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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer kann Antworten,Thema Hundeversicherung



Cavalierchen
03.05.2006, 16:15
Hallo,
meine Hündin ist gestern durch unser offenes Tor auf die Strasse gelaufen und hat einen Schäferhund ins Bein gebissen??? Das sagt jedenfalls der Besitzer. Ich selbst habe es nicht gesehen ,es ging so schnell.
Der Schäferhund war angeleint.
Der Besitzer meinte der Schäferhund hätte schon vorher ein schlimmes Bein und nun
hat meine ihn wieder ins schlimme Bein gebissen !!
Meine Frage an euch:
Was wenn der Besitzer jetzt die Tierarztkosten ( falls sie überhaupt von meiner Hündin entstanden sind ?? ) von mir fordert ?
Bezahlt das meine Hunderversicherung?
Und es müßte doch erst einmal geklärt werden ob meine überhaupt zugebissen hat ?! Und den Schäferhund verletzt hat ! Blut habe ich nicht gesehen.
Meine Hündin ist eine kleine und überwiegend macht sie mehr krach
als alles andere ! Sie hat noch nie einen anderen Hund gebissen.

Brauche eure Hilfe !:?:
Danke.
Grüße Steffi

schulz
04.05.2006, 10:58
Hallo Steffi,

wenn du eine Versicherung hast, müßte sie eigentlich auch zahlen. Für solche Fälle ist sie ja da. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du deine Versicherung mal anrufen und fragen.
Da unsere Hunde keine Maschinen sind, sich manchmal für uns unverständlich verhalten, manchmal Reaktionen zeigen wo wir nicht mit rechnen, ist eine Versicherung eine gute Sache.

Ob dein Hund nun gebissen hat oder nicht, du hast es ja nicht gesehen, wird die Versicherung sicherlich zahlen. Warum sollte sich der Mann mit dem Schäferhund sich das ausdenken ? Es kann ja sein, daß es so gewesen ist. Hat die Versicherung Zweifel, setzt sie sich mit dem Halter des Schäferhundes auseinander und nicht mit dir. Sobald du den Vorfall gemeldet hast, ist deine Pflicht diesbezüglich erfüllt. Den Rest regelt deine Versicherung. Keine Panik :sporty: so schlimm ist es nicht. So etwas kann halt manchmal schon passieren.

Tschüß Petra und Luri :-*

Karlihund
04.05.2006, 14:44
Ich habe da so meine Zweifel ob Dein Hund wirklich gebissen hat. Ich an deiner Stelle hätte mir das Bein des Hundes genau angesehen. Eine frische Bissverletzung kann man genau erkennen. :tu:
Aber ich würde es auch der Versicherung melden. Es bleibt Dir wohl nichts anderes übrig.
Beweisen kannst Du nichts und der andere kann es warscheinlich auch nicht.Oder er will es nicht.

Bleibt Dir zu wünschen das es die versicherung bezahlt:cu:

ruth_kyno
04.05.2006, 15:43
hallo steffi
falls dein hund wirklich gebissen haben sollte, was ich nicht glaube,da kein hund einfach mal losrennt und einem anderen hund in sein verletztes bein beißt, müsstest du den "schaden" bezahlen.
grundsätzlich gilt die regel wenn ein hund angeleint ist und einer nicht ist, hat der besitzer dieses unangeleinten hundes den schaden zu bezahlen, sind beide hunde angeleint oder beide abgeleint, so hat der besitzer immer den "schaden" also die tierarztkosten des anderen zu tragen.
ich würde dem typen aber nicht einfach so geld geben, sondern nur dann, wenn ein tierarzt einwandfrei festgestellt hat, dass dein hund einen schaden verursacht hat.
da der andere hund von vornherein verletzt war, dürfte es schwierig sein die alte und eine eventuell neue verletzung auseinander zu halten, es könnte also sein, dass der typ versucht seine tierarztkosten von dir bezahlen zu lassen.

Cornelia
04.05.2006, 16:49
Jetzt aber mal aus anderer Sicht: Ich kann den "Typen" gut verstehen, denn ich bin auch schon mit einem frischoperierten Hund oder mit einem Hund, dem vom TA strikte Schonung verordnet war, spazieren gegangen. Natürlich angeleint.
Und ehrlich, wenn dann so ein kleiner Feger vom Grundstück runtergedüst kommt und diesen Hund anmacht (auch wenn es "eine kleine" ist "und überwiegend mehr krach macht"), dann wäre ich auch ziemlich sauer.
Und auszuschließen ist es ja nun nicht, dass ein Hund in dieser Situation auch zugebissen hat - es muss ja nicht immer gleich Blut fließen.
In jedem Fall stimme ich den Vorschreibern zu: Der Mann soll Dir eine Bescheinigung vom Tierarzt über die entstandenen Verletzungen vorlegen (und der TA wird mit Sicherheit nicht die gesamte vorherige Beinverletzung mit aufschreiben - das kann er wohl sehr gut unterscheiden, was da ggf. frisch ist) und dann reichst Du es Deiner Versicherung ein. Fertig, dafür hat man ja die Versicherung.
Und wenn Dein Hund tatsächlich so völlig unschuldig ist - na gut, dann nimm es als Lehrgeld und pass auf, dass er zukünftig nicht wieder unkontrolliert vom Grundstück kann (er kann ja dabei auch zu Schaden kommen oder z.B. einem Radfahrer davorlaufen und diesen böse zu Fall bringen usw.).