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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FIP - Therapie?



Jochen_Mannheim
27.03.2006, 13:41
Hi,

wir haben zwei Siam-Mietzis (1x kater und 1x katze). Sie sind nicht verwandt und auch nur Wohnungskatzen (=ausnahmslos). Die Katze hat jetzt FIP entwickelt und baut relativ schnell ab (Frisst nur noch wenig, ist müde und adynam). Uns ist schon klar, dass sie das wahrscheinlich nicht überlebt. Kennt jemand von Euch vielleicht doch was, das helfen kann?
Interferon für 100€/spritze und nicht nachgewiesenem Erfolg ist wohl etwas zu teuer auf Dauer. Wie stehts denn mit Prednisolon? Hat da jamand Erfahrungen?
Danke für Eure Mühe,
Jochen
:s:

cynthi
27.03.2006, 15:18
Hallo

Die Erfahrungen hier zeigen eigentlich alle: ist FIP einmal ausgebrochen, dann kann man nicht mehr viel machen.
Gib mal in die Suchmaske FIP ein, da kommen viele Freds, wo du nachlesen kannst !

Ich drück die Daumen, dass es deiner Miez bald besser geht und es doch nicht FIP ist und sich deine zweite nicht auch noch angesteckt hat !

wailin
27.03.2006, 15:20
Das tut mir leid für Euch. Vielleicht kann Dir jemand von der FIP Yahoo Group helfen. Leicht über google zu finden und sehr nett & kompetent.

viele Grüsse Catrin

Grizabella
27.03.2006, 23:15
Unsere Fipsi hatte sich mit Corona-Viren angesteckt, als sie keine fünf Jahre alt war. Sie hatte ein ziemlich stressfreies Leben, und FIP brach bei ihr gar nicht aus, sie starb knapp vor ihrem 19. Geburtstag an diversen Altersleiden, da war sie aber auch schon ziemlich down, und das Fressen war eigentlich immer ein Problem.

Der Kater, der sie angesteckt hat, war ein Freigänger und bekam von seinem Frauchen Ecchinacea; angeblich wurde auch er steinalt.

Gloriaviktoria
28.03.2006, 08:15
Hallo,

wenn FIP einmal ausgebrochen ist, ist dem Tierchen nicht mehr zu helfen. Es ist erst eine Woche her, dass wir Filius deswegen einschläfern lassen mussten, von daher kenne ich mich mit dem Thema leider ganz gut aus.
Eine Ansteckung mit Corona-Viren sagt gar nix aus, mit diesen Viren sind über die Hälfte aller Katzen, vor allem Freigänger/Tierheimtiere in Kontakt gekommen. Deswegen sagt ein erhöhter Corona-Titer allein auch gar nichts aus.

Ich würde dir trotzdem empfehlen, dich in der Yahoo-Group anzumelden, dort kannst du auch das Blutbild reinstellen (ich nehme mal an, dass ein großes Blutbild gemacht wurde). FIP kann allerdings hundertprozentig erst nachgewiesen werden, wenn eine Obduktion gemacht werden würde. Ich will dir keine falsche Hoffnung von wegen Fehldiagnose einreden, aber auch die gab es schon.

Über eines musst du dir aber klar sein: wenn es FIP ist, geht es jetzt sehr schnell und ist nicht heilbar. Das einzige, was du dann im Grunde nur tun kannst, ist deine Katze nicht unnötig leiden zu lassen. Kannst ja mal die Beiträge über Filius nachlesen, auch auf unserer Homepage habe ich ein kleines Tagebuch dazu geschrieben.

RamonaMayer
18.04.2006, 16:30
@Gloria

...ohhh nein. Wegen FIP? Das tut mir sehr Leid! Du kannst Dich bestimmt noch an mein "FIP" Problem erinnern... Mir tut das wírklich sehr sehr Leid für Dich und ich wünsche Dir alles Gute, dass Du die schwere Zeit gut überstehst!

@Jochen...wenn die Katze schon abbaut ist das kein gutes Zeichen und Du kannst das ganze auch nur noch Verzögern...aber jeh nachdem wie weit sie schon abgebaut hat....na ja...also ich würde mit dem Tierarzt sprechen, ob er denkt, dass es noch was bringt. Ansonsten wirst Du schon merken, wann der richtige Zeitpunkt ist, "es zu beenden". Nur warte dann auch nicht zu lange. Das ist nicht gut für das Tier und auch nicht für Dich. Glaub mir, da sprech ich aus Erfahrung.

Ich wünsch Dir viel Kraft! Drück Dir die Daumen und die Pfoten wegen der anderen Mietz!

Gloriaviktoria
19.04.2006, 07:27
Hallo Ramona,

ja, wegen FIP, am Freitag ist es einen Monat her.

@ Jochen: wie gehts denn deiner Katze jetzt eigentlich?

GinaGlückskatze
19.04.2006, 13:12
Hallo Jochen,

ich hab den Beitrag leider erst heute gesehen und hoffe, Dein Katzenmädchen ist noch bei Dir? Ich kann Dir noch was Homöpathisches beisteuern. Wir machen mit Homöpathie immer sehr gute Erfahrungen, - ist zudem viel preisgünstiger - und vielleicht kann´s ja in deinem Fall auch helfen.

In der einschlägigen Literatur wird empfohlen:

2- bis 3-malige s.c. Injektion (jeweils 1-2 ml) im Abstand von 2-3 Tagen von: Coenzyme compositum, Ubichinon compositum, Nux vomica-Homaccord

dazwischen orale Gabe der Mittel durch den Besitzer zusätzlich je nach Symptomatik:
Spascupreel, Solidago comp., Galium-Heel, Gripp-Heel, Echinacea comp., o.a.

Wenn ich mich jetzt nicht arg täusche wird von Dr. Wolff auch Baptisia als Mittel der ersten Wahl empfohlen.

Vielleicht kannst du deine Motte einem homöopathisch ausgebildeten TA vorstellen und mal nachhaken?

Gloriaviktoria
19.04.2006, 13:15
Hallo Jule,

das kann aber nur die Symptome lindern und nicht FIP heilen?

GinaGlückskatze
19.04.2006, 13:19
angeblich kann´s die akute Erkrankung beheben, aber ich kenn´s wie gesagt nur aus der Literatur :confused: Schade, daß im Zooplus-BeraterTeam kein ausgebildeter Homöopath ist....

Gloriaviktoria
19.04.2006, 13:25
Also ich sehe da drei Möglichkeiten:

1. entweder ist das tatsächlich ein Heilmittel gegen FIP, auf das bisher noch keiner gekommen ist und für das dir sämtlich betroffene Katzenbesitzer die Füße küssen würden
2. es lindert tatsächlich nur die Symptome und stärkt die Abwehrkraft
3. es hilft tatsächlich, aber nur bei Katzen, die irrtümlich auf FIP diagnostiziert wurden, was leider sehr häufig vorkommt

Ich tendiere da eher zu zwei und drei....Wegen Filius hatte ich ja auch das ganze Netz durchstöbert und bin auch über Homöopathie gestolpert, allerdings passten die Symptome der betroffenen Katze nicht zu Filius' Symptomen, so dass ich es erst gar nicht mehr versucht habe.

GinaGlückskatze
19.04.2006, 13:32
;)

nu ja,

1) kommt ja nicht von mir....
2) scheint mir auch am wahrscheinlichsten...ich denke, daß die Grundinfektion bleibt und je nach Behandlung eben akut sein kann oder ruhen kann
3) kann ich nicht beurteilen....

Irgendwie ist das wohl ähnlich wie bei Menschen mit Krebs. Therapien gibt es viele. Alle haben ihren Sinn und Wirkungsbereich. Dennoch: bis heute weiß niemand wirklich, warum welcher Mensch seinen Krebs überlebt und welcher nicht. Ich weiß, der Vergleich hinkt ein wenig...

Insofern ist mein Tip nur einfach zur Information gedacht...:bl:

Gloriaviktoria
20.04.2006, 08:30
Hi Jule,

ich würde auf jeden Fall Homöopathie versuchen, wenn es sinnvoll scheint. Bei Filius hatte ich auch überlegt, zu jemandem zu gehen, der sich damit auskennt, aber da Filius sich kaum anfassen ließ und auch nicht mehr gefressen hat, habe ich noch nicht mal die Möglichkeit gesehen, ihm die Sachen einigermaßen stressfrei zu verabreichen.