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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachrichten im TV (Kampfhunde)



wotsine
10.03.2006, 08:57
Hallo !

Ich habe in den nachrichten gesehen und gehört das ein "Wolfshund" und ein "staffordscher terrier" Kinder angefallen haben,ist es nicht so das die tiere an sich gar nix dafür können,sondern eigentlich das sache vom halter ist?
Ich finde man sollte kinder viel mehr über hunde generell aufklären das heist nicht einfach auf den hund direkt zu laufen und den hund nicht einfach anfassen nur um ihn zu streicheln.Der übeltäter ist dann hinter her immer nur der hund obwohl er ja eigentlich nichts dafür kann.Man sagt bei kindern zum beispiel :,, So wie man sie erzieht so sind kinder" ist es bei hunden nicht genau so,nunmehr aufklärung über sogenannte " Kampfhunde" währe für alle beteiligten doch besser.Außerdem es gibt keine "Kampfhunde"finde ich zum beispiel den das tiere oder bzw die tiere können nix für,man sollte er sagen Kampfhalter den das ende ander leine ist das entscheidende und nicht der hund selber.

LG
Wotsine

:sn: :sn: :sn:

Anja u Juliane
10.03.2006, 09:12
Hallo:cu:

Da kann ich Dir nur recht geben, es gibt keine "Kampfhunde", ne bekannte von uns hatte ein kleinen Terrier-mix und der hatte mal schlchte Erfahrungen mit Kindern gemacht und seit dem konnte man ihn echt nicht mehr alleine in Kindernähe lassen, ich stimme dir auch zu, das Kinder nicht einfach auf Hunde zu rennen sollten, ich habe meiner Tochter erklärt, wenn sie wirklich mal ein Hund streicheln will, hat sie erst den besitzer zu fragen, und sie versteht es, ist wirklich reine Erziehungssache

Gruß Anja

wotsine
10.03.2006, 13:49
Hallo an euch !

Das die Leute immer nur eine seite sehen nämlich die opfer ich sehe ein das es schlimme verletzungen sind,aber warum hat der hund bzw "Wolfshund" angegriffen ? Warum hat der "staffordscher terrier" zugebissen ? Also von mir her gesehen muß da was gewesen sein den kein hund beißt nur so zu ! Man muß auch die andere seite sehen bzw befragen was im vor feld schon gewesen ist! Erst hinterfragen warum die hunde angegriffen haben,und dann kann man erst urteilen ! So ist jedenfalls meine meinung dazu !

LG
Wotsine

Vulnona
14.03.2006, 11:15
Hallo an euch !

Das die Leute immer nur eine seite sehen nämlich die opfer ich sehe ein das es schlimme verletzungen sind,aber warum hat der hund bzw "Wolfshund" angegriffen ? Warum hat der "staffordscher terrier" zugebissen ? Also von mir her gesehen muß da was gewesen sein den kein hund beißt nur so zu ! Man muß auch die andere seite sehen bzw befragen was im vor feld schon gewesen ist! Erst hinterfragen warum die hunde angegriffen haben,und dann kann man erst urteilen ! So ist jedenfalls meine meinung dazu !

LG
Wotsine

Auf der einen Seite kann ich Dir zustimmen, irgendwas muß voher mal gewesen sein aber nicht immer kann die Person die angegriffen wird was dafür.
Letztes Jahr wurde mein damals noch nicht mal 2jähriger Sohn im Kinderwagen von einem Hund angegriffen. Wir waren gerade dabei unsere Gassirunde zu beenden, mein Sohn hatte Hunger, war müde und quengelte vor sich hin als plötzlich ein Hund angerannt kam, in den Kinderwagen sprang und anfing nach meinem Sohn zu schnappen. Ich hab den Hund aus dem Kinderwagen rausgetreten, der rappelte sich wieder hoch und wollte gleich wieder reinspringen. In dem Moment kam mein Hund von der Seite angerannt, sprang hoch und rammte den anderen Hund noch im Sprung. Beide sind dann neben dem Kinderwagen gelandet und schon war die schönste Beißerei im Gange. Außer ein paar blauen Flecken hat mein Sohn zum Glück nichts abbekommen, das hatte er aber dem dicken Schneeanzug den er an dem Tag anhatte zu verdanken, der Anzug war nach dem Angriff übrigens an mehreren Stellen zerissen/zerbissen und ein Fall für die Mülltonne. Die Besitzerin des anderen Hundes kam inzwischen auch dazu und meinte das ihr Hund aufgrund früherer Erfahrungen halt keine Kinder mag aber das ließ ich ihr nicht durchgehen. Ein Hund der sogar in einen Kinderwagen springt und Kinder angreift gehört an die Leine, also hab ich die Frau angezeigt. Nun daraufhin wurde für den Hund Leinenpflicht verhängt und inzwischen muß er auch Maulkorb tragen weil der Frau öfter mal die Leine "entgleitet".

Mein Kind hat mit Sicherheit nichts gemacht was einen Angriff des Hundes rechtfertigen würde. Gut, der Hund hat früher schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht aber mein Kind wurde angegriffen obwohl es nichts dafür konnte.
Seit diesem Vorfall habe ich massive Probleme mit meinem Hund wenn ich meinen kleinen Sohn dabei habe, mein Hund lässt keinen Hund der größer ist als er in die Nähe des Kindes. Er fordert bei fremden Hunden einen Sicherheitsabstand von 15-20 Metern, wird dieser unterschritten warnt er kurz vor, wird die Warnung nicht beachtet und der fremde Hund nähert sich weiterhin dem Kind greift er an, bei ihm bekannten Hunden oder kleineren Hunden ist es nicht ganz so schlimm aber sobald sie weniger als 1,5 Meter vom Kind weg sind greift er wieder an und macht auch bei seinem besten Hundekumpel keine Ausnahme.

Ich denke man darf das nicht verallgemeinern. Nicht immer haben die Menschen die angegriffen werden wirklich was gemacht was einen Angriff rechtfertigt.

LG

wotsine
14.03.2006, 13:23
Hallo Vulnona !!

Ich habe ja das alles nicht so verallgemeinern wollen aber wenn ein Hund so aggresiv ist muß doch irgendwas faul dran sein anders kann ich mir das nicht vorstellen !
Ich denke das hat sehr viel mit dem anderen ende der leine zu tun,den so denke ich zumindest kann oder können die tiere nichts dafür !

Tierisch
15.03.2006, 08:19
Hallo an Euch!
Grundsätzlich geht es hier doch um das Thema Verantwortung.
Wenn ich einen Hund an der Leine habe muß ich dafür sorgen,daß er für niemanden gefährlich ist.
Ich habe selbst 3 Kinder,die alle mit Hunden aufgewachsen sind und auch von mir gelernt haben,wie sie sich verhalten sollen,wenn ihnen ein fremder Hund begegnet.
Kinder können schnell bei Hunden Angst oder vielleicht einen Jadttrieb auslösen durch herumgezappel,schreien ,weglaufen.
Ich finde es absolut wichtig,daß Kinder wissen wie sie reagieren sollten,aber Kinder sind eben Kinder und reagieren oft einfach emotional....laufen weg aus Angst oder wollen eben streicheln,weil der Hund ja soo süß aussieht.
Meine 20 Monate alte Tochter versteht das sowieso noch garnicht..sie liebt alle Hunde,weil sie noch nie schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Ein Hund denkt nicht nach über sein Handeln verhält sich je nach Situation und Erlerntem.
Die Verantwortung,wie gut ein Hund sozialisiert ist ,liegt immer beim Menschen.
Ich hatte früher selbst Angst vor Hunden.Unser Nachbarshund,der immer lieb war mit Menschen griff mich ohne vorherige Anzeichen an...einfach aus dem Nichts.Er geriet völlig ausser Kontrolle und musste mit einem Hundefänger eingefangen werden.
Im Tierheim biss er dann noch einem Pfleger zweimal ins Gesicht,als dieser mit ihm schmuste.
Nachdem er eingeschläfert wurde,stellte sich herraus,daß er einen Gehirntumor hatte und einfach schreckliche Schmerzen.
Meine Angst blieb trotzdem und vor allem heute für mich ein Grundsatz in meiner Hundeerziehung...kein Mensch darf eingeschränkt sein,weil ich einen Hund halte und niemand ob Kind oder Erwachsener sollte Angst haben müssen.
Mich kotzen diese ignoranten Menschen total an,denen sowas völlig egal ist.Ich leine meinen Hund immer an,wenn beim Gassigang Kinder in der Nähe sind...auch wenn ich weiss,daß sie hört und nicht hinläuft,weil ich weiss,daß ein nicht angeleinter Hund auch schon Angst machen kann,wenn man keine Hunde kennt.
Vor allem sollte jedem Hundehalter doch auch bewusst sein,daß ein noch so lieber Hund in einer Ausnahmesituation ganz anders reagiert als gewohnt.
Ich sage auch oft : Für meine Amy kann ich die Hand ins Feuer legen..aber kann ich das wirklich?Immer?
Ich finde jeder der einen Hund ab einer bestimmten Größe halten möchte sollte einen Kurs zum Thema Hundeerziehung und Verhalten des Hundes besuchen.Und zwar Theorie und Praxis...das würde viel Schaden abwenden...vor allem an der Seele von so manchem Hund.
Man sollte nicht beim Fehlverhalten von Kindern ansetzen,sonder das Übel an der Wurzel packen...beim Hundehalter.

Liebe Grüße
Kerstin

Mocki
15.03.2006, 09:47
Hallo Kerstin,

grundsätzlich gebe ich dir Recht. Mir wäre es auch lieber, wenn so manche Hundehalter etwas mehr Verantwortung zeigen würden. Ganz speziell fällt mir hier eine Frau ein, die einen Schäferhund und einen Husky hat, beide aber nicht unter Kontrolle hat und oft frei laufen lässt. Mit vielen anderen Hundebesitzern gibt es deshalb oft Ärger. Meine Hündin wird von diesen Hunden auch oft belästigt und ich würde mir sehr wünschen, dass diese Frau ihre Hunde anbindet, wenn sie uns sieht.

Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, dass es auch sehr wünschenswert wäre, wenn so manche Eltern ihre lieben Kleinen etwas besser unter Kontrolle hätten (ja, auch die lieben Kinder sind keine Engel). Wir wohnen hier im einer sehr großen Spielstraße mit wirklich sehr vielen Kindern. Wie die Kinder heutzutage erzogen sind und was sie so alles dürfen, ist wirklich grauenvoll. An verantwortungslosen Hundesitzern fällt mir hier nur die Frau mit dem Schäferhund und dem Husky ein, aber Eltern, die ihre Kinder nicht gescheit erziehen können, da fallen mir einige mehr ein..........und diese ignoranten Eltern kotzen mich übrigens auch total an!

wotsine
15.03.2006, 11:38
Hallo Mocki !

Ich muß dir in einigen sachen recht geben,was die kinder betrifft das ist reine erziehungs sache,die kinder können nix dafür oft sind die Eltern schuld aber es kann auch oft daran liegen was für einen umgang die kinder haben.
Was die hundebesitzer betrifft sind die besitzer selber schuld,da sie ihre tiere einfach nicht unter kontrolle haben,es währe wünschenswert wenn einige besitzer so einsichtig währen und ihre hunde an der leine liesen,den durch solche verantwortungslose hundehalter müßen alle drunter leiden,und das finde ich total sch........ .

Ich denke das wir alle nur hoffen können und solche Leute irgendwann einsicht und verantwortung zeigen!!!!:)



LG
Wotsine

Tierisch
15.03.2006, 14:00
Hallo Mocki !
Ich finde Ignoranz in keiner Form besonders prickelnd und ich will hier keine Grundsatzdiskussion über Kindererziehung lostreten.(ist auch das falsche Forum)
Ich weiß auch nicht,was Dich persöhnlich an den Kindern in deiner Umgebung und deren Erziehung so stört.
Ich habe noch nie eine schlechte Erfahrung mit Kindern in Bezug auf meine Tiere gemacht...höchstens mal ein bischen ängstliche Kinder,die keine Hunde kennen und dann ist es für mich selbstverständlich,daß Amy eben mal in den Hof oder auf ihren Platz muss.
Ich sehe es einfach so,daß jedes Kind erstmal das Recht hat frei von Angst und unbefangen spielen zu dürfen...natürlich nicht auf Kosten anderer und Tiere quälen egal in welcher Form ist absolut inakzeptabel.
damit du verstehst,was ich meine ,hier ein Beispiel: Ehemalige Nachbarn von uns hatten einen Bordermix,der frei auf ihrem Grundstück rumlief und ab und an über den Zaun sprang und streunen ging...das hat mich soweit nicht gestört,weil er niemanden belästigte.Als mein Sohn dann anfing Fahrad zu fahren sausste der Hund regelmäßig hinter dem Fahrad her und biss meinem Sohn in die Beine.
Mein Sohn trat daraufhin nach dem Hund,weil er in Panik war und sich nicht beissen lassen wollte...er traf den Hund am Kopf und dieser sausste laut heulend davon.
Für diese Leute war mein Sohn daraufhin ein tierquälendes Monster.
Mein Sohn traute sich nicht mehr Fahrad zu fahren und wir mussten immer ein paar Strassen weiterziehen,um dort unsere Ruhe zu haben.
Ein paar Monate später wurde der Hund von einem Auto überfahren,weil er wieder einem Fahrad hinterhersausste.
Mir hat er furchtbar leid getan.
Die Besitzer waren unbelehrbar und der Hund musste dafür bezahlen...traurig,traurig.
Die meisten Hundebesitzer,die ich kenne gehen anders mit ihren Hunden um,aber solche Geschichten passieren trotzdem oft genug.
Wir haben vor kurzem ein Haus gekauft und auch hier haben wir Nachbarn mit einem unkastrierten Rüden mit einem sehr offensichtlichen Dominanzproblem.Er geht regelmäßig stiften und stand schon des öfteren knurrend vor meinen Kindern...die Familie hat selbst Kinder,die meiner Meinung nach schon fast als Verhaltensgestört zu bezeichnen sind..( die 6 Jahre alte Tochter hat meine beiden Söhne mit Glasflaschen beworfen!!!).Wer weiss,was diese Kinder mit dem Hund so alles angestellt haben.
Momentan ist unsere Amy heiss und er steht fast den ganzen Tag vor unserem Tor.
Ich sehe diesen Hund als Bedrohung für meine Kinder und es ärgert mich maßlos,das sich einfach keiner kümmert.
Wenn er doch mal zubeisst,wer ist dann Schuld?
Meine Kinder,weil sie sich falsch Verhalten haben?
Jeder wird wohl sagen : natürlich der Besitzer,weil er sich nicht um seinen Hund kümmert und er falsch behandelt wurde oder nicht sozialisiert.
Die Frage ist für mich allerdings,wem das noch etwas bringt,wenn es schon zu spät ist....

Gruß
Kerstin

trofu
21.03.2006, 19:31
An alle die finden dass die Kinder selbst schuld sind an Beissvorfällen:
Ich bin bestimmt tierlieb , haben selbst einen Hund und andere Tiere.
Aber wenn Hunde nicht anständig erzogen und gut sozialisiert sind, müssen sie so gehalten werden, dass sie keine Gefahr für Kinder sind. Und es gibt wahrlich genug Hunde auf die das zutrifft.
Einem spielenden Kind die Schuld zu geben ist einfach nur ignorant um eure Wortwahl zu wiederholen.
Jeder Hund kann mal schnappen, da würd ich für meinen auch niemals die Hand ins Feuer legen, obwohl sowas in 11 Jahren noch nicht vorgekommen ist.
Aber zwischen Schnappen und Beissen, wo Kinder die Hälfte ihres Gesichtes verlieren ist doch ein grosser Unterschied!
Ich würdet wohl alle anders denken wenn ihr oder eure Kinder betroffen wärd.
Und ich unterscheide da auch nicht zwischen Kampfhund und Nichtkampfhund sowas gibts bei mir nicht. Entweder der Hund ist erzogen und folgsam oder nicht.
Lg Manu

Mocki
21.03.2006, 22:42
An alle die finden dass die Kinder selbst schuld sind an Beissvorfällen
Hat das hier jemand behauptet?? :confused:

Als ich letzten Sommer mit meinem Hund spazieren ging, lief ein kleiner Junge mit einem großen Zweig in der Hand an uns vorbei. Er hat ohne Grund mit seinem Zweig (das war so ein Busch, an dem die Maiskolben wachsen - wie auch immer das heißen mag) auf Mandy draufgeschlagen. Mandy hat den Schwanz eingezogen und ist erschrocken zur Seite gesprungen. Was wäre gewesen, wenn der Hund geschnappt hätte? Wäre dann der Hund schuld gewesen? Sicher nicht....

Es ist ein großer Unterschied, ob der Hund ein spielendes Kind "einfach so" anfällt oder ob er sich nur wehrt.

coramadden
21.03.2006, 22:55
An alle die finden dass die Kinder selbst schuld sind an Beissvorfällen...
Einem spielenden Kind die Schuld zu geben ist einfach nur ignorant...

klar kann man nicht verallgemeinern, aber oft genug sind kinder selbst dafür verantwortlich wenn sie "attackiert" werden!
damit meine ich solche sachen wie mocki es geschildert hat, d.h. wenn der hund sich aus angst/schreck zu wehren versucht. ich denke dabei ist es auch egal wie folgsam der hund ist, er ist ein lebewesen und damit nicht berechenbar - selbst der liebste hund kann mal falsch reagieren.

wotsine
23.03.2006, 22:52
Hallo an alle da drausen !!!

Es wäre für alle besser wenn es mehr aufklärung der Kinder über fremde Hunde gäbe,dann würde es auch weniger angriffe und überfälle auf kinder geben,aber nicht nur kinder sondern auch erwachsene darüber aufzuklären das man fremde hunde nicht einfach anzufassen hat.

Mehr aufklärung weniger unfälle

coramadden
23.03.2006, 23:25
da stimme ich dir 100%ig zu :tu:

ich seh es oft, dass kinder einfach irgendwelche fremden hunde anfassen (z.b. wenn diese vor einem geschäft angebunden sind). aber nunmal nicht jeder hund mag kinder bzw. fühlt sich in so einer situation bedrängt, was dann durchaus unschön enden kann :eek:

wotsine
24.03.2006, 07:12
Guten Morgen an alle da drausen !!

Ich verstehe nicht,warum jedesmal die tiere dran schuld sein sollen?
Gut vieleicht kann es ja in einigen fällen so sein,aber das glaube ich bzw vermute ich nicht.Aber gut da sind vieleicht einige geteilter meinung,aber wir müssen die tiere auch verstehen manche füllen sich angergriffen manche nicht.Um das zu ändern muß man Kinder und Erwachsene viel mehr über den fremden hund den man nicht kennt bzw generel über Hunde aufklären.Also meine kinder fassen keinen anderen hund an,und wenn sie in streicheln wollen müssen sie den besitzer erst mal fragen ob das in ordnung geht,wenn sie aber Hunde sehen ohne besitzer oder ohne leine lassen sie die finger davon.
Also bitte viel mehr aufklärung um das thema fremde und frei laufende hunde.Allgemein mehr aufklärung rund um das thema hund !!

LG
Wotsine

trofu
24.03.2006, 13:25
Hallo nochmal!
Ich denke wir reden doch hier nicht davon dass Kinder von einem Abwehrschnappen, das jedem Hund zusteht, wenn er bedrängt wird, verletzt wird.
Die wirklich schlimmen Beissunfälle passieren doch mit Hunden die alleine oder zu mehreren ohne viel menschlichen Kontakt in Zwingern gehalten werden.
In der Nachbarschaft gibt es zwei Hündinen die den ganzen Tag alleine auf einem für Schafhaltung genutzten Grundstück in Zwingern gehalten werden.
Die stürzen sich auf alles und jeden wenn sie mal rauskommen. Auch mein Hund wurden von denen schon schwer verletzt.
Und genau solche Hunde sind es immer, wenn es zu schlimmen Unfällen kommt.
So wie ich es im Fernsehen gesehen habe, ist dieser "Wolfshund" auch ziemlich alleine auf dem Grundstück seines Besitzers, er soll es wohl bewachen. Und Fakt ist dass der Hund dieses Kind unvermittelt angegriffen hat, und sich nicht auf dem eigenen Grundstück befunden hat.
Was würdet ihr denn da als Eltern sagen? "Hast du das Hundchen etwa geärgert", selbst wenn der Hund schon mal von Kindern "getratzt " worden ist, ist das noch lange kein Grund auf so eine Art anzugreifen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, meine Kinder dürfen auch keine Tiere ärgern, wir haben selbst einige, und ich bin auch der Meinung man muss Kinder über alle Lebewesen aufklären die um uns leben.
Aber ein Hund der ein Kind wirklich schwer verletzt und seine Beisshemmung überwunden hat, gehört nun mal so gehalten, dass er niemanden was tun kann.
Sollten die Hunde von denen ich oben erzählt habe eines meiner Kinder verletzen, werden sie das sicher nicht überleben.
Die werden weder artgerecht gehalten , noch sind sie sozialisiert. Auch waren sie schon des öfteren auf unserem Grundstück und konnten nur noch mit Mistgabeln abgewehrt werden.
Jetzt kommt bestimmt : warum die noch nicht angezeigt wurden.
Ist alles schon passiert, wurde aber nie was unternommen, weil die Masse der Zwinger passen!
Ich kann jedenfalls die Angst vieler Eltern angesichts solcher Hunde sehr gut nachvollziehen, obwohl ich selbst seit vielen Jahren Hunde halte und auch mit ihnen aufgewachsen bin.
Und ich bin bestimmt nicht dafür Hunde in Kategorien einzuteilen, wenn dann nur ihre Besitzer.
Und solche wie oben beschrieben , gibst bei uns auf dem Land mehr als genug.
Und mein Hund darf immer und fast überall frei laufen , weil er sich zu benehmen weiss.
Lg Manu

Nancy87
24.03.2006, 14:50
Ich erlebe es jeden Tag das Kinder einfach an fremde Hunde gehen. Nur um mal ein Beispiel zu nennen. Unser großer wächst mit Kindern auf und freut sich wenn eines zu ihm kommt aber wenn er merkt das Kind hat angst dann geht er auf abstand. Leider erlebe ich es öfters wenn ich Einkaufen gehe und ihn mit nehme ( er wartet dann drausen ganz lieb auf meine Rückkehr) das einfach irgendwelche Kinder an die Hunde die draußen warten ran gehen. Es sind meistens die die ohne Elternteil draußen unterwegs sind. Da müssten die Eltern doch mal was machen oder nicht? Was passiert wen aufeinmal einer der wartenden Hunde zu beißt? Unser großer wurde das letzte mal von einem Jungen mit einem Stock geschlagen. Das habe ich aber grade so mit bekommen da ich grad raus kam. Wenn er gebissen hätte wäre ich die dumme gewesen. Es sind doch immer die Hunde schuld wenn man danach geht wie es die Eltern dann sehen.

Gruß Nancy , Lucky und Schira

wotsine
24.03.2006, 21:00
Hallo An alle noch mal !!

Gleich mal an trofu!Du wirst doch wohl nicht behaupten wollen das hunde die im zwinger leben "Bestien" sind und sich auf alles stürtzrn was ihnen in die quere kommt ? Da bin ich total anderer meinung den dan müsste unser nachbar hund "dachs" das ist der name des hundes genau so sein und ich muß sagen der hund ist ein totaler kinderhund da er total in kinder vernarrt ist.also bitte schere nicht alle hunde über einen kamm ! Ich finde mehr kontakt oder aufklärung über fremnde und überhaupt hunde wäre da besser angebracht !

LG
Wotsine

trofu
25.03.2006, 16:39
@wotsine:
Hast du mein Posting gelesen?
Wohl jedenfalls nicht richtig. Ich schrieb dass Hunde die ohne Kontakt zum Menschen , und die nicht sozilisiert wurden gefährlich sind.
Und die Hunde von denen ich rede, sind gefährlich.
Mein nächster Hund wird auch einen Zwinger bekommen, aber das wird sein Ruhe und Rückzugsplatz nicht die Aufbewahrungsanstalt, wie es bei uns auf dem Land leider üblich ist.
Und jetzt sag ich nichts mehr dazu, weil von den meisten von euch eh nur unqualifizierte Antworten kommen
LG Manu

wotsine
27.03.2006, 06:17
Guten morgen trofu !
So wahr es ja nun nicht gemeint aber bei anderen kommt das halt so rüber.
Was aber den letzten satz betrifft,muß ich dir leider was sagen,wir schreiben nur das was wir denken oder was wir nicht verstehen können,aber nach deinem letzten satz zu folge mußt du ja ein super schlaues kerlchen sein der studiert hat.Du beleidigst andere mit unqualifiziert,da mußt du ja gerade was davon sagen denn nur menschen die nicht miteinander vernünftig reden können schreiben so`n mißt.Ich will nicht ausfallend wirken aber unter erwachsenen müßte man schon vernünftiger miteinander reden bzw schreiben können,aber das was du hier von dir lässt ist reines kindergarten nivuo.Tut mir leid aber ich mußte es dir sagen .können wir jetzt wieder wie zivilisierte menschen miteinander reden?:sn: :sn:

Tierisch
28.03.2006, 10:07
Hallo an alle!
Ich bin ja schon echt erstaunt über einen Teil der Beiträge hier.
Kinder denken nicht so komplex wie Erwachsene und sind sich oft bei Ihrem Handeln nicht irgendwelcher Konsequenzen bewusst.
Da können sie noch so aufgeklärt sein.Das es einem Kind in den Fingern juckt,wenn es einen angebundenen Hund vor einem Laden sieht finde ich absolut normal.Geht mir ja selbst manchmal so,wenn ich ein Exemplar sehe,das einfach nach knuddeln aussieht.Damit muss man nunmal rechnen
Ein Hund,der nur zuschnappt,weil er von einem Kind berührt wird ,hat nicht irgendwo ohne Aufsicht angebunden zu werden.
Das Kinder Hunde auch mal versuchen zu provozieren(ich meine damit nicht schlagen oder ähnliches) ist auch nicht unnormal...ein Hund der daraufhin ein Kind zerfleischt ist doch vom Menschen zu so einem Wesen kaputterzogen oder kaputtgezüchtet worden.
Kinder sind keine kleinen Roboter,auch wenn unsere Gesellschaft das heute gerne so sehen würde.
Sie sind auf dem Weg ins Leben und machen manchen Fehler,der nunmal zu diesem Lernprozess dazugehört.
Wenn ein Mensch einen Hund hält,der aufgrund seiner Grösse oder seines Potentials Lebensbedrohlich werden kann,der hat eben auch Grundsätzlich die Verantwortung für das Verhalten dieses Tieres zu tragen und von Anfang an dafür zu sorgen das garnicht erst etwas passieren kann.
Gruß
Kerstin

coramadden
28.03.2006, 12:13
eigentlich wollte ich mich jetzt hier raushalten aber "mich juckt es in den fingern" :D

meine cora hat kein problem mit kindern, sie interessieren sie meist gar nicht. ich finde es auch schön wenn kleine kinder (mit den eltern) sie anschauen und fragen ob sie mal anfassen dürfen etc. sowas entscheide ich dann aus der situation heraus, d.h. wenn ich sehe sie ist voll releaxt dann ja, wenn nicht dann eher nein damit sie keine schlechte verknüpfung mit kindern macht. bis jetzt funktioniert es 1a :tu: sie hat noch nie agressives verhalten bei kindern gezeigt aber erwachsene hat sie schon aus angst angebellt (und sich dann hinter mir versteckt).
wenn wir einer gruppe kindergarten kindern begegnen nehme ich sie immer an die leine, eben weil die kleinen ihr verhalten meist nicht richtig einschätzen können und es soviele sind. im park werfen sie schonmal mit stöcken um sich etc.
ich binde sie auch vor geschäften an, wenn dann aber nur ganz kurz weil ich schonmal ne schlechte erfahrung (mit einem alkoholiker) gemacht habe.



Kinder denken nicht so komplex wie Erwachsene und sind sich oft bei Ihrem Handeln nicht irgendwelcher Konsequenzen bewusst.

das stimmt bei kleinen kindern schon, aber wenn sie älter werden müssen sie lernen das ihr handeln konsequenzen hat. das kleine kinder dinge tun ohne zu wissen was daraus resultiert denke ich ist normal, dass kritisiere ich auch nicht. aber das ist kein "freifahrtsschein" für größere kinder um sachen zu verbocken und dann zu sagen "ich wusste doch nicht..."



Das es einem Kind in den Fingern juckt,wenn es einen angebundenen Hund vor einem Laden sieht finde ich absolut normal.Geht mir ja selbst manchmal so,wenn ich ein Exemplar sehe,das einfach nach knuddeln aussieht.Damit muss man nunmal rechnen. Ein Hund,der nur zuschnappt,weil er von einem Kind berührt wird ,hat nicht irgendwo ohne Aufsicht angebunden zu werden.

wie jetzt :confused: wenn ich meinen hund irgendwo kurz anbinde muss ich damit rechnen das er betatscht wird??? sorry aber das sehe ich nicht so! :sn: ein hund ist ein lebewesen und kein gegenstand, er hat das recht in ruhe gelassen zu werden. ich fasse ja auch nicht irgendwelche fremden kinder an nur weil sie so süß sind.


Das Kinder Hunde auch mal versuchen zu provozieren(ich meine damit nicht schlagen oder ähnliches) ist auch nicht unnormal...ein Hund der daraufhin ein Kind zerfleischt ist doch vom Menschen zu so einem Wesen kaputterzogen oder kaputtgezüchtet worden.

da stimme ich dir zu.


Kinder sind keine kleinen Roboter,auch wenn unsere Gesellschaft das heute gerne so sehen würde.
Sie sind auf dem Weg ins Leben und machen manchen Fehler,der nunmal zu diesem Lernprozess dazugehört.

das gleiche gilt für hunde!


Wenn ein Mensch einen Hund hält,der aufgrund seiner Grösse oder seines Potentials Lebensbedrohlich werden kann,der hat eben auch Grundsätzlich die Verantwortung für das Verhalten dieses Tieres zu tragen und von Anfang an dafür zu sorgen das garnicht erst etwas passieren kann.

da stimme ich dir auch zu. aber genauso haben eltern eine aufsichtspflicht ihren kindern gegenüber und haften für ihre kinder! wenn ein kind sich seines handels nicht bewußt ist, kann ich es nicht alleine in die welt rauslassen.

trofu
28.03.2006, 13:41
@ Tierisch: danke stimmt!!!

@ Coramadden: Über das Thema Kindereziehung sollte man erst dozieren, wenn man selbst welche hat.
Und dass Menschenwohl schon über dem Tierwohl steht halte ich für selbsverständlich.

Und wie schon mehrfach geschrieben: Wir reden hier nicht von Abwehrschnappen, wo das Kind vielleicht einen Kratzer davonträgt sondern von Hunden die einmal angefangen , nicht mehr aufhören zu beissen.
Und wenn ein Hund es absolut nicht abkann dass ihm fremde Menschen zu nahe kommen hat er angebunden vor einem Geschäft auch nichts zu suchen.

Und die wenigsten Kinder wollen Tieren was tun, im Gegenteil.
Und natürlich sollten Kinder an Tiere verantwortungsbewusst herangeführt werden.
Stell dich und deinen Hund doch mal zur Verfügung , geh zu Kindergärten und Schulen und biete an mit den Kindern über Hundeverhalten zu reden. (Wir machen das).
Also erst mal eigene Erfahrungen mit Kindern sammeln und dann anderen was über Erziehung erzählen.
LG Manu

Tierisch
28.03.2006, 14:53
@Coramadden
Ich denke wir drehen uns hier im Kreis.Klar ist es so,daß Kinder ab einem bestimmten Alter auch die Konsequenzen für ihr Handeln abschätzen können.Ich habe drei Kinder im Alter von 1-7-9 Jahren und ich kann mich auf meine Großen meistens verlassen.Ich bin mir sicher,daß sie niemals irgendwelche Fremden Hunde einfach anfassen würden.Meine Kinder waren mit mir auf dem Hundeplatz .Sie haben dort (neben vielen anderen Dingen) gelernt,daß ein fremder Hund eben auch eine Gefahr sein kann.
Trotzdem ist auch mein Großer in manchen Situationen einfach noch unbedarft , eben doch noch klein.
Er darf sich natürlich in einem abgesprochenen Rahmen draussen frei bewegen,auch wenn ich die Aufsichtspflicht habe und damit rechnen muss,daß er vielleicht mal Quatsch macht.So lernt er daß Ihm vertraut wird.

Was ich sehr erschreckend finde ist einfach die Tatsache,daß Kinder immerwieder als potentielle Tierschänder gesehen werden.
Als wir uns damals für einen Rassehund entschieden haben sind wir zu mehreren Züchtern gefahren und haben dort dieses Phänomen das erste Mal bewusst erlebt.

Tatsache ist:
-Es gibt bestimmt Kinder,die sich meist unbewusst in Situationen bringen in denen ein Hund für sie gefährlich werden kann.Manchmal sind die Kinder nicht auf eine solche Gefahr vorbereitet.Ich möchte auch gerne mal wissen,was daran "schlecht Erzogen" ist,wenn ein Kind einen Hund anfasst?Es ist eher fahrlässig seinem Kind sowas nicht beizubringen...aber hinter der eigentlichen Geste steckt doch etwas ganz herzliches.
-Es gibt Hunde,die schlecht oder garnicht sozialisiert sind und zubeissen ohne viel Grund.

Nun noch zu der "Frage",ob du damit rechnen mußt,daß Dein Hund angefasst wird,wenn Du Ihn mal kurz irgendwo anleinst.
Ja mußt Du..
Da wo viele Menschen sind gibt es immer welche,die die Spielregeln nicht kennen oder einhalten

Ich nehme mal an,daß die Meisten,die sich hier negativ zum Thema Kind geäußert haben selbst noch nicht Vater oder Mutter sind.

Verständniss kommt mit dem eigenen Erleben.

Gruß
Kerstin

trofu
28.03.2006, 21:29
Hallo Kerstin
Hast du schön geschrieben, ich konnts nicht so gut formulieren!
Lg Manu

coramadden
28.03.2006, 23:05
jaja, die kinderlosen ohne verständniss :man:

Elissa
29.03.2006, 02:44
Im Großen und Ganzen stimme ich euch zu. Allerdings gibt es leider auch Hunde die einfach nur agressiv sind. Sei es nun aufgrund schlechter Erfahrungen oder einfach nur wegen eines übersteigerten Schutztriebes. Da hilft in den wenigsten Fällen Erziehung. Diese Hund müssen, so traurig das auch ist, eingeschläfert werden, weil sie schlicht für die Allgemeinheit gefährlich sind. Ich halte auch nichts von dieser Klassifizierung Kampfhund und andere Rassen, denn ob nun ein Schäferhund einen beißt oder ein Steffi ect. Trifft es die richtige Stelle ist man bei Beiden tod oder schlimm entstellt. Also ist diese in den Medien praktizierte Verallgemeinerung nur Panikmache und vollkommen fehl am Platze. Es müsste vernünftige Aufklärung betrieben werden und nicht eine reißerische Vermarktung und schamlose Ausnutzung der Schicksale Anderer und schon gar keine Hetzkampangne gegen diese Rassen.
Allerdings sollte man sich bei dem ganzen Thema auch einmal vor Augen führen wo diese sogenannten Kampfhunde herkommen. Viele auf den Listen stehenden Rassen wurden tatsächlich Jahrhunderte lang und sogar bis heute für Hundekämpfe gezüchtet. Die Hemmschwelle dieser Hunde ist dadurch nachweislich niedriger. Sie brauchen also viel Führung und gerade eine falsche Haltung dieser Hunde kann durchaus gefährlich werden. Natürlich braucht es einen äußeren Reiz, aber genetisch dazu veranlagte Hunde folgen dem eher, als Hunde, die für andere Aufgaben gezüchtet wurden. Man wird einen Foxhound ja auch nicht zum Hüten von Schafen einsetzen.
Was allerdings den Wolfshund betrifft, so glaube ich gehört zu haben, dass das nicht an der Leine beim Spazierengehen, sondern auf dem Grundstück passiert ist. Das Kind ist wohl am Grundstück vorbeigegangen und das Tor war offen. Daraufhin hat der nicht angeleinte Hund angegriffen. Dieser Hund war wohl als agressiv bekannt und es war wohl auch bekannt, dass der Besitzer sein Tier schon mehrmals auf Kinder gehetzt haben soll. So habe ich das zumindest gehört. Was nun tatsächlich stimmt, das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass das eigentlich für diese Hunde überhaupt nicht rassetypisch ist. Was mal wieder beweist, dass man jeden Hund scharf machen kann.

eddyluna
29.03.2006, 08:24
Hallo,

bei uns in der nähe wurde letztens auch ein Kind von einem Foxterrier gebissen. Die Kinder haben ihn immer geärgert und mit Stöckchen und Steinen auf ihn geschmissen und irgendwann hat er sich dann halt mal gewährt. Die Frau hatte 2 oder 3 HUnde und der der Gebissen hat, hat sie dann von sich aus ins Tierheim gebracht. Das hätte ich nicht gemacht.

Liebe Grüße

Anja

Mocki
29.03.2006, 09:00
Ich kann mich Anna hier nur anschließen!

@ Kerstin und Manu, ihr beiden zeigt euch hier genau so, wie die ignoranten Eltern, über die ich mich oft aufrege.
Auf der einen Seite erwartet ihr von Hundebesitzern, dass sie ihre Hunde sofort an die Leine nehmen usw., sobald ein Kind in Sichtweite ist und auf der anderen Seite dürfen eure Kinder Hunde betatschen, die vor einem Geschäft angebunden sind :confused: bzw. ihr findet, dass ein Hundebesitzer damit rechnen muss und dass das OK ist :man:

Das ist genau der Punkt, der mich so wahnsinnig aufregt. Ihr erwartet von anderen unheimlich viel und selbst seid ihr nicht in der Lage, eure Kinder zu erziehen. Ein 9-järiges Kind sollte wissen, dass es einen fremden Hund nicht einfach anfassen darf und ein 1-jähriges Kind hat nicht alleine draußen herzulaufen. Vielleicht wäre es besser, ihr würde ein bisschen mehr darauf achten, was eure Kinder so treiben, anstatt euch über so manche andere Menschen aufzuregen. Es ist kein Wunder, dass Deutschland so ein kinderfeindliches Land geworden ist, bei dem was sich manche Eltern der lieben Kleinen so alles erlauben.

Kürzlich kam übrigens ein Bericht von einem Thermalbad und einem Restaurant, in dem Kinder verboten sind. Wundert euch das? -Mich ehrlich gesagt nicht.

Gut, aber das ist ein anderes Thema, wir sind hier im Hunde-Forum, ihr könnt euch ja im Hausfrauen-Forum treffen.

eddyluna
29.03.2006, 10:11
Hallo Kerstin,

leider ist es häufig auch so das die Kinder die Hunde oder besser gesagt Tiere quälen. Und das ein HUnd dann alle Kinder unter einen Kamm schert ist auch klar. Ich finde manche Eltern sollten besser auf ihre Kinder aufpassen. Letztens bin ich auch gelaufen da kam ein Kind mit Mama und Papa und die haben auch einfach meine Hunde gestreichelt ohne zu fragen. Also wenn mein HUnd gebissen hätte wäre ich der Depp und nicht die Eltern oder das Kind. Sowas finde ich nicht okay. Mein Rüde wird on Fremden nicht gern am Kopf gestreichelt was auch in Ordnung für mich ist,und die Kinder haben ihn gleich überall angefasst. Bis ich sagte "Stopp" ich möchte das nicht. Da haben die Eltern nur blöd gelacht. Und das kanns nicht sein. Man kann vorher Fragen.

Liebe Grüße

Anja

Mocki
29.03.2006, 10:40
Hallo Anja,

genau so sehe ich das auch. Viele Eltern finden es unmöglich, wenn der Hund frei läuft, am Kinderwagen schnuppert oder die Kinder berührt (kann ich ja auch verstehen, ich halte meinen Hund zurück). Aber auf der anderen Seite respektieren genau diese Eltern es nicht, wenn Hund und Hundehalter nicht von deren Kindern belästigt werden möchten. Sie tatschen den Hund einfachen an, streicheln ihn oder ärgern ihn sogar. Ich finde das einfach nicht OK.

Ich hatte vor ein paar Monaten in einem Restaurant ein richtig nerviges Erlebnis. Wir hatten unseren Hund dabei und Mandy lag brav unter dem Tisch. Da kommt ein kleines Mädchen an, kriecht unter den Tisch, fummelt an meinem Hund herum. Sie fing dann auch noch an, den Hund richtig zu bedrängen, steckte ihm ihre Finger in die Ohren usw. Glaubt ihr, die Eltern haben mal geschaut, was ihre Göre so treibt??? Nein, die saßen ein paar Tische weiter und haben genüßlich gegessen.

Und dann meinen Manu und Kerstin hier, dass Leute, die keine Kinder hätten, in Erziehungsfragen nicht mitreden könnten. Leider muss ich da oft mitreden, weil es die Eltern, deren Aufgabe es eigentlich wäre, nicht gebacken kriegen, sorry!

Tierisch
29.03.2006, 13:22
......................:confuse d: !?

Ich finde es schon sehr traurig,daß hier über das Thema Kind und Hund diskutiert wird und ich als Hundebesitzer und Mutter ins Hausfrauenforum verwiesen werde.
Ansonsten denke ich,daß der ein oder andere nochmal genau durchlesen sollte,was ich hier geschrieben habe.
1.Ich habe nicht geschrieben,daß ich es in Ordnung finde,wenn Kinder Hunde einfach antatschen,sondern lediglich darauf hingewiesen,daß man damit nunmal rechnen muß.
2.Habe ich auch nicht geschrieben,daß jemand,der keine Kinder hat hier nicht mitreden kann ,sondern daß das Verständniss für das Verhalten von Kindern eben mit dem alltäglichen Erleben kommt.
Bevor ich Kinder hatte habe ich auch vieles mit anderen Augen gesehen.
3.@Mocki
Ich frag mich echt die ganze Zeit,was Du eigentlich für ein Defizit hast,daß Du hier anfangen musst beleidigend zu werden.Ich habe lediglich versucht auch mal die andere Seite zu beleuchten.
4.Ich habe auch einen Hund und ich erwarte von mir dasselbe,wie von meinen Mitmenschen.

Ansonsten muß ich echt sagen,daß es mich einfach nur fröstelt :cold: wenn ich lese,was hier so kommt zum Thema Kinder.
Das spiegelt nicht wieder,was ich jeden Tag erlebe.

Jedem Menschen seine eigene Meinung und wer sich in einem Hotel oder Restaurant wohler fühlt, in dem nie ein Kinderlachen zu hören ist,dem sei auch das gegönnt.



Gruß
Kerstin

eddyluna
29.03.2006, 13:23
Hallo Mocki,


das stimmt. Wehe man hat den Hund nicht an der Leine wird man schon blöd angemacht. Aber andersrum ist es dann okay. Ich habe zwra keine Kinder aber wenn würde ich auch vorher fragen ob es in Ordnung ist das mein Kind den Hund streichelt. Man weiß ja nie ob der Hund Kinder mag. Und das ist eigentlich die Aufgabe der Eltern, das vorher mit dem Hundebesitzer abzuklären.

Liebe Grüße

Anja

coramadden
29.03.2006, 14:00
hallo kerstin,

ich denke du als mutter und hundehalterin hast das sehr gut im griff: kinder und hund :D

aber wie du schon geschrieben hast, haben viele leute keinen plan wie man sich richtig verhält. aber sie reagieren auf meine hinweise, die ja zu ihrem wie meinem/coras wohl sind, oft bloß mit blöden bemerkungen oder grinsen.

ich muss mocki und anja da zustimmen, es gibt genug eltern die ihren kindern bestimmte sachen nicht beibringen. z.b. das man fremde hunde nicht einfach anfässt und bedrängt. ein kind muss ja noch nicht 100% verstehen warum es was nicht darf, aber wenn es diese regel gibt dann sollte es sie befolgen. die tochter meiner nachbarin ist 3 jahre alt und selbst die fragt (bzw. schaut mich fragend an ;) ) bevor sie cora streichelt! und wir sind keine wirklich fremden für sie.

kinder und hunde lernen, da sollte man tolerant sein und allen schwächen zugestehen.

ich mag kinder wirklich, aber ich habe ein bestimmtes bild wie sie "sein sollen", bin da familiär stark geprägt. damit meine ich, dass ich allergisch :D auf bestimmte dinge reagiere, z.b. wenn mich ein ca. 9 jähriges kind mit schimpfwörtern tituliert. aber wie gesagt, dass gehört hier nicht her.

man kann nicht alle eltern/kinder über einen kamm scheren, genauso wenig wie man das bei hunden kann. ich denke jeder trifft mal nette und mal weniger nette.

lg anna

trofu
29.03.2006, 16:17
Hallo
MEINE Kinder fassen keine fremden Hunde an, ich habe nur geschrieben dass man immer damit rechnen muss als Hundebesitzer, das SOWAS passiert.

Und so wie Anja geschrieben hat , mit diesem Foxl, ist doch auch die Hundebesitzerin in der Verantwortung die Hunde so zu halten, dass sie nicht von Kindern geärgert werden können, hätte sie die Hunde eben nicht unbeaufsichtigt rauslassen dürfen, was ich sowiso nie machen würde. Und ich finde es natürlich keineswegs in Ordnung wenn Kinder sowas tun.
Nur wie die Meinung von vielen hier ist, dass die Kinder alle selbst Schuld haben, wenn sie schwer verletzt werden , das find ich wirklich unmöglich.
Ich lebe mit Hunden zusammen seitdem ich 2 Jahre alt bin, und ich trau mir schon sagen dass ich einige Erfahrung habe, und seit 9 Jahren habe ich auch Kinder und die wachsen genauso mit Tieren auf wie ich .
Allerdings wollte ich auch nie einen fremden Hund an meinem Kinderwagen haben, das muss doch nicht sein.
Unser Hund würde auch immer gerne Baby anschauen, nur lass ich es halt nicht zu. Die meisten Hunde fühlen sich ja zu Kindern hingezogen, nur manche Eltern wollen das nicht, und ich möchte auch nicht dass ein fremder Hund auf meine Kinder zukommt.
Wie ich schon oben mal geschrieben habe, braucht mein Hund so gut wie nie eine Leine, weil er sich zu benehmen weiss, kann das ein Hund nicht muss er an die Leine.
Lg
Manu

eddyluna
29.03.2006, 16:23
Hallo Manu,

die Kinder sind bei der Frau über den Zaun gestiegen. Da kann die Besitzerin der Hunde gar nichts machen. Das ist die Sache der Eltern das sie nach ihren Kinder gucken. Wenn meine Hunde im Garten sind, bin ich auch nicht immer dabei.
Du schreibst als Hundebesitzer muß ich immer damit rechnen, das mein Hund von einem Kind angefasst wird, was ist aber, wenn ich meinen Hund an der Leine habe und er mag keine Kinder? Ist dann der Hundebesitzer schuld? Natürlich stimmt es auch, das nicht immer die Kinder schuld sind. Manchmal spinnt ein HUnd und schnappt ohne Grund, und oft sind die Kinder aber auch mit dran schuld.

Liebe Grüße

Anja

trofu
29.03.2006, 16:32
Hallo
Hier reden wir ja nicht von schnappen sondern von beissen.
Und natürlich gibt Kinder die sowas machen, aber doch nicht alle.
Und meine Kinder gehen gar nicht an fremde Hunde.
Und wenn die Besitzerin den Hund gleich weggegeben hat, kanns mit ihrer Tierliebe auch nicht so weit her sein.

Wisst ihr wir haben hier in der Umgebung etliche Hunde die nicht artgerecht gehalten werden, sprich nur auf dem Grundstück z.T . in Zwingern ohne Beschäftigung und Erziehung, und das kann echt gefährlich werden, bis jetzt sind "nur" andere Hunde zu Schaden gekommen, aber was ist wenn die Hunde auf einen Hund loswollen, den grad ein Kind an der Leine hat.........
Wer schon mal zwischen raufenden Hunden gestanden hat weiss was ich meine.
Ich lasse meinen 9 jährigen nur im Notfall mit unserm Hund alleine gehen, allerdings läuft Felix dann fast die ganze Zeit frei und hört auch sehr gut auf meinen Sohn.
Aber gut ist mir nie dabei. Nebenan ist ein Reiterhof, da läuft immer der Schäferhund frei, und der geht auf alle anderen Hunde los, und wenn da ein Kind dabei ist, gute Nacht. Und ich finde halt sowas darf einfach nicht sein.
Wenn ein Hund gut hört, sozilisiert ist und niemanden belästigt darf er frei laufen ansonsten muss der Hundehalter dafür sorgen, dass nichts passieren kann.
LG Manu

eddyluna
29.03.2006, 17:08
Hallo,

dann halt beissen. Das weiß ich nicht ob sie ihre Hunde mag oder nicht.
Ich weiß ja nicht was du für einen Hund hast, aber ein 9 Jähriges Kind würde ich nie mit einem Hund alleine lauffen lassen. Meine HUnde hören eigentlcih auch ganz gut, aber wenn mir jemand entgegen kommt Leine ich meine Hunde grundsätzlich an, ich möchte das auch so wenn mir jemand mit Hund etgegen kommt und ich ihn nicht kenne. Man weiß nie ob der Hund nicht doch mal hinrennt. Da kann er noch so gut gehorchen.

Liebe Grüße

Anja

Nancy87
29.03.2006, 18:14
Hallo

Icvh hab zwar keine eigenen Kinder dafür aber ne menge kleiner Geschwister zwischen 4 und 15 Jahren. Jeder von ihnen wusste mit 3 Jahren das sie nicht einfach einen fremden Hund ohne erlaubniss anzufassen haben.
Leider sehe ich es jeden tag bei der Schule oder am Kindergarten das viele Kinder so etwas nicht wissen. Und der Junge der unseren Hund geschlagen hat war 14 Jahre alt also da möchte ich doch wohl meinen das er von seinen Eltern weiß wie man sich zu Verhalten hat. Dem war halt nicht so und ich finde da hat die Erziehung total versagt. Wir haben 7 Hunde in der Familie und keiner von denen hat je ein Kind gebissen oder danach geschnappt.
Wenn ein Hund sein Grundstück verteidigt weil es jemand unerlaubt betritt und dann auch noch den Hund mit irgendwelchen dingen bewirft dann finde ich er hat das recht zu zu schnappen.

Gruß
Nancy, Lucky, Schira und der ganze rest der bande

trofu
29.03.2006, 23:05
Hallo
Womit wir wieder beim Thema wären. Zu Schnappen, aber nicht ein Kind halb tot zu beissen.
@ Anja: Ich kann mich auf meinen Hund verlassen, und auch auf meinen Sohn,
da weiss ich schon was ich tue. Im Zweifel würde der Hund unseren Sohn verteidigen, hat es schon einmal erfolgreich bei zwei freilaufenden Hunden, kein Bes. weit und breit im Wald ,gemacht, mein Sohn war 4 und sass auf einem Schlitten, Papa ein paar Meter entfernt auf dem Traktor, als die grossen Hunde auf sie zugestürmt sind. Ich weiss nicht ob sie was getan hätten, aber Fakt ist, dass die Hunde genau in Kopfhöhe des Jungen waren, und sich unserer vor dem Schlitten aufgebaut hat, uns sie nicht in die Nähe des Kindes gelassen hat.
Mein Mann hat sie verjagen können, die Besitzer die dann aufgetaucht sind nach ca. 5 Min. fanden das alles ganz lustig. Wir nicht.
Und wie gesagt es kommt nur in Notfällen vor, und meist wird er dann von meiner Nachbarin und deren Hund begleitet.
Ansonsten bin ich viel zu gerne selbst und natürlich in Begleitung meiner Kinder mit dem Hund unterwegs.
Und von der "Anti-Kinder-Fraktion" hier kommen keine wirklich guten Argumente.
Wärt ihr schon mal angegriffen worden, hättet ihr auch eine andere Einstellung.
LG Manu

coramadden
29.03.2006, 23:24
hallo manu,


.
Und von der "Anti-Kinder-Fraktion" hier kommen keine wirklich guten Argumente.

nun sind wir schon ne fraktion :?: nochmal zum mitschreiben: ich hab nix gegen kinder aber man kann bestimmte dinge von ihnen erwarten (das sie die lernen). ich denke dein sohn und kerstins kinder wissen wie man sich verhält etc. aber wie nancy schon geschrieben hat gibt es genug, die es nicht vermittelt bekommen.

find ich gut, dass du mit deinem hund aufklärungsarbeit leistest :tu: aber wie bist du dazu gekommen, gehst du einfach von dir aus hin und fragst oder was?

trofu
29.03.2006, 23:27
Ich (wir) sind von den Erzieherinnen gebeten worden, nachdem wir mit dem Hund einen Wandertag begleitet haben. Und alle unseren Hund so toll fanden, weil er wirklich SUPER zuverlässig und lieb ist.
Die machen bei uns öfters Projekte über Natur usw. , da passt sowas gut rein.
Und die Schulkinder lernen bei uns was im Heimat und Sachuntericht über Haustiere, und da hat es sich dann auch ergeben.
LG Manu

coramadden
29.03.2006, 23:36
das find ich :cool:

kann ja hier im park ne kindergärtnerin fragen ob sie sowas auch machen :?: aber dafür sieht meine dicke wohl zu gefährlich aus...

wotsine
30.03.2006, 07:42
Guten morgen an alle da drausen !!

Also ganz großen respect,ich finde das ne super arbeit mit deiner aktion schade das es einfach zu wenig Schulen und kindergärten gibt die so ne aktion hervor rufen.Wenn Kinder schon im kindergarten lernen bzw schulen wie man sich gegenüber einem hund verhält oder den umgang mit dem hund würde es viel weniger unfälle oder beiß attacken geben,aber da es ja von einigen eltern aus schon heißt das alle hunde beißen finde ich das schade.Bei uns hier im Dorf gibt es eltern die immer und immer wieder sagen:"geh von dem hund weg der beißt" wird dieses automatisch an die kinder weiter gegeben,und so was find ich schade.denn es gibt bei uns auch sehr viel kinder die von hunden panische angst haben und das manchmal unbegründet,ja es ist gut wenn kinder respect vor hunden haben,aber währe da nicht eine ordentliche aufklärungs arbeit angebracht?Den kindern beizu bringen das das leben mit Hunden gar nicht so schlecht ist,es ist nun mal so umso weniger sie lernen den umgang mit hunden zu lernen wird das ewig so wie ein teufelskreis bleiben. Ich finde kinder und hunde gehören nun mal zusammen aber nur dann wenn sie den umgang miteinander lernen.Ich plädiere an alle kindergärten und schulen arbeiten mit kinder und hunden kann auch sehr viel spass machen.


LG
Wotsine
:tu: :bl: :bow:

Tierisch
30.03.2006, 11:19
Ein nettes Hallo in die Runde!
Freut mich,daß sich die Wogen hier ein wenig geglättet haben.
Ich denke auch,daß man einfach versuchen muss mehr aufzuklären und aufeinander zuzugehen.Mir war es noch nie zuviel zu erklären,warum ich gerade nicht so gerne möchte,daß mein Hund jetzt angefasst wird und die Reaktionen waren immer positiv.
Gerade als Amy noch Welpi und Junghund war musste ich relativ oft sagen,daß ich mit dem Hund trainiere und es eben schwierig ist ihr etwas beizubringen,wenn sie ständig abgelenkt wird oder evtl.von Wildfremden ein Leckerlie reingeschoben bekommt.
Wenn man erklärt,daß aufgrund solcher Verhaltensweisen dann ein Hund nicht lernt,daß er Fremde nicht belästigen darf oder vielleicht anfängt jeden anzuspringen,lassen das die Leute in der Regel sein.
Die Idee mit Aufklärung im Kindergarten und in der Schule finde ich Prima.
Seitdem das Thema Kampfhunde so extrem hochgekocht ist haben immer mehr Eltern und Kinder garkeine Ahnung mehr wie sie sich wann richtig verhalten.Die Anzahl der Kinder wächst stetig,die mit völlig panischem Blick das Weite suchen nur weil ich da mit Hund langlaufe.
Aus Kindern mit Angst werden dann vielleicht später erwachsene Hundegegner.Schade eigentlich!

Gruß Kerstin

eddyluna
30.03.2006, 13:09
Hallo trofu,

das finde ich auch super;)...

Liebe Grüße

Anja

trofu
30.03.2006, 16:00
Ok alle ham sich wieder lieb!
LG Manu

Mocki
30.03.2006, 16:22
Und von der "Anti-Kinder-Fraktion" hier kommen keine wirklich guten Argumente.
Dazu muss ich aber noch was sagen ;)
Ich bin kein Kinderhasser (ob du es jetzt glaubst oder nicht, aber ich mag Kinder), es ging mir um die Eltern, die ihre Kinder nicht unter Kontrolle haben. Dass ein zweijähriges Kind nicht weiß, was es darf und was nicht, ist doch vollkommen klar. Es ging ja um die Eltern, die ihre Kinder einfach machen lassen und keine Rücksicht auf die Mitmenschen nehmen....

Komischerweise sind mir im Restaurant vorhin schon wieder solche Mütter begegnet. Entweder gibt es zu viele davon, oder ich habe das Glück, immer auf solche Eltern zu treffen :?:

Nancy87
05.04.2006, 09:46
Hallo ihr Lieben.
Lass mal Mocki ich hab hier das selbe Problem und das jeden Tag.
Am schlimmsten war es eben grade erst.
Wir waren mit unserem Großen und meiner kleinen Schwägerin (5) auf der Wiese, die ziehmlich groß ist unterwegs.Und da kam eine Mutter mit ihrem Kind vorbei. Das Kind lief gleich zu unserm Großen hin und streichelte ihn. Ich hab ja kein Problem damit aber man hätte ja fragen können. Das ist das was ich meine MANCHE Eltern bringen ihren Kindern kein Ordentliches Verhalten bei.

Sephia
19.10.2006, 00:25
ch habe mir jetzt nicht alles durchgelesen aber ich wäre dafür das JEDER hundehalter einen "hundeführerschein" machen muss! es kann nur was gutes bei rumkommen! dann wird aber auch auf die irrsinng hohe kampfhundesteuer versichtet denn das ist meiner meinung nach nur geldmacherei!

wotsine
13.12.2006, 10:13
Hallo Sephia !

Ich möchte gerne,auf dein schreiben hin direkt antworten.
Also zum thema hundeführerschein: Du kannst doch nicht alle über einen kamm scheren,der hund kann nichts dafür es ist der jenige am anderen ende der leine.Es müßte wenn schon kontroliert werden ob jemand wirklich einen hund halten kann.
Wenn jeder der einen hund hat der auffällig geworden ist kontolliert wird,dann könnte man sich so einiges ersparen.
Wenn ein hund auffällig wird dann nur weil doch irgend etwas mit dem hundehalter nicht stimmt.

Also so sehe ich das.
Man kann doch einen Hamster auch nicht gleich verurteilen nur weil er mal gezwickt hat,dies hat er doch auch nur zur verteitigung dann getan.

Also es kommt immer auf den Hundehalter drauf an und nicht auf den hund.

Maitai
14.12.2006, 08:19
Hallo,
Ich musskurz mal was erzählen zu dem Thema. Wir haben selber einen Hund (jetzt 4 Monate), zwar keine eigenen Kinder, mögen Kinder aber sehr.

Folgendes passierte letztens: Unser 3,5 jähriger Neffe, der aus einem Haushalt kommt in dem es auch 2 Hunde gibt, fing an unsere Kleine zu ärgern. Die Mutter saß neben dran und sagte: NIX! (sie bezeichnet sich selbst als sehr tierlieb) Da habe ich mir dann herausgenommen etwas zu unternehmen. Er hörte auf. Als kurz darauf mein Neffe unserer Kleinen aus Versehen auf den Schwanz trat und sie jammerte, wurde er von seiner Mutter zur Schnecke gemacht, das er gefälligst aufpassen soll. Ich frage euch, ist das richtig?

Um noch eine Seite zu zeigen: Unser Nachbarsjunge (2 Jahre) spielt leidenschaftlich gern mit unserer Süssen und es beruht auf Gegenseitigkeit. Klar schnappt sie während des Spieles mal nach ihm und wir passen auf das nichts passiert (also nicht ins Gesicht und nicht zu stürmisch werden), wenn es allerdings so ist das er sie zu grob anfasst und sie sich wehrt lassen wir (auch seine Mutter) es zu, damit er lernt, das sich Hunde auch wehren können. Sie beisst nicht, sonder schnappt dann in Richtung der Hand, aber nie zu und wenn sie ihn doch mal erwischt, erchrickt er mehr als es weh tut. Der Kleine weiß ganz genau, das er nicht zu fremden Hunden einfach hin darf, wo er es darf macht er es, aber nie von sich aus. Ach ja, unser Hund und der Kleine liegen meist nach dem Spielen zusammen auf dem Hundekissen und kuscheln.

Was ich sagen will ist folgendes: Ich denke mal man hat als Hundehalter Verantwortung und man hat als Eltern Verantwortung. Und keiner hat mehr oder weniger. Jeder sollte versuchen das sein Kind bzw. sein Hund möglichst normal aufeinander reagieren. Wenn ein Hund keine Kinder mag, muss ich als Halter genauso aufpassen, das er nicht in Situationen kommt, in denen er sich wehren muss oder angreifen kann. Genauso muss ich als Eltern aber dafür sorgen das meine Kinder keine fremden Hunde anfassen oder ärgern.

Weil es teilweise aufkam, das etwas ist, wenn der Hund vor einem Geschäft angebunden ist. Ich persönlich binde meinen Hund nur vor Geschäften an, wo ich ihn die ganze Zeit im Auge habe. Supermarkt oder so, wo er mehrere Minuten allein sitzt mache ich nicht. Inzwischen gibt es genug Menschen, nicht nur Kinder, die sich einen Spaß daraus machen ein Tier zu quälen.
wir hatten in der Gegend erst letztens den Fall, Hund vorm Supermarkt, wurde losgebunden und lief vor einen Zug. Hätte nicht sein müssen.

Aber naja, jeder wie er es will, aber dann darf ich mich hinterher nicht beschweren.

Sephia
14.12.2006, 18:42
@wotsine: ich habe ja net über die hunde sondern die halter geschrieben! es müsste halt zur pflicht werden mit jedem hund in die hundeschule zu gehen! das kann z.b. vielen armen schoßhündchen die keine hunde sein dürfen helfen! das gute daran ist das der mensch die hundesprache lernt und es net so viele missverständnisse gibt!

Oezlem
20.12.2006, 11:57
Hallo zusammen,

jetzt mal meine Meinung! :D

Hier ging es ursprünglich hauptsächlich um das richtige Beissen, bei dem ein Kind oder Erwachsener heftig zu Schaden kommt oder sogar getötet wird. Das ist schrecklich und unentschuldbar. Ich denke auch, dass es absolut nicht normal ist, dass ein Hund so heftig zu beisst und nicht los lässt, bis vielleicht der Tod eintritt. Es gab doch mal den Fall in England, wo zwei Rottweiler den Enkel der Besitzer aus dem Babybett holten und tot bissen. Das ist nicht normal. Das Baby kann es selbst nicht verursacht haben. Hier suche ich die Schuld bei den Besitzern, vermutlich haben sie den Hunden durch ihr Verhalten nahe gebracht, dass dieses Baby, das neu in die Familie kam etwas schlimmes sein muss, weil sie dauernd davon fern gehalten wurden oder so ähnlich.
Generell würde ich ein Kleinkind, von dem man noch kein eigenständiges denken erwarten kann, mit keinem Hund allein lassen. Egal welche Rasse, egal wie zuverlässig. Selbst meine eigenen würde ich nicht alleine lassen.
Hunde haben nunmal eine andere Sprache. Wenn nun ein einjähriges Kind unablässig den Hund an den Ohren zieht, in die Augen stochert oder sonst was und der Hund nun meint erzieherische Maßnahmen durchführen zu müssen, schnappt er kurz übers Gesicht (Hunde schnappen leicht über das Maul ihrer Babys, wenn sie etwas verbieten wollen) und schon ist es passiert. Ein Welpe mit seinem Fell trägt keinen Schaden davon, ein Baby mit seiner dünnen Haut könnte sofort lebensgefährliche Verletzungen davon tragen, ohne dass es das Tier wollte.
Ein Kleinkind (unter Grundschulalter) hat alleine mit einem Hund nichts verloren - schon gar nicht an fremden Hunden!
Dafür sind die Eltern definitiv verantwortlich. Und ein Kleinkind, das noch nicht zur Schule geht, hat draußen auch nicht ohne Aufsicht rum zu rennen. Abgesehen von den vielen anderen Gefahren die lauern.

Ein Hund der böswillig beißt und regelrecht Kinder jagd, hat auch keine eigene Schuld, da es ihm so vermutlich beigebracht wurde. Mit Absicht oder ohne Absicht. Dieser Wolfshund wurde ja anscheinend öfter auf Kinder gehetzt. Da war es nur eine Frage der Zeit bis was passiert.

Hier wurden ja auch noch die Kampfhunde angesprochen, die aufgrund ihrer Zucht eine niedrigere Beisshemmung haben sollen. Da verweis ich mal auf folgenden Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rasseliste

Wozu wurden diese Hunde hier gezüchtet:
Alano: im ausgehenden Mittelalter auf dem spanischen Festland gezüchtet, als kompromissloser Packer wehrhaften Wildes, als Treiber und Packer von Rinderherden, als Wach- und Schutzhund und als Kriegshund.
Bullmastiff: Schutzhund für Wildhüter
Bullterrier: gezüchtet von James Hinks, niemals als Kampfhund (was gemeinhin behauptet wird, wohingegen Aufzeichnung dagegen sprechen), sondern als Modeaccessoires, wobei ein gut situierter Mann nicht nur an der Höhe seines Zylinders sondern an seinem milchweißen Begleiter erkannt werden sollte.
Dobermann: Zuchtziel = mannfeste Haus- und Hofhunde. Einsatz als Hirten- und Polizeihunde und als Jagdhunde gegen Raubwild.
Dogo Argentino: Einsatz als Jagdhund für Großwild (besonders Wildschwein), muss in seiner Heimat auch in Gruppen mit anderen erwachsenen und gleichgeschlechtlichen Hunden zusammen arbeiten, was ein aggressives Verhalten ausschließen muss. Wird auch als Fährten- und Schweißhund eingesetzt.
Bordeauxdogge: Schutz-/Wach- und Jagdhund
Fila Brasileiro: Rindertreib-/ Wach- und Spürhunde
Kangal: Herdenschutzhunde (muss auch gegen Bären und Wölfe sowie streunende Hunde kämpfen können)
Kaukasischer Owtscharka: Herdenschutzhunde
American Pitbull Terrier: entstand im Zuge von Rattenfänger-Wettbewerben bei denen gewettet wurde, wieviele Ratten ein Hund in einer bestimmten Zeit töten kann.
Rottweiler: Herden- und Treibhunde
Tosa Inu: der einzige Hund der ausschließlich zum Zwecke von Hundekämpfen gezüchtet wurde, wobei es sich hier um unblutige Kämpfe in Form von Ringkämpfen handelte.

Ich könnte die Liste immer weiter führen. Alles nachzulesen unter wikipedia und den darunter geführten Links.
Diese Rasseliste mit den angeblich gefährlichen Kampfhunden wurde zusammen gestellt, weil diese Hunde angeblich besonders auffällig für Beissunfälle sein sollen. Wobei es keine amtliche Statistik dazu gibt. Es existiert lediglich eine privat zusammen gestellte Statistik auf Grundlage von Polizeiberichten und Pressemeldungen.
Todesfälle 1968-2006 (die Liste ist unter dem Link zu finden), ich nehme nur mal die zwei Ausreisser:
American Staffordshire Terrier und Pitbull sind in 13 Bundesländern auf der Liste geführt, wobei dem Pitbull 3 Todesfälle zuzuschreiben sind.
Der deutsche Schäferhund ist in keiner Liste geführt und diesem sind 25 Todesfälle zuzuschreiben.

Auf die Liste kann man auf gut deutsch gesagt sch......! Sorry, dass ich das in so fäkaler Weise ausdrücke. Aber die Liste entbehrt jeglicher realen Grundlage. Seht euch die Fakten und Daten mal an.

Ich will natürlich nichts beschönigen. Fälle in denen Menschen, besonders Kinder zu Schaden kommen, wo sie definitiv selbst kein Fehlverhalten an den Tag legten, sind schrecklich und unentschuldbar. Aber man muss den Kern des Problems angehen. Das sind hauptsächlich mal die Halter und zum Teil auch die Eltern. Fälle in denen es zum Tod einer angegriffenen Person kommt, sind die Tiere meist schlecht bis gar nicht erzogen oder sogar scharf gemacht worden. Sie wurden vielleicht misshandelt oder gequält.

Fälle in den es zu schnappen kommt, sind Halter, Eltern und Opfer gleichermaßen schuld. Ist jetzt nicht auf jede Situation sondern allgemein betrachtet.
Auch mir passiert es, dass plötzlich ein Kind auftaucht, meist auch von hinten und plötzlich meinen Hund packt, so dass dieser sich knurrend umdreht und noch gar nicht weiß was geschieht. Ruck zuck könnte sie da schnappen. Hab ich da schuld? Nein! Ich stand mal in einem Buchladen mit meinem Hund neben mir (eigentlich der Hund meines Freundes), die brav sitz machte. Plötzlich kam ein Kind und tatschte in Kindermanier unzärtlich von hinten auf den Kopf des Hundes, dieser knurrte erschrocken. Der Vater drohte gleich meinem Hund den Hals umzudrehen. Da platzte mir auch der Kragen!
Oder jetzt mit meinem Welpen. Ich mit einer Freundin in einem Cafe, der Hund unterm Tisch. Kind kommt daher mit einem großen Spielzeugauto und traktiert meinen Hund. Ich habe Mühe das Kind fern zu halten, denn es lässt sich von mir nicht beeindrucken, bis ich wütend die Eltern anschrie, sonst hätte ich das Kind evtl unsanft weg gestossen und dann wäre ich die Dumme gewesen!

Generell möchte ich nicht, wie alle anderen hier auch, dass mein Hund ungefragt angefasst wird, wenn ich sie an der Leine habe. Wenn sie frei läuft und jemand entgegen kommt, wo sie schon freiwillig drauf zu geht und die Leute wollen sie streicheln habe ich keine Probleme.
Was ich nicht leiden kann ist, wenn junge Männer die Kleine animieren ihnen in die Hände zu beissen! Hallo?! Was soll das? Überall wird geschumpfen über beissende Hunde, und nur weil es ein Welpe ist, ist es nicht so schlimm und ach so süß!?? Da könnt ich wieder platzen!

Einen Hundeführerschein fänd ich auch in Ordnung. So dass jeder gezwungen ist zumindest einen Welpenkurs zu besuchen. Wer einen Hund halten will, sollte einmal in der Woche anderthalb Stunden zeit haben so einen Kurs zu besuchen. Allein, dass das Tier zumindest in der Prägungsphase gut sozialisiert wird und Grundwissen vermittelt wird. Ich würde das für jedes angemeldete Tier verlangen. Auch wenn ich fünf Hunde habe, sollte ich mit dem sechsten trotzdem nochmal hin. Auch wenn ich dadurch nichts neues mehr lerne (wobei es immer neue Studien gibt), tut es dem Tier gut. Im Gegenzug könnte man die Steuerbelastung runter schrauben.

Sorry, dass ich so viel geschrieben habe! :D

wotsine
06.01.2007, 12:30
Hallo !!

So ich habe deinen bericht gelesen.Nun Du glaubst doch nicht ernsthaft das die Eltern ihre Kinder schlecht erziehen ? Das Problem ist doch das viele kinder ohne Tiere aufwachsen b.z.w nicht aufgeklärt sind über fremde Hunde,und das fängt schon im kindergarten alter an,wenn viele kindergärten ein programm starten würden " Wie gehe ich mit einem fremden hund um " wäre das so denke ich jedenfalls kein problem.Meine kinder gehen erst gar nicht auf fremde hunde drauf zu ohne den besitzer zu fragen ob sie ihn streicheln dürfen.Manche kinder gehen doch auf fremde hunde drauf zu und fassen ihn einfach an,logisch das der hund sich anggriffen fühlt.Auf jeden fall sind nicht immer nur die kinder schuld,es ist sache von den Eltern das stimmt schon in dieser hinsicht hast du ja recht,aber trotzdem sind nicht die hunde sondern die halter die dafür haft bar gemacht werden müssen.So und noch was,ich habe noch nie gehört das ein hund ohne jeglichen Grund einfach zu beißt,das ist doch völliger quatsch,ein Beispiel:Ein Pferd schlägt aus wenn jemand völlig überrascht hinten an ihm vorbei läuft.eine Biene sticht erst dann zu wenn nach ihr geschlagen wird.Ein hai beißt auch nur irrtümmlicher weise zu,da er denkt der taucher ist ne dicke fette beute.Also ich finde das problem liegt am anderen ende der leine,nicht der hund sollte bestraft werden sondern der halter,ganz einfach.Solche Halter sollten lebenslänglich ein Hunde verbot bekommen,das heißt er dürfte in seinem ganzen leben keinen hund mehr halten dürfen.

So jetzt habe ich Dir meine Meinung dazu geschrieben !

So denke ich jedenfalls


LG
Wotsine

Juni
06.01.2007, 15:57
Hallo zusammen,

der Trend in unserer Gesellschaft geht zunehmend in die Richtung, Verantwortung abzugeben, statt sie zu übernehmen. Sei es für die eigene soziale Sicherung, das Zusammenleben mit anderen oder eben die Erziehung von Kindern und Hunden. Wir suchen viel lieber einen Schuldigen für bestimmte Vorkommnisse als einfach selbst Sorge dafür zu tragen, dass unser Teil der Verantwortung auch von uns selbst getragen wird.

Wer in unserer Zeit einen Hund hält, muss sich zwangsläufig damit auseinandersetzen, dass dieser Verhaltensweisen zeigen muss, die nicht immer und unbedingt seinen natürlichen Reaktionen entsprechen. Unsere Gesellschaft verträgt zunehmend nur noch "Hunde light", und es spielt keine Rolle, ob einem das gefällt oder nicht. Wenn ein Hund einen Menschen verletzt, interessiert es niemanden, ob der Hund im Recht war. Man bewertet die Unversehrtheit des Menschen in jedem Fall höher und richtet danach die Konsequenzen.

Darüber kann man sich einen Wolf reden - ändern wird man es nicht. In der logischen Folge bedeutet das, dass der Hund, mit dem ich mich unter Menschen begebe, so erzogen und abgehärtet sein muss, dass nichts passieren kann. Und wenn ich das nicht garantieren kann, muss der Hund einen Maulkorb tragen. Oder ich muss konsequenterweise meinen Hund von derartigen Situationen fern halten. Das ist meine ganz persönliche Verantwortung als Hundebesitzer. Übernehme ich die nicht, muss ich die möglichen Konsequenzen tragen - völlig unabhägig von der Rasse meines Hundes.

Schöne Grüße,
Juni

cadillac-bine
07.01.2007, 19:11
hallo,
so traurig es ist, aber als hundebesitzer ist man immer der-oder diejenige mit den schlechteren karten, obwohl ich auch der meinung bin, dass eltern ihre kinder diebezüglich rechtzeitig aufklären sollten.
mein sohn ist 9 jahre alt und ist mit deutschen boxern groß geworden, aber er weiß auch, dass er an fremden hunden nix zu suchen hat, ob groß oder klein. er weiß wieso, warum und weshalb. ich finde sowieso
MANCHE HUNDEBESITZER SIND VERANTWORTUNGSBEWUSSTER ALS MÜTTER MIT IHREN KINDERN (ohne hunde)! traurig! und dann ist das geheule groß.
wieso müssen kinder den hunden an der rute oder ohr ect ziehen, wenn der das nicht mag? der hund kann nicht sagen: hör bitte auf, ich will das nicht. naja, aber ob man sich darüber nun ärgert oder nicht, als hundebesitzer muss man sich immer mit der naivität vieler menschen abfinden und selbst für die sicherheit des "hundes" sorgen......................
LG bine

Oezlem
08.01.2007, 08:23
Hallo Wotsine,

ich habe meinen Beitrag nun nicht nochmal durchgelesen und ich weiß nicht genau ob du nun mich meintest oder jemand anderes. Jedenfalls bin ich nicht der Meinung, dass ein Hund ohne Grund zubeißen kann. Auch wenn es vermeintlich ohne Grund geschieht (auf den ersten Blick) liegt immer was zugrunde. Ob es nun eine für uns unbekannte Situation ist in die das Tier geraten ist, eine Krankheit oder eine psychische Störung aufgrund einer negativen Erfahrung oder eines Hirndefektes, es gibt immer einen Grund dafür, wenn ein Tier angreift.

Manche Eltern (nicht alle!) erziehen ihre Kinder aber definitiv schlecht oder falsch. Oder wie will man es rechtfertigen, wenn ein Kind zu einem fremden angeleinten Hund hin läuft, es mit seinem Spielzeug traktiert (auf den Kopf schlägt!!) und die Eltern das nicht unterbinden? Ist das in Ordnung? Oder ist das überhaupt zu erklären, dass sowas zugelassen wird? Ich spreche hier von Eltern die zwei Tische weiter sitzen und auf jeden Fall in Sichtkontakt zu der Situation waren.

Klar sollte ich mein Tier so erziehen, dass es nicht nervlich schwach durch die Gegend läuft und die Gefahr besteht, dass es leicht zubeißen könnte und sollte es sich doch um ein Tier handeln, dass keine große Beisshemmung hat (sowas sollte man als Halter von seinem Tier auch wissen), muss es eben einen Maulkorb tragen.

Wenn ich nun aber wegen einer Kleinigkeit in einen Laden muss, mein Tier vor der Tür angeleint ist und ich es fünf Minuten allein lassen muss, weil nun die Schlange an der Kasse länger als erwartet ist und die Kassiererin auch noch ihre Bonrolle wechselt, und mein Tier nun für mich nicht sehbar von Kindern draußen geschlagen wird oder einem kranken Menschen und es sich verteidigt und zubeißt da es nicht die Möglichkeit hat, der Situation zu entgehen, bin ich dann schuld?! Das ist nun ein etwas krasses Beispiel, aber sowas kommt vor.

Meine Mutter ist beispielsweise mal mit unserem Welpen richtung Markt in die Stadtmitte gegangen, sie hat das Tier am Rand des Marktes angeleint und ist zur Eierverkäuferin gegangen, ungefähr zwanzig Meter weiter mit Sichtkontakt (Hunde sind bei uns auf dem Wochenmarkt verboten und die Kleine konnte noch nicht alleine bleiben). Während sie nun auf den Stand zulief kam wohl ein Mann (ich war nicht dabei) mit einem anderen Hund an der Leine, als sie dann das winseln und heulen der Kleinen hörte, sich umdrehte, sah sie wie der Hund immer wieder auf unsere Kleine los ging und der Mann sein Tier knapp vor ihr wieder fest hielt, immer und immer wieder. Die Kleine konnte natürlich nicht weg. Auf die Schreie meiner Mutter hörte der Typ nicht, während sie zurück rannte. Sie schlug ihn dann zur Seite und der meinte nur, sie solle sich doch nicht so anstellen, das wäre doch bloß Spaß! Sein Hund knurrte! Sowas gehört natürlich gleich angezeigt. Aber wie ohne Name und so.

Naja, jedenfalls kann man solche Aussagen, wer ist schuld und wer im Recht, wo hat das Tier keine andere Wahl gehabt und sonst was, nicht auf pauschal jede Aussage beziehen.
Man muss sich den Fall speziell ansehen. Aber ich hüte mich davor pauschal zu sagen Halter ist schuld, Eltern/Kinder/menschliche Opfer sind schuld, Halter darf lebenslang keine Hunde mehr halten und sonstwas.
Es gibt sicher Situationen, Vorfälle, Geschehnisse, Personen und Hunde auf die solche Aussagen zutreffen, aber alles über einen Kamm scheren und eine Pauschalaussage treffen ist nicht drin.

Juni
08.01.2007, 12:50
Hallo Oezlem,


...mein Tier nun für mich nicht sehbar von Kindern draußen geschlagen wird oder einem kranken Menschen und es sich verteidigt und zubeißt da es nicht die Möglichkeit hat, der Situation zu entgehen, bin ich dann schuld?!

Ja. Du darfst einen Hund nicht einfach unbeaufsichtigt irgendwo anbinden - WEIL du damit rechnen musst, dass unvorhergesehene Dinge passieren. Du kannst Glück haben und auf einen Richter mit Sachverstand und einem Herz für Tiere stoßen, aber die Praxis in unserer Rechtssprechung ist eine andere: Wird ein Mensch von einem Hund verletzt, bezahlt der Hund die Rechnung.

Und abgesehen von Misshandlungen: Ich würde niemals meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ein allein gelassener, angebundener Hund, auch wenn er normalerweise die Menschenfreundlichkeit in Tiergestalt ist, nicht auch auf die freundliche Annäherung eines Fremden mit Abwehr reagiert. Ganz einfach deswegen, weil ich nicht weiß, welcher Auslösereiz in diesem Moment den Stresslevel des Hundes akut in die Höhe schnellen lassen kann. "Das hat er noch nie gemacht!" kennen wir alle zur Genüge - und es ist bei weitem nicht immer eine billige Ausrede.

Rechtsempfinden und Rechtssprechung sind häufig zwei sehr verschiedene Dinge, aber gerade wir Hundehalter müssen uns zunehmend mit ausgeprägterer Hundefeindlichkeit auseinandersetzen. Es nützt nichts zu jammern und über mangelnde Gerechtigkeit zu klagen - man muss sich einfach so verhalten, dass man soviele Eventualitäten wie möglich einberechnet.

Schöne Grüße,
Juni

Oezlem
08.01.2007, 13:01
Hallo Juni,

hast du da zufällig einen Link zu einer Quelle oder sowas ähnliches?

Wenn ich nun meinen Hund nicht zum Metzger mit rein nehmen darf und nur wegen Wurst oder so rein muss und es ungeplanterweise länger wie zwei Minuten oder so ähnlich dauert und es passiert eben etwas und die Sache geht vor Gericht. Ist es dann Ermessenssache des Richters oder ist das gesetzlich fest gelegt? Also so richtig definiert? Das würde mich interessieren. Gerade auch für die Haftpflicht. Würde die im Normalfall dann hier greifen?

Ich wusste nicht, dass ein Hund, der sonst nie auffällig wurde in so einem Fall (wenn er eben irgendwo angebunden wird und von Fremden gepiesackt wird, so dass dem Tier keine andere Wahl bleibt, als sich mit beißen zu verteidigen) trotzdem als Schuldiger hervor geht. Ich setze jetzt mal voraus, dass die Sachlage komplett bekannt ist (Zeugen).

Juni
08.01.2007, 17:34
Hallo Oezlem,

es gibt in Deutschland keine Gesetze, die eine eindeutige Verfahrensweise festlegen - weder in Auslegung noch im Strafmaß. Gemäß § 833 BGB gilt: "Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen."

Des weiteren musst du als Hundehalter für alle durch willkürliches, tiertypisches Verhalten entstandene Schäden haften, auch ohne Verschulden (= Gefährdungshaftung, da allein durch das Halten eines Hundes eine Gefahr besteht, selbst wenn alle Sicherheitsvorkehrungen, wie z.B. das Anleinen eines Hundes, beachtet werden).

Bleibt im Falle des Anbindens vor einem Geschäft noch zudem das Risiko eines Vermögensschadens: Angenommen, ein potentieller Kunde fürchtet sich vor dem angebundenen Hund (auch wenn dieser völlig friedlich da liegt) und betritt deshalb den Laden nicht, kann der Ladeninhaber dir gegenüber seinen Verdienstausfall geltend machen.

Aus diesem Grund ist letzten Endes ja auch eine Tierhalterhaftpflicht sinnvoll, da es neben dem Begleichen von Schäden auch deren Job ist, eventuell unberechtigte Ansprüche abzuwehren (was aber nicht heißt, dass du nicht trotzdem zur Zahlung verdonnert werden kannst).

Schöne Grüße,
Juni

Oezlem
09.01.2007, 08:10
Hallo Juni,

danke für die Ausführungen!

Na toll! Als Hundehalter hat man ja echt nicht rosige Aussichten! Gut - das sind alles Worst-Case-Szenarien, sowas muss nicht unbedingt vorkommen. Ausserdem machen da auch manchmal die Behörden nicht unbedingt mit.

Ich hatte beispielsweise mal folgenden Fall:
unsere Layla kam am 23. August mit 8Wochen zu uns. Sie war natürlich noch nicht stubenrein. War ihr auch etwas schwer zu verklickern, weil sie die ersten acht Wochen nur zwischen Scheune und kleinem Hof lebte und dort überall rum pullerte und häufte.
Da wir auch noch im zweiten Stock wohnen und das dazu noch in einer großen Wohnanlage, wo wir im Erdgeschoß angekommen noch einen ewigen Gang von dreißig Metern zurück legen müssen, bevor wir draußen sind, hat die Kleine es nicht immer bis zum Gebüsch zehn Meter vor der Haustür geschafft und statt dessen auf den Asphalt gepinkelt. Mit acht Wochen kann man auch nicht erwarten, dass sie es sofort schafft und halten kann. Klar hätten wir früher raus können, aber es ist nunmal gelegentlich vorgekommen.
Ich habe sie meist auf dem Arm runter getragen. Mein Vater hat sich nicht getraut, aus Angst sie würde ihn anpinkeln. Und bis sie gelaufen ist, hat das auch gedauert. Also hat der Hausmeister mal meinen Vater angetroffen (mein Vater guckt generell jeden der ihn blöd anquatscht an, als würde er ihn gleich auffressen! :D ), während die Kleine dorthin pinkelte (die Stelle war nicht überdacht!) und verlangte von ihm, dass er die Pisse entfernt! Sonst würde er ihn bei der Stadt anzeigen. Natürlich hat es mein Vater nicht getan, wie denn auch?!
Die Dame bei der Stadt hat sich kaputt gelacht und gemeint, sowas landet gleich im Mülleimer! Vermutlich kommt es auch darauf an, wer so einen Fall behandelt.
Es kommt oft genug vor, dass Leute Angst vor der Kleinen haben, obwohl diese sie noch nicht mal anguckt und mit einem Abstand von 5Metern an ihnen vorbei läuft und kriegen regelrecht einen Anfall. Wenn so einer mal hin fällt, sich verletzt und meint mich deswegen anzeigen zu müssen, wobei mein Hund nicht mal in seine Richtung gehustet hat und im entsprechenden Amt sitzt jemand, der Hund hasst, dann kann ich mir vorstellen, dass ich der Depp bin!

Eine miese Sauerei finde ich, aber was soll man schon machen?!