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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hunde mit Katzen



dora2903
24.03.2006, 12:05
Hallo, liebe Hunde-Talker,

leider gibt es nur einen Hundetalk oder einen Katzentalk. Ich möchte aber gern einen Erfahrungsaustausch über gemischte Gesellschaften, über Hunde mit Katzen oder Katzen mit Hunden (also werde ich meine Aktion nachher auch noch von der Katzenseite aus starten). Es hängt ja vom Standpunkt des Betrachters ab - sprich: wer ist der 4-beinige Chef, Hund oder Katze.

Das gemischte Rudel, das ich leite, umfasst folgende Mitglieder (geordnet nach der Dauer der Mitgliedschaft): Klaus (Rasse: Ehemann), Bobby (Tibet-Terrier, 14,5 J.), Deuteronimy ('ronimy, Hauskater, 8 J.), Jellilorum (jellily, Hauskatze, 7,5 J.), Rhonda (DSH-Mix, 7,5 J.), Lucky Belle (lucky pelzbällchen, Tochter von 'ronimy und jellily, 6,5 J.), Teddy (Neufundländer, 4 J.).

Jeder Hund hat mit jeder Katze ein ganz spezielles Verhältnis.

Bobby hat in früheren Jahren mit einigem Erfolg Fremdsprachen gelernt: seine Miau-Imitationen waren wirklich gut (in der Menschensprache hat er zumindestens die Satzmelodie gut getroffen und längere Ansprachen gehalten). Mit dem Kater lag er gerne gegenüber und die beiden haben abwechselnd ihre Pfoten übereinandergestapelt.

Als jellily ihre Babies bekam, suchte sie sich dafür Bobby's Hundekorb (http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundebett/hundekorb) aus, der mitten im Wohnzimmer stand. Bobby hat ihr assistiert, hat ihren Bauch geleckt und hat die Babies geleckt (allerdings hat er sie nicht trockenbekommen - da haben wir ihn unterstützt). Er durfte auch babysitten, wenn jellily vom Säugen und Pflegen erschöpft war. Er hat sich zu den Katzenbabies gelegt, die an seinem Bauch herumgesucht haben. Einmal hat eines auch was gefunden, da hat er aber einen Satz gemacht ... Danach war er vorsichtiger und hat sich nicht mehr auf die Seite gelegt.

Auf seine alten Tage möchte er hauptsächlich seine Ruhe haben, aber wenn der Kater eine Maus mitbringt, der er das Haus zeigen will, um sie als Mitbewohnerin zu gewinnen, beteiligt sich Bobby noch gerne an den Führungen durchs Haus.

Rhonda wurde lange Zeit von jellily in Ihrer Wachtätigkeit unterstützt. Wenn Rhonda sich zwecks Eingangs-Kontrolle quer vor die Terrassentür gelegt hatte (mit dem Rücken zur Terrasse), dann saß jellily dicht daneben und fixierte die Außenwelt, um Rhonda rechtzeitig in Aktion zu versetzen, wenn Wachdienst erforderlich war. Mittlerweile hat Rhonda gelernt, Ihren Dienst ohne Weck-Katze zu versehen.

Teddy ist der Sanitätsgefreite der Familie, der Wunderheiler durch Zungeauflegen, der Waschlappen der Familie. Ob Herrchens schlecht heilende Chemikalienverätzung am Arm oder Katzenblessuren - er kriegt alles wieder hin. Die Katzen gehen ihm im wahrsten Sinne des Wortes um den Bart und propmt nimmt er seinen Dienst auf, da werden die Ohren gewaschen (selbige sind danach voll nach außen geklappt) oder es werden alle Stellen gewaschen, an die eine Katze selbst nicht rankommt (am Hinterkopf) oder wozu die Katze selbst keine Lust hat (am Po). lucky pelzbällchen hat eine Futtermittelunverträglichkeit und bekommt manchmal trotz Diätfutter offene Stellen - wenn Teddy diese behandeln darf, ist es nach spätestens zwei Tagen wieder gut. Mittlerweile weiss lucky pelzbällchen genau, wann sie Hilfe braucht und setzt sich förmlich auf Teddy's Nase drauf, wenn sie Pflegebedarf anmelden will.

So, das war mal die Spitze des Eisbergs.

Nun hoffe ich von Euch auf viele interessante Geschichten über das Zusammenleben von Hunden und Katzen - bitte schreibt mir ganz viel!!!

Viele Grüße von
DoraKlausBobbyDeuteronimyJelli lorumRhondaLuckyBelleTeddy