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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie verhalten sich eure Rüden gegenüber anderen Rüden?



drea2204
20.01.2006, 17:31
Hallo an alle ,

ich hab schon öfter neugierig im Forum mitgelesen und finde eure Beiträge sehr informativ und hilfreich.
Vielleicht könnt ihr mir auch bei meiner Fragen(n)weiterhelfen.

Wir haben einen 8 Monate alten Labrador Rüden. Mit Elvis haben wir bereits eine Hundeschule besucht und er beherrscht die Grundkommandos: Fuß, Sitz, Platz,Platz bleib und hier.
Auf dem Feld darf er sich jeden Tag frei austoben-oft sind wir dabei mit einem ebenfalls 8Monate alten Golden Retriever unterwegs(die beiden kennen sich seit ca 1 Monat). Die beiden begrüßen sich jedesmal schwanzwedelnd und beginnen dann sofort mit der Rauferei bzw. dem Spielen.Elvis ist dabei offensichtlich der Stärkere - er kann manchmal schon ganz schön derb werden - kneift Max ins Ohr, oder ins Fell. Max jault dann kurz auf und startet direkt wieder schwanzwedelnd das Spiel. Nach ca. 10 Min. trotten dann beide in Eintracht nebeneinander her.
Uns kommt es so vor als wenn jedesmal am Anfang des Treffens geklärt werden muss wer der Chef ist.
Ist dieses Verhalten normal bzw. kann es irgendwann gefährlich werden - so dass aus dem Spiel ernst wird? Wann muss man dazwischen gehen?
Eigentlich haben wir die 2 bis jetzt immer machen lassen , nur wenn es allzu derb wurde, haben wir sie abgerufen...aber man soll ja nicht dazwischen gehen...oder doch?

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilt!!!

Viele Grüße!
Andrea

Border
20.01.2006, 18:42
also ich selbst habe zwei unkastrierte rüden
beide verstehen sich super
auch mit jedem anderen hund der kommt, keine probleme egal ob rüde oder hündin
ich denke das was du beschreibst ist ganz normales rangordnungs spielen, nix ernstes
sie testen ihre grenzen und gucken wie weit sie gehen können
unsere beiden spielen auch lautstark zusammen
mit grummeln, brummeln, bellen
jedoch ohne richtiges knurren
sie spielen halt so
wenn einer der beiden wegrennt macht er auch so einen grummel brummel laut und guckt den anderen an, das soll so viel heißen wie guck mich an ich renn weg jag mich
solange kein ernstes geknurre draus wird lass sie spielen

Border
20.01.2006, 18:45
wegen dem dazwischen gehen
sobald ein anderer hund meinen wirklich anknurrt oder angreift gehe ich natürlich dazwischen, weil ich der rudelchef bin und das für meinen hund regel, so weiß er er kann mir als chef vertrauen
bei spielrangeleien lass ich sie selbst "kämpfen" (naja kämpfen ist das falsche wort, besseres fällt mir aber nicht ein sie kämpfen ja nicht sie rangeln und spielen ja nur)

