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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wachhund Golden-Retriever, möglich?



goldret1
09.02.2006, 20:01
Hallo, wir bekommen eine Golden-Retriever Hündin und ich wollte mal fragen ob jemand Erfahrung mit Goldies hat in Punkto Wachhund. Ich weiß das es eigentlich keine Wachhunde sind, aber kann man sie dazu bekommen? Bei meinem Labrador hat es nicht so funktioniert.

Wenn jemand Erfahrung hiermit hat, freue ich mich sehr über Nachrichten von Euch!

Bis dann!

Border
09.02.2006, 22:01
warum holt ihr euch nen golden wenn er euren anforderungen nicht gerecht wird?
und wie hast du den labbi versucht als wachhund zu trimmen?

billymoppel
09.02.2006, 22:13
fragen gibts...da fällt einem dann auch nichts mehr ein :man:

Labina
10.02.2006, 11:35
Tja Border

die Frage bezüglich der "nicht entsprechenden Anforderungen" ist in vielen Fällen leicht beantwortet - manche gehen halt mit der Mode!!! :D

LG von Labina und ihrem Wuff (der diese Woche noch nix zerstört hat *freu*)

Buddytier
10.02.2006, 12:26
Ich würd mal sagen das JEDER Hund sein Revier und sein Rudel verteidigt,wenns denn mal nötig ist.Ich persönlich halte nix davon den Hund dafür extra abzurichten.

LG Ela

alra
10.02.2006, 14:02
ich weiß da einige Golden Retriever in Tierheimen - die sind durch falsche Haltung böse auf Kinder geworden - und dann noch als Problemhund im Tierheim gelandet weil sie aus lauter Verzweiflung mal zugeschnappt hatten........ schrecklich so was.
Die Golden R. haben die von Haus aus eine sehr ausgeprägte Beziehung zu Menschen. Werden ja nicht umsonst als Begleithunde, Servicehunde, Blindenhunde, Therapiehunde eingesetzt. Die freuen sich immer, wenn ein Mensch zu ihnen kommt.

Also meine beiden Golden würden schon eine Zwingerhaltung nicht überleben.

Als Wachhund .... einen Golden ....... wie kann man nur auf so eine Idee kommen.
Und dann schon mal ein Versuch mit einem Labbi........ derselbe Unsinn.

Dafür sind am besten Schäferhunde geeignet. Und der muß dann eine gute Ausbildung bekommen
Und ganz viel Vorsicht, für solche Sachen einen Herdenschutzhund zu nehmen.
Das geht meist nach hinten los.
Ich hatte mal einen Kaukasen, ich weiß, wovon ich rede.

VG.

ruth_kyno
10.02.2006, 14:41
hallo
wenn es dir bei dem golden nur um das aussehen geht und der restliche charakter nicht passt, dann hol die doch einen hovawart. die sehen dem golden sehr ähnlich, haben aber einen völlig anderen charakter.
aber du kannst einen hund nie zu etwas machen, dass er nicht ist, genauso wenig, wie man einen jagdhund zum hütehund machen kann. aber es gibt immer wieder ausnahmen, wie jagdhunde, die nicht jagen oder hütehunde, die nicht hüten, sondern jagen.
also letztendlich es kommt ganz auf den charakter des hundes an.

Buddytier
10.02.2006, 14:45
Moment mal.Kann mir mal einer genau definieren was ihr unter "Wachhund" versteht?:?:

billymoppel
10.02.2006, 22:23
unter wachhund würde ich nicht den hund verstehen, der bei einem tatsächlichen angriff (gegen sich oder bezugspersonen) mit verteidigung reagiert, sondern den hund, der bereits im vorfeld aktiv wird und das überschreiten einer (selbst festgelegten) demarkationslinie mit angriff (oder scheinangriff) quittiert.
den besten wachhund (einen maremmen) habe ich mal in umbrien auf einem weingut getroffen. den vorderen teil des hofes, wo das geschäft war, durfte man unkommentiert betreten, der hund lag genau auf der "line of death" :D dort schloß sich der private teil des hofes an. gesagt hat das tierchen keinen mucks, aber als ich in seine augen sah (und die unmißverständliche drohung darin), war mir himmelangst um jeden, der kein bißchen "hündisch" versteht :D und auch nicht in der lage ist, geladene luft zu spüren. und es knisterte wirklich. mein hunde durften übrigens lässig passieren, für die galt das verbot nicht :D

