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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sie bringt mich zur Verzweiflung!!



Karlihund
15.03.2006, 09:58
Hallo zusammen. habe schon seid langem ein Problem mit unserer Hündin. Sie ist beim spazieren gehen ein lieber Hund, doch hat sie irgend etwas fressbares gefunden ist es aus. :sn: Ich kann machen was ich will sie gibt es nicht her . Alles pfui und aus rufen hilf nicht mehr. Wenn ich zu ihr gehe um ihr das "Etwas "wegzunehmen rennt sie davon und schlingt es in windeseile runter.:b Ich habe einfach Angst das sie mal was frisst was vergiftet ist.
Was soll ich tun:confused:

girl17
15.03.2006, 14:19
Ich kenne jemand die eine Golden Retriever Hündin hat und total brav ist!
Es kommt nur selten vor dass sie etwas frisst und nicht aufhört.

Auch wenn man es normal nicht machen sollte!:

Du musst versuchen sie auf frischer Tat zu ertappen, dann reisst du sie auf den Boden, packst sie am Maul und schreist sie an: Pfui

Danach muss sie sofort Fuss gehen - perfekt! Wehe sie folgt nicht - dann pack sie und "reiss" sie zurück - so lange bis sie Fuss geht!

Es klingt brutal aber es hilft!

Pessoa
15.03.2006, 15:00
Hallo Karlihund,

deine Angst verstehe ich gut und ich sehe dich förmlich glühen.
Ich würde Futterstücke an einer gewählten Gassistrecke so verstecken, dass du genau weißt wo das Futter ist. Richtig leckere Teile. Dann mit dem angeleinten Hund den Weg ablaufen. Will sie sich aufs Futter stürzen, mittels Leine zurückhalten und eindeutiges Signal, wie "Nein", "Aus" (kannst auch was neues einführen) verwenden. Lass deinen Hund absitzen oder liegen. Nimm das Futter auf, gehe ein paar Schritte mit dem Hund vom Fundort weg und gib ihr dann laaaaangsam aus deiner Hand das Futter.
Beim 2. oder 3. Futterstück erhält der Hund den Leckerbissen nicht, weil du entschieden hast, dass das nicht fressbar und so weiter.
Das ist keine Sofortlösung, aber nach einiger Zeit merkt der Hund, dass du zuständig bist für am Boden liegendes Fressen.--
Gibst du zu Hause beim Füttern auch ein eindeutiges Signal, das der Hund fressen darf? Falls nicht, empfehle ich dir das zu tun.

