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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wann fangen Hunde an zu bellen?



Dagi
21.10.2002, 13:24
Hallo @ all,

die Frage ist vielleicht etwas missverständlich, ich meine nicht, in welchen Situationen, sonder in welchem Alter?!

Unsere Amy wird ja nächste Woche ein halbes Jahr alt. Ich habe sie bisher zwei mal kurz "anbellen" hören. Wann fangen denn Hunde "richtig" an zu bellen? Oder kann es auch sein, daß sie das nie so richtig machen wird?
Ich meine, nicht daß ich unbedingt scharf drauf wäre, aber ich find's irgendwie seltsam, daß sie überhaupt nicht bellt.

Wenn andere Hunde bellen, hatte sie am Anfang auch immer etwas Angst, bzw. es war ihr nicht geheuer. Jetzt hat sie da zwar keine Angst mehr vor, aber "angenehm" ist es ihr auch nicht. Sie horcht kurz auf, und dann geht sie eben weiter.

Unsere Nachbarhündin (ca. 15 Wochen) dagegen, bellt schon mal öfter.

Wie sieht also aus mit dem Bellverhalten?

Schon mal im voraus Danke für die Antworten
und Grüße von
Dagi und der stillen Amy

Schnepi
21.10.2002, 14:20
Hallo Dagi,

ich habe heute morgen einen Beitrag über unseren Hund geschrieben, dass er sich immer so ins Bellen reinsteigert! Sei froh wenn dein Hund nicht so viel bellt...

Nein im Ernst. Anfangs hat unser Hund auch nicht gewufft-bis er so 6-8 Monate war. Dann ging es los! :-)
Er bellt allerdings nur in bestimmten Situationen. Zum Beispiel bellt oder jault er nie wenn er mit anderen Hunden spielt. Das hört man eigentlich oft bei anderen Hunden finde ich. Er bellt grundsätzlich halt nur bei Geräuschen wenn er in der Wohnung ist oder wenn an "seinem" Gartenzaun Leute vorbeigehen.
Sehr lustig auch: die Nachbarhunde bellen. Wir wollen Gassigehen-sind also noch in der Wohnung-er bellt den ganzen Weg zur Haustür runter. wir sind draußen-Stille! Wir gehen sogar an den kläffenden Hunden vorbei und er gibt keinen Mucks von sich!!

Verstehe einer die Viecher!!!

Schnepi

Ewok
21.10.2002, 14:41
Hallo!

Mein Lucky ist jetzt 5 Monate und der bellt schon ganz ordentlich. Wenns klingelt oder wenn er was ungewöhnliches hört. Aber nicht übermäßig und wenn ich sagen schluss, dann ist auch meistens ruhe, er knurrt dann schonmal noch vor sich hin...

Nadine

Chaostruppe
21.10.2002, 16:21
wieviel ein Hund bellt hängt sehr von seiner "Art" und seinem individuellen Temperament ab. Z.B. habe ich von Herdenschutzhunden gehört, die den ganzen Tag ganz entspannt und eher desinteressiert verbringen, aber bei Dämmerung wachsam und aktiv werden, und auch entsprechend bellen. Meinen Zwergpinschern das bei jedem "Pipifax" anschlagen abzugewöhnen war etwas mühsam und langwierig, und der Yorkie/Chihuahua-Mix nutzt generell seine Stimme um mir etwas mitzuteilen. Nur Josy, meine große Hündin bellt nie, und das weiß ich wirklich zu schätzen! :) :)

Liebe Grüße,
Andrea

Dagi
21.10.2002, 16:40
hab mir da halt so meine Gedanken gemacht. Gerade Dackel sind ja als Kläffer verschrien. Und ich wunderte mich nun, daß sie so überhaupt keinen Laut von sich gibt.
Klar bin ich darüber froh. Aber: es kann sich ja auch noch ändern. Ihre Mutter war allerdings auch kein "großer" Kläffer. Wenn wer auf's Grundstück kam, dann ganz kurz, und auch nur, wenn sie denjenigen nicht kannte.
Aber bei uns: wenn's klingelt: schwanzwedelnd zur Tür schlappen - kein Bellen. Ein anderer Hund irgendwo der ihr auf die Entfernung nicht geheuer ist - kein Bellen. In der Dunkelheit ist ihr ein Mensch nicht geheuer - aber kein Bellen.
Ich meine: ich find's ja gut, aber gewundert hat es mich halt schon.

Freitag waren wir in der Nachbarschaft zu einer Hochzeit eingeladen. Wir gingen so um 18 Uhr hin, hatten vorher ordentlich mit ihr gespielt, und sie noch mal richtig mit ihrer einen Hundefreundin toben lassen. Amy sollte nun das erste mal länger alleine zu Hause bleiben (dort waren es bisher maximal 'ne halbe Stunde, im Auto allerdings auch schon mal länger als es die Temperaturen noch zuließen). Die Familie über uns kam auch später zu der Hochzeit. Ich fragte gleich, was denn wohl Amy von sich gibt: NIX!!! Nach drei Stunden sind wir wieder hin: als erstes waren die Katzen an der Tür, und dann kam auch mal so ganz langsam der Hund um die Ecke geschlappt! Ein voller Erfolg!!!!!!!
Und ich hatte mir Sorgen gemacht, daß sie jetzt halt doch das ganze Haus zusammenbellt...

Naja, mal abwarten, ob das evtl. noch kommt.

Liebe Grüße an Euch alle und an
Andrea und ihre Hunde!!!
von Dagi und der "Lautlosen" :D

Cockerfreundin
21.10.2002, 17:02
Hallo, Dagi!

Basti hat von Beginn an draußen beim Spielen mit anderen Hunden (v.a. Gleichaltrigen) gebellt und auch so spielerisch gebrummt/ geknurrt.

Drinnen bzw. in anderen Situationen hat er, glaube ich, so mit 5/ 6 Monaten angefangen zu bellen. Wobei er z.B. NIE gebellt hat, wenn er auf mich warten muß (egal, ob in der Wohnung oder draußen vor dem Bäcker) und auch NIE, wen ich zurückkomme (da schleckt er mich nur ab und/ bzw. inspiziert die Einkaufstaschen :D ). Auch wenn Besuch kommt oder es sonst klingelt, gibts in der Regel nicht mehr als 1-2 Beller.

Auch an der Leine bellt er so gut wie nie, selbst wenn auf der anderen Straßenseite sich 3 sprechende Hunde ;) in die Seile hängen.

Manchmal bellt er draußen, wenn ihm irgend etwas begegnet, was so noch nie da war oder da seiner Meinung nach nicht hingehört ;) ;) . Hält sich aber in Grenzen.

Freu Dich, wenn Amy nicht zu den sprechenden Hunden gehört!

Liebe Grüße
Annette + Basti :)

Dagi
21.10.2002, 17:07
da schleckt er mich nur ab und/ bzw. inspiziert die Einkaufstaschen

:D :D :D *grins, gnicker* Das kommt mir irgendwie bekannt vor, vor allem der zweite Teil des Satzes....

Liebe Grüße von Dagi und Amy

Cockerfreundin
21.10.2002, 17:36
... Genau :D :D :D

Und das Einräumen in Kühlschrank und Speisekammer wird auch genauestens überwacht :D :D :D

Was hab ich nur vorher ohne meinen kleinen Inspizienten gemacht???

Grüße von
Annette + Basti :)

Agility Aussie
21.10.2002, 17:39
Hallöchen

Also, unser Hundi, ein eigentlich von Natur aus wachsamer Aussie, fing so mit 6 Monaten an die ersten "töne" von sich zu geben. Ich denke mal da haben wir ihn aber auch geügned angestachelt wenn es geklingelt hat und wenn er mal gebellt hat ein riiiießen Trarar gemacht das er ja sooooo toll ist :D . scheint so als ob er es uns geglaubt hat und nun... naja, ist schön wenn er sich mal net so aufregt ;) . Ich möchte als Fremder nicht so gerne bei uns ins Haus kommen, und schon gar nicht wenn ich Angst vor Hunden hätten.
Der Hund tut schon ganz schön gefährlich :p ...

probier dochmal die Kleine anzustacheln wenn er klingelt... das sie schnell hinflitzt und schaut wer es ist und viell. weckst du ja so ihre Stimme auf :cool: . Das heißt ja nicht das sie dann zu Kläffer wird wenn sie mal bellt und wenn ihr sie alleine lasst ja auch nicht... unser sagt dann auch nur was wenn jemand fremdes vor der Tür ist, ansonsten pennt er und wartet auf unsere Rückkehr :)

Liebe Grüße
Sandra+ Chiefi

cheroks
21.10.2002, 17:53
Hallo Dagi,
ich bin der Meinung, Hunde bellen individuell auf ihren Menschen bezogen. Viele Menschen reagieren ja auf den ersten Wuff wie auf den ersten Schritt des Kindes. Das Hauptkommunikationsmittel der Hunde ist ja Körpersprache und nicht Lautsprache. Ich würde sagen, Amy ist ziemlich entspannt und hat(noch) nicht gelernt, Angst, Unruhe und Freude mit Bellen auszudrücken, sondern mit Körpersprache. Es kommt immer darauf an wie der Mensch reagiert, wenn der Hund bellt.
Pauline ist erst durch andere Hunde zum bellen gekommen. Immer dort wo die Hunde bellen und die Besitzer Ruhe jetzt! Aus! Nein! schreien, ist sie die Lauteste. Sie ist eher unsicher und wenn alle schreien, muss da ja etwas beängstigendes sein. Zu hause schlägt sie an, wenn es klingelt oder ein ganz besonderes Geräusch ertönt (ich wohne in der Großstadt) Ich sage ihr dann "danke schön" und sie ist still, knurrt vielleicht noch leise vor sich hin, bis sie sieht, wer da kommt. Ich habe ihr auch beigebracht, auf ein Handzeichen zu bellen und auf ein Handzeichen wieder aufzuhören. Damit bringe ich sie im Zweifel, wenn sie die Letzte ist die immer noch bellt, zur Ruhe.
LG

gini_aiko
21.10.2002, 19:04
hallo dagi,

wenn meine katze gini nicht wäre, wüsste ich auch nicht, dass mein aiko (gut 4 monate alt) bellen kann. das *kleineluder* von katze will zwar oft mit ihm spielen, aber manchmal wie halt katzen so sind - mag sie eben nicht. es ist nicht so, dass gini sich zurückziehen würde - nein, diese lässt sich dann geräuschvoll vor dem armen kerl fallen und *animiert* ihn mit wälzen, ect. zum spielen. wenn er dann aber zu spielen beginnt, bekommt eine (immer ohne krallen) auf die nase! naja und manchmal entfluschtem ihm dabei ein- oder zwei beller.

ich denke auch, dass das individuell von hund zu hund verschieden ist und bin froh, dass aiko (bis jetzt) zumindestens beim bellen auf der ruhigen seite ist!

lg claudia, gini und aiko

Sommersprosse
21.10.2002, 19:05
Hallöchen!
Eine Freundin von mir hatte im Frühjahr Welpen. Die haben schon nach zwei, drei Wochen gebellt. :D
Hat sich zwar nicht gefährlich angehört, aber immerhin...

Als ich meine Hündin mit drei Jahren bekommen habe, hat sie wochenlang keinen Mucks gemacht. Irgendwann habe ich mir Sorgen gemacht, denn Bellen bedeutet für einen Hund auch, Aggressionen loszuwerden. Ich habe dann auf Anraten verschiedener Hunde-Trainer versucht, mich mit einem Leckerchen solange ruhig vor sie hinzustellen, bis sie bellt. Nach einer halben Stunde hatte ich keine Lust mehr. Einen Tag später hat sie den ganzen Tag nix zu fressen bekommen. Am Abend hab ich mich dann mit dem vollen Napf vor sie hingestellt und ihr was vorgebellt. UND TATSÄCHLICH! Es kam ein zartes "wöff". Sie hat sofort den Napf bekommen. Am nächsten Tag das gleiche Spiel.
Heute ist sie immer noch sehr ruhig. Aber wenn sie unbedingt etwas haben will oder mich zum Spielen auffordert, bellt sie (was mich immer noch jedes Mal freut) :)