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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Second-Hand-Hund / Wer hat ein paar Tipps für mich?



Dascha&Silke
29.08.2006, 16:05
Hallo,

ich bin neu hier und wollte mal hier mein Glück versuchen, nachdem ich mir einige Beiträge hier ausführlich durchgelesen habe und dieses Forum sehr nett finde.

Ich habe hier folgendes:
Mein Freund und ich haben uns vor 8 Wochen eine super knuffige, 4 Jahre alte Schäferhündin zugelegt. Dascha stammt aus einer Verwahrlosung und wurde durch den Veterinär beschlagnahmt, da der Zustand sehr zu wünschen übrig ließ. Sie wurde zusammen mit ihrer Mutter und ihren 2 Schwestern beschlagnahmt. Ihre gesamte Vergangenheit kenne ich leider nicht, was ich im Nachhinein auch nicht mehr wissen möchte, wenn ich ganz ehrlich bin, da sie nun ein liebevolles Zuhause von uns bekommen soll.
Was ich hier jedoch weis, ist dass sie wohl verhungern sollte und quasi in letzter Sekunde gerettet wurde.. ich muss zugeben, ich wollte einen mittleren Hund.. aber als ich Dascha gesehen hatte, kam keine andere Wahl für mich in Frage.
Dascha hört prima auf Kommandos.
Leider habe ich mit ihr das Problem, dass sie sich mit anderen Hunden augenscheinlich nicht so gut verträgt. Wir gehen regelmäßig zusammen mit Freunden und ihren Hunden spazieren. Anfangs gibt es ein Gebelle, allerdings legt sich das auch sehr schnell wieder. Ohne Leine ist Dascha sehr locker und auch in keinster Weise unverträglich auf andere Hunde, selbst dann, wenn plötzlich einer vor ihr steht. Andere Hunde werden auch dann ohne Bellen begrüßt (zwischendurch ergab sich diese Situation mal). Allerdings stürmt sie schon mal auf andere Hunde auch los. Wir machen sie selbstverständlich nur dann los, wenn wir uns ganz sicher sind, dass sie weder links, noch rechts weg kann oder ein anderer Hund in der Nähe ist. Wir haben zwischenzeitlich hier unterschiedliche Hundehalter getroffen.. die einen bekommen Panik, wenn sie Dascha bellender Weise sehen, die anderen haben Mitgefühl..
Wir waren hier auch bereits in einer Hundeschule, welche uns allerdings den Tipp gegeben hat, hier auf eine andere Weise zu trainieren, denn Dascha war sichtlich mit der Situation, auf einem überfüllten Hundeplatz sich zu befinden, überfordert.

Hat hier vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gesammelt? Dascha ist lieb zu Menschen (vorallem Frauen) und Kindern. .. nur an der Leine und andere Hunde.. sie läßt sich leider dann auch nicht von Leckerlis ablenken..

Ich möchte dem Hund einfach die Chance geben, ein gutes Leben zu führen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen..

Liebe Grüsse
Silke

Achja.. kommenden Donnerstag wird sie kastriert..

Juni
29.08.2006, 16:26
Hallo Silke,

ich fang' mal mit deinem letzten Satz an:

Achja.. kommenden Donnerstag wird sie kastriert..
Warum? Verträglicher wird Dascha durch die Kastration mit Sicherheit nicht. Im Gegensatz zu Rüden haben die Hormone bei Hündinnen eine dämpfende Wirkung. Fallen diese weg, zeigen sich Hündinnen oftmals deutlich zickiger gegenüber anderen Hunden. Ohne medizinische Not sollte man über einen so gravierenden Eingriff (Narkoserisiko inklusive) nachdenken.

Das Problem an der Leine lässt sich nur mit Konsequenz lösen. So simpel das klingt, aber wenn du nicht willst, dass sie sich aufführt, wird sie es lassen. Du musst ihr das nur signalisieren. Aussehen könnte das so, dass du einfach zielstrebig weiter gehst und den bellenden Hund mitziehst. Sobald sie aufhört zu bellen und wieder ansprechbar ist, wird sie gelobt und kriegt ein Leckerchen. Das Ganze übst du am Besten mehrmals täglich. Das bedeutet, dass du diese Situationen nicht meidest, sondern bewusst suchst. Wenn du mit dem Ziel losgehst, andere Hunde zu treffen, um mit Dascha das nicht Bellen zu üben, wird deine Haltung eine ganz andere sein, als wenn du angespannt jeder Begegnung entgegen siehst.

Wovon du dich vielleicht ein wenig frei machen solltest ist der Gedanke an die "arme" Dascha in Bezug auf ihre Vergangenheit. Die kannst du eh nicht mehr ändern. Was du aber tun kannst ist, deiner Hündin Vertrauen und Sicherheit zu ermöglichen - und das geht am besten über klare Regeln. Man kann jede unerwünschte Verhaltensweise eines Hundes erklären - entscheidend ist aber doch, sie abzustellen. Ein Hund, der weiß, was erlaubt und was verboten ist, fühlt sich sicherer als einer, der in Stresssituationen ein vor Mitleid zerfließendes Frauchen aushalten muss - wobei ich dir keinesfalls unterstellen will, dass du so reagierst :D .

Die meisten leinenaggressiven Hunde haben insgesamt zu wenig Kontakt mit anderen Hunden. Ich würde an deiner Stelle versuchen, ihr soviel Hundekontakte (frei laufend!) wie möglich zu verschaffen. Außer ein wenig rumpöbeln tut sie ja nichts. Was du nicht zulassen solltest ist, sie aus größerer Entfernung auf andere Hunde zustürmen zu lassen. Unsichere Hunde - und dazu zähle ich Dascha - neigen zu solchen Attacken, die dem Zweck dienen, den anderen einzuschüchtern und in die Flucht zu treiben. Lieber an der Leine dichter an den anderen Hund ran gehen und dann erst ableinen.

Schöne Grüße,
Juni

Dascha&Silke
29.08.2006, 17:06
Hallo Jeni,

ich hatte hier garnicht mit einer so schnellen Antwort gerechnet :) ich danke Dir ganz lieb.

Zu dem Thema Kastration muss ich hier sagen, dass wir sie aus einem Tierhof (also kein Tierheim) haben und wir dies vertraglich vereinbart hatten. Meine anderen Hunde waren bisher nicht kastriert gewesen, dies waren jedoch immer Rüden gewesen.
Ich hatte schon öfters von einer Wesensänderung gehört,.. eine solche jedoch noch nie "live" erlebt (aus meiner Unerfahrenheit "in diesem Bezug" heraus)

In dem Punkt, dass ich mit ihr bellender Weise an einem Hund vorbei gehen soll, so mache ich dies auch jedes Mal (je nach Hund entwickelt sie schon richtig Kraft.. ist eine Altdeutsche Schäferhündin.. auch wenn ich klein bin, kann ich dennoch halten).. ich habe jedoch festgestellt, dass einige Hundebesitzer (aber nur von kleinen Hunden) eine andere Richtung einschlagen. Mein Freund und ich gehen daher auch oft in den Wald, wo wir auf viele Hunde treffen..
Meine Freundin hat selber 2 Hunde .. wir sind öfters die Woche unterwegs.. mit den dreien gibt es Anfangs immer kurz Streß.. aber sobald die Leine ab ist, ist es einfach zu süß zu beobachten, wie die drei miteinander spielen.

Was ich wohl beobachtet habe, ist als sich die zwei Hunde meiner Freundin einen anderen Hund (ihren Freund) (meines Bekannten) gepackt haben.. hat Dascha sich hingesetzt und das ganze beobachtet.. sie hat sich nicht eingemischt..

Bezüglich des Mitleides kann ich sagen, dass ich hier auch nicht weiter drüber nachdenke.. das meinte ich damit, dass ich das im Nachhinein auch nicht wissen möchte.. da man dies halt nicht ändern kann..

Ein beeindruckendes Erlebnis hatte ich bereits.. eine Frau kam mit ihren 3 Hunden (ohne Leine) auf mich zu und Dascha flippe also mal wieder aus.. die Frau bat mich darum, Dascha loszumachen, da sie ihre Hunde sehr gut kennen würde und wisse, dass "wenn" es zum Kampf kommen würde, dass sie sich wehren könnten.. nach einigem Zögern (wir hatten sie da erst kurze Zeit), sind wir darauf eingegangen.. sie ist dann nur auf die Hunde zugelaufen.. hat kurz gebellt.. hat sich dann aber nicht sonderlich mehr für diese Hunde interessiert.. außer für den Kleinsten.. aber der wurde durch die anderen Hunde beblockt..

Was mich hier so etwas verwundert hatte, ist dass die Hundeschule uns hier nicht helfen konnte.. ich halte sie für sehr intelliegent..
Ist sowas normal? Man versuchte mir zu erklären, dass sie aggressiv wäre?!?! ... wobei das wirklich so extrem erst da in der Hundeschule aufgetreten ist.. :( wie gesagt.. sie ist Menschen gegenüber immer ohne einen Mux total lieb)
Ich denke, dass der Fehler schon bei mir liegt.. ich denke, dass ich "unbewußt" schon reagiere, wenn ich einen anderen Hund sehe.. nur wie kann ich das bei mir abschalten?

Wie sieht es mit einem Halti aus? Hast Du hier schon mal Erfahrungen mit gesammelt?
Liebe Grüsse
Silke

Juni
29.08.2006, 22:10
Hallo Silke,

ein Halti kann in einer solchen Situation durchaus eine Hilfe sein. Wichtig ist, dass du es richtig verwendest - im Zweifelsfall besser noch mal nachfragen. Was du ansonsten vom Verhalten deiner Hündin schreibst, klingt nach wie vor deutlich stärker nach Unsicherheit als nach Aggression - wobei Unsicherheit natürlich durchaus aggressives Verhalten bedingen kann.

Fakt ist wohl: Sie hat bisher noch keinen einzigen Hund tatsächlich angegriffen oder gar verletzt. Aus diesem Grund würde ich wirklich versuchen, ihr so viele frei laufende Begegnungen mit anderen Hunden zu verschaffen, wie möglich. Das wird euch beiden Sicherheit geben. Die Hundeschule kannst du wohl leider vergessen.

Kein Mensch der Welt kann dich zwingen, einen operativen Eingriff an einem Hund vornehmen zu lassen, wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht - auch keine Tierschutzorganisation. Wenn du willst, kannst du diesen Vertrag getrost vergessen - im Bedarfsfall kannst du jederzeit mit dem Tierschutzgesetz winken :)

Schöne Grüße,
Juni

rocky1
30.08.2006, 20:55
Hallo Silke!

Erstmal finde ich es toll, dass Du Dascha ein neues Zuhause geben kannst. Ich kenne die Auflage von Tierschutzvereinen auch, dass der Hund kastriert werden soll, wenn man ihn zu sich nimmt. Ich habe seit fast zwölf Jahren einen Schäferhund Wolfspitz Mix, bei dem es damals auch selbstverständlich war, ihn kastrieren zu lassen. Ich finde das nicht weiter tragisch. Wenn ich mit dem Hund nicht züchten möchte, kann ich ihn auch kastrieren lassen. Zum einen gibt es genug Hunde auf der Welt, zum anderen kann ich keine gravierenden Wesensänderungen bei kastrierten Hunden feststellen. Klar fehlen Organe, die an der Hormonbildung beteiligt sind, aber dass sich daraus zwangsläufig eine Änderung des Wesens ergibt, halte ich für falsch. Eine Hündin würde ich schon schlicht aus dem Grund kastrieren lassen, dass ich Angst hätte, dass sie Gebärmutter- bzw. Milchleistenkrebs bekommt.
Aber zum Thema Kastration hat hier jeder seine eigene Meinung :rolleyes:

Was das Verhalten Deiner Hündin betrifft, tippe ich auch darauf, dass sie unsicher ist im Verhalten mit anderen Hunden. Wenn sie nicht aggressiv ist, würde ich sie auch so oft wie möglich laufen lassen. Klar, dass bei einem so großen Hund sämtliche Kleinsthundebesitzer reißaus nehmen. Oft halten sich die Kleinen ja gerade für gaannz groß!
Ich bin allerdings nicht der Meinung, dass Hunde, die Leinenaggressiv sind, zu wenig Kontakte mit anderen Hunden haben. Die Leinenaggression liegt sicher nicht daran, sondern dass der Hund an der Leine kaum Ausweichmöglichkeiten hat und sich natürlich bewusst ist, dass ein freilaufender, entgegen kommender Hund deutlich bessere Karten hat. Sind beide Hunde angeleint ist die Randale ja auch oft vorprogrammiert. Wenn beide Hunde wissen, dass sie nicht abhauen können, ist Angriff halt oft die beste Verteidigung.

Lastrami
31.08.2006, 08:56
Halo Silke,

ich hab einen ehem. Strassenhund, dessen Vergangenheit auch nicht so ganz geklärt ist...

Und die HUnde lt Vertrag kastrieren zu lassen ist bei den Tierhilfen Standard. Lass DIch deshalb nicht verunsichern. Ich finde da auch nichts schlimmes bei.:)

Also, ich vermute, das Dascha einfach unsicher ist im Umgang mit fremden Hunden. Sie muß sicher erstmal lernen mit ihnen umzugehen und sie auch zu verstehen. Wenn sie aus so schlechter Haltung kommt, hat sie wahrscheins nie was anderes gesehen und auch den normalen Umgang mit fremden Hunden nicht gelernt...

Ich würde an Deiner Stelle versuchen, mit anderen Hunden spazieren zu gehen. Wenn Du Spaziergänger triffest einfach mal fragen, ob Du sie ein Stück begleiten kannst. Ich habe die Erfahrung gemacht, das kaum einer unfreundlich oder abweisend reagiert. Und Dascha kann so viel von den anderen HUnden lernen.

Außerdem solltest Du Dich evtl nach einer anderen HuSchu umsehen. ggf. auch mal einen Einzelstunde nehmen? Dann kann sich der Trainer vor Ort mal anschaun, was Dascha hat und wie Du am besten das Training aufbaust.

Ich würde auch nicht direkt sagen das sie Aggressiv ist. Ihr ganzes Gehabe und Gezeter ist nur ihre Möglichkeit, ihre Unsicherheit zu zeigen. (so wie Du es beschrieben hast).

LG Pia

Dascha&Silke
31.08.2006, 22:11
Hallo Anne,
hallo Pia,
hallo Juni,

lieben herzlichen Dank für Euren wirklich tollen Worte.
Ich finde das auch nicht weiter schlimm, sie kastrieren lassen (was sie im übrigen heute morgen wurde.. sie sieht grade noch ein paar rosa Häschen in ihren Träumen.. aber es geht ihr wirklich schon wieder gut), denn ich habe wirklich nicht vor, mit ihr zu züchten. Zudem kommt noch dazu, dass wir außerhalb in einem 2-Familienhaus wohnen und unsere Nachbarin ebenfalls einen Schäferhund (nicht kastriert) hat. Die zwei spielen zusammen sehr viel im Garten.. von daher muss ich das wirklich nicht haben..

@Pia
Den Tipp in Punkto andere Hundehalter zu bitten, ein Stückchen mitzulaufen, finde ich super klasse! :wd: Danke ! Werde ich auf jeden Fall (sobald sie wieder in Schuss ist und es unbedenklich von der Ärztin eingestuft wird, dass etwas passieren könnte an der Wunde) ausprobieren. Wir wohnen wie erwähnt, ziemlich ländlich und hier wohnen in den umliegenden Häusern sehr viele Hunde und der nächste Wald ist auch nur 5 Min. Autofahrt entfernt.. die Idee ist klasse! :tu:

Meine Tierärztin hat mir heute die Adresse von einem Hundetrainer mitgegeben, von dem sie super begeistert ist. Ein Patient hatte ebenfalls das gleiche Problem (über sehr lange Zeit hinweg) und wurde von diesem Trainer erfolgreich trainiert.. okay.. dieser Trainer wohnt eine gute Strecke entfernt.. aber ich halte eher etwas vom "Hören/Sagen" und habe dann auch kein Problem damit, mal 30/45 Min Fahrt in Anspruch zu nehmen..

@Anne
Wenn ich ihr Verhalten so beobachte, haut es wirklich total hin, dass sie unsicher wirkt.. denn wie gesagt, ist sie mal ohne Leine herumgelaufen und stand plötzlich vor einem Hund, der plötzlich für sie super sympatisch war und hatte keinen Muxs von sich gegeben.. im Gegenteil, sie hat den Hund und ihr Frauchen sogar ein paar Meter einfach so mitbegleitet und kam dann ohne große Streß zu uns zurück.. *lob*

@Juni
Auch Dir ein liebes Danke.. mit dem freilaufen lassen, bin ich noch etwas zögerlich.. denn es gibt leider auch genug Halter, die das nicht so locker sehen.. (wobei ich auch die verstehen kann.. wobei ich das aber auch den Medien ein Stück zu verdanken habe -> Schäferhund <- ) Was die Kastration betrifft, so denke ich auch, dass ich hier eher einen guten Schritt für sie gemacht habe, denn ich habe mich durchs Internet gelesen und auch meine Tierärztin gefragt, im Bezug auf den Gebärmutter- und Milchdrüsenkrebs wollte ich auf Nummer sicher gehen und zudem mußte ihr Bauchnabelbruch auch entfernt werden..
Bisher hat sie wirklich keinen Hund verletzt.. im Gegenteil.. neulich haben die zwei Hunde meiner Freundin den Hund eines Freundes angegriffen.. sie hat dabei zugesehen.. bzw. sich herausgehalten..

Ich traue mir halt nur noch nicht so ganz zu, sie mehr ohne Leine laufen zu lassen.. da ich es auch nicht unbedingt provozieren möchte..

Eine super positive Erfahrung hatte ich wohl gemacht.. wir fahren gelegentlich zur Niers hier in der Gegend.. da lief gerade eine Frau mit ihren 3 Hunden.. Dascha zeigte sich in ihrer gewohnten Weise *wuffbellbell* .. die Frau frug mich sodann, warum ich sie nicht los machen würde.. nach einigem Zögern (zu dem Zeitpunkt hatten wir sie grade erst ein paar Tage), habe ich sie los gemacht.. sie ist dann auf die Hunde zugerannt.. aber dann war alles easy.. -> habe ich als erstes Erfolgserlebnis verbucht <- (wenn wir sie jetzt sehen, mache ich Dascha schon vom weiten los :)

Leider sind solche Hundehalter nicht oft zu finden..

Die Hundeschule verbuche ich daher unter "Erfahrung gesammelt" ab..

Hat jemand von Euch Erfahrung mit einem Halti gesammelt?

Ein ganz liebes herzliches Danke.. Silke :) :)


P.S. .. ein Foto von Dascha gibt es demnächst auch dann :)

Lastrami
01.09.2006, 08:42
Hallo Silke,

ein Halti ist ein sehr Hilfreiches "Wekzeug", wenn es richtig angewendet wird.
Es hilft dem Hundehalter seinen Hund kontrolliert an anderen Hunden vorbeizuführen. Man muß nicht mehr soviel Kraft einsetzen um so einen "GRoßen" zu halten.:D
Das BEnutzen eines Haltis sollte man sich aber von jemandem zeigen lassen, der davon Ahnung hat. Man kann sonst dem Hund auch üble VErletzungen an der Halswirbelsäule zufügen.

Evtl könntest DU zum Leinentraining auch Bachblüten einsetzen? Die helfen unterstützend. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht... Hast DU einen guten THP?
Wenn Du mal in der neuen HuSchu warst und damit zufrieden bist, dann frage doch auch mal den Trainer dort.
Es gibt viele (meiner auch) die zusätzlich mit BB arbeiten.

