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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Husky 2 Jahre , hat Angst



Udi
25.09.2006, 22:59
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Habe eine 2 Jahre alte Husky-Dame(Trixi ). Ich besitze Sie seit der 8 Woche .Mein problem ist , das Sie vor alles Angst hat .Große Autos - Fremde Menschen -
Knaller. Vor anderen Hunden hat Sie keine Angst. was kann ich tun damit ich Sie von der Angst befreie
Gruß
Udi

alextuens
25.09.2006, 23:48
ist leicht gesagt aber du musst das vor dem sie angst hat versuchen mit positiven sachen zu verbinden. wir haben unseren hund an knaller gewöhnt in dem wir zb in einen luftballon leckerlies getan haben als es dann geknallt hat hat er die leckerlies bekommen und war happy, seit dem steht er sylvester immer mit auf dem balkon:) vielleicht einfach langsam ran wagen und wenn immer loben, ruhig überschwenglich und übertrieben auch wenn der schritt noch so klein ist

chikita
26.09.2006, 15:30
Hallo,

das ist natürlich sehr schwer. Aber im allgemeinen sagt man ja, dass man sie auf keinen Fall beschützen darf. Also erst mal spazieren gehen wo nicht so viel trubel ist und wenn dann was lautes unvorhergesehenes passiert einfach so tun als ob alles in ordnung ist, den Hund ignorieren und weiter gehen! Diese Situationen dann einfach steigern! Ich weiß leichter gesagt, als getan. Nun braucht ihr wohl viel geduld!

Viel Erfolg

Sabine

Udi
26.09.2006, 18:51
Das problem ist wenn es zum Beispiel knallt oder Sie einen großen lauten LKW schon von weiten sieht dreht sie sich um und versucht nach Hause zu rennen. Ich ziehe sie dann weiter ( habe mir ein würgehalsband geholt ,aber natürlich ohne Stachel oder ähnlichem) . Ich weiß aber auch nicht ob mein Verhalten richtig ist. Der Tip mit dem Luftballon leuchtet mir auch ein aber mein Hund will nur nach Hause, da ignoriert er jegliches Leckerschen.
Gruß udi

Juni
26.09.2006, 19:27
Hallo Udi,

als erstes solltest du dich vom Würgehalsband verabschieden. Was soll das bringen? Der Hund hat Panik, will weg, merkt, dass er keine Luft mehr kriegt und will noch panischer wegrennen - wohl kaum der Effekt, den du haben willst. Hunde sind nicht in der Lage, menschlich-logisch zu denken, etwa nach dem Motto "wenn ich nicht ziehe, werde ich nicht gewürgt".

Des weiteren vermute ich, dass der Hund nicht von einem ordentlichen Züchter ist und in der Prägezeit außer anderen Hunden nichts kennen gelernt hat. Genetische Faktoren spielen sicherlich ebenfalls eine Rolle. Ein wenig verwunderlich finde ich, dass du erst im Alter von 2 Jahren an eine Therapie denkst, obwohl du sie schon von Welpenbeinen an hast. Im Großen und Ganzen ist der Zug inzwischen abgefahren. Du kannst vielleicht etwas mindern, aber ganz sicher nicht grundsätzlich bessern, was zu einem früheren Zeitpunkt möglicherweise anders gewesen wäre.

Was du dir zunutze machen kannst, ist ihr Vertrauen zu anderen Hunden. Du könntest gezielt mit anderen, gelassenen Hunden spazieren gehen (deine selbstverständlich für den Fall der Fälle an der Schleppleine) und dich zunächst den weniger bedrohlichen Situationen auf diese Weise annähern. Die Hündin kann sich am Verhalten der anderen Hunde orientieren und hat so vielleicht eine Chance, ihre übertriebenen Angstreaktionen ein wenig zu reduzieren.

Schöne Grüße,
Juni

Udi
26.09.2006, 21:39
Als erstes möchte ich sagen , das wir nicht erst jetzt an eine Verhaltenstherapie denken. Wir haben schon so einiges versucht. Das Würgehalsband haben wir nur aus einem Grunde , nämlich weil die Hündin sich aus den anderen Halsbändern und Geschirre rauszieht und das ist auf einer belebten Straße beim Gassigehen nicht gerade gut.Wir haben die Hündin aus einer Privatzucht. Zum Gassigehen mit anderen Hunden muß ich sagen das wir
eine zweite Hündin haben (Malteser ) die gar keine Angst zeigt. Aber irgendwie muß ich sie ja an den Angst objekten vorbei führen. Ich denke mir wenn ich 10 mal immer daran vorbei gehe , muß sie doch merken das Ihr niemand etwas tut.

Labbirüpelchen
26.09.2006, 21:50
Hallo!

Schließe mich Junis Worten an. Ein Würgehalsband macht alles nur noch schlimmer!!!

Da habt ihr wohl einiges an Sozialisation verpasst! Das jetzt wieder auszubügeln ist schwer bis unmöglich. Direkt gesagt. Denn was ein Hund in der Prägephase lernt, behält er meistens ein Leben lang bei. Deswegen PRÄGEphase!

Außerdem sollte er aus einem richtig sitzenden Geschirr nicht raus kommen. Holt euch ein anständiges Führgeschirr. Es gibt inzwischen viele Hersteller, die maßgeschneiderte Geschirre anbieten. Einfach mal im Internet gucken.

Seid ihr jemals in einer Hundeschule gewesen? Oder was habt ihr bisher mit dem Hund gemacht?

Grüße

Udi
27.09.2006, 00:09
[QUOTE=Labbirüpelchen;690785]Hallo!

Also es ist nicht so , das er nichts kann. Es ist auch nicht mein erster Hund , mit den anderen war ich in der Hundeschule , sodas ich etwas schon kann aber ich hatte noch nie einen mit dem Symtom Angst. Also sitz - platz geht und was sie ganz schnell alleine gelernt hat war eine Tür aufmachen. Im Garten hat sie keine Angst , bekommen wir Besuch geht sie erstmal auf Abstand. Wir sind auch ziemlich oft in Urlaub , wo sie fremde Umgebungen mitbekommen hat. Wir hatten schon etliche Geschirre oder Halsbänder aber raus ist sie. Zu fest darf das Geschirr auch nicht sein. Auslauf hat sie auch ,
da mach ich eine zehnmeter leine ran damit ich sie auch nach dem Auslauf erwische. Ich verstehe es bloß nicht das sie solche Angst hat , wo wir doch
ziemlich viel unterwegs sind. Auch wenn sie innerhalb der ersten 8 Wochen in stiller Umgebung gelebt hat , aber danach ist sie doch unter Menschen etc. gewesen.

billymoppel
27.09.2006, 09:43
das leben eines hundes ist kurz, seine prägephase auch. einen 8 wochen alten hund kann man sicher ganz gut mit einem vierjährigen kind vergleichen.
und glaub mir: ich bin in meinem leben bestimmt schon an hunderten spinnen vorbeigekommen (und hierzulande sind alle harmlos) - trotzdem muss ich all meine vernunft aufbieten (die hund sicher nur eingeschränkt hat), um weder zu schreien noch wegzulaufen. ängste sind ängste, denen ist nicht leicht beizukommen, vor allem, wenn das verstandesmäßige regulativ fehlt. eine angsttherapie ist schon beim menschen eine gratwanderung und regelmäßig auch zum scheitern verurteilt.
ich bin der überzeugung, dass hunde, die sich in vielen situationen überängstlich zeigen, auch sonstige verhaltensdefizite aufweisen; es an selbstbewußtsein und vertrauen in die eigenen fähigkeiten und in die eigene person mangelt. hier liegt m.e. der einzig sinnvolle anknüpfungspunkt - in der insgesamten stärkung der hundepersönlichkeit ganz abseits von den neurosen. nichts für den schnellen erfolg.
insofern - ganz abgesehen vom gehorsam - wäre der hundeplatz eine ganz hervorragende idee - diese gezwungen intensive beschäftigung beider seiten miteinander (vor allem, wenn sonst noch ein hund da ist), ist unersetzlich und in einer guten hundeschule sind "sitz" und "platz" abfallprodukte, letztlich geht es um führung, vertrauen und bestätigung - nichts, was mensch nicht auch nötig hat :D

Deargi
27.09.2006, 10:25
Hallo,

@ Labbirüpelchen, es gibt Entfesslungskünstler, die auch einem Geschirr rauskommen, meiner ist so ein Vertreter. Probiere mal folgendes, lege deinem Hund ein Geschirr an, wo du denkst, so sollte er eigentlich nicht rauskommen. Dann lege ihn ins "Platz" und plötzlich hängt das Geschirr recht locker um den Hunde. Hunde die sich aus Unsicherheit aus dem Geschirr befreien wollen machen sich auch klein und kriechen beinahe rückwärts aus dem Geschirr raus. Nur bei kurzbeinigen Vertretern funktioniert das nicht.