Grüße,
Rita

billymoppel
15.03.2006, 16:26
ich halte beide methoden nicht für erfolgversprechend bei einem staubsauger.
methode 1 ist vollkommen indiskutabel, das brauchen wir nicht weiter vertiefen (bei so was frage ich ich mich immer, wie diese leute ein 3kg-hündchen oder ein 50kg hündchen erziehen würden) und methode 2 klingt zwar gut, wird aber vermutlich nur dazu führen, dass der hund "hintenrum" versucht, an die guten sachen zu kommen.
beginnen wir mit theorie: unter hunden ist es absolut unüblich, sich sachen, die sich bereits in der einflussnahme eines hundes befinden, wegzunehmen. kein ranghohes tier versucht, einem rangniederen die rindernase, an dem das tier bereits kaut, wegzunehmen. in dieser situation würden auch rangniedere tiere ihr futter (oder jede ressource, die ihnen persönlich wichtig ist), mit haut und haar verteidigen, denn die regeln des hundelebens geben ihnen recht.
nun haben wir menschen - aus nachvollziehbaren gründen, die hund aber nicht kennt - da eine andere meinung. und schon ist ein fulminantes mißverständnis geboren.
dein hund weiß es einfach nicht besser, er versteht die regel nicht.
wenn du ein "aus" konditionieren möchtest, arbeitet man bei entsprechend disponierten hunden am besten mit der tausch-methode. hund bekommt ein leckerchen, du hälst ihm das zweite vor die nase (hund wird das erste mit einiger sicherheit in dem moment fallen lassen), sagst "aus" und hund bekommt das zweite unwiderruflich. das ganze wirst du schnell steigern können, indem du das zweitleckerchen nicht mehr ganz so ostentativ gebrauchst. ganz allmählich wirst du eine verfestigung bemerken - es gibt aber immer eine belohnung. igrndwann wirst du das zweitleckerchen weglassen, nach dem erfolgreichen "aus" bekommt der hund sein leckerchen aber zurück. nenn das ganze einfach vertrauensbildende maßnahme.
irgendwann wird das ganze konditioniert sein, was heißt, hund versteht dich zwar immer noch nicht, denkt aber nicht mehr drüber nach. das wird monate dauern.
im gelände würde ich erst am dem zeitpunkt wirklich üben, wo du dir sicher sein kannst, dass der hund das kommando auch befolgt - sonst kannst du von vorn anfangen. und natürlich gehört dann eine leine dran, den einfluss, den du nur durch die leine (und zwar ohne straffung, ohne rucken) und kraft wassersuppe auf den hund ausüben kannst, ist enorm.
abseits von allem würde ich mir auch die frage stellen, ob im verhältnis zum hund so alles stimmt, oder ob es ein vertrauensdefizit des hundes gibt und ob es gründe dafür hat (wie lange habt ihr den hund?). ihr verhalten ist bei aller nachvollziehbarkeit schon extrem. ist sie auch sonst eher ängstlich und devot? wie gut ist ihre erziehung wirklich?
im junghundekurs beobachte ich doch immer wieder staunend, mit welcher unverständigkeit (und brutalität) die leute etwas erzwingen wollen, was hund nun mal verhaltenstechnisch nicht in die wiege gelegt gelegt ist. besonders beim "aus" (nebenher auch noch beim "fuß", komischerweise bei "sitz" und "platz" weniger).
du kannst natürlich noch einen ganz anderen ansatz verfolgen, wie er bei methode 2 schon anklang: du erklärst schlichtweg alles rumliegende freßbare dieser welt zu deinem eigentum und dann setzt du deine ansprüche als ranghohes tier durch. spass macht das nicht und sehr erfolgversprechend ist es auch nicht. es erfordert eine strenge durchgehende hierarchie - in allen bereichen des lebens. ob man so mit seinem hund leben will, lasse ich dahingestellt. das muss man für sich selbst entscheiden. dann kommt es darauf an, ein verbot zu erstellen und ein verbot schonungslos und ausnahmslos durchzusetzen (dann arbeitet man selbstredend auch nicht mit positiver verstärkung, allerdings auch nicht mit roher gewalt) und zuwiderhandlungen niemals zu dulden. es gibt sicher ausnahme-hunde, die so was brauchen, bei deiner hündin gehe ich nicht davon aus

Karlihund
16.03.2006, 09:36
:tu: Danke für die Antworten .Denke über Lösung nach und werde heute noch anfangen. Unsere Hündin ist gut erzogen ,befolgt jedes Komando sofort. Und das ich der Rudelführer bin das hat sie schon lange begriffen.Nur eben beim spazierengehen nicht .

Lastrami
16.03.2006, 10:00
Hallo Karli Hund,

sag mal, frisst dein Hund wann er will, sprich hat er sein Futter immer zur Verfügung oder gibts bei Euch feste Futterzeiten? Wenn ja dann versuche doch mal, Deinem Hund das Fresen hinzustellen und er darf erst auf Dein Kommando ran.

Funktioniert bei uns prima. Marlo als ehemaliger Strassenhund war nämlich auch erst als "Staubsauger" unterwegs. Seit er erst ans Fressen darf, wenn von mir das KOmmando kommt, hat sich auch das "staubsaugern" draußen sehr gebessert. Er geht eigentlich nirgendwo mehr dran.

@girl17

da kommt mir echt die Galle hoch wenn ich sowas lese. Hoffe mal, das Du keinen eigenen Hund besitzt...:(

Deine Erziehungsmethoden sind nicht nur zum :-(0)
sondern auch vollkommen unbrauchbar...

Karlihund
16.03.2006, 10:13
ja unser hund darf zu Hause nur auf Komando sein futter anrühren. und das klappt wunderbar. aber wehe sie darf raus da schmeckt alles auch ohne Komando:cu:

So muß jetzt erst mal zur Arbeit :cu:

Lastrami
16.03.2006, 10:44
ja unser hund darf zu Hause nur auf Komando sein futter anrühren. und das klappt wunderbar. aber wehe sie darf raus da schmeckt alles auch ohne Komando


ok;)

Dann wünsch ich Dir ein fröhliches schaffen.:)

LG Pia:cu: