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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund knurrt Menschen an



sina2
03.07.2006, 16:53
also, ganz so dramatisch wie die überschrift ist es nicht. mein hund versteht sich sehr gut mit artgenossen, geht aus dem weg oder vorsichtig ran, wies die situation erfordert....probleme hat er eher mit frmeden menschen. wenn er frei läuft, ist es ganz deutlich, dass er ihnen einfach aus dem weg geht, d.h. großer bogen um leute, die "ach komm mal her du süßer" sagen. problematisch ist an der leine. solange man ihn nicht beachtet, macht er keinen mux, beugt sich aber ein fremder zu ihm runter (nicht in-die-knie-gehen! da macht er nix), knurrt er bzw. bellt kurz auf .... ich verstehe ja, dass mein hund einfach in ruhe gelsaaen werden möchte. er hatte jetzt auch nicht gerade die hätschel-sozialisation wie die welpen hier (ehem. straßenhund) und ich habe auch nicht das gefühl, dass er beißen würde....schwierig ist es nur, dass ich in der großstadt wohne und es doch ab und zu mal vorkommt, dass ein fremder ihn anfassen will (er sieht halt auch wien stofftier aus)....wie könnte ich ihm denn beibringen, dass er sich anfassen lassen kann?? oder findet ihr sein verhalten ok ("muss sich ja auch nicht von jedem betatschen lassen" ) war jetzt nen bischen durcheinander...ich hoffe, ich konnte die situation irgendiwe schildern.

Taischa1
03.07.2006, 17:03
Hallo,
dass du in der Großstadt wohnst, könnte eventuell irgendwann einmal zum Problem werden, muß aber nicht! 'Versuch deinen Hund viel abzulenken, wenn du an Menschenmassen vobei gehen mußt.
Und Fremde haben deinen Hund nicht zu streicheln. Oder würdest du fremde Menschen streicheln

sina2
03.07.2006, 17:09
mhm, das ist genau der punkt, wo ich unsicher bin...ist es ok, dass ein hund sich nicht (gern) anfassen lässt oder nicht? darf er sich wehren, oder ist es dann meine aufgabe, die menschen fern zu halten (ich als boss und rudelführer) und vielleicht sollte man es einfach mals ausprobiernen, wie andere reagieren, wenn man sie einfach ohne vorwarnung anfasst??!!!:D

hike
03.07.2006, 21:18
Unserer lässt sich auch nicht von Fremden anfassen! Ist aber kein Problem: Denn er sagt ja durch sein Grummeln, dass er das nicht will. Du kannst dich ja im Zweifelsfall auch vor ihn stellen und es den Leuten sagen. Es hat halt nicht jeder einen Labbi! Und runterbeugen empfindet er als Bedrohung.

LG Hike

Piete
04.07.2006, 08:41
Hi Sina2

Ich denke schon, dass es zu einem Problem werden kann, muß nicht, aber kann.
Letztendlich kann man es kaum verhindern, dass Fremde einfach Hunde anfassen. Klar sind die dann selbst schuld wenn der Hund mal zu schnappt, aber das wird dir in dann Situation kaum helfen, leider ist man ja heutzutage automatisch schuld wenn der Hund negativ reagiert.
Die Leute verstehen es einfach nicht und werden sich kaum ändern. Ich würde an deiner Stelle schon probieren dieses Verhalten, was sicherlich nur Angstverhalten ist, deinem Hund "ab zu gewöhnen". Gerade wenn du viel U-Bahn oder Bus fahren solltest. Mein Rüde wäre vor Schreck fast einmal von der Treppe gefallen nur weil jemand meinte ihn von hinten einmal "wuscheln" zu müssen.
Versuche deinem Hund zu vermitteln, dass diese, eigentlich bedrohliche Haltung, positives für ihn bedeutet.

Gruß mel

sina2
04.07.2006, 09:58
das absurde an der sache ist eigentlich, dass er nichts macht, wenn irgendjemand ihn ganz selbstbewußt durchkunddelt, so ganz ohne vorwarnung. knurren oder warnend bellen tut er bei dem typischen vorsichtig die hand vorstrecken und mal schnuppern lassen, was die meisten leute halt machen. das findet er eindeutig unheimlich....und die leute verstehens nich. ....wie kann ich ihn denn daran gewöhnen, weil 'opfer' auf der straße suchen ist etwa schwierig und bei bekannten würd ers nicht machen....

Juni
04.07.2006, 10:52
Hallo Sina,

du könntest ihn in einer solchen Situation selbst ansprechen und ihn auf dich konzentrieren. Dabei streichelst du seinen Kopf und überlässt dem fremden Streichler erst mal den Rest vom Hund. Vermutlich kannst du nach kurzer Zeit ganz zurück treten, da die kritische Situation nur im Moment des Annäherns zu bestehen scheint. Wenn du das immer so handhabst, wird das für den Hund schnell zur Routine.

Schöne Grüße,
Juni

Tierisch
04.07.2006, 12:45
Hallo !

Cari (Deutsche Dogge)findet Berührung von Fremden auch nicht wirklich prickelnd.Ich fasse immer mit an..dann ist es für sie in Ordnung.
Anfassen ohne meine Erlaubniss finde ich sowieso eine Frechheit und da kann ich auch sehr unangenehm werden.Allerdings lebe ich auch sehr ländlich und da ist es doch einfacher den Überblick zu behalten als in der Stadt.
Ein klares,deutliches "Finger weg" hat bei mir bis jetzt immer geholfen.Manchmal nervts eben einfach.
Trotzdem sollte der Hund lernen,daß anfassen etwas positives ist und deshalb gebe ich den Leuten,die streicheln wollen ein Leckerlie in die Hand und fasse eben mit an.Da Cari sehr verfressen ist klappt das prima.
Leider ist es nunmal so,daß immer Hund und Halter die Dummen sind,wenn etwas passiert,letztendlich egal,was vorher war.


Gruß Kerstin

Katzenohr
04.07.2006, 13:20
Fremde Leute haben Hunde nicht anzufassen, also knurre erstmal ich- im übertragenen Sinne, bevor der Hund auch nur die Gelegenheit hat, zu brummeln (Tim) oder in Deckung zu gehen (Akasha). Auch in der Stadt nicht und auch nicht bei besonders süßen Hunden. (Darf ja auch niemand mich angrabschen. Oder Schatzi *g*) Was dein Hund macht halte ich also für völlig verständlich und auch nicht für etwas, dass du einschränken solltest. Bei Leuten, die ihn deiner Meinung nach anfassen dürfen, oder die dich zuerst gefragt haben versuchs mit Junis und Kerstins Methode: Selber streicheln und den Leuten ein Leckerchen für den Hund geben..

Hovi
09.07.2006, 00:51
.Dabei streichelst du seinen Kopf und überlässt dem fremden Streichler erst mal den Rest vom Hund. ...

Hallo Juni,

das kann ganz gewaltig nach hinten losgehn!

Dustyn duldet auch keine fremden Streichler. Und von mir austricksen läßt er sich nicht! Da kann es passieren, daß er knurrend herumfährt!

Ich manage das lieber so, daß Dustyn auf der von Fremden abgewandet Seite läuft, so daß ich als Trenn"wand" fungiere. Wer ihn betatschen will, müßte erst an mir vorbei, und das schafft niemand :D , zumal da ja noch Jason auf der den Passanten zugewandten Seite ist.

Ich bin einfach der Auffassung, wildfremde Personen haben meinen Hund nicht zu befingern, schon gar nicht ohne meine Anleitung!

@ Sina

Bei Dustyn sind es genau dieselben Situationen, in denen er grantig wird: Ihm völlig Fremde kommen frontal auf ihn zu, bleiben vor ihm stehen, beugen sich zu ihm runter und fixieren ihn noch dabei.

Zum Anfassen / Streicheln kommt es dann aber nicht mehr ;) .

Wenn jemand (auch Fremde!) ihn dagegen in der Hocke (oder sonst sitzend) anfasst (am besten seitlich) freut er sich drüber. Für ihn ist dieses Drüberbeugen in Verbindung mit Ansprechen / Fixieren eine Bedrohung, da hilft auch keine Ablenkung meinerseits.

LG
Claudia