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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kater hinkt



Le Freak
19.06.2006, 13:12
Hallo an alle!
Vor ca. 4 Wochen ist unser Katerchen vom Dach gefallen (ca. 8m). Gott sei Dank war ich zu Hause und konnte gleich mit ihm zu unserer Tierärztin fahren.
Er konnte mit seiner linken Hinterpfote nicht auftreten. Nach Abtasten und Röntgen und einer Schmerzspritze stellte sich heraus, daß nichts gebrochen war, "nur" stark gedehnt und verstaucht.
Jetzt hinkt er aber immernoch. Er springt nicht mehr auf den Tisch oder die Fensterbank. Sonst verhält er sich aber ganz normal. Meint ihr, daß wir noch warten sollten, ob es sich von alleine wieder gibt oder kann es doch was Schlimmes sein? Die Tierärztin meinte, daß sie dann die Hüfte untersuchen müsste. Hat jemand Erfahrung damit? Wie teuer würde eine Hüft-OP (im Schlimmsten Falle) kosten?
Liebe Grüße,
Maik:kraul:

Harriet
19.06.2006, 13:35
Hallo Maik:cu:
Erst einmal ein herzliches:hi: hier im Forum.
Wie hinkt denn Dein Katerchen ? Tritt er mit der verletzten Pfote auf ?
Wenn nicht, kann es sein das die Pfote ihm immer noch weh tut:kraul: .
Mein Kampfkater Luzifer hatte durch seine Schlägereien:eek: :man: auch
schon öfter Verletzungen an der Pfote und geht dann nur auf 3 Pfoten:kraul: .
Mit Hüftverletzungen habe ich zum Glück noch keine Erfahrungen, aber
vielleicht können Dir andere Fories da helfen:tu: .
Alles Gute für Dein Katerchen und beschreib ihn uns ruhig ein bisschen näher.

Bienchen21
19.06.2006, 14:09
Hey Maik,

oh der Arme. Ich finde 4 Wochen sind schon eine lange Zeit. Und Katzen sind gut im Schmerzen aushalten! Ich hab diese Erfahrung schon oft gemacht. Er humpelt bestimmt nicht umsonst, deshalb würde ich auf alle Fälle nochmal zum Tierarzt fahren. Was eine OP kosten würde weiß ich leider nicht, aber erstmal Röntgen hilft bestimmt auch schon mal weiter. Unser Kater ist auch schon vom Balkon gefallen, er hat sich zum Glück nichts getan. Der Tierarzt hat ihn damals trotzdem super-gründlich untersucht und die Sache (trotz negativ-Diagnose) sehr ernst genommen!

Also ich würde dir empfehlen nicht zu warten und gleich nochmal zum Tierarzt gehen, vielleicht kann er ihm ja wenigstens Linderung verschaffen, dem Armen Kerl...

Grüße und gute Besserung
Sabine

gabi_dudda
19.06.2006, 14:11
Hallo Maik, Zerrungen der Sehnen oder Verstauchungen sind oft langwieriger und schmerzhafter als ein Knochenbruch. Dass er da nach 4 Wochen das Bein noch nicht richtig belastet, würde ich als normal ansehen. 8 Wochen sollte man da schon Geduld haben.
Wenn ein Röntgenbild gemacht wurde, hätte man doch einen Hüftbruch sehen müssen. Was meint die TÄ denn mit "Hüfte untersuchen"?
Schöne Grüße
Gabi

Ramona71
19.06.2006, 16:27
Hallo Maik :cu:

das ist jetzt vielleicht ein blöder Vergleich...
Ich hatte mal im Fuß einen Bänderriß und kann Gabi nur zustimmen - es tat mehr weh,als ein Bruch (den hatte ich im anderen Fuß einiger Jahre vorher:( ).
Ich war 3 Wochen krankgeschrieben und mußte insgesamt 6 Wochen Plastikschienen anlegen.Es hat lange gedauert,bis ich restlos schmerzfrei war und wieder sicher auftreten konnte.Sicher kann man das nicht gleichsetzen,aber ich wollte nur anschaulich machen,daß die Heilung wirklich dauern kann.

