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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vogelgrippe --- Freigänger



Nette
22.02.2006, 19:19
Hallo!
Ich habe einen Kater, der viel draußen rumstromert.
Wie jede Katze erlegt er auch gern Vögel.
Laut Veterinäramt kann sich eine Katze weder anstecken, noch die Krankheit übertragen.
Im Fernsehn kam aber ein Bericht, in dem dies zwar nicht deutlich widersprochen wurde, aber wir finden das der Bericht stark das Gegenteil behauptete.
Wie seht Ihr das?
Sollte man die Katzen solange noch kein Fall von VG in der näheren Umgebung bekannt ist, weiterhin raus lassen. Oder jetzt schon Hausarest?
Aber für wie lange soll der Hausarest andauern? Mein Kleiner wird schon ganz hibbelig, wenn er mal zwei Tage nicht raus darf.
LG
Janett

Gloriaviktoria
23.02.2006, 08:05
Hallo,

meine drei sind zwar keine Freigänger, werden aber gebarft, d. h. bekommen auch rohes Geflügelfleisch.
Ich habe für mich persönlich entschlossen, dass ich mich nicht panisch machen lassen werde. Wie das Risiko der Ansteckung tatsächlich aussieht, kann ich dir nicht beantworten - das können anscheinend auch die Experten nicht. Für mich ist aber eine große Portion Hysterie dabei, ich werde daher weder für die Katzen noch für mich was ändern.

Buzi
23.02.2006, 08:27
Hallo, klar ist ein gewisses Risiko nicht von der Hand zu weisen, aber ich persönlich habe mir vorgenommen, die Ruhe zu bewahren. Meine beiden Kater werden auch weiterhin Freigang bekommen. Bei uns gibt es noch keinen Fall von Vogelgrippe, was sicher auch nur eine Frage der Zeit ist, bis sie bei uns ankommt. Dann kann man die Situation immernoch überdenken. Da haben wir die Maul- und Klauenseuche, BSE und was weiss ich noch überstanden... LG Buzi

SusanneK
23.02.2006, 15:14
Mein Leo ist Freigänger, aber ich habe schon Angst, seit die toten Schwäne auf Rügen gefunden wurden. Morgen kommt meine Mutter zu Besuch und sie hat mir vor einiger Zeit versprochen, dass sie Leo für ein paar Wochen mitnehmen würde, wenn die Vogelgrippe nach Deutschland kommt. Noch ist sie nicht in Sicht (wir wohnen in NRW), aber wenn sie da ist und Leo ist drinnen, bin ich viel beruhigter. Ich werde mal schauen, ob sie ihn morgen schon mitnimmt und nicht erst, wenn es fünf vor zwölf ist!
Er kennt ihre Wohnung und drängt da auch nicht nach draußen, da ist er immer in den Sommerferien. Hier bei uns mag ich ihn nicht einsperren, weil er das gar nicht verstehen würde, bei Oma darf er nicht raus und das versteht er da besser.

foisseur
23.02.2006, 16:35
Ich habe Freigänger und werde sie nicht einsperren. Das sich Kleinvögel, die unsere ja fressen, mit dem Grippevirus anstecken ist nicht bewiesen, auch nicht wie sich unsere anstecken.
Außerdem müßten wir uns dann nicht auch einsperren?

foisseur
23.02.2006, 16:54
Vogelgrippe

Anlässlich der aktuellen Diskussion über die Gefahr einer Ansteckung von Katzen mit dem Vogelgrippevirus warnt VIER PFOTEN vor Fehlinformationen und Panikreaktionen.

Kein Gefahr für Hauskatzen
Geflügeltransporte und Vogel-Handel
Vogelgrippe - die häufigsten Fragen


Kein Gefahr für Hauskatzen

Anlässlich der aktuellen Diskussion über die Gefahr einer Ansteckung von Katzen mit dem Vogelgrippevirus warnt VIER PFOTEN vor Fehlinformationen und Panikreaktionen.

Bislang gab noch es keinen einzigen Fall einer Übertragung des Vogelgrippevirus auf Katzen! Die in diversen Medienberichten beschriebenen Möglichkeiten der Ansteckung von Katzen beschränken sich auf Laborversuche, die unter realitätsfernen Bedingungen durchgeführt wurden. So spritzte man beispielsweise den Tieren die 25.000-fache Virus-Dosis direkt in die Luftröhre. Auch der immer wieder auftauchende Fall, einer Erkrankung von Raubkatzen in einem thailändischen Zoo, war ein beabsichtigtes Experiment. Die Großkatzen wurden mit hohen Mengen an infiziertem Fleisch gefüttert und wiesen eine Immunschwäche auf, da sie zuvor gegen eine Viruserkrankung geimpft wurden.

"Diese Forschungsberichte aus dem Jahre 2004 nun aus zu graben und daraus ohne Berücksichtigung der realen Umstände, unter denen eine Katze in Berührung mit dem Virus kommen könnte, eine Gefahr für Hauskatzen ab zu leiten, ist falsch und fahrlässig" warnt Lisa Faderny, Projektleiterin VIER PFOTEN.. Die Vogelarten (Singvögel und Tauben), die zu den Beutetieren der Hauskatze zählen, sind nach gegenwärtigem Stand der Wissenschaft nicht als Überträger des Vogelgrippe-Virus bekannt.

Die in Österreich für die Sicherheit beauftragten Stellen geben bei Nachfrage, ob es eine potentielle Gefahr für Hauskatzen und Hunde gäbe jedenfalls eine klare Entwarnung! So erläutert Univ.-Prof. Franz Allerberger, Bereichsleiter Humanmedizin der AGES (Österr. Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit): "Seitdem das H5N1-Virus im Jahr 1997 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gab es trotz intensivster Überwachung keinen wissenschaftlichen Beweis, dass sich Katzen in der freien Natur mit dem Erreger infiziert hätten." Weiters betont Allerberger, dass Katzen hinsichtlich der Vogelgrippe keine Gefahr für den Menschen darstellen.

aphrodite
23.02.2006, 17:36
Meine Mom wollte mir auch schon Angst machen - von wegen Erik fängt doch auf der Terrasse ab und an 'nen Vogel, nicht das er sich ansteckt. :man: - die machen alle viel zu viel Panik. Ich ess nach wie vor Geflügel, der Kater darf nach wie voer auf die Terrasse.
Und wegen den Schwänen auf Rügen: an der Witower Fähre werden jedes Jahr um diese Zeit ca. 300 tote Vögel gefunden. An dieser Stelle friert es schnell mal zu. Auch weht dort ständig ein richtiges "Lüftchen". Alte, schwache und junge Vögel, die noch nicht stark genug sind, die bereits aus den wärmeren Gebieten zurück sind, verkraften dass meist nicht. Dort gibt es oft aprupte Wetterumschwünge (war schon oft dort, ist wirklich 'ne tolle Gegend). Bis jetzt hat dort auch noch nie einer was über tote Vögel berichtet. Nur jetzt, weil da ca. 5 von den gefundenen Vögel diesen Grippevirus hatten, macht man Panik.
Das erinnert mich ganz an die BSE-Fälle oder die Schweinepest vor einigen Jahren - und nach einer Weile sprach keiner mehr davon.

catweazlecat
23.02.2006, 18:49
Hallo Grit

offenbar verfolgst du die Nachrichten nicht wirklich. Von 5 infizierten Vögeln kann wohl kaum mehr die Rede sein. Glaubst du ernsthaft deshalb würde die Bundeswehr beteiligt und Sperrgebiete eingerichtet.

Man sollte es nicht dramatisieren aber einfach ignorieren ist sicher nicht der richtige Weg.

foisseur
24.02.2006, 08:56
In Nürnberg wurde auch ein toter Schwan gefunden. Also der Virus schon in der Nähe, dachten viele. Gestern stand dann in der Zeitung, daß er an Nierenversagen und Gicht gestorben ist. Sie können also auch noch normal sterben.

surfmail17
24.02.2006, 09:33
Also, ich halte da vieles für Panikmache. Meine ist Freigängerin und hat auch ihre Katzenfreunde draußen. Die Katzen, die sich angesteckt haben waren Großkatzen im Zoo, die täglich mit infizierten Vöglen gefüttert wurden oder Katzen aus dem Labor, die täglich jede Menge infizierter Tiere zu fressen bekamen. Die haben dann auch gesunde Katzen durch beißereien angesteckt, die keine infizierten Vögle gefressen haben. Entscheident soll doch die Dosis des Virus sein.

