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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : vertraut ihr euren hunden 100% ig



sannydog
05.02.2006, 16:02
hallo zusammen!

ich bin mal gespannt was ihr dazu zu sagen habt und ob ihr auch schon mal darüber nachgedacht habt! :?:

zu mir kommen öfters mal kleine kinder und fragen, ob sie meinen hund denn nicht mal streicheln dürfen. ich denke ihr kennt das alle. meine grundsätzliche antwort darauf: nein, lieber nicht, denn ich weiß nicht wie er reagiert. (also ich lass ihn natürlich schon mit fremden menschen und hunde zusammenl, also bitte nicht falsch verstehen):bow:

eigentlich ist mein dicker nicht so, dass er den kinder was machen würde (oder vielleicht doch??!!) also ich würde meine hand niemals für meinen hund ins feuer legen und behaupten, dass er nie etwas machen würde. obwohl er ein echt lieber und süßer ist. jedoch ist er immer noch ein hund.

was meint ihr dazu, vertraut ihr euren hunden in allen lebenssituationen hundert pro über den weg. :confused:

hoffe das thema findet anregung. ich bin mal auf eure meinung gespannt.

lg

Border
05.02.2006, 16:25
ja
ich traue meinen hunden 100% weil ich weiß sie sind gut erzogen
und mit meinem neffen aufgewachsen, sie kennen kinder und lieben kinder
und zeigen bei kindern ganz andere verhaltensweisen als bei erwachsenen
maik ( mein neffe 4 jahre alt) liebt unsere beiden hunde für ihn gibt es nichts größeres als mit gassi zu gehen und immer einen der beiden hunde selbst zu führen
er nimmt sie wie er es bei mir sieht auf die linke seite und sagt fuß und die hunde laufen wie er es möchte
selbst unser großer border läuft wie ein lämmchen neben ihm her. kein an der leine ziehen, kein schnuffeln, er ist gerade zu super aufmerksam was maik macht und ob er stehen bleibt, damit er gleich reagieren kann und der kleine um gottes willen nicht ins stolpern kommt
beide leiben bällchen spielen, auch mit maik, er bekommt dann so vorsichtig die bälle gebracht
wenn ich mit meinen hunden ausgelassen ball spiele kommt schon mal vor das einer der beiden nich rechtzeitig vor mir bremsen kann und mich umrennt vor lauter eifer möglichst schnell das bällchen wieder geworfen zu bekommen
wenn maik den ball wirft wird vorher abgebremst den ball ausgespuckt und sich vor maik gesetzt in erwartung auf einen neuen wurf

also ich traue meinen beiden im umgang mit kindern 100%

Jacqueline1705
05.02.2006, 16:26
Also, das ist, finde ich, eine sehr gute Frage. Bis jetzt wurde ich nur zweimal gefragt, ob ein Kind Rocco streicheln darf. Habe auch verneint, denn ich WEIß, dass Rocco nach den Kinderhänden schnappen könnte. Denn er wird zum Ersten nicht gern am Kopf gestreichelt (was Kinder ja bekanntlich am ehesten machen) und zum Zweiten ist er noch immer arg verspielt, was bei einem kleinen Kind dazu führen würde, dass er es umwirft. Denn er wiegt ja fast mehr, als ein kleines Kind (30 kg).
Aber ich glaube, dass er niemals beißen würde, wenn er nicht geärgert oder gar gequält wird.
Doch auch da liegt die Prozentzahl bei 99 % nicht bei 100 %, denn er ist und bleibt nunmal ein Tier - ein Hund. Er kann nicht sagen, "Bitte lass mich in Ruhe, ich möchte nicht angefasst werden!" Er MUSS das anders "sagen".
Wenn Rocco irgendwann mal ruhiger wird, dann dürfen auch Kinder ihn mal streicheln, aber nur unter meiner Aufsicht und wenn er an der Leine ist.

