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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unerklärliches plötzlich starkes Erbrechen, Futterverweigerung



Terrormieze
14.11.2006, 13:13
Bitte helft mir!
Meine 5-jährige Katze Leonie hat vor ca. 1,5 Jahren plötzlich nach der Futteraufnahme erbrochen.Da ich mehrere Katzen habe, weiß ich das dies schon mal vorkommen kann, z.B. bei zu schneller Futteraufnahme und dachte mir zunächst nichts dabei. Am nächsten Morgen sah ich, das die Katze ununterbrochen erbrach und informierte sofort meine Tierärztin, zu der ich sie dann fuhr.Sie untersuchte Leonie gründlich und fand nichts.Zunächst nahm ich sie wieder mit nach Hause. Die TÄ hatte ihr ein Brechstoppmittel verabreicht und noch etwas Aufbaumittel gegeben.Dies jedoch half nicht und dann wurde Leonie stationär aufgenommen. :(
Nachdem weder Ultraschall, Röngtenbild und die Blutwerte irgendwelche Veränderungen aufwiesen und Leonie immer noch erbrach, entschloss sich meine TÄ zu einer OP um zu sehen, ob vielleicht ein Darmverschluss vorliegt. Auch diese Operation führte zu keiner Aufklärung..Alles normal.Nichtmal eine Rötung der Schleimhäute.Also wurde feste Kost, sowie Wasser entfernt und Leonie ausschließlich durch Infusionen ernährt, da sie die Futteraufnahme verweigerte und Wasser zum Erbrechen führte.Nach ca 1,5 Wochen und unzählig erneuter Tests, die alle unauffällig waren,versuchte meine TÄ mal wieder ein paar Bröckchen zu füttern, die sie drinbehielt.
Endlich durfte ich Leonie nach Hause holen!Sehr langsam habe ich das Füttern von vielen kleinen Mahlzeiten auf drei größere Mahlzeiten umgestellt, was zunächst super lief.Doch 6 Monate später kam der Tag, andem sie erneut erbrach. Genau das gleiche Muster wie zuvor..Mindestens 15 mal an Tag.Erst ihr Futter, dann Magensäure und dann gallenartiger, wässeriger Schleim auch mal blutig.Sofort zog ich wieder meine TÄ hinzu die Leonie wieder stationär aufnahm. Ziemlich genau die gleiche Prozedur, wie zuvor.Wieder bishin zu einer OP, wo die TÄ diesmal eine Biopsie von Leber und Magenschleimhaut entnahm und im Labor untersuchen ließ.Aus dem Bericht des Labors geht hervor, dass auf der Magenschleimhaut vermehrt helicobacterartige Gastrospirillen nachzuweisen waren.Diese können beim Menschen eine Gastritis hervorrufen, jedoch ist eine Übertragung auf das Tier auszuschliessen.Jedoch schien dies kein Grund für das Erbrechen zu sein, da ja ein Infekt auszuschliessen war.Also, wieder kein Futter und Wasser, Infusionen und abwarten.So gings dann gut, genau 5 Monate..
Nun ist sie schon wieder seit 1,5 Wochen beim Tierarzt, die ganzen Untersuchungen wurden wieder gemacht, wieder alles in Ordnung.Der Einzige Unterschied ist, das diesmal der Calcium Wert erhöht ist was vorher nicht so war, aber meine Tierärztin sagt, das sei nicht ungewöhnlich durch die viele Brecherei.Auch der Hämatogrit Wert ist erhöht, der war aber immer erhöht, bei dem Brechen.Diesmal würden wir gerne auf eine erneute OP verzichten, da höchstwahrscheinlich wieder alles ok sein wird.Meine Tierärztin weiß schon länger nicht mehr weiter.Es muss ja eine Ursache gefunden werden, so kann es ja nicht weitergehen.Ich habe wirklich Angst, das es sich irgendwann nicht mehr von alleine regelt..

Suse
14.11.2006, 13:42
Ich würde mit Leonie mal in eine Tierklinik gehen, wenn es so massiv ist.
Die haben einfach mehr Erfahrung und mehr Möglichkeiten.

:cu: Suse

sunnysu
14.11.2006, 13:46
Hallo und erstmal :hi: auch wenn der Anlaß nicht so schön ist.

Also grundsätzlich kann ich zu der schlimmen Krankengeschichte wenig sagen, denn deine Kleine wurde ja schon mehrere schlimmen Prozeduren ausgesetzt und alles mögliche bereits gemacht.

Allerdings halte ich auch eine erneute OP nicht für ratsam und ich muß sagen, daß sie bereits zweimal operiert wurde ohne einen genauen Befund und ohne, daß man mal Ultraschall gemacht hat, halte ich für ziemlich bedenklich. Ich würde an deiner Stelle mal in eine Tierklinik gehen und sie dort checken lassen. Die verfügen dort auch über Ultraschall und andere Geräte, die genaueren Aufschluss geben können.

Zu den Helicobacter Bakterien kann ich nicht viel sagen, kenn mich damit nicht aus, evtl. weiß hier aber jemand anderes Rat.

Auch wäre eine Möglichkeit, mal zu einem Tierheilpraktiker gehen und versuchen, den Magen mit homöopathischen Mitteln wieder aufzubauen. So wie ich das lese, würde ich schon auf eine Gastritis tippen, bzw. einen Reizmagen, wie es auch bei Menschen vorkommt. Da findet man auch medizinisch nichts, kann aber sehr wohl durch Streß, etc. ausgelöst werden und es zeigen sich die Symptome einer Gastritis.

Trotzdem, versuche es mal in einer Tierklinik, eine zweite Meinung wäre hier m. E. unbedingt angesagt.

Terrormieze
14.11.2006, 13:53
Meine TÄ wollte heute mit einem Freund telefonieren um noch eine 2.Meinung einzuholen.Ultraschall hat sie, dort findet man auch nichts.Der Grund, das ich noch nicht in der Tierklinik war ist, das Leonie äußerst sensibel ist und sie meine TÄ gut kennt und ihr vertraut.Aber sieht so aus als bleibt uns wohl nichts anderes übrig, sollte niemand einen Rat haben oder Helfen können...:-((

sunnysu
14.11.2006, 14:20
Hallo,

Geht bitte in die Tierklinik, auch wenn es natürlich für die Kleine eine weitere Belastung ist. Du kannst ihr ein wenig helfen, indem du ihr Rescue-Tropfen (aus der Apotheke, sind Bachblüten) vor dem Klinikbesuch gibst und zwar schon einige Tage vorher, 3 mal täglich. Das sollte sie etwas beruhigen.

Eine Ferndiagnose zu stellen ist bei diesen Symptomen einfach sehr schwierig, vor allem, nachdem schon so viel ausgeschlossen wurde. Reine Vermutungen und Spekulationen werden dich hier nicht weiter bringen. Falls wirklich keinerlei körperliche Ursache gefunden wird, sollte man sich nochmal Gedanken machen, woran es sonst liegen kann (psychisch).

