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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zweithund: Hündin zum Rüden?



Unregistriert
24.04.2006, 18:13
Hallo ihr Lieben!
Ich habe einen Yorkshireterrier, Barney ist 1 Jahr alt und sehr lieb. Gerne würde ich ihm einen Spielkameraden nach Hause holen, jetzt weiß ich nicht, ob Rüde oder Hündin besser wäre?
Barney ist manchmal sehr eifersüchtig anderen Hunden gegenüber, der Rüde von meiner Mum (2 Jahre) darf nicht zu mir hin, sonst geht Barney auf ihn los.
Deshalb frag ich mich: Wenn ich einen Rüden hol, und der dann irgendwann in die Geschlechtsreife kommt, obs da nicht zu einem 'Rivalenkampf' ums Revier und Frauchen kommt?
Vor 4 wochen hat Barneys mama eine Hündin bekommen, die wir vor 3 Tagen besucht hatten. Ich hab die Kleine hochgenommen und Barney war schwanzweldelnd neben mir gestanden, er hatte nix dagegen, auch nicht, als ich seine Mum streichelte.
Die Züchterin hatte mich gefragt, ob ich nicht die Kleine in etwa 5 Wochen haben möchte, deswegen brauch ich eure Hilfe und eure Erfahrungen!
Wenn ich die Hündin hol, ist es ratsam, sie zu sterillisieren?
Ich hab auch von einer Spritze gehört, die einmal jährlich gespritzt wird und die Hündin dann 1 Jahr keine Hitze bekommt! Weiß da jemand was von euch?

Meinen Barney möchte ich nicht überfordern, nicht dass seine Hormone Achterbahn fahren und er das nervlich nicht so packt!

Für Antworten und Ratschläge schonmal jetzt vielen dank!!!

xaver
22.05.2006, 19:19
hallo...
zwei hunde haben auch immer zwei seiten......sichr ist es schön wenn ein hund mit einem artgenossen leben kann.aber man muß einiges beachten und wissen dann kann das sicher eine tolle sache werden.
die frage rüde oder hündin?! hat mann einen rüden und holt sich einen rüden dazu muß man sich über kurz oder lang auf rangfolgekämpfe einstellen - welche aber nicht kravieren sein müssen wenn der mensch der chef im rudel ist und ruhig und suverän das ganze von den ersten anzeichen her beobachtet und richtig einschätzt.WICHTIG!!! egal ob man gleichgeschlechtliche oder ein hundepärchen hat ....der rudelführer sprich mensch muß immer den ranghöheren hund den vorzug geben......der wird zuerst begrüßt zuerst gefüttert ... zuerst angeleint...zuerst....gebürst et.... zuerst ...zuerst.......usw. das ist sehr wichtig. auch wenn das für uns menschen total unlogisch ist und uns der "rangniedrigere" leid tut. aber nur so ist in dem rudel frieden .ich habe da schon die herrlichsten katastrofen erlebt. kommt ein welpe dazu muß man den "alten" beobachten und für gewünschten handlungen und taten loben .wenn er zu dem kleinen ungut ist dan kommentarlos us den zimmer-dann giebts eben eine auszeit- wenn er wieder ruhig bzw. entspannt ist darf er wieder zum spielen. das gleich gilt übrigens auch für den kleinen -ist er zu frech ,grob wird ihn der alte zwar maßregeln das ist auch o.k.-schließlich soll er seine grenzen kennenlernen-aber auch ihm schadet dann die spielauszeit nicht. bitt aber NIEauf den armnehmen.auch kleine hunde haben füße und sehr wohl selbstvertrauen(auch großen fremden hunden gegenüber).
ich würde zu eine hündin raten die aber nach der ersten läufigkeit kastriert werden sollte.(ein rüde übrigens auch mit ca. 12-14 monaten) eine hündin zufrüh kastrieren ev. schon vor 1 jahr find ich nicht gut weil sie sich körperlich und karakterlich noch nicht entwickelt hat.dauert bei kleinen rassen nicht so lange ,bei großen kann das bis 2 bis 21/2 jahre dauern.
die erst läufigkeit zu überstehen ist nicht so schlimm die 3 wochen gehen vorbei dann steht eurem ganzem gemeisamen entspannten hundeleben nichts mehr im weg. vieleicht hast du jemanden den du in der zeit den rüden anvertraust - nachbarn eltern freunde......oder du sperrst sie je in ein anderes zimmer-kann aber für den rüden gruslig werden wenn er die hündin riecht und hört.....
ich hoffe ich hab dir ein bissel helfen können . wennst noch fragen hast meld dich einfach noch mal.
grüße und viel spaß
besucht dach die kleine maus beim züchter sooft ihr könnt - so kann der rüde sie schon ein bisserl kennlernen