Hai Happen
10.02.2006, 23:57
fragen gibts...da fällt einem dann auch nichts mehr ein :man:

Stimmt..wollt grad noch was schreiben aber das fällt mir echt nimmer ein.:D
Das ist dann wieder mal ein Hund der früher oder später abgeschoben wird im TH landet oder bei Retriever in Not.
Versteh das nicht,wenn ich mir einen Hund anschaffe dann weiss ich doch welche Anforderungen ich an ihn hab und such mir danach eine Rasse die zu mir passt.

lakoomira
11.02.2006, 13:49
Ein deutscher Schäferhund wird garantiert ausgezeichnet für Wachhund sein.
(Sie sind ja sowieso bestens bekannt als Wachhunde, oder?)
Meine Leina ist ein DSH, ein geborene Wachhund..
Ausßerdem tolles Schutzinstinkt, seit sie da ist, kann kein fremdes Tier mehr zu unsere Katzen näher kommen..:)
Wenn ich ein Besuch habe, bleibt Leina immer in meiner Nähe und beobachtet den Gast solange er da ist. ;)

cara84
11.02.2006, 17:00
retriever sind dafür bekannt, dass sie sich über alles freuen was lebt ;) - vorraussetzung natürlich, sie sind gut sozialisiert. wenns drauf ankommt (sprich, wenn der hund merkt, dass du angst hast) verteidigt glaub ich jeder hund sein rudel. (wurde ja schon erwähnt)

falls du mit wachhund bellen meinst: fast jeder hund schlägt an (außer er ist ganz "maulfaul") wenn jemand sein revier betritt.

wenn du einen wach/schutzhund willst, der ungebetene gäste angeht: sorry, da kommt mir gleich die galle hoch :sn:. daran wirst du schnell den spaß verlieren, glaub mir. das wird dir schnell über den kopf wachsen!

solltest du einen großen hof/grundstück hast und du möchtest einen typischen "hofhund" haben, der bellt wenn jemand kommt, aber relaxt ist, schau dich mal bei den typischen "bauernhunden" um (berner sennenhunde, großer schweizer, hovawart etc.).

ich muss nochmal betonen:
es ist generell absolut kein ziel, dass ein hund sein revier körperlich verteidigt oder leute stellt! diese zeiten haben wir eigentlich hinter uns gelassen.
dein hund sollte sozielpartner und familienmitglied sein. :kraul:

kauft euch ne alarmanlage für euer haus.

LG :cu:

p.s.: falls ich dich irgendwie falsch verstanden hab, darfst nicht bös sein. war schwierig, aus deinem beitrag rauszulesen, was du dir genau vorgestellt hast. daher hab ich in meiner antwort auch mehrere möglichkeiten in betracht gezogen.

Hovi
11.02.2006, 22:53
hallo
wenn es dir bei dem golden nur um das aussehen geht und der restliche charakter nicht passt, dann hol die doch einen hovawart.

Tu´s NICHT! Dieser Schuß würde mit großer Wahrscheinlichkeit nach hinten losgehn!

Sicher sind Hovawarte gute Wachhunde. Sagt ja auch schon der Name.

Sie sind aber enorm anspruchsvoll was Konsequenz und Kopfarbeit angeht. Kein Vergleich mit der Führigkeit eines Schäferhundes!

Wofür brauchst Du denn einen Wachhund?

LG
Claudia

goldret1
13.02.2006, 10:34
Ganz gewiß hast Du mich falsch verstanden, dieses Mißverständnis habe ich in; Bald bekomme ich ein neues zuhause, schon klar gestellt. Wie man lesen konnte hatte ich mal einen Labrador,der leider zu früh von mir ging, ich kenne die Retrieverrasse eigentlich ganz gut, ich habe mir diese Rasse ausgesucht weil es ein Familienhund ist, wir haben 4 Kinder und ich finde das diese Rasse einfach super gut als Familienhund geeignet ist, klar gibt es auch andere Rassen, keine Frage, aber mit denen kenne ich mich nicht aus. Ich will keinesfalls einen Hund haben der beißt und gar Leute anfällt, um Gottes willen, finde es selber schrecklich wenn Hunde so gedrillt werden wie es meistens bei Schäferhunden ist, grausam sowas, nein was ich eigentlich wissen wollte, jeder sagte, alle Hunde könnten wachen nur niemals ein Golden bzw Retriever und ich spreche einfach dagegen, denn ich finde ob große oder kleine Hunde, jeder Hund könnte wachen, damit meine ich nicht angreifen, ich meine einfach das Bellen wenn jemand unbeliebtes kommt, einfach dem anderen zeigen, halt hier bin ich! Das heißt aber nicht das ich meinen Hund jemals dazu drillen würde, wie gesagt ich will einen Familienhund haben mit dem ich problemlos überall hingehen kann und vor dem eigentlich keiner Angst haben muß, ich wollte einfach mal den Leuten sagen können, und es gibt doch Retriever die wachen können, dachte das es jemanden gibt der mir den Rücken stärken könnte, statt dessen höre ich, das ich mit der Mode gehe, was ich im übrigen nur mit Klamotten mache und niemals mit nem Lebewesen, hier kommt es halt darauf an was man will und nicht was die Menschheit vorschreibt, aber ich höre auch das ich meinen Hund drillen will und wenn er es nicht macht, bzw sie, dann landet sie im Heim! Sorry, das ist echt der Gipfel, klar gibt es immer auch die sogenannte schwarzen Schafe, aber die brauch man bei mir niemals suchen. So, ich hoffe ich habe Deine Agressionen in Deiner Antwort nehmen können und Du merkst das ich es ganz anders meinte als es angekommen war. Ich hoffe das ich alles aufgeklärt habe und das ich hier Leute finde mit denen man eventl Erfahrungen austauschen könnte und das ich mir solche Anschuldigungen nicht mehr anhören muß.

Bis denne!

Hovi
13.02.2006, 17:29
Ähm... :?: ... mit wem redest Du bzw. wen willst Du mit Deinem Posting ansprechen?

LG
Claudia

alra
13.02.2006, 17:50
also, egal, wer da angesprochen werden sollte .... wahrscheinlich alle, die da mitdiskutiert haben.

Mit dem Posting hast Du ja jetzt das ganze Drumherum geschildert.

Offensichtlich war die Wahl der ThemenÜberschrift nicht gelungen.

Trotzdem... was für Erwartungen stellst Du an den Hund?
Hast Du schon Hundeerfahrung? Weißt Du, was da auf Euch zukommt?
Und paßt das dann in den Alltag der Familie?
Ist die Zeit für ein Hundebaby da... und die Nerven?
Sind die Kinder soweit, daß sie den Hund nicht als Spielzeug betrachten?

Eins muß von vornherein absolut klar sein:

Egal, was für eine Rasse und Größe es ist; Du bekommst zu 60% immer "nur" einen Welpen. Die restlichen 40% werden dann DEIN Hund. Und der muß erst mal von DIR gemacht werden.

Und frag nicht, wieviel Zeit und Nerven in diesen 40 % drinstecken. Von den Euros wollen wir schon gar nicht sprechen......
Futter, Körbchen, Leinen, Ausbildung, Spielzeug, Futter, Tierarzt, Steuer, Versicherung.

Wenn man das alles richtig angeht, dann wirst Du einen Gefährten haben, der Dir vertraut und immer für Dich da ist.

Übrigens....alternativ schon mal an einen Tierheimhund gedacht?
Da gibt es auch ganz liebe. Man muß nur etwas suchen.

VlG

goldret1
14.02.2006, 08:17
Wenn richtig gelesen worden wäre, hätte man feststellen können das ich schon mal einen Labrador hatte, den bekam ich auch nicht im Alter von 2 Jahren sondern mit 10 Wochen. Wie ich auch schon mitteilte habe ich genug Erfahrung, mit der Rasse, Aufzucht, Hundeplatz, Kosten div Dinge! Der Hund passt perfekt in den Alltag, Nerven hab ich satt und genug und die Kinder sind im perfekten Alter, alles Schulkinder und die wissen mit Sicherheit was ein Hund ist und haben auch genug Spielzeug! Man sollte es kaum glauben, aber es gibt sogar noch Menschen die sich darüber ausreichend Gedanken machen. Einen Hund aus dem Tierheim haben wir nicht genommen auf grund dessen das wir Kinder haben, man weiß nie was mit den Hunden mal passiert ist, klar gibt es auch liebe darunter, aber ich möchte schon einen Welpen aufziehen, schließlich bekommen wir unsere Kinder ja auch nicht fertig vorgesetzt. Ich hatte mal schlechte Erfahrung mit nem Tier aus dem Tierheim. Deswegen::sn:
also, egal, wer da angesprochen werden sollte .... wahrscheinlich alle, die da mitdiskutiert haben.

Mit dem Posting hast Du ja jetzt das ganze Drumherum geschildert.

Offensichtlich war die Wahl der ThemenÜberschrift nicht gelungen.

Trotzdem... was für Erwartungen stellst Du an den Hund?
Hast Du schon Hundeerfahrung? Weißt Du, was da auf Euch zukommt?
Und paßt das dann in den Alltag der Familie?
Ist die Zeit für ein Hundebaby da... und die Nerven?
Sind die Kinder soweit, daß sie den Hund nicht als Spielzeug betrachten?

Eins muß von vornherein absolut klar sein:

Egal, was für eine Rasse und Größe es ist; Du bekommst zu 60% immer "nur" einen Welpen. Die restlichen 40% werden dann DEIN Hund. Und der muß erst mal von DIR gemacht werden.

Und frag nicht, wieviel Zeit und Nerven in diesen 40 % drinstecken. Von den Euros wollen wir schon gar nicht sprechen......
Futter, Körbchen, Leinen, Ausbildung, Spielzeug, Futter, Tierarzt, Steuer, Versicherung.

Wenn man das alles richtig angeht, dann wirst Du einen Gefährten haben, der Dir vertraut und immer für Dich da ist.

Übrigens....alternativ schon mal an einen Tierheimhund gedacht?
Da gibt es auch ganz liebe. Man muß nur etwas suchen.

VlG

schelle
14.02.2006, 09:43
Zurück zum Thema - nein, ein Golden eignet sich grundsätzlich nicht zum "wachen", wie du es ausdrückst. Grundsätzlich sag ich, da es natürlich immer individuelle Unterschiede gibt...
Aber im Großen und Ganzen wird sich dein Golden über jeden fremden Menschen freuen. Das ist ja gerade bei der Zuchtauswahl beabsichtigt gewesen. Ein Elefant wird auch niemals fliegen lernen, nur weil er große Ohren hat :wd:

Also, sicher wird dein Hund "seine" Familie beschützen, wenn er meint, es sei notwendig. Genausogut möglich ist aber auch, dass er mehr Angst hat als du und sich hinter dir versteckt :p Aber wenn du mal Einbrecher fragst, die sagen dir, vor nem Goldi im Haus lassen sie sich nicht abschrecken - im Gegenteil. Die sind meißt froh, dass jemand kommt, der sie streichelt ... Und das Haus kann man dann auch noch in Ruhe ausräumen *hi hi*

Und noch etwas zu deinem letzten Posting: Das ist eines der typischsten Argumente, was immer wieder gebracht wird. Ich möchte keinen Tierheimhund, denn ich hab ja Kinder. Und ausserdem will ich ja meinen Welpen selbst erziehen und aufwachsen sehen!... Ganz ehrlich: das sind sehr einseitige und arme Argumente! :sn:
Aber jeder so, wie ers gern hätte.

Tinker
14.02.2006, 16:08
Hallo Goldret!

Also ich habe einen Golden Retriever Rüden. Der Hund ist mittlerweile knapp
7 Jahre alt. Gekauft habe ich ihn mit 1,5 Jahren.
Also ein Wachhund wird er sicher nie. Jeder Besucher wird voller Freude und mit Spielzeug im Maul begrüsst. Monteure, die während meiner Abwesenheit den Balkon neu gefliest haben, wurden stundenlang freudig durch die Balkontür betrachtet. Und ich hatte im Haus noch die Telefonnummer hinterlassen, damit die Nachbarn mich informieren, sollte er bellen. Nein, er bellt einfach nicht. Das einzigste, was ihm ein WUFF abringt ist, wenn der Hausmeister mit dem Wischmopp gegen die Haustür rumpelt.

Aber was ich zu bedenke gebe: mein Hund wiegt ca. 30kg. Ich selber wiege so
ca. 50kg. Zu seiner Sturm- und Drangzeit hat er mich locker zu Boden gerissen, wenn er wohin wollte. Sturkopp an und durch. Kinder würde ich mit
meinem Hund niemals Gassi gehen lassen. Er ist mit anderen Rüden absolut nicht verträglich (von 2 - 3 guten Kumpels mal abgesehen). Ansonsten ist er
ein Raufer. Auch wenn das für Golden absolut untypisch ist, und ich immer
wieder große Probleme mit anderen Rüdenbesitzern habe. Deren Sätze, wenn
ich versuche ihnen aus dem Weg zu gehen, beginnen immer mit "aber das ist
doch ein Golden":man:
Rüdenverträglichkeit ist definitiv kein Rassemerkmal und kann, wenn du dir
einen Rüden anschaffen möchtest, zu Problemen führen.

Viele Grüße
Tinker

Pafil
14.02.2006, 21:54
wollte nur ganz kurz dazusagen,wir haben unsern Hund als Welpe bekommen.Auch der hat ein Problem mit Kindern schnappt auch wenn Fremde ihn anfassen (also nicht nur Tierheimhunde) ich würde niiiiiie meine Kids mit dem Jung-Hund zum Gassi schicken,nicht mal meinen 13jäh.
Hoffe ich hab nix falsches gesagt

claubi
14.02.2006, 23:01
Na, dann will ich doch auch noch mal was zum "Wachhund Golden" sagen....;)
Ich hab also eine jetzt bald 11jährige Goldenhündin, die ihre Erfüllung als Jagd-u. Wachhund findet.
Ich hab sie als 8wöchigen Welpen von einer tollen Züchterin aus meinem Ort geholt, kannte sie von Geburt an.
Ich wollte auch einen nicht-jagenden, überall-mit-hinzunehmenden, total netten, lieben Hund, eben genau einen Golden.
Das einzige, was von der Rassebeschreibung wirklich gepasst hat, ist ihre kinderfreundlichkeit, die aber auch von mir gefördert wurde, da ich sie oft mit in die Schule meines Mannes genommen hab um mit den Kindern einen, ja, sagen wir , Anschauungsunterricht zu machen.
Mit 3Mon. hat sie ihren ersten Hasen kilometerweit!!! gejagt, beim Mäusejagen brauchten wir bald das erste Mal kompetente Hilfe, unseren Garten würde nie ein Fremder betreten!!!!
Alles , obwohl ich zur Hundeschule u. auch sonst kompetente Hilfe gesucht hab, Bücher gewälzt usw.
Ich hab dann eine Jägerin , die auch Hunde, speziell Jagdhunde , ausbildet, gefunden, mit der ich meine Süße dann so hinbekommen hab, wie es für uns beide akzeptabel ist, mit ihr bin ich bis heute befreundet, sodass meine Golden auch mal mit auf Pirsch konnte.
Auch ihre Wachhundaufgabe nimmt sie(leider, auch ganz bestimmt nicht gewollt:( ) sehr ernst, ist aber abrufbar. Die Aufgabe beschränkt sich , GsD, nur auf den Garten, wenn die Klingel läutet, o. jemand durch die Haustür unser Haus betritt, bemerkt sie es oft nicht mal, Bekannte u. Freunde werden kurz mit einem zustimmenden Schwanzwedeln, sehr gute Freunde mit einem Stofftier begrüßt. Das war's. Überall woanders kann man sie problemlos mit hinnehmen, fremde Leute übersieht sie, wenn sie nicht angesprochen wird.
Ich hab bei einem Schäferhundverein die BH-Prüfung gemacht, wo mir bestätigt wurde, dass sie der erste Golden Retriever wäre, den sie zum Schutzdienst nehmen könnten, habe ich aber natürlich überhaupt nicht drüber diskutiert!!
Das war also jetzt eine kleine Beschreibung, wie ein Golden auch sein kann, es hat also wirklich 'ne Menge Arbeit u. Zeit gebraucht, aus dem Wolf im Schafspelz auch ein Schaf zu machen:tu:
Aber ich würde sie für kein Geld der Welt jemals hergeben, egal was passiert...

Viele Grüße
Claudia

Samuel
15.02.2006, 11:39
Retriever sind in der Tat selten mit den Anlagen zum Wachhund geboren (vielleicht 10% - Tendenz sinkent), aber das Verbellen von fremden Personen, die eine gewisse Grenze überschreiten, kann man ihnen natürlich beibringen.
Wenn man es etwas geschickt anstellt sieht es für nicht ganz so hundeerfahrene Menschen (Einbrecher oder womit du auch immer rechnest) sogar recht gefährlich aus.


@ claubi


Ich hab bei einem Schäferhundverein die BH-Prüfung gemacht, wo mir bestätigt wurde, dass sie der erste Golden Retriever wäre, den sie zum Schutzdienst nehmen könnten, habe ich aber natürlich überhaupt nicht drüber diskutiert!

Warum natürlich?
Es gibt durchaus Retriever die das Zeug zum VPG Sport und eine Menge Freude dabei haben.
http://img451.imageshack.us/img451/1341/retriever7vp.jpg

claubi
15.02.2006, 14:05
Warum natürlich?
Es gibt durchaus Retriever die das Zeug zum VPG Sport und eine Menge Freude dabei haben.
http://img451.imageshack.us/img451/1341/retriever7vp.jpg[/QUOTE]
----------------
Jo, das könnte meine sein:tu:
Natürlich deshalb, weil ich mich nicht unbedingt in der Lage fühlte, einen Hund, der schon nicht ganz leicht war(jedenfalls anders, als geplant), in einem Verein zu trainieren, dessen Trainingsmethoden mir nicht unbedingt zusagten. Ich bin gern zu den sogenannten offenen Trainingstunden, also für alle Rassen, gegangen, auch nach der Prüfung, weil ich die Arbeit auf dem Platz einfach gut fand, für mich u. Hund.Nachdem allerdings einer der Trainer verstarb, ein weiterer quasi "abgelöst " wurde, wegen zu "lascher "Trainingsmethoden, hab ich mir dann doch was anderes gesucht.
Und ich denke, mit der jetzt jahrelangen Zusammenarbeit mit der Jägerin hab ich auch bei meinem Wauzi voll ins Schwarze getroffen.

Viele Grüße
Claudia

Samuel
16.02.2006, 12:22
Es ist Jedem selbst überlassen wie er seinen Hund beschäfftigt. Nur das Wort "natürlich" fand ich in diesem Zusammenhang komisch.
Deine Erklärung kann ich in weiten Teilen nachvollziehen. Mir hätte die "Rassentrennung" schon genügt um das Weite zu suchen.