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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Komisches Verhalten bei Ex-Straßenhund



Chipsy-Boy
28.01.2006, 08:44
Guten Morgen!

Heute stell ich euch eine Frage im Namen meiner Eltern.
Meine Eltern haben seit 4 Monaten einen griechischen Straßenhund, welcher allerdings bereits ein Jahr schon in einer Familie in Griechenland verbracht hat. Sein Alter wird auf etwa 3 Jahre geschätzt.
Charly - so heißt er - ist ein ganz lieber und verschmuster Hund. :p Wenn er im Haus ist, sucht er ständig Körperkontakt zum Menschen - überwiegend zu Frauen. Vor allem meiner Schwester (12 Jahre) folgt er auf Schritt und Tritt. Sobald sie sich hinsetzt, legt er seinen Kopf auf ihren Schoß.

Wenn er draußen ist, ist er an der Leine auch ein ganz lieber. Aber mein Dad möchte ihn im Hof frei laufen lassen. Dreimal hat er es schon mit dem Ableinen versucht. Das letzte Mal am vergangenen Sonntag. Resultat war, dass sich dann Charly bis auf drei Metern dem Menschen nicht mehr nähert, hier kann man ihn locken, mit was man will.:confused: Ich hab am Montag meine Eltern besucht und da war er immer noch draußen:eek: . Da er ja auch nicht ins Haus kommt, auch wenn Türe offen steht und kein Mensch in der Nähe steht, musste er total durchgefroren sein. Sobald man sich ihm ein paar Schritte näherte, springt er in die entgegengesetzte Richtung (vor ein paar Wochen machte meine Schwester dieses "Spiel" mit und kam 2 Stunden später nach 10 km zurückgelegter Strecke zurück:sporty: ).

Was ich auch sehr gefährlich finde, ist, dass er jedem Auto hinterher springt, etwa nen halben Kilometer, dann kommt er wieder zurück:sn: .
Meine Eltern wohnen zwar in ner sehr ruhigen Ecke und die nächsten Nachbarn wohnen knapp nen Kilometer entfernt, dadurch weniger Verkehr, aber dass kann ja mal gründlich schief gehen.
Montag Abend war er dann doch anscheinend zu durchgefroren und hungrig, dass sie ihn mit einer List ins Haus holen konnten. Im Haus war er wieder total verschmust und anhänglich.:confused:

Hat von euch schon jemand solche Erfahrungen mit nem Ex-Straßenhund gemacht? :compi:
Meine Eltern fragten mich auch nach Tipps, aber mehr, als Charly ohne Leine nicht rauszulassen, fällt mir nicht ein.*schulterzuck*:(

cu Tanja

billymoppel
28.01.2006, 09:39
ich glaube nicht, dass man aus der entfernung irgendeinen rat geben kann.
es macht den eindruck, als wäre die leine sein bindeglied zur zivilisation - leine ab und hund benimmt sich wie ein wildtier. nach fast anderthalb jahren, die er schon in menschlicher obhut ist, ist das aber schon sonderbar.
und ganz ehrlich - das dauergeschmuse mit deiner schwester finde ich auch nicht wirklich normal.
dass hunde, die bemüht sind, ihre neue familie von sich zu überzeugen, wegen traumatischer erfahrungen von verlustängsten geplagt werden etc.pp. - alles klar, aber nach vier monaten sollte hier doch eine entspannung eingetreten sein.
ich würde hier auch mal langsam und mit verstand einen riegel vorschieben - denn zum einen geht einem eine solcher dauerbelagerung früher oder später auf den keks, zweitens halte ich sie auch für respektlos - weder hunde noch menschen gestatten sowas normalerweise. zuneigung und körperkontakt - alles gut und schön, aber alles zu seiner zeit und mit einwilligung des gegenparts. sie sollte sich ruhig ein bißchen distanzieren vom hund und sich auch mal entziehen.
natürlich gelten für diesen hund nicht normale regeln immer und überall, ist ja auch kein normaler hund.
dass hunde autos jagen, ist dann wieder schrecklich normal :D fehlgeleiteter und zusammenhangloser jagdtrieb. eine ferne erinnerung an etwas, von dem hund nicht weiß, was es eigentlich ist. (richtige jagdhunde machen sowas in der regel nicht, die wissen, es gibt lohnenderes und schonen ihre kräfte :D) ein bißchen erziehung wird das richten.
mich würde interessieren, ob mit dem hund eine huschu besucht wird, oder anderweitig mit ihm "gearbeitet" wird? ich halte das für problemhunde immer für sinnvoll - weniger wegen dem grundgehorsam und ein paar läppischen befehlen an sich, sondern vielmehr, weil es die bindung stärkt, vertrauen aufbaut und dem hund zeigt, dass eine beziehung immer geben und nehmen ist. nicht zu vegessen das vorbild normaler hunde.

Lastrami
30.01.2006, 07:09
Hallo Tanja,

also wenn ich das jetzt richtig durchgerechnet habe, hat der Vierbeiner Deiner Eltern sein erstes Lebensjahr auf der Strasse verbracht und sein 2 Jahr in Griechenland auf nem Hof??.
Da muß man immer bedenken, das diese Hunde hier in Deutschland auch sowas wie einen Kulturschock bekommen können. Vieles ist anderes als im Süden.
Diese Hunde aus dem Süden (ich hab nen Türken:D ) haben sich bestimmte VErhaltensmuster zugelegt, weil sie gemerkt haben, das sie mit ihrere eigenen Strategie durchs LEben kommen. Und Du weißt ja leider auch nicht, welche Erfahrungen der Hund gemahct hat. Vielleicht durfte er in Griechenland ja auch gar nicht ins Haus? Und diese Schema ist noch so in seinem Kopf drin, das er sich jetzt auch nicht traut das Haus unangeleint zu betreten?

Ich bin mit Marlo seit dem ersten WE in der HUndeschule. Es hat uns beiden sehr gut getan. Er hat gelernt, das er mir Vetrauen kann und das ich mich um sein Wohlergehen kümmere. Wie Billymoppel schon schrieb festigt das die Bindung.:tu:

Als nächsten Rat würde ich Euch geben: gebt dem Hund ganz klare und deutliche Regeln!!! Das ist das wichtigste. Es wird geschmust wenn der Mensch es will und nicht der Hund. Versuche Deiner Schwester beizubringen, das der Hund nicht leidet, wenn sie ihn mal abweist. Sie soll einfach mal versuchen den Hund zu ignorieren wenn er ankommt und dann nach 3 oder 4 Minuten zu sich rufen und ihn dann streicheln. Dann lernt der HUnd, das seine MEnschen die Spielregeln bestimmen.

Und ich würde es evtl mal mit Schleppleine versuchen wenn er im Hof ist. Wenn er dann nicht rankommen will, laaangsam zu sich ranziehen und wenn er dann da ist loben und sich freuen.
Aber vielleicht auch mal ne Einzelstunde von nem Hundetrainer nehmen, der sich das Problem vor Ort anguckt, denn Ferndiagnosen sind immer schwierig.

Aber eins kann ich Deinen Eltern schon mitgeben: sie brauchen viel Geduld Zeit und Liebe um die Macken und Spleens in geordnete bahnen zu lenken. Denn einige wird man nie los.

LG Pia :bl:

Chipsy-Boy
30.01.2006, 15:27
Erstmal Danke für eure Antworten!!:bl:

Eine Hundeschule besuchen meine Eltern nicht mit Charly, konnte sie bisher auch davon nicht überzeugen. :( Bleibe aber weiterhin dran.

Kulturschock:?: kommt mir logisch vor.

Die Tipps, die ich von euch bekommen hab, geb ich auf jeden Fall weiter.:D Vor allem die des Schmusens, nicht wann er will, sondern dann, wenn die "Besitzer" wollen. Natürlich auch die andern Tipps.;)

Und bezüglich der Hundeschule versuch ich es mal anders. Bei mir zieht ja demnächst auch ein Zweithund ein, mit dem ich zur "Schule" geh. Mal schauen, vielleicht kann ich da meine Schwester oder Mum mitziehen.:rolleyes:

cu Tanja

Border
31.01.2006, 16:19
der hund spielt ein lustiges spiel mit euch
er ist draußen ihr ruft ihn, er kommt nicht, ihr rennt ihm nach hätt ich auch spaß dran wenn ich hund wäre, die ganze aufmerksamkeit gilt ja in dem moment mir
habt ihr schon mal überlegt den hund links liegen zu lassen?
nicht zu beachten? ihr überhäuft ihn ja mit aufmerksamkeit, kaum will er kraulen und legt seinen kopf ab wird er gekrault, er will fang mich spielen und ihr spielt munter mit
last mich raten wenn der hund nicht mit ins haus kommt füttert ihr ihn halt draußen?
ich würde das grundlegend umkrämpeln
ihr wollt schmusen ruft ihn und krault ihn
wenn er kommt, ohne das ihr ruft, pech gehabt
er muß um eure aufmerksamkeit in zukunft kämpfen, was tun damit ihr ihn beachten und zwar ein lieber gehorsamer hund sein
er kommt nicht rein zum fressen? pech gehabt, gibts nix er weiß ja wo sein napf steht, er müßte dazu ja nur rein kommen
er ist draußen und kommt nicht zu euch, läßt sich jagen um eingefangen zu werden? kommt er nicht? dreht euch um und geht weg. springt mit seinem lieblingsspielzeug in die andere richtung, das er euch nachjagen muß statt ihr ihm
euer hund hat euch gut erzogen er will was und er bekommt es
zur not mit leichter schleppleine und normaler leine arbeiten
geführt wird an der normalen kurzen leine, wollt ihr ihm freiraum geben kommt die normale leine ab und die schleppleine bleibt am hund, damit ihr ihn wieder zurück holen könnt

billymoppel
31.01.2006, 16:27
dabei kann huschu so lustig sein: ich habe mir jetzt für den junghundekurs (den ich gelegentlich leite) eine pfeife besorgt: nicht für die hunde, sondern für die völlig verschnatterten und verschwatzten frauchen und herrchen :D
die benehmen sich, also hätten sie immer eine woche mit nichts und niemandem gesprochen :D (wenn ich nur mitmache, bin ich kein biss'l besser - ich bin ja fähig zur selbstkritik)
mit dem schmusen - ich sehe das nicht ganz so eng: natürlich darf mich ein hund in abständen höflich um aufmerksamkeit bitten, aber verfolgen: nee, danke.
das war übrigens - viele jahre ists her - anfänglich das große problem mit billy. der ist mir überall hin nach, es war terror. nicht mal auf dem klo war ich vor ihm sicher. ich bin gewiß eher extrovertiert und habe keine probleme mit gesellschaft, aber das war einfach zuviel. ich hatte den kerl ja wirklich lieb und auch verständnis, von wegen tierheim und so - aber dem musste ich einen riegel vorschieben, sonst wäre ich in der klapsmühle gelandet. männe war von diesem phänomen übrigens völlig ausgenommen, für den hund war er mehr oder weniger luft. und siehe, als der anschlagpunkt bei mir erreicht war und ich begonnen hatte, mir luft zu verschaffen, konnte der liebe plötzlich eine beziehung zu männe herstellen, das alleinbleiben ging rapide besser und auch sonst konnte man sich immer mehr wie ein normaler rüde benehmen :D

Border
31.01.2006, 16:32
so seh ich das auch
mein border war anfangs auch seeehr anhänglich
ich schließe mich nicht aus mit einigen erziehungsfehlern, wenn er mir sein kausel bringt und ich zeit habe spiele ich auch mit ihm, aber eben nicht immer
damit er weiß, ich bestimme die regeln, wann wo und wie und vor allem wie lange
der ist mir auch auf schritt und tritt gefolgt
das problem habe ich so gelöst
ich bin auf toilette, tür zu hund draußen, er mußte warten udn hat gelernt frauchen kommt wieder
hat er gejault bin ich so lange im bad geblieben bis ne weile ruhe war
oder ich in die küche, hund draußen,
auch wenn ich mal in den keller bin mußte er warten
andermal durfte er wieder mit
so lernen sie ganz schnell kurz alleine ist nicht schlimm und frauchen kommt wieder

billymoppel
31.01.2006, 16:46
@ border

ich weiß nicht, ob man so aus der ferne einen straßenhund die gleichen maßstäbe anlegen kann. straßenhunde, die wirklich eine weile ohne oder nur mit geringem menschenbezug gelebt haben, sind vollkommen anders, da ist man selbst als erfahrener hundehalter, den nichts so leicht mehr erschüttern kann, gelegentlich perplex. habe ich auch mit meiner polen-dina erlebt: ein hund, der ohne motivation (nix reh, hund, mülleimer etc.) einfach so auf und davon geht, da bleibt nur kopfschütteln :D in meinem fall klar analysiert und leicht behandelbar: wenig enge beziehung zum menschen, streuner eben. nicht der letzte hofhund, der im tierheim gelandet ist, würde sich so merkwürdig verhalten.
also für deine annhame kann etwas sprechen, muss aber nicht. ohne das drumeherum zu sehen, wage ich nicht, das zu beurteilen.

noch ein buchtip: von der straße auf die couch von nina taphorn (kynos-verlag). habe ich selbst allerdings nicht gelesen, der klappentext klingt aber vielversprechend.

Border
31.01.2006, 16:50
ja ich muß dir schon recht geben
aber ich denke wenn er nicht von vorne bis hinten betüddelt wird und etwas mehr um aufmerksamkeit kämpfen muß, stärkt das die bindung
ein straßenhund hat schnell den pizzabäcker zum besten freund, aber der hund muß hingehen sich die reste holen
der pizzabäcker käme nie im leben auf die idee den hund zu suchen und ihm seine pizzareste zu bringen
und so denke ich auch geht das mit der bindung
will der hund mehr aufmerksamkeit muß er was dafür tun und nicht von vorne bis hinten betüddelt werden

Räubertochter
01.02.2006, 01:25
noch ein buchtip: von der straße auf die couch von nina taphorn (kynos-verlag). habe ich selbst allerdings nicht gelesen, der klappentext klingt aber vielversprechend.

Habe mir gerade auf der Web der Mayerschen das Inhaltsverzeichnis durchgelesen, hört sich nach einem interessanten Ratgeber an. Das meiste haben wir zwar hinter uns, habe es mir aber trotzdem bestellt. Kann es mir spätestens übermorgen in unserer Filiale abholen.:wd:

Werde dir berichten!

Habe auch ein schönes Buch zum Thema gelesen:
Kitty - Zwei Hunde und die Liebe von William Corlett erschienen bei dtv-verlag

Das ist aber ein Roman, aus der Sicht einer Spanischen Straßenhündin geschrieben.......
Boaaaaah, hab´ich geheult....:0( :0( :0(

LG
Simone mit Los Spaniolos Schnarchos :z: :z: :z:

billymoppel
01.02.2006, 08:51
ich habe es mir auch bestellt. irgendwann läuft mir im junghundekurs sicher der erste südländer übern weg - und selbst wenn nicht - wissen schadet nie :D
polnische straßenhunde wie meine dina scheinen übrigens - nach meinen beobachtungen - anders zu funktionieren. so wie ich das einschätze, haben die meisten ein "zuhause". bei den meisten dürfte schlechterdings aber egal sein, ob sie wiederkommen oder nicht - der nächste welpe wartet schon
sehr interessant eine diskussion, die ich da mal hatte (mit jemandenm, der seine hündin durchaus gern hatte). auf meinen einwurf hin, ob man sie nicht wenigstens kastrieren könnte (weil sich wegen der dauernden würfe beschwert wurde), kam doch allen ernstes: "aber das ist doch gegen gottes wille" :mad:
aber die welpen im tierheim entsorgen (oder gar im nächsten bach - ich wagte gar nicht nachzufragen), das gefällt gott ganz bestimmt. argh....

Chipsy-Boy
01.02.2006, 09:27
Guten Morgen!!!

@ Border: Danke für deine Antworten!
Ein bisserl muss ich allerdings dazu sagen.

der hund spielt ein lustiges spiel mit euch
er ist draußen ihr ruft ihn, er kommt nicht, ihr rennt ihm nach hätt ich auch spaß dran wenn ich hund wäre, die ganze aufmerksamkeit gilt ja in dem moment mir
Das Spiel "ich renn, du kommst" hat meine Schwester nur einmal mit ihm gemacht, weil sie es nicht besser wusste :man: und Angst um Charly hatte, er könnte nicht mehr heim finden. Ich hab dann auch gesagt, das nächste mal soll sie ihn einfach ignorieren, sich umdrehen und heimgehen bzw. ins Haus. Aber an der Situation, des Nichtmehrherkommens hat sich bisher noch nichts geändert. Auch auf die ständigen Schmuseforderungen wird bei weitem nicht mehr eingegangen.


last mich raten wenn der hund nicht mit ins haus kommt füttert ihr ihn halt draußen?
NEIN, definitiv nicht! Fressen gibt es nur im Haus.

er kommt nicht rein zum fressen? pech gehabt, gibts nix er weiß ja wo sein napf steht, er müßte dazu ja nur rein kommen
Genau so ist es! Aber ich denke, ein Ex-Straßenhund hat damit für ein paar Tage auch keine Probleme.
Lockspiele mit Spielzeug oder Futter sind gar nicht möglich, da ihn dies nicht beeindruckt.:(

Eine Schleppleine ist bereits bestellt, die Idee find ich nämlich auch richtig gut.:D

Mit dem Alleine-Bleiben hat Charly gar kein Problem. Verlassen alle das Haus, legt er sich in seinen Korb und schläft. Nur wenn sie daheim sind, ist er sehr anhänglich und fordert Schmuseeinheiten. Den Raum verlassen, ohne das er hinterhertrottet ist auch kein Problem.


straßenhunde, die wirklich eine weile ohne oder nur mit geringem menschenbezug gelebt haben, sind vollkommen anders, da ist man selbst als erfahrener hundehalter, den nichts so leicht mehr erschüttern kann, gelegentlich perplex.

Da kann ich nur zustimmen. :tu: So ein Verhalten hab ich noch nie erlebt und tu mir deshalb schwer, meinen Eltern diesbezüglich konkrete Tipps zu geben. Darum hab ich mich ja an euch gewendet, welche Erfahrungen ihr mit Ex-Straßenhunde gemacht habt. Aber ich werde meine Eltern vorschlagen, dass sie eine Einzelstunde von nem Hundetrainer in Anspruch nehmen, wie mir hier ja auch vorgeschlagen wurde. Ob sie es allerdings wirklich durchziehen *schulterzuck*, weiß ich nicht.


Zitat:
Zitat von billymoppel
noch ein buchtip: von der straße auf die couch von nina taphorn (kynos-verlag). habe ich selbst allerdings nicht gelesen, der klappentext klingt aber vielversprechend.


Habe mir gerade auf der Web der Mayerschen das Inhaltsverzeichnis durchgelesen, hört sich nach einem interessanten Ratgeber an. Das meiste haben wir zwar hinter uns, habe es mir aber trotzdem bestellt. Kann es mir spätestens übermorgen in unserer Filiale abholen.

Werde dir berichten!

Ja, bitte!! :) Wenn du es mir empfehlen kannst, werde ich es meinen Eltern schenken.:D

Nochmals Danke an alle und ich wünsch euch noch nen schönen Tag!!!:p

:cu: Tanja

Chipsy-Boy
01.02.2006, 09:30
auf meinen einwurf hin, ob man sie nicht wenigstens kastrieren könnte (weil sich wegen der dauernden würfe beschwert wurde), kam doch allen ernstes: "aber das ist doch gegen gottes wille" :mad:
aber die welpen im tierheim entsorgen (oder gar im nächsten bach - ich wagte gar nicht nachzufragen), das gefällt gott ganz bestimmt. argh....

Da kann ich nur zustimmen:mad:.

Lastrami
01.02.2006, 17:22
Hallo Border,

in ein paar Punkten muß ich Dir zustimmen, in einigen aber nicht. Du kannst einen Strassenhund, der sich Jahre selbst versorgen mußte, nicht mit einem Hund vergleichen, der zuminsest Ansatzweise in einer normalen Familie aufgewachsen ist. Diese Hunde sind halt etwas anders. Drinnen mögen sie ihre neuen Dosenöffner noch so ins HErz geschlossen haben. Draußen unter freiem Himmel fallen sie oft in alte Gewohnheiten/Angewohnheiten in erlerntes Verhalten zurück und es dauert oft viele Wochen und viel Geduld und Liebe um das wieder rauszukriegen.
Da kann man nicht pauschal sagen: wenn mein Hund dieses und jenes tut, dann mache folgendes.... Man muß immer bedenken, das die Strassenhunde eine oft schwierige Vergangenheit haben. ich weiß wovon ich rede...

Am besten ist immer noch Trainer und erstmal Einzelstunde vor Ort. Dann weitersehen und einfach GEduld und Ruhe bewahren.

LG Pia und der Möpp

Border
02.02.2006, 00:22
ja stimmt schon
aber ich würde trotzdem die grundkommandos festigen und versuchen das problem über den gehorsam in den griff zu bekommen

Lastrami
02.02.2006, 08:12
aber ich würde trotzdem die grundkommandos festigen und versuchen das problem über den gehorsam in den griff zu bekommen

Yep. da is was wahres dran!:D Einfache klar verständliche Kommandos!! Und da ganze üben üben üben...;)

LG Pia:bl:

Chipsy-Boy
02.02.2006, 08:26
Guten Morgen!

Nachher besucht mich meine Mutti. Ich werd ihr dann mal den Thread hier zeigen, dann kann sie sichs selbst durchlesen.
Dann schau ich mal, was sie dazu sagt.:D

Wenn ich mehr Zeit hätte, würd ich ja öfters mit Charly üben. Zum einen bin ich aber so egoistisch und nutze die Zeit für meinen Racker und zum anderen müssen ja auch die Bezugspersonen überwiegend mit ihm üben, finde ich.