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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leinenpflicht in der Stadt!



Mimi1805
24.05.2006, 10:13
Hallo Leute,

ich muß hier mal was loswerden. Vorausschicken möchte ich erstmal, dass ich gestern abend wieder ein Erlebnis hatte, auf das ich gut und gerne hätte verzichten können.
Ich wollte mit meiner Kleinen die letzte Runde gehen, da kommt von der anderen Strassenseite ein Hund angeschossen und auf meine Kleine. Sie hat geschrien wie am Spieß. Ich dazwischen und habe versucht den Hund fernzuhalten und meine Kleine festzuhalten damit sie nicht wegläuft.
Die Besitzerin stand mit ihrem Zweiten Hund daneben (welche Rasse weiß ich nicht, hab nicht drauf geachtet, auf jeden Fall groß) und rief immer komm her, lass das, hörst Du. Nur genützt hat es leider nichts. Es hat ne Weile gedauert bis sie ihren Hund hatte. Als ich festgestellt hatte, dass meiner Kleinen Gott sei Dank nichts fehlt, habe ich sie gefragt, warum sie ihren Hund nicht an die Leine nimmt, woraufhin sie meinte, dass sie schon Probleme hätte den einen Hund zu halten, darum läuft der andere immer ohne Leine, aber eigentlich macht er auch sowas nicht!!!:eek: Wie bitte??

Also ich muß ehrlich sagen, dass ich auf so ein Erlebnis keine Lust mehr habe und das es auch schlimmer hätte enden können. Wir stecken in unseren Hunden nunmal nicht drin und deshalb bin ich für Leinenpflicht in der Stadt. Erstens zum Schutz der Hunde vor Autos etc., Zweitens damit solche Vorfälle nicht passieren und Drittens Respekt vor anderen Menschen.
Keine Frage, dass Hunde sich austoben müssen, aber dafür gibt es Felder etc. Denn nur weil Leute denken ihre Hunde hören immer und eigentlich macht der sowas ja nicht hätte ich gestern nacht beinahe zum Ta gemußt. DAs ist vermeidbar und muß nicht sein. Ich möchte hier niemanden angreifen. Hierbei handelt es sich lediglich um meine Meinung.

Lastrami
24.05.2006, 10:40
Hallo Mimi,

ich kann sehr gut nachempfinden wie Du Dich gefühlt hast.

Ich gehöre zu den Großhund-Besitzern und versuche immer mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Auch mir sind schon sehr ärgerliche Dinge passiert. Bei uns gibt es einen Hund der fast so groß ist wie meiner. Der Hund, meiner Meinung nach, verhaltensgestört, schafft es sich in 20 Sec, aus dem Geschirr zu befreien und stürzte sich auf Marlo. Ergebnis: ich musste zum TA.

Andere Großhund-Besitzer lassen ihre Wauzis auf dem Feld frei laufen, kommen in meine Richtung. Ich mache Marlo dann auch von der Leine los.
Ergebnis: sie plärrt mich an, ich solle meinen Hund gefälligst fest machen. Ihrer hätte Angst?????!!!!!

Wie Du siehst. Es geschehen immer wieder DInge über die man sich maßlos Aufregen kann. Zu Leiden haben aber immer die, die sowieso schon mit guten Beispiel voran gehen. Auf Ansprache und der Bitte um Erklärung warum sie so "dämlich" reagieren bekommt man meist nur patzige Antworten.

Ich vesuche nach wie vor im Kleinen die Welt zu verbessern, auch wenns manchmal nix bringt.

Allein die Tatsache das ich 1 Hundehalter eines Besseren Bekehren konnte ist für mich schon ein Erfolg.

Ich wünsche Euch, das ihr das Erlebnis schnell verarbeitet. Solche Vorfälle wird es leider immer wieder geben.

LG Pia

schulz
24.05.2006, 10:57
Hallo :cu:

wie ich sehe, kommst du aus Berlin. Hier bei uns in Hamburg gibt es mittlerweile eine Leinenpflicht. Das Gesetz ist schon so halb in Kraft und im Januar 2007 gilt dann die Leinenpflicht. Nicht nur das : jeder Hund muß ( nach Willen des Senates ) einen Chip tragen, eine Haftpflichtversicherung sowie einen Eintrag in das Hamburger Hunderegister ( kostet 20 Euro )
Jederzeit kann man mit seinen Hund eine Prüfung ablegen, damit er von der Leine befreit werden kann.

Jeder, der seinen Hund bei der Steuer angemeldet hat, muß alle diese Dinge erfüllen. Doch nun mal ehrlich : Wer erfüllt dieses ? Abends kommen all die Leute mit ihren teilweise sehr unerzogenen Hunden. Keiner dieser Leute hat jemals Steuer gezahlt und sind somit nicht erfasst. Sie scherren sich nicht darum. Ihr Hund ist der tollste und alle anderen Hunde sind Köter. Ich sehe in den Parks teilweise Spuren von Hundekämpfen die immer noch stattfinden. Natürlich heimlich.
Aus sicherer Quelle habe ich erfahren, daß der Ordnungsdienst angewiesen ist, Leute von denen eine Gefahr ausgehen könnte, weil sie vielleicht einen "scharfen" Hund haben aus dem Weg zu gehen und nicht aufzuschreiben. Es wären ja noch genug Omas da, die wehren sich nicht. Ich kann da echt :-(0) :-(0) :-(0)

Was ich eigentlich damit sagen möchte : Leinenzwang in der Stadt ist bei genug Auslaufflächer OK, nur werden dann die friedlichen Hunde angeleint und die weniger Friedlichen laufen weiterhin ohne Leine und Maulkorb.
Ich gehe solchen Leuten großräumig aus dem Weg.
Ich kann deinen Ärger sehr verstehen, doch treffen tut es dann die Hundebesitzer die eh Wert auf eine gute Erziehung legen.

Tschüß Petra und Luri :cu:

Briddy
24.05.2006, 13:48
Als ich festgestellt hatte, dass meiner Kleinen Gott sei Dank nichts fehlt,

hätte ich gestern nacht beinahe zum Ta gemußt
Na was denn nun? Weswegen hättest Du denn beinahe zum TA gemußt, wenn dem Hund gar nichts fehlte?
Ich will das Verhalten der anderen Frau gar nicht entschuldigen und ihre Begründung ist echt dämlich, zumal ihr eigener Hund ja durchaus vor ein Auto laufen könnte. Auch kann ich Deine Angst gut verstehen. Aber ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, daß Du ziemlich übertreibst. Nach Leinenzwang zu schreien, kann heutzutage gewaltig nach hinten losgehen oder wie heißt es so schön: Man sollte vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht; es könnte in Erfüllung gehen. Verantwortungsbewußte Hundebesitzer leinen ihre Tiere im Straßenverkehr sowieso an und die schwarzen Schafe trifft man mit Zwang nicht. In den Städten, in denen bereits im gesamten Stadtgebiet (inkl. Parks) Leinenzwang herrscht, ist die Situation ja wohl untragbar, es gibt eben nicht genug akzeptable Auslaufflächen (was vor allem die größeren Hunde betrifft und nicht die Kleinhunde, die schon bei Spaziergehtempo an der Leine rennen müssen). Nebenbei gesagt, gibt es mittlerweile einige Gerichtsurteile, die besagen, daß ein Leinenzwang im gesamten Stadtgebiet nicht rechtens, weil unverhältnismäßig, ist. Wenn Dir das im Feld passiert wäre, würdest Du dann generellen Leinenzwang fordern? Bei allem Verständnis für Deinen Schreck: Es ist nichts passiert, was einen Leinenzwang für alle Hunde rechtfertigen würde.

Keine Frage, dass Hunde sich austoben müssen, aber dafür gibt es Felder etc Ich bin in der glücklichen Lage, am Rande einer Kleinstadt zu leben, von wo ich in 5 Minuten in Wald und Feld bin. Und ich fühle mit jedem Besitzer eines lauffreudigen Hundes in der Großstadt (wobei ich mich dann doch frage, ob man solche Rassen in der Großstadt halten muß, aber das ist ein anderes Thema). Ein paar Besuche mit Hund in Berlin haben mich das gelehrt. Es kann halt nicht jeder mal eben ins Feld und die Leute sind auf die Parks angewiesen.

Mimi1805
24.05.2006, 15:18
Hallo Briddy,

Du fragst Dich, warum ich beinahe zum TA gemußt hätte? Weil es auch nicht so glimpflich ausgehen hätte können und sie wäre nicht unversehrt gewesen. Zum Glück ist ja nichts passiert. Ich bin nicht der Meinung, dass ich übertreibe! Aber dieser Vorfall hat mir wieder gezeigt, dass Leinenzwang richtig ist. Ich will niemandem zu Nahe treten, aber ich höre ständig von Hundebesitzern wie gut erzogen die Hunde sind und das sie aufs Wort hören und so weiter und sofort....und dann immer sowas. Das war nicht der erste Vorfall. Aber es geht auch nicht nur um solche Vorfälle. Ich verstehe nicht, warum manche Leute nicht verstehen wollen, dass es nicht nur um Rücksicht der Mitmenschen und Hunde geht, sondern auch um die Sicherheit der eigenen Hunde. Das finde ich ehrlich gesagt ein bißchen Verantwortungslos. Ich brauche nicht vorsichtig zu sein, was ich mir wünsche, weil ich ja möchte, dass es in Erfüllung geht, jedenfalls in der Stadt. Die schwarzen Schafe wird es immer geben, überall und in allen Bereichen gibt es Leute, die sich nicht an Vorschriften halten. Trotzdem gibt es Vorschriften. Es ist sowieso traurig, dass man für alles Vorschriften braucht. Aber wenn keine Leinenpflicht ist, dann denken sich alle warum soll ich dann meinen Hund anleinen? Du sagtest, dass es nicht genug Auslaufflächen gibt? Es gibt aber welche und vielleicht muß man dann mehr Zeit investieren, wenn diese weiter weg sind. Aber wenn man einen Hund zu sich holt, muß man sich darüber bewußt sein. Ich wohne zwar in Berlin, aber nicht mitten in der Stadt, sondern am Stadtrand. Da gibt es auch ein Feld etc. Außerdem gibt es noch Möglichkeiten, wie Agility um seinen Hund auszupowern und zu fördern! Aber nun zu Deiner Frage ob ich Leinenzwang gerufen hätte, wenn es auf dem Feld passiert wäre? Wenn ich schreibe Leinenzwang für die Stadt, dann meine ich auch nur den Stadtbereich. Ich meine, wenn ich aufs Feld gehe, dann muß ich ja mit freilaufenden Hunden rechnen. Aber in der Stadt sind nunmal auch Leute die keinen Wert darauf legen mit Hunden Kontakt zu haben.
"Schwarze Schafe" oder Leute die Ihre Hunde nicht anleinen weil sie denken, dass der Hund gut erzogen ist und immer hört sind mit ein Grund, warum es Leute gibt, die Hundebesitzer anpöbeln und beschimpfen.

Wie gesagt, dass war meine Meinung. Ich möchte weder Dir noch irgendjemand zu Nahe treten, aber die Begründung, dass Hunde wenn kompletter Leinenzwang herrscht ja nicht genügend Auslauf haben und es nicht artgerecht ist, finde ich ziemlich schwach, denn wer seinem Hund genügend Auslauf bieten möchte und ihm was dran liegt, der findet eine Möglichkeit!

Juni
24.05.2006, 17:00
Hallo Mimi,

ohne Frage: Ein Hund, der ohne Leine läuft, muss im Gehorsam stehen - egal ob in der Stadt oder auf freiem Feld.

Trotzdem noch eine Frage: Handelt es sich bei deiner "Kleinen" um einen Welpen? Wenn ja, war ihr Schreien okay. Wenn nicht, dann hat sie sich mit ihrem Geschrei nicht angemessen verhalten, d.h. sie hat nicht gelernt, sich ordentlich zu unterwerfen. Das ist leider bei kleinrassigen Hunden häufig der Fall, da sie immer wieder vor Größeren beschützt werden (das passiert meist bereits in den Welpenspielstunden). Ein erwachsener Hund - egal welcher Größe - der von einem überlegenen Hund untergeordnet wird, hat still zu halten und weder zu schreien, noch zu zappeln oder zu schnappen, und das so lange, wie der überlegene Hund das will.

Nur dann ist der Form (aus hundlicher Sicht) Genüge getan und der Zweck eines Kommentkampfes erfüllt. Verhält sich der unterlegene Hund nicht entsprechend, kann das zur Folge haben, dass der andere RICHTIG sauer wird und derber wird, um das richtige Verhalten einzufordern. Leider wird in den meisten Fällen dann der Überlegene als der "Böse" bezeichnet, der die (angebliche!) Unterwerfung nicht akzeptiert hat. Das Fehlverhalten liegt aber beim anderen Hund, und jeder Hund, der sich so benimmt, lebt gefährlich.

Schöne Grüße,
Juni

anscherf
24.05.2006, 21:37
Hallo Juni!
Unangeleinte Hunde gehören nicht in die Stadt, wie es jeder außerhalb der Stadt hält sollte jeder für sich allein entscheiden, ansonsten müssten genügend <Freilaufplätze < für die Tiere geschaffen werden. Ansonsten, ohne Vorschriften geht es leider nicht, sonst würde es nur noch <Sodom und Gomorrha< geben. Wir haben einen riesengroßen Hof, im >Prinzip zwei<, und wenn wir in die Stadt gehen< nicht ohne Leine<, denn ein Hund, egal ob groß oder klein, ist immer spontan wie ein Kind.
LG Anja
Pudel forever

Juni
24.05.2006, 22:25
Hallo Anja,


...denn ein Hund, egal ob groß oder klein, ist immer spontan wie ein Kind.

In diesem Fall ist er einfach schlecht erzogen. Dennoch teile ich deine Meinung, dass in der Stadt eine Leine sinnvoll ist, da man einfach auch der Angst vieler Leute vor frei laufenden Hunden Rechnung tragen muss, und man im Idealfall wohl seinen Hund, nicht aber fremde Menschen kontrollieren kann.

Schöne Grüße,
Juni

VerenaD
25.05.2006, 00:50
Aber sowas gibt es doch immer mal wieder,... wie schon gesagt die schwarzen Schafe...!!! Gegen die wächst kein Kraut und es bleibt einem nichts anderes übrig als einfach mal die ERFREULICHEN oder zumindest NEUTRALEN Hundebegegnungen zu zählen. Dann ist die Bilanz gar nicht mehr sooo furchtbar!

Übrigens ist in ganz Berlin überall Leinenzwang, außer in den extra gekennzeichneten Auslaufgebieten (Buch, Frohnau, Hakenfelde, Jungfernheide, Pichelswerder, Kladow, Grunewald, Wannsee-Düppel, Düppel). Insofern verstehe ich Deinen Post nicht so ganz :confused: .

Ansonsten laufe ich ganz gut damit, solche Schafe einfach darauf aufmerksam zu machen, daß man seinen Hund anleint, wenn es der andere Hund auch ist. Schließlich ist ja auch nicht immer der eigene Hund ungezogen, sondern der andere Hund hat vielleicht einen guten Grund an der Leine zu sein. Mit Ruhe kriegt man noch den ein oder anderen umerzogen, mit Schimpfen und Zetern jedoch nicht.

Dann schließe ich jetzt mit diesen poetischen Worten und wünsche eine gute Nacht! Verena

anscherf
25.05.2006, 10:07
Hallo VerenaD!
Hier in Bochum/NRW ist für alle und überall Leinenpflicht, finde ich zwar nicht gut, aber mann kann leider nichts dagegen machen. Wird man <erwischt< kostet es pro Hund 35 Euro. Die sogenannten <Auslaufplätze< sind so weit entfernt, das man sie ohne Auto gar nicht erreichen kann, will ich auch nicht, denn in meinen Augen ist dieser <Platz< ein riesiger <Bakterienpfuhl<. Dorthin will ich nicht mit meinen Hunden hin. Um Himmels Willen!!! Es wird wahrscheinlich in anderen Orten <Möglichkeiten< dieser Art geben, aber hier leider nicht. Denn wenn ich mit 5 Hunden gehe, und ohne Leine erwischt werde, kostet das jedemal ein <kleines VErmögen< und mir reicht schon die Hundesteuer.
LG Anja
Pudel forever

Briddy
25.05.2006, 14:52
Ich meine, wenn ich aufs Feld gehe, dann muß ich ja mit freilaufenden Hunden rechnen.
Und wenn Du in einer Stadt ohne Leinenzwang im Straßenbereich läufst, dann hast Du eben auch dort damit zu rechnen. So einfach ist das.
In "meiner" Stadt ist nur in der Fußgängerzone Leinenzwang, in öffentlichen Anlagen und bei Volksfesten u. ä. In den Wohnstraßen eben nicht und da ich das weiß, und es so kenne, daß etliche Leute bei dem spärlichen Verkehr ihre Hunde nicht anleinen, rechne ich damit, offline-Hunden zu begegnen. In der verkehrsberuhigten Straße um die Ecke liegt immer eine freundliche große Hündin auf der Straße in der Sonne. Und weißt Du was, ich finde es toll, daß sowas noch möglich ist und nicht hysterische Leute nach Einsperren schreien.

Verena schrieb, daß in Berlin eh überall Leinenzwang ist. Insofern verstehe ich dann Deine Überraschung, einem unangeleinten Hund zu begegnen, aber Deine Forderung überhaupt nicht mehr. Offensichtlich kennst Du die Regelungen in Deiner Stadt selbst nicht.

VerenaD
25.05.2006, 18:14
Hey! In Berlin kostet es auch 35 € wenn man mit einem "offline-Hund" spazieren geht (cooles Wort, Briddy!). Und dort verstecken sich die Kontrolleure sogar hinter den Bäumen und springen dann grinsend dahinter hervor :man:

Berlin ist schon echt hundeunfreundlich, Auslaufgebiete gibt es fast nur außerhalb im Wald und in ganz Ostberlin zum Beispiel gar nicht. Man kann eigentlich gar nicht anders als gegen die Gesetze zu verstoßen, wenn man seinem Hund ein artgerechtes Leben bieten will. Und die Auslaufgebiete sind total überfüllt, da fangen sich die Hunde auch laufend irgendwas ein. Naja, was hilft alles jammern...

Ach ja, hier ein Link zu den Auslaufgebieten (für Interessierte und Berliner):
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/hundeauslauf/de/extra/frame_gebiete.shtml

Jedenfalls läuft mein Hund meistens frei (allerdings überwiegend in Potsdam). An großen Straßen nicht, aber hier in der verkehrsberuhigten Ecke auf jeden Fall. Und angeleint wird sie dann nur, wenn ein angeleinter Hund oder Menschen entgegenkommen, normale Rücksichtsnahme halt.

Gruß! Verena

Mimi1805
26.05.2006, 08:29
Briddy:
Verena schrieb, daß in Berlin eh überall Leinenzwang ist. Insofern verstehe ich dann Deine Überraschung, einem unangeleinten Hund zu begegnen, aber Deine Forderung überhaupt nicht mehr. Offensichtlich kennst Du die Regelungen in Deiner Stadt selbst nicht.

Ich habe nicht gesagt, dass ich überrascht war, einem unangeleinten Hund zu begegnen, es war ja, weil es ja mehrere Leute gibt die ihre Hunde unangeleint laufen lassen, nicht das erste Mal. Aber bei uns stand schon öfters in der Zeitung, dass Hunde totgebissen wurden und ich möchte mit meinem Hund nicht als Schlagzeile in der Zeitung stehen.
Letztendlich möchte ich nur sagen, dass es solche Schlagzeilen mit Beißattacken nicht geben müßte, wenn sich alle Leute an die Leinenpflicht halten würden. Vor allem tragen solche Meldungen nicht dazu bei, dass das "Pöbeln" auhört.
Nicht nur in Berlin sollte es Leinenpflicht geben, überall in der Stadt.

An Briddy: Nichts für ungut:) , aber ich sehe das so. Auf so ein Erlebnis bin ich nämlich nicht gerade wild. Das Hunde Auslauf brauchen, da sind wir uns alle einig. Mehr Platz sollte auch dafür geschaffen werden!

Beagletim
26.05.2006, 11:10
In Berlin gibt es eine Leinenpflicht, die nach dem Berliner Hundegesetz (u.a. unter http://www.tierheim-berlin.de) praktisch in der gesamten Stadt gilt, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Sie durchzusetzen, ist Aufgabe der Ordnungsämter, aber die sind damit heillos überfordert. Man wird somit mit notorischen Rechtsvereltzungen leben müssen, ob es gefällt oder nicht. Im Schadensfall ist aber der Hundehalter im Nachteil, dessen Hund unangeleint rumläuft, egal aus welchem Grunde.

Rechtsanwälte Weiß & Partner GbR

Mascha
26.05.2006, 16:37
Unangeleinte Hunde gehören nicht in die Stadt...

Ich hake hier einfach mal ein. :D

Ich fahre mit meinem Hund gerne Fahrrad, auch in der Stadt. Soll ich ihn dazu anleinen? Damit er mich vom Rad reißt, wenn er mal wieder von einem anderen angefallen wird? :rolleyes: Damit ich ihn weder nach vorn noch zur Seite schicken kann, wenn es mal eng wird? :rolleyes:

Ach nö; gut erzogene Hunde dürfen auch frei "bei mensch" gehen. (Finde ich jedenfalls.) Klar bleibt ein Restrisiko, aber das gibt es immer, wenn Lebewesen im Spiel sind.

Im übrigen ist es meines Wissens verboten, vom Fahrrad aus Tiere zu führen! :sn: Wie sieht es da mit der Leinenpflicht aus?

:) Zu meinem Glück hatte ich bisher keine rechtlichen Schwierigkeiten mit oder ohne Hundeleinen...

anscherf
26.05.2006, 18:24
Hallo Mascha!
Auch möchte nicht in den <Schlagzeilen< stehen, <Angleinter Hund wurde totgebissen< habe ich nämlich schon öfter von Welpenkäufern gehört, deren ordnungsgemäß angeleinter Hund von einem nicht angleleinten totgebissen wurde. Ich finde, wenn Leinenpflicht, dann für alle, wenn es in der betreffenden Stadt angesagt ist.Denn ich habe nicht vor, einen meiner Hunde aus einem solchen Grund zu betrauern, ansonsten habe für den Fall der Fälle, eine kleine Dose mit sehr starken Haarspray in der Tasche, jederzeit griffbereit, um sofort, wenn mal etwas sein sollte, meine Hunde entsprechend zu verteidigen.
LG Anja
Pudel forever

Hovi
26.05.2006, 19:35
Im übrigen ist es meines Wissens verboten, vom Fahrrad aus Tiere zu führen! :sn:



Hallo Mascha,

ist es nicht.

Hunde dürfen vom Fahrrad aus geführt werden.

LG
Claudia

Juni
26.05.2006, 23:15
Hallo Anja,


...ansonsten habe (ich) für den Fall der Fälle, eine kleine Dose mit sehr starken Haarspray in der Tasche, jederzeit griffbereit...

Ich würde dir zu Pfefferspray raten. Die Vorteile:

- Es ist wirksamer
- Der Sprühstrahl ist weniger windempfindlich (leider aber nicht UNempfindlich)
- Der Hund trägt keine bleibenden Schäden davon, was bei Haarspray nicht ausgeschlossen ist. In einem solchen Fall müsstest du dich für "nicht angemessenes Verhalten" rechtfertigen, selbst wenn der andere Hund deinen angegriffen und verletzt hat. Bei Pfefferspray steht sogar extra drauf, dass es zur Abwehr von Tieren dient (zumindest in Deutschland)

Schöne Grüße,
Juni

anscherf
27.05.2006, 05:49
Hallo Juni!
Ich möchte mal fragen, wo denn Dein <angemessenes< Verhaltten bleibt, wenn plötzlich z. B. aufeinmal ein wlidgewordener großer Schäferhund oder irgendwas Mix auf Deinen Hund losstürzt, und versucht den totzubeißen, mein <angemessenes< Verhalten würde auch noch im <Nachinein< der Besitzer auch noch zu spüren bekommen, der könnte in Bochum nicht mehr spazieren gehen, glaub es mir.
Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie behalten!!!!!
LG Anja
Pudel forever!!!!!http://hometown.aol.de/anscherf

Juni
28.05.2006, 13:06
Hallo Anja,

in diesem Fall geht es nicht um das, was du oder ich als "angemessen" empfinden, sondern einfach um die Praxis unserer Rechtssprechung. Die ist leider in Sachen Hund oftmals sehr skurril und wenig hundegerecht - dennoch müssen wir mit ihren potentiellen Konsequenzen leben.

Schöne Grüße,
Juni

anscherf
28.05.2006, 13:53
Hallo Juni!!
Ich lebe wahrscheinlich noch im <Wilden Westen<, aber wahrscheinlich hast Du recht. Ich hoffe, ich komme nie in so eine <Lage<, denn dann wei&#223; ich nicht, wie ich reagiere. Denn ich kann mir nicht vorstellen,das, wenn z.B. einer meiner Hunde <totgebissen< werden sollte, von einem anderen, unangeleinten, das der <andere< Recht bekommen w&#252;rde???? Keine Ahnung.
LG Anja
Pudel forever

Juni
28.05.2006, 18:32
Hallo Anja,

in einem solchen Fall vermutlich nicht, zumal du kleine Hunde hast. Die Situation, die ich im Hinterkopf hatte war die, dass der Australian Shepherd (angeleint) einer Frau von einem (frei laufenden) Schäferhund angegriffen wurde, woraus sich eine Beißerei entwickelte. Die Frau setzte in ihrer Not ein Lackspray, das sie eben im Baumarkt gekauft hatte, gegen den Schäferhund ein. Dieser erblindete in der Folge auf einem Auge, während ihr eigener Hund nur zwei relativ harmlose Bisswunden hatte, worauf die Frau wegen unangemessenen Vorgehens gegen den DSH verurteilt wurde.

Schöne Grüße,
Juni

chesterfield
28.05.2006, 20:25
Hallo Anja,

in einem solchen Fall vermutlich nicht, zumal du kleine Hunde hast. Die Situation, die ich im Hinterkopf hatte war die, dass der Australian Shepherd (angeleint) einer Frau von einem (frei laufenden) Schäferhund angegriffen wurde, woraus sich eine Beißerei entwickelte. Die Frau setzte in ihrer Not ein Lackspray, das sie eben im Baumarkt gekauft hatte, gegen den Schäferhund ein. Dieser erblindete in der Folge auf einem Auge, während ihr eigener Hund nur zwei relativ harmlose Bisswunden hatte, worauf die Frau wegen unangemessenen Vorgehens gegen den DSH verurteilt wurde.

Schöne Grüße,
Juni
Hallo
das Urteil hätte ich nicht so einfach hingenommen, wenn ich von einem freilaufenden Schäferhund angegriffen werde ist die Notwehr in solch einem Fall angemessen. Würde das einem Jäger oder Polizeibeamten wiederfahren, würden die warscheinlich von der Schusswaffe gebrauch machen, und eine saftige Anzeige gäbs noch dazu.
LG Peter

anscherf
28.05.2006, 20:35
Hallo Juni, hallo Peter!
Ihr habt wahrscheinlich recht, Recht haben und Recht bekommen, sind zweierlei <verschiedene paar Schuh<, habe ich auch schon zu sp&#252;ren bekommen, nur jetzt nicht wegen einer Bei&#223;erei, sondern da ging es um meine n<besten<Deckr&#252;den, die <Sache< ging f&#252;r mich recht teuer aus. <4.500,-Euro< wahr mir aber <mein Rusty< wert.
LG Anja
Pudel forever

Gissy
29.05.2006, 10:06
Darum kann man mit Hundebesitzern machen was man will!
Es gibt keine Einigkeit untereinander.
Wenn jetzt Hundebesitzer schon nach allgemeiner Bestrafung schreien.:man:
Was können Andere dafür wenn einer sich falsch verhält?
L G Gissy & mo

Ekle
29.05.2006, 11:35
Hallo Mimi,

nur in der Stadt muß man Deiner Meinung nach Rücksicht auf andere Leute nehmen und als Spaziergänger und Hundebesitzer muß ich im Feld mit wildgewordenen, freilaufenden Hunden rechnen?

Seltsame Auffassung. Die große Zahl der Spaziergänger, die bei uns durch die Rheinwiesen gehen, würden sich bedanken. Dabei sind diese Flächen offizielle Hundefreilaufzone. Und unser Hund wurde vor einigen Wochen im Feld von einem bedeutend größeren ( mal wieder ) unprovoziert hinterrücks angegangen. Einfach Pech gehabt???

Schlecht hörende, aggressive Hunde gehören an die Leine! Überall!

Leinenzwang für alle anderen Hunde ist das schlechteste was überhaupt passieren kann. Es gibt kaum einen besseren Weg Hunde paranoid werden zu lassen. An der Leine sind Hundebegegnungen kaum normal möglich. Ich bin einen Großteil unserer Zeit im Stadtgebiet mit Hund unterwegs. In einer Stadt in der die Leute vom Ordnungsamt keine Seltenheit sind. In vier Jahren hat sich ein völlig normaler Hund zum notorischen Leinenkläffer entwickelt - dank Leinenzwang! 80 % der Hundebegegnungen an der Leine enden in Pöbelei. Spielen ist unmöglich, sofort sind die Leinen verheddert. Selbst einem kleinen Hund kann man an der Leine nicht ausreichend Bewegung verschaffen - nicht mal an einer 8m-Flexi ( es gibt auch kleine bewegungsfreudige Hunde !). Einmal die Woche gehen wir auf den Hundeplatz zum Agility. Ein Träumer, weg glaubt, daß dies dem Hund ausreichend Bewegung für den Rest der Woche verschaffen würde.

Die Frustration merkt man dem Hund deutlich an!

Dabei haben wir noch Glück. Mindestens 1 x täglich hat unser Hund noch Freilauf und auch am Wochenende kann er sich meist ausleben, ohne durch eine Leine behindert zu sein.

Gegenseitige Rücksicht sowie gut erzogenen und sozialisierte Hunde sind die Lösung. Nicht blinder Leinenzwang.

In Deinem Beispiel hätte die Frau bestimmt die Leine fallen lassen, wenn der Hund angeleint gezogen hätte, da sie ja nicht zwei Hunde halten konnte.

Viele Grüße

Ekle

Mimi1805
29.05.2006, 13:24
Schlecht hörende, aggressive Hunde gehören an die Leine! Überall!

Wer entscheidet, welcher Hund aggressiv ist und welcher nicht, welcher gut hört und welche nicht? Jeder Hundebesitzer behauptet von seinem Hund, dass er nichts tut und einwandfrei hört.

Wie gesagt, es ist meine Meinung, dass Leinenpflicht zumindest in der Stadt sinnvoll ist. Aber z. B. in Berlin hält sich eh kaum jemand dran. Dann kann ich auch kein Leinenzwang auf Wald und Wiese erwarten.

Hauptsächlich geht es mir wie gesagt um die Stadt, wg. gegenseitiger Rücksichtnahme und zum Schutz der Hunde vor Autos etc. Ich finde es vermessen zu behaupten, mein Hund hört immer und überall, weil er ja gut erzogen ist. Ihr steckt doch alle nicht in den Hunden drin! Das verstehe ich nicht.
Es wird immer wieder die Begründung angeführt, dass die Hunde nicht genügend Freilauf haben, wenn Leinenzwang gegeben ist. Dazu muß ich aber sagen, wer in der Stadt im Plattenbau wohnt und keine Möglichkeit hat ein Hundeauslaufgebiet oder Feld etc. zu nutzen sollte sich fragen, ob das die richtige Umgebung für einen Hund ist, auch ohne Leine.

Hovi
29.05.2006, 20:10
Darum kann man mit Hundebesitzern machen was man will!
Es gibt keine Einigkeit untereinander.
Wenn jetzt Hundebesitzer schon nach allgemeiner Bestrafung schreien.:man:
Was können Andere dafür wenn einer sich falsch verhält?


Gissy, Du hast´s erfaßt! :tu:

Traurig!

LG
Claudia

Briddy
29.05.2006, 21:15
Darum kann man mit Hundebesitzern machen was man will!
Es gibt keine Einigkeit untereinander.
Wenn jetzt Hundebesitzer schon nach allgemeiner Bestrafung schreien.
Was können Andere dafür wenn einer sich falsch verhält?

Genau!!!!!:tu:

Mimi1805
30.05.2006, 08:45
Darum kann man mit Hundebesitzern machen was man will!
Es gibt keine Einigkeit untereinander.
Wenn jetzt Hundebesitzer schon nach allgemeiner Bestrafung schreien.
Was können Andere dafür wenn einer sich falsch verhält?

Nur weil wir alle Hundebesitzer sind, müssen wir alle doch nicht die gleiche Meinung haben, oder?

Die meisten empfinden Leinenpflicht als Bestrafung? Tut mir leid, aber ich nicht. Außer "Lauffreiheit" für den Hund sollte man auch noch andere Dinge betrachten. Sich vielleicht auch mal in Nichthundebesitzer hineinversetzen (wenn sie es schon nicht machen, aber der Klügere gibt nach).

Wäre übrigens schön, wenn sich nur einer falsch verhalten würde. Aber das Schlimme ist ja, dass jeder Hundebesitzer von sich behauptet, dass er sich richtig verhält.

Ich weiß, dass ich mit der Meinung, die ich habe anecke, aber ich dachte, dass man hier seine Meinung äußern und sich Rat holen darf. Aber ich mußte ja schon einmal feststellen, dass das nach hinten losgeht.

Ich glaube das Thema Leinenpflicht oder nicht können wir totdiskutieren. Der der sich dran hält hält sich dran und der der es nicht möchte, der macht es sowieso nicht!

Ferrarista
30.05.2006, 14:00
Hallo Mimi,

ohne Frage: Ein Hund, der ohne Leine läuft, muss im Gehorsam stehen - egal ob in der Stadt oder auf freiem Feld.

Trotzdem noch eine Frage: Handelt es sich bei deiner "Kleinen" um einen Welpen? Wenn ja, war ihr Schreien okay. Wenn nicht, dann hat sie sich mit ihrem Geschrei nicht angemessen verhalten, d.h. sie hat nicht gelernt, sich ordentlich zu unterwerfen. Das ist leider bei kleinrassigen Hunden häufig der Fall, da sie immer wieder vor Größeren beschützt werden (das passiert meist bereits in den Welpenspielstunden). Ein erwachsener Hund - egal welcher Größe - der von einem überlegenen Hund untergeordnet wird, hat still zu halten und weder zu schreien, noch zu zappeln oder zu schnappen, und das so lange, wie der überlegene Hund das will.

Nur dann ist der Form (aus hundlicher Sicht) Genüge getan und der Zweck eines Kommentkampfes erfüllt. Verhält sich der unterlegene Hund nicht entsprechend, kann das zur Folge haben, dass der andere RICHTIG sauer wird und derber wird, um das richtige Verhalten einzufordern. Leider wird in den meisten Fällen dann der Überlegene als der "Böse" bezeichnet, der die (angebliche!) Unterwerfung nicht akzeptiert hat. Das Fehlverhalten liegt aber beim anderen Hund, und jeder Hund, der sich so benimmt, lebt gefährlich.

Schöne Grüße,
Juni


Dieses Problem erlebe ich fast täglich. Leider halten viele Halter von kleinen Hunden eine Welpengruppe/Hundeschule (und die damit verbundene Sozialisierung ihres Hundes) für unnötig. Das Ergebnis hast Du sehr anschaulich beschrieben.

Gruß
Sabine

Mimi1805
30.05.2006, 14:47
Dieses Problem erlebe ich fast täglich. Leider halten viele Halter von kleinen Hunden eine Welpengruppe/Hundeschule (und die damit verbundene Sozialisierung ihres Hundes) für unnötig. Das Ergebnis hast Du sehr anschaulich beschrieben.

Es geht hier gar nicht ums Unterwerfen! Es geht um die Vermeidung solcher Situationen durch die Leine, die von vielen Haltern um den Hals getragen werden. Was denn nun? Entweder hört der Hund oder nicht. Um den Hals nützt nichts.

Weil ja viele Leute von sich behaupten, dass ihr Hund gut erzogen ist. Das war auch wieder so eine Dame, die das von ihrem Hund behauptet hat und ich wurde vom Gegenteil überzeugt.

Wenn der andere Hund nicht gebissen hätte, dann hätte sie auch nicht gejault.

Wenn hier jemand dabei ist, dessen Hund schonmal verletzt wurde, weiß was ich meine!

Und nur um das nochmal klar zu stellen: Die Hunde sind für mich nicht die Bösen!

Ferrarista
30.05.2006, 15:29
Es geht hier gar nicht ums Unterwerfen! Es geht um die Vermeidung solcher Situationen durch die Leine, die von vielen Haltern um den Hals getragen werden. Was denn nun? Entweder hört der Hund oder nicht. Um den Hals nützt nichts.

Weil ja viele Leute von sich behaupten, dass ihr Hund gut erzogen ist. Das war auch wieder so eine Dame, die das von ihrem Hund behauptet hat und ich wurde vom Gegenteil überzeugt.

Wenn der andere Hund nicht gebissen hätte, dann hätte sie auch nicht gejault.

Wenn hier jemand dabei ist, dessen Hund schonmal verletzt wurde, weiß was ich meine!

Und nur um das nochmal klar zu stellen: Die Hunde sind für mich nicht die Bösen!

Hallo Mimi,

also wurde Dein Hund doch verletzt? Hattest Du nicht geschrieben, dass Deiner Kleinen nichts gefehlt hätte? Natürlich hast Du Recht, dass man seinen Hund nur frei laufen lassen sollte, wenn er zuverlässig hört. Trotzdem halte ich das Thema Sozialsierung (wobei die Hunde das richtige Verhalten untereinander erlernen) für extrem wichtig. Dann wäre das Zusammentreffen von zwei (oderer mehreren) Hunden nämlich in der Regel unproblematisch.

Gruß
Sabine

Ekle
30.05.2006, 16:06
Hallo Sabine,

ich bin bekennender Nicht-Hundeschulen-Gänger. Ich amüsiere mich immer darüber - :confused: nein, genaugenommen bin ich ziemlich erstaunt, daß heutzutage ohne Hundeschule nichts mehr zu gehen scheint. "Schulpflicht auch für Hunde?"

Mein erster Hund hat einen Hundeplatz das erste und einzige Mal betreten als er 3 Jahre alt war. Erzogen habe ich ihn selber und Hundekumpels aller Größen und Altersstufen hatte er von Welpenbeinen an mit denen er spielen und lernen konnte. Damals konnte man noch Hunde frei auf der Wiese laufen lassen. Oft wurde ich angesprochen, was der Hund doch gut erzogen wäre. Klaro hatte auch er, wie alle Lebewesen seine schlechten Momente und die Ohren auf Durchzug, aber auch solche Situationen haben wir gemeistert. Eine BH-Prüfung hätten wir niemals bestanden, denn das 100% Fußlaufen gehörte nicht zu unserem Repertoire und schußfest war er auch nicht. Dennoch hat er sein Leben gelebt, viele Reisen gemacht und weder andere Menschen noch Hunde sind durch ihn zu schaden gekommen.

Mein jetziger Hund ist bedeutend kleiner. Nur ein Drittel eines Eurasiers. Lt. Aussage der Züchterin hat er eine Welpengruppe besucht - und wurde dort von einem größeren Welpen als erstes gemobbt. Ich lasse meinen erwachsenen Hund nicht zu jedem Hinz und Kunz. Aber in einer Welpengruppe hat man keinerlei Kontrolle darüber wer dabei ist und mit wem der Welpe zusammen kommt. Für mich eine seltsame Vorstellung. Und ein Grund solche Welpenstunden zu meiden.

Unser Hund war "perfekt" erzogen als wir ihn bekamen. Und von sich aus hatte er keine Probleme mit anderen Hunden. Dann wurde er jedoch mehrfach von größeren, bekanntermaßen aggressiven Hunden attackiert.

Nun habe ich einen kleinen Hund, dessen Sozialisierung größeren Hunden gegenüber futsch ist und Angst gewichen ist. Angst die sich in Flucht bzw. an der Leine in agressivem Bellen äußert.

Ach ja, dieser Hund hat die BH-Prüfung bestanden und wir gehen regelmäßig auf den Hundeplatz um Agility zu machen. Zur Wiederherstellung der Sozialisierung hat das nicht im mindesten beigetragen. Eher im Gegenteil.

Es ist schon seltsam mit den kleinen Hunden. Man erwartet von ihnen, daß sie gehorsam sind und sich genauso benehmen wie große Hunde. Man erwartet von ihnen, daß sie keine Angst vor großen Hunden haben und mit diesen spielen. Denn der kleine Hund, der Angst vor den größeren Hunden hat wird als nicht sozialisiert betrachtet. Aber wenn ein kleiner Hund einen großen Hund, dann als ebenbürtig betrachtet und anmacht, leidet der kleine Hund auf einmal an Selbstüberschätzung und hat sich bitte schön zurück zu halten.:?:

Mit dem großen Hund war das Leben stressfreier.

Wenn mal wieder ein Welpe bei uns leben sollte, wird er einen Hundeplatz weder zum spielen noch zur Erziehung betreten, sondern ausschließlich zur sportlichen Betätigung. Dennoch wird er gut sozialisiert und erzogen sein, da bin ich mir sicher.

Viele Grüße

Ekle

Ekle
30.05.2006, 16:35
Wer entscheidet, welcher Hund aggressiv ist und welcher nicht, welcher gut hört und welche nicht? Jeder Hundebesitzer behauptet von seinem Hund, dass er nichts tut und einwandfrei hört.

Wie gesagt, es ist meine Meinung, dass Leinenpflicht zumindest in der Stadt sinnvoll ist. Aber z. B. in Berlin hält sich eh kaum jemand dran. Dann kann ich auch kein Leinenzwang auf Wald und Wiese erwarten.

Hauptsächlich geht es mir wie gesagt um die Stadt, wg. gegenseitiger Rücksichtnahme und zum Schutz der Hunde vor Autos etc. Ich finde es vermessen zu behaupten, mein Hund hört immer und überall, weil er ja gut erzogen ist. Ihr steckt doch alle nicht in den Hunden drin! Das verstehe ich nicht.
Es wird immer wieder die Begründung angeführt, dass die Hunde nicht genügend Freilauf haben, wenn Leinenzwang gegeben ist. Dazu muß ich aber sagen, wer in der Stadt im Plattenbau wohnt und keine Möglichkeit hat ein Hundeauslaufgebiet oder Feld etc. zu nutzen sollte sich fragen, ob das die richtige Umgebung für einen Hund ist, auch ohne Leine.

Hallo Mimi,

hier in dieser Stadt, in der ich im Moment bin, gilt der Leinenzwang überall dort, wo man seinen Hund gerne frei laufen lassen möchte - nämlich in den Parks und Grünflächen. Und dort gilt er unabhängig von der Uhrzeit, den Wetterverhältnissen oder der Anzahl der Besucher. Auf der danebenliegenden Straße jedoch dürfte ich den Hund nach Ansicht des Ordnungsamtes ohne Leine laufen lassen. Aber wie soll er dort mit anderen Hunden toben? An der Leine hat mein Fifi die Angewohnheit Passanten anzubellen, ohne Leine tut er das nicht. An der Leine spannt sich zwischen ihm und mir eine unterschiedlich lange Leine, die für die übrigen Passanten den Weg versperrt und alle beteiligten Zweibeiner dauernd zwingt auf der Hut zu sein. Dem Hund ist es nämlich ziemlich egal, wenn er von rechts nach links marschiert. Die Rücksicht würde es mir eigentlich gebieten den Hund tunlichst nicht an die Leine zu nehmen, denn dann wäre er ruhig und unauffällig. Mein früherer Hund kannte die Leine fast garnicht, die hab ich auch zu 99 % nur spazierengetragen.

Kein Lebewesen ist immer 100 % sicher. Das gilt genauso für Menschen wie für Hunde - und insbesondere auch für Kinder. Trotzdem dürfen wir Menschen uns frei bewegen und auch die Kinder, von denen schließlich genug in Verkehrsunfälle verwickelt werden weil sie plötzlich auf die Straße laufen, dürfen sich "unangeleint" bewegen. Warum? Sind uns unsere Kinder zu wenig wert? Nein. Aber ein Lebewesen kann man nicht ständig auf einen engen Raum begrenzen und ihm eine freie Entfaltung verwehren. Das führt zu Neurosen.

Ich finde es auch eine seltsame Einstellung, daß man Stadtmenschen, die nicht so flexibel sind, gleich anrät die Hundehaltung sein zu lassen nur weil die zugänglichen Freiflächen überreglementiert sind und Du Erfahrungen mit einem unfähigen Hundehalter gemacht hast.

Und auch auf dem Land gibt es Straßen, Autos, andere Spaziergänger, Radfahrer. Und zudem noch Wild und Jäger. Daher nochmal: muß man dort keine Rücksicht üben und die Hunde vor Gefahren schützen? :confused:

Viele Grüße

Ekle

VerenaD
31.05.2006, 02:15
Hallo!


ich bin bekennender Nicht-Hundeschulen-Gänger. Ich amüsiere mich immer darüber - :confused: nein, genaugenommen bin ich ziemlich erstaunt, daß heutzutage ohne Hundeschule nichts mehr zu gehen scheint. "Schulpflicht auch für Hunde?"
...
Aber in einer Welpengruppe hat man keinerlei Kontrolle darüber wer dabei ist und mit wem der Welpe zusammen kommt. Für mich eine seltsame Vorstellung. Und ein Grund solche Welpenstunden zu meiden.


Ich denke das mit dem Run auf Hundeschulen läßt sich relativ leicht und plausibel erklären! Heutzutage sind die Anforderungen an Hund und Halter enorm gestiegen, die Bevölkerungs- und Hundedichte ist gestiegen, viele Hunde wohnen in der Stadt, viele Hunde werden nicht mehr für ihre ursprüngliche Bestimmung gehalten (Jagdhunde für die Jagd usw. ) und das Ansehen von Hunden ist ja auch nicht gerade rosig. Ich kann nichts Erstaunliches an dieser Entwicklung sehen, im Gegenteil, ich finde die Orientierung in Richtung Hundeschule sehr gut!

Wieso sollte man nicht unerfahrenen Hundehaltern einen Besuch einer guten Hundeschule empfehlen? Bevor vielleicht etwas schief läuft in der Hundeerziehung, finde ich es gut, wenn man sich schon vorher Rat gesucht hat. Auch als erfahrener Hundehalter lernt man nicht aus.

Eine gute Hundeschule unterrichtet auch vor allem erstmal den Menschen am anderen Ende der Leine. Sie übermittelt Wissen, unterstützt beim Lernen und, vor allem, sie sollte den Hundehalter motivieren.

Hat die Motivation des Menschen geklappt, klappt es meistens auch mit Wuffis Erziehung. Ich behaupte jetzt einfach mal, tendenziell sind Hunde die gut im Gehorsam stehen und deren Menschen sich etwas in der Hundesprache auskennen, weniger oft und intensiv in irgendwelche Kämpfe und Attacken verwickelt.

Du scheinst keine guten Erfahrungen mit Hundeschulen gemacht zu haben, das kann aber durchaus an der Hundeschule liegen. Jedes Mensch-Hund-Team muß die Hundeschule finden, die zu ihnen passt, eine Hundeschule die sie auch motivieren kann. Gute Hundeschulen haben auch die Kontrolle darüber wer dabei ist und mit wem der Welpe zusammen kommt. Daran bemerkt man halt ob eine Schule gut ist oder nicht, hat der Trainer die Gruppen unter Kontrolle und die Hunde spielen freudig miteinander, kann die Schule so falsch nicht sein.


An der Leine spannt sich zwischen ihm und mir eine unterschiedlich lange Leine, die für die übrigen Passanten den Weg versperrt und alle beteiligten Zweibeiner dauernd zwingt auf der Hut zu sein. Dem Hund ist es nämlich ziemlich egal, wenn er von rechts nach links marschiert.

Und jetzt wage ich es zu behaupten, dem perfekt erzogenen Hund ist zwar egal ober er von rechts nach links marschiert, aber er macht es nicht. Er hat gelernt, bleibe ich links dicht daneben, lobt mich mein Besitzer manchmal dafür.

Bitte nicht falsch verstehen, ich will damit nicht sagen, daß Dein Hund nicht erzogen ist, Du hast nur halt gerade das Beispiel geliefert. Ich will damit nur mal verdeutlichen, daß jeder unterschiedliche Ansprüche an seinen Hund stellt. Ich finde auch das Hin- und Herlaufen nicht wirklich schlimm, meine Maus macht das auch ab und zu. Aber gerade durch diese unterschiedlichen Ansprüche, finde ich eine Hundeschule wichtig, weil sie so ein bißchen auch aufzeigt, was ein Hund in der heutigen Welt möglichst können sollte.

So, liebe Grüße! Verena

Mimi1805
31.05.2006, 09:06
Hallo Ferrarista:

Meinem Hund ist auch weiter nichts passiert, nichts Schlimmes jedenfalls. Dürfen Hunde keine Angst haben oder sich erschrecken, wenn ein großer Hund (oder kleiner) wie aus dem Nichts im Dunkeln auf uns zugerast kommt?

Ich halte es wie Ekle. Ich lasse meinen Hund auch nicht zu jedem anderen Hund.Sie hat vereinzelt ihreHundefreunde. Aber es ist dochso wiebeim Menschen. Wir können auch nicht jeden leiden. Ein Hund muß auch nicht mit jedem Hund klarkommen, meiner Meinung nach.

Meine kleine ist als Welpe auch von großen Hunden attackiert worden, desöfteren. Daher resultiert bei ihr auch Angst vor großen Hunden und manchen geht sie freiwillig aus dem Weg. Doch leider hat man nicht die Möglichkeit jedem Hund, bzw. den schwarzen Schafen) aus dem Weg zu gehen.

Ich verstehe auch nicht, warum kleine Hunde immer gehorsam sein müssen und sich größeren unterwerfen müssen, wie Ekle sagt.

Hallo Ekle:

Mal davon abgesehen, dass Hundehaltung in der Stadt bestimmt auch nicht das Wahre ist, aber dazu sagt keiner was, von wegen das die Hunde nicht artgerecht gehalten werden etc. Bei Leinenpflicht tut man dem Hund gleich sonstwas an und ein großer Aufschrei geht durch das Forum.

Das Fazit dieser Diskussion ist für mich, dass ob es nun die Vorschrift Leinenzwang gibt oder nicht, jeder macht es eh wie er es möchte!

Bitte versteht mich nur insoweit, dass ich solche Situationen, wie Anfangs beschrieben nicht möchte.

Sei es wie es ist, eins ist mal ganz klar: Wir lieben alle unsere Hunde und jeder für sich möchte nur das Beste für Sie! Könnt ihr mir da wenigstens zustimmen?

Juni
31.05.2006, 09:30
Hallo Mimi,


Ich verstehe auch nicht, warum kleine Hunde immer gehorsam sein müssen und sich größeren unterwerfen müssen...

Ganz einfach: Weil das unter Hunden nur so und nicht anders funktioniert: Der Stärkere ist oben und dominiert, der Schwächere ist unten und unterwirft sich. Die Größe ist dabei übrigens ziemlich egal. In unser menschliches Verständnis vom Umgang miteinander passt das nicht, aber das macht es nicht weniger notwendig.

Wenn dir das nicht gefällt, ist das deine Sache. Dein Hund lebt allerdings ziemlich gefährlich, wenn er es nicht beherrscht.

Schöne Grüße,
Juni

Piete
31.05.2006, 09:43
Hallo allesamt

also als erstens wollte ich mal klar stellen, dass es in Berlin noch keinen generellen Leinenzwang gibt! Gott sei dank, anders als in Hamburg z.B. .
Hunde m&#252;ssen in Berlin in Fu&#223;g&#228;ngerzonen, Gr&#252;nanlagen usw an die Leine. Ich pers&#246;nlich bin extrem froh dar&#252;ber und auch ein bekennender Nichtleinenbenutzer... au&#223;er in Fu&#223;g&#228;ngerzonen usw.
Das Problem ist nicht die Leinenpflicht und der Hund sondern, wie so oft erw&#228;hnt, der Besitzer. Besitzer sollten ihre Hunde kennen und entsprechend ihre Hunde anleinen, oder nicht.
Ich pers&#246;nlich bin daf&#252;r eine Leinenpflicht einzuf&#252;hren die man durch einen Test/ Pr&#252;fung/ ect. aufheben kann, etwas wo der Hund nicht nach strengen Massst&#228;ben beurteilt wird wie bei Leistungspr&#252;fungen, sondern eher Bindung zum Besitzer und Sozialverhalten.
Aber das Problem bleibt das gleicht, diejenigen, deren Hunde aggressiv rumlaufen und den &#196;rger verursachen werden eh nicht an die Leine kommen, weil es deren Besitzer einfach nicht schert was ihr Vierbeiner tut.
Genereller Leinenzwang ist das furchtbarste was man sich denken kann, zumindest f&#252;r mich. Da ich selbst in Berlin wohne, wei&#223; ich nur sehr gut wie es ist einen Stadthund zu haben. In manchen Ecken einer Gro&#223;stadt bedeutet genereller Leinenzwang f&#252;r Hunde nie freien Auslauf, weil der Weg zum n&#228;chsten Hundeauslaufgebiet einfach zu weit ist (besonders ohne Auto und Brande&#180;nburg ist ja auch nicht gerade Hundefreundlich, aber welches Land ist das schon) und Parks und W&#228;lder auch tabu sind.
Ich bin auch immer wieder &#252;berrascht wie unkolligial Hundebesitzer untereinander sind (ich kann meinen Hund nicht von der Leine lassen und du sollst das auch nicht k&#246;nnen, basta).
Aber ich will damit schlecht erzogenen Hunden und Besitzern jetzt nicht ihre Verantwortung absprechen.

Gru&#223; Mel

Mimi1805
31.05.2006, 15:35
Hallo Mimi,



Ganz einfach: Weil das unter Hunden nur so und nicht anders funktioniert: Der Stärkere ist oben und dominiert, der Schwächere ist unten und unterwirft sich. Die Größe ist dabei übrigens ziemlich egal. In unser menschliches Verständnis vom Umgang miteinander passt das nicht, aber das macht es nicht weniger notwendig.

Wenn dir das nicht gefällt, ist das deine Sache. Dein Hund lebt allerdings ziemlich gefährlich, wenn er es nicht beherrscht.

Schöne Grüße,
Juni


Hallo Juni,

langsam wird es anstrengend, dass einem hier jedes Wort auf die Goldwaage gelgt wird. Mensch, ich habe nie gesagt, dass sich mein Hund nicht unterwirft. Warum sie es in diesem Augenblick nicht gemacht hat, dass habe ich schon versucht zu erklären. Aber einem wird ja gar nicht zugehört oder die Worte im Mund umgedreht.

Liebe Juni, um es mit den Worten zu schreiben, die Du benutzt hast: Was mir nicht gefällt ist auch meine Sache, genauso wie Deine Sache!

Mein Hund lebt gefährlich weil er sich nicht unterwirft???? Ob er sich unterwirft oder nicht. Mein Hund lebt auch so gefährlich, weil viele die Leine als Halsschmuck tragen und es auch nunmal nicht so harmlose Situationen gibt!

Ich habe meine Meinung hier gesagt, mit der ich offenbar ziemlich alleine dastehe.

Summertime
18.06.2006, 11:37
Hallihallo,
ich als Kleinsthundbesitzer muss hier auch mal meinen Senf zugeben, über die immer wieder angeführte mangelde Sozialisierung der Zwerge. (Auch wenn es nicht so sehr in diesen Thread passt, aber dazu komm ich auch noch). Die meisten Welpenspielstunden bestehen aus Welpen grösserer Rassen, die wenigsten Hundeschulen bieten eine Welpenspielstunde für Kleinhunde an. Nun sieht die Realität aber so aus, daß es kaum möglich ist z.B einen Chi-Welpen mit z.B Schäferhund- und Labbiwelpen laufenlassen zu können. Der Zwerg wird in der Regel einfach überrollt, weil die anderen Youngster auch nicht geschickter sind als er selbst und ihn auch als lustiges Spielzeug ansehen. Oftmals hören wir in unserer Kleinsthundgruppe in der Huschu, die wir aufgebaut haben, immer wieder folgendes Erlebnis: Welpe geht zur normalen Welpenspielgruppe, wird dort von den anderen Welpen über den Platz gebolzt und vom Trainer kommt nur, da müsse er durch. So kann man jedem Kleinhund Todesangst vor großen Hunden anerziehen.
So, jetzt aber zur Leinenpflicht in der Stadt: Auch wenn es als Selbst-Hundehalter blöd klingt, aber ich bin dafür, daß jeder Hund an der Leine zu führen ist, außer auf ausgewiesenen Flächen. In der Stadt gibt es nun mal leider hunderte von Komponenten, die auch einen zuverlässigen Hund mal aus der Regel fallen lassen und zur Gefahr für sich selbst und andere werden lassen. Damit meine ich garnicht so sehr Beißunfälle, sondern auch z.B den Strassenverkehr.
LG von Julie

Hovi
18.06.2006, 15:22
Hallo Julie,

deswegen bin ich auch der Meinung, daß ein Hund nicht um jeden Preis in einer "Welpenschule" gewesen sein muß. Es gibt sehr viele schlecht geführte / organisierte Welpenspielstunden, und wer sagt denn, daß der Zwerg an der Leine nicht deshalb keift, weil er gerade in so einer Welpenspielstunde "versaut" worden ist?

Dasselbe Problem hast Du mit großen Hunden aber auch. Meine Hovis waren immer "die Größten" beim Welpenspielen. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Gerade bei meinem Youngster führte das zu einem durchaus übersteigerten Selbstbewußtsein, dem ich dann erstmal wieder entgegenarbeiten durfte.

Wenn in der Welpenspielstunde nicht nach Größe, Alter und Temperament "sortiert" wird, ist es eine schlecht geführte Welpenspielstunde. Dann tut man ggf. besser daran, per Zeitungsannonce Spielkameraden in der passenden Größenordnung zu suchen und sich mit denen regelmäßig zu treffen.

Daß an einer befahrenen Straße jeder Hund an die Leine gehört, bedarf eigentlich gar keiner Erläuterung. Auch der besterzogenste Hund kann sich vor irgendetwas erschrecken und einen Satz zur Seite / auf die Straße machen. In der Fußgängerzone gehört ein Hund IMHO aus Rücksicht auf Hundeängstliche an die Leine (die haben übrigens auch vor kleinen Hunden Angst!).

Dann ist eben der Hundebesitzer gefordert, seinen Hund ins Auto zu laden und aus der Stadt heraus zu fahren... Wobei es mir persönlich natürlich auch lieber wäre, ich könnte aus dem Haus raus und gleich loslaufen und die Hunde ableinen. Da das nicht geht, müssen wir zwecks leinenfreien Spaziergangs etwa 10minütige Anfahrtswege in Kauf nehmen. Klappt alles!

LG
Claudia

Summertime
18.06.2006, 18:02
Hallo Claudia,
da stimme ich Dir voll und ganz zu. Leider sieht man wirklich viel zu viele Hundebesitzer im Stadtbild, deren Hund jeder Art und Größe frei läuft, nach dem Motto "Der hört ja". Leider hört er dann aber einmal nicht und dann ist die Trauer und der Ärger groß. Wir haben das mit unseren Kleinen übrigens genauso wie Du mit Deinen Großen, zum Austoben und Freilaufen fahren wir raus aus der Stadt in die Feldmark. (Wir haben zwar auch einen Garten, aber der hat eben auch Zäune).Wer solche Möglichkeiten garnicht hat und auch keine findet, sollte vielleicht wirklich überlegen, ob Hundehaltung dann wirklich das Richtige wäre.
LG von Julie

jeto
18.06.2006, 20:08
Hallo Mimi,
Du hast mir mit Deinem letzten Beitrag aus der Seele gesprochen; es stimmt jeder Absatz! Mehr ist dazu nicht zu sagen...;)
Ich selber habe bei der Vorgängern von unserer Toni die gleichen Erfahrungen gemacht; sie war schon eine ältere Lady, als wir se aus dem Tierheim holten und kein dominanter Hund. Ist in den 4 Jahren, die wir sie -leider nur- hatten, 3 x gebissen worden. Ohne, daß sie provoziert hätte. Ich habe jedes Mal Höllenqualen durchlitten.:(
Wie Hunde ihren Konflikt lösen, hängt nicht nur von der Rangordnung ab, sondern auch davon, inwieweit die beiden sich kennen, weiterhin davon ob sie mit der Umgebung vertraut sind. Klingt zwar komisch, ist aber wahr!
In punkto Leinenzwang kann ich nur sagen: ja! In der Stadt / im Ort gibt es Fahrradfahrer, Kinder,ältere Menschen, Menschen die Angst vor Hunden haben (ja, die gibt es!!), Fahrzeuge usw. Man sollte eigentlich über soviel Rücksichtnahme verfügen, daß man seinen Hund anleint. Ich würde nie "meine Hand ins Feuer legen", wenn z. B. meine Toni unangeleint läuft und sie sieht auf der anderen Strassenseite einen Artgenossen und dazwischen ene Strasse mit mächtig Verkehr. Wer vertraut da seinem Hund??? :?:
Hunde sind genauso unberechenbar, wie kleine Kinder.
Ich bin also für Leine, Rücksichtnahme und Objektivität dem eigenen Hund gegenüber.:tu:
Gruss
jeto & Toni :kraul:

anscherf
18.06.2006, 20:57
Bravo!!!!! Ganz meine Meinung!!!!!!!!!!
LG Anja
Pudel forever

Hovi
19.06.2006, 20:28
Hallo,

trotz alledem: Es wäre nur richtig, wenn die Städte sich dazu herablassen könnten, Freilaufflächen einzurichten. Und damit meine ich nicht die briefmarkengroßen Wieseneckchen, sondern FreiLAUFflächen, auf denen eben auch große Hunde ohne Leine rennen können. Und zwar, ohne wie die Heringe aufeinanderzuhängen (das geht nämlich in den meisten Fällen schief), sondern so groß, daß man notfalls auch in weitem Bogen ausweichen kann.

Es ist nunmal so, daß man einem Minihund an der Leine ausreichend Bewegung verschaffen kann, da der ja schon rennt, wenn Mensch nur gemütlich geht. Hat man aber einen athletischen Großhund, braucht man schon ordentlich Fläche, um dessen Bewegungsbedürfnis gerecht zu werden.

LG
Claudia

Juni
19.06.2006, 20:33
Hallo Claudia,


Hat man aber einen athletischen Großhund, braucht man schon ordentlich Fläche, um dessen Bewegungsbedürfnis gerecht zu werden.
Und da stellt sich mir irgendwie insgesamt die Frage, was ein großer Hund in einer (großen) Stadt verloren hat.

Schöne Grüße,
Juni

Hovi
19.06.2006, 20:40
Hallo Juni,

ob ein Städter das "Recht" haben soll, sich einen Großhund zu halten, darüber läßt sich wohl trefflich streiten. Fakt ist aber, daß *eigentlich* alle Großstädte über riesige Parkanlagen verfügen, die aber ausnahmslos den Menschen zur Verfügung gestellt werden. Würde es denn wirklich soooo weh tun, einen Teil davon für Hundebesitzer abzutrennen?

Ich seh´s bei uns in der Gegend an den Badeseen:

Wir haben hier im Umkreis bestimmt um die 100 Seen (zusätzlich zu den Freibädern) wo die Menschen hingehen können, alle (ausnahmslos!) mit Hundeverbot!

Wäre es wirklich so schlimm, wenn es nur noch 98 Badeseen für Menschen gäbe und zwei für Hunde?

Grüßle
Claudia

jeto
19.06.2006, 20:43
Bei unserer Politik sind die Freilaufflächen nicht vorgesehen. :D Vorgesehen sind Parkplätze, Verbrauchermärkte, Ladenzeilen-halt alles, womit Geld zu machen ist. Werden heutztage noch Parks angelegt? Nein, lieber ein ParkHAUS!
Allerdings: wenn man sich in der Stadt einen Großhund anschafft, dann sollte man auch nicht den Weg ins Umland scheuen. Ich fahre jeden Tag nach der Arbeit mit unserer Toni 15 km in ein großes Waldgelände. Dort kann sie toben, spielen etc. :)
Die richtigen Sportler unter den Joggern, Inlinern & Fahrradfahrern machen`s doch auch nicht anders.

jeto & Toni :kraul:

Hovi
19.06.2006, 20:55
Bei unserer Politik sind die Freilaufflächen nicht vorgesehen. :D Vorgesehen sind Parkplätze, Verbrauchermärkte, Ladenzeilen-halt alles, womit Geld zu machen ist. Werden heutztage noch Parks angelegt? Nein, lieber ein ParkHAUS!


Das stimmt schon. Traurig ist es trotzdem.

Ich hab Gott sei Dank nur 10 Min Fahrtweg bis zu einem Gebiet, wo wir locker eine Stunde laufen können, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Für den täglichen Mega-Spaziergang (2 Std.) muß ich 20 min Anfahrtsweg in Kauf nehmen, dafür gibt´s dort aber alles: Wald, riesige Wiesenflächen und vor allem WASSER (Altrheinarme).

Ich stelle mir aber gerade vor, ich würde irgendwo im Zentrum von Berlin oder Hamburg wohnen... da bist Du mit dem Auto wohl nicht in 10 min außerhalb? (Ich war da noch nie und würde auch NIE hinziehen!).

LG
Claudia

Juni
19.06.2006, 20:57
Hallo Claudia,


Wäre es wirklich so schlimm, wenn es nur noch 98 Badeseen für Menschen gäbe und zwei für Hunde?

Ganz sicher nicht. Und wenn man die Wasserreservate der Anglerlobby noch ein wenig beschneiden würde, hätten Menschen und Hunde was davon.

Schöne Grüße,
Juni

jeto
19.06.2006, 21:10
Also stimmt es doch:

Das Beste am Menschen ist sein Hund!

jeto & Toni

Briddy
20.06.2006, 11:53
Und da stellt sich mir irgendwie insgesamt die Frage, was ein großer Hund in einer (großen) Stadt verloren hat.

Stimmt zwar in gewisser Weise, aber das hat ja nicht unbedingt was mit der Größe zu tun. Ein gemütlicher großer Hund ist in der Großstadt sicherlich passender als ein kleines Energiebündel wie z. B. ein Jack Russel. Albernerweise hängen sich aber viele Hundeverordnungen an der Größe auf:man:

Juni
20.06.2006, 12:54
Hallo Briddy,


...aber das hat ja nicht unbedingt was mit der Größe zu tun. Ein gemütlicher großer Hund ist in der Großstadt sicherlich passender als ein kleines Energiebündel ...
Ein "gemütlicher" großer Hund ist in der Regel auch ein schwerer Hund. Und für den ist z.B. Treppensteigen Gift, was die Haltung bereits wieder auf Erdgeschosswohungen oder Häuser mit Fahrstuhl einschränkt.

Und: Die Energie eines kleinen Hundes kann ich auch auf kleineren Flächen abarbeiten. Ein großer Hund braucht einfach allein deswegen mehr Platz, weil er raumgreifender galoppiert. Und dieses sich-strecken-Können im freien Galopp (das übrigens ganz anders aussieht als z.B. ein Galopp am Fahrrad) ist unabdingbar wichtig für das Wohlbefinden eines Hundes.

Schöne Grüße,
Juni

bissiger Hund
21.06.2006, 13:43
Andere Gro&#223;hund-Besitzer lassen ihre Wauzis auf dem Feld frei laufen, kommen in meine Richtung. Ich mache Marlo dann auch von der Leine los.

Hallo Lastrami, was soll das Ganze. Du hast somit keinerlei Handhabe mehr in der Hand. Abder mu&#223; jeder selber wissen, bei mir h&#228;ttest du dabei sehr schlechte Karten, besonders wenn dein Hund nur etwas zu nahe kommt, dann w&#228;r n&#228;mlich mein Hund an der Leine.




Hallo Juni!
Unangeleinte Hunde geh&#246;ren nicht in die Stadt, wie es jeder au&#223;erhalb der Stadt h&#228;lt sollte jeder f&#252;r sich allein entscheiden, ansonsten m&#252;ssten gen&#252;gend <Freilaufpl&#228;tze < f&#252;r die Tiere geschaffen werden. Ansonsten, ohne Vorschriften geht es leider nicht, sonst w&#252;rde es nur noch <Sodom und Gomorrha< geben. Wir haben einen riesengro&#223;en Hof, im >Prinzip zwei<, und wenn wir in die Stadt gehen< nicht ohne Leine<, denn ein Hund, egal ob gro&#223; oder klein, ist immer spontan wie ein Kind.
LG Anja
Pudel forever


Was sind denn das f&#252;r Ansichten? Also bitte. Was macht es denn f&#252;r einen Unterschied ob du in der Stadt bist, oder irgendwo drau&#223;en. Wenn du deinen Hund unter Kontrolle hast, kannst du ihn &#252;berall frei laufen lassen, wenn nicht nirgends. Oder darf ich dein posting so verstehen, da&#223; der Hund au&#223;erhalb der Stadt keinen Schaden anrichten kann??? Naja, Meinungen gibts...



Herzliche Gr&#252;&#223;e vom bisschen Hund

dotti
21.06.2006, 15:42
hallo zusammen
habe gerade eure texte überflogen...
ich muß nur dazusagen...denkt den einer an die hunde ?????????
was ist das für ein hundeleben wenn die nicht frei laufen dürfen??
reibereien sind vorprogrammiert !!!!
einhund an der leine hat nie die möglichkeit seine körpersprache richtig zu zeigen - daher oft die missverständnisse!
ich stehe auf dem standpunkt - habe ich nicht das geld , die zeit, die räumlichen möglichkeiten (damit meine ich nicht das der hund unbedingt einen garten braucht) aber das umfeld MUß passen !!!
was bitte soll ein hund egal welcher größe ( oft haben die zwerge eingrößeres laufbedürfnis als die großen) in einer großstadt????????
gut ist ein park in der nähe ..solls gut sein ..aber da gehen die probleme ja schon an.. zu viele hunde , kinder ,RAdler , jogger und menschen die nichts mit hunden am hut haben -- von hundeschei.. will ich gar nicht reden!!
das ist keine artgerechte hundehaltung!!!!!!!!!!

ich kann mir leider auch kein pferd und ne kuh in den garten stellen -- nur das sieht jeder ein --
(oder sollte man es mal probieren?? -- Scherz muß sein)

hundegehören da wo straßen sind an die leine - alle - den keiner kan sagen meiner folgt immer - radfahren mit hund an der leine ist bei den hund angepasstem thempo sicherlich ok. aber nur eine kurze strecke um auf ein freilaufgelände zu kommen.....
nicht in der stadt - da joggt ja auchkein vernünftiger mensch freiwillig - abgase!!!!!!

dann bin ich führ eine art halternachweiß um nachzuvollziehen ob man auch die nötige sachkenntnis zur artgerechten hundehaltung mitbringt.

bei exotischen tieren klappt das ja auch!!!

so das reicht jetzt - auch auf die gefahr hin mich mehr oder wenig in die nesseln gesetzt zu haben -
wünsche ich jeden der sich einen hund als freund wünscht den richtigen zu finden . es giebt sicherlich für jeden der das wirklich gewissenhaft will eine lösung - nur bitte nicht unüberlegt handeln - das haben die hunde nicht verdient -- danke

viele grüße dotti

dotti
21.06.2006, 15:57
hallo zusammen

wer die kommentare von juni nicht versteht - naja - ich wei&#223; nicht - das sind die,die nur auf ihren hund fixiert sind - sich wohl kaum gedanken machen was die bed&#252;rfnisse des hundes sind!!!

lest mal ein gutes buch &#252;ber calming-signale!!!!!!
ebenso kann ich die b&#252;cher von g&#252;nther bloch jedem ans herz legen !!!!!!

in diesem sinne
gr&#252;&#223;e dotti

bissiger Hund
21.06.2006, 16:54
ebenso kann ich die bücher von günther bloch jedem ans herz legen !!!!!!

in diesem sinne
grüße dotti

Wird es uns dann warm um dasselbige oder schützt es vor angriffen seites des hundes? dann geht doch auch ein anderes buch, die bibel soll z.B. auch ganz schön dick sein. also ich würde, wenn überhaupt, auch hier das lesen empfehlen.


Es freut sich ein bisschen Hund

jeto
21.06.2006, 18:31
Hallo zusammen,
wie ich am 4.6. schon einmal gefragt habe: Wer kann seinem Hund 100%ig vertrauen??? Ich nicht! :confused: So schwer es auch fällt, man sollte -versuchen- seinen Hund objektiv zu betrachten (ich weiß, dass fällt schwer, genauso wie beim eigenen Kind oder beim Auto).
Darum meine ich -noch immer-: in der Stadt/im Ort auch aus Rücksichtnahme: Hunde an die Leine; auch wenn sie 3x hören. Ausserorts ist ebenfalls Rücksicht zu nehmen auf die Sportler, Spaziergänger, Waldtiere (ein gehetztes Reh sieht nicht schön aus...). Ich meine damit nicht permanent in Freizeitgebieten an die Leine nehmen: aber Rücksicht nehmen!!!! ...dann klappts auch mit den Mitmenschen! :hug:

LG
jeto

dotti
21.06.2006, 20:57
hallo jeto

meine rede genau!!!:tu:
aber dasverstehen so manche nicht

gruß dotti

dotti
21.06.2006, 20:59
hallo bissiger....

was geht den bei dir ab???????????
ich wills nicht wissen

jeto
21.06.2006, 21:49
Ich auch nicht! :cool:

Wir schweifen zwar etwas vom Thema ab, aber um den Tag mit ein paar Zeilen Geschriebenen abzuschliessen--wo wir gerade von Büchern reden!!:

Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzetig ihre Fehler zu besitzen. ;)

jeto

Lastrami
22.06.2006, 10:36
Hallo bissiger Hund,

:-* ich finde Dich und Deine Unqualifizierten Bemerkungen auch totaaaaal klasse.....:tu:

@Rest,

wie einige von Euch schon geschrieben haben, vielen Hundebesitzern fehlt einfach das gesunde Gefühl" für den eigenen Hund.
Das gilt sowohl für die Großhund wie auch die Kleinhund Besitzer. Davon kann man keinen Freisprechen.
Meiner ist in der Stadt grundsätzlich nur an der Leine. Gehe ich im Wald ode auf den Feldern spazieren, dann rufe ich ihn zumindest ran, wenn mir jemand entgegen kommt. Sowas ist für MICH selbstverständlich, leide nicht für alle.