Halte uns doch bitte auf dem Laufenden.

sunnysu
14.11.2006, 14:22
Hab noch was vergessen:

Grundsätzlich find ichs gut, daß deine TÄ noch eine zweite Meinung einholen will. Das würde ich mir auch erst mal anhören und evtl. ergeben sich hier auch nochmal neue Gesichtspunkte. Falls nicht, dann aber in die Tierklinik.

Grizabella
14.11.2006, 14:56
Liebe Terrormieze,

Das, was Leonie zeigt, wurde bei meiner Cleo als Heliobacter bzw. Gastritis bezeichnet, und sie war nach ihrer mörderischen Marathonfahrt von Spanien hierher gesundheitlich ganz arm dran. Plötzlich Erbrechen ohne Ende, letztendlich nur viel Blut. Meine Tierärztin behandelte sie mit etlichen Spritzen und Infusionen, deren Sinn ich mir nicht so gemerkt habe, aber sie gab mir auch ein AB gegen den Heliobacter mit und auch Ulcogant-Beutelchen, von denen ich jeden Morgen ein halbes auf Cleos nüchternen Magen geben musste, anschließend hatte sie noch eine halbe Stunde Fressverbot. Die Behandlung hat augenblicklich gewirkt, und Cleo war bald gesund - sie hatte allerdings auch noch andere Gesundheitsprobleme, denen wir ganz langsam ebenfalls Herr wurden.

Das Erbrechen kommt aber schon fallweise wieder, so alle paar Wochen ein- oder auch mehrmals hintereinander, und aus diesen Gründen hat mir meine Tierärztin zwei Beutelchen Ulcogant mitgegeben, damit ich bei plötzlicher Verschlechterung gleich eingreifen kann, z.B. wenn gerade wieder Wochenende ist. Blutiges Erbrechen gab es aber nie mehr, und mit dem heutigen Zustand können wir gut leben, wobei Cleo auch nur mehr drei Zähne hat, fallweise aber doch Trofu frisst, was ja auch nicht gerade das Beste für ihren Magen ist.

Durch die doch sehr langen stationären Aufenthalte bei der Tierärztin und die Operationen hat Leonie auch schon genug Stress gehabt. Einerseits sollte man ihr jetzt viel Ruhe gönnen, andererseits die Ursache für ihren Zustand herausfinden, und da plädiere ich auch für eine Tierklinik. Du könntest die Tierärztin um eine Überweisung an eine Klinik mit entsprechender Abteilung bitten, diese Verbindungen hat so gut wie jeder Tierarzt. Wenn nichts erkennbares Gravierendes vorliegt, würde ich von einer weiteren Operation abraten, ebenso wie von einem stationären Aufenthalt, es sei denn, genau dieser würde ihr Leben retten. Sie würde sicher viel Ruhe sehr genießen, und wahrscheinlich braucht sie eine längerdauernde Medikation, die du ihr verabreichen kannst.

Schick einmal dem Forumsmitglied Rubina eine PN, die macht in Sachen Tiertherapie, und mach sie auf diesen Thread aufmerksam. Wenn Leonie bei dir zu Hause ist, kannst du sicher auch einiges zusätzlich für sie tun, das wenigstens einmal ihr Nervengerüst wieder in Ordnung bringt, neben der medizinischen Behandlung. Wenn Leonie eine sensible Katze ist, hat sie bis jetzt schon zuviel mitgemacht.

Ich wünsch euch alles, alles Gute.

Forest Cat
14.11.2006, 16:29
Hallo,

wenn deine Katze, wie du geschrieben hast, sehr sensibel ist, dann kann es durchaus sein, dass sie eine chronische Gastritis oder einen Reizmagen hat - einfach aufgrund ihrer Persönlichkeit. Es gibt ja auch bei Menschen sehr sensible Typen, denen Stress oder Probleme sprichwörtlich "auf den Magen schlagen" und die ständig mit einem nervösen Magen kämpfen. Ich würde an deiner Stelle unbedingt mal zu einem Homöopathen oder Tierheilpraktiker gehen, die normalerweise eher nach der wirklichen Ursache forschen als die Schulmediziner, die meist nur versuchen, die Symptome zu behandeln.

Meine Lisa ist auch eine Katze, die auf Stress oder fremde Situationen sehr nervös reagiert, und sie hatte lange Zeit immer wieder Magenprobleme (die auch u.a. in ständigem Erbrechen über den ganzen Tag hinweg gipfelten). Die Diagnose von 2 TÄ und einer Tierklinik war (nach diversen Untersuchungen, Röntgen etc.) Gastritis, und die Behandlung Spritzen, Medikamente und 1-2 Tage nichts Fressen. Da die Beschwerden trotzdem immer wieder kamen, ging ich schliesslich zu einem homöopathisch arbeitenden TA, der mir von Freunden sehr empfohlen wurde.
Als ich mit der Diagnose "Gastritis" zu ihm kam, meinte er, das hiesse nur, dass die Magenschleimhaut entzündet ist, sagt aber nichts über die Ursache aus. Er machte ein Blutbild und testete dann homöopathisch aus, auf welche Substanzen das Blut reagiert. Daraufhin meinte er, die Probleme kämen von der Leber, die wohl nicht ganz im Lot wäre, und gab mir entsprechende homöopathische Medikamente dafür mit. Und was soll ich sagen - nach nur ein paar Tagen war meine Lisa wie ausgewechselt, frass plötzlich mit gutem Appetit und hat seither KEINERLEI Beschwerden mehr mit dem Magen gehabt...!!! :wd: Wo ich früher mit dem Napf und einem Löffelchen hinter Lisa herlaufen musste, um ihr Fressen in sie reinzukriegen, damit sie nicht noch dünner wird, muss ich mittlerweile gerade aufpassen, dass sie mir nicht allzu sehr zunimmt - sie hat nämlich jetzt immer kräftigen Appetit!!! ;)
Ich würde an deiner Stelle auch unbedingt mal versuchen, ob Euch ein THP helfen kann. Die Schulmedizin stösst gerade bei solchen nicht unbedingt "sichtbaren" Problemen schnell an ihre Grenzen (nichts gegen die Schulmedizin, die sicherlich auch ihren Platz und ihre Wichtigkeit hat, aber in solchen Fällen hilft oft Homöopathie besser). Wo wohnst du denn? Vielleicht kann dir jemand einen guten TA empfehlen.