LG Pia:bl:

Dascha&Silke
01.09.2006, 11:06
Hallo Pia,

meine Freundin wollte hier mal mit mir das Führen des Haltis trainieren. Sie hatte dies seinerzeit auch bei ihren Hunden eingesetzt. Ich denke mal, dass dieser Trainer, den wir aufsuchen wollten, mir hier ja auch auf jeden Fall behilflich sein kann.

Ja :tu: ich kenne Bachblüten und setze diese bereits seit einigen Tagen ein :) Die Mutter meinen Freundes ist Heilpraktikerin. Die Bachblüte, die wir einsetzen heißt "Aspen" und paßt einfach perfekt zu ihrer Situation. Diese Bachblüte sagt aus, dass sie ängstlich ist und eine Maske hierfür aufsetzt.. paßt einfach!
Was für eine Bachblüte setzt Du denn ein?

Ich weis halt, dass ich hier wohl länger Geduld üben muss.. ich habe auch Geduld.. das kann ich von mir behaupten.. ich finde es halt nur immer wieder schon traurig, dass wenn andere Hundebesitzer Dascha sehen, sogar die Straßenseite wechseln..
Ich nehme Dascha jeden Tag mit ins Büro.. jeder unserer Lieferanten.. Kollegen und Freunde.. alle lieben sie.. sie strahlt wirklich unheimlich viel Gutmütigkeit aus.. sogar bei Kindern..

Liebe Grüsse
Silke

Lastrami
05.09.2006, 09:42
Hallo Silke,

Du nimmst nur EINE Bachblüte???
Sorry, aber das finde ich mehr als merkwürdig. Eine Blüte alleine kann seltenst den Bereich, der zu behandeln ist, abdecken. Da brauchts schon a bissl mehr....

Bin echt erstaunt, das eine Heilpraktikerin sowas "verordnet".

Marlo hat damals immer einen Mix aus 3-5 Blüten bekommen. Je nachdem wie sich sein Verhalten geändert hat und wir mit dem Training voran gekommen sind hat sich auch der BB-Mix "angepasst".

Und lass den Kopf nicht hängen wegen Dascha. Das bekommst Du schon hin. Und ärger Dich bloß nicht über dumme Hundebesitzer... BEi uns gibts auch so ein paar Kandidaten.

LG Pia

Roxy und die 6
05.09.2006, 14:39
Hallo Hallo...

Ich habe mir das thema grade durchgelesen aus dem Grund das ich ein ähnliches problem hatte..

Ich habe jetzt aber eine eher Peinliche kleine Frage
,,Was sollen Bachblüten bezwecken``? Bzw wofür setzt man sie ein?

Ich mutmaße jetzt einfach mal das sie zur Beruhigung eingesetzt werden??
Bitte korrigiert mich falls falsch...

Ist in Daschas fall das Halti nicht die bessere lösung?
Das Halti soll ja nicht für immer und ewig da bleiben...??

Ich danke schon mal im vorraus

Lastrami
06.09.2006, 07:53
Hallo Roxy,

das mit den Bachblüten nicht allzu schwierig.

Es gibt 38 veschiedene Blüten. Jeder Blüte wird eine Bedeutung zugeschrieben.

Diese Blüten werden in einem Mix verabreicht, um eine Wirkung zu erzielen bzw eine Behandlung/Therapie zu untestützen.

Als Bsp.: als ich meinen HUnd bekam hatte er Angst vor allem und jedem. Alles war für ihn so unheimlich, das er vor Angst unter sich gepieselt hat. Also hat er von mir einen Mix aus versch Blüten bekommen, die die Übungen, die ich mit ihm gemacht habe, unterstützt haben. Es gibt z.B.Blüten die bei Angst eingesetzt werden. Da muß man dann unterscheiden ob es Angst vor bestimmten Dingen ist oder vor allem unbekannten. Es gibt Blüten, die die Aufmerksamkeit des Hundes verstärken....

Es gibt natürlich auch Blüten, die z.Bsp bei sehr nervösen hyperaktiven Hunden eingestzt werden um sie auf ein normales Maß zu bringen.

Es gibt ebenso welche, die man kranken Tieren geben kann, oder HUnden die dem Lebensende entgegen gehen, um den letzten Schritt zu erleichtern.

Diese Blüten helfen dabei einen Therapie bzw. einen Lernerfolg zu unterstützen. Sie sind kein Allheilmittel, aber helfen erfolgreich Therapien zu unterstützen.

Es gibt auch Blüten die helfen Dinge aus der VErgangenheit besser zu verarbeiten, was bei Tieren mit sehr schlechten Erfahrungen (ehem. Strassenhunde, Schlechte Haltung, Unfall...)meist gegeben wird.

Wie Du siehst sind sie nicht nur dazu da um zu beruhigen.

Manchmal ist es sogar sinnvoll wenn Hund und Halter mit BB behandelt werden, wenn ein verhängnisvoller Kreislauf von Ungeduld oder Angst und Mißerfolg des Trainings entstanden ist.

Viele MEnschen sagen, das BB Humbug sind. Das allein der Glaube daran Besserung bringt. Doch Hunde wissen nicht was sie bekommen. Sie können nicht "glauben". Deshalb bin ich persönlich von deren Wirkung überzeugt.;)

Ich hoffe, ich konnte Dir die Wirkungsweise der BB einigermaßen verständlich erklären.

Sonst melde Dich nochmal...:compi:

LG Pia :bl:

Roxy und die 6
06.09.2006, 19:17
:cu: huhu...

Ich danke dir :bl: Lastrami...

Das hat mein wissen bereichert,irgendwann werde ich das bestimmt mal einsetzten können.

Vielleicht kann mir da die ein od. andere Sorte BB bei meinen Problem helfen..

LG Sabrina

Juni
06.09.2006, 22:19
Hallo zusammen,

ich habe vor ca. 10 Jahren mal folgenden Versuch gemacht: Ich habe zunächst in einer Gruppe von Hunden (8), die allesamt ähnlich gelagerte Verhaltensprobleme hatten, zunächst 4 Hunden Bachblüten gegeben, dem anderen Teil der Hunde keine. Nach vier Wochen zeigten drei der BB-Hunde und einer der anderen eine deutliche Verhaltensbesserung.

In den folgenden vier Wochen bekamen 4 Hunde BB, die anderen 4 Wasser mit etwas Alkohol. Die Menschen wussten von dem Versuch, wussten aber nicht, wer was bekommen hatte. Es kriegten nun die 3 Hunde BB, die vorher keine bekommen hatten und keine positive Veränderung gezeigt hatten. Am Ende dieser Zeit war das Ergebnis folgendes: 3 der ehemaligen BB-Hunde (die selben wie beim ersten Teil) und keiner der anderen zeigten Verbesserungen im Verhalten. Alle absolvierten übrigens gleichzeitig das selbe Erziehungsprogramm.

Im dritten Teil sagte ich allen Leuten, sie würden BB bekommen, in Wahrheit bekam keiner der Hunde welche. Das Ergebnis nach 4 Wochen: Bis auf einen Hund (in den ersten beiden Wochen ebenfalls negativ) zeigten alle Hunde deutliche Verhaltensverbesserungen.

Ich habe ähnliche Versuche in mehreren Jahren mit unterschiedlichen Gruppen gemacht und bin überzeugt davon, dass die Wirkung von BB lediglich auf der Einbildung der Menschen beruht. Die Hunde sind dabei völlig unwichtig, allein der Glaube der Besitzer, der Hund würde durch die BB positiv beeinflusst, bewirkt häufig eine innere Haltung beim Menschen, die zu tatsächlichen Verbesserungen des hundlichen Verhaltens führt - auch dann, wenn die Besitzer nur glauben, der Hund bekäme BB.

Schöne Grüße,
Juni

Lastrami
07.09.2006, 07:44
Hallo Juni,

wie erklärst Du Dir dann die Wirkung von BB, wenn der Halter den BB gegenüber Abneigung zeigt, der HUnd aber trotzdem schnell Fortschritte macht?

Wenn die BB sozusagen vom TA "verordnet" wurden. Der Halter aber der MEinung ist: da kann ich meinem Hund ja gleich nen Korb voll Blumen füttern.... und der HUnd trotzdem sehr schnell eine Änderung zeigt?

Ähnlich ist es mit homöopathischen Mitteln....

Bleib Du ruhig bei Deiner Überzeugung, ich habe andere Erfahrungen gesammelt...:D

LG Pia

Dascha&Silke
07.09.2006, 11:02
Hallo Zusammen,

ich muss hier meine eigenen Erfahrungen mit Bachblüten auch als sehr positiv belegen.. und ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich früher nicht daran geglaubt habe!!! Ich habe jedoch einen sehr guten Draht zu der Mutter meines Freundes, welche ja auch Heilpraktikerin ist.
@Pia: Du hattest hier Recht.. Ich habe hierzu meine Schwiegermama in Spee nochmals befragt.. es ist hier richtig, dass wir hier demnächst mehrere BB´s einsetzen werden. Sie wollte hier nur erstmals mit dieser einen BB starten wg. der Kastration und erst hinterher ins größere Programm gehen.
Meine Tierärztin ist übrigens richtig begeistert, dass wir BB einsetzen, welche sie trotz Narkosemitteln und Medikamenten weiterhin einnehmen durfte..
Ich selber habe im übrigen auch schon BB´s genommen und auch Rescue. Sagt Euch das was? Das nimmt die Angst und ist wieder aus anderen Dingen zusammen gesetzt.. kann im Zusammenhang mit BB´s eingesetzt werden und jederzeit genommen werden.. einfach, wenn Angst auftritt, egal in welcher Lebenslage..