Und mal ehrlich, wie viele Enten, Schwäne, Wachteln oder Gänse fressen denn eure Freigänger?;) Bestimmt genau so viele wie meine...:D

Es sind ja eher Singvögel, die die Katzen fangen und so dicht kommen sie ja nicht mit dem Vogelkot, o. ä. in Kontakt.

Klar, wenn ich einen Teich in unmittelbarer Nachbarschaft hätte gäb es bestimmt auch Stubenarrest. Aber so, nur Feld, Wald und Wiese. Nö, da geht sie weiter raus.

Ich halte das Risiko für eine Ansteckung der Katze und dann des Halters eher gering.

Wenn man es so sieht sind ja auch verhältnismäßig wenige Menschen dabei angesteckt worden. In Ländern wie der Türkei, Indien o.ä. gibt es doch im Vergleich zur Lebensweise (mit den Hühner sprichwörtlich schlafen gehen), Bevölkerungsdichte, usw. nur einen geringen Prozentanteil von Ansteckungen und Todesfällen bei Menschen.

Ich glaube, da sollte man sich nicht verrückt machen lassen und so weiter leben, wie bisher auch.

cynthi
24.02.2006, 11:08
Hallo, also ich denke, dass man nicht alles in der Presse so glauben darf. Ich hab auch in der einen Zeitung gelesen, keine Panik wegen Katzen und im TV sprach ne viertel Stunde später einer von Katzen einsperren :man:
bei uns wurden zwei tote Schwäne gefunden -hier lief es andersrum:
in der Presse stand, einer wurde angefahren und ist an den Verletzungen erlegen, der zweite war wahrsch. sein partner und starb aus Kummer - ABER eine Bekannte lief hat die beiden lebend gesehen und zwar am Ufer eines Baches - beide waren total benommen, ihr Hund und der eines anderen liefen auf die beiden zu und sie rührten sich nicht, keine Abwehrhaltung, die Bekannte stubste den einen sogar mit Handschuh nix, nur keuchen :eek: amnächsten Tag war der eine im Bach eingefroren und der andere lang im Gebüsch - also von Verletzungen war nix zu sehen
das finde ich auch merkwürdig

Karlchen darf und will nach wie vor raus, ich ertappe mich dabei, dass ich den Garten schon mal nach Schwänen absuche ;) aber sonst :cup:

grisu
24.02.2006, 11:56
Hei,

macht Euch doch bitte nicht bescheuert. Zur Zeit ist das Ganze eine Vogelseuche und das schon seit 1997. Jährlich sterben hunderte Menschen in Europa an der normalen Influenza Welle, an der Vogelgrippe in all den Jahren bisher weltweit um die 200 ganz genaue Zahlen weiss ich nicht. Warum soll nach all der Zeit ausgerechnet jetzt der Virus so mutieren, dass es zu einer Pandemie kommen kann? Sicher mit der verstärkten Verbreitung steigt das Risiko statistisch, aber ...bislang ist und bleibt es eine Vogelseuche.

Und dann die Studie in Holland. Die Katzen dort wurden mit der 25-tausend fachen Virenmengen infiziert, die sonst so beim Tier gefunden wird. Hat also mit der Realität nix zu tun.
Natürlich würde ich mir auch Sorgen um meine Katzis machen, wenn ich in Meck Pomm wohne, aber vernünftig wäre die Sorge nicht, denn einen normalen Beweis, nicht im künstlich geschaffenen verschärften Versuch, dass die Katzen sich anstecken können gibt es zur Zeit nicht, auch nicht, dass sich ein Mensch durch eine Katze als Virenwirt angesteckt hat.

Lasst Euch nicht bescheuert machen, sondern versucht Euch auf Fakten zu verlassen. Ich lese dann lieber direkt beim Robert Koch Institut oder der WHO oder dem Friedrich Löffler Institut nach.. da fällt die Polemik und Panikmache weg.
Die Medien wollen doch unsere Panik, damit wir uns möglichst lange für dieses Thema interessieren, oder glaubt ihr etwa tatsächlich da geht es darum die Bürger gut zu informieren?:man:

Und man hat ja schon einen Impfstoff für die Vögel, was würde dagegen sprechen, den für Haustiere einzusetzen?

Also abwarten und hoffen, dass die daran Arbeiten, das richtige tun.
VG
Elke

michi2
24.02.2006, 12:08
Hallo Elke,

lies Dir mal den Link über das Friedrich-Löffler-Institut durch. http://www.gerhard-wisnewski.de/modules.php?name=News&file=article&sid=158

Meiner Meinung nach ist da was nicht ganz koscher und mit dieser Meinung steht ich in der Zwischenzeit nicht mehr alleine da.


LG Michi

sabine136
25.02.2006, 15:14
der o.g link deckt sich so ziemlich mit meinen geistig minderbemittelt hergestellten (trug?)-schlüssen. die ausbreitung in good old germany ist doch sehr sporadisch und kann logisch aufgrund der vogelflugrouten und der befallenen tiere nicht wirklich nachvollzogen werden. und warum sollen singvögel u.ä. eigentlich resistent sein? verdacht: es hat sich noch keiner die mühe gemacht, davon verstorbene aufzusammeln und zu untersuchen. letzten herbst ist z.b. auf kraut-/assselersand eine ziemliche anzahl von gänsen "vom himmel gefallen". so was hatten die eingeborenen noch nie gesehen!! aber das soll was anderes gewesen sein.... *hmmmmm* fallen einfach so runter und ersaufen in der elbe.....:sn:
wer sagt uns eigentlich, dass wir das virus nicht schon seit jahren haben? schaut mal etwas zurück auf sars, der war auch "neu". wirklich? viren gibt es länger als die krone der schöpfung - uns. wir lernen sie bloss besser kennen und können sie dann beim namen nennen... tja, und wenn dann irgendwer mit den dingern experimentiert und ein paar "freilässt" - aus versehen natürlich und unbemerkt... ausserdem sind viren - vorzugsweise corona - äusserst mutierfreudig, was sie jahrtausende?-millionen? hat überleben lassen.

impfung: geimpfte bestände dürfen dann halt nicht mit virusfreien in berührung kommen. das ist bei rindern (herpes) seit ewig gang und gäbe. mit schweinen und deren pest kenne ich micht nicht aus, nehme aber an, dass das ähnlich läuft. und ::: eine wahre geschichte ::: es hat sich der ein oder andere landwirt schon über solche seuchen versicherungstechnisch saniert......... denkt mal drüber nach.....

also: panikmache ade! halten wir's wie immer. kleine ausnahme: geflügel gibts nicht mehr roh.

sabine136
25.02.2006, 15:17
ach so, die geografische nähe des instituts zur gehäuften infektion auf einer insel ein paar kilometer weiter ist - kriminalistisch gesehen - irgendwie ein zufall zuviel, oder?

Suse
25.02.2006, 17:08
Nur jetzt, weil da ca. 5 von den gefundenen Vögel diesen Grippevirus hatten, macht man Panik.


AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

Mecklenburg-Vorpommern: H5N1 bei 114 Wildvögeln nachgewiesen (25.02.2006)

-----------------------------------------------------------
Schwerin / Riems (aho) - Bei insgesamt drei weiteren Wildvögeln sowohl
auf Rügen als auch auf dem Festland von Mecklenburg-Vorpommern wurde
das Grippevirus H5N1 durch das Friedrich-Loeffler-Institut auf dem
Riems festgestellt. Das teilte das Agrarministerium im Schwerin mit.

Dabei handelt es sich um eine Großmöwe, die im Raum Bergen gefunden
wurde, einen Mäusebussard und einen Singschwan. Der Mäusebussard wurde
in Greifswald geborgen, der Singschwan in der bereits eingerichteten
Schutzzone Prerow im Landkreis Nordvorpommern. Um den Fundort im
Greifswald wurde eine Schutzzone errichtet.

Damit erhöhte sich die Zahl der bislang positiv auf H5N1 getesteten
Wildvögel in M-V auf 114.

:eek: Suse

Suse
25.02.2006, 17:10
ach so, die geografische nähe des instituts zur gehäuften infektion auf einer insel ein paar kilometer weiter ist - kriminalistisch gesehen - irgendwie ein zufall zuviel, oder?

