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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : allgemeine frage zur erziehung



Susi_NGT
02.03.2006, 21:46
holla!

ich wollte euch einfach mal fragen, woher ihr wisst, wie ihr eure hunde erziehen solltet und wie ihr wisst, wie man ihnen bestimmte sachen wie 'sitz' oder so beibringt. also, habt ihr bücher gelesen, seid ihr mit hunden groß geworden und wisst das daher oder macht ihr das einfach nach gefühl?
interessiert mich halt...

lg

Jacqueline1705
02.03.2006, 22:21
Hmm, wie soll ich das am besten erklären?!
Also, ich habe einiges in Büchern gelesen (z.B. wie man dem Welpen Sitz und Platz beibringt). Vieles ist auch einfach Logik. Wenn ich will, dass der Welpe seinen Namen kennenlernt, dann spreche ich ihn halt mit seinem Namen an, damit er dazu einen Bezug bekommt. Logisch ist auch, dass die Arbeit mit Leckerchen alles positive zu bestärken hat. Das sind einfach Dinge, die man einfach wissen sollte.
Zu dem bin ich ja dann noch in die Welpenschule gegangen, da lernt man dann auch viele Tipps und Tricks kennen.
Tja, dann gibt es ja noch andere Hundebesitzer, die man im Laufe seines "Hundelebens" so kennenlernt. Von denen kann man auch ne ganze Menge lernen.
Und dann hat man noch die Möglichkeit viele Dinge aus dem Internet herauszusuchen und nachzulesen (wie hier im Forum beispielsweise).
Hmm, dann sind natürlich noch einige Dinge in der Hundeerziehung dabei, die man einfach aus dem Bauch heraus entscheidet.
Aber ich finde, dass jeder zukünftige Hundebesitzer vor der Anschaffung wenigstens grundlegende Dinge erlernt (durch Lesen eines Buches zum Beispiel). So ist wenigstens schon mal der Grundstein gelegt, von Anfang an den Hund in die richtige Bahn zu lenken. Fehler machen ausnahmslos ALLE in der Hundeerziehung. Niemand kann dabei alles richtig machen. Das ist ganz klar, aber man sollte wenigstens annähernd wissen, worauf man sich einzustellen hat.
So, ich weiß nicht, ob dir das jetzt wirklich viel weitergeholfen hat, aber es ist eine ziemlich schwierige Frage.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen!

Liebe Grüße
Jacqueline

juliaswelt
02.03.2006, 22:32
Hallo,
also ich denke auch die Komunikation ist wichtig. Ich bin mit meinem Wuffel recht schnell in eine Hundeschule gegangen, da hört man viele Tips und man kann sich austauschen, und wenn man mit einem Hund erst mal arbeitet, ergibt sich auch so manches von alleine, weil das Vetrauen gestärkt wird. . Auch ich hab viel erlesen, aber das ist nicht alles, denke es ist ähnlich wie mit der Kindererziehung, man wächst darein.
Grüße von Julia & 8 Pfoten
www.juliaswelt.ch.vu

Buddytier
03.03.2006, 10:10
mh,natürlich die Theorie ist wichtig.
Hab mich seit ich klein war immer für Hunde interessiert und halt dementsprechend belesen.Als Schüler hab ich dann ehrenamtlich im Tierheim geholfen und auch mein Praktikum da gemacht.
AAAAber genauso wichtig finde ich auch das man sich auf seine Intuition verläßt.Viele Sachen macht man einfach ausm Bauch raus richtig.

rocky1
03.03.2006, 15:33
Hallöchen!

Ich habe das Buch "Hundeerziehung ohne Zwang" von Tilmann Klinkenberg (o.ä.) gelesen. Ist schon etwas her, deshalb weiß ich den Autor grad nicht genau. Eigentlich kam mein Hund recht spontan ins Haus und da ich ihn erziehen sollte, hatte ich nicht soo viel Zeit, mich vorzubereiten. Zum Glück war Rocky aber recht leicht zu erziehen, nicht dominant, nicht an Jagd interessiert sondern an Leckerlies ;)
Von daher hat die Erziehung mit positiver Verstärkung bei positivem Verhalten und Ignoranz bei negativem Verhalten gut geklappt.
Vor meinem eigenen Hund hatte ich auch mehrere Jahre einen Pflegehund, wobei ich aber nicht sagen würde, dass ich ihn irgendwie erzogen hätte, er war vorher schon einfach toll.

alra
03.03.2006, 16:10
an allem Anfang steht die graue Theorie - so ist es doch meist im Leben.

Ansonsten ist manche Aktion schon mal ein Sprung ins kalte Wasser und kann leicht nach hinten losgehen.

Also ich hab seit über 30 Jahren Hunde.
Hund ist auch nicht gleich Hund und auch jeder Mensch ist anders.
Man sollte sich schon damit beschäftigen: welcher Hund paßt zu mir?
Und nicht nach den Hunden schauen, die grad "in Mode" sind sind und gut zum Auto passen.

Auf jeden Fall muß man sich als Hundehalter schon in Vorfeld sehr
ausführlich mit dem Rund-Um-Thema Hund beschäftigen.
Der Hund gehört zur Familie - wir sind seine Welt, sein Alles.
Und das bedeutet für uns Verantwortung für ein ganzes Hundeleben.
Und zwar mit allem, was dazugehört.
Auch der Hund kann krank werden und alt wird er mit Sicherheit
- und das dummerweise so viel schneller als wir Menschen.

Am besten helfen einem da gute Bücher, gute Hundeschulen, -Trainer und auch solche Foren wie z.B. hier.
Hier kommt nämlich richtig viel an Wissen und Erfahrungen zusammen.

Wenn ich als Mensch in der Lage sein will, meinen Hund zu verstehen,
dann muß ich seine "Sprache" lernen.
Mit der Kommunikation stellen sich Hund und Mensch aufeinander ein.

Mensch und Hund lernen gemeinsam, gleichzeitig kann der Mensch viel von Hunden lernen, wenn er ihre Verhaltensweisen aufmerksam beobachtet.

VlG

Susi_NGT
03.03.2006, 20:31
hei, danke für eure antworten.
also ein buntes spektrum an info- und lernmöglichkeiten. *g*

coramadden
04.03.2006, 22:21
hey schnecke :cu:

also ich hab ja vor cora schon etwas hundeerfahrung mit arko gesammelt. da hab ich auch gemerkt, was ein hund können muss (grundlagen) und wie man sie vermittelt.
wenn du in mein bücherregal schaust, siehst du auch noch ne menge literatur (erziehung, rassen, gesundheit, pflege, ernährung...)! theorie ist ein wichtiger aspekt :tu:
dazu kommen natürlich welpenschule, hundeschule bzw. hundetrainer.
der austausch mit anderen hundehaltern, egal ob auf der realen oder virtuellen hundewiese :D
und dann natürlich das bauchgefühl, dass hilft dir immer weiter :tu: im endeffekt mache ich alles aus dem bauch heraus. gerade in so situationen wie: gehe ich jetzt zwischen die hunde?! da kannst du dich nicht nach nem buch richten sondern musst intuitiv entscheiden.

wenn du dir die leute anschaust, wirst du viele verschiedene erziehungsmethoden vorfinden. da muss jeder für sich entscheiden was er sinnvoll/überflüssig hält und was einem zusagt!

naja, man lernt nie aus :D

Buddytier
04.03.2006, 23:07
Dir auf ganzer Länge zustimm,Anna:cu:

Susi_NGT
05.03.2006, 20:49
wenn du in mein bücherregal schaust, siehst du auch noch ne menge literatur (erziehung, rassen, gesundheit, pflege, ernährung...)!
öhm...da muss ich wohl nochmal kommen und gucken...solche bücher sind mir da gar nit aufgefallen letztens... ;)

coramadden
05.03.2006, 22:01
öhm...da muss ich wohl nochmal kommen und gucken...solche bücher sind mir da gar nit aufgefallen letztens... ;)

bitte??? :schmoll:
dich zwicken wohl die kontaklinsen, mach die glubschen auf :D

Kokosch
07.03.2006, 14:38
holla!

ich wollte euch einfach mal fragen, woher ihr wisst, wie ihr eure hunde erziehen solltet und wie ihr wisst, wie man ihnen bestimmte sachen wie 'sitz' oder so beibringt. also, habt ihr bücher gelesen, seid ihr mit hunden groß geworden und wisst das daher oder macht ihr das einfach nach gefühl?
interessiert mich halt...

lg

hab alles von der hundeschule. bücher haben mir gar nichts gebracht. das problem war mein verhalten, ich habe einiges falsch gemacht und seit ich mich geändert habe, klappts mit den hund %-)

Lastrami
07.03.2006, 14:46
Also wir sind in der Huschu und das seit wir Marlo haben. Mit wachsender BEgeisterung. Vieles wird aus falsch verstandener Liebe zum Hund falsch gemacht. Und in ner guten HuSchu lernt man wie es richtig geht.:tu:

Leider sind mitlerweile auch viele MEnschen mit Hunden unterwegs die denken: och den Stinker hab ich doch im Handumdrehn selbst erzogen. Tja, das sind dann die MEnschen, die die schlecht hörenden und gerne mal "randalierenden" Hunde haben. Gerne unter den Besitzern vonden ach so lieben "Familienhunden" zu finden.

Naja, und da mein Stinktier im Moment austestet wer der Chef ist hab ich mitlerweile auch einiges an Büchern im Regal stehen.:rolleyes:

LG Pia

Jacqueline1705
07.03.2006, 15:01
Kann da zwei ganz gute Bücher empfehlen:

1. Wir schaffen es, Bello (Verlag und Autor weiß ich jetzt leider nicht mehr)
Das Buch kann einem verlorenen Mut wiederbringen. Das konnte ich bei meinem Terror-Monster-Welpen Rocco echt gut gebrauchen. Es ist schön verständlich geschrieben und es macht Spaß es zu lesen. Man lernt das Wesen "Hund" besser kennen und das ohne fachchinesisch und viel Bla bla! Es ist auch so geschrieben, dass man über sich selbst lachen kann. Ein wirklich gutes Buch! (Hat sogar mein Männe gelesen - und seit ich ihn kenne, 4 Jahre, hat er nur zwei Bücher gelesen und das war eins davon!) :tu:

2. Hunde erziehen für Dummies (Verlag und Autor weiß ich auch nicht mehr)
Ebenso gut verständlich und lustig geschrieben wie das o.g.
Ich finde, beide sollte man gelesen haben! :tu:

Liebe Grüße
Jacky

Susi_NGT
07.03.2006, 23:58
bitte??? :schmoll:
dich zwicken wohl die kontaklinsen, mach die glubschen auf :D
ích war so abgelenkt von der anderen lektüre in deiner wohnung.:D :-*

ich hätte angst, alles falsch zu machen, um mal zum thema zurückzukehren. ich bräuchte wohl ein 24-h-hundeschule. *g*
aber danke nochmals für die antworten. ist wirklci interessant, auch wenn ihr von euren erfahrungen berichtet.

Jacqueline1705
08.03.2006, 00:28
@Susi: Du hast doch schon einen Hund, oder liege ich jetzt völlig daneben?

Susi_NGT
08.03.2006, 23:30
Jacqueline, du liegst völlig daneben.;)
ich bin meilenweit vom status hundebesitzerin entfernt. das wird hier kaum wer verstehen können...aber ich bin da, zumindest momentan, in vielen aspekten zu egoistisch zu. mal abgesehen davon, dass ich momentan meine eltern mit meiner anwesenheit beehre und die alles andere als begeistert von einem hund wären.

wenn ich aber jemals mir ein tier ins haus hole, das die größe eines meerschweinchens übertrifft, dann einen hund.:)

mich hat das thema erziehung schon längere zeit einfach so beschäftigt, deswegen fragte ich hier mal die expertenrunde.