Allerdings würde ich immer den Tierarzt aufsuchen,wenn ich im Zwiespalt wäre.Lieber einmal mehr dahin,als einmal zu wenig...

Le Freak
19.06.2006, 22:07
:cu: Hi an alle! So viele Antworten, vielen Dank dafür! Also, ich fang mal an:
@Harriet: Das humpeln ist schwer zu beschreiben, er tritt schon auf, allerdings sieht es irgendwie steif aus. Wenn er sich hinsetzt, spreizt er es auch immer ab. Beim Liegen nicht. Ist echt komisch. Naja und wie soll ich ihn beschreiben: Er ist ein Prachtexemplar von Kater. Fast 12 Jahre,rot getigert, riesig groß und muskulös. Die Tierärztin schwärmt immer, wie schön er ist. (Wir haben übrigens noch einen Stubentiger, den Krümel, ein Schwarzer mit weißem Fleck am Bauch).
@Bienchen21: Hm...ich bin irgendwie im Zwiespalt. Aber da ich ja jetzt schon einige Male gelesen hab, daß sich das noch ein bisschen hinziehen kann mit der totalen Heilung und es ihm ja schon wesentlich besser geht als vor 4 Wochen, warte ich jetzt einfach mal ab und halte euch alle auf dem Laufenden.
@Gaby und Ramona: So werd ich´s jetzt einfach mal machen. Solange es (wenn auch nur sehr langsam) besser wird und sich nichts verschlimmert, warte ich jetzt einfach mal ab. Und die Ärztin hat ja auch bein Röntgen nix gefunden. Sie hat nur gesagt, daß wenn es nicht besser wird, daß sie sich dann die Hüfte angucken will (Tigerchen ist ja auch schon fast 12 Jahre alt).
Dann wünsche ich euch allen erstmal einen schönen Rest-Abend und nochmal Danke!
Maik:kraul: :kraul:

Katerbär
19.06.2006, 23:13
hallo maik,

als sich mein verstorbener hund ingo mal ganz schlimm sein hinterbein gezerrt hatte, habe ich vom ta traumeel tabletten verordnet bekommen für ihn,ist ein homöopathisches mittel welches ihm wirklich sehr gut geholfen hat.

näheres unter: info traumeel (http://www.heel.de/public/arzneimittel/?smid=2&modu=2&id=10#hauptwirkstoffe)

Forest Cat
20.06.2006, 00:12
Hallo Maik,

Traumeel würde ich auch empfehlen - ist ein homöopathisches Mittel für Sportverletzungen bei Menschen (wird oft beim FC Bayern eingesetzt :-), und es gibt auch eine spezielle Zusammensetzung für Tiere. Es hat bei meinem Kater Wunder gewirkt, als er eine Zerrung an der Schulter hatte und stark hinkte - es wirkte viel besser als Cortison oder Schmerzspritzen, und innerhalb einer Woche schien er schmerzfrei zu sein!!

Ich würde aber vielleicht doch nochmal zum Tierarzt gehen und ausschliessen, dass dein Kater einen Bruch oder luxiertes Gelenk oder ähnliches hat. Vier Wochen Hinken ist schon sehr lange. Traumeel kannst du auf alle Fälle geben, da es keine Nebenwirkungen hat. Man kann die Tabletten zerdrücken und ins Futter mischen, es wird einfach mitgefressen.

Ausserdem wäre es gut, wenn du ihn (so gut es geht) am Springen etc. hindern könntest. Ich hatte während der Zeit, als mein Kater hinkte, überall kleine "Rampen" oder Podeste in der Wohnung gebaut, damit er nicht auf seine Lieblingsstellen wie Fensterbretter, Kratzbaum etc. sprang, sondern bequem hinaufspazieren konnte. Das ist natürlich umständlich, aber mir war es die Gesundheit meines Katers wert... :)

LG + viel Glück für deinen Kater!

Sylvia

Harriet
20.06.2006, 22:29
hallo maik,

als sich mein verstorbener hund ingo mal ganz schlimm sein hinterbein gezerrt hatte, habe ich vom ta traumeel tabletten verordnet bekommen für ihn,ist ein homöopathisches mittel welches ihm wirklich sehr gut geholfen hat.

näheres unter: info traumeel (http://www.heel.de/public/arzneimittel/?smid=2&modu=2&id=10#hauptwirkstoffe)

Traumeel habe ich bei meinem Bänderriß auch genommen:tu:
Weiterhin gute Besserung für Katerchen:bl: :kraul: und berichte weiter:) .