Gestern hatte ich im übrigen mal wieder ein "kleines" Erfolgserlebnis.. sowohl auf Dascha (loblob), als auch auf eine Hundehalterin.. wir gingen auf einem kleinen Feldweg spazieren, als eine Hundebesitzerin mit einem Hund.. das übliche ging natürlich los.. die Besitzerin hatte eher Mitleid und Verständnis mit uns, als Angst und Vorurteile.. ich bin dann einfach mit Dascha (was Kraftmäßig dann ja nicht wirklich einfach ist), stehen geblieben.. und irgendwann hatte sie sich dann auch nach und nach beruhigt und aufgehört zu bellen.. da habe ich sie auch gleich gelobt.. da kam wohl der Punkt, dass sie die Situation nicht mehr als bedrohlich ansah :wd:

Ich setze im übrigen bei mir selber eigentlich nur homöophatische Mittel ein.. als Kind war ich sehr viel krank und all die Mittel haben eigentlich nicht viel gebracht.. aber die Naturmittel schlagen alle bei mir an!
Achja.. was mir dazu noch einfällt: BB´s wirken im übrigen trotzdem noch, auch wenn sie nicht mehr genommen werden, nach..

@Sabrina
Welches Problem hast Du denn? Auch das mit der Leinenbellerei?


Liebe Grüsse
Silke

Lastrami
07.09.2006, 14:44
Hallo Silke,


Sie wollte hier nur erstmals mit dieser einen BB starten wg. der Kastration und erst hinterher ins größere Programm gehen
ahhh, hätte mich auch sonst gewundert. Aber so wirds logisch...;)

Meine TÄ ist BB gegenüber auch sehr positiv eingestellt. Sie selber arbeitet zwar nicht damit, lässt sich aber sogar von mir manchmal erklären, warum ich was gebe.:tu:

Ich selber habe noch keine BB genommen. Als ich die RR gebraucht hätte (Prüfungsangst) hatte ich noch keine Ahnung von der Existenz der BB... egal. Marlo hat aber auch schon die RR bekommen. Alles prima. Bei ihm wirken die SOFORT. Der HUnd von unserer Trainerin spricht auf BB allerdings gar nicht an. So sind se halt:D

Und von wegen kleines Erfolgserlebnis. Das war schon ein großes. Sowohl für DIch wie auch für Dascha. So seid Ihr auf dem richigen Weg.
Drücke Dir die Daumen das sich alles weiter positiv entwickelt.

LG an Deine "Schwiegermama", sie hat nen tollen Beruf.

Berichtest Du mal wieder wie es weiter läuft?

LG Pia

trofu
08.09.2006, 11:44
Hallo
@ Juni: Bist du Heilpraktikerin, oder hast du eine &#228;hnliche Ausbildung gemacht?
Ansonsten f&#228;nde ich es sehr bedenklich, einfach so, um sich oder anderen irgendwas zu beweisen, bei Hunden die noch nicht mal dir geh&#246;ren BB einzusetzten, es braucht sehr viel Erfahrung um das richtige zu finden.
Ich w&#252;rde als Hundebesitzer niemals so etwas mitmachen.

Wer einmal mitbekommen hat was RescueTropfen bewirken k&#246;nnen, wird die Wirkung von BB nicht mehr anzweifeln.
Lg Manu

rocky1
08.09.2006, 12:35
Hallo!

Ich kann allen ausser Juni nur zustimmen. Ich hab während meiner Prüfungszeit zum Vordiplom auch BB rescue genommen. Ich bin überzeugt davon, dass sie mir geholfen haben, meine Prüfungsangst war den Umständen entsprechend relativ klein. Ich würde sie jederzeit wieder einsetzen, aber gezielter. Da bei mir demnächst das Diplom ansteht, werde ich zeitig genug, mich vorher informieren, welche Blüten speziell bei Prüfungsangst gut sind.
Bei Rocky hab ich BB noch nicht angewendet, hab aber schonmal überlegt, ob ich ihm nicht im Alter damit helfen kann, z.B. besser in den Tag zu starten oder etwas mobiler zu werden.

@Juni
Ich halte den Versuch, den Du gemacht hast für mehr als fragwürdig und für wenig repräsentativ! Aus diesen Ergebnissen den Schluss zu ziehen, dass BB als Placebo durchgehen, ist Quatsch. Die Stichprobe müsste wesentlich größer sein und die Bedingungen anders, so bekommt doch wohl jeder Hund z.B. anderes Futter, andere Leckerlies oder andere Pflege, was das Wohlbefinden des Hundes, psychisch als auch physisch beeinflusst.
Trotz dass die BB homöopathisch verwendet werden, stufe ich sie trotzdem als Medikament ein, d.h. Du hast in meinem Sinne einen Tierversuch gemacht!! Wenn Du nicht Tierärztin oder TierHP bist, finde ich das fast kriminell, egal ob die Tierhalter einverstanden waren, oder nicht!! :sn:

Lastrami
08.09.2006, 14:02
@Juni

ich habe noch einige Fragen.

Wie hast Du die BB verabreicht? In welchen Mengen? Pur? In welcher Konzentration? In welchen Zeitabständen?

Das sind nämlich alles Dinge, die man geauestens beachten sollte um ein wirklich Repräsentatives Testergebnis zu erhalten.

Außerdem ist Dein n=8 nicht wirklich Aussagekräftig...

Deshalb halte ich Deinen "Versuch" nicht nur für vollkommen unglaubwürdig. Es ist m.E. auch Verantwortungslos mit ahnungslosen Hundebesitzern solche "Tests" zu veranstalten.

Zu welchem Zweck sollte das sein?

LG Pia

Suzanne
08.09.2006, 14:20
Hallo

Ob man nun an die Kraft der Bachblüten glaubt oder nicht, ist jedem selbst überlassen.

Ich persönlich habe ebenfalls nur gute Erfahrungen damit gemacht. Allerdings sollte man nicht wahllos "irgendwelche" Blüten zusammenmixen. Nicht, weil es schädlich ist, sondern weil sie dann - falls nicht die richtige Blütenkombination zusammengestellt wurde - wirkungslos sind. So einfach ist das.

Selbst wenn die Hunde ähnliche Verhaltensmuster aufzeigen, wie es erwähnt wurde, heißt das noch lange nicht, daß jeder die gleiche Kombination erhalten sollte. Hat Hund A z. B. 6 BBKombin., so "braucht" Hund B u.U. 8 Kombinationen etc.etc. Wie Trofu schon richtig gesagt hat, es bedarf viel Erfahrung, um die "richtige" und damit auch wirksame Mischung zusammenzustellen.

Mich würde an dieser Stelle ebenfalls interessieren, wer das damals für die einzelnen Hunde "bestimmt" hat oder wurde gar allen Hunden das gleiche verabreicht. Dann würde mich der Ablauf des "Tests" nicht wundern.

Grüße Susanne

Juni
08.09.2006, 21:27
Hallo Pia,

die Bachblüten würden von einer Tierheilpraktikerin ausgewählt und zusammengestellt, da mir das nötige Knowhow fehlte. Die Hunde bekamen euch unterschiedliche Blüten, die die THP individuell für passend erachtete.

Mein Ziel war ja nicht, einen 0-8-15-Rundumschlag zu machen, um dann die BB zu verteufeln :D . Ich war ernsthaft daran interessiert herauszufinden, ob sich BB wirkungsvoll in meine Verhaltenstherapien integrieren ließen. Die beschrieben Anordnung war eine von insgesamt 15. Ich persönlich bin nach diesen Gruppenversuchen zu dem Schluss gekommen, dass sich kein signifikanter Erfolg durch die Blüten nachweisen ließ.

Schöne Grüße,
Juni

Dascha&Silke
12.09.2006, 10:16
Hallo Pia,
hallo auch alle anderen,

zum Thema BB kann ich auch nur sagen, dass hier die Mischung genau mit dem HP (oder THP) genauestens abgestimmt sein muss.. von selber würde ich hier keine Experimente machen, da jede BB ihre eigene Eigenschaft hat.

Gestern wurden im übrigen bei Dascha endlich die Fäden gezogen. Sowohl der Baunabelbruch, als auch die Kastration ware völlig ohne Komplikationen. Ich werde daher auch diese Woche mit neuen BB starten und diesen Tiertrainer anrufen.
Meine Tierärztin ist im übrigen von BB wirklich sehr begeistert.
Leider hatte ich gestern unsere Rescue-Tropfen vor dem Tierarztbesuch vergessen.. (die hätte ich wirklich gebrauchen können für sie, weil sie arg nervös war) normalerweise handhaben wir es so, dass ich mit Dascha im Auto bleibe und mein Freund sich ins Wartezimmer setzt, bis wir dran sind, so dass wir schnur straks ins Behandlungszimmer spazieren können.. aber gestern war es einfach zu heiß, um mit ihr im Auto zu bleiben..
Anfangs war es auch kein Problem, wo nur Tierhalter mit Katzen und Hasen den Raum betraten.. aber als dann ein Hund kam, ging das Theater erstmals los..
Was mich an der Situation geärgert hatte (aber ich bin cool geblieben), dass dann einige Tierhalter meinten, sie müßten mir Anweisungen geben, wie ich mich sofort verhalten sollte.. das ging dann von den Wartesaal verlassen bis kräftig ihren Kopf schütteln und nein sagen.. ich habe mir hier keinen Schuh angezogen und konnte sie auch so beruhigen.. meine Tierärztin hat mich hier für sehr gelobt (stolzstolzstolz).. (wenn ich alle Dinge gleichzeitig angewendet hätte, hätte ich Dascha nur noch mehr bekloppt gemacht.. wobei ich auch denke, dass einige TH es gut gemeint hatten.. andere aber genervt von der Bellerei waren)
Wenn ich die Situation nicht im Griff gehabt hätte, hätte ich aus Rücksicht der anderen Tiere gegenüber die Praxis verlassen, aber die Situation war relativ schnell in Griff zu kriegen.. :wd:
Ich bin jetzt schon neugierig, welche BB wir einsetzen werden und werde selbstverständlich anschließend hier berichten.

Liebe Grüsse
Silke