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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie verabreiche ich am besten Medizin in Pulverform???



claudeli
28.03.2006, 21:11
Ich habe heute das neue Mittel (Lysium) das gegen die Harnsteine bei meinem Kater helfen soll erhalten und stehe nun vor dem Problem wie ich das am besten verabreichen könnte... :confused:
Ich muss 3 mal täglich 0,5 Gramm des Pulver geben, ist eine ganz schöne grosse Menge, die man nicht so leicht irgendwie unterjubeln kann. Im Futter funktioniert nicht, da er es dann nicht mehr frisst. Irgendwo "reinpeppen" ist auch nicht einfach, weil es einfach eine ziemlich grosse Menge ist und ich auch noch nichts geeignetes gefunden habe, wo es am besten gehen könnte... Mit etwas Wasser in einer Spritze aufziehen und direkt in den Mund geht auch nicht, da es einfach zu viel wäre... :?: Hätte jemand eine gute Idee? :confused:

gabi_dudda
29.03.2006, 10:09
Mit Milch oder Katzenmilch oder Sahne verrührt geht auch nicht? Das klappt bei meinen meistens.

claudeli
29.03.2006, 13:58
Danke für deine Antwort! Habe es sofort probiert, zuerst mit Katzenmilch, danach mit Sahne... Keine Chance :0(

Katzenmammi
29.03.2006, 14:50
Vitaminpaste? Malzpaste? Was mag er? Auf einen Finger etwas davon geben, in das Pulver dippen, wieder Paste obendrauf. Vielleicht klappt das.
Viel Erfolg!

claudeli
29.03.2006, 16:05
@ Ina: Habe ich alles versucht, funktioniert normalerweise auch super, aber hier muss ich einfach zu viel von diesem Pulver geben, (ca. 1/3 eines Teelöffels) und so viel lässt er sich nicht "unterjubeln" :(

Das war wohl eine fehlinvestition :o Bin gerade am Abklären, ob es eine andere Möglichkeit mit Eurologist höher dosiert gibt... :?: Die Tabletten kann ich besser geben.

AiCa
06.12.2006, 12:15
ooooh, dieses Problem kenne ich. Ich habe auch so ein Problemfall daheim und versuche auch gerade rauszubekommen wie ich ihr am besten die Medizin (auch Pulver) geben kann. Sie benimmt sich als würde ich sie vergiften wollen wenn ich was anderes als ihr Futter reiche :schmoll:

Cheese
06.12.2006, 13:07
hi,

wir mussten kater loki vor ein paar wochen schleimlösendes pulver geben.... hatten es auch in wasser aufgelöst und wollten es mit spritze geben, aber das kleine monster hat uns die spritze zerbissen und überhaupt die hälfte ausgespuckt.... wir habens dann direkt in den mund gegeben mithilfe eines teelöffels..... nachher gabs gleich ein leckerchen und dann wurde er vor die wasserschüssel gestellt, wo er auch gleich brav getrunken hat.....

Katerbär
06.12.2006, 15:22
habe auf der seite lillysbar etwas gefunden das euch helfen könnte:

leerkapseln & pipetten (http://www.lillysbar.de/)

die kapseln gibt es in verschiedenen grössen zum selberfüllen und die pipetten sind aus plastik.

Rubina
06.12.2006, 21:14
Hallo
aaaaaaaaaaalso: du nimmst ein bissl Weizenvollkornmehl und Honig und machst draus eine Pappe, so dass du gut kleine Kügelchen daraus machen kannst.
Dann machst du mit dem halben Gramm zwei Kügelchen und fütterst das dem Katzi .
Kann man auch mit Kräutern machen oder anderen "Pfui teifis"
möge die Übung gelingen :cu: :wd:

Lg Rubi

Grizabella
06.12.2006, 23:32
Bei notwendiger Medikamenteneingabe habe ich immer nur widerstrebende Tiere gehabt, und bei Fipsi (jenseits der RBB) war es leider durch Jahre notwendig, die Medikamente gegen jeden Widerstand einzugeben.

Ich habe alles, egal was und wieviel es war, mit Wasser in eine Spritze getan, der Katze mit der linken Hand ein Geschirrtuch wie ein Lätzchen umgehalten und mit derselben Hand die Katze am Nackenfell festgehalten, womit die rechte Hand mit der Spritze frei war, um ins Mäulchen geschoben zu werden. Widerstand ist zwecklos, ebenso das Schlagen mit den Vorderpfoten nach vorne. Ich habe das auch bei fremden und wehrhaften Katzen gemacht, die letzte war ein 9 kg-Bröckchen. Verletzungen habe ich nie davongetragen, ggfs. muss man was Dickeres als ein Geschirrtuch nehmen.

Ist das Ganze vollbracht, kann man davon ausgehen, dass die Katze reagiert wie ein Luftballon, aus dem plötzlich die ganze Luft ausströmt. Und bei der nächsten Medieingabe pirscht man sich am besten leise und ohne Vorwarnung heran.

Nicht eben die feine Lebensart, aber wenn der Zimmertiger partout nicht mitspielt . . .