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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beziehungstraining



AnnaS
20.10.2002, 09:33
Hallo ihr!

Eines vorweg - ich möchte mich ganz sicher nicht aufspielen. Ich möchte euch nur etwas anbieten.

In solchen Foren lese ich ständig von Leuten, die Probleme mit ihren Pferden haben. Entweder von Anfang an, oder Probleme haben sich irgendwann eingeschlichen.
Manche Ratschläge sind wirklich gut, die auf solche Anfragen gegeben werden. Manche sind aber auch, ehrlich gesagt, super großer Quatsch, oder sie werden gewiss nicht weiterhelfen, weil viele Probleme schlichtweg an der Dominanz des Pferdes liegt, auch wenn ein Pferd augenscheinlich keine große Dominanz zeigt.

Ich selbst reite seit 17 Jahren, und habe bei Problemen auch immer die "klassische" Methode gewählt. Sprich, ich habe ebenso lange Zeit herumgedoktort, bis es funktioniert hat, oder bis ich völlig gefrustet war.

Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Beziehungstraining beschäftigt, und es ist alles so plausibel und vor allem am natürlichsten.
Man erspart sich viele Nerven, und vor allem dem Pferd viele Strafen, die es eigentlich überhaupt nicht verstehen kann.
Und viele Probleme treten einfach nicht mehr auf. Sei es, dass man Probleme hat beim Aufsitzen, beim Hufegeben, beim Führen, beim Reiten, beim Longieren......es gibt diese Probleme nicht mehr, da die Rangfolge geklärt ist. Und ist diese erst mal geklärt, macht das Pferd das, was man als Mensch (als Ranghöchster) sagt, eben wie es bei dem Leitpferd auf der Weide auch ist.

Das Prinzip des Beziehungstrainings ist zwar eigentlich ganz simpel, aber es hier zu erläutern wäre doch zu lang. Ich möchte daher anbieten, per eMail ein paar Erklärungen zu geben, wenn Interesse daran besteht.

Ich selbst habe zur Zeit drei Stuten. Eine 11/2jährige, mit der ich so schon mal langsam anfange. Eine 4jährige, die ich als hypersensible 3jährige bekam. Der Vorbesitzer hat sie zu einer sehr schlechten Bereiterin gebracht, die sie leider völlig versaut hat. Heute kann ich durch das Beziehungstraining alles mit meiner Stute machen, ohne dass sie am Durchdrehen ist. Und zu guter Letzt habe ich eine über alle Maßen dominante 10jährige, bei der das Beziehungstrainig Wunder wirkt, und die ich ohne das wirklich aufgegeben hätte, weil sie geschlagen hat, auf einen losging, usw.

Wie gesagt, ich möchte mich gewiss nicht aufspielen oder aufdrängen. Wer jedoch anderen, natürlicheren Methoden als der "klassischen" aufgeschlossen ist, und ein wenig darüber wissen möchte, kann mir gerne schreiben. Es ist auch nicht Spartenbezogen, sondern man sollte es bei jedem Pferd machen. Ob Dressur-, Spring-, Freizeit- oder Westernpferd. Und auch bei Jungpferden ist es sehr nützlich, da von Anfang an die Basis hergestellt wird zwischen Mensch und Pferd.
Und es ist eine super Beziehung, ohne Schimpfen, ohne am Halfter (oder gar an der Trense) rucken, ohne Schläge, ohne Kämpfe.

Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich dem einen oder anderen meine Erfahrungen damit weiterreichen kann.
Meine eMail ist: Nightwish01@web.de

Liebe Grüße
Anna

niene
12.11.2002, 20:17
hi!
ich interessiere mich für dieses training!ich habe aber leider kein eigenes pferd nur da gibt´s so ein schulpony-ein hafiwallach namens whisky-ich habe ihn bis jetzt nur einmal geritten und dann nie wieder!bitte denk nicht das ich eine von denen bin die zum reiterhof geht ihr pferd putzt, dann gefühllos reitet und wieder heim geht!ich arbeite ab und zu auf meinem hof und helfe halt bei allem was anfällt ich kenne die pferde nicht nur als sportobjekte sondern auch ihre einzelnen charaktere!whisky ist ein sehr kompliziertes pferd schon vom charakter her-beim putzen stellt er sich schon immer so an wenn man seine flanken bürstet ich glaube er ist nur kitzlig aber auch beim hufegeben wird erstmal rumgezickt und dann gebissen.bei meiner freundin die etwa ein jahr reitet macht er das genauso-ich reite übrigens etwa 2 1/2 jahre.aber das eigentliche problem ist das er wenn wir ihn mal reiten seinen kopf zwischen die vorderbeine steckt und losrennt! er passt nich mal auf wohin er läuft-zb.gegen einen baum?bei seinem besitzer macht er das nicht!meine freundin und ich reiten etwa gleich gut.kann es daran liegen das whisky ein kutschpferd ist?er zieht mit zwie anderen hafis die kutsche-solche pferde sind ja meistens sehr kräftig!es könnte ja am reitergewicht liegen weil whisky will arbeiten und ist sehr ergeizig und er liebt seinen herrn!!!sein besitzer ist nicht grade leicht für einen hafi!
kannst du mir irgenswie weiter helfen wie ich dieses pferd in den griff bekomme?ohne das er bei jedem galopp dein kopf einzieht?ich wäre dir sehr dankbar!;)

AnnaS
13.11.2002, 09:24
Hi Niene

Ich kann dir gerne ein paar Tips geben, aber das sprengt den Rahmen einer solchen Antwort. Darum wäre es nett, wenn du mir deine eMail-Adresse geben würdest, denn da kann man doch ein wenig mehr schreiben.

Generell kann ich dir aber schon mal sagen, dass es gewiss nicht daran liegt, dass er Kutschpferd ist, denn wenn ich dich richtig verstanden habe, reitet sein Besitzer ja auch auf ihm, also ist er eingeritten. Da er das bei seinem Besitzer nicht tut, gehe ich auch nicht davon aus, dass er Schmerzen hätte.
Ich denke wirklich, dass es daran liegt, dass er dich nicht richtig akzeptiert, und meint, er kann mit dir machen, was er will.

Nun gut, wie gesagt, es wäre lieb, wenn du mir deine eMail-Adresse geben würdest, dann schreibe ich dir gerne ein bisschen mehr dazu.

Liebe Grüße erstmal
Anna

niene
13.11.2002, 19:27
ok. niene.mantwillat@freenet.de
ich bin auch der meihnung das er mich nicht akzeptiert ,er ist glaube 6 jahre alt aber was ich komisch finde ist das er nicht mal aufpasst wo er eigentlich hin rennt!so ein prall gegen einen baum tut halt schon ganz schön weh-es liegt ja meistens am reiter;)