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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spritze nach der Narkose zum schnelleren Aufwachen?



Katzenmammi
15.12.2005, 15:22
Hallo zusammen,

bei Sammy müssen Anfang des neuen Jahres die Zähne gereinigt werden. Unser Tierarzt erzählte uns, daß es eine Spritze gibt, die man nach Beendigung der Behandlung setzt, um ein schnelles Aufwachen zu ermöglichen. Auch die Nachwirkungen der Narkose können damit wohl eingeschränkt werden (Göbeln usw.).

Kennt jemand von Euch das oder hat bereits Erfahrung? Ist das zu empfehlen oder läßt man den Kater besser ganz normal wieder aufwachen?

Gruß

Gabi
15.12.2005, 15:29
oh, das würd mich auch mal interessieren, was die anderen bzw. deren TÄ dazu sagen, denn mein TA lehnt das ab, ich fand die Idee nämlich gar nicht schlecht

Katzenmammi
15.12.2005, 15:36
Weißt Du noch, warum Dein TA das ablehnt?

Rennsemmel
15.12.2005, 15:49
Genauso gibts auch unterschiedliche Meinungen beim narkotisieren.

Der eine TA hat Simba eine Narkose gesetzt wo er innerhalb von ein paar Sekunden weg war. Eine andere TA hat eine Narkose gesetzt wo er gaaanz langsam eingeschlafen ist. Es gibt also auch beim einschlafen zwei Varianten. Genauso wie beim aufwachen, entweder mit Aufwachspritze oder ohne. Wo die Vor- bzw. Nachteile liegen weiß ich allerdings nicht.

Am schonensten wäre eine Gasnarkose. Die kann man super dosieren und wird von den Tieren meißtens auch besser vertragen. Beim Zähne sanieren geht das natürlich nicht, da muß die herkömmliche ran.

Gabi
15.12.2005, 15:52
Weißt Du noch, warum Dein TA das ablehnt?


Ich glaub, er sagte was von zu großer Belastung, erst die Narkose und dann noch die Aufwachspritze, ist ja beides nicht ohne

Suzanne
15.12.2005, 15:59
Hallo Ina,

Duke mußte letztens auch in Narkose, weil im zwei Schneidezähne gezogen werden mußten. Ich durfte ihn schon nach ebbes über einer Stunde abholen und war überrascht, ihn schon sitzend vorzufinden. Der TA erklärte mir dann, er verwende ein Narkosemittel aus der Humanmedizin, welches exakt zu dosieren sei. Also z. B. nur 10 Min. oder 30 Min. - sie wissen ja in etwa, wie lange was dauert. Und wird er nicht "rechtzeitig" fertig, kann er für wenige Minuten nur nachspritzen.

Nu ist Duke zwar ein Hund, aber Du kannst Deinen TA einmal danach fragen. Ich finde diese Möglichkeit besser, da die Tiere nicht länger als nötig in Narkose liegen.

LG Susanne :cu:

Katzenmammi
15.12.2005, 18:39
Ich denke eigentlich auch, daß es eher belastend ist, wenn ein Tier erst mal die Narkose und dann auch noch die Aufwachspritze verkraften muß.

Ich werde den TA mal auf die verschiedenen Narkosearten ansprechen. Es wird eh Januar, bis wir gehen. Aber es scheint wirklich nötig, grad habe ich gesehen, daß Sammy sogar über dem linken Eckzahn geröteten Zahnfleischrand hat, nicht nur weiter hinten.

@Susanne: wie alt ist Duke denn, daß man ihm schon Zähne ziehen mußte???? Sammy hat veranlagungsgemäß keine guten Zähne, aber ich hoffe, ums Ziehen kommen wir erst mal drum rum...

Gruß

Suzanne
15.12.2005, 19:43
Duke ist erst 3 Jahre alt - Ina - er hat sich beim Frisbee zwei Zähne so unglücklich abgeschlagen, daß sie gezogen werden mußten.:( ...... aber es fällt kaum auf, hängt ja meist die Zunge drüber.

Wir werden Frieda im Januar kastrieren lassen und da werde ich auf jeden Fall auch gezielt nach dieser Narkoseart fragen - ich kann mich an meine Kater noch gut erinnern, die ewig "weg" waren. Der TA hat sich noch entschuldigt, weil dieses Mittel teurer war, als die herkömmliche Methode, aber selbst wenn ich es vorher gewußt hätte, wäre meine Zustimmung sicher gewesen. Ich selbst würde auch nicht Stunden narkotisiert sein wollen.

Alles Gute für Euch!

LG Susanne:cu:

Katzenmammi
15.12.2005, 19:59
Hallo Susanne,

oh, das mit Duke tut mir leid! Gut, daß Wuffis eine so lange Schlabberzunge haben ;) .

Wie geht es Frieda denn? Wächst und gedeiht sie? Ich finde auch, daß man nicht immer alles über die Kosten machen sollte. Wenn eine Narkose zwar etwas teurer, dafür aber besser ist für das Tier, würde ich mich auch auf jeden Fall dafür entscheiden. Leider sagen einem die TÄ ja nicht immer alle Möglichkeiten, da muß man schon gezielt nachfragen.

Viele Grüße rüber nach B. :cu: :cu: :cu:

Suzanne
15.12.2005, 21:08
Ja Ina - Frieda wächst und gedeiht. Sie sieht gut aus, nur das Hälschen ist dürre :D Duke und Frieda lieben sich innig - hier kann die kleine Katze ihre Krallen in Duke`s Halskrause reinwerfen, ohne das es weh tut. Zu Rosi ist sie auch nicht gerade sanft, da muß ich aufpassen :rolleyes: Tja, und Dennis - ich glaube, er wäre froh, sie wäre nicht da. Zwischen den beiden klappt es immer noch nicht. Sie ist jung und stürmisch, er ist ruhig und "älter". Aber ich habs mir nicht ausgesucht - nu isse hier - und ich bemühe mich, das Beste daraus zu machen. Noch ein Kitten als Spielgefährte kommt derzeit nicht in Frage, da wir noch nicht wissen, wo wir hinziehen. Wird so schon schwer genug, mit einem großen Hund. Ich muß mal wieder ein aktuelles Bild machen und Ewu schicken fürs Flusenallerei.

Ich halte jetzt mal inne, sonst läuft dein Thread aus dem Ruder....

LG auch an Katzenpappi :cu: Susanne

Gloriaviktoria
16.12.2005, 09:21
Hallo,

es gibt verschiedene Narkosemittel (und natürlich Kombinationen davon) und zu einigen gibt es eine "Aufwachspritze", zu anderen nicht. Sprich einfach mal deinen TA drauf an.

Suse
16.12.2005, 12:06
Hallo,

es gibt verschiedene Narkosemittel (und natürlich Kombinationen davon) und zu einigen gibt es eine "Aufwachspritze", zu anderen nicht.

Exakt so ist es.
Mickey bekam direkt nach der Kastration diese Aufwachspritze. Ich durfte bei ihm bleiben und fand es sehr schön, daß er während des Aufwachens bei mir war und ich mit ihm reden konnte.
Bereits nach 15 Minuten, hatte er die Augen voll auf und konnte das Köpfchen heben (beides, lt. TÄin, die Vorraussetzung, daß er heim darf).
Sie hat ihn nochmal abgehört und die Wunde kontrolliert .... und schon durften wir abzwitschern.
Zuhause habe ich ihn dann noch 30 Minuten im Kennel gelassen, dann ist er rausmaschiert, als wäre (fast) nichts gewesen. Und er durfte auch sofort wieder fressen - natürlich erstmal nur eine kleine Portion, aber so konnte man ihm auch gleich etwas Flüssigkeit unterjubeln.
Das Mittel an sich ist natürlich eine Belastung, aber eine gesunde Katze hat keine Probleme das abzubauen - ausserdem macht man das ja nicht jeden Tag.
Also ich kann es nur empfehlen.

:cu: Suse

Ronjakatze
16.12.2005, 13:01
Hallo,

soweit mir bekannt ist, ist die schöne "Human-Narkose" füe Katzen leider NICHT möglich, sol irgendwas mit dem Stoffwechsel zu tun haben...:?: :?:
Und unser "Doc" setzt sie z.B. bei Hunden auch nur bei "Kurz-OP's", wie Ohren reinigen, Zähne säubern oder auch mal einen "einfachen" ziehen, Krallen schneiden, etc.... ein.
Er sagte mir, daß für eine "große" OP, wie z.B. Kastration, der Narkoseschlaf aber nicht tief genug sei und er daher bei solchen Aktionen die "althergebrachte" Version der Narkose bevorzuge.
Aufwachspritze gibt er auch nur bei "unbedarften" Haltern, weil er dann die Tierchen eben schon "wach" mitgeben kann und sie zuhause auch fressen dürfen.
Bei "erfahrenen" Haltern läßt er die Tierchen ihren Rausch lieber ausschlafen, gibt sie noch "dösig" mit, weil er weiß, daß diese Halter sich zuhause an seine Anweisungen halten und auch nicht gleich "Panik" schreien, wenn doch mal was vorne "raußfällt".
Schonender ist es auf alle Fälle OHNE Aufwachspritze !!

Meine Tiere waren immer "ohne" und, bis auf einen Kater, am nächsten Tag immerwieder topfit.

Liebe Grüße

Susanne

Garvin
16.12.2005, 13:57
Also, rein gefühlsmäßig kann ich mir auch nicht vorstellen, dass eine Aufwachspritze weniger belastend sein soll als die Katzen in ihrem eigenen Tempo aufwachen zu lassen. Da wird doch noch zusätzlich ein weiteres Medikament gegeben, das der kleine Körper ebenfalls verarbeiten muss. Überspitzt gesagt, es kommt mir ein bisschen so vor, als ob man jemandem erst Valium gibt und anschließend Ecstasy, damit er wieder fit wird.

Suse
16.12.2005, 13:58
Aufwachspritze gibt er auch nur bei "unbedarften" Haltern, weil er dann die Tierchen eben schon "wach" mitgeben kann und sie zuhause auch fressen dürfen.


Unbedarft????????? Wie soll ich das verstehen? :confused:

:cu: Suse

ema
16.12.2005, 16:24
:D:D:D:D:D:D ich verschluck mer gleich am Tee.
Suse, das war bestimmt nicht persönlich gemeint!
LG :snow: ema

Suse
16.12.2005, 17:03
:D:D:D:D:D:D ich verschluck mer gleich am Tee.
Suse, das war bestimmt nicht persönlich gemeint!
LG :snow: ema

:D ich hatte mich auch am Tee verschluckt: Grüner Tee mit Ingwer + Zitrone :D

Liest sich halt schon bisserl merkwürdig.

:cu: nach B, Suse

Ronjakatze
16.12.2005, 18:52
Hi Suse,

keine Sorge, "unbedarft" ist unter Garantie der letzte Ausdruck, mit dem man in Punkto Tierhaltung DICH meinen könnte...:hug: :hug:

Mein Doc meint diese "netten" Halter, die dann nach dem "normalem" Aufwachen z.B. dem ach sooooohungrigen Blick ihres Vierbeiners nicht widerstehen können und anschließend nachts um 12 Uhr beim Doc anrufen, weil Tierchen kotzt....*HILFEHILFEHILFE* !!!
Oder Tierchen morgends MIT Frühstück zur OP abliefern, weil man das aaaarme Tierchen doch nicht hungern lassen kann......
Und so weiter und so weiter und so weiter..............:floet: :floet: :floet:
Ich bin sicher, SOLCHE Typen kennst auch DU zur Genüge....:man: :man: :man:
Wir "durch so gut wie nichts mehr zu erschütternden" Zooplus'ler fallen bei meinem Doc natüüürlich in die Kategorie "erfahren"....:D :D :D

Liebe Grüße

Susanne

Berglöwe
16.12.2005, 19:57
Wir hatten mal vor etlichen Jahren hier in der Familie so ein Drama. Der Hund meiner Schwiegerma, ein reinrassiger Chow Chow, bei dem sollt nur mal Zahnstein entfernt werden. Er ist aus der Narkose nicht mehr aufgewacht und war mausetot :0( . Er war damals erst 4-5 Jahte alt und ein kleines Super-Hündchen. Ich werde niemals meinen Hochzeitstag vergessen wo er mir das Hochzeitsgeschenk um den Hals gebaumelt übergeben hat :0( . Wir haben dieses Hündchen dann nicht aufschneiden lassen um zu erfahren, was es nun war. Der TA war der Meinung er muss was am Herzchen oder Lunge gehabt haben. Dieses Ereignis schwirrt mir nun schon lange Zeit im Gedächnis rum.

Als meine Aemy genauso wie Rusty kastriert werden sollten hatte ich furchtbare Angst und das hab ich der TÄ dann auch gesagt. Daraufhin wurden beide erst einmal geröngt. Beide Herzen waren nicht so ganz in Ordnung, wie es sein sollte. Also haben die TÄ und auch ich beschlossen die Narkose mit Aufwachspritze zu wählen. Da ist dann auch alles gut verlaufen.

Rubinchen ist nun schon ca. 5 Monate alt, nun steh ich wieder vor der Frage und habe furchtbare Angst ...............:0(

Soll ich sie auch vorher röntgen lassen oder es nicht machen..... und welche Narkose:(

Grizabella
16.12.2005, 20:11
Die Aufwachspritze kenn ich gar nicht, aber mein früherer TA gab sehr häufig gegen Ende der Narkose ein paar Tropfen eines homöopathischen Mittels auf die Lefzen der Berauschten. Ich würde sagen, man hat schon etwas von der Wirkung mitbekommen. Es war das ein den Kreislauf ankurbelndes Mittel, dessen Namen ich leider vergessen habe; auch unser Hund hat das später immer im Sommer bekommen, als er schon älter war und bei großer Hitze immer so stark hechelte. Mein TA hat gesagt, die Menge sei gar nicht so wichtig, er gibt den Pferden kaum mehr davon als einer Katze.

Teufel nochmal, dass ich den Namen vergessen habe, ich versuche mein Gehirn anzukurbeln. Könnten das Crataegan-Tropfen gewesen sein?