Wäre das Institut südlich von München, wäre vermutlich ganz München vogelgrippeverseucht, weil jeder tote Vogel aus und um München untersucht werden würde. ;)

:cu: Suse

michi2
27.02.2006, 08:26
Tja, Leute, es wird immer schöner. Jetzt hat der Zentralverband Europäischer der Laufenten sogar an die Bundesregierung geschrieben.

http://www.gerhard-wisnewski.de/modules.php?name=News&file=article&sid=163

Und das Szenario am Bodensee? Sehr interessant.

http://www.gerhard-wisnewski.de/modules.php?name=News&file=article&sid=162

Liebe Grüße Michi

gabi_dudda
27.02.2006, 08:51
Interessantes zur Vogelgrippe und Tamiflu:

http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=28522

Nette
02.03.2006, 15:53
Naja. Zumindstens die Frage, ob sich Katzen unter "normalen" Bedingungen anstecken können, wäre ja nun geklärt.
Mein Kleiner hatte zur Zeit sowieso "Hausarest". Er war erkältet. Und da im Dezember gerade so um ne Lungenentzündung rumgekommen ist, war er jetzt erstmal im Haus.
Raus darf er auch weiterhin. Aber Gedanken macht man sich ja trotzdem. Gestern habe ich einen Artikel gelesen, in dem es heißt, dass wir noch Jahre mit dem Vogelgrippevirus in Dtld. zu tun haben werden. Und eigentlich ja auch schon hatten. Früher hieß der Virus eben Hühnerpest.
Ich hoffe für uns alle, dass unsere Freigänger davon nicht betroffen sein werden.
Liebe Grüße aus dem sonnigen aber bitterkalten Braunschweig.

Garvin
02.03.2006, 16:02
Ich wohne in einem der betroffenen Gebiete in Oberbayern. Bei uns dürfen die Katzen nicht mehr nach draußen. Offiziell heißt es, die Halter würden sonst mit Bußgeldern belegt. Was das inoffiziell bedeutet, mag ich mir gar nicht ausmalen. Unterdessen kam heute im Radio, dass zahlreiche Münchner ihre Katzen aus Angst vor Ansteckung ins Tierheim gebracht hätten. Was für bescheuerte Menschen es doch gibt! Mal abgesehen davon, was das charakterlich über diese Leute aussagt, wäre gerade ein Tierheim doch wohl der gefährlichste Ort, wenn sich die Säugetiere tatsächlich gegenseitig anstecken könnten.

Nette
02.03.2006, 16:07
Hi Garvin,

ich bin gerade etwas irritiert? Ich dachte, dass die an H5N1 gestorbene Katze in Norddeutschland gefunden wurde. In Oberbayern auch?

Ins Tierheim? Da fällt einem nix mehr ein. Und selbst, wenn es klar wäre, dass Katzen, Hunde, etc. H5N1 übertragen könnten, würde ich keinen meiner Racker weggeben.

Sophie-Herrchen
02.03.2006, 19:19
Wie immer machen die Medien ein riesen Spektakel daraus!
Soweit ich informiert bin wird der Virus vor allen über die Atemwege übertragen ( in Asien waren Menschen oder Tiere erkrankt die In Hühnerställen arbeiteten oder sogar lebten)
Der Virus soll nicht sehr robust sein ( ab 70 Grad und Magenseure übersteht er auch nicht)
Daher wäre der Verzehr von rohem Fleich auch nicht unbedingt gefährlich.

Eine Katze,die Freilauf gewohnt ist, ist ja sowieso nicht aufzuhalten!

Ich denke der Verzehr von kranken Mäusen (Tollwut) ist da auch bei einer Impfung nicht unbedenklich.:compi:

Mullemiez
02.03.2006, 20:20
Hi,
sicher ist alles halb so wild.....nur sehen das leider nicht alle so.

Vorhin kam ein Bericht im Regionalprogramm über eine TS in Ostholstein. Die TH werden teilweise schon bedroht wenn sie Katzen nicht aufnehmen wollen. Frei nach dem Motto "dann bring ich die Katze eben um" oder "dann setz ich das Viech eben aus". Ganz toll.:( :sn:

Glücklicherweise wurde dem Abschuss von freilaufenden Katzen im Bundestag heute nicht zugestimmt, nur ob sich daran wirklich alle Jäger halten?

Schugga
02.03.2006, 21:32
Also, ich denke schon, dass der Virus ziemlich aggressiv ist und wir uns noch auf einiges gefasst machen müssen...
Er ist innerhalb kürzester zeit so mutiert, dass er von Vögeln auf Katzen übergegangen ist...und ausserdem dann bei der Katze innerhalb von einem Tag so schnell ausgebrochen, dass sie schnell gestorben ist - und das ohne jegliche, gewöhnliche Anzeichen für eine Grippe-Infektion (Bindehautentzündung, Schnupfen- und Hustensymptome, allgemeine Abgeschlagenheit - ja bei Katzen ist es, wie bei Menschen...)

Ausserdem lebt er noch im toten Vogel eine zeitlang weiter...
Der Virus übeträgt sich NICHT NUR über die Atemwege, sondern allgemein über die Schleimhäute..
daher kann sich eine Katze auch beim Fresen von toten Vögeln anstecken (Hunde natürlich auch...da wird sich als Hund ja schonmal gern in toten Vögeln gewälzt...)

Mal angenommen, man hat eine infizierte Freigänger-Katze und die leckt einem das Gesicht ab...dann kann das Virus auf den Mensch übergehen...usw...

Ich rechne ebenfalls mit schlimmen Zeiten...

Schugga
02.03.2006, 21:37
Ach...und nochwas (was viele nicht lesen mögen werden):

Wenn es zu einer solchen Ausbreitung kommt, werden freilaufende Katzen zum Abschuss freigegeben werden müssen...
So hart das klingt - aber es ist der einzige Weg, einer Epidemie oder einer Pandemie Einhalt zu gebieten...

Genauso werden andere Nutz- und Wildtiere abgeschlachtet oder abgeschossen werden müssen...
Die Sicherheit der Menschheit geht nunmal vor!
Bei der Massenschlachtung von Hühnern hat's schon begonnen...und das tut keinem Leid, obwohl es auch Tiere sind...

Lavendel
02.03.2006, 21:46
Hallo zusammen.:wd:

Genau aus diesem Grund, lass ich meine seit gestern drinnen. Ich versuche sie gerade an Geschirr und Leine zu gewöhnen, so dass ich sie dann nochmal rauslassen kann. Hier ist bisher auch noch keine Vogelgrippe bekannt geworden, aber hier gibt es sehr sehr viele Jäger. Außerdem muss ich sie dann nicht von heut auf morgen daran gewöhnen, dass sie nur noch drinnen bleiben muss. So habe ich die Chance sie ganz langsam daran zu gewöhnen, dass es zumindest mit der Leine raus kann. So schrecklich das auch ist, aber irgendwann ist dieser Mist hier und dann ist es zu spät.

Gruß Lavendel

Schugga
02.03.2006, 21:50
Richtig, Lavendel! So sehe ich das auch!
Du machst das genau richtig!
Ich hoffe, noch mehr Katzenliebhaber werden und können das einsehen!

Gruß, Annika

surfmail17
03.03.2006, 09:14
Also, ich denke schon, dass der Virus ziemlich aggressiv ist und wir uns noch auf einiges gefasst machen müssen...
Der Virus übeträgt sich NICHT NUR über die Atemwege, sondern allgemein über die Schleimhäute..
daher kann sich eine Katze auch beim Fresen von toten Vögeln anstecken
Mal angenommen, man hat eine infizierte Freigänger-Katze und die leckt einem das Gesicht ab...dann kann das Virus auf den Mensch übergehen...usw...
Ich rechne ebenfalls mit schlimmen Zeiten...

Also, ich denke auch, das der Virus sehr agressiv ist und mein Chef (Virologe und daher kann man ihm nix vormachen) sagte mir, dass er auch über die Luft übertragen wird. Heisst also, die Katze muss Dich nicht mal abschlecken um Dich zu infizieren, sie muss einfach nur da sein. Genauso wie der Vogel, er muss nur mal auf's Auto sch...

Alle Katzenhalter hier haben auch diskutiert, was wir jetzt mit unseren Mizen machen. Und weisst Du, was unser Chef dazu sagte. "Jetzt sperrt ihr alle die Katzen in den Keller und geht weiter selber raus, ein Vogel sch... auf Euer Auto, ihr werdet krank und die Katze im Keller überlebt". Im Prinzip hat er ja recht...

Also, ich werde meine Mize weiter raus lassen, zumal sie als Einzelkatze den Freigang braucht und ihre Freunde auch draußen hat. Ich werde mir auch jetzt nicht übertrieben die Hände waschen, keinen Mundschutz tragen etc. Klar, wenn wir zum Sperrbezirk erklärt werden (was Gott verhüten möge) bleibt die Minz drin, dann haben wir keine andere Wahl, leider.

Theoretisch müssten dann in einem Sperrbezirk auch alle öffentlichen Einrichtungen (Schule, Kindergarten, Kino, etc.) geschlossen werden, damit die Ansteckung von Mensch zu Mensch verhindert wird.

Die Spanische Grippe (H1N1) war ja ursprünglich auch ein Vogelvirus und hat jede Menge Menschen dahin gerafft.

Ist halt anderst wie bei BSE. Da wird der ganze Kuhstall gemeuchelt und Ruhe ist, aber die Vögel kann man nicht einsperren und eine Impfung ist auch so ein Problem. Dadurch kann sich das Virus wieder verändern, es kommt H5N2 und schon geht es wieder los. Zumal man bei einer Impfung dann nicht mehr feststellen kann, ob das Tier an dem Virus oder was anderem gestorben ist. Denn geimpfte Tiere schlagen auf den Test für H5N1 ja auch positiv an.

Letztes Jahr z.B. habe ich mich noch gefreut, als die Kraniche über unser Haus zogen, dachte, so, jetzt kommt der Frühling. Dieses Jahr habe ich das Schauspiel mit etwas übleren Gefühlen verfolgt (was ist, wenn einer in den Garten sch... infiziert ist, die Kinder stecken den Schnee in den Mund, die Katze frisst Vögel und Mäuse buddelt im Dreck, :-(0) und was sonst noch so passieren kann). Aber das Leben muß ja weiter gehen und ich denke, wir sollten schon vorsichtig sein, uns aber nicht verrückt machen lassen.

Ina R.
03.03.2006, 10:29
Ach...und nochwas (was viele nicht lesen mögen werden):

Wenn es zu einer solchen Ausbreitung kommt, werden freilaufende Katzen zum Abschuss freigegeben werden müssen...
So hart das klingt - aber es ist der einzige Weg, einer Epidemie oder einer Pandemie Einhalt zu gebieten...

Genauso werden andere Nutz- und Wildtiere abgeschlachtet oder abgeschossen werden müssen...
Die Sicherheit der Menschheit geht nunmal vor!
Bei der Massenschlachtung von Hühnern hat's schon begonnen...und das tut keinem Leid, obwohl es auch Tiere sind...


Eine Epidemie/Pandemie kann es doch erst dann geben, wenn das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird. Und die Gefahr sich durch Menschen anzustecken, ist für uns wohl wesentlich realistischer als die Gefahr, sich bei einem Tier anzustecken. Den engen Kontakt mit Menschen kann man nicht vermeiden, ich denke mal nur an öffentliche Verkehrsmittel, Arbeitsstätte, Supermarkt, Geld usw. Daran ändert auch das hysterische Töten von wehrlosen und in der Regel gesunden Tieren nichts.

Werden wir dann auch zum Abschuss freigegeben oder abgeschlachtet, weil wir wiederum Tiere und andere Menschen anstecken können?

Wer Freigänger hat, kann durchaus gewisse Hygieneregeln einhalten, um eine Ansteckung zu vermeiden oder die Gefahr dafür zu verringern. Außerdem reden wir hier nicht von der Pest, sondern von einer Grippe, und die ist bis jetzt noch behandelbar, wenn man sich rechtzeitig in ärztliche Behandlung begibt. Die Menschen, die bisher starben, sind letztendlich an einer Lungenentzündung gestorben, also einer bakteriellen Folgeinfektion, nicht unmittelbar an dem Virus. Diese Menschen wurden nicht rechtzeitig ärztlich versorgt.

Sicher ist eine gewisse Vorsicht angezeigt, aber dieser panische Aktionismus, der hier um sich greift, und das Töten unschuldiger Tiere ist völlig überzogen.

Meine Katzen sind keine Freigänger. Aber wenn sie es wären, würde ich sie auch langsam reinnehmen, allerdings weniger aus Sorge, dass sie sich anstecken könnten, als vielmehr aus Angst, dass sie einen sinnlosen Tod durch aufgehetzte Mitmenschen sterben könnten.

In den stark betroffenen Regionen würde ich Freigänger aber natürlich auch aus Gründen der Ansteckung versuchen drinnen zu lassen.

Sandra1980
03.03.2006, 10:39
*seufz*

Wir wohnen ewa einen km von einem Sperrgebiet weg. Am Lech wurde ein Schwan gefunden, kurz darauf etwas weiter unten am Lech noch einer. (Natürlich wurden noch mehr tote geborgen, aber bei diesen zweien wurde es nachgewiesen) Wie lange wird es wohl noch dauern, bis etwas weiter oben am LEch einer gefunden wird? Wie lange wird es dauern, bis fast überall das Virus nachgewiesen wurde?

Ich bin froh, dass meine Katzen keine Freigänger sind. Der Kater von Freunden jedoch randaliert jetzt schon in der Wohnung. Das wird noch ziemlich nervenaufreibend werden.

Und wegen Vogelkot auf dem Auto - im Winter soll man eh öfter Auto waschen fahren...

Auch bin ich quasi "auf dem Sprung".
Ich habe ein paar Fruende in unterschiedlichem Ausland, wo ich notfalls hin kann. Vorerst hatten wir das zwar nur im Spass gesagt, aber es kann verdammt schnell verdammt ernst werden. Und wenn man dann noch aus dem Land rauskommt, wird mich hier nichts mehr halten.

Ich halte nichts von Panikmache, aber eine gewisse Vorbereitung schadet sicher nicht.

aphrodite
03.03.2006, 10:50
Im Landkreis Ebersberg haben sie gestern in einem Park Haufen Vögel abgeschossen. Die Vögel (weiß ned mehr, ob Enten oder so) lebten dort in einem Gehege. Keines der Tiere hatte die Gripee. Und warum wurden sie dann abgeknallt? Tja, ganz einfach: man konnte es den Tieren nicht zumuten, sie einzusperren...

:man: :man: :man: so etwas ist blinder und bekloppter Aktionismuss - und warum: wegen solchen Iditoen, die sich von der Presse aufhetzenm lassen, eben solche Idioten, die ihre Katzen in TH abschieben

Die Geflügelpest gab es schon immer - und es wird sie auch immer geben.
Und sein wir doch mal ehrlich: voriges Jahr am Ende des Winters hat man auch hier und da Vögel gefunden - weiß einer, ob die nicht auch schon die Grippe hatten? Die wurden nie untersucht - weil da einfach kein Hahn nach gekräht hat.
Ich hab's ja schon mal geschrieben: an der Witower Fähre sterben jedes Jahr an die 300 Vögel, sie wurden noch nie untersucht. Wahrscheinlich waren da auch schon Grippefälle dabei. Es ist Winterende, es ist heuer ein kalter Winter, und ein recht langer Winter (nur so am Rande: wo ist die globale Erderwärmung? ich WILL Frühling *mit dem Fuß austampf*) - warum sollen Vögel da nicht auch Grippe bekommen?

Ach ja, stand in der LVZ: auf Rügen werden keine toten Vögel mehr eingesammelt, die Bundeswehr ist abgezogen, es liegen keine Seuchenmatten mehr aus... - das ganze Tamtam war nur für die Öffentlichkeit.

Ina R.
03.03.2006, 11:15
Auch bin ich quasi "auf dem Sprung".
Ich habe ein paar Fruende in unterschiedlichem Ausland, wo ich notfalls hin kann. Vorerst hatten wir das zwar nur im Spass gesagt, aber es kann verdammt schnell verdammt ernst werden. Und wenn man dann noch aus dem Land rauskommt, wird mich hier nichts mehr halten.


Ist doch nicht dein Ernst, oder? Und was machst du dann mit deinen Tieren?

Außerdem würde dir das wenig nutzen, denn WENN es wirklich zu einer Pandemie kommen sollte, dann weltweit.

michi2
03.03.2006, 11:19
Also, ich denke auch, das der Virus sehr agressiv ist und mein Chef (Virologe und daher kann man ihm nix vormachen) sagte mir, dass er auch über die Luft übertragen wird. Heisst also, die Katze muss Dich nicht mal abschlecken um Dich zu infizieren, sie muss einfach nur da sein. Genauso wie der Vogel, er muss nur mal auf's Auto sch...



Er hat nicht recht, Herr Gott nochmal, langsam nervt der Scheiß aber ehrlich. Ist wohl auch gekauft oder was. Ich werd jetzt langsam echt aggressiv, wenn ich den ganzen Mist höre, der da in den Medien verbreitet wird. Hier, die Österreicher sind da etwas besser darauf, versteh nur nicht, warum die Öffentlichkeit da jetzt so rumspinnt.

Zitat:
Vogelgrippe gefährdet weder Hund noch Katze!


Die Vogelgrippe ist eine virale Infektionskrankheit, die bevorzugt unter Wasservögeln mit Risikopotenzial für Geflügel ansteckend ist

Der für die gesamte EU vorbildhafte österreichische Seuchenplan sieht ausreichende veterinärmedizinische Vorsorgemaßnahmen zur sofortigen Bekämpfung auftretender Seuchenzüge vor. Dies geschieht im konkreten Fall zum Schutz des Geflügels und der nachgelagerten sicheren Lebensmittelproduktion. Geflügel und Eier heimischer Herkunft können nach wie vor bedenkenlos gegessen werden!

Im weitesteten Sinn schützen tierärztlichen Maßnahmen auch den Menschen.

Wer einen verendeten Vogel gefunden hat, soll den Fund dem nächsten Amtstierarzt (Bezirkshauptmannschaft) melden. Diese kontrollieren auch laufend die Seuchenfreiheit von Nutztierbeständen und schreiten bei jedem Verdachtsfall zuverlässig ein. Amtstierärztlich ergriffene Maßnahmen wie Stallpflicht für Geflügel, Absperrungen, Seuchenteppiche etc. sind geeignete Maßnahmen, welche die Verbreitung der Vogelgrippe in den Geflügelbeständen verhindern; sie müssen aber auch beachtet werden.


Eine Übertragung des H5N1 Virus auf andere Säugetiere (z.B. Hunde oder Katzen) ist bisher unter Alltagsbedingungen nicht aufgetreten. Die diesbezüglich kolportierte Meldung bezieht sich ausschließlich auf einen plakativ ausgewählten Laborversuch. Es passiert nichts, wenn ihr Hund einen verendeten Vogel beschnuppert!

Menschen stecken sich sehr selten und nur bei engstem körperlichen Kontakt mit erkranktem Geflügel unter unhygienischen Bedingungen an (z.B. Asien).

Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch, wovor große Angstgefühle erweckt wurden, kann derzeit ausgeschlossen werden.

Die Vogelgrippe ist eine Vogelseuche. Panikmachende Meldungen sind unangemessen, Vorsicht jedoch angebracht.

Dr. Helmut Wurzer
Präsident der Österreichischen Tierärztekammer

Und hier:

Zitat:
Eine Studie über eine experimentelle Infektion von Hauskatzen mit dem Influenzavirus H5N1 belegt, dass Katzen für diesen Virustyp empfänglich sind. Die infizierten Tiere erkrankten und schieden Influenzaviren aus. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass diese experimentelle Infektion der Katzen mit einer hohen Virusdosis erfolgt ist - eine Situation, welche mit unter natürlichen Umständen stattfindenden Infektionen nicht direkt verglichen werden kann. Dass Katzen auf natürlichem Wege keine nennenswerte Rolle in der Verbreitung spielen dürften, wird auch dadurch unterstützt, dass es selbst in den Ländern, in welchen seit Jahren H5N1 massiv kursiert, keinerlei Hinweise gibt, dass Katzen in den Infektionszyklus einbezogen wären, erklären die VUW-Experten der Klinischen Virologie und der Klinik für Interne Medizin und Seuchenlehre.

Quelle: FU Berlin

Und hier, hab ich in einem anderen Forum gefunden:

--Zitat--:
Ich habe gesetrn mit einer Arbeitskollegen gesprochen, die in 4 Wochen mit einer Gruppe Behinderter zur Ferienfreizeit nach Rügen fahren will. Sie hatte mit einer Dame vom dortigen Fremdenverkehrsamt telefoniert, um sich über die Situation zu informieren. Diese Dame hat sich ganz böse über die Berichterstattung geäußert und welchen Schaden das für den Tourismus anrichtet. Sie meinte, man hatte am Anfang viele, viele tote Schwäne an einem Strandabschnitt zusammengetragen und dann breitgeharkt. Danach sind die Reporter und auch Prominente aus der politik da durch gealufen und haben alles gefilmt. So kamen viele Aufnahmen zustande, die massenhaft tote Schwäne zeigten.
Das erstaunliche ist, dass niemand von denen Schutzanzüge oder Masken trug, die kamen erst später.
--Zitat Ende--

Und die 28 Enten, die in Lindau am Bodensee gefunden wurden, waren NICHT INFIZIERT! Auch am Bodensee ähnliche Szenarien wie in Rügen. Ich hab Verwandte und Freunde am Bodensee, die mir das bestätigen können!!

Michi, die jetzt erstmal Dampf ablassen mußte, weil man sich echt verarscht fühlt von den Medien

michi2
03.03.2006, 11:27
Und hier:

Können sich Katzen durch Vogelkot anstecken?
Nach heutigem Kenntnisstand reicht die Menge an Erregern in Vogelkot nicht aus, um Säugetiere zu infizieren, selbst wenn geringe Mengen davon aufgenommen werden. Es sollte aber unbedingt vermieden werden, dass Haustiere mit verendeten infizierten Wasservögeln in Berührung kommen - deshalb gilt für Katzen in den Sperrgebieten "Hausarrest".

gefunden hier:
http://www.br-online.de/kultur-szene/quer/zoom/artikel/0603/vogelgrippe-haustiere/index.xml

michi2
03.03.2006, 11:33
Und das hier finde ich auch sehr interessant:

http://www.zeitenschrift.com/news/sn-311005-vogelgrippe.ihtml

Michi

Sandra1980
03.03.2006, 11:47
@ Ina

Doch, in gewissem Sinne ist dies mein Ernst.
Und auch eine Pandemie erstreckt sich nicht über die "ganze" Welt. Oder meinst Du, dass auch der hinterste Busch in Afrika (Methaper!) betroffen sein wird?
Die ganz andere Sache wird aber eher sein, dass, wenn es soweit sein sollte, dass man flüchten möchte, wohl die Flughäfengesperrt sein werden und man eh nict rauskommt.

Meine Katzen hätte ich natürlich mitgenommen, das mit dem Pferd wäre eher ein Problem, da man es nciht so einfach von heute auf morgen in ein Flugzeug stecken kann.

Aber da ich eh das nur in dem Fall machen würde, wenn es von Mensch zu Mensch übertragbar wird, reicht es ja evtl shcon aus "sich zu verstecken" also mit genügend Vorräten zu Beannten fahren, wo keine Menschen sonst sind. (Und vor allem sich nicht in großstädten, U-bahnen usw aufhalten...)

-----

Was mir nicht klar ist - es ist doch eine normale Katze erkrankt - wie kann man dann noch davon reden, dass es eben nicht auf Katzen, Hunde usw übertragbar ist?

und dieser Satz:
"Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch, wovor große Angstgefühle erweckt wurden, kann derzeit ausgeschlossen werden."
Da ist ein "DERZEIT" drin! es wurde ja auch gesagt, dass die Vogelgrippe mit den Zugvögeln kommen wird - tja, das hat auch nicht gestimmt...

Anji
03.03.2006, 11:51
Sicher ist auch viel Panikmache dabei, das passiert bei solchen Dingen immer.

Aber man kann doch nicht so blauäugig sein, und einfach die Augen schließlich und das einfach abtun. So tun, als wenns ein Kinofilm wäre und keine Realität!!!

Ist es Dir nicht selbst zu blöd, so ein Zital zu bringen, obwohl die erste Katze schon tot ist??? Aber wahrscheinlich behauptest Du jetzt auch noch, sie ist auch einem Labor ausgebrochen und hat sich nicht auf "natürlichem" Wege infiziert...

Es ist wirklich unglaublich.

Schugga
03.03.2006, 12:13
Du sagst hier, was ich gedacht habe, Anji.... *koppschüddel*

Garvin
03.03.2006, 12:15
@Nette: nein, das war ein Missverständnis - bei uns wurde glücklicherweise noch keine infizierte Katze gefunden, aber dafür eine infizierte Ente.

@Michi2: so ganz verstehe ich deine Erregung nicht und habe den Eindruck, dass du nicht ganz auf dem laufenden bist. Die in Lindau gefundene Ente trug das H5N1 Virus in sich, und die auf Rügen gefundene tote Katze ebenfalls.

Die von dir beschriebenen Handlungsempfehlungen sind alle richtig und es ist auch bekannt, dass das Virus, wenn es denn vorhanden ist, beim Kochen abgetötet wird. Und natürlich ist es falsch, Panik zu verbreiten, und auch muss jemand nicht unbedingt immer mit seinen Prognosen recht behalten, nur weil er Virologe ist, aber du kannst doch nicht ernsthaft die Gefahr negieren. Es hat bereits eine Übertragung von Vogel auf Säugetier - nämlich Katze, und das auch nicht nur auf Rügen, sondern auch in Asien (bei Großkatzen im Zoo) - gegeben, und es hat auch schon Menschen gegeben, die sich ansteckten. Da kannst du noch so viele Websites zitieren, an den Fakten ändert das nichts.

Es braucht nicht allzuviel Pessimismus, um sich Szenarien vorzustellen, in denen a) das Virus weiter mutiert, andere Übertragungswege findet und auch Arten befällt, die bislang nicht betroffen sind und b) es zu einer Kreuzung mit einem menschlichen Grippevirus kommt.

Ich gebe dir absolut recht, dass die Medien das weidlich ausschlachten und da auch viel Panikmache und Populismus betrieben wird. Das hilft niemandem und soll wohl nur davon ablenken, dass trotz der langen Vorlaufzeit keine ausreichende Vorbereitung auf den Ernstfall stattgefunden hat. Auf Rügen hat sich keiner mit Ruhm bekleckert - weder die Presse, noch die zuständige Landrätin. Damit wird die Dame vom Fremdenverkehrsamt aber nicht automatisch zur Vogelgrippe Expertin. Wann immer wirtschaftliche Interessen berührt werden, kann man nicht mehr von einer ehrlichen und realistischen Einschätzung ausgehen. Ich persönlich halte es auch für albern, wegen der Vogelgrippe nicht nach Rügen zu reisen, da dort die Gefahr kaum größer ist als in anderen Teilen Deutschlands. Daraus aber zu schließen, dass eine Übertragung auf Säugetiere unwahrscheinlich ist, halte ich für schlicht und ergreifend naiv.

Ich weiß nicht, wie das in Österreich ist, aber in Deutschland geht es wieder einmal um die Verteilung der Kompetenzen zwischen Bund und Ländern, und da versumpft dieses Land mal wieder im tiefsten vorsintflutlichen Föderalismus. Jedes Bundesland will sein eigenes Süppchen kochen und bloß keine Macht abgeben, auch wenn es sachlich gesehen sinnvoll ist.

@Sandra: was soll die 'Flucht' ins Ausland bitte ändern? Glaubst du, Viren machen vor Landesgrenzen Halt???

michi2
03.03.2006, 12:19
Sicher ist auch viel Panikmache dabei, das passiert bei solchen Dingen immer.

Aber man kann doch nicht so blauäugig sein, und einfach die Augen schließlich und das einfach abtun. So tun, als wenns ein Kinofilm wäre und keine Realität!!!

Ist es Dir nicht selbst zu blöd, so ein Zital zu bringen, obwohl die erste Katze schon tot ist??? Aber wahrscheinlich behauptest Du jetzt auch noch, sie ist auch einem Labor ausgebrochen und hat sich nicht auf "natürlichem" Wege infiziert...

Es ist wirklich unglaublich.

Ich denke mal, Du meinst mich damit. Es gibt durchaus eine ganz große Menge Leute, die genau das denken, dass die Katze ein Labortier war. Und ich gehöre auch dazu. Stehe ich voll dazu.
Ich bin nicht blauäugig, sondern ich hinterfrag ein bißchen das ganze und da kommen tatsächlich zum Teil ganz andere Dinge raus, andere Darstellungen, als das, was man tagtäglich in den Medien liest. Glaub mir.

Außerdem sind nicht unbedingt die Zugvögel schuld. Es gibt durchaus namhafte Wissenschaftler, die den Menschen dafür verantwortlich machen, mit gutem Grund.

http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/vogelgrippe/zugvoegel.xml

Forscher der Vereinten Nationen warnen auch davor, die Zugvögel alleine für die Vogelgrippe verantwortlich zu machen. Das Virus breitet sich von Ost nach West aus, die Vogelflugroute geht aber, seit der Vogel fliegen kann, von Nord nach Süd und zurück. Kann Dir jeder Ornithologe bestätigen. Die Forscher manchen auch den Menschen dafür verantwortlich, illegale Transporte mit Geflügel und Geflügelwaren.

Ich bin nicht blauäugig, sondern realistisch und glaub nicht alles, was in den Medien steht. Da steht nämlich nicht alles drin, was wir wissen sollten.

Und lies Dir mal diese Seite hier durch, was es mit dem FLI Institut so auf sich hat, das wissen viele auch nicht:
http://www.gerhard-wisnewski.de/modules.php?name=News&file=article&sid=158
Das hier würde ich sagen, ist Krimi pur, nur im realen Leben.

Michi

Ina R.
03.03.2006, 12:54
@ Ina

Doch, in gewissem Sinne ist dies mein Ernst.
Und auch eine Pandemie erstreckt sich nicht über die "ganze" Welt. Oder meinst Du, dass auch der hinterste Busch in Afrika (Methaper!) betroffen sein wird?
Die ganz andere Sache wird aber eher sein, dass, wenn es soweit sein sollte, dass man flüchten möchte, wohl die Flughäfengesperrt sein werden und man eh nict rauskommt.

Meine Katzen hätte ich natürlich mitgenommen, das mit dem Pferd wäre eher ein Problem, da man es nciht so einfach von heute auf morgen in ein Flugzeug stecken kann.

Aber da ich eh das nur in dem Fall machen würde, wenn es von Mensch zu Mensch übertragbar wird, reicht es ja evtl shcon aus "sich zu verstecken" also mit genügend Vorräten zu Beannten fahren, wo keine Menschen sonst sind. (Und vor allem sich nicht in großstädten, U-bahnen usw aufhalten...)


Aber Sandra, das ist doch wrklich ein Horrorszenario, das du da beschreibst!
Wenn es um das Ebola-Virus ginge, könnte ich das ja noch versehen, aber so...

Warum sollten wir denn nicht mehr aus Deutschland raus- oder in andere Länder reinkommen? Wie Garvin ja schon schreibt, kennen Viren keine Landesgrenzen. Wenn das Virus wirklich mal so mutieren sollte, dass es von Mensch zu Mensch übertragbar ist, dann ist natürlich die Gefahr der Ansteckung dort am größten, wo die Population am höchsten ist - klar. Ob du in irgeneinem kleinen afrikanischen Dorf irgenwann mal von dem Virus eingeholt werden könntest, weiß ich nicht, halte ich aber für möglich. Allerdings schätze ich mal, dass du in Afrika auch anderen Gefahren für Leib und Leben ausgesetzt bist, die du hier nicht hast.

Und nochmal: Die sog. Vogelgrippe ist nicht zwangsläufig tödlich und kann durchaus behandelt werden, wenn sie rechtzeitig diagnostieziert wird. Hoch gefährdet sind natürlich Menschen eines gewissen Alters, mit chronischen Erkrankungen, immungeschwächte Menschen usw. Aber die sind auch bei jeder anderen echten Grippe höchst gefährdet.

Natürlich soll man das Problem nicht verharmlosen, aber ich finde, dass gerade in einem Forum wie diesem etwas besonnener mit dem Thema umgegangen werden sollte. Hier lesen sehr viele Tierbesitzer mit, und es ist nicht hilfreich, die noch mehr zu verunsichern als das die sensationslüsterne Regenbogenpresse ohnehin schon getan hat. In den letzten Tagen füllen sich die Tierheime, und ich möchte nicht wissen, wieviele Tiere jetzt einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen werden. Ich habe auch schon gehört, dass Leute ihre eigenen Tiere töten. Und da sollte man doch eher versuchen klarzumachen, dass das nun wirklich völlig blödsinnig ist, anstatt nocht mehr Panik zu schüren.

Ich persönlich mache mir im Moment wirklich mehr Sorgen um meine Tiere, die mir sehr viel bedeuten, als um mich.

Sandra1980
03.03.2006, 12:57
@ Garvin
ich habe ja geschrieben, dass es wenn es soweit ist wahrschienlich eh nciht mehr gehen wird, da die Flughäfen sicher gesperrt werden, oder die noch freien Länder eben keine reinlassen.
Aber WENN es geht, dann bin ich weg. Und ja, ich denke dass in den Flecken der Erde, wo ich hin will die Vogelgrippe (bzw deren Abkömmlinge) nicht sein werden.

Sandra1980
03.03.2006, 13:01
Ina, da hast Du natürlich recht.

Vielleicht sollte ich die Beiträge löschen, wenn ich könnte.

PUh, und vielleicht reagiere ich da etwas extrem, das mag sein. Aber ich verfalle nciht in Panik, ich male mir nur das schlimmste aus, was ich mir vorstellen kann, um dann daraufvorbereitet zu sein und möglichst besonnen reagieren zu können.

weil wer ist es denn, der im Falle des Falles Panik hat und hysterisch wird?
Meistens doch die, die sich keine Gedanken gemacht haben oder alles runtergespielt haben.

Natürlich muss es nciht so weit kommen, aber ein "Notfallplan" schadet sicher nciht.

Ina R.
03.03.2006, 13:23
Ich denke mal, Du meinst mich damit. Es gibt durchaus eine ganz große Menge Leute, die genau das denken, dass die Katze ein Labortier war. Und ich gehöre auch dazu. Stehe ich voll dazu.


Ich muss zugeben, dass das auch der erste Gedanke war, der mir durch den Kopf schoss, als ich die Nachricht von der infizierten toten Katze gelesen habe. Ob da wirklich was dran ist, weiß ich nicht, aber für ausgeschlossen halte ich das nicht.

Bei jeder Art von Tierseuche trägt der Mensch einen guten Teil zur Verbreitung bei. Allein durch die grausamen Haltungsbedingungen der sog. Nutztiere helfen wir allen möglichen Krankheiten, sich dort ungehindert und superschnell auszubreiten. Ein Großteil der Nutztiere vegetiert in Massentierhaltung vor sich hin. Die Tiere sind schon haltungsbedingt in einem schlechten gesundheitlichen Zustand, das Immunsystem ist geschwächt und bietet eine gute Angriffsfläche für jede Art Krankheitserreger. Die Ausbreitung von Krankheiten in solch einem Tierbestand ist rasant und sehr umfassend. Bei artgerechter Haltung hätten Mikroben wesentlich weniger Chancen, da sie auf gesunde Tiere treffen würden und sicherlich würden manche Krankheiten schon dadurch ím Keim erstickt werden bzw. kranke Tiere würden schnell erkannt und isoliert und behandelt werden können.

Ich bin der Meinung, wenn wir schon so überheblich sind, uns das Recht herauszunehmen, mit anderen Lebewesen zu machen, was wir wollen, dann müssen wir auch mit den Konsequenzen leben. Ich hätte ja die Hoffnung, dass eine Krise wie die jetzige ein Umdenken im Umgang mit anderen Lebewesen mit sich bringen würde. Aber leider führt es wohl nur dazu, dass wir den Schwarzen Peter jetzt unter den Tieren hin- und herschieben. Es ist dem Menschen offenbar gar nicht möglich, auch mal an etwas anderes zu denken als an sich selbst. Und wie immer bleiben die auf der Strecke, die sich nicht wehren können - die Tiere. Wir Menschen sind schon eine tolle Gattung!

cynthi
03.03.2006, 13:39
Ich finde es sehr traurig, dass man die Katzen eher einsperren muss, nicht um dem Virus zu entgehen, sondern dem Abknallen durchgedrehter Leute da draußen.
Natürlich wenn es bei uns eine Sperrzone geben würde, müsste ich mich dranhalten - klar - ABER man ist ja schon versucht, sie drin zu halten, aus Angst vor Wahnsinnigen.
Ich finde, es sind noch viele Fragen offen und ich denke wir werden belogen - allesamt, entweder um Panik zu verhindern oder einfach um Schluderei zu vertuschen.
Oder will mir einer sagen, die Katze auf Rügen hat nen Schwan gefangen und gefressen ??? Oder hat sie etwa nen toten Schwan angeknabbert ? Und wenn es ein Vogel - Spatz oder so die Größe - gewesen ist, warum haben sie dann noch keine anderen Arten gefunden ? Ich find das alles komisch !

Ina R.
03.03.2006, 13:41
Ina, da hast Du natürlich recht.

Vielleicht sollte ich die Beiträge löschen, wenn ich könnte.

PUh, und vielleicht reagiere ich da etwas extrem, das mag sein. Aber ich verfalle nciht in Panik, ich male mir nur das schlimmste aus, was ich mir vorstellen kann, um dann daraufvorbereitet zu sein und möglichst besonnen reagieren zu können.

weil wer ist es denn, der im Falle des Falles Panik hat und hysterisch wird?
Meistens doch die, die sich keine Gedanken gemacht haben oder alles runtergespielt haben.

Natürlich muss es nciht so weit kommen, aber ein "Notfallplan" schadet sicher nciht.

Na ja, jeder geht halt auf seine Weise mit der Verunsicherung um, der wir ja alle im Moment erlegen sind. Aber ich würde ohne meine Katzen sowieso nirgendwohin gehen, und damit hätte sich das dann für mich schon erledigt :)

Vielleicht sollten wir einfach mal im Hier und Jetzt bleiben und die seriöseren Informationen z. B. des Robert-Koch-Instituts verfolgen, da Voraussagen, wie sich das mit der Vogelgrippe weiterentwickelt, ohnehin nur spekulativ sind. Damit wäre sicherlich allen besser gedient. Außerdem können wir die Entwicklung dieses Virus sowieso nicht beeinflussen. Kann man also genausogut versuchen, Ruhe zu bewahren, seine Tiere zu schützen und darauf hoffen, dass schnell ein Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung stehen wird. Daran wird ja gearbeitet, es gibt für die Zwischenzeit ausreichend antivirale Medikamente. Selbst wenn es zu einer Ansteckung von Tier zu Mensch und dann von Mensch zu Mensch kommen sollte, erkrankt auch nicht jeder Mensch. Das ist wie bei jeder anderen Grippe auch. Die bekommt ja auch nicht jeder. Wir verfügen ja schließlich auch über ein Immunsystem.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine gewisse Vorsicht durchaus angebracht ist, aber Panik absolut nicht angesagt ist.

michi2
03.03.2006, 14:54
Hier noch ein interessanter Link zum Thema Hysterie:

http://www.zeitenschrift.com/magazin/49-vogelgrippe.htm

@InaR: Genau was Du geschrieben hast, wegen Massentierhaltung, das sagt auch Dr. Lanka.
Und wer hat denn schon letztes Jahr die Vogelgrippe propagiert? Mr. President of the United States of America. Ist ja schon interessant. Ehrlich. (ist jetzt ironisch gemeint).

Michi

Gloriaviktoria
06.03.2006, 08:31
Eine Bekannte meinte am Samstag beim Mittagessen, dass sie sich ja eigentlich auch eine Katze anschaffen wollten, sich das jetzt aber wegen der Vogelgrippe anders überlegt hätten. Sie hätte die Aussicht, ein Kätzchen von einer Bekannten zu bekommen. Die lässt ihre Katze immer raus, wenn sie rollig ist und dann gibts halt Kätzchen.

Mir fiel ja fast die Gulaschsuppe aus dem Gesicht :confused:

cynthi
06.03.2006, 14:31
Meryem wieso denn ??? War im Gulasch nen Schwan ??? :-)))))

ema
06.03.2006, 16:18
Hallo,

dies las ich heute:

"Wien (Reuters) - Das Vogelgrippe-Virus ist am Montag erstmals in Österreich auch bei Katzen nachgewiesen worden.

Von der Infektion mit H5N1 seien in der Steiermark mehrere Katzen betroffen, sagte eine Sprecherin der steirischen Gesundheitsbehörden. Sie nannte keine weiteren Einzelheiten.

In dem südlichen Bundesland war die Vogelgrippe bei Hühnern und Enten in einem Tierheim aufgetreten. Der H5N1 Virustyp ist hochansteckend und auch für Menschen gefährlich. Auch in Deutschlan hatte sich eine Katze auf Rügen kürzlich mit dem Vogelgrippe-Erreger infiziert. Es ist bislang jedoch weltweit kein Fall bekannt, bei dem sich ein Mensch bei einer Katze angesteckt hätte."

http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=worldNew s&storyID=2006-03-06T141921Z_01_MAI651557_RTRDEO C_0_OESTERREICH-VOGELGRIPPE-KATZEN.xml

Grüße
ema

catweazlecat
06.03.2006, 17:21
Ohje, hatte schon befürchtet das es bei der einen Katze nicht bleiben wird.

Muss nachher gleich mal Nachrichten anschauen gehen.

Gloriaviktoria
07.03.2006, 07:46
Meryem wieso denn ??? War im Gulasch nen Schwan ??? :-)))))

Ach deshalb wars so günstig :D

wiassi
07.03.2006, 07:51
Die größte Bedrohung für unsere Katzen geht m.E. von den falsch informierten und überreagierenden Mitmenschen aus. Und von den uninformierten Behörden, die erst im letzten Augenblick und und dann überstürzt und planlos handeln.
Ich habe gestern bei unserer Hotline für Vogelgrippe in HH angerufen und ein paar Fragen gestellt. Ich betreue ja unsere freilebendeStallkatze..

1. Was ist im Sperrgebietsfall mit freilebenden Katzen für die keine Unterkunft in einem Haus, mangels Haus zur Verfügung steht?
Antwort: Ihr Problem, wenn Katzen im Haus zu halten sind, muss jeder selbst sehen., wie er/sie das umsetzt.GGf. werden Bußgelder erhoben.

2. Wenn ich denn nun in diesem Fall den Kater mit nach Hause nehmen will -darf ich das überhaupt, wenn ich außerhalb des Sperrrgebietes wohne?

Anwort: keine Ahnung, vermutlich nicht, hat sich noch niemand Gedanken zu gemacht, einen Plan wie auch immer zu verfahren ist gibt es nicht. Gedanken werden sich erst gemacht, wenn der erste Vogel positiv getestet ist.
:cup:
3. Wenn Katzen im Sperrgebiet frei laufend angetroffen werden, was geschied mit ihnen, werden sie abgeschossen?
Antwort: siehe 1+2.:confused:

Sehr unbefriedigend das Ganze.
Der Tierschutzverein konnte mir auch nicht weiterhelfen und gab mir nur eine Telefonnummer, die sich aber nicht als die Hotlinenummer entpuppte, sondern lediglich als die allgemeine Touri-Hamburgservice-Fragenummer. Wozu bin ich da überhaupt Mitglied, wenn die zu unfähig sind eine richtige Telefonnummer rauszugeben???:man:

sidhara
07.03.2006, 12:33
Hallo Ihr Lieben,
bevor ich jetzt so richtig loslege, sollte ich mich vielleicht auch hier einmal kurz vorstellen.
Bin neu, nicht wegen der Vogelgrippe sondern weil mir einfach daran gelegen ist mich mit anderen Haustierhaltern zu unterhalten, Erfahrungsaustausch, nette Gespräche usw.
Mit drei wilden Samtpfoten lebe ich in Nähe von Koblenz Rheinland-Pfalz.
Da wären Minousch, die Eigenwillige, Leon das Löwenherz und Aragorn der .. ?
Der "ich weiß was ich will und werde so lange miauen bis ich es habe".
Minousch ist 10, Leon und Aragorn sind 1 1/2.
Nun zum wesentlichen:
Die Vogelgrippe, nachdem ich gestern in den Medien davon erfuhr das nun auch in Österreich Katzen infiziert wurden, habe ich mal wieder heftig geschluckt.
Meine drei sind ja nun einmal auch Freigänger und ich fürchte wenn ich sie drinnen lassen müßte würden sie durchdrehen, gerade Leon und Aragorn deren Mutter eine echte Streunerin (der Nachbarin zugelaufen) war, es steckt in somit fast schon im Blut.
Vor allen Dingen würde mich jedoch einmal interessieren woran man den als Laie merken soll, dass eine Katze sich infiziert hat ?
Ich meine Verhaltensauffälligkeiten oder die körperlichen Merkmale bei der Infektion.
Menschen sollen ja ähnlich wie bei einer Grippe reagieren, aber wie sehe ich es meiner Katze an :confused:

Auf einen regen Austausch %-)

cynthi
07.03.2006, 12:41
katzen sollen auch wie auf ne Grippe reagieren - also Fieber, Schlapp, Schnupfen etc.

Katzenpension
07.03.2006, 13:11
Hallo

Also ich wohne hier in Mayen das ist in der Eifel und habe eine Katzenpension und da durch eigendlich auch immer Kontakt zu den TA
also ich glaube mann sollte nichts dramatisieren aber sollte mann sich immer bei seinem TA neue Imfo holen in den Medien wird doch nicht immer alles gesagt
aber bis her ist in unserer gegend noch kein fall bekannt und man kann seine tiger auch noch den Freilauf gewähren ohne jedes verbot
und nicht jeder Schnupfen ist gleich eine Vogelgrippe

gruss Ute

sidhara
07.03.2006, 13:46
Danke,
es stimmt schon Vorsicht ist gut, Panik hilft kein Stück !
Meine Katzen gehen auch noch raus und sie genießen es, gerade heute wieder wo die Sonne mal ein bisschen scheint.
Man liest halt doch so viel, in den Zeitungen, Internet, irgendwie ist man doch immer auf der Suche nach der Information die einem Gewissheit gibt.
Das die Medien hier im Grunde mit einer der schlechtesten Berater sind, ist traurig.
Nun ich war vergangen Freitag mal mit Hund am Rhein unterwegs, ich habe viele glückliche Enten und Gänse gesehen, von Vogelgrippen bis dato also bei uns noch keine Spur.
Dennoch rechne ich fast schon fest damit das wir früher oder später auch mit dem Thema konfrontiert werden.
Nun, es hilft nicht, beobachten und warten heißt es da wohl nur.
:cup:

Avenger
07.03.2006, 13:51
Meine Katzen sind Freigänger und werden dies auch bleiben.
Ich kann diese Panikmache nicht nachvollziehen.
Wieviel Menschen sind schon an diversen Grippeviren gestorben?
Und gehen wir noch raus im WInter? Ja
Und klar ist die Situation nicht schön um die armen Vögel.
Aber deswegen die Katzen einsperren?
Ne seh ich gar nicht ein.
Die Leute die ihre Katzen einsperren sollten sich das mal genauer durch den Kopf gehen lassen.
Selbst wenn eine Gefahr der Infektion für Katzen besteht, werde ich trotzdem meine Katzen nicht einsperren.
Wenn ich Angst um meine Katze habe wegen einem Vogelvirus, bei dem noch nicht mal bewiesen ist, dass er auch Katzen befällt, bzw diese Schaden von dem Virus tragen,sonst müsste ich jeden Tag Angst haben, dass sie überfahren werden.

Ich kann allen nur raten, denkt erstmal nach bevor ihr panisch reagiert.
Man kann Freigänger nicht einfach so einsperren.

PS: Meine Katzen werden nach wievor Tiernahrung mit Geflügel Fleisch bekommen.

Gruß Avenger

Svenni
07.03.2006, 14:16
Die Leute die ihre Katzen einsperren sollten sich das mal genauer durch den Kopf gehen lassen.

Ich denke, dass es sich hier keiner, der Freigänger hat, leicht macht und seine Katzen einfach ohne nachzudenken einsperrt!

Ich sehe es genauso wie Du, dass die Ansteckungsgefahr für die Katzis eher gering ist. Wovor ich Angst habe ist die Tatsache, dass es so Verrückte gibt die eine eventuelle Ausgangssperre für Katzen zum Anlass nehmen die Katzen zu erschiessen oder zu vergiften. Da wird die Schrotflinte vom Opa wieder vom Dachboden geholt und dann wird um die Häuser gezogen um zum Spass die Katzen abzuknallen.
Davor möchte ich meine Katzen als aller erstes schützen!

Solange es geht werden meine Katzen raus gehen. Glaub mir, mir graust davor wenn es wirklich soweit kommen sollte, dass sie gar nicht mehr raus dürfen.

cynthi
07.03.2006, 14:29
Svenja, genauso gehts mir auch,ich würde ihn nicht aus Angst vor Vogelerkältung ;-) einsperren, sondern um ihn vor wahnsinnigen Menschen zu beschützen und DAS habe ich mir reiflich überlegt !

Ramona Kreß
07.03.2006, 15:12
Ich bin auch der Meinung, daß man einen Freigänger nicht einfach so wegsperren kann. Als ich mit unserem TA darüber sprach, war er der gleichen Meinung. Auch unser Liebling wird so lange es nur geht seine Streifzüge machen dürfen.

Avenger
07.03.2006, 16:11
Ich denke, dass es sich hier keiner, der Freigänger hat, leicht macht und seine Katzen einfach ohne nachzudenken einsperrt!

Ich sehe es genauso wie Du, dass die Ansteckungsgefahr für die Katzis eher gering ist. Wovor ich Angst habe ist die Tatsache, dass es so Verrückte gibt die eine eventuelle Ausgangssperre für Katzen zum Anlass nehmen die Katzen zu erschiessen oder zu vergiften. Da wird die Schrotflinte vom Opa wieder vom Dachboden geholt und dann wird um die Häuser gezogen um zum Spass die Katzen abzuknallen.
Davor möchte ich meine Katzen als aller erstes schützen!

Solange es geht werden meine Katzen raus gehen. Glaub mir, mir graust davor wenn es wirklich soweit kommen sollte, dass sie gar nicht mehr raus dürfen.

Das mit den Verrückten ist natürlich schlecht, weil kranke Menschen gibts ja wie Sand am Meer. Da kann man nur hoffen, dass es soweit nicht mehr kommt.Wer weiß wie sich die Situation entwickelt.Am besten ist einfach abwarten bis mal vernünftige Fakten aufm Tisch liegen und nicht irgendwelche Quotengeilen (sry für den Ausdruck) Reportagen Gerüchte in die Welt setzten ,die sich gut verkaufen lassen....

Gruß Avenger