Suzanne
20.06.2006, 22:48
Hallo Maik,

es ist schon richtig, daß Bänderzerrungen o. Ä. lange Zeit zur Heilung brauchen. Wenn es so ist. Evtl. würde ich doch nochmal beim TA vorbeischauen.

Sicher ist Traumeel eine gute Alternative - und ich bin meist auch die erste, die rennt, um ihre Tieren vor Schmerzen zu bewahren. Allerdings muß man erwägen, welche verletzten Stellen vom Schmerz befreit werden sollen. Bei Erkrankungen des Gelenkapparates wäre ich vorsichtig. Gerade Zerrungen/Dehnungen etc. brauchen eine lange Heilungszeit. Durch die Gabe von Schmerzmitteln werden die erkrankten Stellen vom Tier "übergangen" und der Heilungsprozess wird noch mehr in die Länge gezögert. Da sollte man abwägen. Wenn die Tiere den Schmerz spüren, werden sie entlasten, spüren sie ihn nicht, werden sie belasten. Was nicht sein soll.

Grüße Susanne

Forest Cat
21.06.2006, 17:51
Liebe Susanne,

Traumeel ist kein Schmerzmittel, sondern trägt zur Heilung der beschädigten Bänder, Sehnen, Muskeln, etc. bei. Ausserdem kurbelt es auch die Selbstheilungskräfte des Körpers allgemein an. Daher kann es bedenkenlos gegeben werden.

Ansonsten gebe ich dir bei Schmerzmitteln im allgemeinen recht, dass die Tiere sich dann nicht genug schonen. Zum Thema "Schonung" hatte ich ja schon geraten, den Kater am Springen zu hindern, so gut es eben geht... :)

LG,
Sylvia

Le Freak
21.06.2006, 22:51
Einen schönen guten Abend zusammen :-* !
Tigerchen schont sich schon arg, er springt zum Beispiel nicht direkt auf den Tisch, sondern erst auf den Stuhl und dann die zweite Hürde zum Tisch. Aber wir haben das Gefühl, daß es wirklich besser geworden ist. Das einzige, was uns aufgefallen ist: Er pennt unheimlich viel seit dem Sturz. Wir sind ganz froh darüber, seitdem geht hier nicht mehr so viel zu Bruch :D .
Nächste Woche gehen wir aber sicherheitshalber nochmal mit ihm zur Tierärztin, die soll sich dann doch mal die Hüfte anschauen.
Ich schreib euch dann gleich, was sie gesagt/gemacht hat. Ich werde sie dann auch mal auf dieses Mittelchen ansprechen, was sie dazu sagt (wo bekommt man das überhaupt? naja, sie wird´s wissen).
Vielen Dank für Eure Beiträge, ich schmuse Tigerchen dann auch immer gleich und grüße ihn von Euch, er schnurrt dann immer :)
Viele Grüße und gute Nacht (irgendwann) :kraul:
Maik

Suzanne
22.06.2006, 16:28
Traumeel ist kein Schmerzmittel, sondern trägt zur Heilung der beschädigten Bänder, Sehnen, Muskeln, etc. bei. Ausserdem kurbelt es auch die Selbstheilungskräfte des Körpers allgemein an. Daher kann es bedenkenlos gegeben werden.


Ach so - Danke :bl: Ich kannte das Mittel bisher immer nur vom Hörensagen und immer in Verbindung mit Schmerzen. Daher setzte ich voraus, daß es ein Schmerzmittel sei. Wieder was gelernt :)

Grüße Susanne

Katerbär
22.06.2006, 21:54
Ich werde sie dann auch mal auf dieses Mittelchen ansprechen, was sie dazu sagt (wo bekommt man das überhaupt? naja, sie wird´s wissen).

traumeel tabletten bekommst du in jeder apotheke, ich würde mit der gabe der tabletten nicht bis nächste woche warten, sondern sie mir gleich morgen besorgen :)