Eine Frage noch, fütterst du Trockenfutter? Das solltest du bei deiner Leonie auf jeden Fall vermeiden, da das den ohnehin empfindlichen Magen nur noch mehr reizt - auch wenn es angeblich speziell für sensible Mägen gemacht ist. Meine Lisa hat selbst bei dem sog. Spezialfutter noch gespuckt. Seither ist es für sie tabu. Aber das weisst du vermutlich sowieso schon... ;)

LG,
Sylvie

Terrormieze
14.11.2006, 16:46
Also, eine Gastritis ist auszuschließen, da die TÄ sogar den Magen aufgemacht hat um zu sehen, ob er gereizt ist..Nicht einmal gerötet..
Normalerweise hat Leonie sehr guten Hunger und ist auch gut im Futter.Gott sei Dank!Sonst hätte sie die Strapazen wohl nicht so gut körperlich überstehen können.Ja, ich füttere Trockenfutter.Ich arbeite in einem Fressnapf und verstehe von Futtermitteln eigentlich ein bisschen was, da wir ja darauf geschult werden.Leonie konnte man das Fressen immer wieder nur appetitlich machen, indem meine TÄ/ich mit ihr über das Futter spielten.Nass-/Feuchtfutter hat sie einfach nicht vertragen und nahm es zudem sehr schlecht an.
Selbst Mittelchen, die nüchtern verabreicht werden um die Schleimhaut zu schützen halfen nicht.Auch meiner TÄ liegt Leonie sehr am Herzen, durch verschiedene Umstände und sie sucht schon auch, wie ich nach der Ursache..

Mishale
14.11.2006, 16:51
Hallo,

das hört sich ja alles nicht so schön an. :confused:

Ich möchte auch gar keine wilden Spekulationen machen, aber vielleicht kannst du ja mal mit deiner Tierärztin zusammen über Homöopathie nachdenken?

Was mir noch einfällt ist SEB (Ulmerinde). Ich setze es selbst bei meiner CNI-Katze Maya ein, da sie sehr oft mit Übelkeit zu kämpfen hat und es hilft prima. Ich bin wirklich begeistert von dem Zeug... Am besten informierst du dich etwas im Web dazu und wenn du noch fragen hast, kannst du mich jederzeit fragen. ;)

Ich hatte auch zunächst an Tierklinik gedacht, aber deine Tierärztin hat aj wirklich schon seeeehr viel unternommen und ich kann mir kaum vorstellen, dass in der TK was gefunden wird. Vielleicht rufst du einfach mal dort an und sprichst mit einem Doc, schilderst das Problem und fragst was sie machen würden. So kannst du abwägen, ob du wirklich notwendigerweise dorthin musst.

Ich wünsche euch alles Gute!!!

Terrormieze
14.11.2006, 20:18
Habe gerade mit meiner TÄ telefoniert.Leonie hat heute Morgen nocheinmal gebrochen, seitdem nicht mehr.Ihr Freund wollte später nochmal zurückrufen.Morgen nach der Arbeit fahre ich dort mal vorbei.Mal sehen, was es neues gibt..

kaahrl
15.11.2006, 09:32
hallo terrormieze,

erstmal euch und vor allem deiner fellnase alles gute...
ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr mir die kinnlade herunterfiel, als ich sah, was ihr schon alles durchmachen musstet. die ganzen op's etc. "nur mal so" zum nachschauen. und dann der frust, dass das alles umsonst war, da ja nichts gefunden wurde... HAMMER

im thread erhoehte leberwerte (http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?t=47334) haben wir ja von aehnlichen symptomen berichtet und unser tierarzt hat gesagt, dass diese sehr oft vorkommen und deren ursache sehr vielfaeltig sein koennen. daher ist die ferndiagnose echt unmoeglich. ich sag nur mal kurz, was bei uns zur debatte stand:
- margen-darm-infektion
- vergiftung
- allergie
- psyche der katze allgemein (nervoeser magen)
andere dinge, die in vorangegangenen postings erwaehnt wurden sind auch gefallen aber noch nicht untersucht worden, da ihr es ja jetzt auch wirklich besser geht.

eigentlich wuerde ich mir auch auf jeden fall ne zweite ta-meinung anhoeren und die klinik besuchen. auf der anderen seite moechte ich aber der suessen so viel ruhe wie moeglich goennen. ein schmaler grat...

ich wuensche dir, dass den den richtigen weg findest und wuerde mich freuen, wenn du uns hier ab und an mit feedback versorgst, wie es der kleinen denn geht.

die zwei zweibeiner und drei vierbeiner aus zw wuenschen der fellnase alles gute und dir die notwendige kraft...

sven aka kaahrl

p.s.: ich hab von meinem ta zwei sehr gehaltvolle nafus bekommen, die pebbles frisst obwohl sie normalerweise generell nafu ablehnt. ich schreibe dir die namen heute abend in ner pm, wenn ich von der arbeit daheim bin!

Suse
15.11.2006, 09:47
Zwei Ideen habe ich noch:

Man könnte auch versuchen, ihr erstmal nur Sondennahrung zu geben. Die kann sie selber schlabbern. Davon muss sie nicht soviel fressen um genug Nährstoffe zu bekommen, ausserdem ist die ganz mild - somit wird der Magen geschont.

Ich würde mit ihr unbedingt in die TK gehen. Wenn Du dort einen Termin vereinbarst, dann frage nach Tabletten, die Du ihr vorher zuhause geben kannst zur Beruhigung. Die gibt man z.B. auch vor längeren Autofahrten etc. Die Katze bekommt davon so ein " Mir ist alles sch.....egal Gefühl" aber sie schläft nicht unbedingt.

:cu: Suse

Terrormieze
15.11.2006, 10:19
Das mit der Sonden-/Astronautennahrung haben wir beim ersten Mal auch versucht..Auch die nahm Leonie nicht an.Heute Abend besuch ich Leonie ja und werde mit meiner TÄ nochmal alles überlegen.Da frage ich auch nochmal genau nach, was in der Klinik untersucht werden kann und wäge ab.
Habe auch vergessen zu erwähnen, dass sie einen absolut fit ist.Sie ist munter, will kuscheln und macht keinen apathischen, gar kranken Eindruck.

Forest Cat
15.11.2006, 10:24
Nach all den Ratschlägen, die du bisher bekommen hast, willst du nicht doch mal zu einem Tierheilpraktiker oder Homöopathen gehen, um in diese Richtung testen zu lassen? So gut und nett deine Tierärztin auch ist, und so sehr ihr Leonie am Herzen liegt, weiss sie anscheinend momentan nicht weiter. Ich würde auf alle Fälle mal eine andere Richtung ausprobieren als die reine Schulmedizin - das heisst ja nicht, dass du deine TÄ daraufhin nie wieder zu Rate ziehen kannst oder nie wieder zu ihr gehen kannst. Du könntest sie ja sogar vielleicht fragen, ob sie einen THP kennt, den sie empfehlen kann...

LG,
Sylvie

Terrormieze
15.11.2006, 12:58
Durch meine Arbeit, ist mir eine Tierheilpraktikerin bekannt, die ich mal anrufen werde.Bespreche das heute Abend mit meiner TÄ mal.

Mishale
15.11.2006, 16:03
Wie ich schon sagte: Informier dich auch mal über SEB und sprich es ruhig bei der Tierheilpraktikerin oder TÄ an...

Alles Gute

Terrormieze
15.11.2006, 20:44
Hallo!
Komme grade von meiner TÄ.Leonie hat seit gestern morgen nicht mehr erbrochen, hat allerdings immer noch Futter und Wasser Verbot und bekommt ein Mittel das Säure abbauend wirkt.Der Freund meiner TÄ, aus dem Saarland hat genau die gleiche Therapie vorgeschlagen und hatte auch keine Erklärung oder einen Rat, obwohl meine Tierärztin ihm alle Befunde gefaxt hat.
Zu der Heilpraktiker Idee meinte sie, das die Mittel, außer Bachblüten, alle in 70% igem Alkohol aufgelöst sind und dies sicher nichts für den empfindlichen Magen sei.
Über SEB habe ich gegoogelt, aber keinen Treffer gefunden.Würde mich über einen Link freuen!
Liebe Grüße

Mishale
15.11.2006, 20:57
Hi,

hier sind die Links:
http://www.diekatzenbarfbarpage.de/14012.html?*session*id*key*=*s ession*id*val*
http://www.felinecrf.info/behandlung.htm#SEB

Ich koche immer den Sirup und spritze ihn meiner Katze ins Mäulchen.
Aufpassen bei Medikamentengabe!!! Aber steht alles in den Links ;-)

Liebe Grüße

Forest Cat
15.11.2006, 21:01
Zu der Heilpraktiker Idee meinte sie, das die Mittel, außer Bachblüten, alle in 70% igem Alkohol aufgelöst sind und dies sicher nichts für den empfindlichen Magen sei.
Mit Verlaub, aber das ist eine mehr als pauschale Aussage von jemandem, der anscheinend nichts von Homöopathie hält und auch nichts davon versteht. Woher will sie denn wissen, was der THP für eine Behandlung vorschlagen wird? Und wie erklärt sich dann, dass meine Lisa seit der homöopathischen Behandlung keinerlei Magenbeschwerden mehr hat? Schade, dass du selber der Homöopathie anscheinend auch sehr kritisch gegenüberstehst. Einen Versuch wäre es ja immerhin wert - wenn die Behandlung nichts bringen sollte, kannst du es immer noch abhaken unter dem Thema "ich habe ohnehin nicht dran geglaubt". Aber zumindest hättest du es versucht. Du scheinst ja wirklich viel dran zu setzen, deiner Katze zu helfen, da könntest du doch diesen Weg auch noch ausprobieren... Oder was spricht denn dagegen? Wenn alle Schulmediziner bisher keinen Rat mehr wussten, kannst du jetzt entweder resignieren und deiner Katze ihr Leben lang Futterverbot und Medikamente geben, oder eben eine alternative Behandlung zumindest versuchen.

Ich will dir bestimmt nichts aufschwatzen, aber ich wollte dir im Sinne deiner Katze helfen. Wenn es um dich ginge, hätte ich schon aufgegeben, denn es ist ja deine Entscheidung, und die würde ich akzeptieren. Aber deine Katze kann nicht für sich entscheiden, welche Behandlung sie versuchen will, daher musst du es für sie machen. Und da könntest du ihr diese Chance doch noch bieten.

Wenn dieser Appell auch nicht hilft, dann gebe ich auf und lasse dich in Ruhe. Aber ich will deiner Katze helfen, und daher musste ICH alles versuchen, um dich zu informieren... ;)

LG,
Sylvie

Terrormieze
15.11.2006, 21:42
Doch!Grundsätzlich ziehe ich ja natürlich ALLES in Erwägung.Ich werde mich auch mal informieren und sehen, das ich von der Erwähnten mir die Nummer besorgen kann.Meine TÄ gibt ihr jetzt erstmal noch nichts und wir hoffen, das es auf dem Weg der Besserung ist.Sollte es gut gehen, werde ich Zuhause das Säurehemmende Mittel spritzen.So sind wir jetzt erstmal verblieben..

Suse
15.11.2006, 22:08
Terrormieze, WO in Hessen wohnst Du denn?
Ich möchte Deiner TÄin ja nicht zu nahe treten, aber ich habe den Eindruck, daß sie nur von ihrer eigenen Meinung und von ihrer eigenen Therapie überzeugt ist. ......... Leider bisher ohne langfristigen Erfolg.

Bei uns in der TK könntest Du auch erstmal alleine hingehen - ohne Leonie. Einfach mit der ganzen Geschichte, die Du oben ja schon sehr gut und ausführlich geschildert hast. Das müsstest Du eigentlich nur ausdrucken ;) Dazu nimmst Du alle Untersuchungsergebnisse und die aktuellen Laborbefunde mit. DARAUS kann die Internistin in der TK sich erstmal ein ungefähres Bild machen und Dir dann sagen, was SIE jetzt vorschlagen würde. Dann kannst Du in Ruhe darüber nachdenken und entscheiden, ob Du ihr Leonie vorstellst.

Ich bin mir 100%ig sicher, daß man ihr helfen kann. Sie wird vielleicht immer ein Sensibelchen bleiben und wird immer spezielles magenschonendes Futter benötigen, aber DAS wäre ja kein Problem.
Irgendwie habe ich aus allem rausgelesen, daß Du jederzeit alles für Leonie tun würdest, wenn es ihr nur bald wieder besser gehen würde. Ich will nicht wissen, wieviel Geld Du bei Deiner TÄin bereits gelassen hast. Und natürlich Nerven und Sorge um die Mieze.

Schreib doch mal wo Du wohnst - gerne auch als PN. Ich wohne zwischen Frankfurt und Wiesbaden, vielleicht kann ich Dir ja helfen.

:cu: Suse

Forest Cat
15.11.2006, 22:10
Alles klar! ;) Ich wünsche deiner Kleinen gute Besserung und hoffe, dass es ab jetzt bergauf geht!

LG,
Sylvie

Terrormieze
16.11.2006, 09:25
Hallo!
Wohne zwischen Kassel und Marburg.Da würde ich in die Klinik nach Giessen fahren.Die hat mir meine TÄ empfohlen.Hoffen wir, dass sich das jetzt wieder gibt und wenn nicht, werde ich den Weg auf jeden Fall machen.

Mima
16.11.2006, 18:46
Hallo Terrormieze,

wie geht es der Kleinen? was gibts neues.
Wir fiebern weiter mit, seid fest gedrückt

Mima,Sven und die Fellpopos

Terrormieze
16.11.2006, 22:36
Hallo!
Also, habe heute Abend wieder mit meiner TÄ telefoniert und die sagte mir, das Leonie nicht mehr weiter erbrochen hat und sie morgen mit erbsengroßer Portion anfängt ihr Futter anzubieten, in der Hoffnung das Leonie ihn drin behält..
Allerdings hat Leonie meinen Besuch von gestern wohl nicht so gut vertragen, denn sie hat sich volluriniert.Das hat sie noch nie bei meiner jetzigen TÄ gemacht.Das wollte und konnte sie nicht verstehen, dass Frauchen da war und sie nicht mitnahm....
Bald kann Leonie aber sicherlich/hoffentlich wieder auf ihren Lieblingsplätzen rumliegen und alle Viere von sich strecken!

kaahrl
17.11.2006, 09:42
hallo terrormieze,

ich kann verstehen, dass es ab und an sinnvoll ist die fellnasen in solchen faellen beim ta zur beobachtung zu lassen. aber diese zeit sollte man immer auf ein minimum reduzieren... aber was erzaehl ich hier, das weisst du sicher auch und haeltst es ja auch so - gehe ich mal davon aus.

ich wollte dir noch die futtersorten nennen, die unsere pebbles - die bekennende nafu-hasserin ist - auch waehrend ihrer krankheit (mit starkem erbrechen - 15 mal am tag und durchfall) als es ihr etwas besser ging zumindest in kleinstmengen gefrssen und nicht erbrochen hat.

R.oyal C.anin Intestinal s/o und
H.ills Prescription Diet a/d

beide nafu kann man auch perfekt verduennen und per spritze ins maeulchen geben...

ich hoffe es hilft... und hol die kleine schnellstmoeglich zu dir nach hause, dann gehts ihr bestimmt schon etwas besser, sie ist ruhiger und kann besser genesen...

wird schon werden,
sven aka kaahrl

Terrormieze
18.11.2006, 11:21
Hallo!
Natürlich handhabe ich es so, dass die Aufenthaltszeiträume auf das Minimum reduziert sind!Aber habe die Erfahrung gemacht, das ich sie mittlerweile lieber einen Tag länger dort lasse, als sie verfrüht zu holen, da ich sie meist dann wieder hinbringen musste und das der größere Stress für sie war.Wie erwähnt, meine TÄ ist äußerst feinfühlig und widmet ihr sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit.
R.C. und Hill's bekam sie schon.Aber wenn sie bricht, dann bricht sie...
Gestern ist ihr die Braunüle gezogen worden und sie bekam Wasser zur Verfügung gestellt wovon sie auch etwas trank und drinbehielt!!
Heute morgen versucht es meine TÄ mit Astronauten-/Sondennahrung, natürlich nur eine ganz geringe Menge.Hoffen wir das beste!

schallo
19.11.2006, 11:19
schön, daß es leonie wieder besser geht.
heilpraxis ist viel umfangreicher, als nur bachblüten und hat auch mit glauben nix zu tun.
tierheilpraktiker behandeln selbstverständlich mit tierfreundlichen medikamenten.
weiterhin gute besserung, auch für deine nerven

Terrormieze
19.11.2006, 15:31
Halli Hallo!
Leonie ist deutlich auf dem Weg der Besserung!! *Freu!
Gestern bekam sie morgens und abends eine ganz kleine Menge an Astronautennahrung, die sie fraß und drinbehalten hat.
Heute will die TÄ die Anzahl der Mahlzeiten auf drei steigern, damit sich der Magen jetzt langsam wieder an mehr oder weniger feste Nahrung gewöhnen kann!
Wenn sie dann wieder nach Hause kommt, werde ich ihr jeden Tag eine Spritze geben müssen.Aber das soll das geringste Übel sein, hauptsache meine Leni ist wieder auf den Pfoten!
Viele Grüße von Hugo, Gansha, Dixie, Leonie und mir!

Mishale
19.11.2006, 17:21
Das ist wirklich schön zu hören!!!

Drottning
19.11.2006, 17:35
Ehrlich gesagt, hätte ich schon längst selbst eine zweite Meinung eingeholt - und zwar unabhängig von der TÄ. Anderthalb Jahre sind eine lange Zeit. Meine TÄ ist z. B. keine Heilpraktikerin, wendet aber dennoch ab und zu homöopathische Methoden an, mit denen sie gute Erfolge erzielt. Ich würde da nie alles über einen Kamm scheren wollen... Auch wenn sich deine Tierärztin rührend um deine Katze kümmert - das tut meine auch! - es ist doch auf jeden Fall Stress pur für das Tier. Und schon komisch, dass der Freund der TÄ dasselbe tun würde....

Drottning
19.11.2006, 17:37
Allerdings hat Leonie meinen Besuch von gestern wohl nicht so gut vertragen, denn sie hat sich volluriniert.Das hat sie noch nie bei meiner jetzigen TÄ gemacht.Das wollte und konnte sie nicht verstehen, dass Frauchen da war und sie nicht mitnahm....

Mir tut das Tier nur leid.....

Terrormieze
19.11.2006, 20:13
nun ja, dottning...
meine TÄ wendet auch homöopathische Mittel an, haben wir bei anderen Tieren auch schon getan.
Der andere TA hat aufgrund der Befunde, die gleiche Therapie vorgeschlagen, nicht aus Sympathie.Soviel Vertrauen habe ich in die Lehre der VM, das ich der Meinung bin, das dieser Beruf nur mit viel Liebe zum Tier ausgeübt werden kann und mit Sicherheit objektiv, aus seiner Sicht und zum Wohlsein des Tieres überlegt wurde.
Zu den anderthalb Jahren erwähne ich nochmal, wie auch schon beschrieben, das der Zustand nicht chronisch ist/war sondern plötzlich auftrat und auch immer wieder nach 2-3 Wochen mit der Behandlung meiner TÄ verschwand und eher nach der Ursache gesucht werden muss.
Auch habe ich schon erwähnt, das sich Leonie nicht unwohl fühlt, sondern eher geschockt war, dass ich sie nicht mitgenommen habe.Es ist wohl völlig legitim, wenn man nach seiner Katze mal sehen möchte nachdem sie über einer Woche TA-Aufenthalt hat.
Habe hier gehofft evtl. Katzenbesitzer zu finden, deren Katzen identische Symptome hatten, wo eine Noxe gefunden wurde und mir dazu einen guten Rat hätten geben können...

Drottning
19.11.2006, 20:22
Na ja, ein paar Ratschläge hast du bekommen, umsetzen musst du sie schon selber! Und was deine TÄ von Homöopathie hält, hat sie ja deutlich gesagt, wobei man Homöopathie nicht mit Bachblüten gleichsetzen darf... Aber ich werde mich hüten, was gegen deine TÄ zu sagen.

Ich habe auch mit meiner Aussage, dass mir die Katze leid tut, eher gemeint, dass ich es sehr unschön finde, dass sie so lange weg ist. Erbsengroße Mengen füttern kann man m. E. auch zu Hause. Aber das muss jeder selbst wissen. Denn die Liebe einer TÄ kann die deine nicht ersetzen.

Suse
19.11.2006, 20:57
Naja, daß ein Tier in dieser Situation unter ärztlicher Beobachtung angefüttert wird, ist durchaus üblich und sinnvoll.
Was ich ansonsten über die TÄin denke, habe ich oben schon gesagt.

Ich denke schon, daß es etliche Katzen mit ähnlichen Symptomen gibt. Dir wurden zahlreiche Tips gegeben ....... alle waren irgendwie "nicht gut genug".

Als meine Maja im Alter von 11 Wochen eine massive Gastritis hatte, bin ich ohne Umwege sofort mit ihr in die Tierklinik gegangen (also nicht erst zur niedergelassenen TÄin). Daß es eine Gastritis war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht.
Und zu was hatte ich Dir oben geraten?

:cu: Suse

Forest Cat
19.11.2006, 21:00
Habe hier gehofft evtl. Katzenbesitzer zu finden, deren Katzen identische Symptome hatten, wo eine Noxe gefunden wurde und mir dazu einen guten Rat hätten geben können...

Nichts für ungut, aber das kann ich nicht so stehen lassen. Grizabella, Mishale und ich haben von sehr ähnlichen Symptomen bei unseren Katzen gesprochen und dir Ratschläge gegeben, die du allesamt nicht wirklich in Betracht gezogen hast. Ich habe eher den Eindruck, du möchtest nur das hören, was du bzw. deine TÄ denken, um dir selber recht zu geben. Alles andere scheint an dir vorbeizugehen und nicht Gehör zu finden. Es steht mir auch nicht zu, deine TÄ zu kritisieren, ohne sie zu kennen, aber eine Katze zweimal aufzuschneiden, um zu sehen, ob z.B. der Magen gerötet ist, und sie dann wieder zuzunähen finde ich schon sehr heftig!!!!

Sorry, wenn ich dir Unrecht tue, aber nach all dem, was ich gelesen habe, bleibt dieser Eindruck bei mir hängen. Wollte dies nur nochmal klarstellen, dass du tatsächlich viele Ratschläge bekommen hast (auch von Katzenbesitzern, die ähnliches mitgemacht haben), aber nichts wirklich davon angenommen hast...

Trotzdem LG,
Sylvie

Terrormieze
19.11.2006, 22:00
Nun ja....Da wir alles was vorgeschlagen wurde, bis auf die Homoöpathie, durchprobiert haben, waren die Ratschläge nett gemeint, jedoch konnte ich kaum Paralellen erkennen.Keinerlei Übelkeitssymtome o.ä..
Die OP's wurden zu keiner Zeit leichtsinnig durchgeführt!
Aber z.B. faserige Stoffe, die zum Darmverschluss führen können, oder verschiedene Zubildungen kann man nun nicht immer erkennen, ohne "nachzusehen"!
Die Tierklinik haben wir längst in Betracht gezogen, jedoch muss man meine Umstände kennen, die es z.Zt. sehr schlecht ermöglichen, in die TK zu fahren und wir das nur im äußersten Notfall hätten machen können.
Wie erwähnt, die Vorschläge in allen Ehren, allerdings waren wir soweit schon...

Suse
19.11.2006, 22:06
die es z.Zt. sehr schlecht ermöglichen, in die TK zu fahren und wir das nur im äußersten Notfall hätten machen können.
Wie erwähnt, die Vorschläge in allen Ehren, allerdings waren wir soweit schon...

Für mich wäre, so wie Du Leonie beschrieben hast, der Notfall gegeben gewesen.
WIE schlecht hätte es ihr denn noch gehen müssen, daß Du ihren Zustand als Notfall ansiehst?

.......... "die Vorschläge in allen Ehren" ....... klingt ja so, als hätten wir Dich damit gelangweilt. Entschuldigung hierfür. :bow:

:cu: Suse

Terrormieze
19.11.2006, 22:19
nochmal:Bis auf die Brechattacken hatte sie keinerlei Anzeichen das es ihr SCHLECHT ging!!
Das wichtigste aus medizinischer Sicht ist während der Akutphase den Wasserhaushalt aufrecht zu erhalten, was meiner TÄ genauso möglich ist, wie einer Klinik.
Und wie oft brachte ich Leonie zu der TÄ und sie brach 3 Tage nicht, dann kam sie nach Hause und es fing wieder an und ich fuhr sie wieder hin.
Nur schonmal vorab, um psychische Einflüsse von Zuhause auszugrenzen, sie brach auch bei ihr plötzlich los.
Ich kann Leonie morgen nach Hause holen...

Mishale
19.11.2006, 22:41
Also, ich finde es wir bereits gesagt sehr schön, dass es deiner Katze besser geht.
ABER: Du hast leider nie geschrieben, ob du dir mal die Links zu SEB durchgelesen hast. Das Zeug kann eine ganze Menge!!!
Natürlich hat meine Katze nicht dasselbe wie deine, aber sie hatte/hat vermehrt mit Erbrechen zu kämpfen aufgrund von CNI. Wir haben es prima im Griff. Ich merke ihr mittlerweile genau an wann es losgeht und gebe ihr sofort SEB. Sie bricht dann manchmal einmal, ich gebe ihr nach ein paar Stunden nochmal SEB und alles ist bestens. Es hat bisher bis auf eine Ausnahme IMMER geholfen. Diese Ausnahme war ein Zusammenbruch, die Werte hatten sich massiv verschlechtert und sie hat alle 5 min gebrochen, da konnte ich mit SEB nix mehr ausrichten, sondern wir sind sofort in die TK gefahren. Meine Katze wurde dort stationär behandelt. Uns wurde dringend geraten sie in der ZEit nicht zu besuchen, da sich dadurch ihr Zustand noch weiter verschlechtern könnte. Sie versteht ja dann nicht warum wir sie nicht mitnehmen... Hat dir deine TÄ das nicht gesagt?
Ich hoffe sehr, dass du nochmal unsere Tipps durch liest, denn wenn die Katze nach einiger Zeit wieder anfängt zu brechen, was tust du dann?

Liebe Grüße

Forest Cat
19.11.2006, 23:32
Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen: du sagtest gerade, dass es nicht viele Anzeichen gab, dass es deiner Leonie schlecht ging. Am Anfang deines Threads schreibst du aber folgendes:

Unerklärliches plötzlich starkes Erbrechen, Futterverweigerung
Bitte helft mir!

Meine Tierärztin weiß schon länger nicht mehr weiter.Es muss ja eine Ursache gefunden werden, so kann es ja nicht weitergehen.Ich habe wirklich Angst, das es sich irgendwann nicht mehr von alleine regelt..

Dann kamen die Ratschläge und Tips von uns, und ganz plötzlich standest du auf Seiten deiner TÄ, die jetzt auf einmal deiner Meinung nach alles richtig zu machen schien. Irgendwie machte das nicht wirklich Sinn, von daher sind einige, die dir helfen wollen, wohl gerade etwas verwirrt... :confused:

Daher mal andersherum gefragt: Welche Antworten hast du dir denn erwartet? Oder welche Art von Hilfe? Vielleicht kommen wir dann weiter... ;) Wir wollen wirklich nur helfen.

Ach ja, und ich freue mich auch, dass es deiner Kleinen wieder besser geht!

LG,
Sylvie

sunnysu
20.11.2006, 10:45
Hallo,

habe den Threat immer auch mitverfolgt, weil ich wissen wollte wie es weitergeht, muß aber nun auch den Eindruck, den einige hier beschrieben haben, bestätigen und gebe zu, daß auch ich etwas verwirrt bin. :confused:

Weißt du, leider gibt es keinen "ultimativen" Tipp, der sagt, das ist so und du mußt nur das und jenes machen, dann ist alles wieder ok. Wir sind ja auch alles nur Laien und können nur aus unseren Erfahrungen sprechen. Ich (und auch die meisten anderen hier) hatte halt den Eindruck, daß deine TÄ mit der Situation überfordert ist und auch nicht mehr weiter weiß (wie du ja geschrieben hast) und deswegen vorgeschlagen, eine TK bzw. einen THP aufzusuchen.

Natürlich mußt du selbst entscheiden, was du im Endeffekt deiner Mietze zumuten möchtest und für uns ist es aus der Ferne immer schwierig, überhaupt die Sitation einzuschätzen und darauf zu reagieren. Ich bin mir auch wirklich nicht mehr sicher, was du gerne für Tipps gehabt hättest, hab aber jetzt auch den Eindruck, daß irgenwie alles nicht "gut genug" war. Wenn du medizinischen Fachrat brauchst, dann mußt du natürlich zu einem TA, bzw. in eine Tierklinik gehen und nicht nur ich habe dir geraten, eben eine zweite Meinung einzuholen.

Momentan scheint es ja deiner Kleinen wieder besser zu gehen und das freut mich natürlich auch sehr! :wd: Wünsche dir und deiner Maus noch alles Gute !

Terrormieze
20.11.2006, 11:25
Meine TÄ betreibt eine Gemeinschaftspraxis mit weiteren TÄ und ist technisch wirklich auf dem neuesten Stand.
Zu dem SEB:Habe es mir durchgelesen und im Prinzip bekommt sie sowas in der Art ja.Ein Medikament, was die Magensäure unter Kontrolle hält.
Wenn Leonie nüchtern gehalten wird einige Zeit, das Medikament und Infusionen bekommt hört das Brechen auf.Nur das anfüttern darf nicht zu früh passieren, weil es dann wieder los geht.
ALLE Medikamente, die angewandt wurden(Anti-Brechmittel,Anibiotika etc.)schlugen nicht an.Bis auf das beschriebene.
Ein Fall der noch nicht in Büchern steht..
Sollte es jemals wieder kommen, werde ich sicherlich den Weg in die TK machen.
Ich stehe meistens auf der Seite meiner TÄ, da ich einige andere kenne und weiß, was ich bzw. meine Tiere an ihr haben.Und auch über die TK haben wir gemeinsam gesprochen, allerdings kennt sie meine persönlichen Umstände und weiß, wie unmöglich mir das zur Zeit ist, da vorletzte Woche mein Baby operiert wurde und ich dafür in eine 200km weiter entfernte Klinik fahren musste und es aufgrund der postoperativen Wundversorgung nicht möglich ist, den kleinen Mann mitzunehmen oder ihn beaufsichtigen zu lassen.

Garvin
20.11.2006, 11:36
Was für ein Medikament ist das denn?

Ulmenrinde (SEB) ist ein pflanzliches Heilmittel, eine Art Heilkräuter. Das hat den Vorteil, dass es keine Nebenwirkungen gibt.

Ob du eine zweite Meinung einholst, musst du selbst wissen - aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass selbst der erfahrenste TA in manchen Gebieten an seine Grenzen stößt und ein anderer sich dort besser auskennt.

Unser Kater hat eines Tages auch angefangen, viel und blutig zu erbrechen. Er hat eine chronische Gastritis, die auch nicht mehr weggehen wird. Ursprüngliche Ursache ist wohl eine Nahrungsmittelunverträglichke it (Getreide, v.a. Weizen), die wir lange nicht erkannt haben. Es ist aber niemals irgendwer auf die Idee gekommen, ihn aufzumachen :eek: . Wie auch immer: erst der vierte TA hat die richtige Diagnose gestellt.

Wie sind denn die übrigen Blutwerte? Wurden die Nierenwerte überprüft, bzw. hat deine TA ein großes Blutbild machen lassen? Gab es da Auffälligkeiten?

Gute Besserung für dein Baby - bzw. für alle beide "Babies"!

Forest Cat
20.11.2006, 11:50
Zu dem SEB:Habe es mir durchgelesen und im Prinzip bekommt sie sowas in der Art ja.Ein Medikament, was die Magensäure unter Kontrolle hält.

Liebe Terrormieze, du bist wirklich ein hartnäckiger Fall...:rolleyes: Genau darin bestehen die Kommunikations-Schwierigkeiten zwischen dir und uns nämlich. Es geht nicht darum, dass deine Kleine EIN MEDIKAMENT DAS IM PRINZIP SO ÄHNLICH IST bekommen hat, sondern man hat dir SPEZIELL DIESES MITTEL empfohlen, das eben NOCH NICHT bei ihr angewandt wurde. Wenn du der Meinung bist, dass sowieso schon alles versucht wurde, dann wäre ja alles wunderbar und du hättest hier gar nicht um Rat fragen müssen. Medikament ist aber nicht gleich Medikament, und Homöopathie ist nicht gleich Schulmedizin und auch nicht gleich Humbug, und es wurden eben nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Aber es bleibt natürlich dir überlassen, anders zu denken.

Ich verstehe natürlich, dass das alles ein bisschen viel ist, und dass du mit deinem Baby viel um die Ohren hast. Daher wünsche ich dir auch für Baby und Katze alles Gute. Wenn Leonie weiterhin Schwierigkeiten mit dem Magen haben sollte (was ich natürlich nicht hoffe), bin ich auch weiterhin gerne bereit, Ratschläge zu geben. Bitte nicht noch einmal die Katze auf Verdacht hin operieren lassen! Vielleicht bekommen wir dich irgendwann doch noch zu einem richtigen Heilpraktiker... ;)

LG,
Sylvie

lammi88
20.11.2006, 13:13
Ich freue mich für Dich, daß es Deiner Katze besser geht!:wd: Allerdings stellt sich mir hier die Frage für wie lange. Ihr habt nun mit Deiner TA die Sympthome bekämpft - aber nicht die Ursache beseitigt. Und genau DA ist der Unterschied zwischen Schulmedizin und Heilpraktikern, bzw Homöopathen. Die Schulmedizin bekämpft nur die Sympthome - sprich: Du hast Kopfschmerzen und bekommst Schmerzmittel. Damit geht es Dir kurzfristig besser, aber woher kommen diese Kopfschmerzen...z.B. verspannter Nacken, Lebensmittelallergie, ein schlecht funktionierender Darm.... die Homöopathen /THPs schaun sich Dein ganzens Körperbild an. Sie finden den Punkt, der letztlich für die Kopfschmerzen verantwortlich war. Zum Beispiel bekommst Du dann einen Magentee - und hast keine Kopfschmerzen mehr...Viele Leute gehen zum HP und denken, da bekomme ich einmal ein Mittelchen und alles ist gut - DAS ist dann purer Zufall. Manchmal braucht es etwas länger oder die Suche ist etwas komplexer - viele geben dann aber schon auf ("hilft ja nicht"). Wenn ich aufgegeben hätte, wäre mein Pferd und auch der Hund einer Bekannten heute nicht mehr am Leben und ich würde heute immer noch nur Rohkost mümmeln, da alles andere wieder raus kam. Die Schulmedizin war ratlos und die Ursache in allen Fällen eigentlich ganz einfach - man mußte sie nur finden.
Ich denke, Du solltest - auch wenn Deine Kleine nun über den nächsten Berg ist - weiter suchen und einen anderen Arzt aufsuchen. Oder würdest Du Deinem altbekannten Hausarzt glauben, wenn er bei Dir eine Tumor feststellt und sagt, Du hast nur noch kurz zu leben? Würdest Du dann nicht noch einen oder mehrere andere Ärzte aufsuchen in der Hoffnung, daß sich Dein Hausarzt geirrt hat? Ärzte sind auch nur Menschen - keine Götter. Sie können nicht alles wissen UND sie kennen Deine Katze niemals so gut wie Du. Damit meinte ich, daß Du - glaube ich - geschrieben hattest, Dein TA hätte die Meinung eines anderen TA eingeholt....
Denk mal drüber nach - willst Du Deiner Katze und Deinem Geldbeutel die ganze Prozedur wirklich NOCHMAL zumuten???:?:

