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Alpha-Tier
08.03.2006, 18:36
Guten Tag,
ich habe mal ein Problem einer Bekannten und weiß mir so keinen Rat.

Und zwar hat sie einen ca. 1jährigen Schäferhund. Dieser Hund hört so - ja, eigentlich nicht wirklich gut. Er hat auch eine schlechte Bindung ihr gegenüber und zeigt sich sehr unbeeindruckt von ihren Handlungen. Auf jeden Fall wollte sie diesen Zustand nicht länger erdulden und zeigte ihm, dass sie auch anders könnte. Aus dieser Situation heraus (es ging ein Leinenruck zuvor) schnappte er plötzlich nach ihrer Hand. Sie zog diese weg und sagte Nein, Aus. Wie hätte sie am besten reagieren sollen? Er muß ja aus dieser Situation wirklich auf seine Art versucht haben raus zu kommen. Wie reagiert man in solch einer Situation richtig? Hatten Sie schon einmal solch einen Vorfall mit ihrem Hund?

Inge1810
09.03.2006, 08:42
Wie hätte sie am besten reagieren sollen?

Kompetenten Hundetrainer suchen, Tonnen an guten Büchern und Filmmaterial bestellen und durchackern, anschließend systematisch nach Anleitung Bindung aufbauen und an sich arbeiten. :)

Mich wundert es nicht, das der Hund nach der Hand geschnappt hat. Mal ehrlich, was hätte er auch sonst in dem Moment tun sollen? Sie hat ihm Schmerz (Leinenruck) zugefügt und ihm gezeigt, das sie neben inkompetent auch noch absolut unberechenbar ist.

Jetzt bloß nicht auf die Idee kommen, der Hund wäre aggressiv und würde jetzt neben Ungehorsam auch noch anfangen zu beißen. Er wird anfangen zu beißen, wenn sie jetzt so weitermacht und das ist das Tragische, denn der Hund kann nix dafür, er konnte gar nicht anders handeln.

Also meiner Meinung nach kann da wirklich nur ein wirklich guter Hundetrainer und Weiterbildung helfen und das schnell, bevor es eskaliert.

alra
09.03.2006, 10:34
da hilft wohl nur und das gaaanz schnell ein super guter Hundetrainer!

Wenn sie es in einerm Jahr nicht fertiggebracht hat, zu dem Hund eine Bindung aufzubauen, dann ist nur professionelle Hilfe ein Ausweg.

Ich gehe einfach und logischerweise davon aus - sie hats in einem Jahr nicht allein hinbekommen. Das wird auch jetzt nix.

Der Hund ist ja kein kleiner handlicher, den man sich einfach mal unter den Arm klemmen kann wenn es ernst wird; und dann noch ein Schutzhund.
Die Sache wächst ihr ganz schnell über den Kopf - ist es wohl schon :( :(

Mit dem an der Leine rucken wird alles nur noch schlimmer.
Der bekommt wahrscheinlich schon ein Jahr lang Leinenrucken und weiß ja gar nicht, warum ihm da weh getan wird :man:
Damit erreicht man eh nix weiter außer Wirbelsäulenschäden bei Hund.
Logisch, daß der Hund sich wehrt.

Ob sie dann nein sagt oder irgendein anderes Wort ist offensichtlich so was von egal - der Hund hat es nicht gelernt, was NEIN bedeutet.
Wieso wird da von ihm erwartet, daß er darauf reagiert.

VlG

Anyanka
15.03.2006, 01:34
Leinenruck sein lassen und aufhören im zu zeigen, daß sie auch anders kann.

Was heißt das denn bitte?

Zu so nem Menschen würd ich auch keine Bindung aufbauen wollen. Mein Gott, der Hund ist ein jahr, nichtmal richtig erwachsen!

Bekannte in gute Hundeschule schicken die mit positiver Verstärkung arbeitet. Nur um mal Namen zu nennen: Animal Learn. Da bin ich mir wenigstens sicher, daß der Quatsch aufhört.

trofu
15.03.2006, 23:08
Hallo
Da brauchts aber einen WIRKLICH KOMPETENTEN Hundetrainer, weil gerade das was man in den meisten Huschus sieht(vorwiegend in SH- Vereinen) ist der Leinenruck, sogar schon bei Welpen!
LG Manu