PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Boxpferd!?



Mizi
25.04.2002, 13:36
Meine Freundin hat zwar das Glück ein Pflegepferd zu haben, aber leider gibt es mit ihm "leichte Probleme". Er ist ein Boxpferd (sieht nur sehr wenig Koppel) und ist nicht gerade "untempramentvoll". Die Besitzerin hat leider nicht die Zeit das Pferd täglich zubewegen, meine Freundin kommt meist auch nur Wochenende. Weil er ja nun die halbe Woche im Stall verbracht, ist es für sie unmöglich ihn an der Longe aufzuwärmen, geschweige denn zu reiten.
Ist ist aber fürn Pferd auch nicht wirklich gut wenn es an der Longe einfach so losprescht und für meine Freundin ist das auch nicht so toll!!! Wie kann das arbeiten für meine Freundin und das Pferd wieder zur Freude werden????

Wäre über Tipps dankbar!!!!! (Pferd steht privat)

Horsigirl
25.04.2002, 21:17
Hallo,
die erste und beste Lösung ist das das Pferd mind. 2 Stunden Auslauf hat! Dann ist es ein wenig entspannter!
Die zweite ist das de Besitzerin des Pferdes sich noch eine Reitbeteiligung sucht die das Pferd jeden Tag unter der Woche bewegt damit es aus gelastet ist.
Und am besten ist natürlich beides zusammen :o)

Und wenn er an der Longe gleich springt wie ein irrer dann soll deine Freundin ihn erst mal 10 min im Schritt führen damit seine Gelenke erst mal Warm werden,bevor er sich eine Zerrung holt! Das kann sehr schnell passieren!Dann wird er zar weiter an der Longe toben aber er kann sich so schnell nichts zerren!

Aber am besten ist das Pferd hat täglich Auslauf und wird beschäftigt,den ansonsten wird es nicht besser!
Ich sehe es an meinem Pferd, es steht 12 stunden am Tag in einem großen Auslauf,und muss trozdem jeden 2 Tag bewegt werden,damit er überhaupt erträglich unterm Sattel ist!!

Mizi
26.04.2002, 10:16
Danke für deine Antwort!!!!

Leider ist es auch sehr schwer, wenn er längere Zeit drin stand, ihm im Schritt zu führen.
Zu allem Überfluss, findet er es innerhalb eines Koppelzaunes auch nicht so toll. Die Koppel, wo der drin bleibt muss erst noch erfunden werden!!!!
Er hat meine Freundin auch schon an der Longe weggezogen, sie ließ sich von mir nicht helfen und meinte alleine mit ihm zurechtzukommen.
Er hat natürlich gemerkt, dass er es schafft und ich musste fast betteln, das ich ihr helfen darf!
Es hat ne ganze Weile gedauert, er eher wieder begriffen hat, dass er nicht weg kommt.

Ehrlich gesagt ist das Pferd zur Zeit mehr mein Pflegepferd, als ihres. Sie hat das Interesse verloren (das Pferd hat sie RICHTIG gern), ist für mich auch keine leichte Sache, wenn der nur immer darauf wartet, dass meine Freundin kommt.

Danke für deine Hilfe!!!!

Mizi

Simone
26.04.2002, 23:38
leider fehlt dem pferd eine ganze menge 1. artgerechte haltung ,pferde sind nun mal keine boxentiere, pferde sind lauftiere und dementsprechend sollten sie auch gehalten werden . 2. sollte auf alle fälle die rangordnung geklärt werden ,egal wie lange ein pferd steht es darf wenn der mensch ihn führt ihn nicht umrennen hinter sich herzeihen oder sonstiges da fehlt eine gehörige portion erziehung aber im groben und ganzen sollten die lebensumstände vom pferd artgerechter gestaltet werden .dann klappt es auch mit longieren reiten ect:-))
gruß simone

Horsigirl
27.04.2002, 09:08
Liebe Mizi,
ihr habt doch eine Reithalle (oder einen Reitplatz), natürlich ist reithalle besser!Vieleicht darf dort sich morgens zwei stunden am Tag frei bewegen!Ist doch eine möglichkeit,zwar nicht die beste aber schon eine!
Und wenn er durch jeden Zaun ab haut, dann muss halt ein Zaun mit 4 Holzstangen (unsere ist 170 cm hoch!! weil mein Pferd überall drüber sprang) und mit mind. 2 Elektrobändern dazwischen! Da haut kein Pferd ab. Wenn das der Vermieter aber nicht machen will dann spare selbst zusammen für das bischen Elektroband! Dann wird der Vermieter auch sehn das du dich für das Pferd ein setzt! Und vieleicht nochmal drüber nach denken!
Naja das mit dem Schritt führen ist so ein Problem,dafür muss er sich halt erst austoben.Lasse ihn doch mal so eine halbe stunden in der Halle rennen,und jage ihn dabie noch ein wenig. Wenn er dann ein bischen ruhiger ist,versuche es mal mit Bodenarbeitsübungen!!
Gruß horsi :)

Mizi
28.04.2002, 17:58
Halle?

Das Pferd steht privat, also nur mit ein bißchen Wiese, die meist auch als Reitplatz dient. Die Möglichkeiten sind also nicht berauschend. (Die Besitzerin hat auch halt nicht die lust, klingt hart ist aber so, dort irgendwas groß zu machen.) Das mit dem Pferd hat sich eh erledigt, 1. es steht ca. 10 km weit weg und 2. hat die Besitzrin mal wieder son Rappel und will und nicht mehr sehen!!! Die ist halt etwas komisch drauf, mir tut nur das Pferd leid!!!

Gruß, Mizi

Simone
28.04.2002, 21:28
schade durch dich hätte es wenigstens etwas frischluft und bewegung bekommen:-(

Mizi
29.04.2002, 16:32
Ich finds auch schade, aber irgendwann kriegt die sich wieder ein, aber das Pferd muss halt drunter leiden!!!!!

Mal ne ganz andere Frage: Ab welchem Alter würdest du ein Pony einreiten?
Manche meinen erst mit 5 und manche halt mit 4 Jahren, was meinst du????

Simone
29.04.2002, 18:27
kommt immer auf die rasse an , aber so ab 4 jahre kann man anfangen bodenarbeit führübungen ect sollten ab 3 begonnen werden .es gibt pferderassen die mit 3 jahren eingeritten werden aber auch andere die erst mit 4-5 jahren soweit sind das sie unter den sattel können . pauschal kann man das nicht sagen man muß immer das pferd als einzelwesen sehen um zu sagen es ist soweit:-)

Mizi
29.04.2002, 19:45
Ich ging jetzt von einem stinknormalem Pony (100cm) aus.

Weil bei Isländern ist das ja auch so´ne Sache. Ich hab mein Pflegepony mit 4 angeritten und nicht bereut.
Ist ja auch ein total liebes Ding!!!

Danke noch mal!
Gruß

Mizi

Simone
29.04.2002, 19:54
pony heißt eigentlich nur das es ,das pferd, eine bestimmte größe nicht erreicht bzw überschreitet ein haflinger ist auch ein pony ein norweger ,dülmener,welsh a, b , c sind auch ponys aber auch deutsches reitpony wo mehrere rassen verankert sind sind ponys , noriker , isländer , tinker zählen zu ponys usw könnte noch viele rassen aufzählen daher kann man es nie so allgemein sagen aber im groben ist 4 jahre schon ok. bei den norwegern beginnen viele schon mit 3 jahren diese einzureiten . ich selber hab meinen (hab kein pony) erst mit 4,5 jahre eingeritten
gruß simone

Mizi
30.04.2002, 14:34
Vielleicht war ich etwas ungenau was die Größe des Ponys angeht!

Hab ober mehr hatte auch eine art Deutsches Reitpony als Pflegepferd. Der ist total abweisend und auch richtig bockig und lässt sich nicht reiten (er ist 9). Als ich dann sein "Vertrauen" hatte, war er auch total schmusig aber vorm Reiten hat der halt immernoch fast panische Angst.Wenn der nen Sattel sieht ist er schon unausstehlich und draufkriegen tut man den erst recht nicht. Nach ner Weile konnte sich meine Freundin ohne Sattel raufsetzen und ich konnte sie führen. Aber freireiten ist unmöglich, da geht er kerzengerade in die Höhe.

Meinst du es könnte stimmen, dass er aus einem Pfredekarussell kommt, oder das er als Steiger im Zirkus war???? Nämlich steigen kann er wie ne 1!!!!

Danke schon im Vorraus!!!

Gruß

Mizi

ChaCha
30.04.2002, 14:47
Ich würd eher sagen, dass ist eine absolute Abwehrreaktion. Er hat - wie du ja auch sagst - panische Angst vor dem Sattel(n). Wer weiß, was der arme Kerl früher mal durchgemacht hat...

Fang ganz langsam an, sei IMMER (!!!) super-vorsichtig, was das Auflegen und Nachgurten angeht. Und versuche es RUHIG, lobe ihn, wenn er es geschafft hat. Vielleicht hast du noch eine Chance, ein normales Reitpferd aus ihm zu machen.

Simone
30.04.2002, 19:37
vor allem würd ich unbedingt die wirbelsäule kontrollieren lassen höchstwarscheinlich ist da etwas arg schmerzempfindlich .wenn du ihn putzen tust zuckt er im rücken dann wenn du ihn dort berührst? hat er weiße haare in der sattellage die auf satteldruck hindeuten oder im gurtbereich? steigen buckeln nicht satteln wollen ist ein zeichen das etwas sehr schmerzhaft sein muß selbst wenn er sich ohne sattel nicht reiten lassen will und da steigt sollten die alarmglocken läuten ein osteopath würde ich raten und TA eventuell röntgen (kissing spins)
gruß simone

Mizi
01.05.2002, 12:10
Nachzusehen ob er weiße Haare an der Sattellage oder Gurtlage hat könnte sich als schwierig erweisen, er ist ein Schimmel;)
Wenn ihm etwas wehtun würde könnte dann meine Freundin ohne Probleme von mir geführt werden? Dann ist er nämlich ein kleines Lämchen, dass kein Wässerchen trüben kann.
Putzen genießt er total, er findet es schön, da zuckt er nicht oder so was!
Was mir aber aufgefallen ist ,das er auf dem Rücken (Sattellage) 3-4 Schwarze Stellen hat (da ist das Fell richtig dunkel), die Besitzerin meint es könnte von alten Verletzungen sein, vielleicht auch von einem Sattel. Vielleicht hat er einfach Angst, dass ihm der Sattel wieder wehzun könnte!!!!

Mfg

Mizi

Simone
01.05.2002, 20:59
schwarze flecken in der sattellage bei schimmeln ist satteldruck:-)) ist bei schimmeln genau umgedreht wie bei anderen fuchs rappe brauner bekommen weiße haare wenn sie satteldruck hatten /haben bei schimmeln werden die stellen schwarz das heißt er hatte oder hat satteldruck . schau doch mal auf www.santee.de eine sehr interessante seite in punkto erziehung ect.
gruß simone

Mizi
05.05.2002, 19:29
Noch mal ne andere Sache!
Unsere alte Koppel war an manchen Stellen, wenn es geregnet hat, immer schnell schlammig.
Natürlich hab es mal wieder nen paar Leute denen die "armen" im Schlamm stehenden Pferde leigetan haben. Wir mussten uns immer die "Vorträge" von denen anhören, was richtiges konnten wir dagegen ja nicht sagen (wir wussten es ja selbst nicht, dass es für die Hufe und Muskeln der Pferde sogar gut ist).Auf jeden Fall haben die jetzt ne andere Koppel und ich könnt mich ärgern, dass ich dieses Buch nicht eher gelesen hätte, dann hät ich den mal nen Vortrag gehalten.
Aber jetzt zum eigentlichen:
Findest du auch das ne, an manchen Stellen, schlammige Koppel auch gut ist oder eher ne trockene????
Weil umsonst gibt es ja die anderen "Unterlagen" (damit meine ich andere "Fußbodengelege") nicht!?!

Mfg
Mizi

08.05.2002, 23:05
hi!

ich denke das kann man so nicht ganz pauschalisieren. ein pferd mit empfindlichen hufen, das sofort mauke von jedem wassertropfen bekommt, ist auf einer ab und zu schlammigen koppel genauso schlecht aufgehoben, wie ein pferd mit extrem trockenen hufen auf einer noch trockeneren koppel.

für die fellpflege sind kleinere schlammlöcher immer gut. die pferde schützen sich dadurch immernoch vor ungeziefer (fliegen, zecken usw.).

ich kann nur aus meiner erfahrung sprechen: im allgemeinen macht das nichts, es sollte nur kein sumpf sein. :)
und mein isi würde mir wahrhaft die hölle heiß machen, wenn er kein geeignetes schlammloch findet in dem er sich wälzen kann. ich glaub manchmal er hat seine bestimmung verfehlt, er sollte wohl eigentlich eine wildsau werden.. :D :D und das als fuchsschecke mit 2/3 weiß! du kannst dir sicher vorstellen wie der dann aussieht.

jedenfalls würde ich mir um ein schlammloch keine sorgen machen. lässt sich außerdem eh nicht vermeiden wenn die pferde auch mal bei schlechterem wetter draußen sind.

so long..

franzi

Mizi
09.05.2002, 15:33
In dem Buch was ich gelesen habe, meinten die eben, solange trockene Stellen da sind, schadet es nicht. Man sollte son Buch auch nicht überbewerten, aber im Prinzip stimmt es schon.
Es ist schon wahr das es für Muskeln und die Trittsicherheit gut ist, ich bin aber auch der Meinung, nur im tiefstem Dreck stehen lassen sollte man seine "Lieblinge" nicht.
Ein Pferd sollte sich aussuchen können ob es im Schlamm steht oder nicht.
Ich kenne Pferde, die immer im Schlamm stehen, ob es nun 2 Wochen nicht gertegnet hat oder nicht, das hat meiner Ansicht nach nichts mehr mit Tierliebe zu tun. Man hätte sich den Platz besser auswählen können, oder????
Ich ging da mal Reiten, wollte mir das dann aber nicht mehr "antun".
Uns haben die, die Tierschützer auf den Hals gehetzt und dabei müssten die mal mächtig kontroliert werden!!!!

Danke für deinen Beitrag.

CU

Mizi