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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Er knabbert und knabbert ...



Chipsy-Boy
20.01.2006, 08:12
Guten Morgen!

Möchte mich heut mit dem Problem der "Türstock-Knabberei" an euch wenden.:confused:
Mein Chipsy (Dackel-Mischling) ist während des Tages etwa 4 bis max. 8 Std. (kommt aber eher selten vor) alleine. In dieser Zeit nagt und knabbert er an den Türstöcken der Haustüre bzw. mittlerweile an den davor geschraubten Brettern.:eek:
Schimpfen kann ich ihn ja nicht, da ich ihn dabei nie erwisch, macht er ja nur, wenn er alleine ist.:sn:
Ich vermute mal stark, dass er wahrscheinlich Probleme mit dem Allein-Sein hat und aus dem Haus raus möchte.

Dieses Problem hab ich jetzt etwa 4 Monate - seit ich umgezogen bin. Zuvor verbrachte er den Tag in einem Aussenzwinger mit einem "Kollegen". Klar, dass der Umzug ein ziemlicher Hammer für ihn war und die erste Zeit war sein Verhalten auch sehr extrem (hab ich mal nen Thread hier gehabt).

Ich hab schon sämtliche Anti-Knabber-Sprays versucht, Citronella-Öl, auch schon Pfeffer, aber davon hat er sich nicht beeindrucken lassen und die Situation hat sich somit noch nicht gebessert.

Ab und an nehm ich ihn jetzt auch mit in die Arbeit (alle zwei Wochen o. so), dies ist aber leider nicht jeden Tag möglich.
Wenn ich Frühdienst habe, gehe ich vor der Arbeit etwa 15 - 20 Minuten sehr flott, manchmal auch joggend spazieren. Hab ich Spätdienst, sind wir mindestens eine Stunde unterwegs. Die Spielzeuge (Kong, Quitschi ...), welche ich ihm zur Beschäftigung gebe, interessieren ihn überhaupt nicht. Auch seinen geliebten Ochsenziemer lässt er liegen, bis ich oder mein Mann von der Arbeit heim kommen.:(

:confused: Hat von euch noch jemand Tipps oder Ideen, was ich machen könnte?:confused:

LG
eure hilfesuchende Tanja:cu:

Border
20.01.2006, 12:48
besorge ihm mal einen richtigen Knochen vom metzger und lass ihm den dann da ich wette dafür vergisst er sämtliche türstöcke
wenn das nicht hilft
großer drahnmaulkorb, wodurch er noch hecheln und saufen kann, angezogen wenn ihr weg geht

Räubertochter
20.01.2006, 13:11
so ein Umzug ist schon stressig für einen Hund, aber auch die Umstellung vom Aussenzwinger (mit Kumpel) auf die Wohnung (alleine) wird sein Übriges dazu beigetragen haben, dass dein Hundi Verlustängste hat.

Wie wär´s denn, wenn du ihn Zuhause an eine Transportbox (aber schön groß) gewöhnst, die er dann als sein Zuhause ansieht und sich in ihr geborgen fühlt, wenn ihr nicht da seid. Leg´ ihm einen alten Pulli oder irgendwas anderes, was nach dir riecht, in die Box.

Allerdings finde ich 8 Stunden (selbst wenn es sich um Ausnahmen handelt) ziemlich lange. Hast du keine netten Nachbarn oder Freunde, wo du ihn während der Zeit, wo ihr arbeiten müßt, hinbringen könnt.

Wobei ich mich jetzt auch fragen muß, was mit dem Welpen passiert, den du in einigen Wochen bekommst. Wie willst du das denn hinkriegen, wenn du 4-8 Stunden außer Haus bist?:confused:

Liebe Grüße
Simone:cu:

Chipsy-Boy
21.01.2006, 08:25
Guten Morgen!


großer drahtmaulkorb, wodurch er noch hecheln und saufen kann, angezogen wenn ihr weg geht

Ich weiß nicht, so ein Maulkorb find ich jetzt persönlich nicht so gut. Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, als er nach seiner Kastration einen Trichter tragen musste.


... wenn du ihn Zuhause an eine Transportbox (aber schön groß) gewöhnst, die er dann als sein Zuhause ansieht und sich in ihr geborgen fühlt, ...

Ich hab die letzte Woche so ne Schlummerhöhle besorgt. Wenn wir im Wohnzimmer sind, kuschelt er sich schon rein. Mal schauen. *Schulterzuck*


Wobei ich mich jetzt auch fragen muß, was mit dem Welpen passiert, den du in einigen Wochen bekommst. Wie willst du das denn hinkriegen, wenn du 4-8 Stunden außer Haus bist?

Da kann ich dich verstehen! Wir haben uns auch nun 1 1/2 Jahre überlegt, wie wir es machen. :?:
Also, erst nehm ich mal 3 Wochen (evtl. auch 4 Wochen, wenns auf der Arbeit geht) Urlaub, dass ich für die Eingewöhnung richtig Zeit hab.
Zum einen wohnt die Züchterin im Nachbarort und ist ne gute Freundin von mir. Ich kann die Kleine - und sobald Chipsy sich an ihre beiden Hunde gewöhnt hat - bei längeren Dienstzeiten zu ihr bringen.:) Ausserdem möchten wir Luna (Welpe) als Therapiebegleithund ausbilden:o und dazu wird sie öfters mit in die Arbeit genommen (ich arbeite ja im Behindertenbereich). Chipsy nehm ich zwischendurch auch immer öfter mit. Dass geht nur noch nicht so oft, da er sich erst an die Behinderten gewöhnen muss und die Behinderten natürlich auch erst an den Hund.:rolleyes:
Ich hab jetzt auch in der Arbeit durch, dass ich nach 4 Stunden eine Pause mach, in der ich heim kann (ich arbeite im Ort, wo ich wohn).

Nichts desto trotz möchte ich bei Chipsy an der Türknabberei arbeiten, den dies macht er auch, wenn er nur ein/zwei Stunden alleine ist.:(
Wir haben auch vor, dieses Jahr wieder einen Aussenzwinger mit ner Hundehütte und nem erhöhten Ausguck/Spielpodest (weiß nicht, wie ichs erklären soll) zu bauen. Allerdings sind meine Hunde ausschließlich während unserer Abwesenheit im Zwinger, denn nen Zwingerhund möcht ich nicht.

Also, vielen Dank mal für eure Antworten!!!:tu:

cu Tanja