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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hefepilzinfektion im Ohr



spooksie
13.12.2005, 12:58
nmorgen,

meine Ninni ist momentan mein Sorgenkind.
Auf Grund einer verschleppten Mittelohrentzündung (die wir nicht bemerkt haben) hat sie nun eine Hefepilzinfektion im Ohr.

Die Tabletten, die sich 8 Wochen (!!) nehmen sollte, hat sie gar nicht vertragen und davon gespuckt - also habe ich dem TA erklärt, möchte ich die nicht mehr geben. Diese Tabletten (Nimazon?) gehen stark auf die Leber und wenn Ninni sie schon am Anfang nicht verträgt hat das ja keinen Sinn.
Jetzt gibts noch Ohrentropfen, aber: der Befall ist schon ins zweite Ohr gewandert.

Wenn wir den Pilz nicht rausbekommen, drohen Ninni Gleichgewichtsstörungen. Die "Therapie" ist die operative Entfernung des Gehörgangs.

Das kommt mir recht radikal vor.
Hat jemand von Euch schon erfahrung mit so einer Erkrankung?
Tipps wären toll.

Wir gehen heute auch nochmal zu einer Homöopatin, evtl. hat sie noch eine Idee (sie ist auch "normale" TÄ).

Monika Schalk
13.12.2005, 13:24
Hallo Dani!

Als Paul aus dem TH kam hatte er diese Infektion auch in beiden Ohren:eek:
Zuerst wurde auch mit Ohrentropfen behandelt, gegen die Entzündung.
Der Pilz blieb...
Wir haben es dann mit Salbe versucht: Mykohaug C, Wirkstoff:Clotrimazol 10 mg!

2x am Tag aufgetragen und nach einer Woche war Paul Beschwerdefrei!:tu:

Mir hat die TÄ gesagt, das Pilzinfektionen sich von den Tieren auf uns übertragen können.

Viel Glück und gute Besserung für Ninni! :bl:

Liebe Grüße!:cu:

mk75
13.12.2005, 13:29
Hallo spooksie,

der Gang zum Tierheilpraktiker ist sicher eine gute Lösung.
Vor einer OP würde ich auf jeden Fall erst mal zurück treten.... eine Behandlung von Helfepilz im Ohr ist sehr sehr langwierig.

Unser Hund hat das auch, wir behandeln nun schon seit einigen Woche mit einem Mittel aus der Menschenmedizin, weil es in der Tiermedizin keine wirklichen Mittel dagegen gibt.
Leider hab ich das Mittel nicht im Kopf, ich kann es dir aber morgen hier rein schreiben.
Unser TA ist folgendermaßen vorgegangen, Abspricht ins Labor und die haben getestet welcher Wirkstoff gegen den Pilz wirkt, hier gibt es nämlich leider viele Pilze, die gegen verschiedene Wirkstoffe immun sind. Mit der Liste der Wirkstoffe bin ich dann in eine gute Apotheke gegangen und wir sind flüssige Medikamente mit diesen Wirksoffen durch gegangen. Eine innere Behandlung hält mein TA bei soetwas nicht so effektiv wie eine direkte Behandlung im Ohr.
Wir haben dann das eine Mittel gefunden, wird beim Menschen bei Pilz auf der Zunge eingesetzt. Damit hatten wir schon nach einem Tag eine wesentliche Verbesserung. Leider hat sich bei unserem Hund der Pilz über Jahre entwickelt, weil der erste TA immer wieder eine normale Ohrenentzündung behandelt hat und somit müssen wir einen Pilz der seit 6 Jahren im Ohr sitzt bekämpfen was sicher bis zu 6 Monaten dauern kann. Aber unserem Hund geht es wesentlich besser, sie schüttelt kaum noch den Kopf und kratz vor allem nicht mehr.

Viele Grüße
Micha

Felicit@s
13.12.2005, 14:06
Mir hat die TÄ gesagt, das Pilzinfektionen sich von den Tieren auf uns übertragen können.



Das stimmt und das uns unsere TÄ nicht gesagt... war stinkesauer!!! :(
Denn wir waren dann auch befallen.

Wir haben das Ganze mit Tabl. wegbekommen (bei uns Dosis mit Salbe) aber ich müßte Zuhause mal nachsehen, wie die hießen :?: