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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Blaues Halsband



Stafford-GE
07.12.2005, 09:50
So das habe ich in einem anderen Forum gefunden.
In S-H müssen alle gefährlichen Hunde ein blaues Halsband tragen.
Würden auch die anderen aus Solidarität mitmachen auch in der anderen Bundesländern?

happyday
07.12.2005, 18:14
alle Hundebesitzer sollten viel mehr SOLIDARITÄT zeigen. Nicht Klein gegen gross und meiner ist was besseres.....
so könnte die Hundelobby auch in der Politik viel erreichen, denn WIR sind MILLIONEN...wenn wieder eine Wahl ansteht sollten wir alle mal bedenken wer für Hundesteuer und andere verordnungen zuständig ist.....schade das es nicht klappen wird.....denn es ist ja manchem Hundehalter schon zu viel mit seinem Hund Gassi zu gehen.
Ich geh mit zusammen mit einem Staff-Mix mit meinen 3 Hunden spazieren, klappt wunderbar, man muss nur Mut haben aufeinander zuzugehen....
schöne Adventszeit:santa01:

Samuel
08.12.2005, 13:00
Würden auch die anderen aus Solidarität mitmachen auch in der anderen Bundesländern?


Das kommt darauf an welche Hunde als gefährlich gelten. Wenn Hunde ohne Einzelfallbewertung (auf Grund von Rasselisten ect.) blaue Halsbänder tragen müssen, dann natürlich. Wenn die Hunde mit blauem Halsband wirklich Auffälligkeiten zeigen müssen um Eines tragen zu müssen, dann selbstverständlich nicht.
Etwas genauere Infos wären da schon angebracht. Im Übrigen wird hier in NRW Niemand etwas mit einem blauen Halsband anfangen können.

coramadden
08.12.2005, 15:29
was für ein blaues halsband?!
meine cora hat auch ein blaues halsband + leine, aber nicht weil sie gefährlich ist sondern weil ich die farbe mag!

Stafford-GE
08.12.2005, 18:12
In Schleswig Holstein müssen die Hunde ein Blaueshalsband tragen die auf der Liste stehen also Staffs,Pibulls,usw... ihr kennt ja die langen listen oder wenn ein Hund auffällig geworden ist.
Also ist es mehr oder weniger Rasseabhängig.
Es gibt auch schon eine Plakataktion sowie T-Shirtaktion.

coramadden
08.12.2005, 19:32
hast du mal nen link wo es ein foto davon gibt?

*FlyingDog*
08.12.2005, 20:15
Die Aktion mit dem blauen Halsband... na, da haben sich die Behörden ja wieder was feines gegen manche Hunderassen ausgedacht :man: :man: :man: :man:

Lakys Halsbänder sind aber alle nicht blau...

Stafford-GE
09.12.2005, 10:48
hier sind die gewünschten Links

http://www.menschen-tiere-werte.de/

http://www.menschen-tiere-werte.de/pages/News/sh.html

Martje
12.12.2005, 12:46
Ich komme aus Schleswig - Holstein und mein Hund hat ein blaues Halsband. Zum einen weil ich das blaue Halsband an meinen Hund (Großer - Schweizer - Border Mix) sehr schön finde und zum anderen auch ein bisschen aus Protest. Es gab in Deutschland mal eine Zeit (ist gar nicht so lange her) da mußten ganz bestimmte Menschen ein Stern am Arm tragen. Das ist Diskriminierung. Da mache ich nicht mit. Warum soll bespielsweise ein hochaggressiver Pudel keines tragen müssen aber ein Staff, der noch keiner Seele was getan hat???? Sorry, versteh ich nicht.

Das ist meine Meinung. Liebe Grüße, Martje

Stafford-GE
12.12.2005, 13:24
hmm Martje ich habe irgendwo mal online so ein Halsband gesehen zum kaufen, weisst Du vielleicht wo?
Weil soll ja blau und leutent sein. Suche schon die ganze Zeit eines aber finde keines und hier in NRW können die Zoomärkte eh nichts mitanfangen.

MEiner bekommt auch eines als Protest

Martje
14.12.2005, 18:34
Ich habe meins auf dem Wochenmarkt gekauft :D von einem Stand der viele tolle Hundenaschies hatte. Es ist von der Firma "ferplast". Vielleicht bekommt man es im Internet :compi: Es ist im Grunde unkaputtbar. Ich finde es einfachc nur toll.

Liebe Grüße, Martje :cu:

Stafford-GE
15.12.2005, 10:52
Danke dir dann werde ich da mal schauen

pegu
30.12.2005, 16:36
Ich war eben auf den angegebenen Links, so einen Schwachsinn hab ich ja noch nie gesehen. Ich hab zwar einen Labbi, aber wir gehen immer mit einem Stafford Gassi, werde ihr jetzt auch ein hellblaues Halsband aus Solidarität kaufen.

kerstin2306
07.01.2006, 10:45
Also ich muss sagen, dass das mit den blauen Halsbänder ...naja, man soll ja nicht in aller öffentlichkeit schimpfen;)
Ich muss allerdings sagen, dass ich sehr dafür bin, dass prinzipiell alle Hundeführer ,besonders solcher Rassen, einen besuch in der Hundeschule vorweißen müssen. Zumindest gehört kontrolliert, wohin die Tiere kommen.
GRUND: Bei uns in Österreich, vorallem in Wien, lassen sich so Idioten, vom Bit Bulls, Bull Mastifs,.....usw. herumziehen, wenn sie sich auch nur bissl angegriffen fühlen, dann stellens den Hund vor sich und proleten wie verrückt herum.....

Jacqueline1705
09.01.2006, 12:37
Ich finde es auch ein wenig stumpfsinnig, dass "gefährliche" Hunde ein solches Halsband tragen müssen. Was ist der Sinn davon? Eine Kennzeichnung - "Seht her, ich bin gefährlich und blutrünstig! Geht alle weg vonm ir und meidet mich und mein Herrchen/Frauchen!" ??? Was soll so ein Scheiß? Das ist wirklich diskriminierend!
Was ich allerdings sehr gut finde, ist dass nicht mehr jeder einen sog. "Listenhund" halten darf. Denn es ist unumstößlich, mit einigen Rassen (insbesondere Staffs und Pittis) wurde enorm Schindluder getrieben. Wofür die Hunde natürlich nichts können. Aber diese Rassen wurden mit den besonderen Rassemerkmalen Kraft, Ausdauer und mit einem gewissen HANG ZUR Aggressivität gezüchtet. Das so viele Unfälle passiert sind, iat aber einzig und allein ihren gestörten Besitzern zu verdanken. Solche gestörten Menschen gehören für mich hinter Gitter. Was sie den Tieren damit angetan haben, ist gar nicht zu entschuldigen. Und nicht nur ihren eigenen, sondern allen anderen Rassevertretern. Ein Hund, der gebissen hat - aus welchem Grund auch immer - gehört in die Hände einer erfahrenen Person. Die verantwortungsvoll mit dem Wesen an der Leine umgehen kann und es ausschließen kann, dass dieses Tier nochmal beißen kann.
Ich finde auch gewisse Auflagen sehr gut und wichtig, um einen solchen Hund zu halten. So wie z.B. dass Kinder solche Hunde nicht führen dürfen. Das in erster Linie erstmal ein Leinenzwang ausgeschrieben wird - aber die Möglichkeit des Wesenstests besteht, der dann den Leinen- und Maulkorbzwang aufhebt. Und das Suchtkranke Menschen ebenfalls keine Listenhunde führen dürfen.
Irgendwas musste die Regierung doch unternehmen, denn es sind nunmal Unfälle mit solchen Hunden passiert. Das lässt sich nicht abstreiten! Es sind dabei sogar Kinder schwer verletzt und sogar getötet worden. Da muss doch was unternommen werden!
Ich selbst habe nur einen Staff im Bekanntenkreis. Aber das ist mit einer der liebsten und verschmusten Hunde die ich kenne. Sie ist wirklich eine ganz tolle Hündin und ihre Besitzer gehen ganz verantwortungsbewusst mit ihr um und erfülen jede Auflage. Dass diese Hündin jemals jemandem was tun würde, halte ich für ausgeschlossen, denn sie erfährt nur Liebe und Zuneigung und ist toll erzogen und hat zudem ein ganz tolles Wesen. Aber leider wurde nicht mit jedem "Kampfhund" so umgegangen. Und diese Tiere müssen leider unter schwierigen Bedingungen leben. Ich bin froh, dass sich der Boom um solche Hunde langsam gelegt hat. Denn es war leider mal ganz toll ein höchst aggressiven Staff oder Pit an der Leine zu haben. Schwaches Selbstbewusstsein der Besitzer wirds wohl gewesen sein.
Ich selbst würde mir einen solchen Hund nicht zulegen, aber nicht aus Angst vor dem Tier oder der Konfrontation mit Menschen, die keine Ahnung haben und mich deswegen verurteilen, sondern einfach, weil es nicht "meine" Hunderasse ist. Ich habe einen Dobi-Mix, weswegen ich aber auch schon ein paar Mal dumm angemacht worden bin - denn so ein großer, gefährlicher Hund! Wie kann eine Frau damit alleine im Wald spazieren gehen? Und dann läuft diese Bestie auch noch frei (!) ohne Leine und Maulkorb (!!!!) herum! Tja, ich sag ja, Leute die keinen blassen Schimmer haben! Aber wisst ihr, was das schlimmsten an diesen Begegnungen war? Es waren jedesmal Hundebesitzer, die mir so doof kamen - dabei hat Rocco deren Hunde noch nicht einmal beachtet. Solche Menschen sind mit Garantie Befürworter für blaue Halsbänder und, was sie nur wahrscheinlich niemals zugeben würden, auch für Sterne am Arm!!!
In diesem Sinne, großen Respekt an alle, die sich einen "Listenhund" aus dem Tierheim holen und ihn verantwortungsbewusst und liebevoll ein neues Leben schenken - ob mit oder ohne blauem Halsband!

Samuel
10.01.2006, 01:48
Die Frage ist ja nicht warum können Hunde für Menschen gefährlich sein. Es geht vielmehr darum was einen "Listenhund" zu einem Solchen macht.
Bei der Antwort auf diese Frage bewegen wir uns aber in einem Bereich, der sehr wenig mit der realen Gefahr zu tun hat.
Einen aussagekräftigen Artikel zu diesem Thema habe ich bei hunde-online.net gefunden. Hier wird hinterfragt was wirklich Futter für den Medienrummel liefert. Machen wir uns als Hundehalter mal nicht vor - die Listen sind willkürlich.
Es ist noch nicht lange her, Jacqueline, da hätte dein Hund auch in diese Kategorie gehört. Ich kann mich noch gut daran erinnern!
Und in einem Nachbarland ist er (dein Dobimix) gerade verboten worden.
Aber am Ende kann es nicht darum gehen Klischees zu bedienen. Es muss eine sinnvolle und vor Allem angemessene Lösung gefunden werden.
Diese kann nur alle Hundehalter und ihre Vierbeiner betreffen!
Kein verantwortungsloser Mensch darf einen Hund halten können. Auch braucht man in Mindestmaß an Sachkunde, egal wie groß der Hund auch ausfällt. Wenn dem nicht so ist zieht man zwangsläufig den Zorn der Mitbürger auf sich. Und wenn Diese differenzieren würden...... zu Recht!
Ich finde es beschämend im gleichen Atemzug mit diversen anderen Hundehaltern genannt zu werden, denn ich kann nichts für ihre Rücksichtslosigkeit.
Ebenso beschämt mich aber auch die Gleichgültigkeit in den "eigenen Reihen" den betroffenen Rassen und ihren verantwortungsbewussten Haltern gegenüber. Zum Schluss geht es nämlich bei der kompletten Bewegung nicht ausschließlich um die Angst vor bestimmten Hundetypen, sondern um eine generelle Hundephobie und um eine Abneigung gegenüber ihren rücksichtlosen Haltern.

