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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Niedriger Zaun



bama
13.10.2002, 14:09
Hallo zusammen,
wir haben eine 8 Monate alte Schäferhund-Mischlungshündin deren Erziehung eigentlich bisher recht unproblematisch war - Sitz, Platz, bleib, aus - fast 100 %tig, sie geht am Fahrrad (mit Leine) und wir sind (glaube ich) auf dem richtigen Weg. Nun haben wir aber 1 Problem bei dem wir bitte eure Unterstützung benötigen: Unser Grundstück ist "nur" mit einem Jägerzaun abgegrenzt. Von Anfang an haben wir, wenn der Hund versucht hat seine Pfoten auf diesen zu legen, ihn energisch mit den Worten - "runter" - davon zu überzeugen, dass er das lassen solle, dies klappte bisher auch ganz gut. Gestern allerdings ist sie, nachdem meine Tochter mit dem Fahhrad weg gefahren ist, zack über den Zaun und hinterher. Wir haben dann mit ihr geübt und wenn wir dabei sind, klappt es auch, dass sie es nicht tut. Sind wir allerdings nicht direkt daneben, schwupps ist sie wieder drüber. Die neue Freiheit scheint ihr zu gefallen.....
Wir sind am überlegen, ob wir evtl. einen "Elektrozaun", natürlich mit minimalem Strom bzw. Stromstärke, einsetzen sollten.
Wieviel Berührungsspannung sollte/kann man maximal für einen mittelgroßen Hund benutzen?
Für Antworten wenn jemand Erfahrung mit dieser Methode oder vielleicht einer anderen gemacht hat, bin ich dankbar.
Gruß
Bama

klasu
13.10.2002, 16:24
Hi Bama,
Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz.

In Deinen Überlegungen ist m.E. ein Riesendenkfehler! Warum willst Du mit Stromschlägen (die Stärke spielt dabei keine Rolle -es ist und bleibt ein absoluter Negativreiz, der in der Hundeerziehung nichts zu suchen hat!) den Hund auf Deinem Grundstück halten? Warum nicht entweder einen Zaun setzen, der ausbruchsicher ist oder den Hund nicht unbeaufsichtigt im Garten lassen? Das sind für meine Auffassung von Tierhaltung die einzigen Alternativen.
MfG
klasu

ARTEMIS
13.10.2002, 16:43
Hi Bama !

Ich kann mich klasu nur anschließen.
:D
Warum soll/muß/darf denn die Hündin allein in den Garten? Seid ihr nicht sowieso dabei?
Du schreibst, dass sie gestern zum ersten mal ausgebrochen ist.Es ist also noch nicht zur Gewohnheit beiihr geworden . Ihr könnt also noch mit ihr üben,dass sie weiß -ich darf das nicht:
Die sicherse Alternative ist wirklich ein höherer Zaun .Oder?

Grüße von
Artemis und Charly

igelchen
13.10.2002, 17:22
Hallo Bama!

Bitte legt einen ordentlichen Zaun an, der für euren Hund unüberwindbar ist - anstatt den Hund mit Strom zu quälen!! Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein hoher Drahtzaun (vielleicht tun's ja sogar ein paar hohe Bambusmatten oder eine dichte Hecke, sodass die Hündin den Zaun für unüberwindbar hält?!?) teurer oder aufwändiger wäre als ein Elektrozaun...

Noch etwas am Rande: ein 8 Monate alter Schäferhund-Mix gehört nicht neben's Fahrrad! Bitte unternehmt keine Radtouren mit der Hündin, bevor sie nicht ausgewachsen ist (bei Schäferhund-Mix wahrscheinlich mit 12-18 Monaten)!!

Viele Grüße
Igelchen

bama
13.10.2002, 19:08
Hallo zusammen,
Danke für die Reaktionen - ihr habt mich überzeugt. Ich/wir werden erst einmal durch konsequentes Training versuchen, dass der Hund den Zaun als "Grenze" akzeptiert; wenn wir es nicht schaffen, muss wohl ein höherer Zaun her.
Das der Hund mit 8 Monaten nicht am Fahrrad laufen soll, ist mir allerdings noch nicht endgültig klar. Der Hund bestimmt das Tempo und bekommt Bewegung; wir machen natürlich keine "Mammut-touren" (max. 4 km insgesamt).
Nochmals Danke
Gruß
bama

OESFUN
13.10.2002, 19:23
Hallo Bama

Gerade bei einer Rasse die einen starken Befall mit HD aufweist, wie der deutsche Schäferhund sollte vor einer Mitnahme am Fahrrad - oder anderer sportlicher Betätigung unbedingt abgeklärt werden, ob der Hund HD-frei oder doch zumindest nur leicht belastet ist.

LG Birgit

PS: zu dem Strom am Zaun (ich habe schon gelesen, das ihr es Euch zum Glück anders überlegt habt) - bei einem Jägerzaun zur Strasse bestände dann doch wahrscheinlich auch noch die Gefahr, das eventuell ein Kind dort hingreift.

bjadla
14.10.2002, 12:34
Strom hat in der Hundeerziehung generell sicher nichts
verloren. Aber da ich Pferde habe deren Weide mit Elektro-
zaun gesichert ist hat meine Hündin schon im Alter von 4
Monaten eine unangenehme Erfahrung damit gemacht.
Mit dem Erfolg, dass die Weide für alle Zeit tabu ist. Sie würde
sie nie wieder freiwillig betreten was absolut in meinem Sinn ist denn sie kann von dort auf die Straße laufen... Ansonsten hat ihr diese
Erfahrung nicht geschadet. Sie hat keinen Schock fürs Leben,
sie benimmt sich ganz normal. Ich selbst habe auch schon
oft genug auf Unachtsamkeit "einen gewischt gekriegt". Ist
zwar nicht angenehm aber auch nicht sonderlich schmerzhaft.
Abgesehen davon ist ein einfaches Weidezaungerät, eine
Rolle Elektroband und in paar Isolatoren ganz erheblich
billiger als ein neuer Zaun.
Gruß Bjadla

OESFUN
14.10.2002, 19:11
@Bjadla

..hat meine Hündin schon im Alter von 4 Monaten eine unangenehme Erfahrung damit gemacht. Mit dem Erfolg, das die Weide für alle Zeiten tabu ist. Sie würde sie nie wieder freiwillig betreten was absolut in meinem Sinn ist, denn sie kann von dort auf die Strasse laufen.... Ansonsten hat ihr diese Erfahrung nicht geschadet. Sie hat keinen Schock fürs Leben.

Findest Du nicht, das Du Dir da irgendwie widersprichst ??? Wenn das kein Schock fürs Leben war, weiss ich nicht, was sonst einer wäre.
Und was für dich als erwachsener Menschen mit eventuell einem Körpergewicht von 50 Kg oder ein ausgewachsenes Pferd eventuell nur ein bischen unangenehm ist, kann für einen 4 Monaten alten Welpen durchaus sehr schmerzhaft sein

Birgit

bjadla
15.10.2002, 00:10
Hallo Birgit
Natürlich ist ein Schlag vom Elektrozaungerät für einen
Welpen schmerzhaft. Aber ich kann dir versichern, dass
meine Maus keine Schäden davon getragen hat.
Und mir ist es allemal lieber, sie macht einmal eine nützliche
Erfahrung als das ich sie überfahren von der Straße kratze.
Was glaubst du wie viele schmerzhafte - und nützliche
Erfahrungen ein kleines Kind sammeln muss um sich in
seiner Umweld zurecht zu finden. Die Welt ist voll von Gefahren
und Mensch und Tier muss lernen damit zu leben - um
Schlimmeres zu verhindern.

OESFUN
15.10.2002, 09:58
Hallo bjadla

Da ich sowohl Kinder als auch Hunde habe, ist mir durchaus bewusst, das beide Erfahrungen sammeln. Grösster Unterschied zwischen beiden ist aber, das ich schon einem kleinen Kind gut erklären kann, was gefährlich ist und was nicht (denn schon kleine Kinder sind sehr clever und bei geduldigem logischen erklären sehr aufnahmebereit).

Mir ging es nur darum, den Widerspruch in deiner Aussage aufzuzeigen.
Der Schlag am Weidezaun ist von der Stärke her noch höher als ein Teletakt (was ich persönlich als das widerlichste was es in der Hundeerziehung gibt) empfinde.
Schmerzen und Angst gehören weder in die KInder noch in die Hundeerziehung.

Das ist jetzt nicht auf dich gemünzt, da du den Schlag nicht absichtlich herbeigeführt hast.

LG Birgit

Nabucco
16.10.2002, 14:24
@Bjadla

Mein Welpe hat auf einem Spaziergang im Alter von ca. 6 Monaten in einen unter Strom stehenden Weidezaun gebissen. Ich werde nie die herzzerreißenden Schmerzensschreie vergessen .Er hat noch Stunden später gezittert und konnte nicht verstehen, wofür er bestraft worden ist.
Natürlich hat er keine bleibenden Schäden davongetragen.
Aber dein angeführtes Argument : Durch Schmerzen lernen (was ich persönlich für den Gipfel an Perversion halte) hat auch nicht funktioniert. Er hat diesen Schmerz gar nicht mit dem Zaun
in Verbindung gebracht und würde das Gleiche wieder tun. Ich habe allerdings mein Verhalten geändert: Wenn ich wieder auf freiem Feld einen unter Strom stehenden Zaun vorfinde ohne das irgendwelche Tiere auf der Weide sind und der Zaun nicht als solcher gekennzeichnet ist, werde ich handanlegen und dafür sorgen ,daß dort niemand mehr zu Schaden kommt und der Weidenbesitzer lernt meinen Firmenanwalt näher kennen als ihm das lieb sein dürfte.
Viele Grüße,
Nabucco

cheroks
16.10.2002, 14:42
@alle die E-Drähte nicht gut finden

Was scheint denn für euch die bessere Alternative? Ein Stacheldrahtzaun? Hat einer von euch mal gesehen was passiert, wenn ein Pferd oder Hund, Kuh oder Schaf sich mit dem Bein oder Hals im Stacheldraht verwickelt? Hunde haben auf der Weide nichts zu suchen! Ich verklage lieber Bauern, die ihre Weide mit Stacheldraht einzäunen, die richten sehr viel mehr Schaden an. Nehmt eure Hunde lieber an die Leine, wenn ihr ihnen die Bekanntschaft mit einem E-Draht ersparen wollt. Für alle anderen Tiere ist ein E-Draht die bessere Alternative. Ich bin auch Reiterin und meine Hunde sind auch einmal an den Zaun gekommen. Einmal und nicht wieder!!! Keine bleibenden Schäden.
LG

Nabucco
16.10.2002, 15:28
@ cheroks

In dieser Disskussion ging es nicht um die Art und Güte von Weidezaun sondern darum, daß Stromschläge weder für Menschen noch für Hunde zeitgemäße Erziehungsmethoden sind. Was die Zäune betrifft: Natürlich ist Stacheldraht keine Alternative. Als Eigentümer bin ich aber verpflichtet, dafür zu sorgen, daß durch mein Eigentum andere Personen und Tiere
nicht gefährdet werde. Ich muß nicht davon ausgehen, daß ein Weidezaun im tiefsten Winter unter Strom steht auf einer Weide, die seit Monaten nicht benutzt wird. Übrigens ist der Hund nicht wild über die Weide gebrettert sondern lief auf einem schmalen Fußweg (den auch viele Kinder benutzen, die sich über die "Überraschung" bestimmt auch freuen) direkt neben dem Weidezaun angeleint.
Viele Grüße
Nabucco

cheroks
16.10.2002, 15:56
Es soll ja auch gar keinen bewußt eingesetzten Erziehungseffekt haben. Aber wenn eine Weide mit E-Draht eingezäunt ist, dann wissen ja wohl Kinder und auch Hundehalter, was passieren kann. Die Verantwortung für deinen Hund trägst du und nicht der Weidenbesitzer. Dein Hund hat doch in den Zaun gebissen, dafür kannst du doch keinem anderen die Verantwortung geben, war er nicht auch angeleint?
LG

Nabucco
16.10.2002, 16:56
@cheroks

Nochmal: Weidezaunarten gehören nicht hier her. Was den Schutz von Kindern angeht, sehen die aktuellen Urteile deutscher Rechtssprechung ganz anders aus. Man kann eben nicht davon ausgehen, daß Kinder immer alle Gefahren von selbst erkennen. Wenn Du selbst Kinder hättest, würdest du das verstehen. Was den Hund betrifft: Der Zaun befand sich so nah am Weg, daß er trotz "Fußgehen" erreichbar war durch bloßes Kopfdrehen. Was mich angeht:wie schon erwähnt, eine seit Ewigkeiten nicht genutzte Weide hat im allgemeinen keinen geladenen Zaun. Hier geht es nicht um Abschieben von Verantwortlichkeit .
Viele Grüße
Nabucco

Nabucco
16.10.2002, 17:27
@cheroks
Hatte ich noch vergessen:
Bitte was ist "kein bewußt eingesetzter Erziehungseffekt"????
Ist das also unbewußte Erziehung, kann ich dabei Pennen
oder mal eben Shoppen gehen?
Erziehung ist m.E. ein sehr bewußter Vorgang von dem der erzieht. Er sollte sich jedenfalls in jeder Sekunde darüber im klaren sein, was er mit bestimmten Anordungen bewirkt oder
auch nicht.
Gewalt, Schläge, Strom, Schreien sind Zeichen von Hilflosigkeit
und bedürfen wohl einer guten Hundeschule.
Viele Grüße
Nabucco

Ivonne
16.10.2002, 17:49
... obiges ist mir aufgefallen und ich muß mal ganz kurz off topic werden. Sorry schon mal dafür!

Wenn ich meinem Kind (vorausgesetzt, ich hätte eins, habe aber einen kleinen Halbbruder - is ja fast dasselbe :D) sage, faß nicht auf den Herd, der ist heiß. Und ich sags dreimal, und mein Kind meint immer noch drauffassen zu müssen, ja dann bitteschön.
So geschehen bei meinem kleinen Halbbruder.
Ergebnis? Kann sich wohl jeder denken, ne dicke Brandblase über die Handinnenfläche.
Folgerung: Man sollte lieber doch nicht auf den Herd fassen und wenn die große Schwester (oder Mama) was sagt, wirds wohl in den meisten Fällen stimmen. *aua*

Läßt sich nicht mit Hunden vergleichen, ich weiß, aber es juckte mir in den Fingern.

Und wenn mein Hund gegen einen Weidezaun läuft, ist das schon ganz schön blöd für ihn, klar. Und ich hab nicht genug aufgepaßt, aber wie schon mehrfach gesagt, schaden tuts ihm nicht fürs Leben. Und er hat auch unfreiwilligerweise (und von mir in keinster Weise beabsichtigt!!!) daraus gelernt.

bjadla
16.10.2002, 19:33
HALLO Nabucco
Ich habe keinesfalls gesagt, dass ich dafür bein einen Hund
durch Schmerzen zu erziehen. Ich habe nur gesagt es ist mir
lieber mein Hund lernt auf diese Weise die Weide zu meiden
als dass ich ihn überfahren auf der Straße finde die direkt an
der Weide lang führt. Die ganze Weide mit Maschendraht
einzuzäunen kann ich mir leider nicht leisten.
Ein ganzes Grundstück ausbruchsicher einzuzäunen kostet
auch richtig viel Geld und bevor ich riskiere, dass mein
Hund auf die Straße läuft.............
Gruß Bjadla

klasu
16.10.2002, 19:56
Ein ganzes Grundstück ausbruchsicher einzuzäunen kostet auch richtig viel Geld und bevor ich riskiere, dass mein
Hund auf die Straße läuft.............
Genau Bladja,warum viel Geld für einen Hund bzw. eine hundesichere Umgebung ausgeben, wenn es auch billiger geht. Was schert uns eine tiergerechte Haltung.
:mad:
Ich spreche jetzt nicht von Weidezäunen, da ich von der Haltung von Pferden oder Kühen zu wenig Ahnung habe! Aber eine Hundehaltung mit Stromzaun finde ich pervers.
Nebenbei noch eine wahre Geschichte :der Hund einer Bekannten aus der Hundeschule ist an einen elektrischen Weidezaun geraten und so in Panik verfallen , daß er auf eine vielbefahrene Schnellstrasse gelaufen ist und dort überfahren wurde mit tödlichem Ausgang.
Soviel zum Thema "Es schadet ja nicht".
klasu

cheroks
16.10.2002, 20:57
Hallo Nabucco,
ich wollte dir eigentlich nur sagen, deine Reaktion auf das Erlebnis deines Hundes halte ich für unverhältnismäßig. Bei einen E-Zaun, der im allgemeinen bekannt ist, sollte man grundsätzlich davon ausgehen, dass er an ist.
Schade dass dein Hund nicht daraus gelernt hat, meine drei haben es einmal gespürt und nie wieder.
Versuch macht klug, das gilt für Kinder wie für Hunde. Wenn du deinen Hund durch so einen engen Weg führst, dann hättest du jede Sekunde auf ihn aufpassen müssen (gepennt? shoppen?) . Da ihr dort ja anscheinend oft lang geht, schließlich waren seit Monaten keine Tiere auf der Weide, hättest du ja mal prüfen können, ob da Strom drauf ist. Das du die Leute vor weiterem Schaden bewahren möchtest ist ja nett, aber pass doch lieber besser auf deinen Hund auf, bevor du irgend wem deine Firmenanwälte auf den Hals hetzt, da dein Hund zu Schaden gekommen ist weil er in einen Zaun gebissen hat!?!?!
LG

bjadla
17.10.2002, 19:39
Hallo Klasu
Schön, dass du soviel Geld hast , dass du einige tausend
ausgeben kannst um dein Grundstück ausbruchsicher
einzuzäunen. Was macht aber nun jemand der das nicht hat.
Den Hund nicht mehr in den Garten lassen - ganz klar.
Das ist sicher eine tiergerecht Haltung. Unser - gemietetes
Grundstück war zum Glück eingezäunt, denn als alleinerziehende Mutter mit Halbtagsjob hätte ich mir das
niemals leisten können. Mein Hund verbringt je nach Wetter
viel Zeit im Garten. Sie buddelt im Sand, jagt Nachbars Katze
raus oder beobachtet Vögel. Während ich arbeite - übrigens
zuhause- um die Frage vorweg zu nehmen wie lange der arme
Hund denn alleine ist - kann sie sich so super alleine beschäftigen und langweilt sich nicht.
Das ich eines meiner Tiere nicht artgerecht halte muss ich
mir von niemandem sagen lassen. Meine Tiere kommen
direkt nach meinen Kindern und ich tue alles für sie.
Hoffentlich kannst du das von die auch sagen.
Gruß Bjadla

klasu
18.10.2002, 17:05
Hi bjadla,
da sich die Argunmentation zu diesem Thema langsam im Kreise dreht, kommt von mir noch ein Abschlußstatement.
Da Du nirgendwo geschrieben hast, das Du Deine Grundstücksgrenzen unter Strom gesetzt hast, habe ich auch nirgendwo behauptet, das Du deine Tiere nicht artgerecht hältst.der ebenfalls von Dir erwähnte Zeitfaktor für Tiere ist für mich in diesem thread uninteressant und deshalb habe ich daran keinen Gedanken verschwendet.

Das ist sicher eine tiergerecht Haltung.Den Hund nicht mehr in den Garten lassen - ganz klar.
Ein Hund muss nicht unbeobachtet in den Garten. Schön wenn er es kann, aber ich kenne genügend Hunde, die ohne Garten auskommen müssen und durch tolle Erlebnisspaziergänge oder sportliche Aktivitäten glücklich sind.Und da der "Ausgangshund" dieses threads unter Beobachtung nciht über den Zaun sprang, sah und sehe ich keine Veranlassung, einen elektrisch geschützten Gartenzaun zu installieren.
Wenn ich Deine finanzielle Argumentation pro Elektrozaun weiterführe, heißt es dann, wenn ich z.B. kein Geld für eine ordentliche Hundeschule habe (und das kann bei Problemhunden schon ordentlich ans Portemonaie gehen), darf ich natürlich auch den Hund mit z.B. einem Teletakt oder mit Schlägen erziehen?Du hast ja selbst geschrieben, daß Du solche Methoden ablehnst, aber wo sind die Grenzen ?
Noch ein Zitat :)

Und mir ist es allemal lieber, sie macht einmal eine nützliche Erfahrung als das ich sie überfahren von der Straße kratze.
Wie gesagt, ich kannte einen Hund, der aufgrund seiner Erfahrung mit einem Weidezaun von der Strasse gekratzt werden musste (wobei ich hier jetzt bewußt die Mitverantwortung eines Halters außer acht lasse).

Meine Tiere kommen direkt nach meinen Kindern und ich tue alles für sie.Hoffentlich kannst du das von die auch sagen. Ich denke schon, daß ich als Tierfreund, Hundefan, früheres Vorstandsmitglied eines Tierheimes und mit praktischer Tierheimarbeit in der Lage bin, unseren Tieren ein tolles und halbwegs artgerechtes Leben zu bieten.
Versöhnliches zum Abschluß: ich will mit Dir keinen virtuellen Kleinkrieg hier anfangen, ich bin nur vehement der Meinung, daß die Themen Hunde und Strom nichts aber auch gar nichts miteinander zu tun haben sollten.Und da Du für Deinen Hund ebenfalls keinen Stromzaun einsetzt und eine "elektrische Hundeerziehung ebenfalls ablehnst, verstehe ich Dein Eintreten für den elektrischen Gartenzaun erst recht nicht.
Vielleicht sind wir in unseren Ansichten doch nicht so weit voneinander entfernt?
MfG
klasu

dixi
24.10.2002, 20:17
Hallo
Ich möchte nur kurz etwas zum Farradfahren mit acht Monaten sagen. Und habe dazu ein tolles Link http://www.hunde.com
dort hat es ein Tagebuch und noch ganz viele andere Sachen insbesomdere auch über das Farradfahren in diesem alter, dazu könnt ihr im Tagebuch bei den 1ten paar monaten nachlesen.
By ich hoffe es hat was genutzt.