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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zweithund - was meint Ihr?



Maribel24
28.03.2006, 15:55
Hallo an alle:cu:

ersteinmal muss ich sagen, wie toll ich es finde - das ihr euch alle so unterstützt und Erfahrungen austauscht.

Vielleicht könnt ihr mir auch bei meiner kleinen Unsicherheit eure Erfahrung schildern.
Ich hab einen Pekinesen-Kingcharles Spaniel mix der mittlerweile 13 Jahre alt ist. Den kleinen Racker (Balu) habe ich damals als Welpen aus Spanien mitgebracht, sonst haette man ihn vielleicht umgebracht. Mittlerweile sind 13 Jahre vergangen und jetzt habe ich das grosse Bedürfnis einen Zweithund anzuschaffen. Vielleicht auch ein wenig aus Egoismus, da der Verlust von Balu (nebenbei mein Ersthund) mich in einen tiefen Abgrund stürzen würde. Auf der anderen Seite, bricht es mir das Herz wenn ich in Urlaub fahre und die gequälten und halb verhungerten Hunde im Ausland sehe oder auch hier in Tierheimen. Dann kommt in mir das starke Bedürfnis einen Zweithund aufzunehmen, da ich die Mittel, den Platz, die Zeit und die Liebe habe einen zweiten eine Dach ueber dem Kopf zu geben.

Jetzt habe ich mich jemanden unterhalten, die mir strengsten davon abgeraten hat einen zweithund anzuschaffen. Balu wuerde zu sehr darunter leiden da er schon so lange alleine gewesen waere.
Ich mein, klar es ist am Anfang nicht einfach, und klar wird da grosser Neid mit im Spiel sein, doch ich denke wenn man das richtig angeht, sollte es doch kein Problem sein, oder? Ein neues Familienmitglied koennte viel von ihm lernen. Wie wäre es denn wenn jetzt ein Baby in die Familie kommen würde?

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen, würde mich über Antworten sehr freuen.

Liebe Gruesse
Maribel ;)

Pessoa
28.03.2006, 16:28
Hallo Maribel,

keine einfache Frage und bestimmt gibt es viele verschiedene Meinungen. Ich glaube nicht, dass dein Hund darunter leiden würde, weil er schon so lange allein ist. Eher kann ich mir vorstellen, dass er einfach genervt sein könnte durch einen Welpen oder jüngeren Hund mit einem anderen Aktivitätspotential.
Ein Baby ist etwas ganz anderes, da es sich dabei nicht um einen Artgenossen handelt. Eifersucht kann es geben. Man kann das aber gut in Griff bekommen.
Ich kann deinen Wunsch sehr gut verstehen. Mir wurde auch einmal geraten zu meinem alten Hund einen jungen Fellkittel dazu zu nehmen. Das Argument, der alte Hund blühe wieder mehr auf, hat damals bei mir gezogen. Der alte Herr war nicht begeistert einen jungen Rabauken an der Backe zu haben. Es lief alles gut. Er hat mir sehr geholfen den Zweithund zu erziehen, aber wirklich für ihn interessiert, hat er sich nicht.- Für die Trauer nach dem Tod des Ersthundes war es nur bedingt hilfreich für mich noch einen Hund zu haben. Der Schmerz über den Verlust war groß und mußte gelebt werden. Schön war, dass nicht alle gewohnten Handlungen ein plötzliches Ende hatten und es mit einem Hund weiterging.