LG

Christian

Jacqueline1705
10.01.2006, 12:40
Dass mein Hund ebenfalls zu den sog. gefährlichen Rassen gehört, ist mir durchaus bewusst. Bist hier nicht der Einzige, der einen Dobi-Mix hat und Ahnung davon hat. Ich hatte mal kurze Zeit lang einen reinen Dobi und da waren sie auch noch auf der Liste. Also weiß ich durchaus wovon ich rede.
Nur verstehe ich jetzt nicht, was daran so schlimm ist???
Aber ich weiß ja auch aus der nahen Vergangenheit, dass es keinen Sinn macht darüber zu diskutieren.
Ich weiß ja nicht, was an meinem vorherigen Beitrag falsch war, aber ich stehe fest hinter meiner Meinung über die sog. Kampfhunde.

Samuel
10.01.2006, 14:28
Was heißt schlimm?
Ich finde es merkwürdig, dass Menschen die es besser wissen müssen mit dem Schubladendenken arbeiten. Hunde sind individuell zu beurteilen. Von daher kann ich Auflagen für bestimmte Rassen nicht befürworten. Es muss eine einheitliche Regelung für jeden Hund her. Zum Schutz der Bevölkerung und zum Schutz der Tiere.

Dieser Ansatz fehlte mir in der Diskussion bis jetzt und mehr wollte ich auch nicht zum Ausdruck bringen.



Aber ich weiß ja auch aus der nahen Vergangenheit, dass es keinen Sinn macht darüber zu diskutieren.

Das sehe ich allerdings völlig anders! So sind die Rasselisten (schade, dass es sie noch gibt) nicht von allein kleiner geworden. Zur Zeit der Landeshundeverordnung waren es noch über 40!

Jacqueline1705
10.01.2006, 14:39
Mit dem diskutieren meine ich DICH. Mit dir kann ich über solche Dinge halt einfach nicht "reden", weil du wieder persönlich angreifend wirst und nicht akzeptieren kannst, dass es Menschen gibt,die einfach anderer Meinung sind.
Und ich habe niemanden in Schubladen gesteckt - das überlasse ich hier anderen Leuten!
Schönen Tag noch

Samuel
11.01.2006, 12:17
Und ich habe niemanden in Schubladen gesteckt

Nein? Wie würdest du es denn nennen wenn man Auflagen für Hunde bestimmter Rassen befürwortet, andere aber davon ausnimmt?


weil du wieder persönlich angreifend wirst

Dann sei doch so gut und sage mir was du an den Beiträgen als "persönlich angreifend" empfunden hast.

Jacqueline1705
11.01.2006, 12:53
:D :tu:

Samuel
11.01.2006, 13:38
Kannst du das auch im Worte fassen? So verstehe ich es nämlich nicht.

Jacqueline1705
11.01.2006, 14:08
Nö, kriegst es doch eh wieder in den falschen Hals!

NinaV
11.01.2006, 22:48
Huch Samuel, Du böser.

Was hast Du denn angestellt, um Jacqueline so zu verärgern?? *staun*

Jacqueline, ich denke, dass Du mich nicht leiden kannst, aber Samuel kenne ich hier eigentlich nur als einen sehr sachlichen, fairen und unprovokanten Poster. Das wundert mich wirklich.

Bist Du sicher, dass Du ihn nicht verwechselst und hier ein Missverständnis vorliegt?

Liebe Grüße
Nina (nie lange nachtragend!)

Jacqueline1705
11.01.2006, 22:58
Hi Nina!
Wieso sollte ich dich nicht leiden können??? *staun auch* :eek:
Das ist Quatsch! Jeder gerät hier mal an jemand anderen und es knallt schonmal. Ist doch nichts schlimmes dabei.
Ich hatte leider schonmal eine arge Diskussion mit Samuel. Und leider hat er ja schon meinen ersten Beitrag hier in dem Thread falsch verstanden. Da ich hier niemanden in eine Schublade gesteckt habe und sein Beitrag kaum zu meinem passt.
Aber so ist das eben - die einen können miteinander - die anderen nicht!

Aber soll ich mal ganz ehrlich sein? - Ich weiß gar nicht mehr, warum wir uns mal in die Köppe gekriegt haben!

Egal - dann können wir ja jetzt und hier ganz offiziell Frieden schließen??? :bl:
*ganz lieb angekrochen komm*

NinaV
11.01.2006, 23:58
Hallo Jacqueline,

:bl: das Blümchen kriegst Du zurück, Friede klingt prima. :D

Von Eurer früheren Diskussion weiss ich nix.

Aber ich meine verstanden zu haben, warum Samuel denkt, dass Du "Hunde in Schubladen steckst".
Du sagst zwar einerseits, dass diese sog. Kampfhundrassen "unschuldig" sind, findest aber die Auflagen für solche Rassen gut und richtig.
Also, wenn nur bestimmte Rassen bestimmten Auflagen unterliegen, werden diese in bestimmte Schubladen gesteckt. Ist nachvollziehbar und so denke ich, hat Samuel Dein Posting verstanden.
Samuel ist aber der Ansicht - und damit hat er sicherlich recht - dass jeder Hund beim verkehrten Halter zur Gefahr werden kann - eigentlich dass, was Du bestimmt hast ausdrücken wollen.
Ergo: wenn Auflagen, dann für alle. Es gab ja auch schon oft genug gute deutsche Schäferhunde (an alle Schäferhundehalter - nix für ungut! Hab selber nen halben!), die Kinder angegriffen und schwerstens verletzt haben. Der Schäferhund taucht aber nie auf einer Liste auf (glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast - und noch weniger den Medien im Sommerloch). ;)
Also gleiche Auflagen für alle, oder keine für niemanden.
Die schwarzen Schafe unter den Hundehaltern können bei mehr als 400 Hunderassen auch auf die Handvoll gelisteter Hunde verzichten. Und die mehr als schwarzen Schafe sch..... auf irgendwelche Auflagen.
Puh, ist schon spät - ich hoffe mein Kauderwelsch konnte vielleicht doch noch Missverständnisse aufklären?

