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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe! Dieser Hund treibt uns in den Wahnsinn!!!!



Sunny&Spencer
26.08.2006, 18:35
Hallo! Wir haben zwei Hunde: Sunny- 3 jährige spanische Mischlingsdame und das Problemkind Spencer- 5 jähriger Karelischer Bärenhund Mix?. (Er wurde uns beim Tierschutz als Sheltie-Jack Russel Mix verkauft, aber er sieht genauso aus wie ein Karelischer Bärenhund, nur 15cm kleiner und verhält sich auch so.) Wir haben ihn als ahnungslose Erst-Hund-Besitzer mit 7! Wochen von einem Tiergnadenhof geholt. Später haben wir herausgefunden, dass dieser Gnadenhof Hunde aus Osteuropa holt und sie hier verkauft! :mad: Wir sind mit ihm von Anfang an zur Hundeschule gegangen und haben im Laufe der Zeit alle möglichen Trainingsmethoden ausprobiert. Zwischenzeitlich haben wir sogar eine Therapie bei einer Hundepsychologin gemacht, mit leichten Erfolgen. Wir hatten ihn soweit auch im Griff. Vor einem Jahr bin ich für ein Jahr in die USA gegangen und meine Mutter saß alleine mit den Hunden an. Sie ist mit den Hunden JEDEN Tag ein bis zwei Stunden spazieren gegangen. Dann haben meine Eltern mich im Mai aus den USA abgeholt und die Hunde waren für einen Monat alleine zuhause mit meinen Brüdern. In der Zeit sind sie wohl nicht so oft spazieren gegangen. Bin seit Ende Juni wieder zuhause. Die Hunde haben sich natürlich tierisch gefreut, dass ich wieder da bin. Allerdings ist Spencer seit ein paar Wochen total merkwürdig. Er hat alte Verhaltensweisen wieder aufgegriffen und bellt an der Leine fast jeden Hund agressiv an und zieht auch zu diesem hin. Außerdem bellt er wieder beim Autofahren, vor allen Dingen am Anfang bis wir aus der Straße herausgefahren sind. Auf dem Hundeplatz bellt er beim Agility einen ihm bekannten Hund agressiv an (aber nur an der Leine), sodass ich ihm teilweise sogar einen Maulkorb ummachen muss; ich will ja, dass er dort Spaß hat und Agility macht ihm Spaß, aber es geht wirklich nicht anders, da er trotz seiner geringen Körpergröße (ca. 48cm hoch) unheimlich stark ist. Immer wenn ich ihm den Maulkorb ummache, setzt er sich beleidigt irgendwo hin und guckt mich nicht mehr an. Wir beschäftigen uns so viel wie möglich mit den Hunden, sie gehen jeden Tag mind. eine Stunde spazieren (wir fahren immer zu einer Hundekoppel wo sie frei rumlaufen und toben können. Dadurch haben sie auch Kontakt zu anderen Hunden und unangeleint gibt es fast nie Stress.) außerdem gehen sie getrennt je einmal pro Woche zur Hundeschule. Ich würde auch gerne mehr Obedience oder allgemein mit ihnen trainieren wollen, aber dass ist bei zwei verfressen Hunden so gut wie unmöglich, da mir natürlich beide an den Fersen kleben. Vormittags sind sie für ca. 5 Stunden alleine. Sie spielen viel miteinander (wir haben ein großes Haus mit einem großen eingezäunten Garten). Außerdem sitzt Spencer den ganzen Tag an irgendeinem Fenster und bewacht die Straße und bellt jeden an. Natürlich auch den Postboten. Neuerdings ist er wieder äußerst nervös und hibbelig. Sein Gekläffe treibt uns echt in den Wahnsinn und wir wissen nicht mehr weiter! Wir haben schon soviel Geld, Mühe, Liebe, Zeit, Geduld usw. in diesen Hund gesteckt! Er macht sich soviel unnötigen Stress. Ignorieren bringt bei ihm gar nichts und ich glaube, dass es ihn nur bestärkt, wenn wir mit ihm schimpfen. Aber wenn wir ihn ignorieren bringt es echt nichts! Meine Mutter droht mal wieder ihn einschläfern zu lassen (was sie natürlich niemals machen würde!!) und so kann es echt nicht weitergehen! Vielen Dank fürs durchlesen! Ich bitte um eure Meinungen und Hilfe!!
Mfg

Biene13
27.08.2006, 13:10
Hallo Sunny
ich bin zwar auch "Ersthundbesitzerin" und mache bestimmt auch eine Menge Fehler, aber ich will wenigstens versuchen, Dir zu antworten.

Also aus meiner Sicht und aus meinem Bauch heraus sehe ich es so, daß Dein Spencer Dich durch Deine lange Abwesenheit irgendwie nicht mehr als "Chef" ansieht. Er hat sich irgendwie verselbständigt und macht sein eigenes Ding. Irgendwie hat er auch das Vertrauen verloren und Vertrauen ist die wichtigste Basis zwischen Hund und Halter.
Beim Hund sollte unbedingt die Meinung herrschen "Mein Herrchen/Fraule wirds schon machen".

Mein Rat ist also, unbedingt an seinem Gehorsam zu arbeiten und zwar ausschließlich durch Dich. Hunde vergessen schnell und gerne, wenn man nicht täglich dranbleibt. Der tägliche Spaziergang einfach nur so bringt da sicher nicht den gewünschten Erfolg. Es sollten immer wieder für ein paar Minuten Übungen mit eingebracht werden - etwa sitz/bleib, komm, Fuß - eben die allgemeinen Grundregeln.
Vielleicht kannst Du ihm auch über die Macht als "Brötchengeber" zeigen, wer das sagen hat bei Euch.
Im Moment ist es wohl eindeutig Euer Spencer.

Außerdem würd ich seinen Aktionsradius im Haus deutlich einschränken, ihm einen Platz zuweisen, wo er auch zu bleiben hat, wenn Du es anordnest. Dann hört auch die Kläfferei am Zaun/Tür/Fenster auf. Sollte er nicht freiwillig dort bleiben, mußt Du ihn anleinen.
Ihr habt vieles angefangen und ausprobiert und nichts richtig zu Ende gebracht. Dem Spencer fehlt eindeutig die Orientierung und zwar an Dir. Erst wenn das wieder da ist, kannst Du ihm nach und nach wieder kleine Freiheiten einräumen. Schlägt er wieder über die Stränge, sofort wieder drei Schritt zurück.

Sollte das alles nix bringen, ist es vielleicht manchmal besser und sicherer, das Tier abzugeben in erfahrene Hände, wo er sich orientieren kann und sich führen läßt. Alles andere wäre gefährlich und auch grob fahrlässig.

Liebe Grüße und viel Erfolg Biene13 Heidi, die auch nicht immer alles richtig macht, aber es wenigstens versucht.
Und Wuffel haut ganz gut hin.

Sunny&Spencer
27.08.2006, 13:41
Hallo Biene!
Vielen Dank für deine Antwort! Es kann schon sehr gut angehen, dass Spencer verwirrt ist, wer ihm was zu sagen hat und wer nicht. Er ist sehr sensibel und kommt mit der Situation wahrscheinlich nicht klar. Sunny ist da total anders und anpassungsfähig. Er versucht auch ständig andere Rüden zu dominieren und er ist wirklich größenwahnsinnig und gibt nicht auf. Welcher normale kleine Hund würde sich mit einem Schäferhund, Rottweiler o.ä. anlegen?!
Er hat seinen festen Platz. Er darf auch nirgends ins Bett oder aufs Sofa. In seinem Korb liegt er auch die meiste Zeit von alleine. Früher lag er immer im Obergeschoss auf der Fensterbank in unserer Gaube und hat alles beobachtet. Jetzt haben wir ein Kindergitter eingebaut, sodass die Hunde nicht mehr nach oben können. Aber er springt auch so an die Tür und guckt raus. Wenn ich ihm "Korb" sage, geht er auch in seinen Korb.
Ich werde versuchen mir jeden Tag nur für ihn ein paar Minuten mehr zu nehmen. Außerdem habe ich mir eine kleine Klöterdose angeschafft, d.h. wenn er kläfft, schüttel ich einmal kurz mit der Dose um ihn zu unterbrechen.
Natürlich haben wir schon tausend mal drüber nachgedacht ihn wegzugeben, aber wer will so einen Hund haben und hat dann noch die nötige Erfahrung, Zeit usw.?
Im Gegensatz zu früher ist er jetzt ein Traum, aber momentan halt trotzdem wieder furchtar. Aber da wir ihn schon so gut im Griff hatten, will ich jetzt auch nicht aufgeben!
Mfg

Summertime
27.08.2006, 14:29
Hallo Sunny,
beim Lesen Deiner Geschichte musste ich an den Hund einer Nachbarin denken,den sie bei "Bunter Hund" als Welpen gekauft hat.(Ich vermute, Dein Spencer kommt auch von dort?) Er zeigte die gleichen Verhaltensweisen wie Dein Spencer. Bei ihm haben ähnliche Vorschläge geholfen, die Heidi schon ansprach.Wahrscheinlich ist durch Deine lange Abwesenheit wirklich eine Verwirrung entstanden, mit dem der Hund im Moment nicht wirklich umgehen kann.Aber wenn Du jetzt wieder das Training übernimmst und auch strikt dabeibleibst, sollte er sich doch wieder zurechtfinden können.
LG von Julie
PS: Das Einschränken des "Bewachungsradius" halte ich auch für sinnvoll. Es ist halt jedesmal ein Erfolgserlebnis, wenn eine Person am Fenster vorbeigeht und dann aus dem Sichtfeld verschwindet. Durch diese Bestätigung wird sich die Kläfferei sonst irgendwann dauerhaft nicht mehr "abstellen" lassen.

billymoppel
28.08.2006, 23:51
mir fallen an deinem posting ein paar sachen auf:

"eine stunde mindestens" - ich halte das für nicht ausreichende beschäftigung für hunde in ihren besten jahren, falls die hunde ansonsten in haus und garten sind und euch wenig außer haus begleiten und dazu paßt dann auch: "immer auf die gleiche koppel". kontakt mit artgenossen ist ja super, aber ein bißchen abwechslung wäre nicht schlecht. mir wäre bei dem programm auch langweilig, vielleicht würde ich mir auch den postboten vornehmen (wenn er schnuckliger wäre :D)
dazu sehe ich anzeichen für bequemlichkeit - wie anders ist der maulkorb für einen angeleinten hund zu erklären? was soll das? hast du seiner aggression einem artgenossen nichts als rohe kraft entgegenzusetzen? und wenn die nicht reicht, muss der maulkorb her? dass der hund das clever boykottiert, spricht für seine intelligenz. machst du dich ihm irgendwie verständlich, außer, dass du ihm gegenüber gnadenlos zugibst, dass du ihm körperlich und emotional nicht gewachsen bist?
und was unerwünschtes verhalten angeht: wie wäre es mal mit einer angemessenen strafe? unterordnung? diziplinierung? stell dich deinem hund doch mal - nicht mit 360 worten/sekunde und dosen-weitwurf (ich kann dir jetzt schon garantieren, dass das nicht lang hält), deren sinn dem tier verborgen bleibt und die keinerlei wirkung haben und die man prima mißachten kann, weil für den geschmack des hundes völlig folgenlos. soweit, dass man für dauernerven irgendwann in der suppe enden kann, denkt ein hund nun mal nicht, er lebt immer im hier und jetzt.

Lastrami
29.08.2006, 08:22
Hallo Sunny,

mh, ich muß Bettina recht geben, so wie Du schreibst, fehlt es Deinem Spencer an Abwechslung. (Bitte um ENtschuldigung wenn dem nicht so sein sollte!)
Am besten wäre es, JEDEN Tag in einer anderen Gegend spazieren zu gehen.
Wenn tatsächlich ein karelischer Bärenhund in ihm steckt, hast Du einen sehr selbständigen und selbstbewußten Hund an Deiner Seite. Das verlangt sehr viel Konsequentes Verhalten. Außerdem kann es passieren, das diese Hunde von Natur aus eine Aversion gegen Artgenossen haben.
Vielleicht fehlt ihm an der LEine auch ganz einfach Distanz zu anderen Hunden. Er ist "festgebunden", kann nicht so agieren wie er es ohne Leine tun würde und pampt deshalb rum...
Der Maulkorb ist meiner Meinung nach keine gute Idee.
Damit zeigst Du Spencer eigentlich nur, das Du NICHT in der Lage bist, die Chefrolle zu übernehmen.
Vielleicht ist er zur ZEit auch noch Verwirrt und EIngeschnappt wegen der ständig wechselnden "Führungspositionen! in seinem Rudel...

Der k. Bärenhund ist ein Jagdhund (Großwild!), dem es angezüchtet wurde bei der Jagd LAUT zu geben. Es ist also von Natur aus nicht unbedingt ein leiser Hund.
Das kläffen in der Wohnung würde ich jetzt mal so auslegen, das er nicht genug Beschäftigung hat. Das toben mit andeen Hunden ist toll, aber er braucht wahrscheinlich mehr Kopfarbeit. Dann wird er auch wieder ruhiger.

Ich hoffe ich konnte Dir ein bischen weiterhelfen.

LG Pia

Sunny&Spencer
29.08.2006, 18:14
Hallo!
Erstmal vielen Dank für eure Antworten! :bl:
Dass ich beim Agility ab und zu zum Maulkorb gegriffen habe, lag daran, dass auch wenn ich mit ihm in eine andere Richtung gegangen bin, er trotzdem noch zu dem anderen Hund gezogen hat. Ich habe zwar versucht ihn mit Leckerlies abzulenken, aber noch nicht mal das hat bei ihm geholfen und Leckerlies helfen bei ihm sonst immer, da er ausgesprochen verfressen ist. Und ich dachte, schlimmer kann es ja eh nicht mehr werden! Ich bin eigentlich überhaupt nicht für Maulkörbe, aber ich bin in solchen Situationen total verzweifelt und auch verärgert, weil wir dieses Verhalten eigentlich schon hinter uns hatten. Aber ok, der Maulkrob wird dann wieder in den Keller verbannt!
Bezüglich des Spazierngehens: Wir haben hier echt wenig Möglichkeiten mit den Hunden spazieren zu gehen. In unserem Dorf gibt es einen! Feldweg, wo man spazieren gehen kann. Und zur Koppel müssen wir immer mit dem Auto fahren. Ich könnte natürlich an der Straße gehen, aber das ist doch auch echt scheiße! Außerdem wären das dann auch immer die gleichen Wege!
Ich werde versuchen mich mehr mit ihm zu beschäftigen. Aber was soll ich mit dem anderen Hund in der Zeit machen? :?:
Ob wirklich Karelischer Bärenhund in ihm steckt kann ich natürlich nicht sicher sagen! Aber die Ähnlichkeiten sind echt groß! Hat irgendwer Ahunung von solchen Hunden? Ich könnte ja mal ein Bild von ihm posten! Ich wurde auch ganz blass, als ich mir zufällig die Rassebeschreibungen durchgelesen habe, denn so einen Hund wollten wir natürlich niemals haben, aber jetzt haben wir ihn und wollen unser Bestes geben, damit es besser wird! Ich werde mich auch mal nach anderen möglichen Spazierwegen erkundigen!
Lg

Sandra1277
15.09.2006, 15:42
Hallo Sunny,

es ist echt blöd wenn man nur eingeschränkte Möglichkeiten zum Laufen hat. Aber da wäre es vielleicht ganz interessant wenn du ein paatr Spiel-Stops für deine Hunde einbauen würdest.Das funktioniert auch mit zwei Hunden ganz prima. Ganz popelige Dinge wie auf dein Komando um einen Baum laufen,über Baumstämme laufen oder ähnliches bringen den Hunden richtig spaß und trainieren das Gehirn.Außerdem macht es auch selbst Spaß den Hunden solchen "Blödsinn" beizubringen. Aber auch an der Straße langlaufen kann den Hund müde machen und erfordert viel Konzentration. Er muß dann genau aufpassen welche Komandos du ihm gibst,das ist ein prima Training für den Alltag. Ich habe das mit meinem Hund regelmäßig gemacht und konnte ihn dadurch überall mitnehmen. Das geht aber nur in Maßen und wenn der Hund kein Problem mit Autos und Menschen hat.

Probier einfach mal aus was euch so Spaß macht!!!

Liebe Grüße Sandra

rondra
17.09.2006, 13:53
ußerdem sitzt Spencer den ganzen Tag an irgendeinem Fenster und bewacht die Straße und bellt jeden an

Ich denke, dass am Fenster nicht der richtige Platz für einen Hund ist. Aber du schreibst auch, dass es den ganzen Tag im Korb ist. Ist der Korb in der Nähe eines Fensters oder der Tür? Wenn ja, ist das nicht der beste Platz dafür.
Verbiete ihm am Fenster zu stehen. Am Anfang wirst du es warscheinlich tausend mal machen müssen. Aber ein Hund hat dort nix zu suchen.
Wenn er Personen hört, zum Fenster läuft und Kläfft, sage einmal Konsequent "Aus" nimm ihn und bringe in dort weg. Kämpfe nicht am Fenster mit ihm, sonder raus aus der Situation. Wenn er dann ruhig ist sofort belohnen.
Genauso wenn Leute an die Tür kommen. Wegbringen ( notfalls Haken in der Wand machen zum anleinen) wenn er dort ruhig ist, belohnen und dann die Tür öffnen. ( Am besten erstmal mit Bekannten üben, da sie sonst eventuell lange draußen warten müssen;) ). Wir hatten am Anfang ein Schild an der Tür, dass es eventuell etwas länger dauert beim Öffnen der Tür.

Ansonsten denke ich auch, dass deinem Hund die Bindung fehlt. Dieses muß du mit Unterordnung und Spiel aufbauen.

Warum kann dein Hund auf dem Agility Platz nicht mit Artgenossen umgehen, aber auf der Hundewiese schon?
Wenn du es schonmal im Griff bekommen hast, denke ich, dass du es jetzt auch wieder schaffst. Machst du dir jetzt sorgen, nur weil du erfahren hast, dass es eventuell kein Jack-Russel-Mix ist? Aber er ist ja noch der gleiche Hund, den du dir damals ausgesucht hast.

Warum willst du mit deinem Hund nicht an der Straße spazieren gehen? Man muß doch nicht immer nur Feldwege nehmen. Die Straße kann zu Abwechslung auch ganz gut sein, da ja ganz andere Anforderungen an dem Hund gestellt werden.
Gestalte für ihn den Spaziergang spannend, dann ist der Weg egal. Wenn du "nur" mit ihm spazieren gehst, könnte es für den Hund im Umkehrschluß auch sein, dass ihr auf Territoriumspatrolie seit und er deshalb jeden "Eindringling" agressiv entgegen treten muß. Mache ihm auf dem Spaziergang klar, dass er nur begleitet und nicht selbst die Initativie ergreifen darf.

Auf dem Hundeplatz kannst du doch super üben mit vielen verschiedenen Hunden mit deinem angeleinten Hund an fremden Hunden vorbeizulaufen. Aber du muß immer die initative haben, nicht dein Hund. Fängt er auf Entfernung schon an zu kläffen drehst du wortlos um bis er sich beruhig, dann ein neuer Anlauf u.s.w.

Wichtig ist natürlich das du gutes Verhalten ( auch in der Wohnung) sofort belohnst. Am besten du hast in den nächsten Wochen immer eine Tüte Leckerlis in der Hosentasche, denn gerade in der Wohnung kommen oft Situationen in denen man sofort belohnen muß und keine Leckerlis, Ball etc. dabei hat.

Gruß
Rondra