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Dreamteam
29.04.2006, 14:00
Ich werd echt sauer wenn es immer heißt das Kampfhund gefährlich sind. Klar ich mein manche Rassen wurden,von uns Menschen, so gezüchtet. Ich finde das nicht die Hunde daran Schuld haben, wenn sie jemanden anfallen oder beisen!!! Ich bekomm da echt einen Hals wenn es immer heißt: "gehen sie weg mit diesem Vieh" oder "hilfe ein Kampfhund". Ich hab immer nur positive Erfahrungen mit so genannten "Kampfhunden" gemacht. Ich liebe Hunde, und hab selbst einen, und ich find Hunde echt voll lieb.

Liebe grüße vom Dreamteam
(Nero und Andy)

Beany
30.04.2006, 13:37
Hallo Andy,

ich kann Dir da nur zustimmen!

Der Hund ist immer das was ein Mensch daraus macht!
Es gibt keine "Kampfhunde" von Natur wegen, egal welche Rasse, aber es gibt jede Menge "Kampfgeiler Menschen"!
Traurig ist, dass immer das Tier die Konsequenz tragen muss - u. nicht der Halter!

joy2886
01.05.2006, 17:48
Hallo Andy!
Da kann ich dir nur völlig zustimmen!
Meine Bekannte hat auch einen sog. 'Kampfhund' und der ist sooo anhänglich, verschmust und lieb, sodass die Tochter (3 Jahre) mit ihm spielt und sogar auch im reitet.
Ein Hund ist immer das, was der Mensch aus ihm macht. Was an Kampfhunden eben so 'gefährlich' ist, ist die rießen Beißkraft und dass es eben echte Muskelprotze sind. Mehr nicht. Den Charakter des Hundes bestimmt immer noch der Mensch, diese 'Macht' nützen einfach manche schamlos aus. In der Nachbarschaft hatten wir mal einen, der hat seinen Rottweiler echt gezielt 'scharf' gemacht. Er hat Katzen eingefangen, sie in einen Beutel gesteckt und am Baum festgebunden, danach hat er seinen Hund auf den Beutel gehetzt, der biss solang zu, bis er sich nicht mehr bewegte. Geschlagen hat er den Hund auch ohne Ende... :0(

Im Endeffekt kann man aus jedem Dackel einen 'Kampfhund' machen.

Liebe Grüße, Joy

Stafford-GE
06.05.2006, 15:49
HI!!

Ich bin leider eine betroffene ich habe einen 4 Jahre alten American Staffordshire. Man muss sich das immer anhören von wegen oh ein Kampfhund und beisst der?? Sage dann immer ne der ist noch satt vom Yorki *gg*
Aber man bekommt immer nur Hass zu spühren. In der Bahn wurde meiner schonmal getreten immer auf die Rute oder schwanz oder man muss sich was anhöhren weil man einen sog.Kampfhund dabei hat, es ist nicht immer leicht, jedoch wäre das nie ein Grund meinen abzugeben oder sowas. Wir überlegen eher noch ob wir uns nicht einen zweiten anschaffen. Ich kenne die Hunde nur als super liebe und treue Tiere.

knoe
06.05.2006, 16:16
es gibt kein kampfhund wie doof ist der Mensch wenn er so den Hund behandelt wie du es beschrieben hast .
Es gibt mehr Michlinge die gefährlicher sind
las die dumme Leute die haben nur von der Presse was war genommen
Gruß Jimmy der Labi

Lenny06
20.05.2006, 10:52
Ich hab auch einen Hund und des ist ein Pitpull-mix! Der isch so mega lieb und alle kennen ihn schon! er hat einfach einen genialen charakter! zu anderen hunden ist er sehr vorsichtig, aber nicht aggressiv! Hier mal ein Bild von meinem kleinen:

http://www.tierschutzverein-esslingen.de/cms/upload/bilder/Rocco.jpg

Juni
20.05.2006, 12:51
Hallo Joy,


...sodass die Tochter (3 Jahre) mit ihm spielt und sogar auch im reitet.

Super. Da wird mal wieder ein Hund zum Kinderspielzeug gemacht, und WENN er sich dann irgendwann einfach mal seiner Haut wehrt, sind alle am Heulen, weil die Rasse in Verruf kommt. Es ist schon richtig, dass das Problem in den meisten Fällen am anderen Ende der Leine hängt, aber das fängt nicht damit an, dass jemand seinen Hund gezielt zum Angreifer macht. Dummheit und Ignoranz reichen schon.

Schöne Grüße,
Juni

Sephia
18.10.2006, 23:14
jeder schäferhund ist gefährlicher laut statistik (1968-2002) hat es in dem zeitraum bei schäferhunden und deren mischlingen 26 tötliche beißunfälle gegeben und die stehen damit auf platz 1!!! hingegen sind für "grademal" (was auch net hätte passieren dürfen) 3 tötliche beißunfälle anlagehunde wie der pitbull verantwortlich und stehen damit auf platz 5!!! da sollte man doch mal ins grübeln kommen! normal müsste jeder schäferhund einen maulkorb tragen aber der ist ja ein guter hund und es gibt doch sooo viele vereine! ich habe garnichts gegen schäferhunde (im gegenteil) aber alleine von dieser statistik her müsste man das so sehen!! ich denke mir das die politiker da eine echte einnahmequelle gesehen haben...nur leider immer auf kosten der hunde und teilweise der menschen die einen solchen hund besitzen und sich alles vom mund absparen müssen um das alles noch bezahlen zu können! echt schlimm was aus unserer gesellschaft geworden ist! menschen die einen oder mehrere menschen auf dem gewissen haben kommen teilweise glimpflicher davon!:mad:

