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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schäferhund und Kater



<Jen>
08.09.2006, 12:43
Hallo, ich habe eine Frage:
und zwar möchte ich gerne den Kater meiner Eltern zu mir nehmen. Er ist kastriert und 9 Jahre alt. Allerdings haben wir noch einen 1 jährigen Schäferhund Rüden uind ich weiß nicht wirklich wie ich es anstellen soll dass die zwei sich vertragen. Der Kater hat schon mal einige Zeit mit einem Schäferhund in einer Wohnung gewohnt, kennt also Hunde- der Hund aber kennt keine Katzen, nur von draussen und da will er sie jagen.
Hat jemand einen Tipp?

sine
08.09.2006, 13:45
Hallo,

nen konkreten Tip kann ich Dir leider nicht geben, aber ich kann Dir Mut machen, dass Hunde sehr wohl Unterschiede machen, was Tiere draußen und drinnen betrifft.
Unsere Hündin jagt draußen ab und an Vögel :b und unsere Voliere im Wohnzimmer mit den Wellensittichen ist nur spannend, wenn sie Futter rausgeschmissen haben:D .

Viel Glück, Sine

coramadden
08.09.2006, 14:04
hallo :cu:

nen tipp kann ich dir auch nicht geben, weiß aber aus eigener erfahrung, dass meine hündin draußen auch katzen "jagt" (sie will spielen) aber drinne lieber mit den katzen schmust bzw. sie in ruhe läßt. sie hat schon ein paar mal was auf die nase bekommen wenn sie zu aufdringlich wurde :D

viel erfolg

floddertje
20.09.2006, 02:58
Hallo du,
ich denke, das kann schon gehen. Es kommt wirklich drauf an, wie stark der Jagdtrieb ist. Bei einem Schäferhund stuf ich das jetzt mal nicht als so extrem ein. Meine ist Schäferhundmischling, hat auch schon Jagdtrieb, aber hat es trotzdem gelernt, die Katze in Ruhe zu lassen.
Das Gute ist ja, dass du den Hund schon kennst und er dich ernst nimmt. Ich kam mit meinem frisch aus dem Tierheim, so dass sich auch die Beziehung und damit der Gehorsam erst entwickeln musste.
Ich würd Folgendes versuchen:
Bring beiden etwas mit, das nach dem jeweils anderen riecht, so dass sie schonmal schnuppern können.
Wenn du die Katze holst, würd ich sie erstmal in ein extra Zimmer tun, so dass sie sich erstmal an das neue Zuhause gewöhnen kann. Den Hund darf sie ruhig hören und riechen, ich würd aber in den ersten Tagen mit ihm noch nicht in das Zimmer gehen.
Wenn sie sich gewöhnt hat, nimmst du den Hund an der Leine mit ins Zimmer. Falls er versucht, die Katze zu jagen, sagst du ein deutliches Nein. Solange er sich ruhig verhält, gibt es Lob ohne Ende (auf diese Weise habe ich meine Hündin davon abgebracht, meine Ratten fressen zu wollen, später hat sie sie bewacht). ruhig auch Leckerchen für beide (macht sich besser zu zweit). Dehn das nicht allzu lange aus, die sollen keinen Stress haben. Jeden Tag ein bisschen länger. Du kannst dann auch mal in dem Zimmer den Hund ins Platz legen und dich daneben setzen und ein Buch lesen. Der Hund wird (hoffentlich) irgendwann einschlafen und dann hat die Katze Gelegenheit, ihn sich näher anzusehen.
Wichtig ist auch, dass du keine Eifersucht aufkommen lässt.
Später kannst du dann die Tür aufmachen, solange du zuhause bist. Die Katze sollte aber Rückzugsorte haben (irgendwas Hohes, wo der Hund nicht hinkommt) und das Klo sollte so stehen, dass der Hund nicht ran kann, damit sie dort ihre Ruhe hat (und damit dein Hund dir nicht hilft, das kLo sauber zu machen, meiner findet das lecker).
Ich habs jetzt zweimal durch, einmal war die Katze zuerst da, dann der Hund. Hat beides mal super geklappt, obwohl mein Hund am Anfang keine Katzen kannte und beim zweiten Mal die Katze keine Hunde.
Liebe Grüße
Floddertje

shimara
09.10.2006, 12:59
Hallo erst mal:cu:
dem rat von Floddertje kann ich nur beipflichten. es ist wirklich wichtig, das die katz flüchten kann! die sache mit dem katzenklo solltes du auch beherzigen, hab keine ahnung warum hunde das machen? aber sie tun es:man: des weiteren solltest du daruf achten, das hundi nicht ans katzenfutter kommt, kann durchfall geben, schührt den futterneid! ansonsten sind katzen sehr wehrhaft, & die hundenase extrem enpfindlich... vieleicht kannst du es beiden etwas leichter machen, wenn sie sich schon vorher kennenlernen. besuche deine mutter öfters mit wauzi, lonben wenn der hund die katz ignoriert, da die katz hunde schon kennt, kann das schneller gehen als man glaubt.... ach ja, drinnen schmusen meine samttieger mit dem für sie riesigen fellmonster (huskihindin), was auch noch ne andere sprache spricht! ab und zu vordern meine katzen auch den hund zu einem spiel auf (schwanzwedelnd!?!) es sieht wirklich witzig aus, wenn die katz den hund jagt....:man: sie hecken auch gemeinsam mist aus, zb chipstüte klauen & brüderlich teilen....
draußen versucht mein hund die gleiche komunuikation mit nachbars sraßentieger, der allerdings sofort die flucht ergreift! was dann pasiert.... ein hoch auf die leine....
viel erfolg & ne menge geduld
gruß shimara