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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : rüdenbeißerei - hündin als auslöser, muss ich zahlen



coramadden
12.05.2006, 15:02
hallo an alle,

also die sache ist die:

im januar, am morgen vor cora`s kastration waren wir noch mal im park, dort waren noch 5 rüden und alle sind sie ihr hinterher gestiegen. deshalb bin ich erstmal ne runde mit ihr gelaufen, als wir zurück kamen waren noch zwo rüden da. sie waren immernoch interessiert, nach ein paar minuten haben sich die rüden dann rumgebissen. der eine hatte eine verletzung am ohr (TA ca. 130 €), der andere war nicht verletzt. wir haben uns dann erstmal alle getrennt.
jetzt habe ich gestern die frau mit dem verletzen rüden zufällig im park getroffen. sie meinte dann zu mir, dass weil cora doch der auslöser war, ich mich an den TA-kosten beteiligen sollte.
jetzt frag ich mich, muss/soll ich das machen???

hoffe ihr könnt mir weiter helfen, vielen dank schon im vorraus :bl:

Cornelia
12.05.2006, 15:47
Mit Sicherheit nicht - Du bist schließlich nicht für den mangelnden Gehorsam anderer Hunde verantwortlich...
Stell Dir vor, eine junge Frau im Minirock geht an der Straße lang und ein Mann setzt sein Auto an die Mauer, weil er unbedingt hinterhergucken muss - glaubst Du im Ernst, dass die Frau den Schaden zahlen müsste...? Hmm - na also!

eddyluna
12.05.2006, 16:21
Hallo,

auf gar keinen Fall:) . Wenn jemand zahlen soll dann müßen das die beiden Rüden Besitzer untereinandert ausmachen die haben doch gekämpft und nicht deine kleine. Die Frau hat doch echt nen schaden;) . Da brauchst du dir gar keine Gedanken machen. Mein Rüde hat auch mal einen Hund beim Spiel an der Nase verletzt das habe ich dann anstandslos bezahlt.Für sowas hat man ja normalerweiße eine Versicherung. Und auserdem Fällt ihr das ja reichlich früh ein.

Liebe Grüße

Anja

eddyluna
12.05.2006, 16:22
Hallo,

auf gar keinen Fall:) . Wenn jemand zahlen soll dann müßen das die beiden Rüden Besitzer untereinandert ausmachen die haben doch gekämpft und nicht deine kleine. Die Frau hat doch echt nen schaden;) . Da brauchst du dir gar keine Gedanken machen. Mein Rüde hat auch mal einen Hund beim Spiel an der Nase verletzt das habe ich dann anstandslos bezahlt.Für sowas hat man ja normalerweiße eine Versicherung. Und auserdem Fällt ihr das ja reichlich früh ein.

Liebe Grüße :cu:

Anja

coramadden
12.05.2006, 20:27
hallo ihr zwei :cu:

vielen dank für eure antworten :tu:

ich seh das ja auch so wie ihr, war in diesem moment nur so perplex als die frau das vorschlug! muss dazu sagen, ich hab sie gestern seit dem vorfall zum erstenmal wieder gesehen. die sind nicht so oft auf der wiese.
von der anderen beteiligten weiß ich das sie nur die hälfte vom TA bezahlt hat, die frau will wahrscheinlich nur ihre verluste minimieren ;)
werd beim nächsten (falls ich sie nochmal sehe) das argument mit der frau im minirock bringen - danke für den tipp cornelia!
mir fehlen leider so oft die worte...

vielen dank nochmal :tu:

billymoppel
13.05.2006, 08:47
hallo cora,

frage am rande: war deine hündin etwa läufig, als sie kastriert wurde?????
die beschreibung klingt so.
wenn es so war - such dir zügig einen anderen ta!
während einer läufigkeit wird - außer in absoluten notfällen - nicht operiert - das blutungsrisiko ist unkalkulierbar.

coramadden
13.05.2006, 11:26
hallo bettina,

cora war nicht läufig! wenn sie es gewesen wäre hätte ich sie nie operieren lassen, dass kannst du mir glauben.
ihre erste läufigkeit war im oktober davor, sie war also (wahrscheinlich) gerade in der mitte zur nächsten hitze. viele haben mir empfohlen es in dieser zwischenphase zu machen. allerdings meinte meine TA das der eine eierstock schon sehr reif war, evt. hat sie deswegen so gut gerochen. aber die op verlief problemlos und sie hat sich auch danach sehr schnell erholt.
irgendwie scheint sie der typ einiger rüden zu sein, ab und zu hat sie noch sehr forsche verehrer :D

lg anna

ruth_kyno
13.05.2006, 11:52
hallo coramadden
also von der rechtlichen seite sieht es so aus, dass in diesem fall der besitzer des anderen unverletzten rüden bezahlen. jeder muss den schaden des anderen, also den der eigene hund verursacht hat bezahlen.
hab übrigens ähnliche erfahrungen gemacht, da mein rüde kastriert ist und alle hunde denken er sei eine läufige hündin. da gabs auch schon beißereinen um meinen hund, obwohl ich die besitzer der anderen rüden vorgewarnt hatte. es hat aber noch keiner verlangt, dass ich den schaden bezahlen soll.

billymoppel
13.05.2006, 17:23
aus gegebenem anlass: billy hatte gestern die jährliche keilerei mit seinem eigentlich besten kumpel. verursacher: mit sicherheit die knackwurst, die das frauchen des kumpels im rucksack hatte und der billy wohl unabsichtlich zu nahe kam :D (oder auch absichtlich, wer will das beurteilen? - versuchen kann man es ja mal, auch wenn der hüter der knackwurst ein stets etwas grilliger riesiger airdale ist :D)
ich werde also die knackwurst verklagen müssen :D - muss das ding auch so lecker riechen!!! wirklich frech von der!

@cora

na dann ist ja gut. kenne ich übrigens von dina - trotz kastration hat sie immer mal einen groupie, der von ihrer rückseite gar nicht genug bekommt :D
billy allerdings nicht, der ist mit lisa zusammen :D (die er ja mal läufig erlebt hat - er steht sich seitdem vermutlich die beine in den bauch und wartet auf die nächste :D) lisa ist für andere rüden generell sexuell uninteressant, nur als spielkumpel wird sie genommen.

lotharingia
14.05.2006, 09:20
Hallo Anna,

Das solltest du auf gar keinen Fall bezahlen. Wenn ihr Rüde sich wegen Weibchen kloppt liegt es an ihr die Situation zu vermeiden in dem sie rechtzeitig weitergeht. Ich bin übrigens auch der Meinung, daß man bei einer nomalen Keilerei nicht bezahlen sollte, sondern nur dann wenn ein Hund den anderen anfällt und nicht mehr ablässt. Es ist ja nicht immer der, der "gewinnt" auch der Anfänger. Meine Hunde sind schon oft gebissen wurde und ich habe nie was verlangt. Die 2 Mal wo Buffy wirklich angefallen wurde war ich schon der Meinung, daß der Besitzer das zahlen soll, aber der hat sich beide male geweigert.