Mishale
20.11.2006, 16:23
Das mit deinem Baby tut mir sehr leid und das dadurch deine Zeit begrenzt ist versteht sich von selbst.
Du schreibst, dass ihr alle möglichen Medikamente ausprobiert habt. Mag sein, aber alles nur Schulmedizin. Versteh mich nicht falsch, ich denke auch, dass in vielen Fällen die Schulmedizin die erste Wahl ist, aber bei deiner Katze hat es nicht geholfen!!! Warum willst du denn nicht zu einem THP???
SEB ist übrigens nicht mit einem Medikament was die Magensäure unter Kontrolle behält zu vergleichen. Aber ich mag mir auch nicht den Mund fusselig reden, denn wie es scheint hast du kein Interesse dran.
Als meine Süße ihren Zusammenbruch hatte wurde sie mit Hilfe der Schulmedizin in der Klinik stabilisiert. Das war toll. Aber ihr gings immer noch sehr dreckig. Trotz stabilem Zustand sollte sie laut Tierärzten in der Klinik eingeschläfert werden. Ihr Leben haben wir zu Hause durch alternative Methoden (z.B. Homoöpathie) wieder lebenswert gemacht. Sie ist wieder total fit!!! Damit will ich sagen, dass man doch auch beide Formen zusammen anwenden kann. Überleg es dir bitte!!!

Terrormieze
20.11.2006, 20:29
Habe Leonie eben vom TA geholt und werde ihr jetzt erst täglich, dann alle 2 Tage eine Spritze Cimetidin geben.
Habe heute mit einer HPin gesprochen!Sie meinte auch, das es ein sehr schwieriger Fall ist und man höchstens aufgrund des Tiertyps behandeln könnte.Sie meinte, wenn es wieder akut wird, soll ich mich melden, da es einfacher ist wenn man Symtome hat.Die sind ja nun weg.
Ja, habe mehrfach! ein großes Blutbild machen lassen, sie hat Werte einer völlig gesunden Katze..

Drottning
20.11.2006, 21:13
Es steht mir auch nicht zu, deine TÄ zu kritisieren, ohne sie zu kennen, aber eine Katze zweimal aufzuschneiden, um zu sehen, ob z.B. der Magen gerötet ist, und sie dann wieder zuzunähen finde ich schon sehr heftig!!!!

Kann dir nur zustimmen...... Aber es nützt hier alles nichts, man redet bzw. schreibt gegen eine Wand...... Ich verstehe nur wirklich nicht, warum der Thread hier eröffnet wurde.......

Terrormieze
20.11.2006, 22:13
Habe hier gehofft evtl. Katzenbesitzer zu finden, deren Katzen identische Symptome hatten, wo eine Noxe gefunden wurde und mir dazu einen guten Rat hätten geben können...
^^ ....was soll ich dazu noch schreiben...

Rubina
20.11.2006, 23:36
Hi Mieze, hallo alle

Mieze: ich hoffe dass deine Leonie bald zu Hause ist.
Du hast hier wirklich gute Tipps bekommen die du dann wenn sie zu Hause ist bei ihr anwenden kannst. vorallem SEB (Ulmenrindentee) ist mir auch bald eingefallen und Michale hat dir dazu ja super LInks gepostet wo du dich informieren kannst. Wenn du magst kann ich dir auch einen Link posten wo du es bestellen kannst. Es ist abschwellend, entzündungshemmend, aufbauend, also hochkalorisch, immunsystemstimulierend und gerade bei Katzen die mit Erbrechen auf div. Krankheiten reagieren (die so vielseitig sein können) passt SEB ganz vorzüglich.

Die Aussage deiner TA puncto Heilpraktiker oder Homöopathie find ich ehrlich gesagt auch eher für subjektiv, da gerade Bachblüten eine direkte Verdünnung mit Alkohol (Cognac) sind und Homöpathika heute in Cremen, Salben, Tinkturen, Globuli etc. angeboten werden.
Und es gibt noch viel viel mehr wie heilkräuter (tees z.B.), Schüsslersalze die überhaupt nix mit Alkoholzu tun haben in Richtung Alternativmedizin zum "Einnehmen".

Ich selber seh diese Krankheit schon auch als chron. weil es ja immer wieder auftritt, und die Schulmedizin bereits an ihre Grenzen gestoßen ist.
Immer wieder ein Klinikaufenthalt ist für das katzi sicher nicht besonders schön, sicher wenns sein muss muss es sein aber vielleicht hätte der letzte Aufenthalt durch eine rechtzeitige Konsultation durch einen Heilpraktiker diesem "Schub" vorgebeugt???

Lg Rubina

Drottning
21.11.2006, 09:05
Verschwendet eure Zeit nicht.... Hier ist leider Hopfen und Malz verloren.....

Terrormieze
21.11.2006, 10:49
drottning....du hast ja die Ahnung....

Garvin
21.11.2006, 11:05
Drottning, was soll das eigentlich? Ich bin froh, dass Terrormieze wieder da ist und wir diskutieren können. Mit deinen abfälligen Kommentaren erzielst du nur das Gegenteil, nämlich dass sie keine Lust mehr drauf hat. Soweit ich das erkennen kann, hat sie doch jetzt Kontakt zu einer HP aufgenommen.

Ich empfinde deine Art der Kommunikation leider immer wieder als äußerst destruktiv. Aber das habe ich dir schon mal in einem anderen Thread geschrieben.

Forest Cat
21.11.2006, 11:10
Habe heute mit einer HPin gesprochen!Sie meinte auch, das es ein sehr schwieriger Fall ist und man höchstens aufgrund des Tiertyps behandeln könnte.Sie meinte, wenn es wieder akut wird, soll ich mich melden, da es einfacher ist wenn man Symtome hat.
Finde ich super, dass du dich an eine HP gewandt hast! :wd: :wd: :wd:

Trotzdem hoffe ich natürlich, dass deine Leonie hoffentlich keine weiteren Symptome zeigt.

LG + weiterhin gute Besserung!

Sylvie