Liebe Grüße
Jacqueline

Border
05.02.2006, 16:29
ach ja, wenn fremde kinder fragen ob sie den hund streicheln dürfen
natürlich dürfen sie, ich freue mich über jedes kind was hunde liebt und keine angst zeigt
wenn ein kind fragt wird mein hund ins platz gelegt das er aus kinder sicht kleiner ist und dann darf gekrault werden. wenn die kinder fertig sind dürfen die hunde wieder aufstehen und rennen

ChristineG
05.02.2006, 16:54
Die Frage ist schwer zu beantworten finde ich.
Eigentlich traue ich Emma theoretisch 100%, aber trotz allem ist sie eben ein Tier und diese denken nicht logisch. Von daher muss man immer vorsichtig sein und ich denke man muss jede Situation neu beurteilen.
Emma hat z.B generell etwas Angst vor Kindern. Wenn aber mal eines kommt und sie streicheln will, dann lasse ich es zu (hoffe so, sie verliert etwas ihre Scheu), aber sobald ich in Emmas Gesicht sehe es reicht, dann beende ich es sofort.

Tiborus
05.02.2006, 17:09
ich muss mich der Aussage von Christine anschliessen: selbst, wenn ich meine beiden Hunde sehr liebe, und gerade meine "große" Hündin oft wie einen aussen lebendenTeil meiner Seele betrachte, vertraue ich ihr nicht 100%ig, wie sie in Stresssituationen reagieren würde.

Ich weiß, daß sie gut hört.
Aber ich weiß auch, daß sie z.B. vor ganz kleinen- sich unberechenbar verhaltenden- Kindern Angst hat.
Sie läßt sich von ihnen streicheln, aber ungern.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß sie mal warnend schnappt - und da ich die Verantwortung für meinen Hund trage, lasse ich es nicht zu gefährlichen Situationen kommen.

Ich weiß auch, daß sie bei manchen Hunden zickig ist - dann kommt von mir im Vorfeld der Situation schon ein mahnendes:"Fräulein!!! ", dann weiß sie schon Bescheid.
Bei Hunden, die sie gar ncht mag, nehme ich sie an die Leine - obwohl sie in fünf Jahren niemals Kind oder Hund gebissen hätte.

Abet ich bin lieber vorsichtig und denke, daß es wichtig ist, sich nicht von der Liebe zu seinem Hund so überwältigen zu lassen, daß man die Realität übersieht. Und wie gesagt - ich möchte die Verantwortung für meinen Hund übernehmen!Mir sind zu viele Fälle im Kopf von Hundebesitzern, die ihren Hund wie ein Kind betrachten und völlig überrascht sind, wenn er - völlig normal -wie ein Tier reagiert.

coramadden
05.02.2006, 18:32
hallöchen,

also ich vertraue cora schon, nur ich traue den kindern nicht!

cora ist an sich völlig lieb und will mit jedem (außer bei männern, da ist sie erstmal vorsichtig) schmusen und kussi geben! aber in stresssituationen könnte sie evt. auch zwicken. sie ist nunmal ein tier und kann sich nicht so äußern wie ein mensch. sie bleibt bis zu nem gewissen grad unberechenbar.
wie kinder...

hab es heute wieder gesehen, auf der hundewiese. familienausflug in den park, die familie selbst mit einem labbi-welpen. die 3 kinder (alle unter 10) stürmten auf jeden hund zu der ihnen entgegen kam und "streichelten" diese. das kleine mädel (schätze so 3 jahre alt) versuchte cora am fell festzuhalten, meine dicke wollte aber gerade zu ihrem besten freund, also schaut cora was da an ihrer hüfte ist und dreht sich so, dass die kleine loslassen muss. danach stürmte cora davon und spielte.
ich hab der kleinen bzw. den eltern dann versucht zu erklären, dass sie doch vorher lieber fragen soll/en bevor sie nen fremden hund streicheln. der vater meinte nur: "warum, die sind hier doch alle lieb und verträglich?!"
bei sowas kann ich nur den kopf schütteln :sn: wenn das kind dann mal gebissen wird ist das geschrei groß...

also wenn mich jmd./ ein kind fragt, entscheide ich das situationsabhängig.