@ Udi: Nimm doch ein Würgehalsband mit Stop, das zieht sich Zusammen, dass es nicht über den Kopf passt, würgt den Hund jedoch nicht. Mein Hund war auch von Züchter aus nicht top Sozialisiert und dazu haben wir ihn erst mit 4 Monaten bekommen. Er hatte auch vor vielen Angst. Auch immer noch vor LKWs und Bussen aber das finde ich ganz richtig so...
Wenn er vor Geknall und lauten Geräunschen Angst hat, nimm die Geräusche auf und spiele sie ihm vor oder kauf dir ne Geräusch-CD. Erst ganz leise und allmählich auf normale Lautstärke.
Bei Angst vor Objekten die er sieht. Halte den Abstand zu diesem Objekt ein, die er Aushalten kann, mit etwas Übung gehst du immer einen Schritt näher ran. Meiner ging jetzt sogar auf einen am Gartenzaun befestigten Luftballon zu und schnupperte zaghaft, er war zwar geduckt, Schwanz eingezogen und Zuckte kurz als sich der Ballon bewegte, aber er ging ganz allein und neugierig hin.
PS: Gehe nie aus Übungssituationen mit einem gestressten Hund raus, gehe erst wenn er sich etwas beruhigt hat, sonst erreichst du genau das Gegenteil.

Weiterhin bin ich nicht der Meinung, das man einen Hund bei dem die Prägephase NICHT ausgenutzt wurde, bis zum Ende seines Lebens verhunst ist. Man kann auch mit Älteren Hunden noch viel erreichen. Man wird zwar nie alles nachholen können, doch deutliche Verbesserungen sind möglich. Also gib nicht auf, ihr zwei bekommt das schon hin, und hier im Forum wird sicher immer jemand ein offenes Ohr für euch Zwei haben.

LG Deargi

Deargi
27.09.2006, 11:06
Hab noch was vergessen,

das Würgehalsband dient keinesfaslls dazu den Hunde zu würgen, sondern Leinensignale zu "morsen", ähnlich der Moxon- oder Retrieverleine und sollte deshalb erst bei einem Hund mit einem gewissen Grundgehorsam verwendet werden.

Udi
28.09.2006, 12:18
Würger mit Stopp
Ich werde mal das Halsband mit einem Karabiner versehen , damit es sich nur bis zu einem bestimmten Punkt zusammen zieht.
Gruß

Udi

rondra
30.09.2006, 13:56
Hi,

mir leuchtet es gerade nicht ganz ein, warum ein Hund aus einem gutsitzendem Halsband rauskommt, aber nicht aus einem Würger der auf Stopp steht bevor der Hund gewürgt wird...
naja, aber es ist richtig, dass ein Würger ( Moxo oder Signalleine) dazu eingesetzt werden mit dem Hund ohne zu reden zu kommunizieren oder schnell abzuleinen. Aber die Signale, die rüberkommen wenn der Hund angst hat, sind glaube ich Situationsbedingt genau die falschen. Ich würde auch ein Geschirr nehmen, da der Hund hierdurch mehr Körperkontakt hat.

Ein Husky ist doch ein sehr bewegungsfreudiger Hund. Wie seit ihr denn 2 Jahre lang spazierengegangen, wenn sie vor allem Angst hat?
Ich habe schon häufiger Angsthunde gesehen, die stehenbleiben, aber Hunde, die panisch in die andere Richtung ( raus aus dem Rudel) rennen, kenne ich nicht. Das scheint mir echt extrem zu sein.
Gab es dann mal eine Zeit, wo die Angst nicht da war?
Ich denke da braucht ihr auf jedenfall einen Experten, damit der Hund ein "einigermaßen" angstfreies Leben führen kann.

Wie ist denn eure Bindung? Mich verblüfft etwas das Verhalten, dass sie sich von dir entfernt.

Die Idee mit der Geräusche CD finde ich auch gut. CD ganz leise an, spielen füttern alles was toll ist, wenn der Hund entspannt ist langsam lauter werden.

Bei Angsthunden muß man eh mit 2 Mann arbeiten, da einer immer den Hund im ganzen beobachten sollte, da man den Blick schlecht frei hat wenn der Hund links Bei-Fuß läuft. Daher immer einer dazu, der Feedback geben kann ob der Hund überfordert ist. Erstmal mit leichten Situationen anfangen. Zum Beispiel stehendes Fahrzeug, langsam ranführen, Sitz machen lassen, loben und zurück. In ganz langsamen Schritten.

Deargi hat recht, auf keinen Fall eine Übung in einer Niederlage abbrechen, sonst unterstützt du deinen Hund. Nur abbrechen wenn ein Erfolg da ist. Daher ganz langsame Schritte, damit der Hund jedesmal ein Erfolgserlebnis hat.

Aber an deiner Stelle würde ich auch auf jedenfall einen Experten hinzuziehen. Vorallem, da es ja schon seit so langer Zeit allein scheinbar nicht geklappt hat. Nicht das es versehentlich noch verstärkt wird.

Gruß
Rondra

Sandra1277
30.09.2006, 14:22
Hallo,

auch ich ahtte einige Angst-Schwierigkeiten mit meinem Hund,die durch viele kleine Faktoren entstanden sind. Da war zum einen seine Herkunft,die alles andere als gut war (typisches Beispiel. Der Welpe tut mir ja sooo leid;sollte man ja eigentlich niocht...). Aber auch durch mein eigenes Verhalten habe ich die >Angst nur noch gefördert. Mein Barny ist kaum noch ohne Angst vor die Tür gegangen und vertraut hat er mir so gut wie gar nicht mehr. Es war ein hartes Stück Arbeit,:sporty: aber ich hab es doch geschafft. Seine Panikattacken hat er völlig verloren,nur bei lautem Knallen und Gewitter möchte er lieber nach Hause.Allerdings ist es mir nun möglich ihn dann abzurufen und anzuleinen.Barny hat gelernt,daß ihm nichts passiert wenn ich da bin.Es muß also absolut klar sein daß du das Sagen hast und in der Lage bist das Rdel zu beschützen.An Dingen die Angst haben geht man -mit dem nötigen Abstand- vorbei,als sei es etwas ganz normales. Sobald der Hund entspannt daran vorbei geht loben loben loben. Aber wie gesagt ist das Vertrauen am aller wichtigsten.
Um das ganze jedoch noch etwas zu erleichtern habe ich mit Unterstützung meines Tierarztes Rescue-Tropfen eingesetzt,also eine Bachblütentherapie.Frag einfach mal deinen Tierarzt!!!
Auch förderlich kann es seineinen zweiten Hund dazu zu nehmen,der keine Angst zeigt. Diese Aufgabe übernimmt Barny mitlerweile und das völlig souverän!!!
Also hab viel Geduld.

Gruß Sandra

Deargi
30.09.2006, 15:58
Hallo Rondra,
schau dir mal das Kopf-Hals-Verhältnis bei diesem MT an. Ähnlich ist es auch bei vielen anderen Terrierrassen beim Glatthaarfox siehst du es z.b auch gut. Aber auch Dobermannfrunde haben ähnliche Probleme, da hilft auch kein perfekt sitzendes Halsband. Meiner hat ja auch so ein Kopf-Hals-Verhältnis (Halsumfang 32cm, Kopfumfang 32cm).

http://www.manchester-terrier-vom-trajan.de/image/aja01.gif

Die schlapprigen Ohren halten das Halsband dann, wenn er sich dagegen stämmt auch nicht, meist rutscht es erst über das eine, dann über das andere.


Grüße Deargi

Udi
30.09.2006, 16:55
Ich glaube ich erzähle mal kurz wie es bei mir geht.
Also gassi gehen ist kein Problem. Sie geht ( eher rennt ) . Sollte ein Fremder Hund kommen etweder knurrt Sie ihn an oder spielt wie verrückt.Gut mit dem ranrufen klappt es einiger Maßen. Wenn wir auf einer Wiese sind dann nehme ich eine 10 meter Leine und lasse Sie dann rennen.Die leine halte ich nicht fest. Ist bloß ein sicherheitsgefühl für mich , damit ich Sie nach dem Spielen auch wieder erwische,weil ich zum Teil ( jetzt eigentlich nicht so oft ) nicht greifen kann. Wenn Sie losrennt und ich zur anderen Seite laufe kommt Sie gleich hinter mir angerannt. Bei meiner Lebensgefährten hört Sie ein bisschen besser.Bei anderen Hundenhat Sie garkeine Angst. Wenn wir auf der Straße laufen und es sind laute Geräuche oder fremde Menchen möchte Sie auf der Stelle umdrehen und aus der Situation flüchten. Ich ziehe Sie etwas , dann geht es wieder einige Zeit.Zu dem Halsband ist es so , das wir schon etliche Bänder u. Geschirre hatten die eigentlich fest waren aber Sie zieht sich rückwärts aus dem Halsband bzw. Geschirr raus. Darum hatten wir den Würger weil Sie sich daraus nicht befreién kann.Das schlimme ist das wenn eine Situation da ist ist sie total pankartig und will nur nach Hause. Kaum im Garten ist wieder alles gut.
Gruß Udi

rondra
30.09.2006, 21:15
Das mit dem Kopf-Hals-Umfang war schon klar. Was ich meinte war eigentlich, warum rutscht denn der Würger ( wenn er auf Stopp steht) nicht über? Da ist doch dann kein Unterschied ob Halsband oder Stoppwürger.

Bei Huskys war mir noch gar nicht aufgefallen, dass sie so einen kleinen Kopf haben, - aber egal. Ich meine Prinzipell, wie funktioniert denn das der Würger oder ähnliches nicht überrutscht? Zumal der Zug doch dann so ist, dass er sich nicht zuziehen kann, sondern eher sich noch etwas weitet, da der Hund ja meist Rückwärts rausrutscht. - So ist es jedenfalls wenn ich bei Laika die Moxoleine auf dem Agilityplatz dranhabe. Wenn sie schnüffelt und zurückbleibt ist der Hund meist abgeleint. :-)

Gruß
Rondra

Deargi
01.10.2006, 15:56
Das mit dem Nichtrausrutschen funktioniert folgendermaßen. Direkt hinter dem Kopf ist der Halsumfang meist nur 1 cm kleiner. Auf diesen Umfang wird das Halsband gestellt. Kann also bei meinem z.B. mit 31 cm nicht über den 32 cm Kopf. Wenn er natürlich nach vorn zieht, würgt es ein klein wenig, aber nicht so dass er keine Luft mehr bekommt und sonst liegt es locker um den Hals.

Das mit Kopf-Halsumfang bei Huskys :?: hm... keine Ahnung. Bei meinem ist es so, das wenn er getrimmt wurde und somit kurzen Fell hat rutscht das Halsband schon mal drüber. Hat er wieder seine Schafwolle, kann ich wieder ein normales Halsband verwenden.

Noenni
05.10.2006, 18:47
Hallo,
eine gute Adresse, die Geschirre nach Maß anfertigt:



Da kann man zwischen verschiedenen Materialien, Farben und Formen auswählen. Zuverlässige Anfertigung und Lieferung.

Vielleicht kann man denen auch das Problem schildern.

LG Noenni

Labbirüpelchen
05.10.2006, 19:50
Hallo!

Also ein Husky hat doch nicht den gleichen Kopf- wie Halsumfang?! Aber egal....

Tatsache ist, wenn du den Hund zu einem Gegenstand ZIEHST, der ihm Angst bereitet, ist das für den Hund ein Grund mehr, Angst zu haben. Bleib doch einfach stehen. Tausendmal schlimmer ist es dabei noch, wenn der Hund dabei noch gewürgt wird. Das tut auch einfach nur weh! Also hat der Hund ja einen Grund, Angst zu haben. Von daher bietet sich auch einfach an, dass dein Hund was falsch verknüpft hat.

Beispiel: Als mein Hund noch klein war, wollte er mal an ner Harley nicht vorbei. Klar, hatte er noch nie gesehen. Bin hin, hab mir der Harley geredet und sie gestreichelt. Neugieriger Hund kommt näher --> dickes Lob und viele Leckerchen! Dann noch paar mal drum rum gelaufen und gut war´s.

Beschreib doch mal genauer die Situationen, in der dein Hund Angst hat. Wie der Hund reagiert und wie du reagierst. Gehst du näher ran? Gehst du wieder weg?

Grüße