Liebe Grüße
Nina

Samuel
12.01.2006, 00:09
Und leider hat er ja schon meinen ersten Beitrag hier in dem Thread falsch verstanden.

Das kann ja wirklich sein. Aber dann sag mir das doch. Ich bin doch nicht hier um dich zu ärgern.
Zu welchem Thema haben wir den eine arge Diskussion gehabt?
Ich bin im Laufe der Zeit vielleicht schon etwas abgestumpft und kann mich da an nichts Wesendliches erinnern - aber da gibt es ja bekanntlich immer zwei Seiten, die es unter Umständen ganz anders sehen.

@ NinaV

Du machst mich ganz verlegen! ;-)

LG

Christian

NinaV
12.01.2006, 00:16
@ NinaV
Du machst mich ganz verlegen! ;-)
LG
Christian

:D Duuu und verlegen?? Das kann ich ja kaum glauben. :p

Samuel
12.01.2006, 00:26
Doch! Ganz ehrlich! :D

Räubertochter
12.01.2006, 00:30
Habt ihr auch kein Bett???:D

NinaV
12.01.2006, 00:33
Doch! Ganz ehrlich! :D

Ach, was...

:?:

:D

Beweise??

NinaV
12.01.2006, 00:36
Habt ihr auch kein Bett???:D

Doch!! :D
Und ich muss morgen auch noch um 6:30 Uhr aufstehen.:b

Nur noch ein paar Minuten... :D

Samuel
12.01.2006, 00:37
Was lässt du denn als Beweiß durchgehen?

LG

Christian

P.S.: Bett? Ups! Da erinnerst du mich an etwas, dass ich regelmäßig vergesse.

NinaV
12.01.2006, 00:46
Was lässt du denn als Beweiß durchgehen?

LG

Christian

P.S.: Bett? Ups! Da erinnerst du mich an etwas, dass ich regelmäßig vergesse.

Da wird mir für die nächste Gelegenheit sicherlich etwas einfallen, sei unbesorgt. :D

So, und in das, was Du regelmäßig vergisst, werde ich mich nun hinein begeben. ;)

Räubertochter
12.01.2006, 00:46
Will eigentlich mindestens seit einer halben Stunde in die Koje,
aber dann liest man da noch mal was und klickt da noch mal rein.
Ist echt fürchterlich. Muss um 6:45 Uhr raus.
Ätsch, kann ´ne Viertelstunde länger pennen als du, Nina!:D

Samuel
12.01.2006, 00:49
Da wird mir für die nächste Gelegenheit sicherlich etwas einfallen, sei unbesorgt.

Oh, oh!

Räubertochter
12.01.2006, 00:51
Gute Nacht zusammen!:z: :z: :z:

billymoppel
14.01.2006, 01:29
@ christian

als befürworter eines sachkundenachweises hätte ich da mal eine frage an dich: ist es nicht letzlich dasselbe wie eine rasseliste, nur mit umgekehrten vorzeichen?
ein großteil meiner kleinhund-bekanntschaften sind ältere menschen - manche waren nie helle, viele sind ungebildet, manche sind ein bißchen verwirrt. alle, aber ausnahmslos alle lieben ihre hunde, machen aus genau diesem grund fast alles richtig (und manches falsch, genau wie ich), nur wären sie niemals in der lage, einen sachkundenachweis zu führen, wie du ihn dir erträumst und erhoffst.
das problem ist doch, dass keine petition der welt die politiker, die längst willige vollstrecker des sensationsjournalismus, dessen sklaven sie sind, je erreichen wird, so bitter das ist. wenn die boulevardblätter nicht lieben, der wird nicht gewählt und wer nicht gewählt wird, hat keine macht und keine plattform für seine selbstdarstellung. das zeitalter der vernunft ist vorbei.
noch ein paar jahre hin und es wird unmöglich sein, einen hund zu halten.
und ganz bitter: außer uns wird sie niemand vermissen.

Teddy0198
21.01.2006, 02:37
hier sind die gewünschten Links

http://www.menschen-tiere-werte.de/

http://www.menschen-tiere-werte.de/pages/News/sh.html


Hallo.....komme hier aus Hessen und habe selbst einen American Staffordshire, aber auch einen Zwergschnautzer-Mix und einen Zwergspitz-Mix. Als ich diese Links hier angeschaut und durchgelesen habe, konnte ich mir die Tränen vor lachen kaum noch halten.
:man:

Wenn Du mittlerweile weißt, wo man solche klasse leuchtenden hellblauen Halsbänder her bekommt, dann teile das doch bitte hier mit.
Werde mir gleich 3 davon, für jeden meiner Hunde, zulegen.

Gruß
Christine

chesterfield
21.01.2006, 22:35
Normal müssten die Politiker die sowas verortnen soche Halsbänder tragen, das man die Kasper von weiten erkennt
LG Peter

Samuel
22.01.2006, 02:48
ist es nicht letzlich dasselbe wie eine rasseliste, nur mit umgekehrten vorzeichen?

