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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : aufmerksamkeit üben



ratlos
05.10.2006, 11:37
hallo zusammen

mein bordermix ist nun 15 monate. ich habe bis jetzt nicht konsequent mit ihm geübt.
vor 2 wochen bin ich zu einem hundeverein, welcher auch obedience trainiert. colin hörte überhaupt nicht auf dem platz. die trainerin meinte ich solle nicht mehr mit dem schleuderball spielen und nicht mehr das wort fuß benutzen, da „fuß“ schon falsch in seinem hirn programmiert sei.
doch nun ist er noch unaufmerksamer, ignoriert mich komplett wenn wir draußen unterwegs sind, trotz leckerlie (er ist leider überhaupt nicht verfressen, selbst leber verschmäht er), trotz beißwurst, auch wenn ich rumhüpfe und wegrenne, er kommt erst mit verzögerung wenn ich mich verstecke. im garten ist das ganz anderes. er macht alles was ich von ihm will, kriechen, hüpfen auf dem podest platz machen…. ich übe nun seit 2 wochen mit dem clicker. bin ich zu ungeduldig? sollte ich wieder den schleuderball rauskramen? er zieht auch noch immer an der leine. ich bin überhaupt kein vereinsmensch, meint ihr ich bekomme meinen hund auch ohne hundeplatz in den griff? colin langweilt sich auch unheimlich schnell. wenn wir als team besser funktionieren will ich auf jeden fall agility mit ihm machen, das macht ihm riesen spaß, mir auch. doch wie stärke ich unsere bindung im „freien“. mein ta meinte kastrieren wollen sie ihn nicht da er ein wirklich liebevolles tier ist und einen sehr ausgeglichenen eindruck macht (wie laufen und fahren viel fahrrad), ich würde es auch mit konsequenz und hundeschule hinbekommen.

was meint ihr? ich habe auch schon an einen privaten hundetrainer gedacht. ich brauche dringend unterstützung und tipps wie ich dem hund gerecht werde.

vielen dank schon im voraus für eure antworten. und bitte keine kritik im sinne von „wieso hast du mit dem training nicht schon früher angefangen“. ich weiß, ich habe schuld….. aber ich will nun alles besser machen.

maria

luca
05.10.2006, 12:32
Hallo ratlos,

sei ein wenig geduldiger und nachsichtiger.;)
Erstmal ist er noch jung und probiert sich (und auch frauchen!) aus und ausserdem steckt in ihm ein kleiner border. Beides ist nicht unbedingt einfach, wenn man sich nicht so richtig auskennt.:)
Aber nicht verzweifeln.
Borders achten normalerweise grundsätzlich auf ihre Bezugsperson. Von anderen lassen sie sich ungern, wenn nicht sogar gar nichts sagen. Du musst also an deinem Verhalten ihm gegenüber feilen. Und du musst vor allem Ruhe bewahren.
Borders sprechen ihre ganz eigene Sprache.
Momentan hört es sich für mich so an, als wenn du dir selbst über euren Trainingsplan nicht ganz im Klaren bist. Diese Unsicherheit überträgt sich ja.
Übe erstmal mit ihm allein im Garten weiter. Dort fühlt ihr euch beide sicher.
Das spürt Borderchen natürlich auch. Seid ihr draußen, bist du auf einmal verkrampfter und er ist so unsicher, dass er auf einmal nicht mehr weiß, was du eigentlich von ihm willst und was er darf, also macht er, was er will.
Lass ihn an der Leine grundsätzlich rechts laufen. Er muss auf dich und deine Zeichen achten, das ist das Wichtigste.
Dafür musst du dir auch deiner Befehle bewusst werden. Der arme Kerl kann ja gar nicht wissen was wieso wohin usw, wenn du es nicht weißt.
Mach ihn erst von der Leine, wenn ihr 50m (klein anfangen, er ist ja noch jung!) ohne Zerren an der Leine gelaufen seid. Dabei drehst du dich während des Laufens immer in die Richtung, in die DU willst, der Hund gibt nicht eure Laufrichtung an! Belohne ihn anschließend sofort(!) mit Streicheleinheiten.
Wenn ihr so miteinander laufen könnt und er sich auf dich verlassen kann, weil du eure Richtung angibst, kommt das Vertrauen im Freilauf von ganz allein.
Wichtig ist nur, dass du dich mit ihm beschäftigst. Fährtenlegen o.ä.
Versuche seine Aufmerksamkeit, d.h. seine Konzentration immer auf dich zu lenken.
Zu den Lekkerlis: Borders ab dem 1.Lebensjahr neigen dazu, weniger zu fressen, sie sehen manchmal bis zum 3. Lebensjahr fast schon unterernährt aus. Ist aber dein Futter nährstoffreich genug, ist das kein Problem.
Borders bemühen sich bis aufs Äußerste ihrem Frauchen/Herrchen zu gefallen, machen sich manchmal fast tot für sie. Trotzdem lassen sie sich nicht so gern mit Leckerchen belohnen oder verwöhnen, wie andere Rassen.
Die Aufmerksamkeit solltest du daher durch andere Sachen (Spielzeug, intensives Training) erhaschen.
Allgemeine Trainingsplätze oder gar Hundeschulen sind nichts für empfindliche Bordergemüter.
Ein/e persönliche/n Hundetrainer/in fänd ich besser für euch. Wenn auch nur mit Borderverständnis!

Viel Glück euch beiden-ihr schafft das schon!! Wenn ihr erstmal beide zueinander Vertrauen gefasst habt, ist ein Border der schönste Begleiter!:)

Was steckt denn noch in ihm?

LG, Luca

ratlos
05.10.2006, 12:53
vielen lieben dank für deine anwort luca :-)
du hast den nagel auf den kopf getroffen. ich bin total unsicher! er weiß nicht wie wo was und er ist sehr sensibel. auf dem hundeplatz fühle ich mich unwohl, da denke ich hat es eh wenig sinn da es sich doch auch auf ihn überträgt oder? aber wieso soll er rechts laufen? sollen sie nicht links laufen? wieso gibt es da überhaupt eine festlegung?
was meinst du zum clicker? selbst da bin ich macnhmal überfordert.... click, beißwurst raus, zerren lassen.... er läuft fuß, click, loben....er guckt mich an, click, beißwurst, oder beißwurst erst rausholen, ah er schaut, click..... manchmal komme ich ganz durcheinander. sollte ich lieber nur clickern wenn wir ganz gelassen in der wohnung mit lekkerlies üben?
ich bin mittlerweile schon so verunsichert dass ich gar keine kommandos mehr gebe....

ratlos
05.10.2006, 12:58
achso, er ist ein border/shepherd mix

Noenni
05.10.2006, 13:20
Hallo, auch ich will mal versuchen, meine Gedanken zu diesem Thema hier niederzuschreiben.
Ich glaube auch, dass du dich nicht verunsichern lassen solltest und Geduld haben mußt. Das wird schon!!
Wir haben auch einen Bordermischling, sehr intelligent, lernwillig, übereifrig und überaus sensibel. Sie ist jetzt 3 Jahre alt.
Wir haben auch schon so einiges an Hundeschulen probiert. Mit Druck geht schon mal überhaupt nichts. Gut geholfen hat uns eine persönliche Tiertherapeutin (Thema Ängstlichkeit u. Unsicherheit). In einer Hundeschule wird sowieso in den seltensten Fällen auf die Persönlichkeit des Hundes eingegangen.
Auch unsere Hündin ist total auf Bällchen, Frisbee etc. fixiert, dafür macht sie alles!! Versuch doch mal, ihr Lieblingsspielzeug als Belohnung einzusetzen! Aber sei geduldig. Auch unsere Ronja hat mit totaler Verweigerung auf falsche Behandlung reagiert (zu strenge Hundeschule). Ich war damals auch echt verzweifelt, als ich meinen traurigen Hund beobachtete. Ich sage mir, dass passiert mir nicht mehr!!
Denk daran, auch ihr werdet zusammenwachsen, es hapert am Anfang einfach an der Verständigung.
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, Border legen keinen gesteigerten Wert auf Leckerlis, das Spiel ist die Belohnung!!
Abschließend kann ich nur sagen, dass dieser Typ Hund beschäftigt sein will, alles gibt bis zum Umfallen, aber gleichzeitig sehr sensibel und unterwürfig ist.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Entscheidung den richtigen Ansprechpartner für deinen Hund zu finden.
Ganz liebe Grüße Noenni