billymoppel
20.01.2006, 22:39
hallo andrea,

sinnfreies spiel gibt es nicht - weder bei menschens noch bei hundens. es gibt immer einen tieferen sinn: eine sexuelle komponente z.b. oder auch eine um die "weltherrschaft"
im prinzip spielen die beiden "mensch-ärger-dich-nicht" auf hündisch. bei zwie halberwachsenen rabauken kann das schon recht grob ausfallen, aber da die beiden sich nichts schenken, setzt der eine noch einen drauf und dann der andere usw. :D ich würde sie gewähren lassen. für den latent stärkeren ist es sicher eine gute erfahrung, wie weit er gehen kann, bis der andere ernstlich beleidigt ist, schmerz empfindet und entweder sauer wird oder gar das spiel abricht.
an wirkliche rangordnungsfestlegungen glaube ich in dem alter nicht - das läuft, wenn überhaupt, im hintergrund. die beiden sind noch etwas jung, um zu wissen, wer sie wirklich sind - genau das wollen sie durch ihr rabiates spiel aber erfahren.
ich kann es dir fast garantieren, dass es früher oder später mal tatsächlich rappeln wird, aber auch eine kurze, heftige, laute auseinadersetzung würde ich gestatten - hunde die regelmäßig zusammen sind, brauchen eine funktionierende rangordnung. solange sich nicht einer im anderen wirklich verbeißt und blut fließt ist alles im grünen bereich. normale rüden sind auch regelmäßig nicht nachtragend: soeben gabs noch zoff anläßlich eines mauselochs, sekunden später macht man einträchtig einem kaninchen hinterher :D
es kann durchaus sein, dass solche auseinandersetzungen regelmäßig vorkommen - denn eine rangordnung ist niemals etwas endgültiges. sie ist veränderungen unterworfen und manche rüden sind sich einfach auch zu gleichwertig. bei anderen dagegen schepperts einmal und das wars für immer.
wir haben beide arten rüdenbekanntschaften
nicht gestatten tue ich solche auseinadersetzungen aber bei willkürlichen kurzbegenungen im park. hier sehe ich dafür gar keinen grund. der normale hund wird das auch nur im ausnahmefall riskieren - immerhin besteht ein verletzungsrisiko und der goldenen grashalm ist das nicht wert.

Border
20.01.2006, 22:45
hallo andrea,

sinnfreies spiel gibt es nicht - weder bei menschens noch bei hundens. es gibt immer einen tieferen sinn: eine sexuelle komponente z.b. oder auch eine um die "weltherrschaft"
im prinzip spielen die beiden "mensch-ärger-dich-nicht" auf hündisch. bei zwie halberwachsenen rabauken kann das schon recht grob ausfallen, aber da die beiden sich nichts schenken, setzt der eine noch einen drauf und dann der andere usw. :D ich würde sie gewähren lassen. für den latent stärkeren ist es sicher eine gute erfahrung, wie weit er gehen kann, bis der andere ernstlich beleidigt ist, schmerz empfindet und entweder sauer wird oder gar das spiel abricht.
an wirkliche rangordnungsfestlegungen glaube ich in dem alter nicht - das läuft, wenn überhaupt, im hintergrund. die beiden sind noch etwas jung, um zu wissen, wer sie wirklich sind - genau das wollen sie durch ihr rabiates spiel aber erfahren.
ich kann es dir fast garantieren, dass es früher oder später mal tatsächlich rappeln wird, aber auch eine kurze, heftige, laute auseinadersetzung würde ich gestatten - hunde die regelmäßig zusammen sind, brauchen eine funktionierende rangordnung. solange sich nicht einer im anderen wirklich verbeißt und blut fließt ist alles im grünen bereich. normale rüden sind auch regelmäßig nicht nachtragend: soeben gabs noch zoff anläßlich eines mauselochs, sekunden später macht man einträchtig einem kaninchen hinterher :D
es kann durchaus sein, dass solche auseinandersetzungen regelmäßig vorkommen - denn eine rangordnung ist niemals etwas endgültiges. sie ist veränderungen unterworfen und manche rüden sind sich einfach auch zu gleichwertig. bei anderen dagegen schepperts einmal und das wars für immer.
wir haben beide arten rüdenbekanntschaften
nicht gestatten tue ich solche auseinadersetzungen aber bei willkürlichen kurzbegenungen im park. hier sehe ich dafür gar keinen grund. der normale hund wird das auch nur im ausnahmefall riskieren - immerhin besteht ein verletzungsrisiko und der goldenen grashalm ist das nicht wert.


kann ich 100% zustimmen

drea2204
27.01.2006, 16:17
Vielen Dank für eure Antworten!
Elvis und Max raufen immernoch aber wir lassen sie einfach - wird es einem von beiden zu derb wirds mal kurz laut - deftig gebellt und weiter gehts. Wir haben festgestellt, dass die beiden noch wilder werden, wenn wir ihnen große Beachtung schenken. Ignorieren wir sie dagegen läuft es ruhiger ab.
Hauptsache ist, die beiden haben Spaß und können sich austoben...danach ist erstmal schlafen angesagt!

Also nochmal Danke!
MfG Drea

Border
30.01.2006, 13:59
na das ist doch super

Stafford-GE
30.01.2006, 16:43
Also ich habe einen unkastrierten Rüden, und er mag leider keine anderen Rüden er fixiert die wenn sie in der nähe sind und fängt an zu knurren und voll den aufstand zu machen.

Gehe jetzt zur Hundeschule, die Trainerin meinte man kann den Hunden nicht sagen den magst Du jetzt und den nicht man kann nur am Gehorsam trainieren und das versuchen wird, das wenn ich sehe das er leicht aumuckt ich ihm gleich die richtigen komandos gebe, es ist auch schon etwas besser geworden

Jacqueline1705
31.01.2006, 13:49
Also, mit meinem hat es bisher nur einmal richtig Ärger gegeben.

Ich lasse ihn eigentlich immer spielen, auch wenn es mal ein bisschen lauter und heftiger wird.

Bis dato habe ich mir aber immer mal Gedanken gemacht, dass ich nicht rechtzeitig merken könnte, wenn es ernst wird und dann etwas passiert (üble Bisswunden oder so).

Tja, und letztens waren wir mit dem Golden-Retriever von meiner Freundin im Wald. Der Goldie ist jetzt erst 9 Wochen alt. Mein Hundi hat den Kleinen aber später vor einem anderen Rüden (und die beiden kennen sich wiederum seit einigen Monaten und kamen immer prächtig miteinander aus) immer wieder "beschützt". Wobei der andere dem Kleinen nichts tun wollte, sondern einfach nur schnüffeln und gucken. Rocco hat den Rüden aber immer wieder weggeschubst und angeknurrt. Bis dahin sah es aber sehr "friedlich" aus. Dann habe ich aber ein ungutes Gefühl bekommen. Die Besitzerin von dem anderen Rüden ist einfach weiter gegangen.
Plötzlich haben sich die beiden Halbstarken (Rocco 8 Monate, der andere 11 Monate) ganz übel in die "Köppe" gekriegt. Rocco hat ihn am Hals gepackt und auf den Rücken geworfen. Dabei ging es sehr laut zu.
Ich habe Rocco dann hinten an seinem Geschirr gepackt und von dem anderen runtergezogen. Dabei hat Rocco noch wie wild geknurrt, blieb aber bei mir. Der andere ist dann mit eingezogener Rute abgehauen.

Seitdem weiß ich, dass ich zu 100% merken werde, wenns ernst wird.
Allerdings würde ich vorher nicht einschreiten. Aber immer in der Nähe bleiben, dass ich notfalls eingreifen könnte.

Liebe Grüße
Jacqueline

Suzanne
31.01.2006, 14:44
Ein interessantes Thema :)

Mit meinem Rüden ist es so, daß er angeleint eine Wildwutz ist - noch schlimmer, wenn ein unangeleinter ihm auf die Pelle rückt. Aber im Freilauf im Park oder am Strand gibt es ganz selten "Probleme". Wobei ich beobachten konnte, daß er den einen oder anderen links liegen läßt. Verfolgt dieser meinen dann penetrant und wird aufdringlich, scheppert es auch schon mal.

Ich gebe zu, daß mich dann solche Konfrontationen immer noch ein wenig aus der Ruhe bringen obwohl man bei genauem Hinsehen nichts weiter sieht außer hochsteigen, blitzenden Zähnen, an der Wamme ziehen oder versuchen, sich gegenseitig niederzudrücken. Das alles mit enorm viel Lärm verbunden.

Echte Sorgen würde ich mir machen, wenn man überhaupt nichts hört, da steckt dann eine echte Beschädigungsabsicht des "Gegners" dahinter.

Wie schon geschrieben, bei Zufallsbegegnungen muß das absolut nicht sein. Wir hatten hier am Stall leider die Situation, daß ein Rüde ein echter Stänkerer ist. (Immer an der Leine gelassen, selten Kontakt zu anderen Hunden, damit ja nix passiert) Als wir im Reiterstübchen zusammensaßen und der Rüde meinem immer wieder den Weg abschnitt und ihn bedrängte, sah ich, daß mein Hund auf einmal die Nase voll hatte und es fackelte dann.

