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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund kotzt beim Auto fahren



Rachel8888
21.06.2006, 14:26
Hallöchen!
Meine Hündin kotzt beim Auto fahren! Das passiert so:
Sie lasst sich fünf mal betteln bevor sie ins auto steigt. wenn sie dann drin ist schäumnt sie am Maul und wenn man nicht halbe Stunde anhält Kotzt sie :b .
Würde mich über jede Hilfe freuen:wd:

VG Jenny

bissiger Hund
21.06.2006, 16:23
Hallo Rachel,

nicht betteln, erst recht keine fünfmal. Hund schnappen, rein ins Auto, basta.

Wenn der Hund drin ist, ohne sich um den Hund zu kümmern losfahren und kurz vorm kotzen anhalten und Hund entspannen lassen, auch da den Hund möglichst ignorieren. Dann einfach weiterfahren. (Mit Hund natürlich)

Frage noch am Schluß: Wo fährt der Hund im Auto mit? Doch hoffentlich nicht auf dem Schoß?


Herzlichen Gruß vom bisschen Hund

Rachel8888
21.06.2006, 18:47
@ bissiger Hund: Nein doch nicht auf dem Schoß ich habe einen Rhodesian Ridgeback der passt doch garnicht auf den Schoß!!
VIELEN, VIELEN DANK

jeto
21.06.2006, 20:44
Hallo Rachel,
na, wenn das alles so einfach wäre, was bissiger Hund da empfiehlt! ;)
Hund ohne viel tamtam ins Auto ist ja noch machbar (Ich hoffe, auch bei Deinem! Meine Toni ist was kleiner und da gäbe es keine Probleme-fährt aber zum Glück gerne Auto).
Aber: kurz vorm kotzen anhalten usw. usw. Nee, sag ich: nicht machbar. Wenn 1x dieses "pumpende Geräusch" erklingt, ist alles zu spät: da bist Du nicht abgeschnallt, vom Fahrersitz hoch und hast den Hund -rechtzeitig!- aus dem Auto! :eek:
Den Hund entspannen lassen? Wenn ein Hund kotzen will, dann kotzt er und entspannt nicht! Das geht schnell bei einem Hund. :eek:
Mein Vorschlag: Für die ersten "Probefahrten" Beruhigungsmittel vom TA holen,rein ins Auto mit Lieblingsdecke oder-Spielzeug und MiniMini-Touren fahren. Aber das auch konsequent. Und vielleicht nicht gleich kurvenreiche Strecken ausprobieren. :D
Ein Servus nach Bayern!

jeto & Toni :kraul:

Juni
21.06.2006, 20:55
Hallo Rachel,

was das Verladen betrifft, stimme ich dem bissigen Hund zu: Angst beim Hund ist oft hausgemacht, und wenn da vor jeder Fahrt gelockt und gebettelt wird, MUSS der Hund ja glauben, es gäbe Grund zur Sorge.

Manche Hunde beruhigen sich schnell, sobald sie nicht mehr nach draußen sehen können. Die beste und sicherste Möglichkeit wäre eine Box, an die der Hund in aller Ruhe in der Wohnung gewöhnt werden sollte.

Schöne Grüße,
Juni

Annemarie
21.06.2006, 21:27
Hallo zusammen,
ich habe das gleiche Problem, meine Hündin erbricht, sobald die Fahrtzeit 5-10Min. übersteigt ebenfalls. Mal eben kurz anhalten ist nicht- wie denn auch, mitten im Verkehr, ein Medikament geben,(zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker), nein Danke. Für mich gibts da nur ein Mittel, viele Gummimatten ins Auto, ein ausrangiertes Handtuch zum schnellen wegputzen, und in den Kurven schööön langsam fahren. Ich denke mal, ihr wird einfach schlecht im Auto, wie Menschen das auch haben, ob sie Angst vor dem Auto fahren hat weiß ich eigentlich nicht. Sie kommt aus dem Süden, war also schon mal mit dem Flugzeug unterwegs, und ich vermute, dass sie beim Verladen nicht vorsichtig behandelt worden ist, und es bei ihr von daher kommt.
Trotzdem bin ich mal gespannt auf Eure weiteren Tips.
Liebe Grüße Annemarie.

dotti
21.06.2006, 22:21
hallo rachel
den hund hat schon negativerfahrung mit autofahren verbunden.

schau das er vor der fahrt etwas wasser trinkt - nicht viel-
und gieb mind. 3 std. vorher kein fressen.

auch ich hatte schon 1 hunde (aus 2. hand keiner wußte was früher war)
der auto fahren zu kotzen fand.:-(0)
mir hat geholfen:
- OHNE ZWANG INS AUTO