:cu: anna

Border
05.02.2006, 20:51
naja
klar ist egal wie sehr ich meinem hund vertraue
natürlich passiert das alles in meiner anwesenheit
alleine hätte ich auch ein ungutes gefühl
einfach weil ich dem kind nich traue ob es dann doch blödsinn mach
ich meine maik kann die hunde "verkleiden" ihnen pullis schals und mützen anziehen
aber wie gesagt das alles nur in meiner anwesenheit

Räubertochter
05.02.2006, 21:10
also wenn mich jmd./ ein kind fragt, entscheide ich das situationsabhängig.


@Anna
Da hast du recht, es kommt auf die Situation an.

Wenn ich im Wald bin und beide frei laufen, dann rufe ich Ronja zu mir und laß sie "Sitz" machen, bzw. halte sie fest, wenn uns Leute, speziell Kinder entgegen kommen. Aber nicht etwa, damit die ihnen nichts tut, sondern weil sie ALLE, ausnahmslos toll findet und begrüßen muß. Kinder liebt sie, muß sie küssen und läßt sich streicheln. Aber nicht jeder mag das...
Wenn ich merke, dass Kinder Angst haben, bzw. Papi sie gleich schreiend auf den Arm nimmt, biete ich an, sich meinen Hunden zu nähern, weil ich genau weiß, dass sie nur freundlich sind.
Finde es immer ganz schlimm, wenn Kinder Angst vor Hunden haben und die Eltern das noch forcieren, indem sie jeglichen Kontakt meiden.
Meist haben die Eltern dann aber auch ein gestörtes Verhältnis zu Hunden, schlechte Erfahrungen in der Kindheit und so...

Paco brauche ich nicht zu mir zu rufen, würde eh nicht freiwillig zu anderen Leuten gehen und sich anfassen lassen, ist wohl der Podenco in ihm...:D
Finde ich aber auch ok so.

Letztens waren wir in einem Café und am Nachbartisch ganz nette Leute mit einer süßen, ich schätze mal 2-3Jährigen Maus. Die Kleine kam immer näher zu Ronja und die legte sich schon auf den Rücken. Ich signalisierte den Eltern, dass sie superlieb ist, Kinder liebt, aber gelegentlich küsst.
Sie hatten kein Problem mit der Vorstellung, dass ihre Tochter abgeschleckt wird. Also lag hinterher das kleine Mädchen mit der küssenden Ronja auf der Erde und beide hatten Spass ohne Ende. Ich habe nur immer aufgepaßt, dass das Kind nicht mal Ronja´s Pfote abkriegt, wenn sie sich reckt.
Als die Leute gingen, wurden beide, Paco und Ronja, auf´s Köpfchen geküßt. Das war sooooo süß.:-*

Mein Rüde ist da eher zurückhaltend, läßt sich aber auch von Kindern streicheln und ist superlieb, da er aber knochiger ist und nicht so flauschig wie Ronja, bevorzugen sowieso alle Kinder sie zu knuddeln.

Also, ich vertraue meinen Hunden 100%ig im Umgang mit Kindern.:love:

Ganz wichtig finde ich aber dabei, dass ich den Blick nicht abwende und darauf achte, was die Kinder machen, um gegebenenfalls zu sagen, "Das macht man besser nicht!" - Der nächste Hund ist vielleicht nicht so lieb und das kann dann ins Auge gehen.

Liebe Grüße
Simone mit Paco und Ronja

Mocki
05.02.2006, 23:12
In Sachen "Kinder" vertraue ich Mandy 100%. Wir wohnen in einer Spielstraße und in unserer Straße wohnen auch unheimlich viele Kinder (ich glaube, es sind um die 200 Kinder - eine fruchtbare Gegend :-). Die Kinder lieben Mandy und Mandy liebt die Kinder. Ich habe wirklich selten so einen kinderlieben Hund erlebt und ich sage auch immer "ja", wenn ich von Kindern gefragt werde, ob sie den Hund streicheln dürfen. Mandy freut sich auch immer wie eine Verrückte, wenn sie beim Spazierengehen die Kinder trifft.

Meine frühere Hündin konnte Kinder nicht so besonders gut leiden (besonders Kleinkinder mochte sie gar nicht). Wenn ich damals von Kindern gefragt wurde, ob sie den Hund streicheln dürfen, habe ich immer mit "nein, besser nicht" geantwortet, denn bei ihr war ích mir wirklich nie sicher, ob sie nicht mal zuschnappen würde.

coramadden
05.02.2006, 23:22
also ich finde es auch ganz schlimm, wenn die eltern ihren kindern so ne angst machen.

ich merk schon wenn leute ihre kinder wegziehen oder hochnehmen, sagen tue ich aber nix mehr dazu.

grad weil cora recht groß ist, versteh ich leute die angst haben. sie überragt ja so manches kind! deshalb lass ich sie im park auch nur (außerhalb der hundewiese) frei laufen, wenn ich relativ sicher sein kann, dass keine kleinen kinder unterwegs sind.

ein erlebnis dazu kann ich noch beisteuern:
also es war anfang januar und wir waren im park. cora hatte sich so richtig schön ausgepauert und wir waren auf dem rückweg nach hause. es war so gegen 17 uhr und wurde langsam dunkel. wir gingen also auf der rückseite vom zoo entlang, da niemand mehr zu sehen war ließ ich sie frei laufen. dann kam aber doch noch eine frau mit einem kind an der hand vom spielplatz, sie rief nach dem zweiten kind und dieses kam angerannt. wahrscheinlich hätte ich nur cora zu mir rufen müssen, aber in dem moment rief ich erstmal nur, dass das kind doch bitte nicht rennen soll weil cora es evt. als spielaufforderung auffasst. und was macht die frau, als der klene nicht langsamer läuft, sie ruft:"du sollst nicht rennen sonst kommt der hund und beißt dich!" :eek:
als der junge seine oma erreicht fängt er an zu heulen und rennt im kreis um sie rum. cora war natürlich erstmal interessiert an dem quietschenden etwas und lief hinterher. ich sie also geschnappt und an die leine gemacht. dann hab ich dem kleinen (und der oma) noch erklärt, dass sie nicht beißt, ich aber angst hatte das sie ihn umrennt.

naja, jetzt hol ich sie einfach zu mir wenn solche situationen entstehen. ist einfacher...

Vulnona
06.02.2006, 00:28
Also wenn ich ehrlich bin ist meine Antwort:

NEIN ich vertraue meinem Hund nicht 100%, keinem Tier würde ich hundertprozentig vertrauen. Auch wenn Benny relativ gut erzogen ist, er ist und bleibt ein Tier, Tiere denken nicht logisch und bleiben immer zu einem kleinen Teil unberechenbar.
Gerade bei Kindern bin ich sehr vorsichtig obwohl Benny mit Kindern aufgewachsen ist und sie eigentlich liebt, aber es ist ein großer Unterschied ob es sich bei dem Kind um ein Mitglied der eigenen Familie (dem Rudel) handelt oder ob es ein fremdes Kind ist. Sicher dürfen auch fremde Kinder Benny mal streicheln aber ich überlasse es meinem Hund ob er das zulässt oder nicht, wenn ich merke (z.B. durch aus- und zurückweichen) das er von diesem Kind nicht angefasst werden will dann muß er sich auch nicht anfassen lassen, sollte er sich streicheln lassen muß das Kind es aber sofort aktzeptieren und aufhören wenn er zeigt das er nicht mehr will. Fremde Erwachsene oder ältere Kinder (Teenageralter) dürfen Benny übrigens überhaupt nicht anfassen, er hat da als Welpe sehr schlechte Erfahrungen gemacht und will keinesfalls angefasst werden.

LG

Nara
06.02.2006, 05:45
Hallo

Kann mich Vulnona nur voll und ganz anschlißen..Wir reden hier von Tieren,und diese Funktionieren nicht,sondern leben..

Wie oft hat man schon den Satzt gehört,das hat er ja noch nie gemacht...
Auch da wurde 100% Vertraut..

Hunde haben auch schon mal schlechte Tage,oder Schmerzen,oder sonstiges,und da sind sie dann anders,als an anderen Tagen..
Haben nicht das Nervenkostüm,um sich alles gefallen zu lassen..

Kinder und Hunde würde ich Persöhlich nicht alleine lassen,kleinere vor allem..
Wie oft kam es schon zu Unfällen,gerade in der eignen Familie??


Also 100% gibt es für mich nicht..
DA es sich um ein Lebewesen handelt,und keine Maschinen,und selbst diese Funktonieren nicht immer 100%


SChöne grüße

Lastrami
06.02.2006, 07:02
Hallo,

ich muß sagen, was Kinder anbelangt vetraue ich Marlo (zur Zeit) überhaupt nicht. Im Moment ist er eh was schwierig. aber nach meine Erfahrungen hat er wohl auf der Strasse schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht. :0( desahlb blocke ich meist erstmal jede Kontaktaufnahme ab.
Außerdem habe ich mich schon oft genug über Kinder bzw deren Eltern geärgert.:man:
Bei uns im Dorf gibt es ein kleines Mädchen von ca 6-7 Jahren. Sie an der Hand ihrer Mutter? und stürmt laut schreiend auf uns zu: den Hund kenne ich!! den streichel ich jetzt!! Ich sah nur wie Marlo die Ohren nach hinten drehte, den Schwanz hängen ließ (das ist bei ihm echt schwierig:rolleyes: ) und ihm das ganze überhaupt nicht geheuer war. Ich habe dann sofort: stopp! gesagt und der Mutter erklärt, das die Kleine diesen Hund bestimmt nicht kennt. Sie war dann etwas pikiert und ist abgezogen.
Nächster Fall: ich war mit Marlo in der Strassenbahn unterwegs. Plötzlich steigt so`n Proll-Vater mit 2 Töchter ein. Ca 4 und 8 Jahre alt. Ich bekam mit, wie die Mädchen tuschelten und immer zu Marlo rüberblickten. Da tönt der Alte aufeinmal: dann geh doch endlich hin und fass den Hund an! Na los Du Feigling! Du traust Dich ja gar nix!!!:man:
Die Kleinen kamen mit ausgestreckter Hand auf uns zugesteuert.:sn:
Ich habe das ganze dann abgeblockt und den Mädchen dann ruhig, aber sooo laut das alle umstehend es mitbekamen erklärt, das man sowas nicht macht, einfach fremde Hund anfassen. Wenn sie einen Hund streicheln wollen IMMER erst den Besitzer fragen und wenn der ja sagt, dann dürfen sie. Weil sich ein HUnd auch erschrecken kann. Die Kleinen haben artig genickt und der Vater hat doof aus der Wäsche geschaut. OK der hat sich von mir dann auch noch`n Takt anhören dürfen....:floet:

Und solche Geschichten gibts noch mehr.... soviel zu meiner Erfahrung Marlo und Kinder. Ich merke er hat Angst vor ihnen und deshalb lasse ich so gut wie keinen "Fremdkontakt" zu.

LG PIa und der Möpp :bl:

alra
06.02.2006, 11:12
heißes Thema......

ich denk mal, 100% wäre zu vermessen, aber für 99,9% steh ich für meine Golden Retriever Hündin ein.

Allerdings liegt das zum Ersten im Wesen des Hundes von der Rasse her, zum Zweiten ist sie ruhig und ausgeglichen und dann hat sie von klein auf gelernt, mit Kindern umzugehen.
Das Wichtigste bei diesem Lernen war wohl, daß wir keine eigenen Kinder mehr im Haushalt haben. Sie wurde also niemals durch Kinder gestreßt.
Wir hatten zum Lernen in der Hundeschule "Trainingskinder" dabei.
Die haben dann kind-typisches Verhalten gezeigt:
mit hoher Stimmer schreien. Arme hochreißen,....also das ganze Programm von Angst und Erschrecken.
...für den Hund wurde das als Auslöser für "sitz und bleib" trainiert.
Anspringen gibt es bei uns auch nicht.

Auch das streicheln von vielen Kindern gleichzeitig haben wir trainiert. Sie hat da niemals Streß gezeigt, sondern genießt die vielen Krabbelhände.

Trotzdem kann irgendwann irgendeine Situation eintreten, wo es ihr auch mal zuviel sein könnte - warum auch immer.

Wenn uns unbekannte Kinder auf sie losstürmen, bremse ich erst mal die Kinder aus und erkläre kurz, daß sie nie einen fremden Hund anfassen sollen, sondern immer erst den Besitzer fragen müssen.
Das tu ich nicht wegen meiner Hündin,sondern wegen der nächsten Begegnung mit einem anderen Hund.

LG, Martina

chucky05
06.02.2006, 13:51
zu 100 % vertraue ich meinem nun fast 9 Monate alten Golden Retriever Rüden dann doch nicht, zumindest nicht bei fremden Kindern.

Wir hatten nämlich vor kurzem eine Situation, die ihm, meinem Hund, gar nicht gefiel. Der Sohn meiner Freundin (ein Wirbelwind und kaum zu bremsen) ließ ihn einfach nicht in Ruhe, dauernd wollte er an ihm *rumfummeln*, ihn streicheln, sich auf ihn legen und solche Sachen. Also MIR ging er, der Junge, schon tierisch auf den Geist und ich merkte auch meinem Hund an, dass er *leicht* getresst war. Natürlich habe ich dem Kind ständig gesagt, er solle doch eeeendlich den Hund in Ruhe lassen, das ging dann auch mal ein paar Minuten gut, fing aber nach kurzer Zeit wieder an. Fakt ist jedenfalls, dass unser Goldi irgendwann auch die Schnute gestrichen voll hatte und kurzerhand knurrend nach ihm schnappte:man: . Ich gehe zwar davon aus, dass er ihn nicht wirklich verletzen wollte, denn eigentlich kann zumindest unsere Tochter (8 Jahre alt) alles mit ihm machen, aber in der Situation wurde es ihm wohl ganz einfach zuviel. Der Kleine allerdings, übrigens gerade 5 Jahre alt, war natürlich völlig geschockt und brach in Tränen aus, ließ aber endlich meinen Hund in Ruhe.
Allein schon wegen dieser Erfahrung kann ich mich Euch anderen wirklich nur anschließen. Ein Hund kann noch so lieb sein, er ist und bleibt ein Tier und mit unserer Tochter würde ich ihn auch niemals alleine lassen, denn man weiß ja nie was dann passiert. Draußen erlaube ich auch nicht jedem Kind ihn zu streicheln, das kommt auch immer auf den Eindruck an den ich vom Kind habe und ich mag es sowieso nicht, wenn jeder X-Beliebige an meinem Hund rumtatscht. An mir oder meiner Tochter lasse ich ja auch niemanden rumgrabbeln, warum also dann an meinem Hund:floet: ;)

LG Karin

chesterfield
08.02.2006, 20:47
Hallo,
irgendwie bin ich schockiert wenn ich lese das es Hundebesitzer gibt die Ihren Vierbeiner zu 100% vertrauen, gerade bei Kindern gehe ich absolut kein Risiko ein, es muß nicht immer zu Beissunfällen kommen, spielen mit einem 40kg Hund kann schon bei einem Kleinkind schlimme verletzungen hervorrufen, dann gibts großes geschrei, und für den Hund meist Leinen und Maulkorbzwang auf allen öffentlichen Wegen :floet:
LG Peter

Räubertochter
08.02.2006, 22:26
Hallo Peter,
wieso bist du schockiert?
Wenn du deinem Hund nicht vertraust ist das deine Sache, aber laß andere doch anders denken.
Wenn ich meinem Hund nicht 100% vertrauen würde, würde ich jedem Menschen, nicht nur Kindern, verbieten in seine Nähe zu kommen. Denn 1% Nichtvertrauen würde mir ausreichen, als dass ich kein Risiko eingehen würde.
Ich würde meine Hunde nie mit Kindern alleine lassen und habe immer ein Auge drauf, aber nicht weil ich meinen Hunden mißtraue, sondern weil Kinder auch mal was nicht so Nettes machen können, was dem Hund dann missfallen könnte:sn:
Und was haben Verletzungen mit der Größe oder dem Gewicht eines Hundes zu tun. - Garnichts, denn alle haben Zähne, egal wie groß sie sind.

Ist ja auch allgemein bekannt, das meist die Großen viel sanfter im Umgang sind. :D


spielen mit einem 40kg Hund kann schon bei einem Kleinkind schlimme verletzungen hervorrufen, dann gibts großes geschrei, und für den Hund meist Leinen und Maulkorbzwang auf allen öffentlichen Wegen

Dein Beispiel hat wohl eher was mit Rücksichtslosigkeit einiger Hundebesitzer zu tun, als mit 100% Vertrauen. :man: Welcher normale Hundebesitzer läßt seinen großen ungestümen Hund mit fremden Kleinkindern toben? Wohl keiner!

Meine 4jährigen Neffen sind selbst Schuld, wenn sie mit drei Hunden (meine Beiden und der Eigene) durch den Garten toben und mal umgerannt werden,
dann stehen ´se eben auf, schimpfen ´ne Runde:sn: und weiter geht´s. ;) Kinder und Hunde kennen sich von klein auf und meine Hunde lassen sich Schweineohren, Kauknochen und sonst was aus dem Maul nehmen.

Würde ich natürlich nicht jedes Kind machen lassen, denn die meisten wissen ja nicht, wie sie mit Hunden umzugehen haben. Und gerade deswegen ist es doch toll, wenn man Hunde hat, denen man vertraut und diese vielleicht ängstlichen Kindern, die schon mal schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht haben, das Gegenteil beweisen. Damit aus ihnen keine späteren Hundehasser werden, vielleicht auch nur aus Unbeholfenheit der Eltern.:floet:

Liebe Grüße
Simone

cara84
11.02.2006, 17:40
also, ich habe eine ehemalige straßenhündin aus einem tötungsheim. aufgrund von schlechter sozialisierung hat sie angst vor allen femden menschen und lääst sich daher auch nicht anlangen. sie beißt nicht, schnappt nich. verkriecht sich aber hinter mir. und wenn ganz schlimm wird (bei erwachsenen) weicht sie bellend zurück.
wenn kinder zu mir kommen und fragen, ob sie den hund anfassen dürfen, sage ich: "tut mir leid, sie mag das nicht so gerne. aber weißt du was: magst du ihr ein leckerli geben?" davon sind die kinder begeistert, kriegen von mir ein stück trofu in die hand gedrückt - und da vetraue ich meiner hündin wirklich hundert prozent: sie nimmts gaaanz vorsichtig:) . dann sind alle glücklich: das kind durfte den hund füttern, der hund hatte was zu essen und wurde nicht bedrängt und ich hatte einen trainingserfolg;) .
sie macht immer bessere fortschritte. ich bin immer wieder begeistert, was man mit zeit und geduld aus einem eigentlich "versauten" hund machen kann!
das ist eine wunderbare erfahrung. :)


LG