luca
05.10.2006, 14:09
Also ich würde dir raten, dich erstmal über die Rasse des Borders genauestens zu informieren, denn sonst bist du geneigt sein Verhalten eventuell falsch zu interpretieren. Momentan überforderst du dich und deinen Hund.
Entscheide dich erstmal für eine Trainingsmethode. Das clickern bietet da sehr viele Möglichkeiten. Ich würde das Clickern aber in deinem Falle mit Streicheleinheiten und/oder Spielzeug koppeln. Gewünschtes Verhalten-click-Spielzeug... gewünschtes Verhalten- click- AUSGESPROCHENES (d.h. verbales) Lob geben. Lob ist für den sensiblen Border wirklich wichtig!
Aufgrund eurer Unsicherheit sind deine Befehle enorm wichtig!!! Er muss doch wissen, woran er ist- und woher soll er das wissen, wenn du nicht mit ihm sprichst?! Lege dir, BEVOR du es ausprobierst, bestimmte Befehle und Lobesworte bereit, die ab sofort geübt werden sollen. Deine Geduld und Ruhe ist gefragt, denn mit einem Border, hast du dir einen hochintelligenten, zeitaufwendigen Weggefährten ausgewählt.;) Er wird dir deine Mühe und Liebe mit ewiger Treue danken.
Eine Hundetrainerin, die auf des Borders eingenwillige Verhaltensmuster eingeht, halte ich für eine gute Idee. Sie kann dir deine Unsicherheit und Zerrissenheit nehmen, wenn sie dir sagt, was genau du am Umgang mit ihm verändern oder verbessern kann.
Den ersten Schritt hast du aber schon getan, du bist wirklich gewillt, etwas zu ändern und an dir zu arbeiten.:)

Ihr zwei seid auf dem richtigen Weg!!

Luca und die Rasselbande

Juni
05.10.2006, 22:45
Hallo Maria,

in 14 Tagen erzielt man keine Erziehungserfolge. Ich teile daher die Meinung von Luca, in Ruhe und mit System an der Erziehung zu arbeiten. Zuerst solltest du dir überlegen, was dein Hund als Erstes lernen soll und dann eine Methode wählen, mit der du arbeiten willst. Rumprobieren ist dabei ganz schlecht, der Hund muss verlässlich wissen, was er tun muss, um seine Belohnung zu kriegen.

Den Schleuderball würde ich allerdings streichen. Border Collies neigen zu Stereotypien. Schattenjagen gehört dazu, Dinge fixieren, aber auch exzessives Bällchenjagen. Das Hirn des Hundes schaltet dabei ab, weil die Fixierung auf den Ball so extrem wird, dass der Hund ohne zu überlegen wahllos alles ausprobiert, um an den Ball zu kommen. Das scheint vordergründig eine gute Motivationsmethode zu sein, bewirkt aber einen Hund, der letzten Endes nur hypermotorisch, unkonzentriert und hibbelig unterwegs ist und dann nicht mehr in der Lage, sich auf seine Aufgabe und seinen Menschen zu konzentrieren. Wenn dein Hund jedem folgt, der mit dem Schleuderball wedelt, egal was du selbst machst, ist das wohl kaum das, was du unter Bindung verstehen möchtest.

Auch wenn der Hund nicht verfressen ist: Ein hungriger Hund ist für ein besonders gutes Leckerchen in der Regel immer zu haben. Das heißt, dass du vor dem Training nicht füttern und dir wirklich die Mühe machen solltest, ein "Superleckerchen" für deinen Hund zu finden. Über Futter zu bestätigen hat viele Vorteile: Das richtige Timing ist einfacher, der Hund ist deutlich ruhiger und die Arbeit wird nicht unterbrochen.

In Bezug auf den Hundeplatz solltest du vielleicht noch mal drüber nachdenken, ob es der grundsätzlich dort nicht gefällt (etwa wegen der Ausbildungsmethoden) oder ob du eher nur deswegen unzufrieden bist, weil dein Hund (noch) nicht so funktioniert, dass du Erfolgserlebnisse hast. Sollte Letzteres der Fall sein, würde ich nicht so schnell aufgeben. Ein fester Hundeplatztermin ist immer Motivation für regelmäßiges Arbeiten und von guten Leuten kann man sich vieles abschauen.

Schöne Grüße,
Juni

ratlos
05.10.2006, 22:56
vielen lieben dank für eure antworten. ich bin heute abend nach der arbeit so motiviert an die sache ran gegangen...... alles hat SUPER geklappt. zuerst haben wir in der wohnung ein bischen geübt, mit seinem stink normalen TF. da war ich schon recht erstaunt wie aufmerksam colin doch ist. im garten ist dann der richtige border aus ihm rausgekommen. ich habe einen schlitten mit brett aufgestellt und einen alten traktorreifen. colin war so beigeistert. hinein, hinauf, sitz, platz, bleib...... alles auf kommando. die krönung war, ich habe die beißwurst geworfen. und er hat sie direkt in einem affenzahn zu mir zurück gebracht. das war das erste mal!
ich habe ihn zum erstenmal richtig ausgiebig gelobt, bin in die knie und hab in den höchsten tönen mit ihm geflötet, und siehe da es hat gewirkt. er ist nicht von meiner seite gewichen. das war sooooooo toll!
ein buch über border habe ich mir auch gleich bestellt.
jetz schläft er sehr friedlich unter meinem schreibtisch.
vielen dank euch :-) :-) :-)

luca
05.10.2006, 23:11
Ich bin stolz auf euch!:bl:
Das ist doch ein suuuuuper Fortschritt. Colin bemerkt deine Motivation natürlich sofort und möchte es dir recht machen. So soll es sein. Ein Border möchte gefordert werden- und vor allem gelobt werden. Das hast du nun heute perfekt gemeistert. Jetzt nur nicht aufgeben, da muss man gleich ansetzen und weiterüben. Ein weiterer Vorteil ist der müde Border zu deinen Füßen- ich hoffe du weißt das zu schätzen.:D

Also ihr zwei, alles Gute

rondra
10.10.2006, 01:28
Hi,

ich habe auch einen extremes Energiebündel bei mir. Auf dem Hundeplatz war es am Anfang bei uns auch so ein Chaos, wie du es beschrieben hast.

Wichtig ist, zu erkennen, welche Lernatmosphere für deinen Hund wichtig ist.

Bei uns hat ganz gut geklappt, wenn ich den Hund vor dem Training ein bisschen Power rausgenommen habe. - Nicht so, dass er total platt war und nur noch müde war, sondern so, dass der erste Übermut weg war. Daher sind wir grundsätzlich am Fahrrad zum HP gefahren.
Bei einigen bei uns auf dem Platz hilft aber genau das Gegenteil. Totale Langeweile, damit das Geschehen auf dem Platz intressanter wird.

Ball oder ähnliches kann ich auf dem Platz auch nicht zeigen. Dann hört sie mir kaum noch zu, sondern macht alle Tricks, die sie kennt, gleichzeitig. Wenn sie gut trainiert hat, gibt es als Belohnung ganz am ende ein Spiel. Die Aufmerksamkeit bekomme ich bei meiner, wenn ich ihr zeige, dass ich Spaß habe. Viel lachen und quietschen und übertrieben hohe Stimme. ( Mann gewöhnt sich dran, wenn man sich zum Affen macht :-) ).

Ich gehe mit einem mittelhungrigen Hund zum Platz. Wenn sie richtig Hunger hat, grasst sie nur nach Kaninchenködel und wenn sie zu wenig Hunger hat, sind die Leckerlis unintressant.

Auf dem HP gibt es nur eine bestimmt Sorte Leckerlis, die sie gern mag, die sie zuhause nicht bekommt. Das hilft ihr beim Konzentrieren. Wenn Sie das Leckerli riecht, weiß sie das sie arbeiten muß. Genauso bei dem Spielzeug. Das Spielzeug, mit dem ich nach dem Training mit ihr spiele bekommt sie ausschließlich auf dem HP bzw. nach dem Training.

Wenn du später Agility machen willst, ist es hilfreich, wenn du deinem Wuffi gleich beibringst links und rechts geführt zu werden. Meine Erfahrung ist, dass es einfacher ist es gleich zu machen als später eine Seite hinzuzunehmen. Auch im Alltag finde ich es praktisch. Wir haben viele Straßen, wo sich nicht an beiden Seiten ein Bürgersteig befindet. Da mein Hund grundsätzlich nicht an der Straßenseite laufen darf, ist auch hier praktisch, wenn der Hund beide Seiten kennt.
Allerdings ist wichtig, dass man auch verschiedene Befehle dafür nimmt. Bei Hunden die nur Fuß kennen führt es beim Agility immer wieder zu Verwirrungen, da der Hund nicht weiß ob er nach rechts oder links soll. Bei uns ist "Fuß" links und "ran" rechts. "Wechsel" benutze ich um den Hund zu sagen, dass er die Seite wechseln soll. Denn wenn Sie bei Fuß läuft und ich dann ran sage halte ich nicht für Sinnvoll, damit sie Fuß und ran nicht verwechselt.

Ansonsten würde ich auch sagen, dass du deinem Hund vielleicht etwas mehr Zeit geben solltest. Vorallem ist er ja auch gerade mitten in der Pubertät. Wer kann sich da schon gut konzentrieren :-) Hauptsache du bleibst konsequent. Ob der Hund nun in 2 oder in 4 Monaten lernt, was macht das für ein Unterschied? Sei gelassen und nicht zu ehrgeizig, sondern habe spaß am Training. Das ist effektiver als Ehrgeiz :-)

Mein Hund hat übrigends auch nicht gut nach den Methoden auf dem HP gelernt. Sie konnte Übungen nach dem 3. mal, und nach dem 5. tat sie, als ob sie es nie gehört hat. Ich lese häufiger, dass viele Hunde einfach keinen Sinn drin sehen, 50 mal über einen Platz zu maschieren und immer wieder Fuß, Sitz, Platz, Steh zu hören. - Kann ich verstehen.

Ich habe es auch so gemacht wie du. Bleib üben im Spiel, wenn man z.B. etwas versteckt. Fuß, wenn man gerade den Futternapf durch die Wohnung trägt zum fressen. Da kannst du so viele Wendungen machen wie du willst, die meisten Hund kleben dann am Bein fest u.s.w.
Das macht mir und meinem Hund mehr Spaß.

Gruß
Rondra

ratlos
10.10.2006, 23:03
Hallo Ronda :cu:

danke für Deinen Beitrag. :)

Wir haben nun Obedience gefunden dass von einer super Trainerin vom Dobermann Verein :D auf einem Schäferhund Vereinsplatz :D :D angeboten wird, gefunden. Ziemlich verwirrend!!!!... Aber die Trainerin ist suuuuuuuuuper und einfühlsam.

lg
maria

rondra
12.10.2006, 18:24
Hallo ratlos,

das ist super. So eine ähnliche Konstallation haben wir auch. Ich trainiere mit meinem Schäferhundmix auf dem Platz vom Schäferhundzuchtverein, aber nicht bei den Schäferhunden sondern im IRJGV ( Internationaler - Rasse - Jagd - Gebrauchshunde - Verband e.V.). :-) Wir teilen uns mit 2 Vereinen einen Platz. Der ist aber riesig ca. 3ha. Aufgeteilt in 5 verschiedenen Plätzen.

Ich denke, wenn Trainer und Spaß stimmt, wird es bald auch klappen. Das wichtigste ist Spaß haben :-)
Bei uns kommt es immer darauf an, welchen Trainer wir gerade haben. Denn wir haben 8 Trainer auf dem Platz, die unterschiedliche Kurse anbieten. Aber jeder hat ja seinen eigenen Stil. Bei einigen Trainer bin ich dann so verwirrt, dann habe ich keine Ahnung mehr, wo rechts und links ist. Dann klappt nix mehr :-)

Gruß
Rondra

maxxima
20.10.2006, 10:35
hallo zusammen

mein bordermix ist nun 15 monate. ich habe bis jetzt nicht konsequent mit ihm geübt.
vor 2 wochen bin ich zu einem hundeverein, welcher auch obedience trainiert. colin hörte überhaupt nicht auf dem platz. die trainerin meinte ich solle nicht mehr mit dem schleuderball spielen und nicht mehr das wort fuß benutzen, da „fuß“ schon falsch in seinem hirn programmiert sei.
doch nun ist er noch unaufmerksamer, ignoriert mich komplett wenn wir draußen unterwegs sind, trotz leckerlie (er ist leider überhaupt nicht verfressen, selbst leber verschmäht er), trotz beißwurst, auch wenn ich rumhüpfe und wegrenne, er kommt erst mit verzögerung wenn ich mich verstecke. im garten ist das ganz anderes. er macht alles was ich von ihm will, kriechen, hüpfen auf dem podest platz machen…. ich übe nun seit 2 wochen mit dem clicker. bin ich zu ungeduldig? sollte ich wieder den schleuderball rauskramen? er zieht auch noch immer an der leine. ich bin überhaupt kein vereinsmensch, meint ihr ich bekomme meinen hund auch ohne hundeplatz in den griff? colin langweilt sich auch unheimlich schnell. wenn wir als team besser funktionieren will ich auf jeden fall agility mit ihm machen, das macht ihm riesen spaß, mir auch. doch wie stärke ich unsere bindung im „freien“. mein ta meinte kastrieren wollen sie ihn nicht da er ein wirklich liebevolles tier ist und einen sehr ausgeglichenen eindruck macht (wie laufen und fahren viel fahrrad), ich würde es auch mit konsequenz und hundeschule hinbekommen.

was meint ihr? ich habe auch schon an einen privaten hundetrainer gedacht. ich brauche dringend unterstützung und tipps wie ich dem hund gerecht werde.

vielen dank schon im voraus für eure antworten. und bitte keine kritik im sinne von „wieso hast du mit dem training nicht schon früher angefangen“. ich weiß, ich habe schuld….. aber ich will nun alles besser machen.

maria



hallole

also das mit der aufmerksamkeit habe ich bei meinen setter hinbekommen, ich habe ihn mal so ca. 2 wochen nur aus der hand gefüttert (geht natürlich nur mit trockenfutter) war der tip von einer hundetrainerin ,u es funzte hervorragend bei max, wenn mein max heute frei läuft u nicht gleich hören will
drehe ich mich sofort um u gehe in die andere richtung, u schon ist mein hund bei mir , heute muss ich das nicht mehr allzuoft machen , ab u an noch , da meiner grad im lümmelalter ist u austestet

mfg maxxima