- futter gabs nur im auto ( hab schüssen reingestellt türen auf und bin weggegangen - am 2. tag ( 4.fütterung ) ist er rein und hat gefressen - bin nicht dazu - er ist dann wieder raus - und das wars.

nach einer woche hab ich mich in der zeit in der er fraß hinters lenkrad gesetzt -
nach weiteren 2 tagen hab ich zusätzlich den motor angelassen ( das geräusch war ihm natürlich bekannt hab zwischendurch immer mal wieder angelassen der hund war draußen , wurde von mir aber nicht beachtet.)

klappte das ohne probleme dann gings nur ein paar meter zu unserer pipiwiese
und wieder zurück.

das ganze hat ca 8 wochen gedauert - ab da war er ein begeisterter autofahrer.

du brauchts zeit , geduld und ja keinen zeitdruck - ebenso keine großen uberflüssigen ansagen - bei angst kann man nur unterstützend und passiv helfen - überwinden muß sie der hunde selbst - das klappt nur wenn das vertrauen zum menschen da ist (daher bin ich gegen das einfach "reinschmeißen") was der hund selbst macht macht ihn sicherer.

ist meine meinung - muß ja nicht bei allen helfen.
aber vieleicht ist´s ja auch was für euch

unterstützend kannst du auch bachblüten geben.
notfalltropfen ca 15min. vor der fahrt -

viel erfolg und geduld:cu:
gruß dotti

Rena18
22.06.2006, 08:31
Hatte von einer Tierheilpraktikerin den Rat bekommen, eine Art Lederriemen an der Stoßstange zu befestigen, der leicht während der Fahrt die Straße berührt. . Sieht man auch öfters an Autos, da es auch Menschen gibt, die das Autofahren nicht vertragen. Wie das genau heißt, weiß ich nicht, aber in Autowerkstätten weiß man bestimmt, wie man das Kind beim Namen nennt.
Vielleicht hilft es auch bei deinem Hund.
Gruß
Rena

Juni
22.06.2006, 10:47
Hallo Rena,

dieses "Schwänzchen" am Auto war mal groß in Mode. Es dient eigentlich dem Zweck, elektrostatische Aufladung zu verhindern und damit dafür zu sorgen, dass man keinen Schlag bekommt, wenn man das Auto berührt. Mit Übelkeit im Auto hat das Ganze nichts zu tun - was sollte es da auch bewirken?

Die Versuche, elektrostatische Aufladungen zu verhindern, funktionieren übrigens auch nicht, weil die Autoreifen viel zu viel Stahl und Kohlenstoff enthalten, um das Auto zu isolieren. Ich finde es immer wieder erstaunlich, welchen Humbug manche Leute von Berufs wegen verzapfen - und damit letzten Endes den Ruf derer schädigen, die wirklich etwas von ihrem Job verstehen.

Schöne Grüße,
Juni

Rena18
22.06.2006, 13:21
Da ich das mit dem Lederriemen nicht ausprobiert habe, akzeptiere ich es mal als Unsinn. Kein Unsinn ist das homäopathische Mittel "Cocculus D6. Mußte zuerst nachsehen wie es heißt, deshalb habe ich es nicht gleich bei meinem ersten Beitrag geschrieben. Geholfen hat mir auch der Ratschlag, den Hund vor der Fahrt richtig auszupowern, d.h. einen großen Spaziergang absolvieren, vor einer längeren Fahrt nicht füttern. Die Autofahrt bzw. das Ziel der Autofahrt positiv für ihn gestalten. Manche Hunde kennen nur die Fahrt zum Tierazt. Ich weiß nicht, wie alt dein Hund ist, bei meinem Hund hat sich das Erbrechen mit ca. 6 Monaten dann von selbst erledigt.
Gruß
Rena

bissiger Hund
22.06.2006, 13:31
@ Rachel:
Leider hast du immer noch nicht geschrieben wo der Hund nun tatsächlich transportiert wird. Würde die Antwort etwas vereinfachen.
Mithilfe und Mitarbeit deiner Seite wäre schon ganz nett.

@ Juni:
Erstmal danke, hast das Problem erkannt.

@ Dotti:
Nichts als nichtssagendes Wischiwaschi. Mit deinen "Rührbloßdenhundnichtanerkön ntenenknackswegbekommen"-Methoden kommst du nicht weit. Oder vielleicht erst, wenn der Hund es ohne diese Hilfen auch kapiert hätte.

@ jeto:

na, wenn das alles so einfach wäre, was bissiger Hund da empfiehlt!
Hund ohne viel tamtam ins Auto ist ja noch machbar (Ich hoffe, auch bei Deinem! Meine Toni ist was kleiner und da gäbe es keine Probleme-fährt aber zum Glück gerne Auto).
Dann werde ich es mal versuchen näher zu erklären: Zitat hast du ja schon bestätigt


Aber: kurz vorm kotzen anhalten usw. usw. Nee, sag ich: nicht machbar. Wenn 1x dieses "pumpende Geräusch" erklingt, ist alles zu spät: da bist Du nicht abgeschnallt, vom Fahrersitz hoch und hast den Hund -rechtzeitig!- aus dem Auto!
Den Hund entspannen lassen? Wenn ein Hund kotzen will, dann kotzt er und entspannt nicht! Das geht schnell bei einem Hund.
Mein Vorschlag: Für die ersten "Probefahrten" Beruhigungsmittel vom TA holen,rein ins Auto mit Lieblingsdecke oder-Spielzeug und MiniMini-Touren fahren. Aber das auch konsequent. Und vielleicht nicht gleich kurvenreiche Strecken ausprobieren.
Ein Servus nach Bayern!
Doch es ist möglich. Du sollst es ja auch nicht bis zum pumpenden Geräsch kommen lassen. Also, den Hund ohne Tamtam ins Auto verfrachten und losfahren. Nach 200m, 500m oder 1km, je nachdem wie sich der Hund verhält (ohne würgen - jeder weiß doch wann der Hund das kotzen anfängt) einfach anhalten. Das muß ja jetzt nicht im fließenden Verkehr sein, diese Stelle kann man sich ja noch selbst aussuchen. Und jetzt wird sich der Hund wieder langsam beruhigen, man kann ja auch mal kurz den Hund raus lassen. Dann das Spielchen immer wieder wiederholen.
Natürlich darf der Hund vor der Fahrt KEIN Futter bekommen, jede Art von Futter, würde ja den Magen noch mehr belasten und dann würde es erst recht losgehen. Trinken ja, in gringen aber ausreichenden Mengen, Futter gibt es quasi als Belohnung erst nach der Fahrt.
Wenn der Fragensteller die Frage nach dem Transport beantwortet hätte, dann könnte ich auch näher darauf eingehen, aber so muß erst mal diese Antwort genügen.
Und laßt doch bitte für solche Aktionen die Beruhigungsmittelchen weg.

Grüße vom bisschen Hund

lotharingia
22.06.2006, 13:49
Hallo,

Meine Hündin hat früher auch immer im Auto gespuckt. Bei uns hat es dann geklappt einfach die Fahrtlänge langsam zu erhöhen, und natürlich vorher nicht füttern.

jeto
22.06.2006, 15:27
Hallo bissiger Hund,

und Du meinst, der Hund wird nicht total kirre von dem ewigen rein und raus?

jeto

bissiger Hund
22.06.2006, 15:52
@ jeto:
Wer spricht vom ewigen Rein und Raus?
Mitdenken sollte man natürlich wenigstens etwas bei der Hundeerziehung.

Also wieder ein Grund mehr, weshalb Hundeerziehung aus Büchern nicht funktionieren kann.

Rachel8888
22.06.2006, 17:35
Tschuldige ! Musste noch Hausis machen!
Der Hund muss einfach ins Auto reinhoppsen. auf dem Boden liegt eine Decke die meistens drinne liegt wenn er (mit)fährt:D .wenn wir jedoch zu meinen Großeltern fahren (6h) wird SIE auf die Koffer drauf geschmissen. Manch mal fahren wir mit ihr auch nur zu einer "Wiese" wo wir dann mit ihr spazieren gehen.damit sie wies das Auto fahren nicht soo schlim ist.
VIELEN ,VIELEN DANK AN EUCH ALLE


PS:Hoffe ich habe nichts vergessen!Wenn ja schreibt es rein und ich schau das ichs beantworten kann!!!!

jeto
22.06.2006, 17:54
Hallo bissiger Hund,
klar, sollte man seinen Kopf bei der Hundeerziehung einsetzen; Erziehung (dazu gehört ja auch das Bravsein beim Autofahren) ist ebenso eine Frage der Einstellung wie der praktischen Übung.
Aber es gibt ein paar (sehr) gute Bücher in der Hundeliteratur, wo man sich sehr gute Ratschläge holen und so die Erziehung funktionieren kann. Man muss nur den richtigen Griff ins Bücherregal tun.
Anständige Hunde kläffen nicht. Anständige Hunde bellen, wenn sie etwas zu sagen haben. -Werner Mitsch- Gut so, bissiger Hund?

Es grüsst
jeto

joy
18.07.2006, 00:10
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