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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angst nach Autounfall



igelchen
26.09.2002, 13:50
Hallo Leute!

Unsere Boxermix-Hündin ist vor etwas mehr als einem Monat angefahren worden. Ich war nicht dabei, als der Unfall passierte, deshalb kann ich nur wiedergeben, was mein Freund erzählt hat...
Mein Freund war mit der Hündin zusammen mit einem Mitbewohner und dessen beiden Rüden spät abends spazieren. Die Hündin war unangeleint. Die Straße, an der der Unfall passiert ist, ist sehr wenig befahren, und eigentlich weiß die Hündin, dass sie nicht ohne ausdrückliche Erlaubnis die Straße betreten darf. Soweit ich richtig verstanden habe, waren auf der anderen Straßenseite Hunde und die Hündin ist 'rübergerannt, als einer davon gebellt hat. Genau in dem Augenblick kam halt ein Auto. Die Hündin wurde von dem Wagen erfasst, prallte auf die Motorhaube und ist durch die Bremsung wieder runtergeschleudert worden, hat sich mehrfach überschlagen... Es erscheint uns allen wie ein Wunder, das unser Mädel außer ein paar Schürfwunden und kleineren Prellungen NICHTS hatte.
Naja, nichts physisches! Seither hat sie eine Heidenangst vor allen Autos, Zügen, Straßenbahnen etc. Ist verständlich... Wir dachten, die beste Möglichkeit, ihre Angst etwas zu mildern, sei es, einfach ganz normal mit ihr umzugehen und den entsprechenden Objekten keine besondere Beachtung zu schenken. Es hat leider nicht funktioniert! Eher im Gegenteil: Die Hündin wird zunehmends ängstlicher. Mittlerweile traut sie sich kaum noch an parkenden Autos vorbei, fürchtet sich auch vor Fahrradfahrern etc. und hat sich letztens mit "Händen und Füßen" gewehrt, als sie mit uns die Straße überqueren sollte. Überhaupt zuckt sie bei allem und jedem zusammen, z.B. wenn etwas raschelt oder knackt.
Hat jemand Erfahrung, wie man mit diesem Problem umgehen kann? Wie können wir unsrer Hündin zu mehr Sicherheit verhelfen? Sollten wir ihr vielleicht etwas Homöopathisches o.ä. zur Beruhigung geben? Wodurch könnte sich ihre Angst weiter verstärkt haben?
Bitte helft mir - ich bin für jeden Tipp dankbar!!

Viele Grüße
Igelchen

Flocke
26.09.2002, 14:01
Hallo Igelchen,

das hört sich wirklich nicht gut an.

Habt ihr es schon einmal mit Ablenkung versucht?

Liebe Grüße von
Flocke & Rasselbande

Maggie_HH
26.09.2002, 16:10
Ihr müsst diese Konflikte immer wieder absichtlich provozieren. nicht zu oft, damit ihr sie nicht überfordert, aber so oft es geht! vielleicht probiert ihr mal folgendes: Ihr geht an ein auto, in dem jemand sitzt, den sie mag, der soll dann mal aussteigen und sie herzlich begrüßen. Vielleicht klappt das ja, wenn ihr das öfter macht, wird sie autos vielleicht mit positivem verbinden! Hat sie denn jetzt auch vorm autofahren angst????
ich denke ihr solltet auch noch ein bißchen geduld haben, denn der unfall ist ja noch nicht so lange her, bevor ihr mit irgendwelchen mitteln anfangt!.

Juliane

igelchen
26.09.2002, 16:42
Hallo Flocke!

Wir haben's noch nicht wirklich mit Ablenkung probiert. Ich habe nämlich Angst, dass ich's falsch mache und unsre Hündin dann versehentlich in ihrem Verhalten bestärke... Allgemein lässt sie sich aber nur schwer ablenken: Wenn z.B. Autos in der Nähe sind, spielt sie auch nicht mit anderen Hunden, sondern beäugt das/ die Auto/s argwöhnisch. Außerdem sind es ja nicht nur bestimmte Situationen, in denen sie Angst hat (von denen wir sie dann ablenken könnten), sondern sie ist z.Zt. ganz allgemein ängstlich und fährt schon zusammen, wenn ich auf 'nen Zweig trete und der knackend zerbricht... Klar: wenn wir im Wald spazieren gehen und sie mit unsrer anderen Hündin spielt, ist sie ganz normal (wie vorher auch).

Hallo Juliane!

Das verrückte ist ja, dass sie z.B. vor meinem Auto (das meistens vor der Haustür parkt) eigentlich keine Angst hat. Auch die Autos der anderen Mitbewohner versetzen sie - wenn sie irgendwo parken - nicht in Panik. Sind deren Autos in Bewegung, hat sie meist auch davor Angst. Unsre Hündin ist noch nie gerne Auto gefahren, deshalb kann ich nicht beurteilen, ob es wirklich schlimmer geworden ist oder ob ich mir das nur einbilde...
Ich wäre froh, ich könnte diese Konflikte nach meinem Belieben provozieren! Aber vorm Haus ist direkt eine ziemlich gut befahrene Straße, an der wir entlang und die wir überqueren müssen, wenn wir in den Wald wollen. Zwischen dem Haus und dem Wald ist auch eine Kreuzung, die wir auf jeden Fall überqueren müssen - da bekommt unsre Hündin meistens Zustände...
An die Beruhigungsmittel etc. dachte ich, weil sie zeitweise ein einziges Nervenbündel ist, wenn wir vor die Tür gehen. Wie schon erwähnt: ein knackender Ast hinter ihr und sie flitzt erstmal voller Angst vorneweg...

Liebe Grüße
Igelchen

Cockerfreundin
26.09.2002, 18:47
hallo, Igelchen!

versuch es begleitend doch mal für einige zeit mit Bachblüten-Tropfen. Es gibt eine Notfallmischung (Rescue), die besteht aus 6 verschiedenen Bachblüten - gibt es in der Apotheke.

Diese Notfalltropfen sollen nach unfällen, Beißereien oder sonstigen schockzuständen helfen, den Hundekörper und die hundeseele wieder ins gleichgewicht zu bringen, sodass der Hund nicht mehr in dieser Paniksituation ist und auch wieder aufmerksamer wird.

Ich selber hab die Rescue-tropfen bei Basti zwar noch nicht gebraucht, habe aber immer welche im Rucksack dabei.

Alles Gute für dein "Nervenbündel"

Annette + Basti :)

Flocke
27.09.2002, 15:31
Hallo Igelchen,

eigentlich kannst du mit Ablenkung nichts falsch machen - jedenfalls fällt mir jetzt nichts ein...

Hilfreich ist, wenn sie auf Bällchen o.A. regieren würde. Du könntest versuchen, sie mit ihrem Lieblingsspielzeug abzulenken. Mach dich zum Affen - wedel mit ihrem Spielzeug vor ihrer Schnauze... Alles ist soooo "feeeeiiiiiiin" :D

Versuche, irgendetwas zu finden, womit du ihre ganze Aufmerksamkeit hast...

Liebe Grüße
Flocke & Rasselbande

igelchen
27.09.2002, 16:00
Hallo Flocke!

Meine Angst ist die, dass meine Hündin die "Ablenkung" mit ihrem Lieblingsball und "alles ist soooooo fein" als Bestärkung versteht. Ich habe bisher einmal den Quitsche-Igel mit zum Waldgang genommen. Noch bevor wir vor die Haustüre gingen, habe ich ein wenig mit der Hündin mit dem Quitschie gespielt. Beim Verlassen des Hauses muss sie sowieso "Fuss" gehen, was sie auch gemacht hat - immer die Augen am Quitschie, ich hab den immer etwas quietschen lassen - bis das erste Auto vorbei gefahren ist. :( Da hat sie dann sofort den Schwanz ans Bäuchlein gedrückt, sich klein gemacht, wär am liebsten wieder ins Haus rein und hat den blöden Quitschie nicht mehr angekuckt... Hätte ich dann in diesem Moment , in dem das Auto vorbei gerauscht ist und unsre Hündin Angst bekam, wieder quietschen und mit dem Ball rumhüpfen sollen??? Meine Hunde kennen nämlich genau dies als Spielaufforderung und Belohnung...
Das einzige, womit man ihre totale Aufmerksamkeit hat, sind Leckerchen jeder Art - aber das ist doch noch mehr Belohnung als Ball und Quitschie!! Oder versteh ich's falsch?

Liebe Grüße
Igelchen

Dagi
27.09.2002, 16:07
Hallo Annette, @ all, die Ahnung haben,

ich dachte die Rescue-Tropfen sollte man unverzüglich nach dem Zwischenfall geben, der Angst verursachen könnte, damit es gar nicht erst zu erneuten Angstreaktionen kommt.
Hat 'ne Nachbarin sofort nach einem Angriff auf ihren Hund gegeben, und er ist beim nächsten mal den beiden Angreifern (die's wieder versucht haben) locker begegnet und konnte an ihnen vorbeigeführt werden, ohne daß er ängstlich reagiert hat.

Nützen die denn dann auch noch so viel später (bei erneuter Situation), wenn der damalige Angstauslöser länger her ist, bzw. die damalige Panik nicht sofort mit den Tropfen "behandelt" wurde?

Hatte so was zwar noch nicht, habe aber erwogen vorsichtshalber die Tropfen anzuschaffen!

Bitte klärt mich auf!

Vielen Dank schon mal und schönes Wochenende wünschen
Dagi + Amy

Cockerfreundin
27.09.2002, 19:05
Hallo, Dagi!

Stimmt - eigentlich sind die Rescue-tropfen als Notfalltropfen gedacht, heißt: sie sollten unmittelbar nach Eintreten des Schocks in konzentrierter Form (2 Tropfen ohne Verdünnung) gegeben werden.

In dieser Konzentration helfen sie, den akuten Schock zu mildern/ abzuwenden und z.B. zu verhindern, dass der hund in Ohnmacht fällt oder in totaler Panik abhaut und dann hilflos umherirrt und/ oder gar nicht mehr ansprechbar ist.

Du kannst die rescuetropfen, die ja lediglich eine besonders zusammengestellte Mischung von 6 Bachblüten sind, aber auch später nach einem Schock geben - dann allerdings nicht in der konzentrierten Form, sondern in der normalen stark mit stillem Mineralwasser verdünnten Mischung. Genaue Mischung oder Dosierung würde ich in der Apotheke oder beim TA erfragen.

Gruß,
Annette + Basti, der sich gerade gesundschläft (Magen-Darm-Entzündung) :mad: :mad:

klasu
28.09.2002, 01:18
Hallo Igelchen,
einer unserer beiden ist auch äußerst ängstlich (keinerlei Sozialisierung in ihren ersten 2 Lebensjahren -muss jetzt alles nachholen.) Sie hat in der ersten Zeit überhaupt nicht auf Ablenkung reagiert, weder Spielzeug noch Leckerchen. Wir gehen heute in jede Situation hinein, die sich bietet, damit sie sich daran gewöhnt. Als wir z.B. das erste Mal in der (Klein-) Stadt waren , hat sie keinen Fuß vor den anderen gesetzt. Heute geht sie hier an lockerer Leine und wir steigern mit grösseren Städten mit mehr Menschen und Lärm. Wir versuchen auch nicht groß abzulenken, sondern tun so,als wäre das das normalste von der Welt nach dem Motto :Laaaangweilig...
Zusätzlich haben wir jetzt auf Anraten unserer Trainerin mit dem Clickern begonnen,um ihre Angst vor fremden Menschen abzulenken/umzuleiten/Positives zu bestärken.
Sie kam z.B. letztens bei der BH-A nicht durch die Unbefangenheitsprüfung, weil sie vor dem Richter zurückwich (Schäferhundmann -mag lieber etwas forscheres).Hier auf dem Übungsgelände legt sie einen perfekten Lauf hin mit ordentlicher Gruppe -besser wie unserer Rüde, der die Prüfung bestanden hat.Also üben wir weiter vermehrt Menschenkontakt/Anfassen. Mal schauen, was es zusammen mit dem Clickern bringt.
Aber wie gesagt, ich würde keinen grossen Aufstand beim Üben machen, das könnte dann sicherlich auch eine negative Bestärkung bewirken.Einfach rein in die Situation und "gutes" Verhalten bestärken, negatives nicht weiter beachten.
MfG
klasu

Flocke
28.09.2002, 09:43
Hallo Igelchen,


Hätte ich dann in diesem Moment , in dem das Auto vorbei gerauscht ist und unsre Hündin Angst bekam, wieder quietschen und mit dem Ball rumhüpfen sollen???

Das natürlich nicht - da hast du Recht, du würdest sie in dieser Situation bestärken.

Ablenkung funktioniert nur, wenn sie wirklich auf diese Ablenkung fixiert ist - sie müsste sich also so ablenken lassen, dass ihr alles andere im Umfeld egal ist.
Wenn sie jetzt wirklich auf Leckerchen so reagiert, dass sie auch bei Autos z.B. keine Ängstlichkeit mehr zeigt - funktioniert die Ablenkung. Zeigt sie Angst, bestärkst du.

:confused: Hm, ich hoffe, ich konnte dir den Unterschied jetzt verdeutlichen.

Liebe Grüße von
Flocke & Rasselbande

cheroks
28.09.2002, 14:47
Hallo igelchen,

Ich weiß nicht ob dir das weiter hilft, aber meine ehemals ängstliche Hündin ist sehr viel selbstsicherer geworden, nachdem ich nochmal mein Verhalten ganz genau überprüft habe. Ich habe sie hin und wieder in Situationen hinein befördert, die für sie konfliktreich waren, obwohl ich genau das Gegenteil erreichen wollte, z.B. habe ich gesagt, wer kommt den da? Sie gleich los um die Lage zu checken, egal ob Hund oder Mensch, sie hat das ganze Beschwichtigungsrepertoire gezeigt, was ein Hund so drauf hat. Oft endete das auf dem Rücken liegend, für sie nicht besonders schön und nicht sehr zuträglich für ihr Selbstbewußtsein. Ich habe ihr damit das Signal gegeben, klär mal die Lage da vorne. Allerdings habe die "potenziellen Gefahren" gar nicht oder falsch auf ihr beschwichtigen reagiert, sehr frustrierend für sie. Auch habe ich sie mit anderen Hunden konfrontiert, denen sie lieber aus dem Weg gehen würde usw. Durch Zufall habe ich den Film Calming Signals von Turid Rugaas gesehen und da sind mir einige Lichter aufgegangen. Ich habe darauf geachtet, sie nicht mehr in absichtlich in Situationen zu schicken, die für sie konfliktreich sind oder sie verwirren. Der Erfolg stellte sich ein, ihre Lebensqualität stieg, da ich ihr die mißverständlichen Signale und konfliktreiche Situationen ersparte und ich wuchs somit in ihren Augen als guter, intelligenter Rudelführer. Wenn jetzt eine schwierige Situation kommt, rufe ich sie zu mir, belohne sie und lass sie hinter oder neben mir gehen. Je näher sie bei mir ist, desto sicherer fühlt sie sich. So manövriere ich sie durch Fußgänger, Autos, Fahrräder. Sie weiß, wenn sie nahe bei mir geht passiert ihr nichts. Sie überlässt mir die Führung und ist damit sehr viel glücklicher.

Jedes ziehen vom Menchen in die gewünschte Richtung birgt neue Konflikte. Sie will ja ihrerseits durch ihr Meideverhalten anzeigen, hier lauern Gefahren und wenn ich sie in die Gefahr hineinziehe, zeichnet mich das in den Augen meines Hundes nicht als guten Rudelführer aus.

Ich würde es so probieren, so bald du das Haus verläßt und sie Angst zeigt, bleib stehen, wende den Kopf ab und überlass sie sich selbst. So bald sich die erste Panik gelegt hat und sie wieder aufnahmefähig ist, ruf sie ran. Klappt das, Lob und Leckerlie. Wenn nicht, weiter ignorieren, bis sie freiwillig zu dir kommt. Erst dann geht es weiter. Von deiner Seite sollte kein Leinendruck kommen, nur gegenhalten. Nur so würde ich mich vorwärts bewegen.
Jeden erkennbaren Vertrauenszuwachs sollte man belohnen, damit stärkt man das Selbstbewußtsein.

Ich würde auch irgend etwas Positives mit dem Auto verbinden, z.B. eine Leckerliespur ins Auto legen, oder auf einem Parkplatz Bälle ins Auto werfen, etwas im Auto verstecken etc. damit sie nicht nur Auto = Unfall im Kopf behält.

LG

igelchen
30.09.2002, 12:36
Hallo allerseits!

Erstmal danke für die vielen guten Ratschläge!

Wir sind seit diesem Wochenende bei meinen Eltern, die total ländlich wohnen. (Fast der ganze Ort ist verkehrsberuhigt...) Dadurch haben wir die kritischen Konfrontationen besser unter Kontrolle. Momentan bin ich auch bei jedem Spaziergang mit unserm Boxermix dabei, so dass ich auch unser Verhalten besser kontrollieren kann.
Seit unsere Hündin nicht mehr diese Automassen direkt vor der Haustür hat, ist sie schon sichtlich entspannter... Deshalb glaube ich nicht mehr, dass ich wirklich etwas nervenstärkendes geben muss. Ich trainiere z.Zt. auch intensiv mit ihr.
Wir waren z.B. "an der Autobahn" spazieren: Hier in der Nähe gibt es ein paar schöne Feldwege, die direkt an der Autobahn entlang gehen. Da sind dann links vom Weg unendlich weit Wiesen und Felder und rechts vom Weg ein dichtes Gebüsch, ein Wildzaun und dahinter die Autobahn. Anfangs war unser Mädel total nervös und ist bei jedem Auto, das vorbei gezischt ist, zusammengezuckt. Später hat sie dann aber normal gespielt und sich nicht weiter und die Geräusche gekümmert. An einer Stelle geht auch eine Fußgängerbrücke über die Autobahn, auf die sich unser Mädel natürlich erstmal nicht drauf getraut hat... Wir haben sie stehen lassen (sie war an einer 10m-Leine) und haben total "zufällig" mitten auf der Brücke gute Bekannte mit deren Hund getroffen, mit denen wir uns unterhalten haben. Irgendwann hat sich unsre dann doch auf die Brücke getraut. :p
Heute haben wir - in der Einfahrt meiner Eltern stehend, also mit sicheren 5m Abstand - den Morgenverkehr betrachtet. Meine Eltern wohnen allerdings im verkehrsberuhigten Bereich, d.h. die paar Autos, die vorbei kamen, sind alle Schritttempo oder max. 30km/h gefahren... Unsre Hündin hatte von Anfang an KEINE Angst!! Irgendwann hat sie sich sogar in die Mitte der Einfahrt in die Sonne gelegt!! Bin fast geplatzt vor Stolz!
In beiden Situationen habe ich - wie immer - ihr Angstverhalten komplett ignoriert und meist was anderes gemacht, um ihr zu signalisieren, dass die Situation völlig normal und ungefährlich ist.
Da ich hier auch die meisten Nachbarn schon lange und gut kenne, lässt es sich z.B. erreichen, dass die mitm Auto anhalten, sich mit mir unterhalten und dem Hund dann ein Leckerchen anbieten. Momentan bin ich wirklich zuversichtlich, dass unser Mädel sich wieder regeneriert... ;) Ich konnte jetzt auch meinen Freund überzeugen, mit ihr zu clickern. Dadurch kann man dann ja auch in Konfliktsituationen das jeweils richtige Verhalten (also den Moment, in dem sie keine Angst hat) bestärken.

Liebe Grüße
Igelchen

Flocke
30.09.2002, 20:18
Hallo Igelchen,

das freut mich total, dass es anscheinend aufwärts geht. Alles Liebe und viel Erfolg weiterhin.

Flocke & Rasselbande