Sephia
18.10.2006, 23:21
aja das mit der riesen beißkraft stimmt net ganz! beispielsweise hat ein pit genausoviel beißkraft wie ein DSH! es stimmt schon das die mehr muskeln haben aber dafür würde ihnen das beißen nicht angezüchtet dem DSH schon...er wurde ja auch im krieg eingesetzt und und und alles schön und gut aber desegen verurteilt auch keiner diese tiere!

ich bin grade dabei alles zu klären um mir eine american staff opa aus dem TH zu holen! ich hoffe es klappt bald *bet*

bissiger Hund
19.10.2006, 00:42
Sephia, wenn Du die Groß- Kleinschreibung beachten würdest, und auch auch mal Punkt und Komma verwenden würdest, dann wäre dein Beitrag auch leichter zu lesen und verstehen.
Oder ist da eine extreme Rechtschreibreform an mir vorbeigegangen????


Gruß vom bisschen Hund.

Deargi
19.10.2006, 10:10
Ich hab schon positive wie auch negative Erfahrungen gemacht.
Eine Staff-Hündin hat meinen Rüden mehrmals ohne Vorwarnung und Grund gebissen. Sie drehte sich einfach um und biss zu. Wir liefen in der Hundeschule hintereinander. Das schlimme ist ja, das sie einfach nicht wieder loslassen wollen, wenn sie sich einmal festgebissen haben. Also musste sie gewürgt werden, bis sie loslassen musste. Dann gingen wir an einen andere Stelle und ein DSH-Spitz-Mix mit dem wir immer zusammen in die Hundeschule gefahren sind nahm unseren Platz ein. In diesen verbiss sich die Hündin auch 2 mal. Da das anscheinend schon zu Standardprogramm der Hündin gehörte und es bei jedem Hundeschulbesuch Zwischenfälle gab, hatte die Halterin einen halben Nervenzusammenbruch...

Zwei Positive Beispiele:
Mein Hund spielt mehrmals in der Woche mit einer Staff-Mix-Hündin und einer Pittbull-Mix- Hündin. Die Größen stimmen nicht ganz, die eine ist etwas kleiner , die andere etwas größer als die Reinrassigen Verwandten. Vom aussehen her sehen sie sehr reinrassig aus. Aber sonst sind sie die Freundlickeit in Person. Und fröhlich sind diese Hunde...:wd:

Fakt ist: Wenn ein "Kampfhund" zubeißt, lassen sie halt nicht mehr los, während ein Schäferhund z.B. mehrfach zubeißt. Und die Hündin in der Hundeschule, kann ich nicht sagen, ob die immer ohne Vorwarnung zubeißen oder die gestört war. Ich kenn nur die drei Listis.

LG Deargi

ratlos
19.10.2006, 11:11
hunde empfinden, hunde haben gefühle, hunde denken (wie jedes tier)!

jeder hund kann zum kämpfen erzogen werden.
und jeder hund hat eine reizschwelle. manchen platzt früher der kragen manchen später. und da sie nunmal hunde sind reagieren sie mit bellen, beißen oder schwanz einziehen und weglaufen.

bei tieren wie bei menschen: so wie man in den wald hineinschreit...

jede aggressivität, oder besser gesagt, jede reaktion hat einen grund.

lg
maria

coramadden
19.10.2006, 14:06
interessant was du so schreibst aber informier dich doch mal richtig!

hab die aussage bei uta "geklaut", weil ich es nicht besser sagen könnte.


Mein güte, jetzt sind wir schon wieder da angelangt: "Der" deutsche Schäferhund beißt. Also
a) Kein Hund ist grundsätzlioch gefährlich wenn er richtig gehalten wird
b) Gibt es hier mehr Schäferhunde als sonstige angeblich bissige Rassen, deshalb beissen sie auch mehr
c) Weil es mehr von ihnen gibt werden sie auch vermehrt von Idioten vermehrt und gehalten, die sie u.a. als Alarmanlage missbrauchen und sich nicht artgerecht um sie kümmern
d) Richten sie eben *nicht* mehr Schaden an als "Kampfhunde". Die sogenannten Kampfhunde sind deshalb gefährlicher, weil man sie so gezüchtet hat, daß sie bei einem Angriff nicht mehr reagieren, also in eine Art Wahn treten. Sie sollten also bei einem Angriff die Absicht zu töten haben. Ich halte richtig gehaltene "Kampfhunde" aber auch nicht für gefährlich.

Da ich selbst einen Schäfi-Mix habe, der sogar letzte Woche von einem Idioten getreten wurde (und ihn erstaunlicherweise nicht zerfetzt hat) musste das jetzt mal raus.

Ich habe nicht behauptet, das einzige Zuchtziel bei den sogen. Kampfhunden sei eben ihre Schärfe. Dieser Aspekt ist aber eben derjenige, der von dem Hundekampfveranstaltern gefordert wurde. Jeder, der der Englischen Sprache mächtig ist, weiß daß ein Bullterrier ursprünglich natürlich *kein* Kampfhund war.

Daß der DSH kein Schoßhund ist, weiß wohl jeder. Es handelt sich ja schließlich um einen u.a. Wach- u. Schutzhund. Daß diese Art von Hund nicht in falsche Hände gehört ist auch klar, vor allem wenn diese dann den Versuch unternehmen ihn laienhaft abzurichten. Was man hier mit "leicht zu erziehen" meint ist einfach, daß unter dieser Art von Hunden, der DSH zu den einfacheren zu erziehen gehört, weil er rassebedingt auf sein Herrchen fixiert ist und nicht in etwas selbstständig denken. Was leicht oder schwer zu erziehen ist ist aber auch Personenbedingt.

Jeder größere Hund kann kleinern Hunde, Kindern usw großen Schaden zufügen und sie auch eventuell töten. Daß ein Kind, daß von einem "Kampfhund" gebissen wird bessere Chancen hat als bei einem Schäferhund wage ich zu bezweifeln. Auch wenn ein DSH wie du bahauptest mit einem Biss mehr Schaden anrichten kann. Zuchtziel des DSH war nie ein unabrufbarer Hund, der bis zum tod kämpft. Das war leider der Fall mit Kampfhunden und wird auch noch von bestimmten geistig umnachteten Individuuen weiterhin gefördert. Natürlich werden auch Schäferhunde, Rottweiler, Dobis usw nach wie vor von unfähigen oder Individuen gehalten die dazu beitragen diese Rassen in Veruf zu bringen.

und warum sollte man einen hund verurteilen der "Etwa 1880 veränderte die Deutsche Armee diese Rasse für die Arbeit als Militärhund, der Medizin und Munition tragen sollte. Ein Deutscher Zuchtverein für die Rasse wurde 1899 gegründet. Später veränderte das Militär die Deutschen Schäferhunde weiter zu Wachhunden für Kriegsgefangene in den beiden Weltkriegen." ???

Sundog
19.10.2006, 16:25
@ Anna :tu:

@ Sephia: Ich habe gerade einen anderen Beitrag gelesen, in dem
Du Schäferhunde als hinterlistig bezeichnest. Darf man
mal fragen, woher Du Deine Erkenntnisse hast?

Da ich selber einen Schäferhund hatte, kann ich sagen,
dass dieser alles andere war, aber bestimmt nicht hinter-
listig. Es stimmt, er hat sich auch nicht mit anderen
Rüden vertragen und es ist auch schon zu der einen
oder anderen Beisserei gekommen. Aber es ging immer
nur um Unterordnung und es wurde nie blutig.


Man soll ja fast meinen, Du versuchst hier den Eindruck zu
erwecken, es gibt ja nur böse Schäferhunde. Ich halte absolut
nichts von Verallgemeinerungen und dies bestimmt nicht nur
in Bezug auf Schäferhunde.

So, dies auch noch von der Schäferhund-Fraktion :D

billymoppel
19.10.2006, 20:58
nun, ich stehe schäfis durchaus kritisch gegenüber - das liegt nicht am hund, sondern der klientel, die sich seiner bedient und zwar im wahrsten sinne des wortes. die gründe hast du ja sehr schön dargelegt und jeder hobby-polizist will halt auch einen.
und ganz objektiv muss man einfach auch sagen, dass die zuchtziele, die teilweise verfolgt wurden/werden, den dsh eben schon zu einem hund mit einem besonderen gefährdungspotential machen. sicher nicht von jedem züchter (von den vermehrern reden wir gar nicht erst), aber eben doch auch nicht gerade selten.
was ich bei der ganzen diskussion nicht wirklich verstehe, dass wenn man schon rasselisten hat, auf keiner der dsh auftaucht - das ist einfach nicht nachvollziehbar - nicht wegen des hundes, sondern wegen seiner halter, zuimindest mancher von ihnen. denn was dem assi in der stadt sein pitbull ist auf dem land ganz klar der schäferhund. warum werden die nicht überprüft? da frägt man sich doch ernstlich, welche lobby da die strippen zieht. haben da ein paar nette herrschaften in grün angst, dass ihre hunde den wesenstest nicht bestehen würden? und noch viel weniger nachvollziehbar ist, dass dem elenden schutzhundesport nicht ein riegel vorgeschoben wird, egal ob imm namen des gesetzes oder just for fun. in zeiten von hochauflösenden wärmebildkamers und hubis braucht kein aas mannscharfe hunde. mag sein, dass für die streife der hund an der seite als abschreckung präventive wirkung hat, aber tut er auch so.
und dann wäre der weg für den dsh vielleicht wirklich irgendwann frei, dass zu sein, was er genausogut kann: der liebenswerte und geliebte familienhund zu sein

Sundog
19.10.2006, 22:17
Na ja, dann kann ich wohl froh sein, dass ich in einer so
"wohlbehüteten" Gegend wohne, wo der Schäferhund noch
als Familienhund gehalten wird ... :rolleyes:

Übrigens hat der Malanois den DSH mittlerweile bei der
Polizei so gut wie abgelöst ...

Aber die Diskussion führt wohl eh zu nichts, da jeder
seine schlechten Erfahrungen mit irgendeiner Hunderasse
gemacht hat.

Sephia
19.10.2006, 23:17
Sephia, wenn Du die Groß- Kleinschreibung beachten würdest, und auch auch mal Punkt und Komma verwenden würdest, dann wäre dein Beitrag auch leichter zu lesen und verstehen.
Oder ist da eine extreme Rechtschreibreform an mir vorbeigegangen????


Gruß vom bisschen Hund.

hallo bissiger hund...du hast das thema verfehlt es eht hier um "kampfhunde" und net um rechtschreibung...
jeder hat seine art zu schreiben und die soll akzeptiert werden! mehr zeit werde ich mit diesem thema net verschwenden!

Sephia
19.10.2006, 23:32
ich habe nie gesagt das alle schäfis so sind! aber in meiner wohngegend leben sehr viele schäferhunde es gab schon extrem viele beißereien mit denen und 4meiner freunde wurden schon von einem mehr oder weniger schlimm gebissen! ich verallgemeiner nichts ich gebe nur meine erfahrungen weiter! ich mag schäferhunde aber es gibt viele menschen die sich einen holen aber net damit klarkommen das es einfach arbeitshunde sind die sehr viel beschäftigt werden wollen! viele kommen damit net klar und der hund gewöhnt sich mehr oder weniger schlechte macken an!
ich sag ja auch das dackel kleine biester sind (im positiven sinne) und yorkis sind diven....ich sag ja net das ihr so denken sollt!

@coramadden: was meinst du damit das ich mich besser informieren soll?

GinaXY
19.05.2007, 20:57
Hallo Hundefreunde:cu:

Jetzt muß ich auch mal meinen Senf dazugeben;)

Ich stimme euch auch voll zu.

Das Problem, wenn Beißunfälle passieren, ist ausschließlich beim Halter (bzw. beim vorigen oder vorvorigen Halter) zu finden!!!

Es werden bestimmte Rassen von manchen Idioten mißbraucht, weil sie sehr muskulös sind und eine enorme Kraft im Kiefer haben.

Ich selbst habe einen American Bulldog, zu dem ich eher zufällig gekommen bin, denn eigentlich wollte ich einen Hund aus Spanien und ihm ein schönes Leben bieten...

Aber dann kam alles ganz anders und ich war plötzlich bei der Züchterin der "Ami-Bullis...

Ich sah den Hund, war sofort verliebt, ging wie in Trance zum Geldautomaten und zahlte ne Menge Geld für ihn - entgegen der Absprache mit meinem Freund, nahm ich ihn sofort mit (ohne noch eine Nacht darüber zu schlafen)...

Ich konnte nicht anders!!!:love:

Wir haben es nicht bereut:-* :-*

Jetzt haben wir ihn seit 4 Wochen und es ist der tollste und liebste Hund, den ich je kennengelernt habe oder selbst hatte:bl:

Er mag unsere beiden Katzen, er ist total verschmust, er bleibt ganz lieb auch mal alleine, er bellt niemanden an und hat überhaupt noch nie in irgend einer Form ein agressives Verhalten gezeigt.:p

Aber die Leute....:b

"Oh..ein Kampfhund.." oder "halten Sie den bloß gut fest"
oder sie wechseln schweigend und kopfschüttelnd die Straßenseite...

Ist das nicht ätzend, was viele Leute für Vorurteile haben???

Wenn mir die Leute nicht total unsymphatisch sind, dann versuche ich, sie anzusprechen und aufzuklären...

Klappt manchmal - aber meist nur bei "Hundleuten"... z.B. die mit den kleinen Hunden, die sie dann sofort auf den Arm nehmen, wenn sie uns kommen sehen... (das Verkehrteste, was man übehaupt machen kann...)

Liebe Grüße...

der dicke hund
19.05.2007, 21:52
hi du
ich bin nicht vorurteilsfrei....ich wechsele bei jedem schäferhund die strassenseite ausser ich kenne die besitzer und das tier...aber jeder fremde schäferhund wird von mir gemieden wie die pest und ich lasse mich auf keine diskusion ein .....ob mir die leute sympatisch sind oder nicht.
genauso ist es mir egal wenn die leute sagen meiner kann dalmis nicht leiden....ich fühle mich nicht berufen die leute aufzuklären.
wer sich einen pitt amrican staff oder was auch immer holt muss damit leben.
was man allerdings machen kann ist vorbildliches verhalten vorleben...immer einen besser erzogenern hund zu haben als andere immer einen schritt schneller zu sein als andere bei joggern fahradfahren kindern der hund sitzt ab ...sowas wird honoriert wenn es in deine nachbarschaft irgendwann mal heisst ..mensch ist der gut erzogen.ist das ein netter hund. dann ist es nämlich wieder hund nicht der kampfhund.....

Danva
19.05.2007, 21:59
Hallo,

bin ganz Eurer Meinúng. Das Problem liegt immer am anderen Ende der Leine. Und genau deshalb bin ich für die Einführung eines Hundeführerscheins und nicht für so einen Humbug wie diskriminierende Rassenlisten, die einen Hund auf Grund seiner Rassezugehörigkeit beurteilen und nicht auf Grund des einzelnen Individuums.
Das Problem ist leider nur, dass sich gerade viele Leute einen SOKA anschaffen, die unter Minderwertigkeitskomplexen leiden und den Hund als Potenzmittel halten. Leider haben diese Leute dann auch keinerlei Sachkunde, und da würde ein Hundeführerschein helfen. Rasselisten bringen meiner Meinung nach überhaupt nichts. Die Leute, die einen Hund scharf machen wollen, machen ihn scharf. Diese Hunde sind dann in der Regel auch nirgendwo registriert. Leiden tun nur die Halter, die ihren Hund ordnungsgemäß führen, steuerlich angemeldet haben und zum Teil horrende Versicherungsgebühren zahlen müssen. Und wo sollen Rasselisten hinführen? Die Leute satteln einfach auf andere Hunderassen um und machen diese scharf. Irgendwann steht dann jeder großwüchsige Hund auf den Listen. Und Von Bundesland zu Bundesland herrscht nicht einmal Einigung, welche Hunde nun "böse" sind.

LG

Danva

GinaXY
20.05.2007, 07:38
Hallo Danva,

GENAU!!!!

Ich stimme dir in allem zu, was du geschrieben hast!
Ist 100%ig meine Meinung.
Vor allem bin auch ich für einen "HUNDEFÜHRERSCHEIN"!

Ich würde sogar noch weitergehen...

Hier in Deutschland wird ja sowieso schon alles kontrolliert...:cool:

Eine Kontrolle, die SINN MACHEN würde, wäre eine Haustierkontrolle.

Ich mag mir gar nicht vorstellen, was hinter manchen Häuserwänden passiert...
Man sieht es ja auch daran, was Kindern widerfahren ist... (aber das ist ja hier jetzt nicht das Thema).

Aber es zeigt, dass hinter verschlossenen Türen sehr schlimme Dinge passieren!!!
Die Menschen sollten mehr aufeinander achten und nicht nur immer "vor ihrer eigenenen Türe keheren"

Unde genau aus DIESEM Grund, lieber "dicker Hund", suche ich auch weiterhin das Gespräch, um Mißverständnissen, Vorurteilen und "das-geht-mich-doch-nix-an-Denken" zu begegnen und VIELLEICHT ein beßchen zu verringern...

Ist zwar ein Tropfen auf den heißen Stein aber hat immerhin auch dazu geführt, dass mein Hund + ich in unster Umgebung nicht mehr ganz so schief angesehen werden.
Was kann daran denn falsch sein???

Dass mein Hund zusätzlich gut erzogen ist, sollte selbstverständlich sein aber warum soll man sich mit anderen anfeinden oder noch provozieren?

Übrigens: Seine besten Kumpels hier in der Nachbarschaft sind 2 Dalmatiner;)

Die Frau hatte auch erst Angst um ihre Hunde und ich habe auch sie angesprochen...:t:

Jetzt verabreden wir uns immer auf der "Hundewiese"

Liebe Grüße :cu:

GinaXY
20.05.2007, 07:45
hi du
ich bin nicht vorurteilsfrei....ich wechsele bei jedem schäferhund die strassenseite ausser ich kenne die besitzer und das tier...aber jeder fremde schäferhund wird von mir gemieden wie die pest und ich lasse mich auf keine diskusion ein .....ob mir die leute sympatisch sind oder nicht.


Du, das ist aber sehr traurig!

Eigentlich sagt das Wort VORurteil ja schon alles, oder?:?:

Du gibst dadurch vielen gar keine Chance...

Hast du soooo schlechte Erfahrungen gemacht???

Dass man bei fremden Hunden erstmal vorsichtig ist, ist ja wohl klar...

Aber es MUSS ja kein fremder Hund bleiben, oder...;)

der dicke hund
20.05.2007, 12:07
ja gina du hast recht....ich habe viele schlechte erfahrungen gemacht und meine dicke hat es aus baden müssen
schwere bissverletzungen hohe tierarztrechnungen.
und mit dem beisswütigen tier und deren uneinsichtigen besitzern baue ich kein freundschaftliches verhältniss auf.und warum darf ich nicht die strassenseite wechseln wenn mir dabei wohler ist? und für die dicke gesünder?
das dazu.
hundeführerschein..was bringt das im grossen und ganzen??
glaubt ihr wirklich das es was bringt.das es dann zu weniger beissvorfällen kommt? egal welche rasse beteiligt ist?

GinaXY
20.05.2007, 12:33
Hallo "dicker Hund"...

Das ist dann natürlich verständlich, dass du vorsichtig bist - ganz klar!

ABER ich verstehe trotzdem nicht, dass du sagst, du hättest Vorurteile...

Und natürlich "darfst" du die Straßenseite wechseln so oft du willst...

ICH baue auch keine Freundschaften zu "uneinsichtigen Besitzern von "beißwütigen" Hunden" auf.

Aber du "verpaßt" so halt auch die netten Leute mit lieben Hunden (auch Schäferhunde sind dabei!).
Sie haben so keine Chance bei dir...

Ein Hundeführerschein (auch wenn die Bezeichnung evtl. befremdlich wirkt) hätte sehr viele Vorteile!
Das ist doch logisch!!! Da kann es doch nun wirklich keine 2 Meinungen geben:?:

Letztendlich muß aber jeder selbst wissen, wie er mit anderen Menschen und Hunden umgeht.

Ich will dir keinesfalls zu Nahe treten oder Vorschriften machen.

Ich habe eben nur die Erfahrungen gemacht, dass es besser ist, erstmal dem Gegenüber eine Chance zu geben.

Wenn es dann negativ verläuft, dann gehe ich der Person (oder dem Hund) natürlich auch aus dem Weg...
Bin ja schließlich kein Wanderprediger;)

Pafil
20.05.2007, 13:11
Hi,

seid ihr sicher, dass diese Statistiken immer so stimmen? I ch weiß nicht, es gibt ja doch noch ne Dunkelziffer die nicht gemeldet ist.

Aber eigentlich wollte ich noch was zu diesem Hundeführerschein sagen.
Für mich wäre es sehr hilfreich wenn sich die Hundebesitzer an paar Regeln halten würden. Egal was die Leute für Rassen an der Leine haben.
Persönliche Ängste hat jeder, ich hab ein dickes Problem mit Mercedesfahrenmit Hut gefährliche Rasse,ehrlich.
Aber was ich noch viiiiel schlimmer find, sind Hundehalter die dann provozieren müßen um zuzeigen was sie können (net der Hund)...ich warte auf den Tag wo Hundehalter sich so net begrüßen wie z.B. Zweiradfahrer egal wieviel PS oder ähnliches sie dabei haben.Und sich bei der nächsten Panne zu Seite stehn. :floet:

Grüßle Pafil

shirkan
20.05.2007, 14:56
Hallo,

bei all der Diskussion um Hunderassen kann man nicht oft genug wiederholen: das Hauptproblem liegt am anderen Ende der Leine, egal welche Rasse!

Ob der "Hundeführerschein" Abhilfe schaffen würde, weiß ich nicht. Aber man sollte es dringendst versuchen. Sei es nur daß ungeeignete Halter von der Anschaffung eines Hundes abgehalten werden.

Grüße

Danva
20.05.2007, 15:25
Hallo,

natürlich würde ein Hundeführerschein etwas bringen. Sind wir mal ehrlich: ein Großteil der Beißvorfälle (und damit meine ich nicht gelegentliche Raufereien und ein bisschen Gerangel zwischen Hunden, denn das dürfte nun wohl schon jedem passiert sein, speziell den Besitzern von pubertierenden Rüden) geht auf ungeeignete Hundehalter mit mangelndem Sachverstand zurück, die ihren Hund nicht unter Kontrolle haben. Wenn diese Leute im Vorfeld gleich wegfallen würden, in dem sie überhaupt keinen Hund halten dürften, wäre doch sehr damit geholfen. Warum nicht einen Wesenstest mit jedem Hund ab einer gewissen Größe ablegen? Ebenso halte ich es für gefährlich das Hinz und Kunz mit einem Hund Gassi gehen dürfen. Was nützt es, wenn der Hundehalter mit dem Hund umgehen kann, aber die Leute, die mit ihm auf der Straße erscheinen, absolut keine Ahnung haben?
Zu den Haustierkontrollen: Natürlich wäre das eine gute Sache, aber ich denke, vorerst sollten dann erstmal Kinder kontrolliert werden, bevor man zu den Tieren übergreift. Und da das schon nicht möglich ist, halte ich solche Kontrollen für wünschenswert, aber nicht umsetzbar, da viel zu teuer.

LG

Danva

GinaXY
20.05.2007, 16:23
Zu den Haustierkontrollen: Natürlich wäre das eine gute Sache, aber ich denke, vorerst sollten dann erstmal Kinder kontrolliert werden, bevor man zu den Tieren übergreift. Und da das schon nicht möglich ist, halte ich solche Kontrollen für wünschenswert, aber nicht umsetzbar, da viel zu teuer.

Da hast du leider Recht...

Ist schon beängstigend, zu was manche Menschen fähig sind...


Aber wenn ich so über Kosten nachdenke, frage ich mich immer wieder, für was die Hundesteuer (ich z.B. zahle 130 Euro) verwendet wird?!

Zum Schutz der Hunde ? Wohl kaum...
Aber das ist wieder ein anderes Thema, über das ich mich regelmäßig aufrege...

Liebe Grüße an alle Menschen- und Tierfreunde:cu:

Danva
20.05.2007, 16:33
Hallo Gina,

ja, in der Tat. Hundesteuer ist ja leider nicht zweckgebunden und zudem total veraltet. Bei mir kostet der erste Hund 120 Euro und der Zweite 180 Euro. Also zahle ich im Jahr 300 Euro Hundesteuer!!!! Der helle Wahnsinn!

LG

Danva

GinaXY
20.05.2007, 16:44
Ach ja...



wer sich einen pitt amrican staff oder was auch immer holt muss damit leben.


Ich kann sehr gut damit leben:-*

GinaXY
20.05.2007, 16:52
Hallo Danva,

hast du dir schon mal die Tabelle angeschaut, wie die Preise der Hundesteuer von Stadt zu Stadt schwanken???
Das "Beste" ist bei uns in Lübeck:
Im Stadtteil Stockelsdorf, von dem wir ca. 1 km entfernt wohnen beträgt die Hundesteuer 35,-€ im Jahr.
Vielleicht sollten wir ein paar Straßen weiter ziehen??;)

Ist schon unglaublich!

Dann regen sich die Leute über Hundekacke auf (ich selbst nehme die von meinem Hund immer weg - außer auf Feldwegen oder gaaaanz tief im Knick)
und die Glasscherben, Bierdosen und der sonstige Unrat, der mitten auf dem Gehweg liegt:b ... Da regt sich keiner drüber auf...

Und die Tüten, die eigentlich aus Automaten zu ziehen sein sollten, gibt es auch nicht.
Wenn ein Automat da steht, ist er leer...
Jedenfalls bei uns in Lübeck ist das so.

LG:cu:

GinaXY
20.05.2007, 16:55
Bei mir kostet der erste Hund 120 Euro und der Zweite 180 Euro. Also zahle ich im Jahr 300 Euro Hundesteuer!!!! Der helle Wahnsinn!

Das ist ja noch schlimmer als bei uns!!!

Finde ich absolut ungerecht das ganze!!!

Rotti-Axel
21.05.2007, 16:45
Hallo!

Mich würde mal interessieren wie das jetzt generell in Deutschland ist mit den sogenannten "Kampfhunden". Weil soweit ich weiss darf man im Bayern ohne Wesenstest gar keinen halten. Was ich für einen kompletten Quatsch halte :b . Ist das in andere Bundesländer auch so?

Ich komme aus Salzburg (Österreich) zahle meine 42 Euro Hundesteuer im Jahr. Bei uns gibt es Gott sei Dank noch keine Vorschriften bezüglich Kampfhund usw. Halte übrigens selber einen Rottweiler. Naja ich glaub in seinem 1. Leben war er eine Katze oder so :D . Ziemlich verschmust & lieb.

Liebe Grüsse
Christl

Gruschka
21.05.2007, 23:23
Soweit ich weiß, ist es in NRW so: Die Haltung eines "Kampfhundes" ist vom Ordnungsamt genehmigungspflichtig. Die Genehmigung wird erteilt, wenn der Hundehalter ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis und Sachkunde nachweisen kann. Um den Hund ohne Maulkorb und Leine ausführen zu können, muss der Hund einen Wesenstest bestanden haben.

Meine Infos sind leider nur aus zweiter Hand und ich weiß auch nicht, ob in NRW Rottis als "gefährliche Rasse" angesehen werden.

chesterfield
23.05.2007, 23:15
Sephia, wenn Du die Groß- Kleinschreibung beachten würdest, und auch auch mal Punkt und Komma verwenden würdest, dann wäre dein Beitrag auch leichter zu lesen und verstehen.
Oder ist da eine extreme Rechtschreibreform an mir vorbeigegangen????


Gruß vom bisschen Hund.
Hallo,
Bei Dir ist mehr vorbeigegangen, das Gute benehmen :sn:
Gruß Peter

GinaXY
24.05.2007, 07:37
... außerdem ist es heutzutage völlig normal - zumindest bei sms oder internet, alles klein zu schreiben:-*

liebe grüße:cu:

Rudiratlos
24.05.2007, 17:25
Hi, mein Mann wollte nie im Leben einen Hund, einen Dackel schon garnicht, weil er von so einem mal ins Schienbein gebissen wurde (die Zähne sieht man heute noch). Inzwischen haben wir einen suuuper gefährlichen Dackelmischling (auch seit neuestem Kampfroulade genannt). Inzwischen sind die bei den richtige Spiessgesellen und Herrchen streichelt und liebkost seinen gefährlichen Vierbeiner und wenn ich nicht hinschaue (blinzel) kriegt er sogar nen Gute Nacht Kuss aufs Köpfchen:love: . Hundi grunzt nochmal zufrieden und macht die Äuglein zu!
Fazit: Nicht jeder Dackel ist ein Dackel!
lg Sylv:cu:

rocky1
24.05.2007, 19:38
Hallo!

Ich hab jetzt nicht jeden Beitrag nachgelesen, gebe aber trotzdem meinen Senf dazu ;)

Dank meines Hundes (Schäferhund-Wolfspitz) bin ich den Schäfis und deren Mischlingen verfallen :love:
Ich kenne auch einige wunderbare Schäfis.
Leider muss ich euch aber trotzdem zustimmen, der Schäfi steht in der Beißstatistik ganz oben und wird von jeder Menge zwielichtigen Leuten als "Potenz-Verlängerung" missbraucht.
Es kommt auf das andere Ende der Leine an. Manche Rassen mögen züchterisch bedingt, eine niedrige Reizschwelle, hohe Beißkraft oder muskulöses Aussehen haben, aber ausschlaggebend ist doch, was man daraus macht!! Und das widerum liegt doch bei jedem Hundehalter selbst, egal welche Rasse!!

GinaXY
24.05.2007, 20:51
Dank meines Hundes (Schäferhund-Wolfspitz) bin ich den Schäfis und deren Mischlingen verfallen :love:
Ich kenne auch einige wunderbare Schäfis.
Leider muss ich euch aber trotzdem zustimmen, der Schäfi steht in der Beißstatistik ganz oben und wird von jeder Menge zwielichtigen Leuten als "Potenz-Verlängerung" missbraucht.
Es kommt auf das andere Ende der Leine an. Manche Rassen mögen züchterisch bedingt, eine niedrige Reizschwelle, hohe Beißkraft oder muskulöses Aussehen haben, aber ausschlaggebend ist doch, was man daraus macht!! Und das widerum liegt doch bei jedem Hundehalter selbst, egal welche Rasse!!


GENAU!!! Recht haste:)

Bis denne...:cu: :cu:

Danva
25.05.2007, 17:29
@Rotti-Axel


Das ist ja gerade der Irrsinn. Das ist nicht bundesweit einheitlich, sondern Ländersache. In Berlin steht ein Rotti gar nicht auf der Liste, in Brandenburg ist es ein "Kampfhund" und genehmigungspflichtig. In Schleswig-Holstein muss man einen Wesenstest machen, Sachkunde nachweisen und muss ein freies führungszeugnis vorweisen. Man kann aber durch erfolgreichen Wesenstest eine Leinen-´und Maulkorbbefreiung erlangen. In Berlin brauch man auch all die Nachweise, muss auch einen Wesenstest machen, bekommt aber für seinen Pitti trotzdem keine Leinen-und Maulkorbbefreiung. Man darf den Hund nur behalten. Die Deutschen spinnen.

LG

Danva

sandy83
08.07.2007, 12:55
Hi IHR!!!


Also erstmal Hund ist kein Spielzeug für Kinder. Schon garnicht für Kleinkinder.
Wie kann man ein Kind auf einem Hund reiten lassen. Der Hund kriegt nen kaputten Rücken davon.

Dann ein sog.Kampfhund hat keine höhere Beißkraft wie andere große Hunde, sondern nur die Kieferform und die starke Nackenmuskulatur ermöglichen besseres zupacken(größere Bissfläche,breiter) und größere Ausdauer im Kampf.
Diese Hunde sind im Verhältniss zu ihrer größe stärker als andere gleichgroße Rassen. Aber nie stärker als ein ausgewachsener Schäferhund. Der durchaus ein ebenbürtiger Gegner wäre..

Als nächstes ich kenne auch Hunde anderer Rassen die ein gestörtes Sozialverhalten haben und ständig ohne ersichtlichen Grund andere Hunde einfach so beißen. Obwohl man vorher noch friedlich miteinander gespielt hat.

Dann, nicht jeder staff-Mix oder pit-mix, ist auch ein Mix! Ein einheitliches Rassebild gibt es bis heute nicht. Die einen sind sehr groß und kräftig, die anderen eher zierlich und klein im vergleich zu anderen!! Oder sie sind groß aber eher schlank mit weniger ausgeprägtem Muskelbesatz, oder klein und ziemlich bullig und stark bemuskelt.Zwar gibt es einen Rassestandard für den American Staffordshire Terrier und für den American Pitbull Terrier, aber es gibt nur wenige annähernd perfekte Hunde. Und leider wird unter den zwei bekannten Rassen auch viel gekreuzt. Eigentlich ist der American staff nur maximal 48 cm hoch und wiegt max.30kg. Der Pit wird bis 58 cm hoch und kann mal locker bis zu 40kg wiegen (kommt nur bei sehr kräftigen Rüden vor).
Beim Pit stehen auch oft die Augen etwas enger zusammen und sind leicht mandelförmig. Der Staff hat den rundlicheren Schädel und mehr Runde große Augen und ist eigentlich etwas bulliger von Statur als der Pit!!
Aber das zu unterscheiden ist nicht leicht.
Naja und wie gesagt bei Kreuzungen entstehen Hunde die dann vielleicht sehr groß sind, aber so bullig wie der Staff sind.

Achja man sollte keine Hunderasse diskriminieren.
Und dass der Schäferhund Platz 1 in der Beißstatistik belegt liegt nur daran , dass es der am häufigst gehaltene Hund in Deutschland ist.Und es im vergleich zum schäferhund deutlich weniger Staffies und Pitties und Bullies gibt.
Aber interessant wäre es trotzdem mal auszurechnen wieviele Tiere es von den ganzen bekannten Rassen gibt in Deutschland und auch die ganzen
Mischlinge. Um dann errechnen zu können bei welcher Rasse prozentual mehr Tiere zubeißen und bei welcher nicht!!!
Ich denke nämlich nicht das es dann einen Spitzenreiter gibt. Das wird sich dann wahrscheinlich gegeneinander aufwiegen. Außerdem wird ja auch nicht jeder Beißvorfall immer gleich gemeldet!!!
Die Dunkelziffer liegt bei manchen anderen Rassenbestimmt sehr hoch!!!


Für mich gäbe aber dennoch keine böse Hunderasse. Für mich sind alle Hunde gleich. Nur die eine Rasse mag man mehr die andere weniger. Das sind ja dann auch äußerliche Aspekte. Ich mag eben die Kurzhaarigen,muskulösen Hunde.Wie andere eben langhaarige schlanke oder zierliche Hunde schön finden.


Mein Motto:" Jedem das Seine!"

Grüßle Sandy

yankee terrier
08.07.2007, 20:34
diese rechnung gibt es schon und an alle fans des pit und dsh vergleich
sie liegen gleich auf;)
selbst nach dem letzten test auf beisskraft haben sich beide rassen die hand gegeben.
der unterschied ist nur,der schäfer hat den deutschbonus.
und viele sv vereine tuen mit sokaverboten auf ihren plätzen noch öl ins feuer.
achso sandy,ein apbt der 40 kg wiegt kann net echt sein.
max.30kg und damit würde ihn keiner züchter einsetzen,weil zu schwer.

sandy83
09.07.2007, 15:28
Also erstens lieber yankee terrier,

es gibt 40kg schwere Hunde.
zweitens sprach ich nicht von irgendwelchen rassestandards. Denn da steht sowieso bei jedem Züchter was anderes drin. Ich habe seit zehn Jahren Erfahrungen mit solchen Hunden. War viel auf Ausstellungen mit meiner Schwester, da sie selber gezüchtet hat. Es aber nach diesen Verordnungen aufgegeben hat zum wohle der Hunde. Da sie nicht wollte das je einer ihrer Hunde irgendwann mal in ein Heim muss.
Zur Info ich habe selber nen Staff, reinrassig, nach standard! Und einen Pitbull-Alano Mix (wiegt 34KG).
Und mit den 40kg, glaube mir ich habe solche Rüden auch auf Ausstellungen gesehen. Sie sind alle zugelassen. Die proportionen müssen alle stimmen. Der Hund muss beweglich sein, nicht schwerfällig, sportlich. Und er muss alle anderen Kriterien erfüllen. Dann wird auch ein solch kräftiger Rüde zugelassen.
Außerdem ist das eine Ausnahme und nicht die Regel. Ich sprach nicht davon das solche Rüden die regel sind. Aber wenn man sich mit solchen Hunden auskennt dann weiß man das es auch solche Tiere gibt.
Und der blöde Standard macht auch vieles kaputt. Das gesamtbild muss stimmen. Auch Schönheit und gesamterscheinung zählen. Und vorallem das Wesen. Was bringt mir ein Hund der dem Standard entspricht aber sein Wesen überhaupt nicht stimmt und er wenns geht noch krank ist.

Grüßle Sandy