dem neuesten Stand der Forschung sein.

Lass Dir am besten telefonisch einen Termin geben, dann steht im allgemeinen mehr Zeit zur Verfügung.

Die Tierklinik Potsdam kenne ich nicht.

Rubina
08.12.2006, 05:21
Hi Luca

also für die OP wünsch ich dir und vorallem deinemkatzi alles gute.
Meine Sarabi ist mit 10 Jahren tumor operiert worden.
Es wurden ihr zwei Zitzen mit dem Tumor rausgeschnitten und ziemlich in die Tiefe auch rausgenommen. Heute merkt man überhaupt nix mehr davon. Der Defekt hat sich gut mit Haut und Fettgewebe überlagert und es ist wirklich nix mehr davon bemerkbar, nicht mal beim Bauchikraulen.
Eine Biopsie ist wirklich am besten erkennbar wenn man den TU nach der OP in die Histo schickt und ihn untersuchen lässt, auf maligne Zellen, dann hat man ein wahres Ergebnis.
11 Jahre ist wirklich noch kein Alter auch wenns uns die Futtermittelindustrie immer wieder einreden will (Seniorfutter ab 7 Jahren usw.)

Die andere Alternative wäre nicht zu operieren und das Katzi am TU und seinen Folgen elendiglich zu Grunde gehen lassen . Will dirkeine Angst machen aber das ist nur das was ich mir vor Augen hielt als es darum ging OP ja oder nein.
Mit OP hat das Katzi eine super Chance wieder zu genesen, also weg mit dem Zeug. Ohne OPlebt man in ständiger Angst und das Katzi ist beeinträchtigt auf alle Fälle.

Hab heuer sogar mein etwas älteres Meeris operieren lassen, sezernierender Tumor der Brust war die Diagnose. hatte eine super Arzt gefunden, der hat ihr das innerhalb von 10 Minuten rausgenommen, mit Maskennarkose, ist schonender für Kleintiere, weiß nicht obs das für Katzis auch gibt, und das Meeri lebt jetzt schon ein halbes Jahr wieder quietschfidel mit seinem Kompagnon zusammen.

Melde dich wieder wenn du den OP Termin hast.
Dann kann ich dir vorher noch ein paar Tipps geben für die bessere Wundheilung
Alles Gute Rubi

luca
13.12.2006, 11:58
Hallo Ihr Lieben...

war gestern mit Emmi in der TK. Die TÄ hat gleich, ganz im Gegensatz zu meiner Haustierärztin, eine Gewebeprobe entnommen und festgestellt, dass es sich um nichts tumoröses-weder gut-noch bösartig handelt!!!:wd: :wd: :wd:
Ich bin überglücklich!
Sie meinte, wahrscheinlich ist es eine Entzündung im Inneren der Fettgeschwulst, sodass sie ihr erstmal für eine Woche ein AB verschrieben hat.
Es muss allerdings unter diesen Tabletten besser werden, d.h. der Knubbel muss sich verkleinern. Ansonsten besteht evt. doch die Möglichkeit, dass das tumoröse Gewebe nicht getroffen wurde und deshalb die Probe negativ war.
Auf jeden Fall bin ich erstmal beruhigt und eigentlich ganz guter Dinge.:)

Trotzdem habe ich noch ein Anliegen. Als ich mit Emma in die TK (mit dem Auto) gefahren bin, hat sie einen riesen Aufstand gemacht.
Ich hatte sie in der Transportbox auf meinem Schoß (Beifahrersitz) und habe sie ständig beruhigt, doch sie hat sich wahnsinnig aufgeputscht.
Ununterbrochen hat sie geweint, bis ich dann die Box ein bisschen aufgemacht habe, sodass sie rausgucken konnte. Daraufhin wurde es KURZ besser, doch dann ging es wieder los. Schrecklich.
Auf der Rückfahrt dachte ich dann, es würde nun besser sein, weil sie ja bestimmt müde ist und alles überstanden hat. Doch falsch gedacht.
Es ging wieder los, doch diesmal so schlimm, dass sie auf einmal das Mäulchen ganz weit aufriss (richtig lang) und anfing zu hecheln.:eek:
Ich habe richtig Panik bekommen und sie versucht zu beruhigen, dann ging es etwas besser, doch sie machte es immer wieder.
Was kann ich denn tun, damit sie das nächste Mal (nächste Woche) ruhiger ist und was hat es überhaupt zu bedeuten??

Lg, Luca

Susanne79RA
13.12.2006, 12:21
Hi,

hm, ich würde sagen, sie hat hyperwentiliert. Ich weiß zwar nicht, ob es das bei Katzen gibt, aber was anderes würde mir nicht einfallen. Sie hatte bestimmt große Angst. Es gibt Rescuebachblüten. Die solltest Du ihr geben bei der nächsten Fahrt, damit sie etwas ruhiger wird. Ich würde sie ihr schon Abends geben und am Nächsten Tag Morgens nochmal.

Gruß
Susanne

wailin
13.12.2006, 12:50
Hallo,

erstmal freu ich mich sehr für euch, daß die Diagnose doch relativ positiv klingt :wd:

Rescue fänd ich auch gut, aber vielleicht hilft es auch ein Tuch über den Kennel zu legen und den Kennel auf den Rücksitz zu stellen. Er steht damit ruhiger und es hat mehr den Anschein einer sicheren Höhle. Du kannst Dich ja daneben setzen. Meinen gebe ich immer nach überstandenem TA im Auto ein Stängelchen in den Kennel womit sie (a) erstmal beschäftigt sind und (b) gibt es die nur nach dem TA Besuch und sind damit ein echtes highlight.

:cu: viele Grüsse Catrin

schallo
13.12.2006, 16:24
hallo luca,
das hört sich doch schon mal gut an, klasse. hoffen wir, daß das AB anschlägt.
rescue remedy kannst du mehrmals, wenn nötig halbstündlich vor der fahrt verabreichen.
katzen können tatsächlich bei aufregung hyperventilieren. mach am besten ein tuch über den kennel und kümmere dich nicht zu sehr während der fahrt um emmi, so schwer es auch fällt.
ich drücke euch die daumen, daß das AB hilft

luca
14.12.2006, 10:21
Hallihallo,

ja, sieht wohl tatsächlich so aus, schallo, also ob Emmi hyperventiliert hat.
Ich war nun gestern in der Apotheke, um etwas (auf Naturbasis) für die Kleine zu holen, damit sie etwas ruhiger ist.
Ich habe der Apothekerin die Prozedur geschildert und sie meinte, wenn es schon so weit ist, dass die hyperventiliert, würden natürliche Mittel nicht mehr ausreichen, das sei ein Sonderfall.
Ich solle zur TÄ gehen und mir ein rezeptpflichtiges Medikament holen.
Ich will sie ja aber nicht gleich narkotisieren!
Haltet ihr das für sinnvoll? Oder soll ich doch erstmal Rescuetropfen probieren?

Lg, Luca

schallo
14.12.2006, 11:19
hallo luca,
was ist denn das für eine apothekerin ? kopfschüttel.
gib ruhig rescue. auch schon 1 tag bevor du zum TA mußt. dann hyperventiliert sie nicht mehr so stark oder gar nicht. es gibt viele katzen, die in streßsituationen hyperventilieren. ich habe auch kandidaten die das tun. es besteht kein grund, dafür andere medis zu geben.

Suse
14.12.2006, 11:48
Hallo Luca,
daß Katzen in solchen Situationen hyperventilieren ist zwar heftig, aber auch normal. Aber auf gar keinen Fall mit Medis behandlungsbedürftig. Nur vor einem langen Transport, oder einer Flugreise gibt man etwas zur beruhigung.
Versuche beim nächsten Mal das mit dem Handtuch. Stelle den Korb auf die Rückbank (anschnallen nicht vergessen), rede mit ihr (ich stell Dich jetzt da hin/gleich fahren wir los/ ist aber alles nicht soooooo schlimm bla bla bla). Dann legst Du ein Handtuch komplett über den kennel und setzt Dich nach vorne. Wenn Ihr zu zweit fahrt, dann redet miteinander - aber nicht mit ihr. Und vor allem, tüddel während der Fahrt nicht an ihr herum - das kann sie nicht verstehen.
Teste es einfach mal. Am Anfang wird sie vielleicht auch losplärren,aber nach der 2. Ecke beruhigt sie sich vielleicht schon wieder.

:cu: Suse

luca
19.12.2006, 14:43
So, habe jetzt einfach mal auf euer Anraten rescue besorgt.
Das Problem: Ich muss am Do in die TK und ihr sagtet ja, dass ich ihr die Tropfen schon am Abend vorher+kurz vor der Fahrt geben soll.
Emma ist eine so schlechte Trinkerin, dass sie das Wasser mit den Tropfen niemals anrühren würde.
Kann ich es ihr auch in Katzenmilch mischen?

Lg, Luca

Yola04
19.12.2006, 14:53
Du kannst es ihr auch in den Nacken massieren oder auf die Stirn. Dann ist der Streß wegen der Einnahme nicht vorhanden.