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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund lahmt



Monty
13.10.2002, 16:18
Hallo!
Ich(neu hier*gg*:)) habe ein Problem mit meiner 1einhalb jährigen Border-Bobtail-Mix-Hündin.Angefangen hat alles vor ca. 3 Monaten, damals hat sie zum ersten mal beim Rennen die Hinterpfote angehoben. Das wiederholte sich einige Male(huete könnte ich mich ohrfeigen, nicht früher zu einem Arzt gegangen zu sein, vielleicht wäre die Sachen dann heute schon vorbei...), jetzt wurde es vorige Woche so schlimm, dass sie nur noch humpelte und ich ging zur örtlichen Tierärztin. Diese drückte einige Male auf der Pfote herum, wobei die Hündin jedesmal laut aufjaulte und herumfuhr um zu schnappen. Die Ärtzin meinte, sie könne nichts erkennen, ich sollte es einfach so lassen, es würde schon von alleine heilen(was mir irgendwie spanisch vorkam, es heilte ja seit einigen Monaten nicht von alleine). Als ich am Abend des selben Tages in die Hundeschule ging, wo wir seit kurzem Agility üben, meinte die Trainerin, ich solle besser noch die Meinung eines zweiten Arztes einholen, sie empfahl mir, in eine Klinik zu fahren. Dort wurde die Pfote vorsichtiger abgetastet und auch geröngt, sie bekam eine entzündugshemmene Spritze und Tabletten mit nach Hause.
Jetzt darf sie eine Woche nicht rennen, nur an der Leine spazieren gehen, nicht mit ihren Freunden spielen-->schon am ersten Tag liegt sie winselnd an der Tür, in einer Woche ist sie wohl ein Nervenbündel).
Das Problem ist jedoch, das die Pfote weder geschwollen ist, noch irgendetwas auf dem röntgenbild zu sehen war und der
Arzt eine Entzündung nur vermuten konnte.

U]Vielleicht hat irgendjemand ähnlich erfahrungen gemacht !?! Gibt es eine Methode, herauszufinde was mit ihrer Pfote los ist??[/U]

Ich hoffe, sie wird wieder gesund, denn sie hat sehr viel Spaß am Leben, besoders am Rennen, Springen und Herumtollen und das Hinken ist eine schwere Behinderung für sie.
Betonen möchte ich auch, dass es wirklich besser ist, bei Unstimmigkeiten in der Diagnose eines Tierarztes eine zweite Meinung eines anderen Arztes einzuholen, ich kam mir dort wirklich besser aufgehoben vor und es wurde viel gründlicher und komischerweise auch schmerzfreier untersucht!!

Karin+Shawnee
17.10.2002, 11:36
Hi Monty,

da es sich auch um evtl. Weichteilverletzungen handeln könnte, z.B. Sehnen oder Bänder könnte evtl eine Kernspinnuntersuchung weiterhelfen, da man dies nicht auf normalen Röntgenbildern sieht.
Der Hund einer Bekannten hatte z.B. ein gebrochenes Sesambeinchen, was man auch ganz ganz schlecht auf einem normalen Röntgenbild sieht, da es ein ganz kleines Knöchelchen hinter den Krallenbeinen ist. Da würde eine 2fach Röntgung helfen.

Liebe Grüße
Karin+Shawnee

edda
17.10.2002, 12:02
Hallo Monty

mein Waro hat sich im Alter von fünf Monaten die Hinterpfote geprellt. Er humpelte mal stärker und mal schwächer. Obwohl er lief, als wenn er einen Hüftschaden hätte, war es wirklich nur eine Prellung. Wir waren allerdings schon nach ein paar Tagen beim TA. Er hat nach dem Röntgen (gleiche Reaktion von Waro beim TA wie dein Hund) auch nur etwas gegen die Schmerzen bekommen und den Rat die Pfote zu schonen. Es hat bestimmt 3 Wochen gedauert bis er wieder einigermaßen normal lief.
Übrigens hat man der Pfote oder dem Bein nichts angesehen, nicht geschwollen, nicht auffällig warm, nichts. Es hat Waro nur weh getan, wenn man seine Pfote anfassen wollte. Er war während dieser Zeit auch total munter und hätte freiwillig seine Pfote nie geschont.

Gute Besserung wünschen dir Edda & Waro

sunshine
05.11.2002, 20:07
Hallo Monty,

mich würde mal interessieren ob es bei deinem Hundi immer die gleiche Pfote ist oder ob es wechselnd auftritt.

Wir hatten bei unserem Labradorrüden (8 Monate) ein ähnliches Problem. Monatelang humpelte er und hatte Schmerzen und die TAe dachten immer es seien Wachstumsbeschwerden oder Entzündungen. Das hat nicht nur viel Geld gekostet, sondern auch viel Leid für unseren kleinen. Letzendlich stellte sich durch ein Blutbild heraus, das es Borreliose ist (durch Zecken übertragene Bakterieninfektion).
Infos unter:

http://www.kleintierpraxis.de/tiergesundheit/infektionskrankheiten/borreliose%20-%20borrelia%20burgdorferi%20-%20zecken%20-%20zecken-borreliose%20-hund.htm

Grüße
Chris

Benja
18.11.2002, 05:23
Hallo!
Hoffentlich geht es deinem Hund inzwischen schon ein wenig besser!! :)
Karlo hat sich vor einiger Zeit beim spielen die Pfote vertreten und auch eine ganze Zeit gehumpelt.
Ich habe mir "Pferdesalbe" besorgt und das Bein damit ordentlich eingerieben. Die Salbe kühlt schön und lässt sich auf dem Fell gut auftragen ohne zu kleben oder schädlich zu sein. ( Ist auch für Frauchens angeschlagene Gelenke gut!:D )
Sicherlich kann sie keinen Besuch beim Tierarzt ersetzen, aber für "leichtere" Fälle ist sie echt empfehlenswert!
Gute Besserung wünschen
Andrea u. Boxer Karlo

Monty
22.11.2002, 16:25
Hallo!
Meiner Socke( die Hündin) geht es wieder super. Sie ist quitschfidel und rennt und spielt wieder den ganzen Tag(auf 4 Pfoten*gg*)
Offenbar haben die Tabletten was geholfen! Ich werd das nächste Mal auf jeden Fal gleich zu dem neuen Tierarzt gehen1 vlg, Monty

Katrin
24.11.2002, 00:14
Hallo Monty,
freut mich, dass es Deiner Socke wieder gut geht.
Ich hatte mit meinem kleinen Spike (Misch-Mix mit vielleicht ein bißchen Border) das gleiche Problem. Lahmheit im September- Tierarzt- Verdacht Hämatom. Eine Woche lang Besserung, dann ging es wieder von vorn los, mehrere Tierärzte, bis ich den "weltbesten" Tierarzt gefunden habe, der sich wahnsinnig Mühe gegeben hat, ohne unnötige Kosten zu verursachen. Letztendlich weiss ich jetzt seit 5 Tagen, dass Spike (9Monate jung) an einer Auto-Immunerkrankung leidet, welche sich als Rheuma auswirkt. Das heißt, er muß wahrscheinlich ewig lange Medikamente einnehmen. Ist aber egal, wenn es hilft und mein Kleiner keine Schmerzen hat.
Ich drück Dir die Daumen, dass Socke gesund bleibt.
Katrin