Und was macht das Fraule - geht sofort dazwischen und schmeißt ihren Hund auf den Rücken.....:man: Er mache das immer so und wäre dominant. Ich hätte einen Moment abgewartet, so schnell wie sie war, konnte ich gar nichts sagen. Ich muß wohl an dieser Stelle nicht erwähnen, daß beide Hunde, wenn sie sich auch nur von weitem erblicken, völlig ausrasten.

Grüße Susanne

Nara
01.02.2006, 05:28
Hallo

Ich denke auch das Hunde gerade in dem von Euch beschriebenem alter noch lernen..
Und diese groben Spiele bis zur Unterwerfung gehören bei einigen dazu..Wie gesagt die Hunde lernen daraus,sich dementsprechend zu Verhalten..

Auch bei mir kommt die frage auf,geht der Mensch zu schnell dazwischen..
AUch ich kenne es,das wenn es laut ist,meist mehr Show als alles andere gemacht wird..
Als mein Hudn in dem alter war,habe ich mcih umgedreht ,tschüss gesagt und bin einfach weiter gegangen..
HAt prima Funktioniert,mein Hund kam schnell nach..

Heute im Fortgeschrittenem alter,lasse ich meinen Hund mit fremden Rüden gar nicht mehr laufen,außer sie sind KAstriert,und wir gehen vorher ein Stück an der Leine..Dann lernen die Hunde sich schon mal vom Geruch etwas kennen..
Mein Rüde gehört zur Kategorie,an der Leine meist Ruhig,weil ich dahinter bin,von der Leine,macht er Theater..
Auf Debatten,das mein Hund ja böse sei,weil er Komentkämpfe macht,eben mit viel getöse,und nichts passiert,ist er ohne unsere Hündin,Dominiert er nur,das heißt er legt eine Pfote auf den anderen oder der Kopf ist über dem Widerrist,und er schnappt in die Luft..
Also bleibt mein Hund fest,hat seine Hunde die er von klein auf kennt,da passiert überhaupt nichts,und um ander machen wir mehr oder weniger einen Bogen..

Mein Hund muß nicht jeden anderen mögen..

Ach ja er war auch in einem Wlepnkurs ,Erziehungskurs,und hat beim THs mit gemacht..Kennt es also mit anderen Hunden..


SChöne grüße
Mona

kampfratte
03.02.2006, 18:49
also meiner will alle immer gleich fressen.Der blickts au net wens ein Mädel is hauptsache drauf und niedermetzeln. da hilft kein NEIN AUS FUß der ist da so in seinem Wahn das er abschaltet

Jacqueline1705
03.02.2006, 22:42
@kampfratte: Wenn du doch weißt, dass dein Hund so auf andere Hunde reagiert, wie kann es denn dann noch passieren, dass dein Hund andere angreifen kann?
Leinst du ihn nicht an, wenn andere Hunde kommen?
Und wieso reagiert dein Hund überhaupt so angriffslustig? Hast du ihn nicht von "Welpen-Beinen" an? :confused:

Border
04.02.2006, 02:19
wemm kein nein aus oder fuß hilft ist das ganz klar erziehungssache
daran kann man arbeiten (wenn man will)

Jacqueline1705
04.02.2006, 10:38
Hmm, das stimmt natürlich, Border. Aber ich frage mich, wie man das hinbekommt, wenn man einen Welpen zu sich nimmt, den so "fremdenfeindlich" zu machen??? :confused:
Weil ich keine Welpen kenne, die von Geburt an böse sind, so dass sie ohne mein Zutun aggressiv sind.
Selbst wenn ich Rocco so angriffslustig hätte haben wollen, hätte ich das so nicht hinbekommen. Schließlich sind Welpen doch jedem freundlich (manchmal auch nervend) gesonnen.
Da muss schon ne Menge schief gehen, dass man so ein angriffslustigen Wuffel hat.
Aber komisch finde ich auch das Posting von Kampfratte selbst.
@Kampfratte: Macht dir das denn gar nichts aus, dass dein Hund so ist?

LG Jacqueline

Border
04.02.2006, 14:40
gibt leider leute die stolz drauf sind
meinem männe seinem cousin ist genauso
oberlieber hund eigentlich
nur wenn wir gassi sind und er an der leine und uns ein hund engegenkommt
wird der hund sowas von zum gauzen animiert
is mir echt unverständlich
er meint das die leute gleich wissen mit wem sie es zu tun haben
mit dem hab ich schon so oft darüber gesprochen
sinnlos

Nara
04.02.2006, 15:46
Hallo

Wie man es so hin bekommt??
MAn braucht nur LEute die einem sagen mein Hund tut nichts,und der eigene Hund ist gerade mal 8 Wochen,und wird das erste mal gebissen..Und ich meine beißen..
Und dann kommen noch so nach und nach Negativ erfahrungen, dann kommt der Zeitpunkt das der Hund Erwachsener wird,meist so um die 18 Monate,dann fängt er an auf Konfrontation zu gehen..Bevor du mich beißt ,beiße ich dich..
Man nennt es dann Negativ Geprägte Hunde..
Nicht jeder Hund geht auf Konfrontation,ich kenne auch Hunde die machen einen riesen Bogen um andere weil sie schlechte Erfahrungen als Welpen gemacht haben..

Ich hatte so einen Rüden,der auf alles ging..
Ich bin in AUslaufgebiete wo andere Hundebseitzer liefen so gut wie nie geganegn,wenn dann zu Zeiten wo kaum andere Unterwegs waren..Ich ließ meinen Hund an der LEine,oder Leinte ihn an,wenn uns andere entgegen kamen..
Den Hund einfach laufen zu lassen,wie oben geschrieben finde ich schon heftig..
Was ist es für eine Rasse??
Großer oder kleinerer Hund??

Neugierigerweise fragt..

Schöne grüße
Mona

Jacqueline1705
04.02.2006, 17:28
@Mona: Natürlich kenne ich die Möglichkeiten, wie man einen Hund so "hinbekommt". Leider sieht man sowas viel zu häufig. :sn:
Das kann natürlich wie in deinem Fall leider unbeabsichtigt (oder vielmehr ohne dein Zutun) passieren, aber leider rufen manche Menschen (wie Border so schön beschrieben hat) sowas selbst hervor.
Schön finde ich, dass du eine von denen bist, die mit einem "solchen" (nicht böse gemeint) Hund sehr verantwortungsbewusst umgehen. :wd:
Weil so wie ich das hier verstehe, macht das leider nicht jeder.
Ich denke, dass es diese Hunde sind (die auf alles und jeden losgehen), die die Welpen dann "versauen". Das werden die sein, die dann Welpen beißen, aus denen dann hinterher die werden, die wieder neue Welpen beißen, usw.

Hmm, kann das jetzt noch irgendjemand verstehen? :floet:

sannydog
04.02.2006, 21:03
hi also ich würde mir absolut keine sorgen machen!! manche hunde auch hündinen spielen einfach lauter. ich würde erst dann eingreifen, wenn es wirklich rabiat zu geht aber dazu solltest du mehr auf die hundesprache achten um zu sehen was sich die hunde gegenseitig damit sagen wollen. doch so wie es sich anhört denke ich nicht dass es wirkliche reibereien sind. Es ist auch normal das welpen mal beim spielen quietschen, obwohl gar nichts passiert ist oder der andere hund nicht mal in der nähe war. jedoch würde ich den quietschenden welpen oder der der im spielen mal umgerannt worden ist "trösten". ich weis das ist schwer, jedoch bestätigt man den hund dadurch nur. ich finde auch gut dass du beobachtet hast dass es ruhiger zu geht, wenn ihr die hunde nicht beachtet! damit hast du schon einen wertvollen schritt gemacht! wenn es möglich ist sollte nie der besitzer in einen "hundekampf" dazwischen gehen! denn dadurch geben sie dem hund ein gefühl von sicherheit und stärke denn der boss ist ja jetzt da und hilft. am besten ist es, so weit wie möglich vom hund weg zu gehen, außer es geht nicht anders. also ich würd sagen lassen sie ihre hunde hund sein!!! viel spaß noch mit dem kleinen

sannydog
04.02.2006, 21:06
ich meinte natürlich nicht trösten sorry :floet:

Biene13
05.02.2006, 12:03
Hallo, Ihr Lieben
ich habe mit Interesse gelesen und möchte auch mal meinen "Senf" dazu geben.
Wir waren gestern mit unserem Dackel unterwegs, er ist ja wirklich der absolute "Schnüffler" und ist auf einem abgemähten Acker rundherum glücklich, wenn er dann noch ein Mauseloch findet ist das die Krönung der Krone für ihn.
Er gab sich gestern mal wieder vollkommen selbstvergessen dieser Tätigkeit hin, plötzlich wie aus dem Nichts tauchte eine Jack-Russell auf und attackierte unseren schnüffelnden Dackel wie wild. Er hörte auch nicht auf Frauchens Rufen oder Aus oder wie auch immer. Er hat unseren gesehen und gib ihm die Kante. Unser Kleiner war völlig bedeppert und verstört und konnte in diesem Moment gar nicht reagieren.
Ich bin dann dazwischen, habe den Jack-Russel am Nacken geschnappt und von unserem weggezerrt. Wir haben dann unseren Kleinen angeleint und sind mit ihm weiter. Der Jack Russel hat auch erst auf sein Frauchen gehört, nachdem ich ihn mit ausgebreiteten Armen und über ihn gebeugt angeknurrt und ein deutliches Aus gegeben habe.
Bei einem Rottweiler hätte ich mir das wahrscheinlich überlegt. Ich will aber auch aus meinem Wuff keinen Angsthasen machen und ihm die Chance lassen, mit anderen Hunden zu spielen und zu toben. Solange sie nur am bellen und auch grummeln sind, lasse ich sie auch, aber wenn da einer kommt und aus dem nichts heraus eine Attacke fährt, dann greife ich ein.
Ich weiß auch nicht, ob ich mich da richtig verhalten habe, für mich war nur wichtig, die Beiden auseinanderzubringen und meinen Kleinen zu beschützen.

Einen schönen Sonntag noch an alle

Biene13 Heidi

Jacqueline1705
05.02.2006, 13:11
Wenn ich das jetzt hier so lese, dann kommen mir auch Zweifel, ob ich bei meinem oben beschriebenen Vorfall richtig reagiert habe.
Natürlich will ich meinen Hund so frei wie möglich mit anderen spielen lassen und mich da nicht einmischen. Ich bin ja heilfroh, dass mein Kleiner so verträglich ist und gerne mit anderen Hunden spielt. Denn es gibt ja auch Vertreter, die wollen gar nichts mit anderen Hunden zu tun haben, die immer nur auf ihr Herrchen (Frauchen) fixiert sind und beispielsweise darauf warten, dass ein Bällchen geschmissen wird. Während um sie herum 10 Hunde miteinander toben... :sn:
Na ja, aber ich habe halt in dem Moment ein bisschen Panik bekommen, dass Rocco den anderen verletzt. Nur aus dem Grund habe ich ihn ja gepackt und von dem anderen Hund heruntergezogen. Habe bei meinem ja noch nie einen "Kampf" erlebt und wusste halt deswegen auch nicht, wie weit er geht. Und zu allem Übel kam ja noch das Frauchen des anderen Rüden wild kreischend auf uns zu (nachdem sie vorher meterweit weiter gelaufen ist, obwohl ich sie gebeten habe, ihren Hund abzurufen, weil ich ein ungutes Gefühl hatte :rolleyes: ).
Hätte ich anders reagieren sollen?
Wie weit geht so ein Kampf? Bis wann ist ein "Kampf" noch harmlos?

Liebe, an sich selbst zweifelnde Grüße
Jacqueline :cu: