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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rüde zeigt aggressives Verhalten...Hilfe!!!



vanessa21
08.01.2006, 13:47
Hi ihr Lieben

Dies ist meine erste Mail in diesem Forum und direkt komme ich mit einem dicken Problem an...hoffe es kann mir jemand helfen.

Ich habe seit 3 Wochen einen ca. 2.5 - 3 Jahre alten, unkastrierten Mischlingsrüden.
Ein super liebes Tier eigentlich. Geht klasse an der Leine, verschmust ohne Ende, hört eigentlich ganz gut und versteht sich mit Hündinnen...
aber jetzt kommts.
Jedesmal, wenn wir einen anderen Rüden treffen (egal ob mit oder ohne Leine, egal ob kastriert oder unkastriert) er tickt aus ...zieht ohne Ende, knurrt, bellt, fletscht die Zähne und will dahin.
Ob er beißen würde, weiß ich nicht. Habe den richtigen Kontakt mit Rüden aus Angst noch nicht zugelassen. Also was tun ?
Auch ablenken lässt er sich nicht ...mit keinen Hilfsmitteln.
Ab Montag geht es erstmal in die HuSchu, aber vielleicht hat ja jetzt schonmal jemand einen Tipp.

Liebe Grüße
Vanessa und Apollo

Stella29450
09.01.2006, 19:13
Tja.....:confused:
weiterhelfen kann ich dir nicht wirklich.....aber ich habe schon oft davon gehört....anscheinend machen dass viele Rüden wenn sie einem andren Rüden gegenüber stehen......:?:
würde mich aber interessieren falls sie dir in der Hundeschule gesagt haben woran es liegt.........
viel Glück noch...:)

Thula
09.01.2006, 20:22
Leinenaggressionen und Rüpeleien kommen bei Rüden recht häufig vor.
Wie lange hast Du den Hund? Ist er kastriert?

LG
Andrea

Rüsselterriene
09.01.2006, 22:52
Hast du in deinem Bekanntenkreis einen Rüden, der sich von deinem nicht umwerfen lässt?
Lass ihn viele gute Erfahrungen(= Hund, der Rüde ist, ist toll) machen.

Wenn du Glück hast, wird er genauso einer!

Anke

billymoppel
10.01.2006, 08:18
aus'm tierheim mit zwingereinzelhaltung?

vanessa21
10.01.2006, 18:51
hi ihr danke für die antworten
nein er ist nicht kastriert und ich habe ihn seit 3 woche..er kommt nicht aus dem tierheim aber sollte dahin abgeschoben werden
bei seinem alten besitzer (gärtner) hat er bis zu 8 std egal bei welchem wetter im auto verbringen müssen - der arme kerl

er kann ja gar nicht merken dass die anderen rüden meistens ja total lieb sind...er fängt ja sofort an zu zicken...und dann zicken die anderen natürlich teilweise zurück...

wir haben rüden in der nachbarschaft, aber die kennt er noch nicht und mit einen versteht er sich überhaupt nicht ...
lg
vanessa

Zaubamausii
11.01.2006, 01:28
Hallo.

Mein Luke ist mindestens genauso schlimm. Er ist ein Yorkie (Dackelgröße), 2 3/4 Jahre alt und nicht kastriert.

Treffen wir auf Hündinnen ist er lieb, nett, spielt, meistens hat er auch andere Interessen, da er ja nicht kastriert ist:love:

Treffen wir aber auf Rüden, rastet er total aus. Er knurrt, bellt, fletscht die Zähne (man denkt, er würde den anderen zerfletschen) und hängt echt absolut giftig an der Leine. Das ist eigentlich bei fast allen Rüden so. Außer bei denen, die er schon kastriert kennen gelernt hat. Kannt er einen Rüden, bevor dieser kastriert ist, hat er sich anscheinend gemerkt, dass er den nicht mag.

Ich habe alles versucht, meckern, schimpfen, ihn an der Leine in der Luft baumeln lassen, ihn komplett ignorieren, einfach weiter gehen... Nichts wirkt. Er tickt einfach aus.

Kennt er den Rüden schon und sieht ihn nur aus der Entfernung, rastet er schon aus. Inzwischen wechsel ich schon die Straßenseite, sehe ich einen Hund entgegenkommen, in der Angst, es könnte ein Rüde sein.

Er war schon als Welpe so dominant. Mit fünf Monaten hat er sich an einen anderen Rüden, der so Bobtail groß ist, gestellt, und sein Beinchen gehoben. Tja, die Besitzerin war nicht gerade begeistert von der Hundedusche. Mein Luke fands toll :man:

Ich weiß von einem Rüden hier in der Umgebung, der genauso schlimm ist wie meiner. Der ist allerdings kastriert und war in der Hundeschule, alles, was meiner nicht war. Das hat alles auch nichts gebracht. Die Besitzerin ist auch hoffnungslos verzweifelt :rolleyes:

Also, wenn jemand ein Mittel für einen friedlichen Rüden weiß, her damit!

LG, Klara

Nara
11.01.2006, 06:17
Hallo

Ich weiß nicht aus welcher Gegend du kommst,bei manchen Hundetrainern gibt es ein Rauferseminar...Da kann man dann schauen was der Hund ohne LEine macht,natürlich bekommen alle Hunde MAulkörbe an..
Es gibt einige Hunde,die sind Leinenaggressiv,wie das Wort schon sagt an der Leine,läßt man sie dagegen frei mit anderen Hunden laufen,spielen sie sogar..
Aber das ist von Hund zu Hund unterschiedlich..

Wichtig ist,das du Ruhig bleibst so schwer es auch fällt,hast du es schon mal damit Probiert,das du wenn er Theater macht ind die GEgenrichtung gehst??
Wie gesagt,das ganze ganz Ruhig...
Ist er dann Ruhig und bekommst du seine Aufmerksamkeit,belohnen..

Ach ja,noch mal zur Hundeschule..
Ich kenne einige bei denen klappt einiges in der Hundeschule,kaum verlassen sie den Platz,fängt es wieder an..

WIr haben hier im momenr so eine Hündin,die macht heftigst Theater...
In der Hundeschule ist sie Ruhig,sobald sie hier in ihrer Umgebung ist,fängt sie wieder an..Für sie wäre Training vor Ort besser...Also Zuhause..


Erzähle doch mal wie weit ihr jetzt seit..
Soweit ich weiß ist der Hund doch noch gar nicht so alt,oder???


SChöne grüße

lotharingia
11.01.2006, 10:01
Hallo,

Meiner macht das leider auch, allerdings auch bei Weibchen, denn er lässt sich nicht die Zeit, um das Geschlecht festzustellen. Nach langem Grübeln bin ich der Meinung, daß es bei meinem eine Mischung aus "ich will zu dem Hund" und eine Art Meldung ist "da kommt ein Hund", daß der Vorbesitzer ihm vermutlich beigebracht hat, denn als ich ihn bekam konnte er gar nichts, noch nicht mal sitz, aber wie man "aufpasst" wusste er.

Allerdings sieht es ohne Leine ganz anders aus. Da ist er lieb. Mittlerweile lasse ich ihn auch an der Leine zu anderen Hunden, wenn wir nicht auf der Straße sind, es sei denn diese zeigen auch Leinenaggros. Daß heißt, ich nehme die Leine kurz, bis er fast an dem Hund ist, und lasse sie dann locker. Dann kann ich ihn ja, falls doch was passiert, schnell zurückziehen. Das klappt ganz gut, aber an der Straße tickt er immernoch aus. Sin und Zweck der Sache ist, a) daß er lernt Leine bedeutet nicht unbedingt "ich darf zu keinem Hund" und b) hat er die Angewohnheit zu allen Hunden zu rennen, weshalb ich ihn hier angeleint bahalte, was aber sonst fast keiner tut. Das heißt, entweder ich leine den Hund alle 5 Minuten ab und dann wieder an, oder ich versuche mit ihm an der Leine an den anderen Hunden vorbeizubekommen.

An deiner Stelle würde ich auf jeden Fall mal versuchen, ihn zu anderen Hunden zu lassen. Entweder in der Hundeschule oder an der langen Leine, eventuell nach Absprache mit einem anderen Rüdenbesitzer.

Thula
11.01.2006, 18:30
Ich würde mir einen guten Trainer suchen, der sich das mal anguckt und feststellt aus welcher Motivation er das macht.
Oft sind es ja die unsichern, unsouveränen Hunde die ein solches Verhalten zeigen. Gleichzeitig würde ich über eine Kastration nachdenken.

LG
Andrea

vanessa21
11.01.2006, 20:55
Hi du
ne eine kastration lehne ich ab da es nicht bewiesen ist dass sie das verhalten eines hundes verändert...
ist von hund zu hund unterschiedlich mal wird das wesen sanfter mal nicht und solange es nicht zu 100% sicher ist dass es so sein wird tue ich meinem hund keine op einfach mal so an ..da kommt ne narkose und alleine die ist belastend..
lg
vanessa

Vulnona
12.01.2006, 10:04
Hi du
ne eine kastration lehne ich ab da es nicht bewiesen ist dass sie das verhalten eines hundes verändert...
ist von hund zu hund unterschiedlich mal wird das wesen sanfter mal nicht und solange es nicht zu 100% sicher ist dass es so sein wird tue ich meinem hund keine op einfach mal so an ..da kommt ne narkose und alleine die ist belastend..
lg
vanessa

Eine Kastration würde auch nur was bringen wenn sein aggressives Verhalten sexuell bedingt ist. Es gäbe noch die Möglichkeit einer "chemischen" Kastration, da bekommt der Hund glaube ich eine Spritze die ihn vorübergehend kastriert. Wenn sich sein Verhalten dann bessert liegt es ziemlich nahe das die Aggressionen des Hundes sexuell bedingt sind.

Mein Hund hat mit 9 Monaten angefangen aggressiv gegenüber anderen Rüden zu werden, aber nur wenn eine Hündin (egal ob läufig oder nicht) in der Nähe war. War keine Hündin in der Nähe hat er sich auch mit Rüden vertragen. Bei ihm hatte die Aggressivität also wirklich sexuelle Hintergründe und weil vorher schon gesundheitlich auch noch Probleme auftraten die immer schlimmer wurden hab ich ihn bei seiner Augen-OP gleich noch mit kastrieren lassen damit er nicht noch mal in Narkose gelegt werden muß. Kurze Zeit später legte sich auch die Sache mit der Aggressivität und er war Rüden gegenüber wieder friedlich.

Ansonsten kann ich Dir leider nicht wirklich helfen weil ich Deinen Hund nicht kenne und noch nicht live erlebt habe, ein guter Hundetrainer der Deinen Hund mal in Aktion erlebt könnte Dir da vielleicht weiterhelfen. Von so einem Rauferseminar hab ich auch schon mal gehört, wäre evtl. auch was für Dich.

LG

Thula
12.01.2006, 17:19
Hi du
ne eine kastration lehne ich ab da es nicht bewiesen ist dass sie das verhalten eines hundes verändert...
ist von hund zu hund unterschiedlich mal wird das wesen sanfter mal nicht und solange es nicht zu 100% sicher ist dass es so sein wird tue ich meinem hund keine op einfach mal so an ..da kommt ne narkose und alleine die ist belastend..
lg
vanessa

Schade das meine Antwort nicht so ausgefallen ist, wie Du Dir das gewünscht hast. Bei den meisten Rüden sind es sexuelle Motive für so aggressives Verhalten. Am Anfang sind es nur die Rüden, erst die potenten dann auch die kastrierten und allmählich etabliert er das Verhalten auf alle Hunde.
Natürlich kann eine alleinige Kastration keine Abhilfe schaffen. Aber ist der Testesteronspiegel erst einmal abgesackt, hat Hund im Kopf auch Platz um ein anderes Verhalten zu erlernen.
Im übrigen wird der kastrierte Rüde sehr viel seltener von anderen potenten Rüden provoziert.

Trotzdem LG
Andrea

tosaKS
12.01.2006, 22:29
Hallo!!!
Meiner ist bei Rüden auch immer sehr aggressiv gewesen. Doch das hat sich jetzt nach dem Umzug komplett gegeben! Die Rüden hier kannte er nicht, und ohne Leine ist es echt kein Problem mehr....Er hat sonst fast alle Rüden angemacht, aber jetzt hat er nur zwei-drei die er nicht mag und das ist in Ordnung für mich. Voran das liegt, kann ich nicht sagen, aber er hat sich um 180 Grad gedreht....zum Glück!!! Jetzt macht jeder Spaziergang mehr Spaß...:kraul:

circlel
12.01.2006, 23:16
Ihr müsst erst mal eine bindung zueinander aufbauen !
da er noch nicht lange bei dir ist kann er noch ganicht wirklich auf dich reagieren ! mach erziehungsspiele mit ihm .......... und die hundeschule ist unabdingbar denke ich !

grüßle iris