Eine gute Entscheidung,
wünscht,
Rita

Maribel24
28.03.2006, 16:40
Vielen Dank Rita für Deine rasche Antwort. :bl:

Deine Erfahrung ist sehr Hilfreich. Jetzt bin ich wieder etwas Zuversichtlicher. Einfach wird es bestimmt nicht. Doch was man zurueck bekommt macht alles wieder wett. Das sehe ich an meinem Balu

Vielen Dank
Maribel

Rustymaus
28.03.2006, 16:57
Hallo Maribel

kann dir hier nur von meinen Erfahrungen berichten. Ich habe eine Dackel-Spitz-??? Mischlingshündin, die nun auch schon 12 Jahre alt ist. Sie stammt auch aus dem Tierheim und hatte keine schöne Vergangenheit. Genau wie bei dir hatte ich den Wunsch nach einem zweiten Hund und wir haben uns dann dazu entschlossen, unsere Rusty zu holen. Sie ist ein Jack Russel Mädchen und war 10 Wochen alt als wir sie bekamen. Anfangs hatte ich auch Bedenken, da Susi zur Eifersucht neigt und bisher auch immer allein bei uns war.. Aber schon nach 2 Tagen hatte sie die Kleine unter ihre Fittiche genommen und spielt seither Mutterersatz für die Kleine. Die beiden vertragen sich sehr gut und wenn es der Alten mal zuviel wird, hebt sie kurz die Lefzen und die Kleine hat verstanden und gibt Ruhe. Und ich muß sagen, trotz ihre 12 Jahre spielt sie wie eine junge mit der Kleinen. Wichtig ist nur, das du deinem Hund zeigst, das er nicht zurückgestellt oder vernachlässigt wird. Begrüßen, streichel oder füttern, bei uns kommt immer zuerst Susi und dann die Kleine. Klappt bisher super und ich würde mich immer wieder für einen Zweithund entscheiden. Und bei der Erziehung der Kleinen hilft Susi tatkräftig mit.
Ich hoffe, ich konnt dir ein bischen helfen.:cu:

billymoppel
28.03.2006, 21:08
hallo maribel,

es ist an dir, deinen hund einzuschätzen: hat er gern artgenossen um sich? dass ein älterer rüde vermutlich keine spielkanone mehr ist, ist ja klar, aber das heißt ja nicht, dass er nicht trotzdem mit artgenossen gern zusammen ist. im rudel leben bedeutet ja nicht dauer-spiel :D
wenn er bereits sehr ruhig ist, würde ich mir trotzdem überlegen, ob es denn unbedingt ein welpe sein muss?

Cavalierchen
28.03.2006, 22:53
Hallo Maribel,
zuerst bin ich furchtbar neugierig auf deinen Cavalier King Charles Mix,
kann st du mir mal ein Bild mailen?
Kaiopfer@aol.com
Ich bin total gespannt wie der kleine aussieht,
ich habe nämlich auch einen King-Mix ..... aus Spanien...ein Mädel ...ca. 6
Jahre alt.

So nun zu deiner Frage

Ich bin auch schon seit ca. 2 Jahren am überlegen ,ob ich mir einen Zweithund
anschaffen soll,
es gibt drei Gründe
esretns möchte ich wieder einem Hund aus der Not helfen,zweitens liebe ich HUnde überalles und fände es persönlich sehr schön, drittens würde ich es toll finden wenn unsere Ladyli einen Artgenossen um sich hätte.
Da istbei mir auch das Große " ABER " ....
geht es gut mit meiner Hündin - sie neigt zu Futterneid !
Ist manchmal etwas dominant zu anderen Hunden !
Ich weiß auch nicht was ich machen soll.......

Das dein Hund unter einem Zweithund leidet oder ob er richtig aufblüht,
das kannman wirklich nur austesten,
ich denke jeder Hund hat einen anderen Karakter ......
toll wäre ein Hund aus einem Tierheim einer benachbarten Ort/Stadt ,
wo man es mal übers Wochenende oder bei Spaziergängen testen kann,
den Hund kann man ja vorläufig reservieren ...

LG
Steffi

billymoppel
28.03.2006, 23:50
nun, das mit dem austesten wird so nicht funktionieren. ein wirkliches rudelleben entwickelt sich erst nach wochen. allenfalls merkt man, ob grundsätzlich sympathie besteht
aus erfahrung weiß ich, dass meine hunde sogar registrieren, wenn es nur ein pflegehund ist. selbst, wenn er wochen da ist. die wissen das, keine ahnung wieso. sie bemerken wahrscheinlich, dass man so einen hund anders behandelt, spüren die innere distanz.
futterneid würde ich nicht als ausschlußkriterium sehen - die meisten hunde haben irgend was, was ihnen enorm wichtig ist und was sie nicht gern teilen. die anderen hunde im rudel akzeptieren das im normalfall. und auch dominanz nicht, ganz im gegenteil. ein stabil führendes tier, das seine ansprüche gleich von vornherein klar macht - einem rudel kann nichts besseres passieren. natürlich braucht es ein bißchen fingerspitzengefühl und man sollte nicht eine gleich domiante hündin vergesellschaften.
sofern es sich um wirkliche dominanz handelt und deine hündin nicht einfach gern zickt und mobbt und sich wichtig macht. das wird ja gern verwechselt.
seien wir ehrlich: ich bin der meinung, dass die meisten hunde - ausreichenden sonstigen kontakt mit anderen hunden vorausgesetzt - recht zufrieden sind. ich habe halt ein herz für übrig gebliebene komische mischlinge und meine hunde müssen das "ausbaden". die fragestellerin hat ja ihre motivation dargelegt und ich finde sie durchaus legitim. letztlich bleibt nichts, als den eigenen hund gut einzuschätzen und dann den versuch zu wagen, so groß ist das risiko des scheiterns nicht. hunde sind absolute opportunisten und in der regel bereit, sich zu arrangieren. ist einfach so. der hund sitzt nicht da und grübelt über vorher und nachher nach und was ihm jetzt fehlt oder was er gewonnen hat. hunde leben immer im hier und jetzt.

Cavalierchen
29.03.2006, 09:26
...hallo Billymobbel,
toller Beitrag - sehr gut geschrieben und sehr informativ.

Manchmal kommt es mir auch so vor ,als wenn unsere Hündin sich nur wichtig macht !
Draußen auf der Wiese im Rüdel läuft sie stolz herum ,mit erhobenen Hauptes.
Wenn eine Hündin kommt,auch die sie kennt,wird sie sich ein Stück größer und geht steif - ihren Schwanz macht sie ganz hoch ......
die Rüden möchte sie lenken , wird ein Rüde aufdringlich verbeißt sie ihn -- beachtet er sie gar nicht - vordert sie ihn auf zu spielen(meißtens) ...
drinnen darf ein Gasthund in ihrem Korb schlafen ...nur wenn es ums essen oder Kauknochen/Leckerlie hört der Spass auf - sie knurrt und geht auch mal auf den anderen los !
Wenn ich nach Hause komme - will sie mich als erstes begrüßen - der andere Hund wird böse verknurrt .... macht sie aber nur bei mir - bei meinem Mann und den Kindern nicht !
du meinst das ist nicht Dominanz ?

...und ich könnte einen Zweithund nehmen?

Wir hatten eine Pflegehündin , 8 Tage , ging eigendlich ganz gut ,wenn da nicht die blöde Eifersucht gewesen wäre ......

LG

Steffi

eddyluna
29.03.2006, 09:48
Hallo,

toll geschrieben Billymoppel.

Cavalierchen: ich denke auch das man sowas nicht ausprobieren kann. Was ist wenn es wirklich nicht klappt, willst du dann den anderen Hund wieder abgeben?

Also meiner wra auch 3 Jahre alleine. Dann kam eine Hündin dazu. Es hat ca. 4 Wochen gedauert, bis er sie vollständig akzeptiert hat. Sie hat am anfang oft "Schläge", smile bekommen.
Aber jetzt sind sie ein Herz und eine Seele, naja ab und zu funkt es noch, aber das ist normal.
Es muß jeder selber wissen ob man sich noch einen dazu holt oder nicht.

Liebe Grüße

Anja

eddyluna
29.03.2006, 09:49
Man darf halt den ersten HUnd nicht nach hinten setzen. Bei uns ist Eddy immer noch die Nummer 1 das wird auch so bleiben.

Liebe Grüß

Anja

Chipsy-Boy
29.03.2006, 09:52
Hallo Maribel!

Ich hab nen Dackel-Mix mit 7 Jahren und nun seit 4 Wochen ein jetzt 15 Wochen alte BeardedCollie-Dame.
Ich hatte mir vorab auch viele Überlegungen bezüglich des Zweithundes gemacht und mich letztendlich dazu entschieden. Bevor der Welpe bei uns eingezogen ist, hab ich meinen Chipsy ab und zu mit zur Züchterin genommen, wobei ein Besuch nie mit dem Einzug zu vergleichen ist, was die Akzeptanz und Toleranz zwischen zwei Hunden angeht.
Am ersten Tag nach dem Einzug war Chipsy dem Welpen gegenüber noch sehr reserviert und tolerierte es überhaupt nicht, wenn dieser an die Spielsachen wollte (obwohl ich extra neue gekauft hatte, beanspruchte auch Chipsy diese für sich). Ich habe mich aber möglichst wenig eingemischt, sie aber immer beobachtet. Beim Umgang habe ich so verfahren, wie es Rustymaus bereits geschildert hat ... immer den älteren bzw. den Hund, welcher schon länger da ist zuerst füttern, streicheln ....
Nach etwa 3 Tagen war das "Eis gebrochen" und sie haben zusammen gespielt und getobt. Mittlerweile schlafen sie zusammen - sich gegenseitig als Kopfkissen nutzend - auf dem Sofa oder in ihrem Korb.
Ich habe es auch so erlebt, dass Chipsy durch den Welpen um einiges aktiver ist, als zuvor. Auch lernt mein Welpe sehr schnell, da sie sich viel von Chipsy abschaut.

ne gute Entscheidung und viele Grüße :cu:

billymoppel
29.03.2006, 11:44
@ cavalierchen

das kann ich so wirklich nicht beurteilen. dominanz (führungswille) ist etwas umfassendes, dass sich weniger in einzelnen gesten zeigt.
nach meiner erfahrung sind die wirklich und sicher dominanten tiere die, die den wenigsten streit haben. zur dominanz gehört auch klugheit, die fähigkeit, auch mal zurückzustecken.
ich versuchs mal am beispiel: mein rüde ist dominant. er ist ein stiller führer. streit mit seinen mädels hat er eigentlich nie. letztlich genügt eine augenaufschlag von ihm. billy teilt fast alle ressourcen gern. er läßt es sogar zu, dass die mädels seitlich aus seinem napf stibitzen, solange es im rahmen bleibt. trotzdem, er bestimmt, wo es langgeht.
mit anderen rüden ist er ausgesprochen verträglich, zumindest was zufallsbegenungen im park angeht. er würde sich nie um die goldene ananas auf einen streit einlassen. da geht er lieber beiseite, wenn er den super-strunzer vom dienst trifft. der hund ist klug. das betrifft auch engere rüdenbekanntschaften. anders wäre die lage, wenn ich im gleiches kaliber als rudelmitglied präsentieren würde, da bin ich mir absolut sicher. er würde nicht zurückstecken, niemals. einer dominanten hündin würde er sich partiellel vermutlich unterordnen, absolut vermutlich auch nicht. wenn sie ihm gewisse freiräume ließe (z.b. andere hunde zuerst zu kontaktieren, außenminister quasi zu sein), würde es funktionieren
für mich hieß das als konsequenz, als ich damals an einen zweithund dachte: ein rüde nur, wenn er erwachsen ist und ich seinen charakter einschätzen kann. moppel-mausi ist dann über uns gestolpert und sie war ideal für billy: absolut leichtführig :D ich habe es in der ersten sekunde gerochen, dass es funktionieren wird.
und selbstredend kann man ein rudel nicht sich selbst überlassen. meine mädels neigen beispielsweise untereinander auch zum futterneid (beide sind halt verfressen), das heißt in der konsequenz: jede hat ihre schüssel und ich dulde nicht, dass daran etwas geändert wird. wenn ich leckerlie gebe, habe ich ein auge auf sie. die spüren das und versuchen gar nicht erst, sich da was madig zu machen. futter liegt niemals rum, wenn ich sie allein lasse.
ich denke, dass ist das, was die hunde von mir als mensch auch erwarten: meine fähigkeiten dazu einzusetzen, ihr zusammenleben in grenzen reibungsfrei zu gestalten. ich verstehe mich nicht als rudelmitglied, denn ich bin kein hund und will auch keiner sein, sondern sozusagen die außergerichtliche schlichtungsstelle. :D
in deinem fall gehe ich insgesamt davon aus, dass du mit einem rüden als zweithund vermutlich am besten fahren wirst. gerade, wenn man unsicher ist, plädiere ich dazu, sich ein erwachsenes tier dazu zu nehmen. da erlebt man, was dessen charakter angeht, keine überraschungen. und wenn grundsätzlich sympathie besteht, ist mehr als die halbe miete gewonnen. nur mut.

Briddy
29.03.2006, 13:47
Ich würde auch dafür plädieren, einen erwachsenen Hund als Zweithund dazuzunehmen. Und laß Deinen Ersthund ihn aussuchen.
Ich bin ja auch erst seit Mitte Dezember stolzer Zweithundbesitzer. Jenna, 5 Jahre, ist wirklich nicht immer einfach, was fremde Hunde angeht. Ob sie überhaupt zweithundkompatibel sein würde, wußte ich auch nicht. Deshalb war mir klar, daß nur Jenna die Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Hund treffen durfte. Und bei Kimmi hat sie sich vom ersten Moment dafür entschieden. Kimmi ist 17 Monate alt und die beiden Mädels verstehen sich sehr gut. Okay, es gibt mal kleinere Kabbeleien, aber bleibt alles im Rahmen, weil grundsätzlich die Chemie stimmt. Viel Glück mit Deiner Entscheidung.

billymoppel
29.03.2006, 15:52
@ briddy

hatte mich schon in einem anderen beitrag über dein benutzerbild gewundert. jetzt klärt sich das. :D viel spass mit der kleinen.

allgemein wollte ich noch anfügen:

nach meiner erfahrung mit 4 hunden in unterschiedlichen konstellationen im rudel: es gibt verschiedene arten des zusammenlebens. dass es gelegentlich zoff gibt, ist klar, das lassen wir mal außen vor.
es gibt hunde, die sehr intensive beziehungen zu ihren mitbewohnern haben, es gibt aber auch hunde, die mehr auf distanz zu ihren rudelgenossen sind. das ist nicht schlecht und heißt nicht, dass sie nicht gern im rudel leben.
man sollte also nicht eine ziel-erwartungshaltung formulieren a la "zusammenliegen im körbchen", sondern das ganze entspannt beobachten.

Briddy
30.03.2006, 15:24
@Billymoppel

viel spass mit der kleinen
Danke. Wir hatten schon viel "Spaß": 1. Impfschaden -> 2. Wesensveränderung in Richtung sehr ängstlich -> 3. Weggelaufen wegen Erschrecken und eine Woche Aufenthalt im Wald -> 4. Hund hat im Wald das Jagen gelernt. Also für 3 1/2 Monate reicht mir das:D
Ansonsten ist die Kleine aber wirklich entzückend.

Maribel24
30.03.2006, 18:15
Hallo billymoppel,

vielen Dank fuer Deine Kommentare, ist echt super geschrieben und sehr verstaendlich. Klar mein dicker ist nicht mehr der Juengste, aber er freut sich wenn er mit anderen spielen kann. Er zeigt denen dann schon, wenn er jetzt seine Ruhe braucht. So ich denke ich werde das Projekt "Zweithund" in die Wege leiten, und werde nichts erzwingen und dem Rudel die Zeit geben die sie brauchen um sich zu beschnuppern.

Vielen Dank
maribel

billymoppel
30.03.2006, 19:28
hallo maribel,

zum schluss wollte ich dir noch einen vorschlag machen: eine gute möglichkeit, zu einem passenden zweithund zu kommen, ist die pflegestelle.
unter

www.zergportal.de

findest du eine liste von benötigten pflegestellen und man kann sich auch selbst eintragen.
und natürlich auch jenseits davon, einfach mal googlen nach diversen tierschutzorgas und rasse-nothilfen (da findet man stets auch deren mischlinge). vielleicht arbeitet auch dein örtliches th mit pflegestellen.
wichtig bei einem pflegehund: auch wenn man vielleicht plant, ihn zu behalten, sollte man zunächst im interesse des tieres innere distanz wahren. die spüren das und wissen, dass sie noch nicht in ihrem endgültigen zuhause angekommen sind. weiterhin sollte man sich wirklich eine innere frist setzen: eine woche, vielleicht zwei, aber nicht mehr. bis dahin muss man entschieden haben, ob der hund bleibt für immer oder ob er nur die pflegezeit runterreißt und seine koffer nicht auspackt. wie gesagt, wie das rudel sich wirklich entwickelt - das dauert eine weile. man muss sich da einfach auf sein gefühl verlassen, und nicht soviel grübeln.

meine erfahrung mit vier pflegehunden in anderthalb jahren: zwei durften die koffer auspacken (lisa aus dem örtlichen th und dina aus polen und bei beiden war das quasi unmittelbar auch klar). beide waren von mir gezielt ausgewählt und schwarz waren sie sowieso :D

billymoppel
30.03.2006, 19:31
wie, eine woche im wald???????????????
schreib mir doch mal ne mail übers profil, ich kanns bei dir leider nicht.

Briddy
31.03.2006, 13:37
PN-Möglichkeit ist jetzt aktiviert. Schreibe Dir in Kürze.

Maribel24
03.04.2006, 10:11
Hallo an alle,

brauch mal wieder euren Rat! Habe mich fuer einen Zweithund entschieden, war gestern auch schon bei der Pflegestelle und hab mir die Kleine angeschaut. Ein Traum von einem Hund. Jetzt moechten die vorbei kommen und eine Vorkontrolle machen, das ist auch Ok. Die sollen schon sehen wo der Hund hinkommt. Die haben sich auch gleich angeboten den Hund mitzubringen, damit sich die Maus mit meinem alten Senior beschnuppern kann. Seit gestern liegen bei mir aber die Nerven blank. Hab kaum geschlaffen. Denn ich mach mir tierische Gedanken wie mein Hund reagieren wird. Natuerlich hab ich mal wieder die schlimmsten Bilder vor Augen. Schnuppern, schnuppern und dann zubeissen. Koennt ihr mir sagen wie man die zwei am besten zusammen fuehrt? Direkt in der Wohnung oder im Hof, ist ja eigentlich beides sein Teritorium. Klar auf gar keinen Fall an der Leine, denn da ist meiner etwas aggresiver. Dann denk ich wieder ok das ist ein maedchen und mit maedchen versteht er sich eigentlich zu 85% gut bis sehr gut. Und gut ist auch die kleine ist recht flink, somit koennte sie schnell wegrennen und da kaeme mein Senior ganz stark ins schwitzen.

Gruss
Maribel

Maribel24
03.04.2006, 17:42
Und bevor ich's vergesse. Mein Senior wird die kleine schon zurecht weisen, ab wann muss ich aber dazwischen?

Gruss
M