Ich finde es nämlich auch nicht klasse, wenn wildfremde Hunde auf mich zustürzen. Da verlange ich durchaus Rücksicht von den anderen und spreche das auch laut aus.

Mir ist nur (bei uns in der Gegend) aufgefallen, das grade die Kleinhundbesitzer ihre Fifi`s machen lassen was sie wollen. Und wundern sihc dann wenns Probleme gibt. Dann heißt es nur: de will nur angeben, der tut nix, ach, der kann doch bei ihrem Großen eh nix anrichten...:eek:

Was ich nur etwas merkwürdig finde ist, das grundsätzlich immer nur die großen Hunde an allem Schuld sein sollen.
Ich kenne so viele Kleinhunde, die meinen Großen regelrecht attackieren. Das wird dann immer als niedlich abgetan. Egal ob Yorkie, Dackel oder Russel oder sonstwas. Die kommen auf meinen Großen zugestürzt versuchen zu beißen, kläffen rum und fahren enorme "Geschütze" auf. Das ist dann ok, dann sind sie ja mutig...blablah. Zeigt mein Großer dann, das sie sich zu benehmen haben und weißt sie zurecht, dann ist meiner direkt gefährlich und ein Killer... Gehts noch?

Gleiches Recht für alle. Hunde die sich nicht benehmen können, an die Leine, Hunde die beißen auch gerne mal mit Maulkorb.

Aber noch lieber sähe ich gewisse Menschen mit Leinenzwang und Maulkorb. Und Pflichtstunden in der Huschu. Dann würde es für alle vernünftigen Hundebesitzer, die Rücksicht auf andere nehmen, wesentlich erträglicher.

Na? Hab ich jetzt wieder ins Wsennest gestochen???

LG Pia

Buddytier
22.06.2006, 13:46
@ Pia :tu:

himmelhund
22.06.2006, 14:09
Also ich muß jetzt auch noch etwas zum Freilaufen loswerden - die Tatasache daß ein hund in der Nähe von belebten Straßen an die Leine muß, sollte eigentlich klar sein.;)

Ich weiß ja nicht wie die Lage in Deutschland ist, aber hier in Österreich ist es so, daß jeder freilaufende Hund, der mehr als 50 Meter von einer Siedlung oder sienem Besitzer entfernt ist, als Wilderer angesehen wird und von einem Jäger ohne Vorwarnung erschossen werden darf.

Alleine diese Tatsache, ist für mich Grund genug, meine Hunde wenn frei, dann nur mit Beißkorb laufen zu lassen, da in diesem Fall jeder Jäger sofort bescheid weiß, daß der Hund nicht wildert, sondern nur spazieren geführt wird.

Ich wohne am Land, abseits von jeglicher belebten Straße und rundherum sind nur Äcker und Freiland, aber trotz allem passe ich sehr genau auf, wo meine Hunde laufen, denn ich habe keine Lust, sie irgendwann betrauern zu müssen,
nur weil ich keine Verantwortung übernommen habe.:sn:

Liebe Grüße
Michi

Juni
22.06.2006, 14:16
Hallo Michi,


...da in diesem Fall jeder Jäger sofort bescheid weiß, daß der Hund nicht wildert, sondern nur spazieren geführt wird.

Ein Jäger, der auf Hunde schießt, tut das auch, wenn diese einen Maulkorb tragen. Vor allem dann, wenn sie sich abseits eines Weges befinden. Er kann sich immer noch darauf rausreden, dass er den Maulkorb nicht bemerkt hat - gleichzeitig gibt ein Hund, der neben dem Weg stöbert Anlass zu Annahme, er würde wildern. Da wäre mir das Einhalten des 50-Meter-Radius persönlich lieber.

Schöne Grüße,
Juni

himmelhund
22.06.2006, 14:25
Hallo Juni !

Also Gott sei Dank sind da die Jäger in unserer Umgebung doch so weit, daß sie genau schauen, bevor sie schießen.

Anfangs ließ ich meine 2 auch ohne Maulkorb rennen und war bemüht, daß sie sich nicht weiter als die 50 meter von mir entfernen, das hat soweit auch gut funktioniert.

Dann bin ich einem Jäger begegnet, und der gab mir den Tipp mit dem Maulkorb, denn er sagte, was, wenn ein Hund etwas sieht ( Hase, Reh,...) und beginnt zu laufen - ist dann sicher weiter als 50 meter weg -> ich rufe den Hund ab -> Hund will zurückkommen, wird aber erschossen, denn der Jäger sieht mich nicht und glaubt der Hund wildert.
Deshalb die Sache mit dem Maulkorb .

Wie gesagt, bei uns hier sind die Jäger mit dem Schießen doch eher vorsichtig und sehen lieber 3x hin, aber natürlich hast Du recht, wenn du sagst, das einhalten der 50 Meter ist sicherer.:tu:

Michi

bissiger Hund
22.06.2006, 15:19
Hallo Himmelhund,

die Sache mit dem Maulkorb ist mir auch etwas suspekt. Wie soll bittesehr, der Maulkorb den Hund davon abhalten hinter dem Wild herzujagen? Und erst das ist wildern, jedenfalls bei uns.
Da geb ich voll und ganz "Juni" recht, da halte auch ich mich lieber an dei 50m-Regelung. Und außerdem wird auch bei uns (in Deutaschland) kein Jäger einen Hund abschießen nur weil er mal etwas mehr als 50m vom Besitzer herumläuft aber sonst sicher abrufbar ist. Wenn er mal ein bisschen rummeckert, naja, soll er doch.

Herzlicher Gruß vom bisschen Hund

jeto
22.06.2006, 15:21
Hallo Lastrami,
ja, die Äusserung: ..."Meiner tut nichts...", nachdem ich gebeten habe, den Hund festzuhalten oder anzuleinen, kenne ich auch. :man: Ich rufe den Menschen mit diesem gesunden Selbstvertrauen (?) dann nur zu: "Meiner aber!!!!!" :D Meistens haben sie dann schnell ihren Hund angeleint.
Es gibt ja vielleicht Hunde, die nicht tun, aber weiss der Besitzer dann, auf was für ein "Exemplar" sein Hund zuläuft???? :eek: Das ist doch Kamikaze!
Gruss von Bonn nach Kölle!
jeto & Toni

bissiger Hund
22.06.2006, 17:09
Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzetig ihre Fehler zu besitzen. ;)

jeto

Da muß ich dem "Alten Fritz" vollkommen recht geben, von dem stammt nämlich der Ausspruch. Also nicht mit fremden Federn schmücken.

jeto
22.06.2006, 17:39
Ich habe mich nicht mit fremden Federn geschm&#252;ckt.
Wenn Du meine Nachrichten verfolgst, unterschreibe ich jedesmal---und das war halt nach dieser netten Bemerkung. Es wird immer mal in diesem Forum zitiert und nicht jedesmal wird der Autor daruntergesetzt. Und nun:
herzlichst
jeto

Lastrami
23.06.2006, 06:51
@bissiger HUnd


wird auch bei uns (in Deutaschland) kein Jäger einen Hund abschießen nur weil er mal etwas mehr als 50m vom Besitzer herumläuft aber sonst sicher abrufbar ist
dann unterhalte Dich doch mal mit den Menschen, die um ihre Hunde trauern.
Es ist schon mehr als 1x vorgekommen, das Jäger Hunde (und auch Katzen) abgeknallt haben. Hunde, die auch nur 20m vor dem BEsitzer auf dem Waldweg unterwegs waren. Friedlich wohlgemerkt. Solche Berichte sind durchaus in Tageszeitungen etc zu finden.

@jeto


Ich rufe den Menschen mit diesem gesunden Selbstvertrauen (?) dann nur zu: "Meiner aber!!!!!"
:D was auch hilft ist der dezente Hinweis auf fürchterlich ansteckende Krankheiten. Hilft auch. Garantiert.:D :tu:

@himmelhund

tja, unsre Jäger nehmen es mit Vorschriften dann nicht so genau. Es gibt leider einige (wenige) denen es sch...egal ist, ob der Besitzer in der Nähe ist oder nicht. Ausrede der Jäger: der Hund war am wildern, ich habe den Besitzer nicht gesehen, der HUnd hatte eine Fährte aufgenommen und hetzte das Wild....
Manche Jäger sind einfach nur dumm dreist unverschämt.
Das ganz dumme ist, selbst wenn sie vom Gericht verurteilt werden,
1. der geliebte Hund kommt nicht zurück
2. die geringen Strafen stecken die mit links weg und schießen jederzeit wieder...

LG Pia

bissiger Hund
23.06.2006, 09:50
@ Lastrami
Ich mu&#223; dir allerdings recht recht geben, die Praxis sieht leider etwas besch.... aus. Es gibt immer wieder ein paar schwarze Schafe die meinen da&#223; der Hund jetzt abgeknallt werden mu&#223;.
So wollte ich meinen Beitrag auch nicht unbedingt r&#252;berbringen, das ist eben der Nachteil des geschriebenen Wortes - deshalb werden Verhandlung eben auch m&#252;ndlich gef&#252;hrt.

Herzliche Gr&#252;&#223;e vom bisschen Hund

Summertime
24.06.2006, 17:03
Hallihallo,
schlecht bis garnicht erzogene Hunde gibt es jawohl in jeder Größe, von Minimini bis riesig groß. (Wobei es tatsächlich eher so ist, daß Minimini eher selten tödliche Verletzungen verursacht, aber das ist eine ganz andere Diskussion).Da kommt es jawohl lediglich auf das Engagement des Halters in Bezug auf die Erziehung an. Nichtsdestotrotz steht jeder Hundehalter jederzeit in der Verantwortung, seinen Hund so zu führen, daß er keine anderen Personen oder Hunde (oder auch andere Tiere) gefährden kann. Egal ob das mitten in der City oder beim Freilauf in der Feldmark ist. Leider sehe ich immer wieder bei anderen Leuten die Haltung: "Platz da, hier kommen mein Hund und ich." die ich garnicht nachvollziehen kann. Ich habe mir zwei Hunde angeschafft und zwinge somit meine Umwelt sich damit auseinanderzusetzen. Da ist Rücksichtnahme auf andere für mich ungeschriebenes Gesetz.Egal ob es bedeutet, daß ich die Hunde an der Strasse an der Leine führe, damit sie keinen Autounfall verursachen oder Kothaufen aufsammel, damit sich andere Leute nicht gestört fühlen.Hamburg hat das neuerdings schrecklichste Gesetz, was man sich als Hundebesitzer vorstellen kann. Dazu ist es aber letztendlich nur gekommen, weil es immer wieder Hundebesitzer gab, die diese Rücksichtnahme auf Dritte nicht in ihrem Programm hatten.
LG von julie

dotti
24.06.2006, 17:05
hallo zusammen

ich habe eure meinungen verfolgt.
jder hat wohl auf irgendeine weise recht!
aber was nützt es wenn der wauzi der leittragende ist?????????:mad:

mit maulkorb ist es doof!!!!!!!!!!
die gefahr nacheinem hasen herzulaufen ..bingt die gefahr mit sich ev. abgeknallt zu werden .. oder in ein auto!!!:sn:

also sollte man doch seine hunde soweit unter kontrolle haben das beides nicht in frage kommt.
hunde die wildern - sind hunde die es nicht gelernt haben ihren jagdtrieb anders auszuleben - d,h der mensch ist gefordert mit dem hund zu arbeiten.
es gibt eine menge von such- und beutespiele die man alternativ anbieten kann!
aber das kostet natürlich zeit und mühe! aber ist es nicht die beschäftogung mit unserenhunden die uns spaß macht!
ich will keinen belehren und keinen vorwerfen er hätte seinenhund nicht richtig erzogen - ABER wissen wirklichalle VOR der anschaffung eines jagdhundes was sie sich da ins haus holen???
ich glaube nicht!!
bei uns läuft z.b. eine setterhündin rum 1 1/2jahre (süße maus) der wurde von seinem herrle im ersten jahr immer der kaninchenhügel (Wohnung von ca. 50-100 kaninchen) gezeigt ...mit den worten "schau mal da sind die haser´l"
was dasheißt brauchich nicht näher zu erklären??!!!:sporty: (arme haser´l)
jetzt flitztsie jedem etwas her was nicht bei 3 auf dem baum ist!!!!! sporty: :sn:
heute sagen die übrigens ca. 60 jährigen "wenn sie das mit dem jagdtrieb vorher gewusst hätten , dann wär es sicher kein setter geworden!!!!:?:

WARUM BITTE SCHÖN MACHEN SICH MENSCHEN NICHT VORHER GEDANKEN ÜBER DIE RASSEN UND DEREN VORLIEBEN UND BEDÜRFNISSE??????:sn:
WARUM BERÄT KEINER DIE MENSCHEN (ZÜCHTER; TIERHEIME UND DER GLEICHEN):man: :man: das wäre so wichtig!!!!!!!!!!!!!!!

klar man hatnie 100% sicherheit das der hund nicht doch mal abdüst - aber man kann und muß es verhindern so gut es geht..

gruß dotti:cu:

dotti
24.06.2006, 17:11
hallo summertime

genau das meine ich
rücksicht ist ein gesetz das normalerweise nicht geschrieben werden muß!!!
aber das gilt leider nicht für alle.
man könnte endlos lange beispiele nennen - nicht nur in hinblick auf hundehaltung - aber das ist warscheinlich unsere heutige zeit - ich gehöre zur generation des mittelalters - und stelle leider immer häufiger fest das die jugend das wort rücksicht nicht in ihrem wortschatz führt .. ( ausnahmen natürlich vorbehalten)
traurig aber wahr:( :0( - muß man halt das beste draus machen.....

in diesem sinne liebe grüße :bl:
dotti

bissiger Hund
24.06.2006, 17:21
@ dotti:

Und schon sind wir uns wieder einig; bis etwa auf eines:

WARUM BERÄT KEINER DIE MENSCHEN (ZÜCHTER; TIERHEIME UND DER GLEICHEN) das wäre so wichtig!!!!!!!!!!!!!!!

Viele, vielleicht sogar die meisten tun es; und die andern die nur die "Ware Hund" an den Mann respektive Frau bringen wollen die tun es nicht, denn sonst würden sie auf ihrer "Ware" sitzen bleiben.

Schönen Gruß vom bisschen Hund

Ferrarista
24.06.2006, 23:42
@ dotti:

Und schon sind wir uns wieder einig; bis etwa auf eines:


Viele, vielleicht sogar die meisten tun es; und die andern die nur die "Ware Hund" an den Mann respektive Frau bringen wollen die tun es nicht, denn sonst würden sie auf ihrer "Ware" sitzen bleiben.

Schönen Gruß vom bisschen Hund

Traurig, aber wahr. Ich hatte Glück und hab wohl die besten Züchter erwischt, die man sich nur wünschen kann. Dort einen Hund zu bekommen ist wirklich nicht so einfach. Man wird wirklich auf Herz und Nieren geprüft. Allerdings hatten wir uns bereits vor dem Besuch beim Züchter lange und gründlich über die Rasse informiert.

dotti
24.06.2006, 23:57
hallo ferrarista
das ist gut so !!!
jeder von uns, egal ob z&#252;chter oder hundehalter,steht in verantwortung !
dem hund, der umwelt, seinen mitmenschen und sich selbst,das sollte nie vergessen werden


gru&#223; dotti

anscherf
25.06.2006, 10:16
Hallo Dotti!
Natrülich steht jeder in Verantwortung, aber nicht, wenn die Besitzer, die gegebenen Ratschläge nicht befolgen, und ich wüßte nicht, wieso ein Züchter verantwortlich sein sollte, wie oben genanntes Beispiel, wenn der Besitzer den Hund ( sowieso jagdlich veranlagt), auf z.B, auf Hasen oder Katzen hetzt, und dadurch vielleicht einen Verkehrsunfall verursacht. Ich bin auch Züchter, erkläre und berate selbstverständlich vor und auch nach dem Kauf, aber die Verantwortung für solche Geschichten lehne ich generell ab. Man kann, und das gilt für beinahe alles, nur jedem vor den Kopf, gucken. Für falsche Erziehung ect...., kann niemand haftbar oder verantwortlich gemacht werden. Man kann mich jederzeit anrufen und um Rat fragen soweit ich eine Antwort weiß. Mehr kann ich von mir aus nicht tun.
LG Anja
Pudel forever

Summertime
25.06.2006, 10:45
Hallo Anja,
ich glaube, Dotti meinte mehr die Züchter von Rassen, die ihre Welpen verkaufen, egal ob das grundsäzliche Umfeld passt oder nicht. (In Hamburg-City sind z.B gerade extrem viele Viszla und Weimaraner unterwegs).
LG von Julie

anscherf
25.06.2006, 11:39
Hallo Juli!
Ich bin wieder am Start!!! Kann sein das Du recht hast, und es so gemient ist, denn ich versuche wirklich!!! allles richtig zu machen. Es sind auch schon sehr viele potentielle Interessenten ohne Vertrag(Welpen) wieder <rausgebeten< worden. Da halt ich den betreffenden Welpen lieber länger. Irgendwann kommt oder ruft dann schon der oder die <richtige(n)< an, wo es passt.
LG Anja
Pudel forever
Bei Weimaranern kenn ich mich nicht aus, aber das sind doch ganz tolle Jagdhunde, oder? Die gehören doch nicht auf die Einkaufszone.

dotti
25.06.2006, 13:15
hallo anja,

natürlich kann ein Züchter oder eben die angebende organisation nicht beeinflussen was der neue hundebesitzer dann tatsächlich von seinen guten vorsätzen oder den ratschlägen umsetzt.
da geb ich dir recht- und wenn du so gewissenhaft bist und dir dein umfeld bestmöglichst ansiehst dann find ich das super - weiter so !
aber es sind eben nicht alle so gewissenhaft!
natürlich ist es falsch einen passionierten jagdhund auch noch "heiß" zu machen.
aber das ist oft auch falscher stolz -- erst findet es man toll was der kleine hund schon alles kann (ist ein echter jagdhund!!!) und dann steht mann vor den kaos

liebe grüße dotti

anscherf
25.06.2006, 19:42
Hallo Dotti!
Wie gesagt ich versuche es so gut und so richtig wie m&#246;glich alles zu tn. Ich sage den <K&#228;ufern< immer wieder, erlaubt dem <Hund< nur das, was er auch sp&#228;ter noch darf, und nicht nur, weil er s&#252;&#223; und niedlich iost, und dan sp&#228;ter, wenn er&#228;lter ist, zum Beispiel aus dem Bett "werfen", entweder immer oder nie, und das von Anfang an. Auch mit der Bellfreudigkeit, < ist beim Pudel< ab und wann so, nicht erst provozieren und dann verbieten. Der Hund wei&#223; dann ja gar nicht mehr, was los ist. Und dann sind die Probleme vorprogrammiert.
LG Anja
Pudel forever
Beim Pudel kann nicht viel passieren, wenn er mal zwickt, aber bei gr&#246;&#223;eren Rassen kann da schon m&#228;chtig viel passieren.
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.

dotti
25.06.2006, 21:15
hallo anja

das ist auch meine meinun g, manche leute wissen gar nicht , was sie sich, dem hund und der umwelt antun.

gr&#252;&#223;ean deine pudel
dotti
auch meine schreibfehler k&#246;nnt ihr behalten

bissiger Hund
25.06.2006, 21:55
@ dotti?

haßt tu eigentlich auch eine eigene Meihnung?


Gruß vom bissigen


Ach ja, meine Fehler darfst DU auch behalten ich schenke sie DIR

Biene13
26.06.2006, 23:11
Hallöle und guten Abend @ Alle
Habe mir erstmal in aller Ruhe die Beiträge durchgelesen. Ist ja eine ganz hübsche Diskussion entbrannt.
Nun will ich denn auch mal meinen Senf dazu geben.

In der City mit viel Verkehr, Geräuschen, Trubel und Getümmel gehört wohl absolut jeder Hund an die Leine, da man das Verhalten nie vorausberechnen kann.
Ich halte das so auf den ausgeschriebenen Hundwiesen, kommt uns jemand mit angeleintem Hund entgegen, rufe ich meinen zurück, er wird auch angeleint.
Kurzes Gespräch unter Hundehaltern, sehen, was passiert und dann kann man beide ableinen und spielen lassen oder jeder geht seiner Wege. Habe dabei bisher noch keine persönlichen schlechten Erfahrungen machen müssen.
Leider gibt es bei uns hier der Möglichkeiten auch nicht sehr viele.
Wir haben einen kleinen Dackel, der sehr ausgelassen mit Riesenhunden spielen kann, bei einem gleichgroßen Jack Russell zeigt er die Zähne, weil er schon 4 mal von Hunden dieser Rasse gebissen wurde. (Mir wurde gesagt, daß unsere Hunde sehr wohl die Rassen unterscheiden könnten????) Konnt ich mir immer nicht vorstellen, aber es scheint wohl so zu sein.

Da unser Wuff ein sehr ausgeprägter Jäger ist, kommt er im Wald an die lange Schleppleine, so daß er stöbern und suchen kann. Dafür schlepp ich dann das Futterdummy mit und das haut hin.
Aber unangeleint ist mir dann doch zu unsicher. Auf dem Feld und einer Wiese ist das eine andere Sache, er ist auch abrufbar und kommt bei Pfiff zurück.
Ich finde ein wenig gegenseitige Rücksichtnahme könnte uns Hundehalter, Nichthundehalter, Omas, Opas und Kinder ein ganzes Stück näher bringen, jawoll...

LG und einen schönen Abend noch an Alle Biene13

Piete
27.06.2006, 15:13
Hi

also warum sollten die Hunde an die Leine in der Stadt, es gibt ruhige Strassen dort. Ich pers&#246;nlich kenne wesentlich mehr &#180;F&#228;lle von verungl&#252;ckten Hunden auf dem Land, als in der Stadt.
Stadthunde sind ihr Umfeld gewohnt, Landhunde k&#246;nnte in den Situationen &#252;berfordert sein. Jedes Umfeld hat vor uns Nachteile.
Ich finde Aussagen putzig wie: niemand joggt in der Stadt, das ist absolut falsch.
Wer nicht in einer Gro&#223;stadt lebt wird das kaum nachvollziehen k&#246;nnen, aber es ist vermessen zu sagen auf dem Land hat es ein Hund besser.
Komisch ist, dass es in Berlin keinen Leinenzwang gibt, aber in den Orten um Berlin (also da wo Wald und Wiese ist) herrscht Leinenzwang, zumindest die in meiner N&#228;he.
Ich w&#252;rde mir jetzt auch keinen Irischen Wolfsh. in der 4 Etage anschaffen ohne Fahrstuhl bei 2 Zimmern, aber f&#252;r Mittelgro&#223;e (Sch&#228;ferhundgr&#246;&#223;e) warum nicht mal &#180;ne Treppe steigen.
Die meisten hohen H&#228;user sind hier eh mit Fahrst&#252;hlen ausger&#252;stet. Im gegensatz zu einigen Landhunden "m&#252;ssen" unsere raus, um mal ein Vorurteil abzudecken, dass Landhunde wenig bewegt werden.
Ich denke mal egal wo Hunde wohnen, man kann ihnen auch dort gerecht werden, Stadtleben kann man erst dann richtig einsch&#228;tzen, wenn man auch mal f&#252;r l&#228;ngere Zeit dort gewohnt hat, das jetzt mal als Tip von &#180;nem Gro&#223;st&#228;dter.

Gru&#223; Mel

jeto
27.06.2006, 15:42
Hallo Piete,
bei diesem Thema geht es letztendlich nicht um: grosser/kleiner/mittelgrosser Hund in der Stadt: ja/nein. Es geht um den Leinenzwang. ;)
Und wie schon hier oft erwähnt, um Rücksichtnahme den anderen Menschen und Hunden gegenüber.
Ist es denn schön, wenn ein Hund vor dem Geschäft angebunden ist und ein unangeleinter Hund kommt auf ihn zu (und hat die "besseren Karten", da ohne Leine)?! Oder: Legst für Deinen -unangeleinten- Hund "die Hand ins Feuer", wenn er auf der anderen Strassenseite einen anderen Hund sieht? Ich für meinen nicht! :sn:
Ausserdem gibt es Menschen, die haben Angst vor Hunden.
Warum sollten wir darauf nicht Rücksicht nehmen? Wenn nicht, vergleiche ich das mit den Leuten, die auf Geh- und Fahrradwegen parken. Dem Hund schadet es doch nicht, wenn er in der Stadt angeleint ist. Ich wohne auch in einer Stadt mit "ein paar" Einwohnern und die angeleinten Hunde erwecken nicht den Eindruck, als dass sie einen "Knacks" haben.
gruss
jeto

Katzenohr
27.06.2006, 15:44
weia, diesen thread durchzulesen ist ja für sich schon eine kleine quälerei.

klar ist, bissige, schlechthörende hunde gehören an die leine - überall.
prob ist aber, wenn man dem gesetzgeber die entscheidung überläßt, wer schlechterzogen,bissig, oder potenziell gefährlich ist, kommt so etwas wie die kampfhundeverordnung dabei heraus. und die besitzer, die, wie im ausgangspost ja deutlich erwähnt, eh überfordert sind (ich kann ja einen schon nicht halten, deswegen läuft der zweite immer frei..) oder einfach keine lust haben, lassens eh bleiben.
in stuttgart ist das laufen ohne leine in parkanlagen und innenstadt/ fußgängerzonen bei 40 eur strafe verboten, wenn auch die meisten grünen lieber aufklären statt strafzettel zu verteilen.
wir lassen unsere dort auch angeleint, hatten uns für die wm einen nylonmaulkorb mit führschlaufe (sprich, stabileres halti) besorgt und werden den in zukunft in der innenstadt weiterverwenden - da kann sie nicht raushuschen oder aus schreck nach irgendwem schnappen. freilauf gibts im wald und auf den feldern genug - auch wenn ein hund da ebn genug sozialverhalten gelernt haben muß, sich auch mal zu unterwerfen und auch im spiel noch zu hören- genauso wie man immer und überall damit rechnen darf, hunden zu begegnen, die das nicht können, und besitzern, die schlichtweg noch dümmer sind.
mir fällt da grad nur die frau ein, die ihren rüden nach mehrmaligen zuruf, dass unsere läufig ist, nicht an die leine nahm, und als wir die tiere (unsere WAR angeleint) nur mit mühe auseinander halten konnten, kopfschüttelnd meinte, sie verstehe soviel aufregung ja nicht. manche hundebesitzer hätten ja echt keine ahnung von hundebedürfnissen .. (meinte sie da ungewollte welpen? oder gibt es echt hundebesitzer, die nicht wissen was heiß oder läufig heißt? o.O )

im grunde.. sollten besitzern n wesens- und intelligenztest machen sowie schriftlich bestätigen, dass sie, wann immer sie mit dem hund umgehen, ihr hirn und den gesunden menschenverstand einschalten..

Piete
28.06.2006, 07:37
Hallo jeto

nat&#252;rlich geht es um leinenzwang, mir auch. meine hunde laufen erstmal prinzipiell ohne leine. nicht in der city (ku&#180;damm) oder fu&#223;g&#228;ngerzonen o.&#228;., da nehme ich sie erst gar nicht mit.
hol ich mal eben schrippen, binde ich meine meist nicht an, stimmt. ich lege sie ab.
ob ich meine hand f&#252;r meine hunde ins feuer legen kann? nat&#252;rlich nicht, aber mit dem risiko mu&#223; ich und die hunde leben, durch gehorsam kann ich es minimieren und die gefahr hier ist nicht gr&#246;&#223;er als auf dem land.
mir ist schon mitten im wald ein &#252;berdrehter jagp&#228;chter mit seinem jeep hinterher gedonnerd und h&#228;tte ich und nicht schnell reagiert, h&#228;tter er meine hunde &#252;berfahren. anschlie&#223;end mu&#223;te ich mir noch sowas von leinenzwang im wald anh&#246;ren.
meine hunde mu&#223;ten lernen um menschen einen bogen zu laufen, sie beim gassi zu ignorieren. es sei denni ch "erlaube" ihnen das gegenteil.
ein hund in der stadt braucht auf jeden fall mehr gehorsam um von der leine zu kommen und er sollte auf jeden fall nervenstark sein, aber den hund zu einem leben an der leine verdonnern halte ich pers&#246;nlich f&#252;r absolut verkehrt nur weil man in der stadt wohnt, zumal rein rechtlich in den meisten l&#228;ndlichen regionen (zumindets bei mir in brandenburg um berlin) eh offiziell leinenzwang herrscht. somit ist leinenzwang nicht zu l&#246;sen, in dem man einfach mal "raus f&#228;hrt". da handelt man dann strikt gesetzeswiedrig.
soll, dass jetzt bedeuten, dass hier alle hunde an die leine m&#252;ssen? ein leben lang? oder sollte berlin und teile von brandenburg einfach hundefrei werden?

ich pers&#246;nlich vertrete die meinung, dass ein hund mehr freiheiten genie&#223;t, desto besser sein gehorsam ist. zu diesen freiheiten geh&#246;rt auch gehen ohne leine.
dass mein hund keine menschen bel&#228;stigt und nicht auf die strasse rennt, hunde ignoriert, wenn ich ihm sage er soll weiter gehen, das geh&#246;rt f&#252;r mich dazu.
zudem sollte man mal bedenken, dass stadt nicht gleich hei&#223;t hier sind &#252;berall stark befahrene strassen und menschen tummeln sich hier zu dutzend auf den diesen. in meiner gegend zum beispiel habe ich einige alleen die f&#252;r autos nicht zugelassen sind und wundersch&#246;ne sandwege haben. warum sollte denn ein hund an solchen orten an die leine,wenn er niemanden bel&#228;stigt?

gru&#223; mel

Kati124
31.08.2006, 22:27
also ich komme aus einer hundefamilie, mein vater hat jahrelang deutsche jagdterrier abgerichtet und jagdlich geführt ( bis zum deutschen meister) und zwar zu einer zeit als die jagdterrier noch richtig scharf waren..ich hab viel von ihm gelernt und meine hunde laufen wenn ich spazieren gehe immer ohne leine..in der stadt nehm ich sie allerdings an die leine , einfach um stress zu vermeiden. wenn mir jemand entgegen kommt rufe ich die junge ( 5mon. alt, dogo argentino) bei fuß und die alte (2jahre, schäferhundin) kommt automatisch bei fuß und würde es nie wagen ohne dass ich sie losschicke weg zu gehen...bei mir macht es keinen unterschied ob meine hunde angeleint sind oder nich..allerdings finde ich es erschreckend wieviele unerzogene hunde es gibt..die hören noch nicht mal an der leine..vor kurzem war ich am badesee mit den hunde..ein ganz lieber aber unerzogener doggenmischling wollte spielen und hat dann ein sechsjähriges kind umgerannt und in seinen wasserball gebissen..toll war natürlich die hölle los..aber warum maulen mich die leute an wenn meine zwei absolut brav neben mir her laufen und noch nicht mal nach den leuten gucken??
ich find es einfach unverschämt wenn man unerzogene hunde laufen lässt, dann was passiert und alle anderen dann auch ihre hunde anleinen müssen..warum holt man sich eine hund wenn man in noch nicht mal mit hilfe von na hundeschule erziehen kann?? weils ja soo schön ist nen hund zu haben und sein ego damit zu befriedigen oder was?? für ein auto braucht man auch nen führerschein!!! aber jeder idiot darf nen hund halten...ich kenne bullterrier und dogo argentinos die hören 100 mal besser wie jack russel oder labbis aber das sind ja modehunde und damit wären wir wieder beim menschlichen ego!!! sorry, aber musste das mal loswerden

ach was auch immer lustig ist wenn meine neun jährige schwester die hand hebt und down ruft, und in 25 m entfernung legt sich dann eine 35 kilo schäferhünfin flach auf den boden und rührt sich nicht mehr..dann sind die leute die meckern immer ganz schnell ruhig.

jeto
01.09.2006, 23:48
Hallo mel,
tja, das ist so eine Sache mit der Leine... Yes or no?
Ich persönlich traue meinem Hund nicht ohne Leine (das berühmte: "Was ist auf der anderen Strassenseite?"). :cool:
Heute, beim Einkauf, habe ich leider eine traurige Bestätigung im Aushang beim Supermarkt gelesen: Mit Hund "Buddy" wurde vor dem Frühstück Gassi (ohne Leine) gegangen-"Buddy" jagt irgendetwas nach-über die Strasse-wird angefahren-jagt in Panik davon...
Die Besitzer bitten nun, in den Gärten o. ä. nach einem verendetem Hund (schwere innere Verletzungen) zu sehen... :0(

Mehr ist dazu nicht zu sagen. Ich erspare meiner Toni das.
jeto
Trotzdem ein schönes Wochenende

Roxy und die 6
04.09.2006, 11:28
Hallöchen alle zusammen ich wollt mich auch noch mal zu wort melden..
ich muss ehrlich sagen ich habe nicht alles gelesen... Ich lasse trotzdem mal meinen Senf ab...

ich sage mal so an der Strasse oder in der Stadt (ich komme aus dortmund) halte ich meine Hunde grundsetzlich an der Leine zumal in Deutschland die LEINEN PFLICHT herrscht..durch aus lasse ich meine Hunde rennen bei uns am Wlad und Wiese.. In die Stadt nehrme ich meine Hunde überhaupt nicht mit ich denke das ist zu viel lauter beinen und füße was die hunde nur sehen und in geschäfte ect.darf man eh die hunde nicht mit rein nehmen..
Ich denke einfach es ist zu gefährlich und unverantwortlich seinen hund an der strasse und in der stadt unangeleint laufen zulassen..

Auch wenn man seinen Hund schon ewigkeiten hat und ihm ``vertrauen `` kann ``KANN`` immer was passieren oder interessant sein für den Wuffi..

Nun das dazu.. wenn mir nachher noch was einfällt meld ich mich noch mal *g

MFG Sabrina

trofu
04.09.2006, 13:55
Hallo
Mit meinem Hund kann ich es halten wie Piete.
Ich habe ihn ohne Leine um einiges besser unter Kontrolle als andere Hundehalter ihre mit Leine.

Lg Manu

Piete
04.09.2006, 15:02
Hallo Roxi

ich mu&#223; dir jetzt mal ganz vehement wiedersprechen, es herrscht NICHT &#252;berall Leinenzwang, das ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich und entsprechend unterschiedlich sind auch die Regelungen.
In Berlin zB herrscht kein genereller Leinenzwang in einigen Kommunen um Berlin hingegen schon.

Gru&#223; Mel

Roxy und die 6
05.09.2006, 08:49
Ok danke für die information...Piete..
Ich bin von einem generellen Leinenzwang ausgegangen!;)



trofu meine frage an dich..wie kannst du dir anmaßen das du deinen Hund besser unter kontrolle hast ohne leine,als andere mit Leine..!!???:?: :?:

Passieren kann immer was auch einen Hundeerfahren Hundehalter.. passieren Kann immer was.. und ich denke gefahren sollte man nicht unterschätzen.... auch wenn man meint man habe alles bestens unter kontrolle,ich denke einfach selbstüberschätzung ist (meist) die größte gefahren quelle...

Nun ich hoffe ich werde wegen meiner Meinung nicht gleich hier fast gehängt:sn: ..manche fühlen sich hier direkt angeriffen und unter beweiszwang...:sn: :sn: :sn:
ICH VERTRETE EINFACH NUR MEINE MEINUNG

coramadden
05.09.2006, 11:36
hi sabrina,



In die Stadt nehrme ich meine Hunde überhaupt nicht mit ich denke das ist zu viel lauter beinen und füße was die hunde nur sehen und in geschäfte ect.darf man eh die hunde nicht mit rein nehmen..


nur mal dazu, also ich finde es schon wichtig das ein hund auch mal lernt in der stadt zwischen vielen menschen zu laufen. mit cora mache ich das auch ab und an, wenn ich nicht viel will (stundenlanges shoppen würde ich nie mit hund machen) - laufe einfach mal so über den markt damit sie merkt "alles ok, keine gefahr".

du darfst deinen hund übrigens mit in geschäfte rein nehmen, außer es sind lebensmittelgeschäfte oder ein verbotsschild ist sichtbar angebracht. cora kommt mal mit in den saturn oder in die buchhandlung ;) nur beim klamotten shoppen hätte ich keine lust auf hund, da wird es so eng in der kabine :D

lg anna

Roxy und die 6
05.09.2006, 13:11
Hi Coramadden..

Nun danke für die Tips und die information zwecks hund mit in geschäft..

dennoch: Nehme ich meine Hunde nicht mit in die stadt,klar bei meiner Mutter aufn Land da laufen nicht so viele Menschen rum aber bei uns in dortmund is doch leider immer viel los und ich denke MÜSSEN tun die Hunde nicht in die Stadt..wenn man es vermeiden kann.. ansonsten nehme ich meine Hunde überall mit hin..

Nun man kan es halten wie ein Dachdecker..der eine so der andere so:cup:

jeto
05.09.2006, 21:05
Nee, Mimi, mit Deiner Meinung stehst Du nicht alleine da. Das Gleiche habe ich auch schon x-mal zu vermitteln versucht; manche verstehens halt nicht. :rolleyes:
Ich lebe mit meinem Hund auch lieber auf der sichereren Seite.
Die Aussage "Mein Hund tut nichts" mit der lässig um den Hals geschlungenen (wenn überhaupt dabei!) Leine -muss ich leider aus eigener Erfahrung sagen- kommt meistens von den Leuten mit Hunden von einer Grösse, wo nicht mehr viel nachkommt.
Was für ein Ärger! :mad:
jeto

himmelhund
06.09.2006, 23:27
Hallo @ all
ich bin auch der Meinung, daß man seinen Hund generell anleinen sollte
1. man hat ihn besser unter Kontrolle
2. ist es ohnehin schon fast überall Vorschrift
3. es gibt viele Menschen, die Angst vor Hunden haben - da kann der Hund noch so klein oder harmlos sein

außerdem habe ich als Hundehalterin nix davon, wenn mir ein anderer nicht angeleinter Hund entgegenkommt, der ohne böse Absicht meinen Hund beschnüffelt - meiner verträgt sich aber nunmal nicht mit anderen Hunden - und es kommt zu einer Rauferei, möglicherweise sogar zu Verletzungen...

ich möchte damit sagen, daß ein gewisses Maß an Verantwortungsbewußtsein und Rücksicht anderen gegenüber selbstverständlich sein sollte und man seinen Egoismus etwas zügeln sollte

ist nicht böse gemeint, aber Leute die ihre Hunde ohne Leine überall herumlaufen lassen sind in meinen Augen verantwortungslos und egoistisch

Briddy
07.09.2006, 11:54
Zwischen "generell anleinen" und "überall frei herumlaufen lassen" liegt ja wohl noch ein weites Feld, oder? Meine Güte, mußt Du so schwarz/weiß sehen?
Ich bin vehement gegen GENERELLEN Leinenzwang, andererseits lasse ich meine Hunde keineswegs ÜBERALL frei herumlaufen, sondern da, wo's paßt.

himmelhund
08.09.2006, 23:06
@Briddy
von "schwarz/weiß - sehen" kann keine Rede sein - ich spreche lediglich aus Erfahrung...
Aber wenn es für dich und dein Umfeld o.k. ist, daß deine Hunde dort "wo`s paßt" frei laufen können, ist das in Ordnung.
Wollte niemanden angreifen, nur ausdrücken, daß gegenseitige Rücksichtnahme so manchen Ärger vermeiden kann.
lg Michi

bullwölfe
12.09.2006, 13:25
Erstmal, hallo an alle, ich bin neu hier, zumindest als Aktive.

Passiv habe ich das Forum schon einige Zeit verfolgt. Das Gefühl, zu diesem Thema auch "was loswerden" zu wollen, hat mich sogar veranlasst, mich nach über 2 Jahren passiver Teilnahme lendlich anzumelden.

Ich möchte Mimi als Mitglied eines "Gemischtrudels" sagen, dass ich sie durchaus mit ihrer Angst verstehen kann. Großhundebesitzer sind häufig einfach ingnorant, wenn es um die Ängste der Kleinhundbesitzer geht. Die Hunde können nichts dafür, dass die Vielfalt der Rassen derartige Unterschiede zustande gebracht hat, dass selbst ein einfacher "Kommentkampf" für den Zwerg lebensgefährlich bis tödlich enden kann.

Möglicherweise geht nun ein Aufschrei durch die Fraktion der "Back to the roots"-Hundehalter, für die der mittelgroße, wolfsähnliche Hund der einzig wahre Canide ist, aber es gibt auch Leute, die auf Hunde mit außergewöhlichen Ausmaßen stehen. Ich selbst liebe Schoßhunde (eben u.a. weil man mit ihnen auf dem Schoß kuscheln kann und ihnen z.B. feine Körbe kaufen kann oder sie einfach nur "niedlich" findet) und Hunde von gigantischem Ausmaß (wegen ihrer (meistens) einmaligen ruhigen Ausstrahlung und praktischen Höhe - sie sitzen übrigens auch gern auf dem Schoß, was man selbst vielleicht nicht so genießt).

Mein erstes Rudel bestand aus einem 5kg Shih Tzu Rüden und einem 45 KG Riesenschnauzer, das vom älteren Zwerg geführt wurde. Mein heutiges Rudel besteht aus zwei Bully-Damen und einem Irish-Wolfhound-Rüden. Obwohl diese Kombination die mögliche Angst der entgegenkommenden Kleinhundebesitzer sicherlich entschärft (ah, der große ist ja Zwergenalarm gewöhnt), halte ich meinen IW immer solange am Halsband fest, bis ich und der andere Spaziergänger sowie die Hundis uns bekannt gemacht.

Ich lebe selbst in Berlin - obwohl eine allgemeine Leinenpflicht in der Öffentlichkeit tatsächlich gesetzlich festgelegt worden ist - gibt es viele Grauzonen (Seitenstraßen etc). Die Rücksichtnahme der Berliner Hundehalter ist tatsächlich oft nicht sehr ausgeprägt. Dies betrifft andere Hunde, Kinder und auch die besch...... Straßen. Selbstverständlich wächst die Verantwortung mit der Größe des Hundes! Es muss doch jedem klar sein, dass von einem größeren Tier automatisch eine größere Gefahr ausgehen kann (natürlich nicht muss, mein IW ist eigentlich - wie fast alle IWs - ein verkleidetes Schaf, aber ich kann nicht von jedem Passanten annehmen, dass er eine 1 in Rasshundekunde hat), egal ob es tatsächlich beißt, oder vielleicht nur einen Menschen anspringt oder eben die Erscheinung große Angst einflößt.

Zum Einwand von Juni: Ja, man kann große Hunde sehr gut in der Stadt halten (jedenfalls in der Hauptstadt) und sogar zum Vorteil der Hunde (Voraussetzung Parterre oder Fahrstuhl). Berlin hat super Auslaufgebiete, die zum Teil so groß sind, dass man stundenlang unterwegs sein kann. Weiterer Vorteil ist, dass die regelmäßigen, vierbeinigen Besucher dieser Gebiete meistens zwangsläufig gut sozialisiert sind. Die anderen gehen meist nur dreimal am Tag ums Haus und daher ist ein kritisches Betrachten einer solchen Begegnung durchaus sinnvoll.

Wer sein Leben seinen Vierbeiner verschrieben hat, sucht sich natürlich eine Wohnung im akzeptablen Umfeld dieser Feilaufgebiete, die hundefreundlicher als jedes Feld sind, da kein Jäger kommen und schießen kann. Der Berliner ist zwar einerseits leider schlampig, aber andererseits ein großer Hundefreund, so dass Hunde in der Öffentlichkeit eine gute Akzeptanz haben. Auch große, was die positiven Reaktionen auf meinen Jonas täglich beweisen.

Das "ohne Leine laufen lassen in jeder Lebenslage" (Argument meiner braucht viel Freiraum - kann er an der Straße nicht haben, da dies nur mit äußerster Disziplin gut geht) ist eigentlich eine Unsitte und an größeren Straßen nicht nur ein evtl. Ärgernis für Dritte:wd: , sondern meistens eine große Gefahr für den Freiläufer: da Tiere immer unberechenbar sind, daher ist leider der Verkehrstod eine der Haupttodesursache, obwohl als fast einzige Todesursache vermeidbar.

So, nun habe ich auch mal meinen Senf dazugegeben.

Liebe Grüße aus der Haupstadt

Elsie und & das Bullwolfrudel

Kati124
18.09.2006, 19:12
Ich würde mal gern wissen was ihr unter freilaufen versteht...es geht hier auch um erziehung.. ich habe schon erlebt das ein schäferhund(angleint!!!!!!) eine rauferei anfangen wollte und sich losgerissen hat,weil frauchen ihn nicht halten konnte (die dame vertritt übrigens ganz toll die meinung von ehrziehung nur mit"liebe") toll ne, hat natürlich geknallt..auch habe ich schon erlebt, das es so gut erzogene hunde gibt, die von anderen, die an der leine waren total provoziert wurde aber unbeeindruck bei herrchen bei fuß liefen, weil sie einfach fachkundig ausgebildet wurden!!!!!!!!!!!
also, bildet eure hunde richtig aus, dann gibts auch keinen stress.. und wo viele menschen sind alle hunde an die leine, denn es gibt auch menschen die angst haben und man muss ja keinen provozieren..wenn ich andern begegne lege ich meine unangeleinten hunde neben mir ab und lass die hundebesitzer die ein prob haben vorbei gehen...

Piete
20.09.2006, 11:03
Hallo erstmal

also hier mal um weitere Spekulationen zu vermeiden einen Auszug aus der Berliner Hundeverordnung:

Berliner Hundeverordnung
Verordnung &#252;ber das Halten von Hunden in Berlin (HundeVO Bln) vom 05.11.1998 (GVBl. S. 326, 370) ge&#228;ndert durch Verordnung vom 4. Juli 2000 (GVBl. S. 365)
Aufgrund der &#167;&#167; 55 und 57 des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes vom 14. April 1992 (GVBl. S. 119), zuletzt ge&#228;ndert durch Gesetz vom 11. Mai 1999 (GVBl. S. 164), und aufgrund des &#167; 6 Abs. 1 des Gesetzes &#252;ber Geb&#252;hren und Beitr&#228;ge vom 22. Mai 1957
(GVBl. S. 516), zuletzt ge&#228;ndert durch Artikel II &#167; 6 Abs. 1 des Gesetzes vom 15. April 1996 (GVBl. S. 126), wird verordnet:


Artikel I
&#196;nderung der Verordnung &#252;ber das Halten von Hunden in Berlin
Abschnitt I
Hunde

&#167; 1 Halten und F&#252;hren von Hunden

(1) Ein eingefriedetes Besitztum, auf dem ein Hund gehalten wird, muss gegen ein unbeabsichtigtes Entweichen des Hundes angemessen gesichert sein.

(2) Au&#223;erhalb eines eingefriedeten Besitztums m&#252;ssen Hunde ein Halsband mit Namen und Anschrift des Halters tragen.

(3) Hunde d&#252;rfen au&#223;erhalb des eingefriedeten Besitztums nicht unbeaufsichtigt sein.
Wer Hunde au&#223;erhalb des eingefriedeten Besitztums f&#252;hrt, muss die Gew&#228;hr daf&#252;r bieten, dass Menschen, Tiere oder Sachen durch den Hund nicht gef&#228;hrdet werden.

(4) Hunde d&#252;rfen nicht 1.auf Kinderspielpl&#228;tze, 2.auf Liegewiesen, die als solche gekennzeichnet sind, und 3.in Badeanstalten sowie an als solche gekennzeichnete &#246;ffentliche Badestellenmitgenommen werden.
Dar&#252;ber hinausgehende Regelungen bleiben unber&#252;hrt.


&#167; 2 Leinenpflicht


Hunde sind
1.in Treppenh&#228;usern oder sonstigen von der Hausgemeinschaft gemeinsam genutzten R&#228;umen und auf Zuwegen von Mehrfamilienh&#228;usern,

2.bei &#246;ffentlichen Versammlungen und Aufz&#252;gen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,

3.in &#246;ffentlichen Gr&#252;n- und Erholungsanlagen,

4.in Waldfl&#228;chen, die nicht an den Zugangswegen durch besondere Schilder ausdr&#252;cklich als daf&#252;r freigegeben gekennzeichnet sind (Hundeauslaufgebiete), und

5.in &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln an einer h&#246;chstens zwei Meter langen Leine zu f&#252;hren.
Die Leine muss so beschaffen sein, dass der Hund sicher gehalten werden kann.

Kann man nat&#252;rlich auslegen wie man will, aber es herrscht hier nach kein genereller Leinenzwang in Berlin.

Ich finde auch, dass gerade bei Hundehaltern ein starkes schwarz/ wei&#223; denken vorhenden ist (zumindest kommt es mir so vor).
Ich nehme meinen Hund nicht generell an der Leine bedeutet NICHT der Hund l&#228;uft &#252;berall "ohne" rum, es bedeutet aber auch Nicht dass der Hund nicht in Einwirkungsreichweite ist.
Ich mu&#223; katie124 zustimmen, geht man GENERELL verantwortungsbewu&#223;t mit Hund und Umwelt um gibt es weniger stress. Ein angeleinter Hund bedeutet einfach auch keine Sicherheit, springt ein 40 - 50kg Hund &#252;berraschend los (wenn man gerade mal abgelenkt ist), dann rei&#223;t er sich schlichtweg vom Besitzer los. Mit unserem alten Familien Terrier ist mir das als Kind / Jugendliche passiert und der war nicht einmal schwer.
Leine ich meinen Hundab gucke ich wo er ist, kommt jemand entgegen nehme ich die Hunde ins Fu&#223;, je nach dem wie mein Gegen&#252;ber ist lasse ich die Hunde wieder laufen.
In meiner Wohngegend laufe ich so gut wie nie mit Leine rum und meine Hunde sind beliebter als angeleinte Vertreter aus meinem Wohnblock und das einfach weil meine besser erzogen sind, ich mehr auf sie achte.
Ich finde es ziemlich &#252;berzogen und egoistisch wenn Leute urteilen das es in der Stadt dem Hund schlechter geht, oder das in der Stadt ein Hund nicht ohne Leine laufen kann. Es stimmt so einfach nicht, es ist immer wichtig zu wissen wie andere Kriterien aussehen und wie die Gegebenheiten sind und die sind von Lage; Besitzer, Hund, Erziehungsstand abh&#228;ngig.


Lieben Gru&#223; Mel

bissiger Hund
25.09.2006, 00:51
zumal in Deutschland die LEINEN PFLICHT herrscht..durch aus lasse ich meine Hunde rennen bei uns am Wlad und Wiese..

Dazu würde mich interessieren woher du diese Information hast.
Wo steht geschrieben, daß in Deutschland der Hund an die leine zu nehmen ist???? Ich hab eine solche Information bisher noch nicht gefunden.

Aber warum hälst du dich dann nicht an die Leinen Pflicht? Die würde dann ja auch (oder erst recht) in Wakld und Wiese gelten.

Grüße vom bisschen Hund

jeto
27.09.2006, 22:39
Nun möchte ich auch mal wieder mein bisschen Senf dazugeben und etwas schlau tun. Für den, den es interessiert und für den, den es nicht interessiert; hier ein Mini-Auszug aus des Landeshundegesetz NRW (interessiert mich persönlich, weil es mich ja betrifft!):
"§2 ...Hunde sind an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten Leine zu führen...1.in Fussgängerzonen..."
Wenn ich die ganze Diskussion so verfolgt habe, so lesen bestimmt ein paar coole Typen so etwas nicht gerne. :D
Tschö, zum Abend
jeto

Piete
28.09.2006, 09:15
Hi jeto

wie meinst du das?:confused:

Willst du damit einen generellen Leinenzwang bezeugen oder wiederlegen? Dieser Auszug hilft in diesem Fall nicht weiter, da du ja schon geschrieben hast:1. in...
Die Berliner Verordnung ist ähnlich geschrieben, bedeutet aber dass eben in den nicht genannten Bereichen auch kein Leinenzwang herrscht.:wd:

Was jeder einzelne macht ist natürlich ihm überlassen mir eigentlich egal (solange der Hund niemanden belästigt), bei größeren Menschenansammlungen, Kaufhäusern usw. gehört es für mich zum "Guten Ton" den Hund an der kurzen Leine zu führen.


Lieben Gruß


Mel

jeto
28.09.2006, 15:08
Hallo Mel,
ja, für mich ist es ansich kein Problem, die Gesetze zu hinterlesen und evtl. so zu drehen, wie man sie sehen möchte: ich bin beim Anwalt! ;)
Meine eigene Meinung, die ich in diesem Forum schon -zig mal offengelegt (und teilweise natürlich auch ins Wespennest gestochen habe!) habe ist die: Hunde in der Stadt/Ortsbereich an die Leine. Man sollte dort Rücksicht auf andere Mitbewohner und Hunde nehmen. Ich meine damit Füssgängerzonen und Einkaufsstrassen.
In Pärken, Grünanlagen und ausserorts lasse ich -nach Möglichkeit!- meinen Hund auch ohne Leine laufen. Birgt natürlich immer die Gefahr, einem verkapptem Polizisten oder im Wald dem Förster zu begegnen. Aber i c h hatte bislang Glück... :p
Noch Fragen?
LG
Iris :kraul:

Skippy
08.10.2006, 20:14
Hallo Mimi,

einige Hunde die frei rumrennen gehören wirklich an die Leine. Aber die meisten sind harmlos. Viele, die auf meinen Hund zurennen schnuppern nur oder wollen spielen. Aber beschützen tu ich meinen trotzdem auch hin und wieder, da er furchtbar Angst hat und einige Besitzer das einen Sch. interessiert. Er wurde sogar einmal angepinkelt. Sauerei.

Deswegen bin ich trotzdem gegen eine Leinenpflicht. Ich wohne auf dem Land und im gesamten Landkreis herrscht Leinenpflicht. Das zeigen ständig irgendwelche Schilder und bei jedem Waldstück ist ein weiteres Leinenpflichtschild. Das ist echt das Letzte! Das macht die Hunde erst aggressiv, und man hat Schwierigkeiten angeleint an anderen Hunden vorbeizukommen, da sie nur noch aufeinander losgehen möchten. Wenn jemand seinen großen Hund da mal nicht mehr halten kann, musst du wirklich zum TA und wahrscheinlich selbst auch. Neulich hat mich so ein kleiner Mistköter ins Bein gebissen und gekratzt, da ich meinen (14 kg also nicht mehr ganz klein) hochgenommen habe. Die selben Hunde sind zwar neugierig aber relativ brav, wenn sie frei laufen. Anfangs hab ich mich an die Leinenpflicht gehalten, der Bewegungsmangel trotz Radfahren mit dem Hund hat ihn so aggressiv gemacht, dass er Jogger und Inliner nachstellen wollte. Jetzt darf er laufen, außer wenn "Todfeinde" von ihm entgegenkommen oder angeleinte Hunde. Natürlich auch wenn Autos rumfahren.

Bevor du nach so einer Tierquälerei schreist, kauf dir ein Pfefferspray. Das ist zwar ziemlich unangenehm für die Hunde, aber beißen tun sie nicht mehr. Also sollte dir sowas wieder passieren, sprüh den Hund einfach an. Du weißt ja bei solchen Hunden auch nicht, ob sie dich auch beißen würden.

Das sich mein Hund einfach unterwerfen soll, seh ich beim Gassi gehen auch nicht ein. Auf Freilaufflächen ist das was anderes, wenn sie miteinander spielen. Sozialverhalten ist ja auch wichtig, aber so angriffe sind schon eine Zumutung. Pfefferspray und die Besitzer überlegen es sich 2x ob sie den Hund tränend und schniefend für einige Stunden sehen können. Bitte schrei nicht nach Leinenpflicht!!!!

maxxima
09.10.2006, 09:18
hallo auch
also wir haben einen noch sehr jungen irish setter , der absolute liebling in der ganzen nachbarschaft ,(leider auch oft zum leidwesen von mir ) denn er will von jeden gestreichelt werden, kann einen auch oft auf den geist gehen , aber wir leben damit, ich halte es grunds&#228;tzlich so , in der wohngegend leine ich meinen hund grunds&#228;tzlich an, nicht hundebesitzer sehen bei meinen ja auch nur einen grossen hund u sonst nix, hundehalter sehen schon von weiten das mein max nur aufs streicheln aus ist, ( da wird mit dem ganzen hinterteil dann gewackelt)
da wir in der nachbarschaft auch sehr viel kleine kids haben nehme ich r&#252;cksicht u leine meinen hund eben dann ab, wo es auch angebracht ist.

ich bin nicht f&#252;r absolute leinenpflicht (nicht falsch verstehen) aber jeder normale hundebesitzer denke ich kann schon einsch&#228;tzen wann ab, u wann anleinen

Roxy und die 6
09.10.2006, 10:13
@ bissiger Hund

darf ich fragen warum du mich angreifst? Die Sache mit der generellen Leinenpflicht in deutschland hat sich doch schon längst geklärt wenn du die kompletten beiträge gelesen hättest wüsstest du das... Piete hat mich darauf hin schon aufgeklärt das nicht überall Leinenpflicht herrscht..:cu:

Ich denke mal jeder lässt seinen Hund da wo er kann Laufen... wenn besitzer mit ihren Hunden kommen oder ohne Hund nehme Ich meine Hunde an die leine. schließlich kann man den Leuten Nur vorm Kopf gucken, es gibt bestimmt genung Menschen die Angst vor Hunden Haben und ich denke auf unsere Mitbürger können wir auch rücksicht nehmen..

Also bevor man schreibt:compi: LESEN UND NACH DENKEN

WER LIEST IST KLAR IM VORTEIL!!!!!!:cup:

MFG Sabrina ;)

sweetsklins
08.01.2007, 14:25
Nur weil wir alle Hundebesitzer sind, müssen wir alle doch nicht die gleiche Meinung haben, oder?

Die meisten empfinden Leinenpflicht als Bestrafung? Tut mir leid, aber ich nicht. Außer "Lauffreiheit" für den Hund sollte man auch noch andere Dinge betrachten. Sich vielleicht auch mal in Nichthundebesitzer hineinversetzen (wenn sie es schon nicht machen, aber der Klügere gibt nach).

Wäre übrigens schön, wenn sich nur einer falsch verhalten würde. Aber das Schlimme ist ja, dass jeder Hundebesitzer von sich behauptet, dass er sich richtig verhält.

Ich weiß, dass ich mit der Meinung, die ich habe anecke, aber ich dachte, dass man hier seine Meinung äußern und sich Rat holen darf. Aber ich mußte ja schon einmal feststellen, dass das nach hinten losgeht.

Ich glaube das Thema Leinenpflicht oder nicht können wir totdiskutieren. Der der sich dran hält hält sich dran und der der es nicht möchte, der macht es sowieso nicht!

Hallo!

Also, ich würde gar nicht auf die Idee kommen, mit meinen zwei Hunden OHNE LEINE in die Stadt zu fahren!!! Erstens, weil ich auf die Menschen Rücksicht nehme, die Angst vor Hunden haben. Und zweitens, weil ich Angst vor Autounfällen etc. habe.
So einfach ist das!
Außerdem ist es immer ein Risiko wenn man mit Hunden durch Menschenmengen (in Fußgängerzonen z.B.) läuft weil man nicht weiß, wie der Hund in solchen Stresssituationen reagiert, v.a. wenn er dies nicht tagtäglich erlebt. Ich möchte übrigens auch nicht, dass da plötzlich fremde Hunde ungeleint auf mich zukommen.

Ich lasse die Beiden von der Leine, wenn ich mit ihnen bei uns auf dem Land spazieren gehe. Wir haben das Glück sehr viel unbebaute Fläche in unserer Nähe zu haben, wo sich die Beiden außerhalb unseres Gartens richtig austoben können. Wobei das auch in unserem Garten ginge (wir haben 2500 m²) aber außerhalb ist eben noch mal was Anderes.
Natürlich können sich die Hunde angeleint nicht so begegnen, wie sie es ohne Leine tun würden. Das ist nun mal so - und deswegen würde ich mir in der Stadt auch keinen Hund anschaffen (das ist aber meine persönliche Sichtweise).

Allerdings finde ich es nicht angemessen, Leinenzwang zu fordern... wie schon gesagt wurde: Es gibt nun mal Menschen, die nicht mal so eben aufs Land fahren können um dort ihre Hunde frei laufen zu lassen. Also muss man darauf eben auch Rücksicht nehmen.

Frodofiffi
25.01.2007, 23:22
Leinenpflicht in der Stadt? Wenn es keine anderen Probleme gibt, wie ja jetzt viele schon mitbekommen haben ich lebe in Italien und zwar sehr L&#228;ndlich. Hier gibt es kaum andere Hunde und trifft kaum andere Leute aber in der direkten Nachbarschaft 18 H&#228;user in einer Reihe mit einem gro&#223;en Zaun zum "GEtto" eingez&#228;unt, leben au&#223;er uns nur Familien mit kleinen Kindern. Deswegen ist unser Hund sobald es rausgeht immer an der Leine. Hinterm Haus haben wir Kiwi Plantagen und Maisfelder, bisher haben wir unsern Frodo noch nicht frei laufen lassen, mit dem Wiederkommen war es im Sommer noch so ein Problem, jetz im Winter steht alles unter Wasser wie es im Fr&#252;hjahr wird, werden wir mal sehen. Am Strand k&#246;nnen wir Ihn jetzt laufen lassen da h&#246;rt er auch schon ganz gut und es sind keine anderen Leute da. Sollte mal einer sich dorthin verirren auch nur mit Hund und dann leint jeder seinen Hund erst mal an um zu sehen ob sich die beiden riechen k&#246;nnen. meistens gehts dann ohne Leine weiter.
Ansonsten besteht in Italien Maulkorb und Leinenzwang. &#220;berall und wer erwischt wird, zahlt 250 €. Da &#252;berlegt man es sich den Hund ohne Leine aus zu f&#252;hren. F&#252;r den Maulkorb gibt&#180;s nen Trick, er mu&#223; nicht angelegt sein und es reicht ein sogenanntes Halti.
Trotzdem oder greade deswegen gibt es hier so viele Streuner
In diesem Sinne viele Gr&#252;&#223;e aus Italien Helga und Ihre zwei M&#228;nner

Hovi
25.01.2007, 23:30
Ansonsten besteht in Italien Maulkorb und Leinenzwang. Überall und wer erwischt wird, zahlt 250 €.

Hallo,

unter solchen Umständen würde ich auf die Anschaffung eines Hundes verzichten - dem Tier zuliebe!

Frodofiffi
25.01.2007, 23:40
Hallo Hovi,
Man kann sich mit allem und jedem arranieren, wir haben halt immer unser Halti in der Tasche und falls mal jemand kommt k&#246;nnen wir es vorweisen und gegebenenfalls auch anlegen. Genauso sieht es allerdings auch aus wenn dein Vierbeiner H&#228;ufelt, sofort wegmachen ebenfalls 250 € daf&#252;r gibt es keine Hundesteuer aber Haftpflicht ist ein Muss was ja nicht falsch ist.
Also an Alle die nach Italien kommen etwas Maulkorb &#228;hnliches und ganz viele Plastikt&#252;ten mit nehmen
In diesem Sinne noch mals viele gr&#252;&#223;e aus Italien Helga und Ihre zwei M&#228;nner
Hunde sind die besseren Menschen

Ellwood
26.01.2007, 06:19
Hallo !
Es haben ja schon viele geschrieben und das finde ich auch gut. Ich habe mir für mich einfache Regeln angewöhnt:
In der Stadt und an stark befahrenen Straßen nur mit Leine. Einfach zum Schutz des Hundes und anderer Verkehrsteilnehmer.
Da wo ich laufen lassen kann achte ich natürlich auf Spaziergänger, Fahrradfahrer und Jogger. Manche haben nämlich auch wirklich Angst vor Hunden, zum Teil auch durch schlechte Erfahrungen, wie mir ein Jogger mal erzählt hat (ist von einem Hund gebissen worden).
Bei anderen Hundehaltern ist das, wie schon vielfach erwähnt manchmal ein Problem. Aber selbst wenn man meint seine Hunde im Griff zu haben, kann man doch nicht 100 % sicher sein, wie wir hier auch schon gelesen haben. Ich nehme wenn der oder die anderen Hunde an der Leine sind, meine auch an die Leine. Wenn die anderen frei laufen, laufen meine auch frei.
Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht das meine junge Hündin einmal von einem Rudel (3 Hunde) gejagt worden ist. Zunächst erschien es spielerisch, aber dann wurde es ruppig. Die haben sich halt als Rudel stark gefühlt. Ich bin dann einfach mit meiner Hündin aus dem Geschehen verschwunden. Ich finde auch das man als Hundehalter nicht so stur sein sollte sondern immer freundlich bleiben, auch wenn man manchmal ohne Grund ganz schön heftig angegriffen wird. Ich habe nämlich mal beobachtet wie die Hunde bei "Schreiereien" und bei "ruhigen Gesprächen" reagieren. Ansonsten bin ich natürlich für "Freilauf", denn das gehört zur artgerechten Haltung. Leider gibt es ja immer weniger Möglichkeiten dafür, aber das ist ein anderes Thema!

Viele Grüße Ellwood

Hovi
26.01.2007, 14:33
Hallo Helga,

mir geht es weniger um den Maulkorbzwang. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß ein Hund seinem Bewegungsbedürfnis nachkommen kann, wenn er nie frei laufen darf. Auch das Laufen am Fahrrad ersetzt den Freilauf nicht.

Deswegen finde ich es auch tierquälerisch, daß es Bundesländer gibt (wie z. B. Rheinland-Pfalz), indenen man NICHT die Möglichkeit hat, seinen Liste-1-Anlagehund (meist Amstaff, StaffBull und Pitbull) durch einen Wesenstest vom Leinenzwang zu befreien.

Gott sei Dank finden sich abgelegene Eckchen, in denen auch Listenhunde abgeleint werden können, weil´s da keine Ordnungshüter hin verschlägt.

dotti
26.01.2007, 19:06
haoolzusammen

ich kann nur bestätigen was bereits gesagt wurde..........
in einer gegend ( land) wo generellen leinenzwang ist , würdeich 100 %ig auf die hundehaltung verzichten !!!!!!!!!!!!!!!!!
es kann nicht angehen das hunde NUR an der leine geführt werden dürfen.....

sorry ist meine meinung....

lg dotti

Danva
06.02.2007, 18:42
Hallo,

ich komme selbst aus Berlin und bin selbst Besitzerin von zwei großen Hunden. Zum einen: In Berlin gibt es KEINEN generellen Leinenzwang in der Stadt. Nur in Bereichen, wo mit Menschenansammlungen zu rechnen ist, ergo Shoppingcentern, öffentlichem Nahverkehr, Straßenfesten, etc.. Wir haben exakt drei Hundeauslaufgebiete, die man auch als solche deklarieren kann. Die sogenannten Hundausläufe in den Parkanlagen sind gerade mal groß genug, um dort ein Handtuch auszubreiten. Ansonsten herrscht Leinenzwang in Grünanlagen, wenn sie nicht ausdrücklich als Auslaufgebiete gekennzeichnet sind.
Ich gehöre auch zu den sogenannten "schwarzen Schafen", die Hunde auch in der Stadt frei laufen lassen, jedoch würde ich mich als vorbildlichen Hundebesitzer bezeichnen. Man kann das ganz gut mit dem Freilauf vereinbaren, indem man, wie ich, die Hunde an die Leine nimmt, wenn einem ein angeleinter Hund entgegen kommt. Anschließend mache ich sie wieder los, und was soll ich sagen, es klappt sehr gut. Ebenfalls rufe ich meine Hunde heran oder leine sie gegebenenfalls an, wenn mir jemand entgegen kommt, der Angst hat oder wenn es sich um Kinder handelt. Damit fahre ich eigentlich sehr gut.
Liebe Grüße

Daniela

Nanao
21.03.2007, 14:01
Hey, also ich komme aus Steinfurt,
setzte mich zz für Hundeauslaufsgebiete ein.
Hier herrscht praktisch überall Leinenzwang nur auf den Feldern nicht.
Wir haben hier schöne Parks und Erholungsgebiet-Park-Wald- dieser ist aber Naturschutzgebiet. In der Stadt und im Wohngebiet ist Leinenzwang. Halten sich auch nicht alle dran und die die sich dran halten haben dann die probleme mit.
Man kann also nur zu den Feldern, wenn man in der Stadt direkt wohnt gibts also echt probleme, wenn mans legal machen will:sporty:

Schon übel!

maxxima
11.05.2007, 20:09
bei uns gibt es auch keine leinenpflicht

aber f&#252;r mich ist es eigentlich selbstverst&#228;ndlich das ich in der stadt meinen hund an der leine habe, schon aus sicherheitsgr&#252;nden zwecks autos usw.
da wir gen&#252;gend gelegeheiten haben den hund ohne leine laufen zu lassen u das gleich hinterm haus, sehe ich da auch kein problem damit

sandy83
10.07.2007, 13:19
Hey Leute,

da wo ich wohne, gibt es einen generellen Leinenzwang in geschlossenen Ortschaften. Fast alle Hundehalter halten sich an den Leinenzwang.

Außerhalb der geschlossen Ortschaft dürfen alle Hunde von der Leine, mit Ausnahme von Kampfhunden. Zu denen meine leider auch gehören.
Aber trotzdem leine ich sie ab wenn auf Feld und Wiese niemand ist!

Sobald ich jemanden sehe kommen sie sofort an die Leine. Egal wie weit die andere/n Person/en mit oder ohne Hund entfernt sind. Meine Hunde sind max. 3-4m von mir entfernt wenn sie frei laufen. Das haben sie so gelernt. Ich will ja auch nicht das sich jemand bedroht fühlt durch meine Hunde. Obwohl sie friedfertig sind!

Leider kann ich sie nicht mit anderen Hunden spielen lassen, weil sie eben nicht jeden mögen und beide ihre Zeit brauchen dem anderen Hund zu vertrauen. Das ist leider aufgrund einiger schlechter Erfahrungen so gekommen und weil ich immer vorsichtig sein muss. Denn wenn sich die Hunde dann doch mal kurz Raufen bin ich diejenige die die Arschkarte gezogen hat.
Denn ich habe ja die sog. Kampfhunde.
Aus diesem Grunde bin ich vorsichtig beim Kontakt zu fremden Hunden.

Leider erlebe ich es oft, das ich andere Hunde kommen sehe, meine an die Leine nehme und abwarte das die anderen Leute dies auch mit ihren Hunden tun. (Man kann doch seinen Hund nicht auf jeden wildfremden Hund zurennen lassen. Woher weiß man denn von hundert meter entfernung ob der andere was macht oder nicht...)

Wenn meine an der Leine sind reagieren sie sowieso anders wie ohne Leine. (speziell meine Hündin)
Aber ich weiß das meine eben nicht mit allen Hunden können und bleiben somit an der Leine in so einem Moment.
Zurück zu den anderen Hundebesitzern! Wenn ich sehe das die Leute ihren Hund leider doch nicht anleinen, obwohl sie gesehen haben müssen, dass ich meine an die Leine genommen habe, dann rufe ich:" Könnten sie bitte ihren Hund zurückrufen, meine mögen keine fremden Hunde!" oder: " Nehmen sie bitte ihren Hund auch an die Leine, danke!".
Nur leider treffe ich da meistens auf totale ignoranz und intoleranz, oder die Leute wollen mich belehren, wie z. Bsp.: "Lassen sie ihre doch laufen, Hunde müssen spielen, da passiert schon nix......!" oder: " Meiner tut nix.....!".
Leider muss ich den Leuten dann immer sagen das ich meine nicht ableinen kann und will, schon garnicht bei einem fremden Artgenossen.
Oft erlebe ich aber auch das der Hund dann garnicht auf Herrchen oder Frauchen hört, sondern weiter auf mich zurast und dann leider doch nicht so friedlich ist, wie es vorher hieß....
Wenn was passiert bin ich mit den Kampfhunden die Schuldige obwohl meine Hunde ja an der Leine waren......

Leider versucht mein Tyson oft andere Hunde zu mobben, will heißen, er jagt dann die anderen Hunde, drückt sie zu Boden ect.....(nur bei manchen, nicht alle, aber das weiß ichja vorher nicht)

Naja und meine Hündin hat nur Angst vor fremden Hunden, dazu kommt dann dass mein Rüde sie dann beschützen will.
Also gehe ich solchen Begegnungen aus dem Weg indem ich meine dann an der Leine habe. Und einfach weiterlaufe...

Ich bin der Meinung das man gegenseitig Rücksicht aufeinander nehmen sollte.
Wenn ich doch sehe das der andere seinen Hund an der Leine hat, dann kann ich doch meinen für den Moment auch an die Leine nehmen. Begegnet man sich dann kann man ja immer noch fragen ob man die Hunde miteinander spielen lassen kann.

Wenn ich mit meinen ne halbe Stunde mit dem anderen Hund (alle an der Leine) zusammen laufe, dann klappt es eigentlich oft und man kann sie spielen lassen.
Es wird dann 5 min gespielt und dann laufen alle friedlich nebeneinander her.
Aber meine brauchen eben diese Anlaufphase!!
Siche sind viele Hunde da anders. Doch man sollte dies dann nicht auf alle Hunde beziehen. Nicht jeder Hund ist unkompliziert.

Ansonsten versuche ich auch immer auf ganz normale Fussgänger, Fahrradfahrer, Jogger usw. Rücksicht zu nehmen indem meine Hunde da an der Leine sind, kurz geführt werden,oder Sitz machen müssen.

Als Hundehalter ist man eine Minderheit und man hat auf seine Umwelt so Rücksicht zu nehmen das sich niemand anderes durch den Hund gestört, belästigt oder bedroht oder eingeengt fühlt!!!

Grüßle Sandy