Meiner Ansicht nach nicht. Wenn ich Jemandem nicht zumuten kann einige einfache Fragen zum Thema zu beantworten, wie soll ich ihm dann zumuten einen Hund artgerecht und verantwortungsbewusst zu halten?
Ich glaube auch nicht, dass man "gebildet" sein muss um die Grundregeln des Zusammenlebens, sowie die elementaren Bedürfnisse eines Hundes wiedergeben zu können. Das gilt logischerweise auch für ältere Menschen.
Wer allerdings, unabhängig vom Alter, nicht Willens oder nicht fähig ist gewisse Grundlagen zu beachten (sie also erst einmal zu kennen) ist in der Tat ein Sicherheitsrisiko. Und zwar ein Echtes und nicht ein Mediengemachtes.
Wenn es schon zu weiteren Einschränkungen kommt, dann sollen sie dort ansetzten wo der Schuh drückt.
Wirklich effektiv wird es erst dann wenn Hund und Halter sich regelmäßig der Beobachtung in bestimmten Situationen aussetzten müssen und sich aus Diesen evtl. Auflagen ergeben.
Aber all das war nur der "theoretische" Teil bei der Umsetzung. Dort wo es dann in der Realität hapern wird, sind auch zum großen Teil die Versäumnisse der Vergangenheit zu finden, die letzten Endes die Vorfälle erst ermöglichten.
Wie häufig bestanden Auflagen, die nicht umgesetzt wurden?
Wie oft waren es Gespanne, die schon auffällig geworden sind?
Wozu also ein umfassendes Regelwerk wenn die Kontrolle fast gänzlich fehlt?

Ich bin für den Nachweis von Sachkunde vor dem Hundeerwerb. Ich befürworte auch regelmäßige Einschätzungen durch Prüfer.....

....aber erst dann wenn trotz bestehender Gesetze und Verordnungen, halbwegs konsequent angewandt, noch Handlungsbedarf bestehen sollte.



wenn die boulevardblätter nicht lieben, der wird nicht gewählt


Das ist so nicht richtig. Es sind die Wähler, die entscheiden.
In Deutschland soll es ca. 5 Millionen Hunde geben. Dahinter stehen Wähler!
Und man kann davon ausgehen, dass es deutlich mehr als 5.000.000 sind.
Eine derart große Menge Wählerstimmen kann das "beste" Boulevardblatt mit einem solchen Thema nicht entscheidend beeinflussen.
Hier liegt also nicht das eigentliche Problem.

Es sind wir Hundehalter selbst!
Allein diese Bezeichnung scheint es nur bei Nichthundebesitzern zu geben. Menschen mit diesen Vierbeinern haben sofort zig Untergruppen im Kopf. So werden aus 5 Millionen schnell 50 x 100.000. Das sind Größenordnungen die wirklich kaum politisches Gewicht haben.

Petitionen sind nur ein Mittel seinen Standpunkt darzulegen. Tun das zu Wenige gelangen sie im Handumdrehen in Ablage P. Zeigen aber Viele ihren Unmut, so zeigt es Wirkung.


noch ein paar jahre hin und es wird unmöglich sein, einen hund zu halten.

Ein paar Jahre halte ich für etwas übertrieben, aber die gesellschaftliche Entwicklung zeigt ganz klar in diese Richtung. Hier "Bauernopfer" zu bringen beschleunigt ihn nur noch.
Offensichtlich will man das Problem nicht wahrhaben. Anders kann ich mir das Desinteresse nicht erklären.

Und wenn selbst wir Hundehalter uns nicht gegenseitig unterstützen....


....wer soll es dann tun?


Christian

billymoppel
22.01.2006, 08:41
du verkennst außerdem ein ganz simples juristisches problem: ein hund ist eine sache. neben einem hundeführerschein müssten dann straftatbestände (al la btm und waffen) für den reinen besitz/eigentum/haltereigenschaft (da sich besitz/haltereigenschaft und gebrauch beim hund nur schwerlich trennen lassen dürften - das ist der große unterschied zum normalen führerschein - besitzen kann ich auch ohne führerschein hundert autos - hauptsache, ich zahle die kfz-steuer) eingeführt werden. de facto stellt das eine enteignung da. ein solcher grundrechtsrechtseingriff wäre aber nur möglich (wie bei waffen und btm), wenn erfornernisse der allgemeinheit das interesse des einzelnen überwiegen würden, sprich, wenn man hunde per se als "gefährlich" einstufen würde. ich glaube kaum, dass das unser aller intention sein kann.
man kann sich die welt auch schöndenken: bei mir sitzen jeden tag leute, die nicht mal in der lage sind, einen simplen pkh-antrag auszufüllen - mangels intelligenz oder weil sie de facto analphabeten sind. einige haben einen hund und der mehrzahl dieser hunde geht es gut und weil es ihnen gut geht, sind sie verträgliche unauffällige mitglieder der gemeinschaft.
hundehaltung kann man sicher als komplzierte wissenschaft betrachten, im prinzip ist es eine simple sache und nach 20000 jahren gemeinsamer evolution liegt eine menge in unseren und den genen des hundes. schlichter instinkt. wer ein verträglicher netter mensch ist und einfach seinem gefühl vertraut, kann bei der hundehaltung nicht viel falsch machen. er bekommt zwar nicht unbedingt einen hund, der eine bgh-prüfung mit glanz und gloria bestehen würde, aber auch keine gefährliche waffe.
was ist deine forderung dann anderes, als die gruppe der hundehalter in einzelgruppen aufzuspalten -nämlich die, die willens und in der lage sind, einen hundeführerschein abzulegen und die, die es nicht sind?

Samuel
22.01.2006, 17:30
de facto stellt das eine enteignung da.

Warum stellt es eine Enteignung dar wenn der Erwerb eines Hundes an einen Sachkundenachweis gekoppelt wird? Was man noch nicht besitzt kann auch nicht enteignet werden, oder wie siehst du das?

Was den Sachkundenachweis betrifft: Was willst du abfragen, dass sich daraus Probleme ergeben könnten?
Wichtig sind im Prinzip nur 2 Punkte: Wie verhalte ich mich (mit Hund) Dritten gegenüber.
Was sind die ganz elementaren Bedürfnisse eines Hundes.

Wer auf Fragen aus diesem Themenbereich trotz Vorbereitung nicht halbwegs vernünftig antworten kann weiß einfach nicht wie man einen Hund einigermaßen artgerecht hält und wie die einfachsten Maßnahmen zur Gefahrenabwehr aussehen. Mehr noch, er verhält sich auch nicht so, denn sonst hätte er das Kreuzchen an der richtigen Stelle gemacht. Ob man diese Leute auf Menschen und Hunde loslassen soll? Ich denke nicht!

Die Fragen müssen natürlich entsprechend gestellt und ausgewählt sein.
Um "Wissenschaft" geht es dabei nicht, sondern um banale Dinge wie:
Wo muss ich die Hinterlassenschaften meines Hundes beseitigen, wo nicht?
Wann ist der Hund an der Leine zu führen, wann darf er frei laufen?
Darf ich mit meinem Hund auf Kinderspielplätze?
Wann ist es angebracht mir Hilfe zu suchen und wo finde ich sie?
Was ist als Hundenahrung überhaupt nicht geeignet?
Muss ein Hund geimpft, angemeldet und versichert sein?

Wer nicht lesen kann oder Probleme beim Verständnis hat macht die Prüfung halt mündlich. Wer das in den Genen hat braucht nicht mal zu lernen.


was ist deine forderung dann anderes, als die gruppe der hundehalter in einzelgruppen aufzuspalten

Es ist in unserer Gesellschaft zwingend notwendig sich an Grundregeln zu halten. Um das tun zu können ist es aber erforderlich, dass man sie überhaupt kennt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger soll dieser Nachweis unumgänglich machen. Von daher stellt er keine Aufspaltung dar sondern sichert Mindestanforderungen, die notwendig sind um überhaupt Teil der Gruppe sein zu können.

Thomas
22.01.2006, 21:05
Hallo Samuel,

im Prinzip wäre ich ja auch für eine "Hunde-Zugangs-Beschränkung" aber irgendwie kann ich mir einen gangbare Lösung a lá Hundeführerschein in der Praxis nicht wirklich vorstellen.

Schließlich wollen wir nicht die Omi treffen, die mit ihren Pekinesen-Yorkie-Mix zum Bäcker & retour flaniert sondern ganz andere Kreise.

Und wenn Du den geforderten Wissenslevel relativ niedrig ansetzt (siehe Deine Beispiele), dann kann ich mir nicht vorstellen das hier selbst ein 19-jähriger Halbstarker der meint ab sofort mit nem Rotti aufmarschieren zu müssen, daran scheitern wird.

Gruß
Thomas, hat leider nicht DEN Alternativvorschlag

Samuel
23.01.2006, 00:58
Hi Thomas,

du hast vollkommen Recht. Diese Zugangsbeschränkung kann nur ein Teil sein. Es ist erforderlich sich die Gespanne später anzuschauen. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man fast alle wirklich problematischen Hunde recht leicht erkennt.
Warum ich trotzdem für die Überprüfung des Grundwissens vor dem Erwerb eines Hundes bin?
Weil viele Situationen die zu einer hundefeindlichen Stimmung führen auf die ständigen Ärgernisse im Alltag zurück zuführen sind. Auch bin ich der Ansicht, dass es ein wenig vor völlig übereilten Kaufaktionen schützen könnte, also auch dem ein oder anderen Tier zu gute kommt.

Ob der ganze Aufwand erforderlich ist, ist eine berechtigte Frage. Verhältnismäßig ist er im Grunde nur dann wenn man davon ausgeht, dass es auf kurz oder lang die einzige sinnvolle Alternative für Pauschallösungen und Verbote ist.
Mir persönlich hätten die Regelungen vor 2000 bei konsequenter Umsetzung voll ausgereicht.

LG

Christian

billymoppel
23.01.2006, 01:26
das lustige ist eigentlich, dass ihr beide unkritisch einem von den medien produzierten feindbild unterliegt: dem 19jährigen (türken vorzugsweise, gern aus hamburg oder berlin) mit tiefergelegtem pitbull. die logische konsequenz daraus ist doch dann (eine regemäßig zu ergänzende) rasseliste?? was tres chic ist, kommt auf den index (genauso wie allzu tiefgelegte gti's ohne vorschalldämpfer und in in heimarbeit aufgebohrtem zylinderkopf)
die wahrheit ist doch eine ganz schlichte: hunde können beißen und werden immer beißen, dass ist der preis, den die menschheit dafür bezahlen muss, dass sie glaubte, sich den wolf zum freund machen zu können. canis lupus canis ist uns weit entgegengekommen, ein raubtier wird er bleiben, zumindest auf absehbare zeit. beißvorfälle sind fast immer eine verquickung von haltung, abstammung, genetischen defekten (natürlich gibt es hunde, die einfach bekloppt sind), erziehung, ungünstigen umständen und keine ahnung. auch der bestgehaltene hund ist keine garantie, dass nie etwas passiert, das muss man aushalten und man wäre sehr dumm, wenn man sich etwas anderes vormachen würde.
ich habe in den letzten jahren eine reihe von beißern vertreten (so ist das, wenn man "hundekanzlei" verschrien ist :D), auch ein paar gebissene, die offiziellen vorkommnisse dürften fast alle über mich gelaufen sein: das meiste waren eher harmlose sachen, die, wenn man zu einem normalen umgang mit dem hund und seinen verhaltensmechanismen noch bereit wäre, als zwickerei titulieren würde und des nachdenkens nicht lohnen. die schwersten verletzungen hat ein chow-chow verursacht (wirklich übel), der aus einem normalen unauffälligen haushalt stammt, keiner, auch das opfer nicht, hat damit gerechnet. das opfer kannte den hund sogar, man wohnt in der nachbarschaft. auch die anderen vorfälle spielten sich in normalem umfeld und - statistsischer zufall? - immer im bekanntenumkreis oder unter hundehaltern ab. ich hatte nicht einen fall, wo oma ulkig von einer wildfremden schäfi-bestie angefallen wurde. (erstaunllicherweise und entgegen meinen eigenen vorurteilen war überhaupt kein schäfi oder schäfi-derivat beteiligt)
was ich damit sagen will: weder wissen, noch soziale herkunf, noch haltung usw. herkunft schützen im endeffekt davor, einen auffälligen hund zu haben, kein hundeführerschein oder was auch immer (natürlich auch keine rasseliste) hätten diese vorfälle verhindert. in einigen fällen lag sicher mentales unvermögen vor (so wohl auch bei dem chow-chow), einen hund im ernstfall noch zu händeln und richtig zu reagieren. folglich und völlig richtig wurde hier die persönliche eignung in frage gestellt, der hund eingezogen oder mit maulkorbzwang belegt. letzlich auch nicht anders als beim führen eines kfz (was ja auch gefährlich ist): ob tatsächliche eignung vorliegt, zeigt der zeitablauf (und nicht das bestehen eines führerscheins, ich kenne keinen dödel, der den nicht irgendwann irgendwie bestanden hätte). wer allzu häufig auffällig wird in flensburg oder anderweitig geht fortan zu fuß. die allgemeinheit muss das bis dahin aushalten, auch die unfälle. wir haben das so gewollt, wir haben das auto erfunden. da hier aber ein sehr großer kreis der bevölkerung betroffen ist (wer hat kein auto und wem ist nicht bewußt, dass ihm jeden tag ein fehler unterlaufen kann, den jemand anders bezahlen muss?), scheint man recht gut mit 10000 toten im jahr leben zu können.
und da ist man wieder am ausgangspunkt meiner argumentation - hunde beißen und werden immer beißen, so wie autos immer menschen überfahren werden. beide werden von menschen geführt und die sind nicht unfehlbar und im falle des hundes kommt auch noch die unberechenbarkeit eines lebendigen wesens hinzu.
das sollte man hundehaltern (damit sie sich nicht in trügerischer sicherheit wiegen) vermitteln, vor allem aber dem rest der menschheit und zwar ohne panikmache. die alternative wäre, sich vom hund ganz zu trennen, eine vorstellung, die selbst einem großen kreis von nicht-lobbyisten (noch) nicht gefallen würde.
was mich besonders an deiner auffassung stört, christian, ist, dass du den menschen suggerieren willst, dass mit ausreichend staatlicher repression eine bißfreie welt zu erreichen sein wird. ganz außer acht läßt du dabei außerdem, dass das "feindbild" damit nicht zu erreichen sein wird, weil es auch den staat nicht respektiert, sprich, sowieso illegal tut, was es tun will: pitbull halten oder ohne führerschein auto fahren, ein bißchen einbruch hie, ein bißchen körperverletzung da.
und auf eine grundrechtdiskussion, bitte verzeih, möchte ich mich mich mit einem juristischen laien nicht wirklich einlassen; geh einfach davon aus, das meine auffassung durchaus substantiiert ist, auch wenn in der juristerei wie im leben nichts von dauer ist und es keine ewigen wahrheiten gibt.

billymoppel
23.01.2006, 02:16
@ christian

oh je, jetzt kommt das ärgernis hund. damit gehst du deinen feinden auf den leim. denen, die den hund und seinen halter zum aktuellen feinbild stilisiert haben. was ist denn so ärgerlich? die kackhaufen (nicht schön, zugebenermaßen) in völlig zugemüllten städten? der joger, der vielleicht mal einen bogen um meinen freilaufenden hund machen muss?
vielleicht wäre die lösung deines problems, einfach mehr lässigkeit zu propagieren? immer erst den balken im eigenen auge sehen...
gott, jeder verhält sich ständig falsch. ich gesteh mir und anderen das zu und lebe recht entspannt damit und rege mich wenig auf, auch wenn ich selbstredend habe auch ein feinbild habe: radfahrer, die ich für die pest der modernen zeiten halte. aber da ich durch und durch lässig bin, nehme ich das hin. und ich bin keineswegs lobbyist, ich habe gar kein fahrrad. ich mache halt brav platz, wenn man hupend auf dem bürgersteig kommt, ich will doch nicht, dass man bremsen oder gar absteigen muss, was auch sicht des radfahrers sicher fatal sein muss :D und genauso lässig lasse ich meine hunde im park (trotz leinenzwang) laufen. der einzige, der sich je beschwert hat, war, kaum zu glauben: ein radfahrer (der trotz radfahrverbotes da nicht schiebend unterwegs war). :D sogar die morgendliche polizei-streife (die hauptsächlich unterwegs ist, um dringendere problem zu lösen - nicht, dass sich nachts einer ins koma gesoffen hat und unterm busch in die ewigen jagdgründe eingeht) grüßt uns freundlich.
ich finde es ein bißchen ermüdend: ich weiß, du hast ganz tolle, ganz brave und immer jederzeit und überall funktionierende hunde. ganz ehrlich: ich habe das nicht (weil ich mir auch erlaube, ältliche second-hand-hunde mit fehlern aufzunehmen). und noch viel schlimmer: ich will das nicht mal unbedingt.

Stafford-GE
23.01.2006, 19:40
wo man diese Halsbänder her bekommt weiss ich leider nicht, komme aus NRW und hier habe ich noch nirgends welche gesehen,leider will auch eines für Pauli haben

Jacqueline1705
23.01.2006, 21:42
Hi billymoppel!

Anwältin??? :D

Ich wollte dir nur "sagen" - schreiben - dass ich deine Ansicht sehr gut finde!

Ich habe mir das gerade in Ruhe durchgelesen (war ja doch schon ein wenig kompliziert für mich ;) ) und muss sagen, dass ich dich um deine Einstellung sehr, sehr beneide!!! :rolleyes:

Leider kenne ich nicht wirklich viele mit einer solchen Einstellung seinen Mitmenschen (und Fahrradfahrern ;) ) gegenüber!
Wenn es mehr Menschen mit einer solchen Einstellung gäbe, gäbe es wahrscheinlich gar keinen blauen Halsbänder!

Na ja, zum eigentlichen Thema kann ich leider nicht mehr viel sagen - da ich auch keine Juristin bin (nur meine Ausbildung bei einem gemacht habe :D ) und auch schon gesagt habe, was ich zu diesem Thema denke. Ich bin dort nämlich geteilter Meinung, zum Einen ist mir klar, dass die Regierung etwas unternehmen musste, als sich die Beißunfälle häuften, das wurde von ihnen erwartet (wenn auch vielleicht zum Großteil von den Nicht-Hunde-Menschen). Aber zum Anderen läuft es meiner Meinung nach gewaltig schief, wenn gewisse Rassen öffentlich gekennzeichnet durch die Gegend laufen müssen.

Die Idee von einem Hundeführerschein für alle zukünftigen Hundebesitzer als Pflicht einzuführen finde ich nicht richtig.
Man bedenke nur mal, wievielen Menschen man so die Chance verbaut sich einen Hund anzuschaffen.
Ich selbst habe eine ältere Dame im Bekanntenkreis - typischer Fall liegt vor: Ihr Mann ist verstorben, sie litt darunter sehr. Nachdem sie sich wieder ein bisschen gefangen hatte, wollte sie sich einen Traum von ihr erfüllen - einen Hund. Das konnte sie nie, denn ihr Mann hatte eine Hundehaarallergie. So sind ihre Enkel mit ihr ins Tierheim gefahren und haben ihr einen Dackel-Mix geholt. Er selbst hatte fast das Selbe durchgemacht wie sie. Seine Besitzerin ist ebenfalls verstorben - nun war der arme kleine Kerl allein. Bis zu diesem Tage!
So, gäbe es nun einen Führerschein (oder ähnliches) als Pflicht, dann säße dieses Wuffelchen noch immer im Tierheim! Und die alte Dame wäre vielleicht schon vor Einsamkeit ebenfalls verstorben. - Sicher, es ist weit hergeholt, aber nunmal ein perfektes Beispiel, gegen den gesetzlichen Hundeführerschein. Dem Hund dieser Dame geht es ausgesprochen gut. Er selbst ist alt und froh,wenn er nicht mehr all zu viel rennen muss und sich nach der täglichen Runde auf die Couch zu seinem Frauchen legen darf. Sie selbst weiß das, was man so wissen muss, um einen Hund zu halten. Sie weiß, was er an Futter benötigt einiges über seine Grundbedürfnisse. Diese erfüllt sie im auch alle.
Wie soll eine fast 70-jährige Dame einen Hundeführerschein bestehen? Viele wollen so einen Test gar nicht erst machen - aus welchen Gründen auch immer.

Es muss eine andere Lösung gefunden werden - das ist sicher nicht die Wahre!

Ich selbst habe allerdings auch keine konkrete Idee, wie man es besser machen könnte.

Liebe Grüße
Jacqueline :cu:

Madleen123
23.01.2006, 23:39
Guten Abend zusammen,
soo nach einer stunde habe ich es doch endlich geschafft eure vielen und langen Post´s zu esen und zu verstehen!
ich habe eine sehr gespaltene Einstellung zu diesem Thema.Zum einen weil ich as Kind von underem Bernhadiner-Mix(!!!) gebissen worden bin und sebst Hundebesitzer bin!
Was mich allerding am meisten schockiert ist die Unwissenheit.nicht nur teiweise der Hundebesitzer sebst sondern auch allen anderen. Vor nicht all zu langer zeit hatte ich ein seltsames erlebniss.ich war wie immer auf meiner gassirunde und mein kleiner husky-mix(10 monate) ist durch die büsche zu einem anderen hund gelaufen.die besitzerin des anderen hundes hat wie wild mit der leine auf meinen hund eingeschlagen wei er mit ihrem spielen wollte(sovie zu kenntnissen eines besitzers)obwohl er die typische haltung eingenommen hatte.naja nach langem hin und gher is er dann wiedergekommen.
das andere erlebniss war bei einer Einkaufstour in der stadt da beschimpfte mich und mein hund ein typ als scheiß kampfhundbesitzer(husky) und viees mehr.die härte war dann aber as er im begriff war meinen hund zu treten!
ich war soo schockiert das ich erst mal eine rauchen mußte!
ich war noch nie in so einer lage und wuste echt nicht was ich machen sollte.habt ihr vieeicht nen tip??

grüße madleen und oriax

Stafford-GE
24.01.2006, 13:24
ich habe einen Staff, und ich muss mir fast jeden Tag irgendeinen scheiss anhören.
Das die Gesellschaft nicht vor agressiven Hunden geschützt wird, ich frage mich wer mich vor sollchen Leuten schützt.
Oder es wird im Bus auf Paulis Pfote getreten oder aufn Schwanz,habe die Leuzte gefragt ob sie es nochmal machen wollen aber dann mache ich den Maulkorb ab, da wollten die nicht mehr, ich werde dann immer gefährlich nicht der Hund.
Vor ca.1 Woche ist ein Mischlingsfifi auf meinen gestürzt und hat ihn gebissen, meiner trug Leine und Maulkorb.
Ich fragte die Dame ob es nicht besser sei einen MK umzumachen, da ihr Hund ja nicht gerade lieb ist sondern eher Bissig, da meinte sie nein ihrer sei lieb,habe ich gesehen der hing gerade am Hals von meinem.
Hier läuft auch immer ein Jack Russel rum ohne Leine und so und den Besitzern ist es egal auch wenn er über die Hauptstrasse läuft, der hat schon öfters Hunde und Kinder angefallen, aber über sowas lachen die meistens nur.

Man kann echt nicht sagen die Rasse ist gefährlich und die nicht, es kommt immer auf den Besitzer drauf an.
Eigentlich müssten die Besitzer eine Prüfung machen und nicht der Hund.

Aber leider kann man nichts tun.